Geburtstagselch / Birthday Moose

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Diese Karte musste lange auf ihre Veröffentlichung warten… denn die Empfängerin ist auch ein Follower dieses Blogs! Aber jetzt, da sie versandt und angekommen ist, besteht ja kein Risiko mehr…

This card has been waiting a long time for its publication… that was due to the fact that its recipient is a follower of this blog! But now that it’s been sent and received, I can go ahead…

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Der Digi-Stempel ist „Moose In A Box“ von Eureka! Stamps – und wo der herkommt, gab’s noch viele andere… Die Geburtstags-Challenge bei den UnstampaBelles läuft noch, also werde ich die Karte dort als zweite Teilnahme einstellen. Update: Werde ich natürlich NICHT… es ist ein Stempel – und man darf ja alles, bei den UnstampaBelles, nur keine Stempel benutzen… Die Hitze… die Hitze.

The digi stamp is „Moose In A Box“ from Eureka! Stamps – and there are many more where this came from… Anyhow, as the Birthday Challenge is still going on over at the UnstampaBelles I will link it up there as my second entry. Update: I will of course NOT do that… as you can work with just about anything at the Unstampabelles but stamps… The heat. I can only put it down to the heat.

Macht’s gut!

Take care!

Barbara

Huhn-Patenschaft / Adopt-a-hen

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Die Frage der glücklichen Hühner treibt mich schon eine Weile um. Einerseits versuche ich nur noch Bio-Huhn zu essen, Nudeln mit Ei habe ich ganz aufgegeben… Die Ekel erregenden Bilder vom Elend der Hühner aus Legebatterien haben mich nicht mehr losgelassen. Sicher: Schweine und Rinder sind auch nicht unbedingt glücklich, aber man muss ja irgendwo anfangen.

The happiness of hens has been on my mind for a while now. I have done my best to only eat organic meat, passed completely on egg-based pasta… The sickening pictures of miserable hens in laying batteries just won’t go away. And rightly so. Sure: pigs and cows probably aren’t exactly happy, either, but you’ve gotta start somewhere.

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Und dann hörte ich vom Konzept der Huhnpatenschaft des Gut Ostler in Bonn. Man sponsort das Huhn mit 55 Euro für ein Jahr. Dafür bekommt man 100 Eier – und am Ende das kochfertige Suppenhuhn. Mit Blick auf den letzten Aspekt ist es dabei schon gut, dass man „sein Huhn“ nicht persönlich kennenlernt…

And then I heard about the adopt-a-hen scheme of Gut Ostler in Bonn. You sponsor a hen at 55 Euros per year and get 100 eggs in return. Plus at the end the hen, ready to cook. With view of the latter, it is to be preferred that you don’t get to know „your hen“ personnally…

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Die Hühner sehen gut aus und zeigten auch keine Verhaltensauffälligkeiten… abgesehen davon, dass Hühner auf manche ja grundsätzlich verhaltensauffällig wirken. Und der Hahn – der war definitv glücklich – und stolz.

The hens look good and didn’t show any behavioral disorders… if you’re not someone who feels that hens in general have a behavioral disorder. And the rooster – he was one proud and happy guy.

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Ich finde die Idee gut und kann meine Eier in knapp 15 Minuten per Fahrrad erreichen. Und da man sie alle bezahlt hat, wird man sich auch weniger dazu hinreißen lassen, doch in den Supermarkt nebenan zu gehen. So kommt man dann auch mal durchs Messdorfer Feld, der „Kornkammer“ Bonns.

I like this idea and can get there and to my eggs in less than 15 minutes on my bike. And as I’ve already paid for them all, I might be less inclined to just walk around the corner to the supermarket – despite all good intentions. And you get to go through Messdorfer Feld, Bonn’s granary.

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Wo ich dann auch das erste Mal überhaupt war. Nein, ihr Bonner Geografen, ich habe keine lange (kalte!) Nacht mit Messgeräten im Messdorfer Feld hinter mich gebracht… ich bin stattdessen durch die Eifel gestapft 😉

Which by the way was the very first time I ever went to Messdorfer Feld – rather unusual for a geographer from Bonn University who all have to (at least in my time) spend one cold night there, getting acquainted with all kinds of instruments. I was trudging through the Eifel instead 😉

Barbara

Details

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Auch in dieser Woche gibt es bei Our Beautiful World ein Foto-Thema: Details. Die Herausgeber haben sich fast alle für Blüten entschieden… und man könnte ja meinen, das läge mit Blick auf meinen geliebten Botanischen Garten auch mir. Aber ich habe hier noch was aus Paris, vom Montmartre.

Of course there’s a new prompt over at Our Beautiful World this week: Details. Almost all the hosts chose flowers as their motifs… and remembering my love for Botanical Gardens, you would think that is something that’s on my mind as well. But there’s a picture I took in Paris, on Montmartre to be precise, that I think shows a cute little detail.

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Der Zoom ist leider ein bisschen unscharf. Das mag auch daran liegen, dass ich keine ausgesprochen hochwertige Kamera verwende… ein kleiner Knipser, der auch schon einige Jährchen auf dem Buckel hat: die Canon IXUS 70. Aber nun denn: mein kleines Detail! Und irgendwie sind es ja doch Blüten 😉

This zoomed image is a little blurred – that might be due to the fact that I don’t use a fancy camera… it’s a small put-in-your-pocket-model which has been around for a few years already: a Canon IXUS 70. Anyhow, here’s my little detail. And there are flowers after all 😉

Barbara

Tour de France – in PARIS

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Gestern zu platt, heute dann den Triumphbogen auf Platz eins der Liste gesetzt. Da war um 11:30 Uhr schon ziemlich was los – wenn man bedenkt, dass die letzte Ankunft der Tour erst gegen 22 Uhr zu erwarten war. Und das in der Hitze…

Yesterday I was too tired to venture as far as the Arc de Triomphe, for today I put it down as number 1 priority. Quite a few people there at 11:30am already – seeing as the actual – ultimate – arrival was expected for 10pm. And then the heat…

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Ich Naivling hatte noch so gedacht: wenn du von R. nicht hörst, gehst du erstmal noch in den Parc Monceau und schiebst eine ruhige Kugel, schließlich wird das ein langer Tag. Klar. Als gäbe es hier nichts zu sehen. Dieses Vorhaben war quasi mit Ankunft schon gestrichen. „Warten“ gehört dazu. Manche sind besser darauf eingerichtet, als andere.

Naive little Barbara had been thinking: if you don’t hear from R. for a while, you’ll just go stroll in Parc Monceau – after all, this is going to be a long day. Right. As if there was nothing to see here. This idea was basically scrapped upon arrival. „Waiting“ is part of the game. And some are better prepared for it than others.

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Die Polizeipräsenz war ziemlich hoch – so alle 10 Meter ein Beamter. Aber die waren entspannt, äußerst zuvorkommend, jederzeit willens, Englisch zu sprechen (und sich deswegen – allen Ernstes! – das Gelächter von Landsleuten einzuhandeln) und auch sonst offen für besondere Anfragen.

There was a lot of police around – probably one officer every 10 m. But they were relaxed, really courteous and always willing to speak English (and – seriously! – get laughed at for that from fellow countrymen) and in general ready to help out.

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Selten habe ich es so einfach gefunden, mit Leuten ins Gespräch zu kommen – und dass ich, die nun nicht gerade mit Expertenwissen im Radsport glänzen kann. Es ist vollkommen egal. Und es ist auch egal, ob man eine gemeinsame Sprache findet. Mit dem netten Herrn aus Kolumbien hat das nicht geklappt. Er hat mir wortlos das Bändchen zur franko-kolumbianischen Freundschaft anlässlich der 100. Tour de France umgebunden und irgendwie waren wir uns einig.

I have a hard time thinking of another event where I found it as easy to talk with people. And that always in the light of the fact that I can’t boast with any expert knowledge on pro cycling. It doesn’t matter one bit. And it also doesn’t matter if you find a common language. Which didn’t work with the friendly gentleman from Colombia. He quietly put the bracelet celebrating franco-colombian friendship on the occasion of the 100th Tour de France around my wrist and we understood each other.

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Oder auch der Herr mit dem schicken Hut. Der kam aus Deutschland und war schon zum 15. Mal dabei – total angefixt. Und ich habe schon da, vielleicht so gegen 14 Uhr, verstanden, warum. Da war noch kein Fahrrad weit und breit zu sehen.

Or the gentleman with the fancy hat. He had come from Germany and was there for the 15th time already – absolutely hooked. And even then, as early as about 2 pm, I understood why. And the race was still hours down the road.

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Dieses asiatische Brautpaar rannte in der Hitze so durch die Menschenmassen und geriet an diese portugiesische Girl-Band, die offenbar aus dem einzigen Grund angereist war, Stimmung zu verbreiten. Und wie gesagt: würde man da jetzt unbedingt Radsport als Anlass vermuten? Hier ein Eindruck:

This couple from Asia (apparantly NOT married yet) was walking the streets and braving the masses in their finery. This girl band was from Portugal and giving it all they had and again: would you suspect pro cycling to be the underlying reason for this? Get a feel for it:

Dann jedoch fand ich heraus, wohin all die Norweger unterwegs waren… die stapelten sich an der Ecke Louvre zu den Tuilerien, gleich gegenüber von Jeanne d’Arc.

But then I found out where all the Norwegians were headed… They congregated at the corner of the Louvre and the Tuileries Gardens, right across from Jeanne d’arc.

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Und die hatten von Party eine andere Vorstellung:

And theirs was a whole different concept of party:

Es war noch nicht ganz klar, wie sich der Tag bzw. Abend weiter entwickeln würde. Ich hatte begründete Hoffnung auf eine Akkreditierung und Einladung auf eine der Tribünen. Aber zu diesem Zeitpunkt fragte ich mich, ob ich nicht lieber doch einfach der Strecke stehen bliebe. Zwar hatte die norwegische Seite den Schatten, ich dafür alle 5m die Möglichkeit, Eis zu kaufen. Außerdem habe ich außer meiner den ganzen Tag lang nur eine einzige weitere deutsche Fahne gesehen… traurig, wenn man bedenkt, wieviel deutsche Fahrer dabei sind.

It wasn’t quite clear how the rest of the day/evening was to develop. There was well-founded hope for accredidation and invitation for the stands. But at this point I was wondering if it wasn’t more interesting to stay right behind the barriers along the track. Although the Norwegian side had all the shade, I was on the side with the ice-cream. Moreover, during all the hours I had already been walking, I had only seen one more German flag in addition to my own… quite sad, seeing as there are quite a few German riders in the Tour.

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Aber dann klappte es doch noch – quasi auf Einladung des Teams Argos-Shimano bzw. des Fahrers Johannes Fröhlinger im besonderen. Bevor ich mich auf die Tribüne begab, war ich erst in einem Pressebereich, stehend an den Champs-Élysées. Für die wie mich weniger initiierten: das Ende der Tour besteht aus mehreren Runden in Paris, immer die Champs-Élysées hoch, um den Arc de Triomphe und die Champs-Élysées wieder runter, hin zum Louvre und wieder zurück über die Rue de Rivoli. Die Prachtstraße ist dann geteilt, rechts hoch, links runter. Das hat, mit um die 180 „Radfahrern“, den Mannschaftswagen, Kameramotorrädern, Notarztwagen, 4 Rettungswagen, einer Art Safety Car, einiger Polizei und letztlich einem Abschleppwagen zur Folge, dass da sehr viel Verkehr ist. Ich kam mir vor, wie an einer überdimensionalen Carrera-Bahn, wuschschsch- wuschschsch – von einer Richtung in die andere.

But then it worked out just fine – I was basically attending on invitation of the Team Argos-Shimano and their rider Johannes Fröhlinger in particular. Before I went to the stands, I had a look at a press area, standing right at the Champs-Élysées. If you are one of the lesser initiated like I am: this final stage of the Tour de France ends with several rounds in Paris, up the Champs-Élysées, circling the Arc de Triomphe and back down on the Champs-Élysées, towards the Louvre and back up on Rue de Rivoli. The grand avenue is divided in two, the upward lane on the right, the downward lane on the left side. Seeing as there are about 180 cyclists, the team cars, motorcycles with cameras, emergency ambulance, four rescue vans and some sort of a safety car, quite some police and a tow truck at the very end, there is a whole lot of traffic. I felt like I was standing beside a mega Carrera race track, vooooosh-vooooosh – from one way towards the other.

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Und es wurde spannend. Erst gab es einen Ausreißer, der wurde wieder eingeholt, dann gab’s ein Führungstrio und du – also, ich in dem Fall – denke, die werden das jetzt unter sich ausmachen. Immerhin ist es mir schonmal vergönnt, wenigstens das Hinterrad meines Gastgebers mit der 195 festzuhalten – wenn ich dann nochmal irgendwo dabei bin, wird es vielleicht auch mal ein komplettes Porträt. Ich arbeite daran.

And then it became rather thrilling. There was an escapee, who was caught up with again, then there was a threesome in the lead and you – well, I at least – think the winner of the day will be amongst them. At least I managed to ban the hindwheel of my host sporting no. 195 in pixels – should I attend another event somewhere somewhen, I might even manage to get a whole portrait. I’m working on it.

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Aber so einfach ging das dann doch nicht. Fasziniert beobachtete ich noch auf der Videoleinwand, wie, wer auch immer es war, das Kopfsteinpflaster umging, indem er in der Rinne fuhr, dass es mir schlecht wurde. Mal zu nah am Bordstein und die Pedale gerade in der „richtigen“ Höhe und weg… Währenddessen, so heißt das wohl, brachten vier Teams ihre Sprintzüge in Stellung: das Team stellt sich so auf, dass es den Sprinter auf den letzten Metern in die ideale Position bringen kann (richtige Seite und Position im Hinblick auf die Konkurrenten sichern, Windschatten bieten u.ä. nehme ich an). Und dann saß ich da, guckte und guckte – und stellte dann eher fassungslos fest, dass meine Gastgeber den Tagessieg eingefahren hatten. Marcel Kittel und sein Team hatten den vierten Etappensieg eingefahren – sie waren quasi das Alpha und das Omega der Tour, u.a. die erste und die letzte Etappe gewonnen.

But then it wasn’t quite that simple. I was still enthralled by whoever it was who chose to avoid the cobblestones by riding in the gully. Get too close to the curb and have the pedal just in the „right“ position and you are out… In the meantime, four teams were getting ready to get their sprinters in the perfect position for the final sprint (right side and position in relation to the other teams, wind shadow and such, I imagine). And then I sat there and watched and watched – and was rather stunned that my hosts won this final stage. It was the fourth stage won by Marcel Kittel (and his team) – they were the alpha and the omega of the Tour, winning, among others, the first and the last stages.

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Dieses Foto oben ist nicht von mir, aber vielleicht gibt es auch noch so ein bisschen wieder, wie perfekt der Tag war. Wunderbares Wetter, wunderbares Licht – die Bilder müssen atembraubend gewesen sein. Es freut mich, dass es gerade für die 100. Tour de France alles gepasst hat. Die Siegerehrung haben wir nicht gesehen, wir machten und auf den Weg zum Mannschaftsbus, um dort anzustoßen. Dort blieb es noch lange relativ ruhig, weil der Etappensieger auf sich warten ließ.

This photo above was very obviously not taken by me but maybe it gives you an idea of how perfect this day turned out to be. Gorgeous weather, wonderful light – the pictures must have been breathtaking. I really am happy that everything turned out so nicely for the 100th Tour de France. We didn’t see the award ceremony and were instead on our way to the team bus to clink glasses with the team. it remained rather quiet for a while as the day’s winner took his time getting there.

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Aber dann ging es los, die Korken knallten und ich kam zum ersten Mal in den Genuss einer Champagnerdusche. Gegen Mitternacht in der Métro hatte ich ziemlich viel Platz um mich rum… und das selige Lächeln in meinem Gesicht hat sicher nicht dazu beigetragen, dass ich vertrauenerweckender rüberkam…

But then the party took off, the corks were popped and I ended up in my first ever champagne shower. Aorund midnight in the métro home people left me more room than I would ever need… and the blissful smile on my face surely didn’t help to raise trust in my sanity…

Barbara

Noch ein Tag… / Another day… in PARIS!

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Treppensteigen ist heute keine gute Idee – das merkte ich schon, als ich die 73 Stufen in dem praktisch gelegenen Altbau, in dem ich wohne, hinter mich gebracht hatte. Aber auch heute hatte ich viel vor!

Taking the stairs is not a good idea today – I noticed that early on when I inched my way down the 73 steps in the perfectly located old building where I stay. But again there was so much to see today!

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Ich kann hier nur von Süßkram leben, das ist sicher. Da ist man kaum ein paar Meter gegangen und schon ist das die erste Auslage. Aber bald fiel mein Blick auf dieses Haus, das nicht im Plan war:

One thing’s for sure: I can live off patisserie products only here. You walk a few meters and this is the first shop window you see. But soon my attention was drawn to this building which was not on the agenda:

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Nicht unbedingt das auffälligste Gebäude der Stadt, aber auch nicht gerade sozialer Wohnungsbau. Gucken wir uns das mal näher an, das Hôtel de Sully. Das Stadtpalais von 1624 wird schon im Innenhof deutlich schicker:

It’s not exactly the most dashing building in town but not quite public housing, either. Let’s have a closer look at the Hôtel de Sully. This 1624 city palace gets a whole lot more fancy in the courtyard:

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Von dort geht es durch zu einem Garten mit Orangerie – aber da dies wieder ein sehr fotobeladener Beitrag sein wird, gehe ich doch gleich über dazu, wo man landet, wenn man auch durch die Orangerie durch ist, meinem ersten Ziel des Tages:

From there you move on to the gardens and the orangery – but as this is going to be another picture heavy post, I’ll move right on to where you get when you walk through that last building, as it turned out it was my first destination of the day:

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… dem Place des Vosges. Diese Anlage wurde 1612 eingeweiht und besteht, bis auf das Haus der Königin und das des Königs (die sind etwas höher) aus sich stark ähnelnden, aber nicht identischen Häusern, 36 Stück.

… the Place des Vosges. This ensemble was inaugurated in 1612 and is made up of 36 houses around this park. The houses are all similar, yet not identical with the house of the queen and the one of the king quite literally standing out as they are taller than the others.

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Ich habe mich direkt verliebt – das wurde der Lieblingsort für heute. Und in einer der kleinen Ladenlokale in den Arkaden war auch gleich eine Immobilienagentur: es sind Wohnungen zu haben! Für bescheidene 1.350 Euro im Monat kann man eine 40m²-Wohnung mieten, wahrscheinlich unter’m Dach. Parkplatz kostet extra.

I fell in love immediately – that is today’s favorite place! And one of the small salesrooms in the arcades was a real estate broker’s office: there are places to let! You can rent a 40m² /430ft² apartment for a moderate 1,350 Euros, probably the attic flat. A parking space is extra.

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Ja, es gibt nicht nur ausgefallene Backwaren, auch ausgefallenes Eis. Auch wenn ich diese „Rosen“ schon kannte (evtl. aus Bordeaux?), so war sie doch ein Genuss. Und schleckte sich ganz wunderbar vor dem Centre Pompidou. Da bin ich dann von meinem Vorhaben abgewichen, nirgendwo reinzugehen. Denn über die Plexiglasröhre außen kommt man in den obersten Stock und hat einen Ausblick.

Yes, there’s more than extraordinary baked goods, there’s extraordinary ice cream as well. I’ve had these „roses“ before though – in Bordeaux maybe? – but still they were delicious! And having it with view of the Centre Pompidou was a plus! I took a detour from my intention not to go inside anywhere, as you can go to the top floor via these plexiglass tubes and get a view.

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Header Pompidou

Ein bisschen weiter gebummelt, kam ich zum Louvre. Und nichts, aber auch gar nichts, hat mich auf die bloße Größe dieses Gebäudekomplexes vorbereitet. Es war atemberaubend und allein der Gedanke, wieviele wunderbare Werke darin zu finden sind, hat mir bei weit über 30 Grad eine Gänsehaut über den Rücken gejagt. Unfassbar.

I strolled a little further and reached the Louvre. And nothing, really nothing had prepared me for the sheer size of this building. It was quite literally breathtaking and the mere thought of all the marvelous works of art that can be admired within its walls sent actual shivers down my spine, while I stood in the more than 30°C / 90°F heat.

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In den Tuilerien-Gärten bin ich dann von Schatten zu Schatten gehüpft und habe wieder eine kleine Lesepause auf den hier in Massen vorhandenen Stühlen eingelegt. So in die Sonne kann ich mich echt nicht hauen…

I jumped from shadow to shadow in the Tuileries Garden and sat down for another lunch time reading hour on one of the numerous chairs available. But I really can’t sunbathe like that…

Header Tuileries

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Über die Tuilerien-Gärten kommt man zum Place de la Concorde und in der Folge dann auf die Champs-Élysées. Da wollte ich mich mit Blick auf die am Folgetag stattfindende Ankunft der Tour de France schonmal orientieren. Und hatte schon erwartet, dass alles abgesperrt sei. Die Gitter waren zwar da und warteten auf ihren Einsatz, aber sonst war alles „normal“.

If you walk all the way through the Tuileries Gardens you reach Place de La Concorde and then the Champs-Élysées. I wanted to have a look at it all before the arrival of the Tour de France on the day to follow. I was half expecting to find everyting cordoned off already but no. The barriers were all there, waiting to be put in place but other than that, everything was „normal“.

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Die Champs-Élysées sind megabreit! Bürgersteige von geschätzt 20 Metern? Und trotzdem war es mir zu viel. Zu viele Menschen, zu heiß, zuviel Muskelkater. Auf halber Strecke zum Triumphbogen habe ich abgebrochen und mich nur gefragt, wie das dann bei der Tour laufen soll, denn WENIGER Menschen sind dann bestimmt nicht hier. Ich bin dann erstmal in eine Métro zum Montmartre gestiegen und habe am Fuße des Hügels in einem Café gesessen und überlegt, ob ich denn mit diesen Massen umgehen kann:

The Champs-Élysées are huge – the sidewalks must be about 20m / 65ft wide! And still it was too much. Too many people, too hot, too much muscle ache. I stopped half way up to the Arc de Triomphe and wondered what it was going to be like for the Tour de France – there would certainly not be LESS people. I boarded a métro to Montmartre and was sitting in a café at the bottom of the hill wondering whether I could deal with these masses:

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Ich entschied das ja – und es hat sich gelohnt. Die Stimmung da oben an Sacré Coeur war schön und auf einmal erinnerte ich mich, dass ich da schonmal war, auf diesem 12-Stunden-Paris-Trip vor 22 Jahren. Und ich glaube, damals war da ein Hochzeitspaar, das Fotos machen ließ, eine Limousine. Schon komisch, solche Flashbacks. Ich muss die alten Fotos mal rauskramen. Und der Weg nach unten stimmte mich dann schon auf das anstehende „grand spectable“ ein:

I decided that yes – and it was worth it. The atmosphere up near Sacré Coeur was beautiful and suddenly I remembered that I had been here before, on that 12-hour-whirlwind-trip 22 years ago. And I think there were newlyweds getting their picture taken, a stretch limo. Weird, these flashbacks. I have to look at the old pictures. And on the way down I got a warm-up for the „grand spectacle“:

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Also, auf den dritten Tag in Paris!

I’ll meet you for a third day in Paris!

Barbara

Ein Tag in… / A day in… PARIS!

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Frankreich und Essen – da hatten wir in der letzten Mittagspause noch Schnecken und Froschschenkel zwischen (gesprächstechnisch), die ich eher gruselig finde. Wenn jedoch der Tag in einem Etablissement wie oben mit einer „Escargot au chocolat“ beginnt, ist es ein sehr guter Auftakt.

France and food – just before I left we discussed snails and frog legs during lunch-break which I find rather revolting. But when your day starts with a „escargot au chocolat“ at a place like the one above, you’re off to a very good start.

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PAR1Nur für den Fall, dass ihr es noch nicht ahnt: dieser Beitrag wird Foto-lastig. Ich hatte mir eine Tour vorgenommen, die bei Notre Dame beginnen sollte. Notre Dame wird übrigens 850 dieses Jahr. Das fand ich raus, als ich nach einem KLEINEN Umweg auch dort ankam. Falsch aus der U-Bahn Métro raus und schon hat man einmal die Insel umrundet. Aber so kam ich auch an nebenstehendem Trinkwasserspender vorbei.

Just in case you haven’t guessed it yet: this post will be picture heavy. I had a long tour all planned out that was suppsed to start at Notre Dame cathedral. Which, by the way, celebrates its 850th anniversary this year. I found out about that little details when I got there after a LITTLE detour. Get out of the wrong side of the subway métro and you have easily circled the island. But at least that detour brought me past that wonderful water fountain above.

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An vielen wunderbaren Geschäften dieser Art bin ich auch schon vorbeigekommen und NOCH bin ich draußen geblieben. Aber ich werde das nicht mehr lange durchalten können.

I have passed many beautiful stores like these already but SO FAR I have managed to stay outside. But I won’t resist much longer, that’s for sure.

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Solche Käseauslagen finde ich zwar faszinierend, aber die meisten wirken dann doch eher, als würden sie Magenbeschwerden verursachen. Also kein Risiko…

Such amazing displays of cheese don’t do the same for me. I find them fascinating but I wouldn’t go near them as many of them look as if they might cause tummy troubles. No risk there…

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Wieder auf dem linken Seine-Ufer vorbei am Institut du Monde Arabe. Die Fassade mit diesen metallenen Mustern hat mir gefallen und ich frage mich, wie das von innen wirkt, aber ich hatte keine Lust, durch den Metalldetektor etc. Dass man das fast überall muss, stellte ich dann später fest.

Back on the left side of the Seine I passed the Institut du Monde Arabe. I liked the facade with the metal patterns and wondered what it looks like from the inside but I was turned off by the metal detectors etc. Of course, I found out that this is done almost everywhere.

PAR8

Das muss ja eine Art optische Täuschung sein… jedenfalls steht es an der Place de l’Abbé Basset, nahe dem Panthéon.

This must be some sort of optical illusion… it’s a house at Place de l’Abbé Basset, close to the Panthéon.

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Das ist mein Lieblingsort an Tag 1: Jardin du Luxembourg. Dort stehen mehr Stühle rum als Leute, die sie haben wollen, so dass man sich auch gerne zwei in ein schattiges Fleckchen ziehen und in Ruhe eine Mittagspause machen kann, Beine hochlegen inkl. Aber da gab es noch mehr zu sehen.

This is my favorite place of Day 1: Jardin du Luxembourg. There are more chairs than people who would like to have one, so you can arrange two for yourself in a shady spot and take a little nap or something. But there was more to see.

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Zuerst habe ich einen Jungen mit Fernbedienung wahrgenommen und dachte, die Boote sind alle ferngesteuert. Weit gefehlt! Es sind alles SEGELboote, die durch den Brunnen schippern – nur das Speedboat war elektrisch.

At first I only noticed the boy with the remote control and thought that all boats were battery powered. Wrong! They are all SAILboats that make their slow way through the fountain – the speed boat was the only powered one.

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Hier war leider kein Platz mehr frei für mich, im Schatten, am Wasser, alles still. Malerisch.

Unfortunately, there was no chair left for me in the shade by the water, so quiet. Picturesque.

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Der Name des Geschäfts hat mir einfach gefallen. Aber es ist eine Kette, habe heute noch einen zweiten gesehen.

I liked the name of that store. But it’s a chain – I saw a second one earlier today.

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Der Invalidendom… sagt mir jetzt endlich was. Hier ist Napoleon beerdigt, aber viel interessanter finde ich das… Konzept. Der Dom ist Teil des Hôtel des Invalides, einem Gebäudekomplex, der Kriegsinvaliden aufnehmen sollte – mehr als 5000. Die Flure sind angeblich 16km lang. Hier wie auch überall sonst habe ich mir bei diesem herrlichsten Wetter Innenansichten gespart. Ich komme sicher auch nochmal im Regen nach Paris.

The Cathédral des Invalides… now I know what it is about (even though I don’t find the English term for it). This is where Napoleon lies buried but I find the whole concept of this complex of buildings much more interesting. The cathedral is a part of a „housing project“ for soldiers disabled in battle – for more than 5000. Apparently, there are 16km of aisles. Here as elsewhere I passed on looks inside as the weather was just too good to spend one minute inside. I’m sure I’ll be in Paris in the rain one of these days.

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Dann ging es langsam das Marsfeld hoch und auf den Eiffelturm zu. Schon von weitem hörte ich laute Gesänge und dachte noch „Oh je, selbst hier ist man vor Junggesellenabschieden nicht verschont…“ aber es war schon ganz schön laut…

Then I slowly walked up the field of Mars towards the Eiffel Tower. From far away I already heard loud singing and thought: „Oh no, even here they have stag parties…“ But it was REALLY loud…

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… und es war auch kein Junggesellenabschied, es war die Ankunft einer Radtour zugunsten der skandinavischen Kinderkrebsstiftung. Die waren wirklich GERADE erst angekommen und machten Party. Sie waren eine Woche unterwegs.

… and it wasn’t a stag party after all, it was the arrival of a bike tour to raise awareness for the Scandinavian Children’s Cancer Foundation. They really had JUST arrived and were partying. Took them a week to get there.

PAR3So, der erste Tag hat meine Füße zur totalen Ermüdung gebracht… ich war 12 Stunden unterwegs und habe nur zwei Métro Tickets verbraucht. Aber die müssen noch durchhalten… Wenigstens bin ich auf der abschließenden Bootstour auf der Seine nicht eingeschlafen (würde ich aber auch nicht mehr machen – die war eher enttäuschend)! A bientôt!

Okay, the first day is over and my feet are incredibly sore after 12 hours on the go… using the métro only twice. They have to shape up, there’s more to come… At least I didn’t fall asleep cruising the Seine (which I wouldn’t do again, by the way – it was rather disappointing). A bientôt!

Barbara

Willkommen! / Welcome!

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Diese Box ist ein Prototyp. Diese Idee schwebte mir schon länger im Kopf rum: eine „Willkommen, Baby!“-Box, die man, inkl. einer ebenfalls handgefertigten Karte, zum freudigen Ereignis verschicken kann.

This box is a prototype. I’ve been mulling over this idea for a while now: a „Welcome, baby!“-Box to send out on the occasion – of course complete with a handmade card.

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In der Box sind ein paar handgestrickte Babysöckchen, ein Packung Still-Tee und eine Tube Creme gegen den wunden Popo. Die Glückwunschkarte bleibt draußen – denn die will man ja noch schreiben:

The box includes a pair of handknit baby socks, a tube of rash cream and a bag of nursing tea. The card is not inside the box as it still needs to be written:

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Neue Söckchen habe ich besorgt… da haben sich ja auch schon wieder einige neue Erdenbürger angekündigt. Ich werde vorbereitet sein 😉

I’ve just got a hold of more socks… as a couple more new „earthlings“ have been announced. I will be prepared 😉

Barbara