Meowy Christmas

May2021

Endlich war hier mal wieder die Sonne und deswegen muss auch dieser Beitrag damit beginnen… ein wunderbarer Tag! Wie gut, dass die ganzen Karten vom letzten Wochenende sind, denn heute war nur Garten, Garten und Garten angesagt. Das Motiv hatte ich noch ausgedruckt vorliegen und habe einfach mal losgelegt.

We finally got some sunshine today, lest we forget what it feels like, and that’s why I have to start this post with it… a wonderful day! And I’m happier still that I sat down and made all these cards on the very rainy last weekend, because today was all about the garden, the garden and the garden. I had found this image already printed out a number of times and just got going.

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Ja, für einen kurzen Moment war ich versucht, Larry zu verewigen… aber dafür muss ich echt noch ein bisschen üben.

Yes, for a brief moment I was tempted to include Larry… but I really need a lot more practice for that.

LarryLawn

Stattdessen bin ich einfach im gleichen Thema geblieben:

Instead, I kind of stuck with the overall theme:

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Und auch heute gehen die Karten mal wieder in eine Reihe an Challenges:

These cards will be entered in a number of challenges as well:

Christmas with the Cuties: #49 Festive Furries & Feathers

Papercraft Challenges: #70 Anything Goes

The 12 Months of Christmas: #77 Anything Goes

MLCCB: #34 Anything Christmas Goes

Auf bald!

See you soon!

Barbara

Eiskalt / Cold as ice

PolB2

Bevor hier gaaaaanz bald wieder der Wanderwahnsinn zuschlägt, Juni Edition sozusagen, bin ich vergangenes Wochenende endlich nochmal in der Bastelecke versunken. 6 Folgen TKKG lang, macht euch also auf was gefasst in den nächsten Tagen. Die Temperaturen haben ganz klar weihnachtliche Gefühle ausgelöst. Ich bin fast sicher, dass es auch Schneeregen gab… Wie auch immer, dieser kleine Eisbär hat es mir immer schon angetan:

Before this blog will be alllllll about hiking again very soon, June Edition if you will, I finally got to sit down in my creative nook last weekend. For hours on end, so brace yourselves for some cards in the next few days. The temperatures here were truly made to beam you into a Christmas mood. I’m almost sure there was sleet, too… Anyhow, this little polar bear has always been one of my favorites.

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Und um ein bisschen in Fahrt zu kommen, gebe ich ihn gleich in eine ganze Reihe an Challenges:

And to make sure I pick up some speed, I enter it into a number of challenges:

Winter Wonderland : Winter Sports

ABC Christmas Challenge: K for Kids

CCAYR: Something that starts with I or J (Ice skating)

Papercraft: #70 Anything Goes

MLCCB: #34 Anything Christmas Goes

May Rudolph Days Challenge

Habt ein schönes Wochenende!

Have a nice weekend!

Barbara

Frühling / Spring

Update6

Nun ist der Mai schon halb durch und dieser Blog suggeriert, ich hätte in 2021 nicht viel anderes gemacht als gewandert. Zum Teil stimmt das, denn lange war ich damit beschäftigt, 15 Staffeln Grey’s Anatomy zu gucken – und jetzt komm‘ mir keiner damit, dass es schon die 16. und 17. gibt! Die Pause ist gut! Aber davon abgesehen gab es auch anderes. Es hat zu sage und schreibe zwei handgemachten Osterkarten gereicht.

We’ve already reached half-time in May and this blog could make you believe that I hadn’t done much other than hiking in 2021. And to some extent, that’s right, as for a long time I was immersed in Grey’s Anatomy, binge-watching 15 seasons – and now don’t tell me there is a 16th and 17th – this break is good and necessary! But then there were some other things. I did make all of two Easter cards.

Update4

Meine Kreativität hat sich anders ausgelebt… Larry und ich haben Spaß am Häkeln gefunden, an diesem „Knuddelmuster“ im Besonderen und auch wenn ich da jetzt an der zweiten Kreation bin könnte dieses Jahr der Schritt zu gewagteren Modellen als Schals erfolgen. Es bleibt spannend.

I found another creative outlet: crocheting, which Larry and I have both enjoyed, this „bobble pattern“ in particular and even though I am already on my second piece I’ve grown confident that this year could see a move to something more challenging than a scarf. I can hardly contain my excitement.

Update7

Ziemlich früh im Jahr schon (als neben Rosen selbst Tulpen noch zugekauft werden mussten), habe ich mit kleinen Blumengestecken zum Wochenende angefangen… mittlerweile kommt alles aus dem Garten und wenn meine ganzen Saat- und Pflanzpläne aufgehen, steht fantastisches bevor.

Early in the year already (when I had to buy not only roses but even tulips), I started making little flower arrangements for the weekends… by now all supplies are homegrown and if all my seed and plant plans come to fruition, there will be fantastic creations.

Update1

Große Pläne gibt es für einen Teil des Hofs, der begrünt werden soll. Da gibt es nun zwei Hochbeete, drei Kübel mit Blaubeeren, den großen Ananas-Salbei, Kartoffelpflanzsäcke, Wicken und vieles mehr. Einen Wassertank habe ich auch – der leider für die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage noch nicht angeschlossen war – da fehlte ein Teil. Aber das wird auch noch werden.

I have big plans concerning a greener driveway (which is not really used for anything motor-vehicle related). There are now two raised beds, three large tubs with blueberries, the large pineapple sage, potato plant bags, sweet peas and much more. I also got a large rainwater tank – but unfortunately couldn’t catch the heavy rains of the last days because a piece was missing to attach it to the gutter. A matter of time.

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Das braune Garagentor verbirgt eine Werkstatt, die zu einer Art Wintergarten mit eingeschränktem Lichteinfall werden soll: ein Ort, an dem man auch bei Regen mal so habwegs draußen sitzen kann. In den letzten Tagen hat sich in meinem Kopf entwickelt, wie genau ich das machen will. Zwischen dem Gedanken und der Umsetzung steht eine Entrümpelung… das folgende Foto gibt da einen kleinen Einblick – es war ein coronabedingter „Draußen-Kaffee“ bei 12 Grad, der dann beim nächsten Mal hoffentlich etwas gemütlicher ausfallen kann.

Behind that brown garage door is a workshop which I plan to convert into a sort of winter garden with limited light incidence: a place where you can sort of be outdoors even when it’s raining or getting colder (pretty windy up here). Between the thought and the action is the clearing out… the following picture will give you an idea of what I’m up against – this was a two-person coffeeklatsch adhering to the outdoors rule in 12°C weather – hopefully in a much nicer atmosphere next time.

Update5

Mit dem ganzen Hin- und Hergepflanze – ich habe viel auch noch selbst angesät und mein Esszimmer glich eine Zeit lange einem Gewächshaus – muss wohl auch etwas Katzenminze vom Topf in die Wiese gewandert sein. Larry jedenfalls hält sich dort mit Vorliebe und zumeist tiefenentspannt auf.

With all this planting activity in every nook and cranny – I had grown a lot from seeds and my dining room looked like a green house for much of the past months – some of the catnip must have jumped from the pot to the former lawn. Or that’s what I think because Larry found a new favorite spot and is decidedly relaxed while there.

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Trotz allem glaube ich, dass es Zeit wird, dass ich mal wieder unter Leute komme. Ich bin überfordert, wenn ich einen Tisch für mehr als zwei Personen decken soll. Ob mein neues Deo tatsächlich nur zweimal in der Woche aufgetragen werden muss, steht noch vor dem Härtetest. Seit einigen Wochen geht mir auch der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf, dass ich einen LKW-Führerschein machen sollte. Die Frage ist nur: wozu?! Und wo kommt das her? Larry’s Ideen gehen da eher Richtung Trecker, wäre ja auch sinnvoller hier…

But despite all the activity, I think it’s time to cautiously start socializing again. Soonish. I’m overwhelmed when it comes to laying the table for more than two people. I still doubt my new deodorant really only needs to applied twice a week – that needs a reality check. For a few weeks now I’ve had this recurring thought that I should get a truck driving license. The question is: what for?! And where does this come from? Larry is apparently going for tractors which would make a lot more sense here anyway…

Update2

Ich arbeite derweil meinem Urlaub entgegen, versuche, nicht jeden Tag als Kampf zu sehen, und freue mich auf ganz viele Wanderungen dann im Juni. Also dann doch wieder viel Landschaft hier 😉 Habt einen schönen Restsonntag!

Meanwhile, I’m working my way towards my vacation, trying not see every day as more of a fight, and am very much looking forward to many hikes in June. So again there will be a lot of scenic landscapes on this blog 🙂 Enjoy what’s left of your Sunday!

Barbara

Rundweg *Hocheifel* Circular Route

Für gestern hatten wir uns viel vorgenommen: den Rundweg Hocheifel, 25,4km ab Adenau über die Hohe Acht und Nürburg zurück zum Ausgangspunkt. Wenn ich im Tal starten und gleich in den Antieg gehen muss, ist das schwierig… ich muss mich erst warm laufen. Dazu hatte ich hier keine Chance. Schon nach kurzer Zeit erreicht man die erste Aussicht über Adenau (s.o.). Im Nachgang frage ich mich in der Summe schon, warum der gesamte Weg als „schwer“ beschrieben wird, denn den allergrößten Teil waren wir etwa so unterwegs:

We had ambitious plans yesterday: the Hocheifel Circular Route, 25.4 km starting in Adenau, taking us to Hohe Acht and Nürburg and back to Adenau. I always find it challenging to start out with an ascent… I kind of have to warm up first. Well, I didn’t stand a chance. After only a rather short distance you reach a point where you get the above vista of Adenau. But looking back at the hike as a whole, I do wonder why it is rated „hard“ as most of the time we were walking on paths like these:

Vielleicht bezieht sich das auf die Länge – und auf den zugegebenermaßen nicht enden wollenden Anstieg zur Hohen Acht. Wo wir dann allerdings schon nach etwa 2 Stunden passend zu einer Mittagspause ankamen. Die Hohe Acht ist mit knapp 747m der höchste Berg der Eifel und wie so ziemlich jede Erhebung hier ein im Tertiär entstandener Vulkankegel, dessen Kuppe gut sichtbar aus Basalt besteht. Wir haben uns noch gefragt, wie es zum Namen kam und nach morgendlicher Recherche kann ich berichten: „Acht“ hat in diesem Fall nichts mit der Zahl zu tun, sondern leitet sich ab vom gallischen „acaunum“ = Stein, Fels. Urkundliche Erwähnungen sprechen 943 von Mons (lat. Berg) Achon.

Maybe it is because of the sheer length – or due to the admittedly neverending ascent to Hohe Acht, which we reached after about 2 hours, right in time for a lunchbreak. At about 747m, Hohe Acht is the highest elevation in the Eifel and as just about any hill around here created by tertiary volcanism, its top made of basalt as you can tell. We wondered about the name („Acht“ in German is the number eight) and after some reading up on this this morning I can enlighten us all: „Acht“ in this case has nothing to do with the number and much rather stems for the gallic „acaunum“ = stone, rock. A documented mention in 943 A.D. speaks of Mons (lat. mountain) Achon.

Oben angekommen, findet man den Kaiser-Wilhelm-Turm, gebaut 1908/09 anlässlich der Silbernen Hochzeit Kaiser Wilhelm II. – und in Gedenken an Kaiser Wilhelm I. Komische Kombi – konnte man sich nicht entscheiden?

On top of it you find Kaiser-Wilhelm-Tower, built 1908/09, on the occasion of emperor Wilhelm II. silver wedding anniversary… and in remembrance of Kaiser WIlhelm I. Weird combination – couldn’t they make up their minds?

Der Turm war offen und es war genau richtig „viel“ los: als wir kamen, hatte eine Famliie gerade den Besuch beendet und als wir zum Picknick an den Tisch unterhalb des Turms zurückkehrten, waren zwei Mountainbiker eingetroffen. Kein Schlagestehen, Abstand beachten usw. Trotz fantastischen Wetters! Wenn ich da an den Drachenfels denke… Jedenfalls hat man atemberaubende Aussichten, auch wenn es dann doch etwas dunstig war.

The tower was open and saw just the right amount of visitors: when we got there, a family was just getting ready to leave and when we descended to the picknick table just underneath the tower, two mountain bikers had arrived. No queues, no „keep distance“ in mind etc. Despite the glorious weather! You are treated to breathtaking views, albeit a bit hazy yesterday.

Von dort sind es weitere 12,5km bis zur Nürburg und mit ihr schon in greifbarer Nähe hatte ich gerade gedacht, wie gut der Weg ausgeschildert ist, als das ein jähes Ende nahm. Das uns verwirrende Schild muss, so denke ich nun, runtergefallen und genau auf die andere Seite des Baums gehören, dann macht es Sinn. Jedenfalls kamen wir ziemlich weit ab, bis zum Pflegeheim Alte Burg, und haben uns dann querfeldein zur Burg durchgeschlagen. Das ist der Vorteil, wenn der nächste Punkt quasi nicht zu übersehen ist. Aber so zwei, drei Extrakilometer wird uns das gekostet haben.

From there it’s another 12.5km to Nürburg and maybe a kilometer or two away I had just finished thinking how well signposted this trail is, when we had to realize it wasn’t. The sign that got us off track must belong – that’s my conclusion as of this morning – on the opposite side of the tree it was on, it would have made perfect sense there. Maybe it fell down and some well-meaning stroller put it back up. Anyhow, we went on quite a detour, all the way to a home for the elderly in Alte Burg and then decided to reach the castle cross-country. That’s the advantage when the landmark you’re trying to reach basically can’t be missed. But I think it added maybe two or three kilomters to the hike.

Credit: Tourenplaner Rheinland-Pfalz

Die Nürburg selbst haben wir nicht besichtigt (könnt ihr hier) und uns eher auf Aspekte des Motorsports, der einen über weite Strecken hier – auch als Geräuschkulisse – begleitet hat, konzentriert. Von einem Streckenposten habe ich mir die diversen Flaggen erklären lassen und wir werden dann nächste Woche mal überprüfen, wie es um unser Kurzzeitgedächtnis und den Transfer ins Langzeitgedächtnis bestellt ist 😉 Diesen Blick auf die Döttinger Höhe hatte ich bereits im Februar auf der „Grüne Hölle“-Runde:

We did not stop to explore Nürbug castle (you can do that here) and concentrated on motorsports which keeps you company on this hike for longer periods – a background hum, sometimes coming to the foreground, too. I found a friendly track marshal who explained the meaning of the different flags they wave throughout the races and next week we’ll test our short term memory and the transfer into long term memory 😉 This view of Döttinger Höhe was already familiar after the „Green Hell“ hike back in February.

Die Strecke wartet mit der Hohen Acht und der Nürburg mit zwei absoluten Highlights auf, ist aber ansonsten recht unspektakulär (aber ich bin sehr gerne im Laubwald unterwegs). Bis auf Nürburg kommt man in keine Ortschaft, aber am Ende kann man sich in Adenau ein sehr leckeres Eis gönnen. Die Länge macht sie für manchen vielleicht zur sportlichen Herausforderung, wobei mir gefallen hat, dass man sich die meiste Zeit ohne in Atemnot zu geraten unterhalten konnte – woran mir liegt, wenn ich in Begleitung unterwegs bin. Und eben beachten: wer in der Nähe des Nürburgrings wandert, muss mit Motorenlärm rechnen. Und freundlichen Streckenposten!

The route offers two proper highlights with Hohe Acht and Nürburg Castle, but for the remainder is rather unspectacular (I personally enjoy walking in deciduous forests). Other than the village of Nürburg, you will not come through any settlements but you can treat yourself to some delicious ice-cream in Adenau. The sheer distance maybe makes for a challenge while I enjoyed walking for long strteches and being able to talk without getting short of breath – important when you’re not out alone. And well, it’s to be expected to hear motor noises when you walk next to a race track. What you can also expect: friendly track marshals!

So, jetzt geh ich aber mal raus in den Garten, habe eine neue Idee zur Gestaltung gehabt vorgestern Abend… doch dazu vielleicht nächstes Wochenende mehr!

With this, I will end and go out in the garden, I had a new „landscaping“ idea Friday night… but more on that maybe next weekend!

Barbara

 

Rund um *Eiserfey* and beyond

Der Samstag entwickelte sich in mehrfacher Hinsicht zu einem Knaller: das Wetter war deutlich besser, als angesagt (viel Sonne), wir konnten zwei Wanderrouten zu geschätzten 17 km sehr gelungen kombinieren („Wasser für Köln“ und „Rund um die Kakushöhlen“), wurden historisch-archäologisch beeindruckt und waren fasziniert und amüsiert von diversen Kunstobjekten.

Saturday developed into a proper highlight: the weather was a lot better than forecast (lots of sunshine), we successfully combined two trails to a total of about 17 km („Water for Cologne“ and „Around the Kakus Caves“), were impressed by the historic-archeological education we were treated to, unexpectedly, and fascinated and amused by a number of art objects.

Die Route war wieder abwechslungsreich: Laubwälder, (wenig) Nadelwald, sanfte Hügel und saftige Wiesen, tatsächlich mal eine offene Kirche (in Weyer), mäandrierende Bäche, wunderbare Weitblicke, malerische Dörfer. Und Schlüsselblumen quasi überall – ich konnte mit den Fotos nicht an mich halten: dann ist der Frühling wirklich angekommen, wenn meine Lieblingsblumen blühen.

The route was again beautifully varied: decidous and (little) coniferous forests, rolling hills and rich pastures, surprisingly enough: an open church (in Weyer), meandering brooks, wonderful vistas, picturesque villages. And cowslips basically everywhere – I couldn’t stop myself: final proof that spring has sprung, when my favorite flowers are in bloom!

Die Route „Wasser für Köln“ hat uns wirklich beeindruckt. Man erwandert diverse Ausgrabungen aus römischer Zeit, die alle zusammenhängen: Bauwerke, die über 95,4 km Köln mit Frischwasser versorgt haben – aufwändig und… pfiffig. Der „größte antike Technikbau nördlich der Alpen.“ Im Ort Eiserfey konnte man ein in den 1950ern entdecktes Sammelbecken bewundern. Auf 12 Uhr sieht man den Abfluss Richtung Köln, auf jeweils 3 und 7 Uhr kommen Zuläufe. Über insgesamt 5 Zuläufe wurden täglich 20 Millionen Liter Wasser in die Metropole geleitet. Unglaubliche Mengen?

The trail „Water for Cologne“ really impressed us. There are several archeological excavations from Roman times which all form part of the „largest technical structure of antiquity north of the Alps“, the 95.4 km aqueduct that delivered a breathtaking 20 million liters of drinking water to Cologne – daily. Very elaborate and… smart. In the village of Eiserfey we checked out a collection basin that was dicovered in the 1950s. At noon you see the outlet towards Cologne, while there are inflows at 3 and 7 o’clock.

Das nach Köln fließende Wasser wurde in den Berghängen durch Kanäle geleitet. Den Kanal an sich finde ich ja schon beeindruckend genug, aber das Schwarzweiß-Foto daneben (von der Infotafel) zeigt ein heute durch Efeu überwuchertes Baudetail: diese Mauer ist eine Hangdrainage, die dafür gesorgt hat, dass „dreckiges“ Oberflächenwasser sich nicht mit dem reinen Quellwasser im Kanal mischt.

The water was sent on its way to Cologne via these channels. I find them pretty impressive per se but look at the black and white photograph (taken from the info sign): it shows a structural detail that is covered by ivy today. That wall is a slope drainage which made sure that „dirty“ surface water wouldn’t mix with the pristine spring water in the channel.

Das grundlegende Konzept für diese Wasserleitung liegt in der Schwerkraft: es war eine Gefälleleitung, die also über die gesamte Strecke noch so minimal abschüssig ist. Ganz ehrlich: das über 95,4 km zu konzipieren ist für mich unvorstellbar… Wieviel Vermessungsarbeit unter einfachsten technischen Voraussetzungen ist da reingegangen? Jedenfalls musste hier und da ja auch mal ein Tal überquert werden. Dafür wurden dann Aquäduktbrücken gebaut. Durch die auf Bauwerksresten entstandene Rekonstruktion kann man sich das ziemlich gut vorstellen. Der Kanal lief auf ungefähr 10m Höhe.

The basic idea of this system is based on gravity: it was a slope line which keeps descending however little over the whole distance. Honestly: can you imagine constructing this over 95.4 km? How much surveying went into this, with the simplest tools/techniques available? Anyhow, every now and then you had to cross a valley for which they built acqueduct bridges. The one you see below was reconstructed based on remnants, which does a pretty good job of visualizing it. The water flew through that channel up top, at above 10m above the ground.

Der archäologische Teil des Tages wurde dann ergänzt durch den geologischen: die Kakushöhlen im Kartsteinfelsen. Der Teil Große Kirche ist bis zu 15m hoch und 30m breit und wurde wohl durch den Weyrer Bach ausgewaschen. Sie sind frei zugänglich und am Eingang ist ein Kiosk, wo man sich auch unter den aktuellen Bedingungen versorgen konnte.

The archeological part of the day was combined with a point of geologic interest: the Kakus Caves, eroded out of the kartstein / cartstone rock by the Weyer brook. The part Large Church is up to 15m high and 30m wide. They are accessible free of charge and you will also find a little kiosk at the entrance where you can stock up on provisions.

Und zuletzt noch die Frage: wie sind wir überhaupt dahin geraten? Ich hatte auf Empfehlung die SWR Landesschau in der Ausgabe Das rheinland-pfälzische Naturdenkmal der Kalkeifel gesehen und es ließ sich quasi nicht mehr wegdiskutieren, dass man Eiserfey besucht haben muss. Mittlerweile konnte ich übigens auch in meinem Heimatort die Verwendung des Begriffs „Jehüschnis“ nachweisen 😉

Lastly: how did we end up here in the first place? I had seen a documentary which left no doubt that Eiserfey was worth the visit.

Und das nicht zuletzt auch, weil man hier die Edelstahlfiguren von Peter Ratz Ley bewundern kann. Ihr werdet nicht überrascht sein zu hören, das bei dieser Auswahl ein Favorit schwer zu identifizieren ist… wobei ich mir den großen Stern sehr, sehr gut vor dem fast schwarzen Giebel meines Hauses vorstellen kann. Zumindest in meiner Lieblingsjahreszeit. Vielleicht gekoppelt mit dem wegfliegenden Nikolaus im Vorgarten.

Add to that the chance for a close-up look at the stainless steel sculptures of Peter Ratz Ley. I’m sure you agree that it’s hard to identify a favorite here… though I have to say that I can very well imagine having that large star in the gable of my house, swinging in front of the almost black woodwork. At least during my favorite time of the year. Maybe in tandem with the flying Saint Nicolas on the lawn.

Also, bereit für Eiserfey und Umgebung? Viel Spaß!

So are you ready for Eiserfey and surroundings? Enjoy!

Barbara

 

Waldseepfad in Rieden / Rieden Forest Lake Trail

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe dieser Tage das Gefühl, einfach nichts gebacken zu kriegen und bin trotzdem komplett ausgepowert im Kopf. Es war also wieder Zeit für ausgedehntere Wanderaktivitäten und so habe ich ein weiteres 4-tägiges Wanderwochenende eingelegt. Am Freitag waren wir auf dem Waldseepfad in Rieden unterwegs.

I don’t know how you’re doing these days but I constantly feel that nothing ever gets done and still I am really tired mentally – so here I go hike again: another four-day hiking vacation. This past Friday brought me to the Rieden Forest Lake Trail.

Einiges an Blumen war schon zu sehen, wenn auch im Vergleich zum Vorjahr alles etwas später ist… kein Wunder bei den Temperaturen der letzten Wochen. Ein beachtlicher Anteil des ca. 14 km langen Wegs ging durch noch laubfreien Buchenwald, in dem die Atmosphäre an einer Stelle sehr komisch rüberkommt. Es wirkt fast wie 2D? Wenn man mal vom Schäfer absieht?

We came across quite some flowers and blooming bushes but in all nature is a lot later this year than last… not really surprising after the freezing temperatures of the past weeks. Beech tree forest, yet to get foliage, made up a considerable amount of this 14 km hike. At one spot, the atmosphere was weird – it almost looks like 2D? If you leave the shepherd aside?

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Ich fand die Strecke abwechlungsreich und mit diversen größeren oder kleineren Hinguckern, seien es steinerne Wegkreuze aus dem 18. Jh,, der Gänsehalsturm oder die beeindruckenden Aussichten auf die Eifler Vulkanlandschaft und das Neuwieder Becken. Die Ausschilderung ließ keine Wünsche offen und Bänke entlang der Strecke luden viel zu häufig zu einem Aufenthalt ein.

We were on a very varied path, in my opinion, with a few larger or smaller eye-catchers, be that stone wayside crosses from the 1700s, Gänsehalsturm („goose neck tower“) or breathtaking views of the volcanic Eifel landscape or the Neuwied Basin. Signs were clear and plentiful and there were far too many benches – lots of temptation for breaks!

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Credit: U. Sülflohn

 

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Besonders aufgefallen sind mir an vielen Stellen die Zaunpfähle, die aus einer oft bunten Mischung aus alten Bahnschwellen bestanden und entsprechend massiv daherkamen.

Talking about eye-catchers: the fence posts were mostly repurposed railraod ties and accordingly massive.

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Gelb / Yellow

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Ich hatte so viele Pläne für den März… und Zack ist er schon wieder halb vorbei. Aber immerhin habe ich mal wieder eine Karte zu posten und zwar in allerletzter Minute in der „Week 614“ im Allsorts Challenge Blog, wo es heißt: „Benutze gelb!“

I had a whole bunch of plans for March… and ZOOM it’s almost half gone already. But at least I managed to make and post this card, at the very last minute, over at Allsorts Challenge, where in Week 614 the theme is „Use yellow“!

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Damit kommt mein erster Tag mit Gleitsichtbrille zu seinem Ende und zum letzten großen Test derselben: lesen im Bett. Drückt mir die Daumen.

And with this the first day with my varifocals is coming to an end, with a last important test: reading in bed. Keep your fingers crossed.

Barbara

Grüne Hölle / „Green Hell“

„Auf den Spuren der Grünen Hölle“ hieß der Rundweg, auf den wir uns am Aschermittwoch begeben haben. Wenn man die Route online sucht, beginnt sie meist an der Nürburg, was ich ehrlich gesagt nicht so gelungen finde. Erstens wäre das für mich das Highlight der Runde und rein von der Topografie her hat man dann den Anstieg zum Schluss. Wir sind in Quiddelbach eingestiegen, am kleinen Wanderparkplatz in der Gartenstraße, haben den Anstieg also erstmal voller Motiviation hinter uns gebracht und konnten dann mit Blick auf die Burg die perfekte Mittagsrast einlegen.

„On the traces of the ‚Green Hell'“ is the name of the circular hike we did on Ash Wednesday. When you look it up online, they usually make you start out at Nürburg Castle but I think that’s not the best way of doing it. For starters, the castle is the highlight and then on top of that, topography works against you, with the ascent at the end. We started in Quiddelbach, from the small hiking parking lot in Gartenstraße, so we were still at the top of our capabilities when it went practically uphill only and then had a lunch break with a breathtaking view in the shadow of the castle.Wir sind extrem wenigen anderen Wanderern begegnet. Es mag zum Teil dem Wetter geschuldet gewesen sein, aber wir sind nicht nur trocken geblieben – sogar die Sonne kam raus, so dass man selbst Mitte Februar in aller Ruhe sitzend pausieren konnte. Kurz vor besagter Pause gab es neben dem Blick auf den irgendwie immer präsenten Aremberg die Reste eines Skigebiets. Also genauer gesagt ein Skilift, der quasi im (jetzt) Wald direkt unterhalb der Burg zu enden schien, und die Reste einer 1952 erbauten 42-m-Skisprungschanze.

Again, there were only very few other people out there. Maybe it was in part due to the weather but not only didn’t we see a single drop of rain – we were even treated to some sunshine so that actually sitting down for a bit to have a proper lunch break was no problem. In February! Shortly before we got there, though, we got a wonderful view of the ever present Aremberg and the remnants of a former ski area. More to the point: a skilift that ended in what is now the woods on the slopes of the castle, as well as the place where a 42m-ski jump was built in 1952.

Auf dem Foto oben sieht man die Talstation des Mini-Lifts, die auf der Luftaufnahme unten sozusagen auf 12 Uhr liegt. Der Lift verläuft durch die Schneise in dem kleinen Wäldchen am Weg und weiter Richtung Burg. Auf der Luftaufnahme erkennt man wie ich meine die Schanze in der Verlängerung des spitz zulaufenden Teils der Burg (was in nördlicher Richtung wäre). Was für eine coole Schanze direkt an einer Burg!

On the picture above you see the lower station of the tiny skilift, which on the aerial view below is located at 12 o’clock. The lift moves through the aisle in that small patch of forest by the path and on towards the castle. I believe that the location of the ski jump is still discernible on the aerial view: to the left of the castle (which would be north of it). What a cool location, right underneath a castle!

Die Nürburg selbst ist auch den Besuch wert, ist zu dieser Jahreszeit allerdings geschlossen. Von einer Besichtigung im Sommer habe ich hier berichtet. Wir haben uns derweil noch etwas weiter unterhalb herumgetrieben und teilweise regelrecht durch den Wald geschlagen (wo aber immer noch die Markierungen des Wegs zu finden waren…), der manchmal wirkte wie eine Ansammlung von grünzehigen Dinosaurierbeinen… hatten Dinosaurier Zehen? Lars hätte es bestimmt gewusst.

Nürburg Castle itself is also worth a visit, but it’s closed at this time of year. But you can find some pictures of another visit in the summer here. Instead, we followed the trail further downhill and at some point felt there was no trail at all (but we continued to come across trail markers…) and at some point were almost sure to be walking in between dozens of green-toed dinosaur legs… Did dinosaurs have toes? I guess I should have asked Lars.

Es war eine wirklich ansprechende Runde von ungefähr 11 km, die im Frühjahr und Sommer sicher nochmal ganz andere Reize zu bieten hat, wenn Wildblumenwiesen in voller Üracht stehen und die Laubwälder wieder grün sind. So aber fallen einem ganz andere Dinge auf, wobei ich immer noch nicht so wirklich weiß wie es zu dieser „Installation“ gekommen ist:

It was a really appealing hike of about 11 km which probably has a whole different appeal in spring or summer when the meadows are in bloom and the hardwood forest sports a green roof again. But right now you notice things that my then not be there or not as prominent. I still wonder a bit how this „installation“ came into being:

Der Wanderurlaub von zuhause hat wirklich großen Spaß gemacht und wird denke ich Wiederholung finden… Für heute erstmal ein schönes Restwochenende!

This home-based hiking vacation really was a lot of fun and is set for a sequel… But for now enjoy what’s left your weekend!

Barbara

 

 

 

Panoramic Views of Kelberg

Man kommt ja wirklich mit nichts mehr hinterher… über eine Woche liegt diese Wanderung schon zurück, aber die Eindrücke will ich euch nicht vorenthalten. Wir waren unterwegs auf dem Kelberger Panoramen Weg, einer gut zu gehenden ca. 15km langen Strecke. Zum Einstieg kamen wir am ehemaligen Pfarrhaus vorbei, bevor wir uns dann irgendwie gleich zu Beginn – also wirklich ganz am Anfang – verhaspelt hatten…

I have a hard time keeping up these days… it’s been over a week already since I did this hike but I still want to give you a little impression of it. We did the Panoramic Views of Kelberg Hike which was a mostly easy access 15 km circular route. At the start we passed the former parsonage before we somehow lost our way literally right at the start…

Böse Zungen würden behaupten, dass wir gleich so ins Quatschen verfallen wären, dass wir die Welt um uns herum vergessen hätten. Vielleicht… eher nicht.

I know what you’re thinking, that we started chatting away the moment we met and forgot all around us. Maybe… not really.

Auf dem Hochkelberg bietet sich auf verschiedenen Bänken mit wunderbaren Aussichten die Pause an… nur ein bisschen windig war’s an diesem Karnelvalsdienstag. Das Wetter war ja vor- wie nachher wunderbar; die lange, für den Montag gepante Tour fiel leider letztlich ganz dem Wetter zum Opfer.

The summit of Hochkelberg offers breathtaking views and a number of benches to have a nice break… it was just a little windy on that Tuesday. The weather had been fantastic before and then again after that second half of my hiking vacation. The long hike we had planned for Monday had to be called off completely.

Wie auch immer, abwärts vom Hochkelberg kamen zum ersten Mal meine Stöcke zum Einsatz. Ziemlich steil, relativ schmal und noch gut vereist. Da war ganze Konzentration gefragt und die Kamera blieb in der Tasche.

Anyhow, the descent from Hochkelberg saw the first use of my hiking poles. Quite steep, pretty narrow and still rather icy. I needed to stay focused and left the camera in the bag.

Auf dem eigentlich gut ausgeschilderten Weg haben wir dann allerdings irgendwann einen Abzweig verpasst. Ich hatte zumindest ein Foto der Übersichtskarte gemacht und stellte fest, dass wir mit einem kurzen Abstecher über die Geschichtsstraße wieder auf den Panoramenweg zurückfinden würden. Ohne diese Abweichung hätten wir erst das Gefallenenehrenmal für den Ersten und Zweiten Weltkrieg verpasst…

The trail was generally well equipped with signposts but at some point we did miss a turn. Luckily, I had taken a picture of the trail map so we realized that if we took the „History Trail“ for a while, we would meet our „P“ trail again. If it hadn’t been for this detour, we would have missed out on first the memorial for soldiers killed in WW1 and WW2…

… und dann noch die Schwarzenbergkapelle, die als erste Kapelle/Kirche überhaupt auf allen Wanderungen, die ich bisher in der Eifel gemacht habe, geöffnet war. Echt ein Alleinstellungsmerkmal.

and then Schwarzenberg Chapel, the first chapel/church that I came across on all my hikes in the region which was open for the public. Truly unique for that fact alone.

Auch wenn wir so gut wie kaum jemandem begegnet sind auf dieser Wanderung, fühlten wir uns doch nicht allein, eher ständig beobachtet!

Even though we hardly met a soul on this hike, we never felt lonely – quite the opposite, really, under constant observation!

Das war der Dienstag. Auch Aschermittwoch hatte eine Wandung zu bieten, doch dazu ein anderes Mal mehr.

That was Tuesday. Ash Wednesday had another hike in store but more about that another time.

Barbara

Focus: Basalt

Manche Leute brauchen schicke Apps oder komplizierte Software zur Bildbearbeitung… mir reicht eine verdreckte Linse. Sieht auch aus, als flöge Konfetti durch die Luft, an diesem Karnevalssamstag, von dem man eigentlich nichts merkt. Mich jedenfalls hat es, inspiriert vom Eifel Explorer, nach Hoffeld verschlagen. Nicht, dass es weit wäre oder anderweitig größerer Planungen bedurft hätte – aber manchmal muss man halt zu seinem Glück gezwungen werden.

Some people need fancy apps or complex software for image manipulation… I make do with a dirty lens. It somehow looks like confetti is in the air, on this Saturday in carnival that goes by practically unnoticed. Anyhow, the Eifel Explorer inspired me to go to Hoffeld. Not that it was far away or otherwise needed a lot of planning – sometimes you just need to be pushed.

Der Hoffelder Kopp, genauer: der Burgkopf in Hoffeld, ist eine ehemalige Vulkankuppe, an der weit über 150 Jahre hochwertigster Basalt abgebaut wurde. Die Tatsache, dass ich heute zum ersten Mal da war, obwohl ich ungefähr 6 km entfernt aufgewachsen bin UND mein Vater dort in grauer Vorzeit mal gearbeitet hat, hat mich heute ziemlich geschockt. Besonders als ich rausfand, dass man im ehemaligen Windenhaus anhand zahlreicher Infotafeln ziemlich interessante Dinge erfahren kann. Bis 1984 lief der Betrieb – vielleicht war das dann auch einfach nur eine Industriebrache, als ich Kind war… wie auch immer.

The „Hoffelder Kopp“, or Burgkopf in Hoffeld, is a former volcano where high quality basalt was mined for more than 150 years. The fact that today marks my first visit there is baffling to downright shocking, considering that a grew up a mere 6km away AND that my father used to work there for a while many moons ago. More so when I realized that you can actually learn a lot about it at the former winch house, which now features a number of info panels. It was operational until 1984 – maybe it wasn’t really much more than industrial wasteland when I was a kid… anyhow.

Mit am interessantesten fand ich, wie lange die Mechanisierung auf sich warten ließ. Bis zu 12m hohe Basaltsäulen wurden einzeln rausgebrochen… dann wiederum kein Wunder, dass der Abbau der ersten von insgesamt sieben Sohlen wohl länger gedauert hat, als der ganze Rest. Die Art der Nachfrage änderte sich zwar (von Basalt zur Herstellung von Grenzsteinen, über Wegebau, Gleisbettung und Pflastersteinen, dem Bau des Nürburgrings, dem Bau des Hindenburgdamms nach Sylt, dann auch des Westwalls hin zu Basaltschotter und Splitt für die quasi hauseigene Teermischanlage). 72m tief ist der entstandene Krater, der sich nach Stillegung mit Grundwasser gefüllt hat. Eine der Infotafeln zeigt diese Abbildungen:

One of the most interesting things was to realize just how long it took for mechanization to take hold. Basalt pillars up to 12m in height were manually extracted… with that in mind, it is not surprising that the disappearance of the first of the seven beds took longer than all the rest combined. The nature of the demand kept changing through time (from basalt for landmarks to road and railroad construction, pavements, the construction of the Nürburgring race track or the Hindenburg Dam connecting Sylt to the mainland, the Siegfried Line and later gravel and grit for the asphalt production they had on-site). The resulting crater is 72m deep and slowly filled with groundwater after extraction stopped. One of the info panels shows these photos:

Faszinierend fand ich auch die Tatsache, dass es eine eigens eingerichtete Frachtbahn zum Bahnhof nach Ahrdorf gab, die nach dem System der Straßenbahn in San Francisco arbeitete: die schwerbeladenen Waggons wurden per Schwerkraft zum Bahnhof bewegt, während die geleerten Waggons in diesem Kreislauf automatisch wieder nach oben gezogen wurden. Wie auf der Luftaufnahme zu sehen, sieht man eigentlich nichts mehr und man könnte den See auch für ein Maar halten. Wenn da nicht hier und da dann doch noch Reste rumstünden.

I was fascinated by the fact that there had actually been a freight rail to the train station in Ahrdorf which worked the same way as the streetcars in San Francisco do: the heavy cars were sent downhill using only gravity while the empty ones made their way back automatically in this circular system. As you can tell from the aerial photograph above, you can’t really see much of its history any more and the lake might as well be a regular maar (a kind of volcanic lake very common around here). If it weren’t for a few overgrown left-overs here and there.

Leider kann man nicht wirklich an den See und schon gar nicht schwimmen – es sei denn, man ist Mitglied im Angelsportverein Hoffeld… auch wenn die Beschilderung Fragen ob der Betätigung der Mitglieder aufwirft 😉

Unfortunately, you can’t get near the lake anymore, much less swim in it – unless you are a member of the fishing club of Hoffeld… even though the sign („No Fishing! The Fishing Club of Hoffeld“) makes you wonder about the true intentions of said fishing club 😉

Aber der See sieht auch vom kleinen Aussichtspunkt wunderschön aus. Leider lud die Temperatur heute ja nicht zum Verweilen ein…

But there’s a nice view of the lake from a small viewpoint. Unfortunately, today’s temperatures did not exactly invite to linger…

Auf der zweiten Hälfte (oder dem letzten Drittel) des Rundwegs hat man dann auch noch einen wunderbaren Blick auf die Nürburg:

On the second half (or the last third) of the circular walk you can enjoy a great view of the Nürburg castle:

Aber jetzt ist’s Schlafenszeit! Habt einen schönen Sonntag und auf bald

But now it’s bedtime! Have a wonderful Sunday and see you soon

Barbara