A Day in… DUBLIN!


Im Anschluss an einen dienstlichen Termin habe ich einen Tag in Dublin verbracht – und die Stadt hat alles daran gesetzt, mich zu überzeugen! Sogar die Sonne war mit im Spiel, allerdings hatte ich sie auch herausgefordert: Schirm dabei, Sonnenbrille, Sonnencreme und -hut aber bewusst zuhause gelassen. Ich weiß, wie man das Schicksal in die richtige Richtung drückt 😉

I had come to Dublin on business but decided to add a day to explore – and the city did all in its might to be loveable. Even the sun was out to greet me, but then I had challenged the weathergod: brought an umbrella but left sunglasses, suntan lotion and a hat at home. I know how to manipulate fate 😉

Wir hatten eine private Unterkunft östlich des Zentrums, im Bereich der Grand Canal Docks gefunden (mehr oder weniger Teil des Google-Geländes) und noch vor 9 Uhr habe ich mich Richtung Norden Richtung River Liffey aufgemacht, wo es viele interessante Neubauten zu bewundern gab und solche, die noch im Werden sind (siehe oben), außerdem Möwengeschrei und glitzerndes Wasser, was ein sofortiges Urlaubsgefühl unterstützt.

We had found private accommodation to the East of the center in the Grand Canal Docks area (more or less part of the Google premises, it seemed) and I started out the day walking North towards the River Liffey a little before 9 a.m. There were loads of interesting new buildings to look at and some that are still getting there (see above), and then the cries of the seagulls and the sun making the water and the buildings sparkle – an instant feeling of vacation.

In der Touristeninformation hatte ich Broschüren für selbstgeführte Rundgänge gefunden und mich morgens spontan für den nördlichen Teil entschieden – der mich dann aber nicht wirklich gefesselt hat, so dass ich relativ schnell wieder zurück südlich des Flusses unterwegs war. Allerdings nicht ohne für mich festgehalten zu haben, dass das EPIC – Irish Emigration Museum den ersten Platz auf der to-do-Liste bei einem Regentag haben wird.

At the tourist office I had found a number of leaflets with self-guided tours and that mornng I spontaneously decided to do one north of the river. Alas, it somehow didn’t manage to keep my attention so that I crossed one of the many bridges again soon and continued my explorations South of the river. But I took a mental note of the EPIC – The Irish Emigration Museum: top 1 spot on a rainy day.

Ich sag’s sicherheitshalber schon mal: hier kommen noch ganz viele Fotos. Es mag nur ein Tag gewesen sein, aber ich habe fotografiert, bis der Akku leer war. Südlich der Liffey habe ich zuerst den Campus des 1592 gegründeten Trinity College angesteuert. Man kann sich das als ruhig und beschaulich vorstellen und vielleicht ist es das auch manchmal – aber ganz offenbar nicht an einem Samstag im Juli: Horden von Touristen und ganze Schulklassen aus so ziemlich allen Ländern Europas. Doch die meisten schafften es gerade mal bis zum Campanile, weiter drin wurde es ruhiger.

Just so you know: this post is extremely picture-heavy. It may have been only a day but I took pictures until the battery pack was dead. South of the Liffey again I headed for the campus of Trinity College, founded in 1592. You may envision it as a quiet and contemplative place and maybe it really is sometimes. But apparently not on a Saturday in July: hordes of tourists and large groups of students from all over Europe. But most of them only made it to the campanile – further in it grew much quieter.

Vielleicht stehe ich mit der Meinung ja allein da, aber muss man Fahrradfahrer darauf aufmerksam machen, dass Straßenbahnschienen ein Alptraum sind? Ich denke, das wissen die ganz gut selbst. Ich persönlich fühle mich – wenn – dann eher von den motorisierten Verkehrsteilnehmern zu Manövern gezwungen, die im Beisein von Straßenbahnschienen nicht anzuraten sind… aber auf jeden Fall sind sie zweisprachig, die Schilder – wie alle offiziellen Schilder hier. Ich hätte gesagt, in Gälisch, aber die Iren sagen, es sei Irisch.

Maybe it’s me but is it really necessary to tell cyclists that tram tracks are a nightmare? I think they all know. If at all, I feel pressured into maneuvers not appropriate in the presence of tram tracks by motorized road users… but at least the signs are bi-lingual – like all official signs here. I would have called it Gaelic but apparently the Irish call it Irish.

Doch weiter im Stadtrundgang. Nächster Stop: Temple Bar, die Partymeile. Dort waren wir auch schon am frühen Vorabend zum Essen – und das hat dann auch gereicht. Am Samstag jedoch gab es den Temple Bar Food Market mit unzähligen Köstlichkeiten, sowie in einer Querstraße auch einen Handwerkermarkt. Keine Sorge, ich war nur mit Handgepäck angereist, musste mich also zurückhalten! Deswegen habe ich mich auf den oft unglaublichen Blumenschmuck konzentriert:

But let’s move on with the tour of the city. Next Stop: Temple Bar, where you’ll find the highest density of pubs. We’d already been there in the early evening the night before to have dinner – and that was enough. But Saturday also features the Temple Bar Food Market with oh so many wonderful delicacies. Down another road, there was also a craft market. Don’t worry: I was traveling on a carry-on bag only so I had to abstain! Instead, I focused on the often amazing flowers:

Die Stadt war insgesamt voller gut gelaunter Menschen und deutlich voller U2-Fans aus aller Welt, die zum großen Konzert am Abend angereist waren. Und selten habe ich so viele Straßenmusiker erlebt – und die meisten so gut, dass man gerne länger verweilt hätte. Man läuft ständig summend durch die Gegend. Etwas mehr gehört habe ich von CeZar, der vor dem Kaufhaus spielte, das wir zweimal als Treffpukt ausgemacht hatten, spielte. Hört mal rein! Ich bin dann los in nicht einen nicht ganz so geschiegelten Teil Dublins, wo es neben netten Cafés und Charityläden (Secondhand Bücher… ja, ich habe sie alle nach Deutschland gebracht) auch noch nicht gentrifizierte Häuserfronten gibt.

The city was filled to the brim with good-humored people and very obviously U2 fans from all over the world, who had come for the big concert to take place that night. And I can’t recall ever having come across so many buskers – and good ones at that, I could have spent all day just standing there and listened but at least found myself humming all kinds of tunes all day. I heard a little more from CeZar who happened to play outside a store that we used as a meeting point. Check him out here! But I continued to a part of Dublin that isn’t quite as posh, to find nice cafés, charity stores (second hand books… yes, I did manage to bring them all back to Germany) and not yet gentrified houses.

Auf dem Rückweg habe ich noch einen Teil des mittelalterlichen Viertels mitgenommen… auf der Touristenkarte ist es mit „Wikinger-Viertel“ umschrieben. Zu diesem Themenbereich habe ich aber nur das sicher gute Dublinia Museum finden können (in das sich gerade geschätzte drei Schulklassen aufmachten) und habe stattdessen nur die Christ Church Cathedral, ebenfalls einer Invasion von Schulklassen unterworfen, umrundet. Obwohl mich der Turm gereizt hätte – ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit zum Blick von oben.

On my way back I had a look at the medieval quarter… on the tourist map it’s called the „Viking quarter“. The only thing I could find that related to Vikings was the Dublinia Museum (which was just being entered by about three groups of students) so I had a walk around Christ Church Cathedral instead – which was also under siege by several student groups. Climbing the tower was tempting, though, as I had been looking for a chance to get a bird’s eye view.

Durch Temple Bar kam ich auch nochmal, in der anderen Richtung, und entdeckte, dass es auch in Dublin Elche gibt:

I came through Temple Bar one last time and found out that there are moose in Dublin, too:

Dann war es Zeit für eine richtige Pause und ich habe mich den vielen Menschen angeschlossen, die das in St. Stephen’s Green machen. Schuhe aus, Jacke ausgebreitet, Buch ausgepackt… und habe ein Nickerchen gemacht. Man wird ganz offensichtlich nicht jünger.

Then it was time for a real break and I did as many people were doing in St. Stephen’s Green: took off my shoes, used my coat for a blanket, got out a book… and dozed off. Well, nobody gets any younger, right?

Und so kam ein wunderbarer Tag in Dublin langsam zu einem Ende… macht Lust auf mehr, Dublin und Irland insgesamt!

And this was how a wonderful day in Dublin came to its end… but I’d love to see more of it and Ireland in general!

Barbara

Besuch / Visitors in Bonn

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Auf diesen Besuch hatte ich mich sehr gefreut. Wahrscheinlich, weil er über die Jahre gesehen so unwahrscheinlich war. Ich muss etwas ausholen. 1994 saß ich zum Auftakt meines AuPair-Jahrs in einem Flieger nach New York, neben mir die Schwedin Annika. Drei Tage haben wir dann in New York eine „Orientation“ besucht, die Stadt besichtigt und CATS geguckt. Das nächste Mal trafen wir uns 2001 auf einen Kaffee in London, da dann schon mit ihrer Tochter im Buggy. Dazwischen und danach bestand der Kontakt aus den jährlichen Weihnachtsgrüßen. Im Vorlauf zu meinem Schwedenurlaub letztes Jahr habe ich mich gemeldet und es kam zu einem Treffen – ein Grillnachmittag in Småland, Tochter nun 16, dazu ein Sohn und der dazugehörige Vater. Tja, und jetzt kam es zu einem Gegenbesuch in Bonn: ein verlängertes, kinderfreies Wochenende im Rheinland.

I had been looking forward to this visit very much. Probably because it had been so unlikely if I look back at how our friendship has developed of the past decades. Let me elaborate a bit on this. At the outset of my AuPair stay in 1994 I found myself seated next to Annika, a Swedish girl, on a flight to New York. We spent three days doing an orientation there, doing some sightseeing and seeing CATS. The next time we met, it was for a coffee in London in 2001, her little daughter joining us in a stroller. In between and ever since then, we were in touch only via annual Christmas greetings. When I was planning my vacation in Sweden last year, I got in touch out of the blue and we met – for a gorgeous afternoon barbecueing in Småland: with the now 16-year old daughter, a son and the Dad. So now this was the adults only return visit to Bonn: an extended weekend by the Rhine.

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Nach geschätzten 12 Jahren bin so auch noch mal ins Beethoven-Haus (oben) geraten, das selbst in dieser wahrscheinlich am wenigsten besuchten Jahreszeit alles andere als verwaist war. Zum allerersten Mal in 20 Jahren Bonn war ich dann anlässlich des Besuchs in der Namen-Jesu-Kirche. Bislang war sie immer entweder eingerüstet oder geschlossen, ob „einfach so“ oder weil sie jahrelang aufwändig für 7,6 Millionen Euro renoviert wurde. Ich fand sie wunderschön – und wo hat man schon mal einen „aktiven“ Friedhof in der Krypta?

After what must have been about 12 years, I finally made it to the Beethoven Haus (above) again. Despite this being (I suppose) the most quiet time of the year tourist-wise it was anything but deserted. And for the first time ever in the 20+ years I’ve lived in Bonn this visit also featured a look at the Namen-Jesu-Church nearby. It had always been either covered in scaffolding or closed, either „just like that“ or because it had undergone extensive renovations worth 7.6 million Euros for many years. I really liked the interior – and I can’t remember ever having been in a church with an „active“ graveyard in the crypt.

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Im Anschluss sind wir nach Brühl gefahren, um uns die Schlösser Augustusburg und Falkenlust anzusehen, die eine UNESCO Welterbestätte sind. Die Führung in Augustusburg war sehr interessant – ich muss vor etwa 10 Jahren schonmal dort gewesen sein, konnte mich aber nur an das vollkommen irre Treppenhaus erinnern. Die Führerin hatte auf alle Fragen eine Antwort. Der Audioguide, auf den meine Gäste zurückgreifen mussten, war allerdings deutlich weniger detailliert. Wir haben uns dann auch noch auf den Weg zum Jagdschloss Falkenlust gemacht, das man nach einem halbstündigen Spaziergang durch den Park erreicht. Fotos in den Innenräumen nicht erlaubt… also macht euch auf und besucht Brühl!

We then took the train to Brühl (about 15 minutes) to visit the Augustusburg Palace and the Falkenlust Hunting Lodge, which are a UNESCO World Heritage Site. The guided tour of Augustusburg was immensely interesting – I had been there what must have been about 10 years before but the only thing I still remembered was the insane grand staircase. The guide knew the answer to every question. The audioguide which my guests had to rely on turned out to be less detailed – by far. We went on the half hour walk through the park to see the Hunting Lodge as well. Photography is not permitted inside… so get ready to go see it yourself!

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Sonntags blieben wir trocken und haben sogar ein bisschen Sonne gesehen, auf dem Weg nach Königswinter und auf den Drachenfels. Trotz der Bewölkung konnten wir bis Köln sehen und sogar den Dom ausmachen, den die Gäste schon freitags, während ich noch im Büro schmachten musste, besucht hatten. Auch hier die Feststellung, dass für einen wettermäßig durchwachsenen Tag im Februar ganz schön viele Leute unterwegs waren – das neue Restaurant schien gerade die richtige Größe zu haben. Im Sommer wird es wohl aus allen Nähten platzen. Aber architektonisch finde ich die Neugestaltung sehr gelungen.

No rain on Sunday and even a little sunshine here and there on our way to Königswinter and the Drachenfels. Despite the clouds we could see all the way to Cologne and could even make out the cathedral which my guests had visited on Friday already when I was still working. And again I found it amazing to see the number of people out and about on this not exactly inviting February day – the new restaurant was just the right size. I guess it will be bursting at the seams in the summer. I have to say, though, that I really like how they have redone the place architecturally.

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Immer wieder erfreue ich mich an Schildern in englischer Sprache aus aller Welt, zuletzt zum Bespiel an diesen. Doch auch am Drachenfels gab es ein Foto-Motiv, denn hier wird vor dem Leben gewarnt, so dass es in der Summe eigentlich eher eine Einladung ist – denn wer will sein Leben nicht gelebt haben? Man könnte es als fremdländischer Tourist durchaus auch erhellend finden, dass der Eselspfad bspw. als Donkey Trail übersetzt würde… aber ich bin mal wieder ein Korinthenkacker.

If you visit this blog regularly you will know that I often get a kick out of English-language signs from all over the world, most recently here. Drachenfels now also features a motif worth mentioning as there is a DANGER OF LIFE! which I find inviting rather than deterring – because I do want to live life „and not, when I came to die, discover that I had not lived“ (Thoreau) Also, a tourist not well-versed in the German language might find it interesting to know that the Esels-path is in fact a donkey trail – which is a reference to an old tradition at Drachenfels. Okay, it seems to be a nitpicking kind of day…

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Nicht unerwähnt bleiben soll auch unser Besuch des Semesterabschlusskonzerts des Jazz Chors der Uni Bonn in der Trinitatiskirche in Endenich, wo es brechend voll war – und das aus gutem Grund (bei Interesse: am 8.2. gibt es ein weiteres in der Aula der Uni). Vom letzten Jahr habe ich einen Eindruck vom Konzert an gleicher Stelle gefunden:

We had a great evening attending a concert of the Jazz Choir of Bonn University at Trinitatis Church in Bonn-Endenich on Friday, where there was standing room only. I have found this clip from a concert last year at the same venue:

Also man kann sagen: ein rundum tolles Wochenende… nächstes Mal dann noch mit Sonne und es wäre kaum zu toppen 🙂 Gute Nacht!

I guess it’s safe to say: an enjoyable weekend… next time we add some sun to the equation and that will leave nothing to be desired 🙂 Good night!

Barbara

A Couple of Days… in KARLSKRONA and KALMAR

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Vor Blekinge gibt es auch einen Schärengarten – der südlichste in Schweden. Er umfasst ungefähr 1000 Inseln. Da wollte ich, wenn das Wetter es denn zuließe, eine kleine Fährrundfahrt machen. Das Wetter spielte mit, aber die Auswahl war, da immer noch Nebensaison, nicht groß und so bin ich nach Karlskrona gefahren, um dort um 10 Uhr loszukommen. Abgesehen vom besten Wetter überhaupt, hat es mich allerdings nicht vom Hocker gehauen. Ich glaube, ich habe mir das alles „enger“ vorgestellt. Aber bei Sonne auf dem Wasser reicht ja eigentlich schon.

The Baltic Sea bordering Blekinge province has its own archipelago of about 1,000 islands – the Southernmost and I assume least well known in Sweden. I had thought of going on a boat ride through it, weather permitting. Well, the weater permitted generously but this still being low season the choice was not large, so I went to Karlskrona to board a trip leaving at 10 am. I have to say, though, that apart from the weather I wasn’t much taken with it. I think I have imagined this to be more crowded island-wise. But being on the water when the sun is shining is usually suffient to create this „vacation feeling“.

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Karlskrona als Stadt bin ich nicht gerecht geworden. Hier spielt dann ein bisschen der Vorabreisewahnsinn rein, in dem ich nicht annähernd das habe vorbereiten können, was ich normalerweise so mache. So dachte ich, ein Stündchen durch Karlskrona streifen wird’s schon tun – Fehleinschätzung. Ich bin mehr oder weniger durch diese Barockstadt geirrt, ohne jeden Plan und bin dann unzufrieden aufgebrochen. Unzufrieden, weil ich gemerkt habe, dass das viel mehr drin gewesen wäre – aber Kalmar rief.

I didn’t do the city of Karlskrona justice. Part of it was certainly due to the utter madness that reigned before I left for vacation and which kept me from going into proper preparations. A short stroll through Karlskrona would be sufficient – or so I had thought. Major misjudgment. I was walking the streets of this baroque city without orientation and then decided to leave as planned – but not satisfied at all. I think that was because I realized how much more there would have been to discover – but it was Kalmar next.

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Kalmar hat mir sehr gefallen – da kann man gut einfach abhängen und an den verschiedensten Orten sitzen oder liegen und lesen oder wegdämmern. Machen auch genügend Leute. Die Straßen mit all den alten Gebäuden zu durchstreifen macht mindestens genauso viel Spaß… wie auch das dreistöckige second-hand-Kaufhaus, wo ich mir gleich mal einen Reisewecker für SEK 10 (etwa 1,10 Euro) zugelegt habe, da mein alter Knochen von Handy, der nur zu diesem Zweck und als Packstation-Bedienelement dient, sich irgendwo verabschiedet hatte.

I really enjoyed Kalmar – a good place to just chill, in all kinds of places where you can just sit or lie down to read or nod off. Which many people do. It’s at least as much fun to walk the streets lined with a seeminly neverending number of historically remarkable buildings. Or the three-story second hand store, where I spent SEK 10 (about 1.10 Euros) on a travel alarm clock as my ancient mobile phone, which is only ever used as an alarm clock, decided to part with me somewhere.

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Das Schloss von Kalmar ist ein Muss und darauf hatte ich mich besonders gefreut. Die ganze Hektik in Karlskrona war allerdings umsonst, denn es machte schon um 16 Uhr zu (Nebensaison, wie gesagt). Also weitere Reiseplanung überdacht, die Astrid Lindgren-Gedächtnis-Schleife, die ich für den nächsten Tag geplant hatte, aus dem Programm genommen und alles auf Kalmar.

The Kalmar Castle is a must-see and I had been very much looking forward to it. All the stress about leaving Karlskrona turned out to be unnecessary as the castle closed its doors at 4 pm already (low season – again). So I quickly had a look at my further planning and decided to scrap the Astrid Lindgren-loop I had planned for the following day in order to have more time for Kalmar and the castle in particular.

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Ein Teil war nicht zugänglich, weil eine Schule den Grünen Saal für ihre Abiturfeierlichkeiten angemietet hatte. Es hat die Besichtigung aber nur unwesentlich beeinträchtigt, denn es gab genug anderes zu bestaunen. Besonders gefallen hat mir, dass in vielen Räumen „Leben“ drin war: eine voll gedeckte Festtafel, in der Küche brodelten die Töpfe, ein Schreibtisch sah aus, als sei der Herr des Hauses nur mal schnell für kleine Jungs.

Part of the castle was not accessible as a school had rented the Green Hall for their graduation ceremony. It didn’t take too much away from the visit – there were enough other things to look at. I particularly liked the fact that some rooms were infused with „life“ somehow: a fully equipped dinner table, boiling pots in the kitchen, a desk that looked as if the king had just gotten up to use the bathroom – or whatever it would have been he used.

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Die vielen Lupinen habe ich ja bereits erwähnt: aber auch den Fliederdurft, der hier oft in den Straßen liegt? Es war mir nie aufgefallen, wieviel Flieder in Südschweden rumsteht. So auch im Stadtpark von Kalmar, der die Stadt mit dem Schloss verbindet (oder vielleicht ist sie nicht mehr Teil des Parks, die Promenade gegenüber):

I have already mentioned the many seas of lupines: but also the scent of lilac that hovers over many places? I never took note just how many lilac trees there are around in Sweden. The city’s park – or maybe it’s not the park anymore but the esplanade vis-à-vis? – features a whole alley:

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Der Park an sich wird von vielen zum Sonnenbaden benutzt – wo die Sonne scheint. In anderen Bereichen ist er wunderbar kühl… und wer hätte gedacht, dass ich das in einem Schwedenurlaub Anfang Juni positiv hervorheben würde. Noch nie vorher gesehen: der Taschentuch-Baum (Davidia involucrata):

The park is frequented by many who wish to sunbathe – where the sun shines. In other parts it’s wonderfully cool… and who would have thought that this is a feature I mention in the context of a vacation in Sweden in eraly June. Never seen before: the handkerchief tree (Davidia involucrata):

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Hier war die Unterkunft ein B&B – keine Privatunterkunft über airbnb. Ich hatte mich ein bisschen über den Namen gewundert, Kattrumpan’s B&B… was soviel heißt wie B&B des Katzenhinterns. Aber so heißt die Altstadtinsel! Das Frühstück war top und so ging’s dann ohne Mittagessen am frühen Nachmittag weiter nach Småland… dazu bald mehr!

I didn’t stay in a private home in Kalmar, but a B&B. When I booked it I wondered about its name, Kattrumpan’s B&B which means something like „B&B of the cat’s behind“. But that is what the old town is called! The breakfast was excellent and so I skipped lunch to continue into Småland in the early afternoon. More about that… soon!

Barbara

A Day in… MALMÖ!

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Auch wenn Malmö ebenfalls ein Hansekontor war – ich bin mit der Stadt trotz hoher Temperaturen und bei schönstem Sonnenschein nicht warm geworden. Ich konnte mich schon nicht erinnern, während des Austauschsjahrs mal dort gewesen zu sein und hatte jetzt das Bedürfnis, das nachzuholen. War überflüssig, so rein aus meiner touristischen Sicht. Da hätte ich mir ganz andere Dinge ansehen können.

Even though Malmö used to be part of the Hanse, I didn’t warm to it, despite high temperatures and wonderful sunshine. I couldn’t remember visiting it during that whole exchange year and now felt it was high time I did. It wasn’t worth it, from my tourist’s perspective – I could have done much more interesting things instead.

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Nicht überflüssig hingegen war das Treffen mit einer weiteren Freundin, die für den Tag aus Kopenhagen rübergekommen war. Nicht, dass wir uns nicht gerade erst vor einem guten Monat in Kopenhagen gesehen hätten – aber man muss ja sozusagen die Fest feiern wie sie fallen.

It wasn’t a waste of time, though, as I met another friend who had come over from Copenhagen for the day. Not that we hadn’t met only a good month before in Copenhagen but you have to make use of every opportunity.

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Ich will nicht sagen, dass Malmö nichts zu bieten hat – das wäre sicher Quatsch. Aber vielleicht war das Angebot nicht das für uns passende an dem Tag. Das Malmöhus Slott (oben), wo wir uns morgens getroffen haben, beherbergt einige Museen und die aktuellen Ausstellungen schienen durchaus sehenswert. Nur: wer will sich bei dem Wetterchen in klimatisierten Räumen aufhalten?

I don’t want to claim that Malmö has nothing to offer – that would certainly be ridiculous. But maybe the offer didn’t meet the demand that very day. Malmöhus Slott (above) houses a number of museums which currently have very interesting exhibitions. But: who wants to wander about in airconditioned rooms when it’s the perfect summer day outside?

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Und es gibt reichlich moderne Architektur zu bewundern, die mich in ihrem Zusammenspiel mit alten Gebäuden an mancher Stelle an Boston erinnert hat. Der Turning Torso war mir schon bekannt. Ich finde solche einzelstehenden Wolkenkratzer nur immer etwas seltsam. Es ist zwar davon auszugehen, dass auch New York mal mit einem ersten Wolkenkratzer angefangen hat – aber sicher nicht mit einem, der alles andere gleich um soviel überragt hat. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass er so bald Gesellschaft von vielen anderen bekommt. Ist halt doch nicht New York oder Dubai.

There’s lots of modern architecture to admire which in some cases reminded me of Boston, when they were right next to quite obviously historical buildings. I had heard of the Turning Torso before. I find these single high-rises a little strange. I mean, I guess New York City started out with the first of its kind at some point, too – but surely not with one that was so much higher than everything else around it. And somehow I have difficulty imagining that this one is going to be with „friends“ any time soon. It’s not NYC or Dubai after all.

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Das Viertel Västra Hamn, wo auch der Turm steht, ist offenbar das, wo wiederbelebungsmäßig gerade der Bär steppt – ein weiteres Beispiel für „waterfront redevelopment“. Wasser ist natürlich immer gut und so sind wir nett entlangspaziert, eigentlich auf dem Weg zum Turm, dann aber hängengeblieben, wo die Menge auch hängenblieb zum Sonnenbaden und dem ersten Eintauchen in den Öresund. Wir haben es beim Eintauchen der Füße belassen. An den Turm sind wir dann nie gekommen, weil es irgendwann Zeit wurde für den Rückweg.

The Västra Hamn neighborhood is the one to be part of these days – another example of waterfront redevelopment. Being by the water is of course always desirable so we strolled along the Öresund, actually heading for the Turning Torso, but then joined the crowds of sunbathers and those who took a first dip in the Öresund. We left it at dipping our feet in it. We never reached the tower as at some point it was time to return.

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Der Zug fuhr nach Kopenhagen – und ich weiter nach Ystad. Bald mehr!

The train went back to Copenhagen – and I continued to Ystad. More to come!

Barbara

A Couple of Days in… LUND!

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Die Fährüberfahrt nach Schweden hat problemlos geklappt und nach all dem trüben Wetter bin ich in Trelleborg bei gleißendem Sonnenlicht von Bord gefahren und gleich durchgedüst nach Lund. Lund ist ein Ort am südlichsten Zipfel Schwedens, ein bisschen nördlich von Malmö. Für mich ist er bedeutend, weil ich dort vor vielen Monden mal ein Jahr studiert habe. 2002 war ich nochmal dort und seitdem nicht mehr. Deswegen wird das jetzt vor allem ein Nostalgie-Post… der am ehesten was ist für meine Freunde von damals – Kommentare willkommen!

The Baltic crossing to Trelleborg was uneventful and when I got there the dull weather of the previous days was all but forgotten: I drove off the ship in bright sunshine and floored it all the way to Lund. Well, as far as you can floor it, that is… speed limits abound. Lund is a city at the southernmost tip of Sweden, a little north of Malmö. For me it carries significance as I studied here for a year many moons ago. I had returned for a visit in 2002 but that was the last time. So this is bound to be a post reveling in nostalgia… friends from the Lund days will probably enjoy it most – comments welcome!

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Als erstes bin ich in ein neueres Wohngebiet gefahren, wo eine Freundin, die in Schweden geblieben ist, nun mit ihrer Familie lebt. Da gab es schon mal ein leckeres Barbecue – und auf dem Weg dorthin (im Norden der Stadt), die Feststellung, dass die Zahl der Firmen, die dort angesiedelt waren, sich vervielfacht haben muss. Es schien mir deutlich größer und die Gebäude deutlich höher als ehedem. Aber dann ging es auch schon ins Zentrum der Stadt und nach einem Besuch in Mormors Bageri zu Princesstårta und Kaffee trennten sich unsere Wege wieder. Vorläufig.

The first thing I did was go see a friend who stayed on in Sweden and now lives there with her family in a rather new residential area of Lund. Well… new-ish. I was treated to a yummy barbecue – and on the way there (in the north of the city) my impression was that the number of companies that have settled in that area must have multiplied. It appeared much bigger – and the new buildings taller than what I remembered. But then we went to the center of the city and after a visit at Mormors Bageri for Princesstårta and coffee our ways parted. For the time being.

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Vorher war ich noch schnell in meiner äußerst empfehlenswerten Unterkunft gewesen, wo ein Leihfahrrad inklusive war – und machte den Fehler, den Stadtplan dort zu vergessen. Irgendwann kam ich dann am Mårtenstorget an, wo es zu meiner Enttäuschung keine Pølserbude mehr gibt. Nicht, dass Pølser an sich ein Hochgenuss wären, aber so auf die guten alten Tage hätte ich schon noch einen genommen. Jetzt gibt’s eine Kebab-Bude, die wahrscheinlich besser ist, aber nicht das richtige war für den Tag. Und Leihfahrräder gibt es dort auch, für sehr erschwingliche 25 SEK für 3 Tage (ca. 3 Euro). Ich denke immer noch, dass ich das falsch verstanden habe.

Before that, I had made a quick visit to the place where I was going to stay for two nights (highly recommended) where a bike was part of the deal. And then I forgot the map there. I somehow reached Mårtenstorget a lot later than necessary and discovered that the pølser stand was gone. Not that pølser as such were a delicacy but I would have liked to have one for old time’s sake. Now it’s a kebab stand which is very likely a whole lot better but it just wasn’t the right time for kebab. And you can now easily get bike rentals there… apparently at 25 SEK (about 3 Euros) for three days but somehow I still think I must have gotten something wrong there.

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Das Universitätsgebäude habe ich problemlos finden können – aber insgesamt bin ich erstmal eine geraume Zeit total desorientiert durch die Innenstadt getorkelt und war fassungslos, dass ich es so schwer hatte, mich zurecht zu finden. Jetzt kann man sagen, okay, 14 Jahre sind auch eine lange Zeit… aber trotzdem, ich habe so Dinge eigentlich gespeichert. Und dann kam so langsam ein Kopf dran, als ich verstanden habe, dass Åhléns, quasi der Kaufhof Schwedens, umgezogen war. Offensichtlich war das auf meiner „mental map“ ein wichtiger Bezugspunkt. Dom? Viel zu einfach – dann lieber Åhléns, wo ich, zumindest in meiner Erinnerung, nicht wirklich häufig eingekauft habe. Apropos Dom. Auf der Sonnenseite sitzen immer noch Studenten und andere Sonnenanbeter (siehe oben). Diese Seite guckt nun auf ein neues Gebäude(teil), und ich habe lange davor gestanden und überlegt, ob ich es gelungen finde. Ich bin zu der Überzeugung gekommen: leider nicht.

It was easy to find the University – but in all I was stumbling through the center like a decapitated hen (as we so graphically put it in German) for a while and just couldn’t believe that I had such a hard time finding my way around. You might say, well, it’s been 14 years after all… but still, I usually remember things like that. And then suddenly I realized what at least partly caused the problem: Åhléns (a department store chain) had moved. Apparently, it was a very important landmark on my mental map. The cathedral? Way too easy – then I’d rather use Åhléns, where I didn’t even shop that much… at least if my memory is not playing games with me. Talking about the cathedral, though. There are still scores of people frequenting the built-in benches (and now also movable stools) on its sunny side (see on top). This side now faces a new building (part of a building) and I have spent a while standing there and wondering whether I find it appealing. I finally decided to give it a thumbs down.

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Und auch die Tatsache, dass es das gelbe Gebäude umschließt um dann an der Kyrkogatan eine weitere Front zu bilden, hat mich nicht gewinnen können. Also, der Grundriss vielleicht schon, aber diese „Kupfertonne“ – nein.

The fact that it sort of snakes around the yellow brick building to end up having another front on Kyrkogatan couldn’t win me over. Well, maybe the ground plan but this „copper barrel“ – no.

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Ein weiterer Punkt in der Kategorie „das kann doch gar nicht sein“ war der Botanische Garten. Ich kann mich weiterhin nicht erinnern, dort jemals gewesen zu sein. Vielleicht war ich da noch nicht zum Blumen-Fanatiker mutiert… aber dass ich nicht einmal da gewesen sein soll? Aber wie sollte ich mich nicht an diesen malerischen Teich erinnern – wo es zudem noch ein nettes Café gibt?? Rätsel über Rätsel.

Another one in the unbelievable category: the Botanical Gardens. I have no recollection whatsoever of ever having set foot in it. Maybe I hadn’t become this flower-loving maniac yet? But really – just general curiosity would make you visit at least once? Wouldn’t it? How can I not remember this picturesque pond – with a cute little café right beside it?? Another mystery.

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Unterwegs in der Sölvegatan wurde sehr klar, dass der akademische Aspekt dieses Austauschjahrs nicht im Vordergrund stand… ich habe das Geografische Institut nicht wiedergefunden. Doch ach: ich fand ein Geozentrum I und ein Geozentrum II und glaube, mich dunkel zu erinnern, dass von diesen neuen Gebäuden damals schon die Rede war. Nur: der wunderbare Altbau, in dem die Geografen damals unterkamen, wird ja wohl kaum abgerissen worden sein?! Kurz vor der Dehydrierung stehend habe ich die Suche abgebrochen und am „Gamla Kirurgen“ blitzten mir Erinnerungsfetzen durch‘s Hirn – Kristoffer war dabei und Holly. Sven vielleicht auch. Aber warum wir da waren oder ähnliches… keine Ahnung.

Cycling up and down Sölvegatan I had to face an uneasy truth: the academic aspect of this exchange year was only a backdrop to everything else. I couldn’t find the Geography Department. But I found a Geo Center I and Geo Center II and I believe I remember that these buildings were being planned way back then already. The fact remains that the wonderful old building that used to house the geographers very certainly wasn’t torn down?! I was getting dehydrated and aborted the search and while passing „Gamla kirurgen“ I had a memory flash of some event there – Kristoffer participated and so did Holly. Maybe Sven also. But why we were there? No idea.

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Keinen Neubau gab’s von Sparta, dem Studentenwohnheim, in dem ich untergekommen war. Architektonisch dem Brutalismus zuzuordnen und darauf basierend denkmalgeschützt, wurden uns Verschönerungsmaßnahmen untersagt (wir hatten überlegt, den Balkon hellgelb zu streichen). Jetzt ist der Beton mintfarben und nicht mehr grau, was seiner Hässlichkeit allerdings keinen Abbruch tut. Vier dieser Blöcke stehen hintereinander und wirken wie ein Hochsicherheitsgefängnis – es wird auch weiter als Knast bezeichnet, wie mir ein eher kürzlich graduierter Student über einem Kaffee berichtete. Die Wohnbereiche sind nur noch per Zahlencode erreichbar… ich bin mir ziemlich sicher, dass alles bis zu den Briefkästen offen zugänglich war und an der Flurtür ein stinknormaler Hausschlüssel ausreichte. Ich hätte sonst mal irgendwo geklopft und gefragt, ob ich auch drinnen mal gucken kann.

Unfortunately, Sparta – my former dorm – has not moved to new premises. The architectural style (yes, there is a „school“ behind this monster) is called brutalism and because of that it’s a listed building. That’s why we were not permitted to even paint the balcony in yellow, as we requested at the time. Now the concrete is mint colored and not gray anymore but it doesn’t take away any of its ugliness. Four of these blocks are lined up next to each other and have the appeal of a high security prison – and it’s still called the jail as a rather recently graduated student told me over a cup of coffee. You can only reach the dorms with a code now… I’m pretty sure that 17 years ago you had free access to the mailboxes and then a simple key was sufficient to enter. I would have loved to knock on some dorm’s door and ask to have a look inside, too.

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Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt in diesem Austauschjahr war das Kulturen. Es ist ein Freilicht- und anderes Museum mit einem Restaurant, wo wir immer einen Stammtisch hatten, nur Austauschstudenten, die sich aber stoisch nur auf Schwedisch unterhalten haben. Zu einem Stammtisch hat es nicht gereicht, aber hier ist mir meine Freundin wieder über den Weg gelaufen, die eigentlich an dem Wochenende schon Familienbesuch hatte, in den ich ein bisschen reingegrätscht habe – wie noch zwei weitere Male in etwas mehr als 24 Stunden. Lund ist ein Dorf…

Another center of gravity during that exchange year was Kulturen, a (not only) open air museum with a restaurant where we used to have a weekly get-together of exchange students who stoically conversed in Swedish. Or tried to. There was no get-together of the kind now but I happened to meet my friend again who was actually hosting family already on that weekend… I crashed the party, so to speak – and met her two more times in a little more than 24 hours. Lund is a village…

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Neben den aus verschiedenen Ecken zusammengetragenen Gebäuden, die man größtenteils auch von innen besichtigen kann, hatte ich einen guten Tag erwischt (mittlerweile den zweiten in Lund): es gab ca. 3 Stunden Live-Musik, traditioneller schwedischer Art. Ich habe sage und schreibe eine Stunde auf einer Bank gesessen und den Damen und Herren gelauscht, die teils abenteuerliche Instrumente spielten, und das in immer wechselnden Zusammensetzungen. Erst waren es so 5, am Ende mehr als 20. Was will man mehr: in aller Ruhe am Teich in der Sonne sitzen, der Darbietung lauschen und an Nichts denken. Hat funktioniert.

There are the houses from different parts which you can usually have a look at from the inside as well but I had chosen a good day (my second in Lund): there were about 3 hours of live music, the traditional Swedish kind – that’s probably putting it too generally: music from Skåne, the southernmost province. I actually just sat on a bench by a tiny pond for an hour just listening to the ladies and gentlemen who in some cases played really unusual instruments – and with more and more joining in. At the start there were maybe 5, at the end more than 20. There’s nothing to be desired: sitting in the sunshine by the pond, all relaxed and listening to their concert, not thinking about a thing. It worked.

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Als ich die Fähre in Trelleborg verließ, war ich kurz davor, eine Verabredung für den ersten Tag „nach Lund“ abzusagen, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, die Zeit würde nicht reichen. Ich habe es dann nicht gemacht und die Zeit hat gereicht. Es wäre sicher schön gewesen, mich noch länger mit der Freundin auszutauschen, aber das war an diesem Wochenende ja eh keine Option. Es war gut, wie es war… und es stehen ja noch viele weitere Stationen auf dem Programm, manche weiter auf der Nostalgie-Schiene, andere ganz neue. Bald mehr davon! Hej då!

When I got off the ship in Trelleborg I had the urge to cancel the meeting I had planned for the first day „after Lund“ because I felt I didn’t have enough time. I ended up sticking to the plan and it was enough time after all. Of course it would have been nice to have spent more time with my friend but unfortunately, that was not an option on that very weekend anyway. It was good the way it was… and there are quite a few more destinations on my schedule, some of the nostalgic kind, others whole new ones. Much more to come! Hej då!

Barbara

A Day in… LÜBECK!

LUB1Nach einer Nacht ganz in der Nähe von Lübeck habe ich mich früh aufgemacht, die nächste Hansestadt zu erkunden… und mit dem Teufel zu flirten, der neben der Marienkirche sitzt. Netter Kerl. Er hat dafür gesorgt, dass beim Bau der Kirche auch irdische Gelüste Berücksichtigung fanden: der Ratskeller ist gleich nebenan.

I had spent the night near Lübeck and was out and about exploring my next Hanse city rather early… and got to flirt with the devil as you can see. Nice guy. He sits next to St. Mary’s Church and played a role in its construction, making sure eartly pleasures were also allowed for: a pub was built right next door.

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Nur, damit das von vorneherein klar ist: ich habe in Lübeck, obwohl das Wetter anfangs weiter grau war, über 300 Fotos gemacht. Es ging nicht anders. Es grenzt an ein Wunder, dass ich die Stadt heil verlassen konnte, denn man vergisst alles um sich herum – ein atemberaubendes Haus am anderen und dann alle möglichen Details. Die Entscheidung, was ich hier einbauen soll, hat ein Weilchen gedauert.

Only so you know it: I have taken, despite the fact that the weather continued to be rather dull until about 3pm, more than 300 pictures that day. There was no avoiding it. It’s a miracle I could leave the city unscathed because you forget everything around you – one amazing house after the next and all kinds of interesting details. It took me a while to decide which ones I wanted to include here.

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Das Markenzeichen Lübecks schlechthin ist ja das Holstentor, Jahrgang 1478 – und das war so ziemlich das einzige, wovon ich wusste… Klassenfahrt im neunten Schuljahr hin oder her. Ich denke, zu der Zeit lagen die Prioritäten weder bei architektonischen, noch geschichtlichen Highlights. Und selbst das hat sich einer „normalen“ Besichtigung entzogen, denn es kam zu einem dramatischen Rettungseinsatz… hier hatte sich der Staub dann gesetzt:

Lübeck’s trademark building is the Holsten Gate, built in 1478 – and it was about the only thing I remembered from a school trip back in ninth grade. I guess it wasn’t a time when architectural or historical gems were high on my priority list. And even the gate couldn’t just sit there and behave for the tourists, as we got to witness a dramatic rescue operation… this is when the dust had settled:

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Das Tor wurde gemeinsam mit der Altstadt 1987 in die Liste der Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Dazu gehört auch das Rathaus, das mich sehr an das in Stralsund erinnert hat:

The gate and Lübeck’s old town have been awarded World Heritage status by the UNESCO in 1987. The town hall, which reminded me a lot of that in Stralsund, is also part of that:

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Beim Abendessen bei Freunden am Vorabend war ich noch auf die „Gänge und Höfe“ hingewiesen worden, die unbedingt eine Führung wert seien. Führungen gibt es nur an Wochenenden, aber man drückte mir einen Plan mit 103 (!) Gängen und Höfen in die Hand, anhand dessen man sie selber erkunden konnte. Auch sowas irres. Im Prinzip sind es Hinterhöfe, in denen aber ganze kleine Wohnviertel liegen. Zutritt bekommt man über leicht zu übersehende Eingänge wie diesen her ganz rechts am Haus:

Over dinner with friends the night before it was recommended I go on a tour of the „backyards and alleyways“. Tours were only on offer on weekends but I was given a map and list of 103 (!) of these structures to go on a self-guided tour. It was baffling. All they are, really, are backyards but featuring their own little neighborhoods. You access them via rather unspectacular entries, like the one on the far right of this house:

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Und dann kann alles mögliche passieren. Es kann was richtiggehend nobles dahinterliegen, was eher alternatives, was Spießbürgerhaftes mit vermuteter Kehrwoche, was, das man dann am Ende des Ganges doch nicht einsehen kann, weil die Bewohner es eher privat halten wollen… mit oder ohne Katze (der dicke Rote, Kater Bolle, ließ sich durch rein gar nichts aus der Ruhe bringen und hat seine eigene Facebook-Seite), während ich unter dem Goldregen das Gefühl hatte, direkt unter einem Bienenstock zu stehen. Ein Blick nach oben klärte dann auf, dass es sich lediglich um einen sehr stark frequentierten Ort der Honig-Rohstoff-Beschaffung handelte.

And then just about anything can happen. You can find something really classy, or something leaning more towards an alternative lifestyle, a sterile little suburbia – or a locked gate because you’ve chosen a yard whose residents would rather keep it private. With or without cat (the large red one, tomcat Bolle, almost seemed sedated and actually has his own Facebook page), while I had the eerie feeling of standing right underneath a bee hive next to this golden chain tree. When I looked up I realized it was a highly frequented place for the mining of raw material in honey production.

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Ich vermute, ich habe ungefähr 25 oder 30 Höfe besucht. Der Himmel blieb bedeckt und so habe ich beschlossen, mir auch das Europäische Hansemuseum anzusehen (ebenfalls eine Empfehlung). Wie es der Zufall wollte, feierte es seinen ersten Geburtstag und ein Stück Geburtstagstorte war inklusive. Was dann kam hat dazu beigetragen, dass ich mich nun offiziell zum Hanse-Fan erkläre und dieser Blog nun auch ein Hanse-Tag aufweist. Es war eines der besten Museen, das ich jemals aufgesucht habe. Allein die Technik und der „Zuschnitt“ auf die Bedürfnisse des einzelnen Besuchers… Die Eintrittskarte enthält eine Art Chip, den man an einem Terminal vor Betreten des Museums personalisiert: Sprache, Interesse an Sonderthemen, Herkunft aus (der Nähe) welcher anderen Hansestadt u.ä. Im Museum legt man das Ding dann an die unzähligen Lesegeräte und die Darstellungen sind (in meinem Fall) alle in Deutsch, das Sonderthema Stadt und Herkunft Köln wurde eingebaut – ich war fasziniert. Die eigentlichen Inhalte waren bestens aufbereitet. Einziges Manko war eine Reisegruppe mit Guide, der ich ständig den entscheidenden Schritt voraus zu sein versuchte. Als ich dann widerstrebend wieder rauskam, war die Sonne rausgekommen und ich konnte auch noch eine Bootstour unternehmen…

I think I must have seen about 25 or 30 of these backyards. The weather remained grayish so I decided to give the European Hanse Museum a try (another recommendation). I was lucky: I had chosen its first birthday for my visit, so a slice of birthday cake was included. This museum is responsible for the fact that I now consider myself a fan of the Hanse and that I have added a Hanse tag to this blog. It was one of the best museums I have ever visited. The equipment and the visitor-specific approach alone… The ticket comes with a built-in chip which you have to personalize at a terminal before entering the actual museum: language, special interests, which of the other Hanse cities do you live in / close to etc. Inside, you just put the ticket to the readers and all the maps and information boards switch (in my case) to German, the special interest „city life“ and origin Cologne – I was fascinated. Moreover, the actual contents were perfectly prepared. The only downside was a guided tour I was trying to remain ahead of. When I reluctantly left the museum again, the sun had returned and I decided to add a little cruise, too…

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Davon gibt’s aber nicht so großartig interessante Bilder, die habe ich mehr so auf mich wirken lassen (ja, zugegebermaßen erzwungenerweise… da war ein Balken im Weg). Nach einem Abendessen habe ich mich dann auf den Weg nach Travemünde gemacht, wo ich die Abendstimmung an der Außenallee genossen und auf die Abfahrt der Nachtfähre nach Trelleborg gewartet habe.

I didn’t take any great pictures on that, just enjoyed the ride (yes, I admit it: I was forced to refrain from photography… a beam was in the way). After dinner I continued to Travemünde from where I was to take the late night (or should I say early morning?) ferry to Trelleborg – the sunset was quite a view to behold, as were the constantly passing huge ferries, coming through this bottleneck of a harbor entrance.

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Tja… dann bald mehr aus Schweden! Viele Grüße!

More to come… from Sweden! Lots of love!

Barbara

Another Day in… BREMEN

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Ich gebe es unumwunden zu: die Empfehlung lag vor. Mehrfach. Wie es trotzdem dazu kommen konnte, dass ich mich nur in letzter Minute noch entschlossen habe, den etwas abseits gelegenen Rhododendronpark in Bremen aufzusuchen, bleibt ein Rätsel. Mangelnde Zurechnungsfähigkeit oder so. Wirklich. Und dann das. Sowas habe ich noch nie gesehen, der absolute Hammer, nie dagewesene Ausmaße. Zum Niederknien. Das Rhododendronrondell in Bonn wird nie wieder das gleiche sein. Oder eben doch?

I admit it freely: I had the recommendation. More than one. I have no clue why it still turned out to be a last minute decision to do go and see the rhododendron park in Bremen, which is a bit off the beaten track. Lack of mental capacity (temporary, I hope). Really. And then this. I’ve never seen anything like it, just awesome, a vast expanse of a rhododendron forest I’d call it. Drop on your knees beautiful. The rhododendrons in Bonn will never be the same again. Or will they?

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Kein Wunder, dass Ilse immer wieder kommt. Ilse traf ich auf dem Rückweg an der Bushaltestelle und wir haben uns im Bus und dann anschließend auf der Straßenbahnfahrt unterhalten. Sie war mit einer Handtasche und zwei Gehstöcken bewaffnet, so um die 85 – direkt zu fragen habe ich mich dann doch nicht getraut. „47“ kam sie zum ersten Mal nach Bremen und hat dann 52 Jahre dort gewohnt.

No surprise at all that Ilse keeps returning. I met Ilse at the bus stop on the way back and we got into talking on the bus and then on the tram. She was armed with a handbag and two canes, maybe 85 years old – I didn’t want to ask. But it was in „47“ that she first came to Bremen and stayed for 52 years.

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Jetzt wohnt sie in Hannover, hat nur eine kleine Rente und kann keine großen Sprünge mehr machen. Aber nach Bremen kommen zur Zeit der Rhododendrenblüte, dazu muss es jedes Jahr noch reichen. „Ich hab’s alles ausgegeben, Wanderurlaub im Herbst, Skiurlaub im Winter – und ich würde es wieder so machen! Die Erinnerungen, die sind noch hier drin – und mitnehmen kann ich auch nichts,“ sagt sie, und zeigt sich augenzwinkernd den Vogel.

Now she lives in Hannover, on a small pension that doesn’t allow for a lot. But every year she comes to Bremen when the rhodies are in bloom, there’s no passing on that. „I spent it all, hiking vacations in the fall, skiing in winter – and I would do it all over again! The memories are all safe here and I can’t take anything with me when I go,“ she says, indicating her head, winking.

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Krankenschwester ist sie gewesen – und hat immer im Schwesternheim gewohnt, da blieb halt doch einiges übrig. „Nur ganz am Anfang, da gab’s gerade mal 10 Mark… das DRK hat uns schon ausgenutzt. Aber das ist dann ja besser geworden. Wir haben das Leben gelebt und so muss es sein. Machen Sie das bloß richtig!“

She used to be a nurse – and always lived in the dorm of the hospital so she saved a lot at that end. „Only in the beginning, when we didn’t get more than 10 Deutschmark… the Red Cross really did take advantage of us I guess. But that improved and we were living the good life and that’s how it’s supposed to be. You better make sure you remember that!“

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Eine Nicht hat sie in Kanada, die wollte unbedingt, dass sie sie nochmal besucht. „Die wollte auch alles zahlen – aber das ist nicht so meins, ich will nicht ständig zu allen und allem Danke sagen müssen. Aber es ist auch egal, ich weiß heute noch wie Kingston aussieht und wenn die mich sehen wollen, dann sollen die doch geflogen kommen. Auf den langen Flug habe ich keine Lust mehr.“

She has a niece in Canada who wanted her to come and visit again. „They were going to pay for it, too, but I really don’t like that, I don’t want be in a situation where I have to be grateful all the time. But it doesn’t matter, I still know what Kingston is like and if they’d like to see me they might as well come over. I don’t like to fly that long anyway.“

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„Wissen Sie, ich bin da mit mir im Reinen. Früher oder später muss ich ins Heim und dann ist eh alles weg, das bisschen, das da ist. Jetzt gehe ich erst noch nett ins Café und dann fahre ich wieder nach Hause. Einkaufen? Was soll ich denn einkaufen? Alles da. Aber ein gutes Stück Kuchen und eine leckere Tasse Kaffee – so kann der Tag doch enden, oder?“

„You know, I’ve long come to terms with myself. Sooner or later I have to live in a nursing home and then all is gone – the little I have now. So I go and sit in a nice café and then go home again. Shopping? What should I buy anyway? I have everything. But a good piece of cake and a delicious cup of coffee – that makes for a perfect ending of the day, doesn’t it?“

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„Mit Freunden ist es auch nicht immer einfach. Eine gute Freundin hat mir mal gesagt… also, im Prinzip, dass sie keinen Wert mehr auf unsere Freundschaft legt. Naja, irgendwie schmerzt das schon noch, aber sowas muss man akzeptieren. Ich habe jetzt gehört, dass es ihr schlecht geht und dann überlege ich immer wieder, ob ich mich nicht doch melden soll. Aber ich mache es dann doch nicht…“

„It’s not always easy with friends, either. A very good friend once told me, well… that she didn’t care for our friendship anymore. It still hurts sometimes but you need to accept it. Somebody told me now that she was not doing well so I started wondering whether I should get in touch again. But then I didn’t…“

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Ich werde das Gefühl nicht los, dass Ilse noch viel mehr zu erzählen gehabt hätte. Die ganzen Reisen – „nie südlicher als Südtirol, das hat mich nie gereizt. Aber nach Norden, dahin jederzeit und soweit es geht. Bloß keine Kreuzfahrt nach Norwegen – sterbenslangweilig!“ Ganz im Gegensatz zu ihr 🙂

I think that Ilse would have had much more to talk about. All her travels – „never further South than South Tyrol, it never interestd me. But to the North, anytime and as far north as possible. But no cruise to Norway, heaven forbid – deathly boring!“ Quite the opposite of her 🙂

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„Denken Sie dran, verlieren Sie keinen Tag!“ rief sie mir noch hinterher. Das denke ich ja eigentlich sowieso – aber vielleicht habe ich eine Erinnerung gebraucht. Insgesamt 30 km Stau auf der A1 Richtung Lübeck kamen mir nur durch den unermüdlichen Einsatz von Adele nicht als verlorene Zeit vor… auf bald!

„Don’t forget: don’t lose a single day!“ she shouted in my back when I left the tram. I agree anyway – but maybe I did need a reminder. A total of 30 km of traffic jams on A1 towards Lübeck were not considered lost life time only due to Adele’s tireless performance… talk with you soon!

Barbara

P.S.: Die schönen Dinge des Lebens kann man im Cafe des Rhododendronparks bis zur allerletzten Minute auskosten und muss keine Wartezeit an Haltestellen verschwenden:

P.S.: This is how you can enjoy the beautiful things in life at the café of the rhododendron park until the very last minute and not waste any time waiting at bus stops:

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