A Day in… KÖLN!


Das könnte der schlechteste Beitragstitel überhaupt sein. Ja, es war ein Tag in Köln und ein wunderbar sonniger noch dazu. Ja, der Dom war mit von der Partie. Ja, es wurde am Rhein spaziert. Ja, es wurde im Brauhaus gegessen. Ja, es gab auch Karneval (im Ernst – im OKTOBER!). Aber darum ging es ja überhaupt nicht. So gar nicht. Es ging um ein Treffen.

This could easily be the worst choice of title for this blog post. Yes, it was a day in Köln (Cologne) and a wonderfully sunny one at that. Yes, the cathedral was at the center of it all. Yes, there was a stroll along the Rhine. Yes, there was lunch at a Brauhaus (brewery). Yes, there was also carnival (no kidding – in OCTOBER!). But all that is not what this day was about. It was about a meeting.

Es begann mit einer Postkarte, die ich am 21.12.2009 an eine mir bis dato unbekannte Frau in Kalifornien schickte. Was immer ich schrieb, es hat was ausgelöst. Die Frau wollte mehr wissen. Am 01. Januar 2010 hat sie mir den ersten Brief geschrieben – so einer auf Papier. Selbst gestaltetem Papier. In einem selbst gebastelten Umschlag. Ich dachte, mich TRIFFT der Schlag, als ich den im Briefkasten fand… solche Briefe verschicke ich selbst ja auch. Kurzum: seitdem gingen viele Briefe hin und her und nun war es an der Zeit für ein Treffen mit Marlene.

It all started with a postcard that I sent on December 21, 2009 to a hitherto unknown lady in California. Whatever I actually wrote, it struck a chord. That lady wanted to know more. She wrote her first letter January 1, 2010 – one of those on paper, you know, with handdrawn embellishments. In an envelope made from a page in a magazine. I was about to faint when I found it in my mailbox, I still remember that… that’s the kind of letter that I send myself. Long story short: there have been many letters crossing the Atlantic in both directions since then and now we finally had the chance to meet!

Sie war – und ist weiterhin – gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Schwägerin auf einer Schifffahrt den Rhein hinauf unterwegs und das Schiff legte letzten Sonntag in Köln an. Wir trafen uns vor dem Dom, wo gerade eine gebuchte Stadtführung begann, an der ich teilnehmen konnte. Wer dieser Stadtführer war und wo man ihn buchen kann, muss ich noch in Erfahrung bringen, denn der war fantastisch. Das war meine erste Stadtführung in Köln und es hat richtig Spaß gemacht. Ich wusste bspw. nicht wirklich viel über den Dom – das ist jetzt anders. Dass einer der Türme (der Vierungsturm) sich nicht an den sonst immer beachteten mittelalterlichen Bauplan hält, war mir noch nie aufgefallen. Oder anders: ich hatte ihn noch nie wahrgenommen. Ich finde, er hat was vom Chrysler Building in New York:

Marlene was – and still is – on a Rhine Cruise with her husband and sister-in-law and last Sunday the ship docked in Cologne. We met in front of the cathedral where they had just started a guided tour which I was welcome to join. I still need to find out who that guide was and where he can be booked – he was fantastic. It was my first guided tour in Cologne and it was a lot of fun. For example, I didn’t really know all that much about the cathedral but do now. I had never noticed that there’s one tower (the ridge turret) that doesn’t stick to the original medieval designs which are usually followed 100%. Or rather, I had never actually seen that tower. I think there is some resemblance, style-wise, to the Chrysler building in New York:

Bislang konnte ich mich mit dem neuen (2007) von Gerhard Richter gestalteten Fenster nicht anfreunden. Da fehlt mir die Sachkenntnis. Dieses Mal hat es mich fasziniert – es geht (für mich) nicht um das Fenster selbst, sondern um das Licht, das es verbreitet, wenn die Sonne da so richtig draufknallt. Regenbogen…

I had until last Sunday had a hard time appreciating the new (2007) window designed by Gerhard Richter. I probably lack the necessary expertise. But this time I was amazed – to me, it wasn’t about the window itself but about the light effects it produces when the sun hits it full force. Rainbow…

Geradezu erschüttert war ich, als ich auf dem Alter Markt karnevalistisches Treiben bemerkte… und nicht nur das: es waren Düsseldorfer Karnevalisten, die in Köln Party machten?! Waren die lebensmüde? Und wieso im Oktober? Reicht die Session nicht mehr aus? Später trafen wir sie vor dem Dom wieder, sie hatten ein Spalier gebildet, durch das das Prinzenpaar zum Dom schritt. Da musste ich dann doch mal Klärung herbeiführen: es ging um die Herstellung eines Videos des Motto-Songs für die kommende Session „Mir sin zesamme jeck“. Die Düsseldorfer kamen zu den Aufnahmen nach Köln und später würden die Kölner nach Düsseldorf fahren.

I was shocked to see carnival crowds on Alter Markt… and not only that: they were party folk from Düsseldorf (which is the arch enemy of Köln)?! Were they suicidal? And why in October? Is the carnival season not enough anymore? We later met them again in front of the cathedral where they were trellises for the prince and princess, walking towards the cathedral. I asked one of them what this was all about: they were filming a video of the motto song of the upcoming carnival season „mir sin zesamme jeck“ („We are silly together“… „jeck“ is hard to translate – it’s the state of mind you have to reach to enjoy carnival). The folks from Düsseldorf had come to Cologne for the shoot and later the carnival crowd from Köln would go to Düsseldorf for some more takes.

Zu Mittag gab es deftiges und Marlene traute sich sogar an ein Mettbrötchen… diverse Sorten Kölsch wurden getestet und bei Niedrigwasser im Rhein gerätselt, wie das Wasser eigentlich jemals so hoch stehen könnte, dass die Schutzwände aufgebaut werden müssen…

We had traditional German food for lunch and Marlene even tried a „Mettbrötchen“, a bun with raw pork and onions – a delicacy sometimes referred to as German sushi. A couple of different Kölsch beers were tested and with regard to the extremely low water level of the Rhine we wondered how it could ever rise so high that the protective walls need to be put into place…

Zum Abschluss standen wir sicher eine gute Stunde auf der Aussichtsplattform am Schokoladenmuseum, guckten auf den Rhein und die Deutzer Seite, und haben, nicht viel anders als in unseren Briefen, Gott und die Welt besprochen. Nur, dass Howard auch dabei war und die Unterhaltung wenn überhaupt nur noch angeregter war. Ich denke, ich muss es dann doch bald mal nach Kalifornien schaffen.

The day ended on the observation deck at the Chocolate Museum, where we easily stood for more than an hour, looking down the Rhine and at the other shore and talked about all kinds of things, not unlike the exchanges in our letters. Only that we were joined by Howard and that the conversation, if anything, was even more lively. I guess I do „have to“ go to California some time soon.

Barbara

An afternoon in… EKSJÖ!


An der Chronologie doktore ich hier ein bisschen rum… Eksjö haben wir nämlich eigentlich am gleichen Tag gemacht wie die Elche und Skurugata – aber das kann man ja gar nicht alles in einen Beitrag fassen. Wir haben uns hier sogar eine Stadtführung gegönnt, als die einzigen daran interessierten Touristen. Wir waren kurz davor, die Fliege zu machen, als die Stadtführerin noch auftauchte und uns eine kurzweilge Stunde lang viel über Geschichte und Architektur Eksjös nahegebracht hat.

I have doctored the chronology a bit here… in fact, we did Eksjö on the same day as the moose and Skurugata – but it’s just too much for one post (and one day?!). We treated ourselves to a guided tour here – the only tourists who were interested as it turned out. We were just about to make a quick exit when the guide showed up and did a very interesting one-hour tour of the old town, filling us in on Eksjö’s history and architecture.

Eksjö bezeichnet sich selbst als die „Holzstadt“: die weiterhin den mittelalterlichen Stadtplan wiederspiegelnde nördliche Altstadt steht komplett unter Denkmalschutz und ist wirklich malerisch. Eine große Lücke besteht im Zentrum, wo erst im August 2015 das größte Gebäude niedergebrannt ist. Glücklicherweise konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert werden.

Eksjö calls itself the „wooden city“: the Northern part of the old city is still set up along the medieval plan, is listed as a whole and really quite picturesque. There is one huge gap in the center, though, where the largest building burned down as recently as August 2015. Luckily, the fore department managed to keep the flames away from the neigboring houses.

Besonders interessant sind die diversen „gård“ – was übersetzt so ziemlich alles sein kann von Hof über Anwesen bis Innenhof: es sind an vier Seiten umbaute Grundstücke, die durch mindestens eine Hofeinfahrt erreichbar sind. Das können Bauernhöfe sein, aber auch Geschäfte bzw. Handelsplätze oder Handwerksbetriebe. Ein solcher ist der Krusagården, wo im Laufe der Jahrhunderte so unterschiedliche Dinge wie eine Gerberei und eine Schnappsbrennrei untergebracht waren. 1946 sollte er abgerissen werden und es formierte sich Widerstand dagegen – er wurde erhalten und insgesamt wurde man sich der Einzigartigkeit der Bebauung bewusster. Krusagården jedenfalls ist nun im Besitz der Stadt und ist eine Art Kulturzentrum. Wir wurden allerdings hauptsächlich deshalb darauf aufmerksam, weil draußen ein Schild „LOPPIS“ stand 🙂 Dazu gab es aber auch frische Waffeln mit Erdbeermarmelade und Sahne, Live-Musik und gemütliche Atmosphäre. Was die Hummel zum Absturz brachte, blieb unerforscht.

There are a number of „gård“ who are of special interest – the word can mean just about anything from estate to courtyard: they are properties with walls on all four sides, accessible via one or more gate(s). They can be farms but also stores or trading posts – or a crafts enterprise. One such place is Krusagården which hosted all kinds of enterprises over the centuries, including a tannery and a distillery. In 1946 it was decided to tear it down but that decision met unexpected resistance – the plans were scrapped and the inhabitants of Eksjö became in general more aware of their unique architectural heritage. Krusagården is now owned by the city and a cultural center. We were attracted to it by a sign outside, though, saying „LOPPIS“ 🙂 But we also had a fresh waffle with strawberry jam and whipped cream, live music and great „gemutlichkeit“. The reason for the crash of the bumblebee remained a mystery.

Am Marktplatz, der die Grenze zwischen der nördlichen und südlichen Altstadt darstellt, steht die im 19. Jahrhundert gebaute Kirche. Die ersetzt eine alte, damals als zu dunkel empfundene Holzkirche… aber Altar und Kanzel wurden (neben so einigen anderen Stücken) in die neue Kirche integriert.

The market square marks the border between the Northern and the Southern part of the old town. At its Eastern side is Eksjö church which was built in the late 19th century, replacing a medieval wooden church that people at the time found too dark, apparently… But the altar and the pulpit (among quite a few other objects) were integrated in the new building.

Ohne unsere Stadtführerin wären uns neben den Informationen zur Geschichte auch so kleine Details wie die Schutzvorrichtungen an Hausecken, die Schäden durch die Kurve zu eng nehmende Kutschen vermeiden sollten, gar nicht aufgefallen. Oder später hinzugefügte zweite Stockwerke, die aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen über den ersten Stock hinausragen.

Only thanks to our guide did we learn so much about the history in general and the tiny little details in particular: like these protective measures on the corner of houses that were put in place to make sure that carriages trying to round the corner wouldn’t damage it in the process. Or the second stories of buildings that were added later and for some irreproducible reason were larger than the first floor.

In der Summe hätte ich vielleicht auch einfach kommentarlos die Sammlung an Türen aus Eksjö posten können – eine schöner als die andere… wobei die mit dem beidseitigen Treppenaufgang (die einzige solche) und das dazugehörige Haus wohl mein Favorit ist:

I guess I could have just posted my collection of Eksjö doors as a comment-free synopsis of our visit, one more beautiful than the next… I particularly like the one with the two-sided stairwell (the only of its kind) and the house that goes with it:

Auf bald!

Take care!

Barbara

A Day in… VÄXJÖ!


Auf dem Weg zur legendären „Hütte am See“ haben wir einen Tag in Växjö verbracht. Da kann ich ja aufgrund meiner jahrzehntelangen Mats Wilander-Affinität immer wieder hinfahren – aber dieses Mal hat es sich gleich mehrfach gelohnt. Doch kurz vorher haben wir noch einen Stopp in Dädesjö gemacht, um die mittelalterliche Kirche mit den wunderbaren Deckengemälden zu bewundern. Auch ein Erlebnis, wenn man im Gästebuch den Eintrag vom letzten Mal wiederfindet!

On our way to the legendary „Cottage by the lake“ we spent a day in Växjö. Seeing as I’m such a Mats Wilander fan, that’s a place I can return to often – but this time it was special. But before we got there we made a stop in Dädesjö to have a look at the medieval church with its wonderful ceiling paintings. Quite something when you find your own entry in the guest book from the last visit!


Weil wir uns verquatscht und die Ausfahrt verpasst hatten
Der erste Anlaufpunkt in bzw. bei Växjö war die Burgruine Kronoberg. Malerisch im See gelegen, Seerosen noch malerischer davor – es war ja ehrlich gesagt vollkommen egal, was es zu sehen gab bei dem Träumchen von Wetter. So haben wir dann auch noch ein Köttbullar Smörgas im Café daneben genossen bevor es weiterging.

As we had chatted away and missed the exit Our first stop in (or near) Växjö was the ruin of Kronoberg Castle. Situated in a lake it looked like a painting, water lilies pushing the picturesque almost beyond bearable – it didn’t really matter what there was to see at all in this breathtakingly gorgeous weather. So we decided to have a meatball sandwich right there and then, too.

Aber dann ging es auch noch in die Stadt, denn den Dom kann man ja keinem vorenthalten. Vertreter der schwedischen Kirche hatten so einen komischen Stand davor aufgebaut, wo gelbe T-Shirts und Wasser verkauft wurden – so richtig kriegten wir das allerdings zu dem Zeitpunkt noch nicht übereinander und haben erstmal den schönen „Glasbaum“ in Innern bewundert. Den kenne ich in diesem Jahr auch schon 20 Jahre… so lange ist das Austauschjahr schon her, wie mir per soziale Medien vermittelt wurde. Hatte ich ganz vergessen.

But then we hit the city as the cathedral is a must-see. Some people from the Church of Sweden were selling yellow t-shirts and water bottles in front of it – but we couldn’t really wrap our heads around that at the time. So we went inside instead to have a look at the wonderful „glass tree“. I’ve known that for 20 years this year… that’s how long ago the exchange year started – as I was told by friends on a social media website.

Wieder draußen wuchs die Zahl der Menschen in gelb, die hier und da mit Kühltaschen und Klappstühlen ausgerüstet am Dom entlang hasteten – und der Groschen fiel: hier war ein Public Viewing des Achtelfinales Schweden gegen die Schweiz zu erwarten. Unsere weitere Planung änderte sich kurzfristig… meine Mitreisende verlor jegliches Mitbestimmungsrecht.

Outside again there was a marked increase in the number of people in yellow, many of which carried coolers and folding chairs while rushing along the side of the cathedral. I finally made the connection: they were going to attend a Public Viewing of the last sixteen game between Sweden and Switzerland. The planning for the remainder of the day was adjusted promptly as my friend lost any right to determine her own fate.

Wie wir jetzt alle wissen, ging das seht gut aus – aber dann im Viertelfinale nicht mehr. Es könnte darauf zurückzuführen sein, dass wir einen taktischen Fehler begangen haben. Zu diesem Spiel war ich bei einer Freundin eingeladen, die diverse Test-Kuchen vorbereitet hatte. Nicht nur stellten wir übereinstimmend fest, dass der Kuchen mit der England-Fahne der leckerste war – das hätte vielleicht noch keine Folgen gehabt. Aber wir haben die englischen Kuchen nicht platt gemacht! Das konnte ja nicht gut gehen!!! So waren sie dann mittwochs noch Helden und Sonntag sprach man nicht mehr von ihnen. Oder, wie es Ingemar, der Vermieter der Hütte am See zusammenfasste: „Die Engländer waren von Anfang an besser und haben verdient gewonnen. Da danken wir für die gute Unterhaltung bis dahin und genießen nun den Rest des Turniers ohne sie.“

As we all know now, this ended very well for Sweden – though not so much in the quarter finals. Maybe that was due to the fact that we didn’t give a thought to tactics. I was invited at a friends‘ place for that game and she had prepared a few experimental cakes. We tried them all and not only did we all feel that the one decorated with the English flag was the best – we also didn’t finish it off! It just couldn’t end well after that!! And that’s how they were heroes on Wednesday and all but forgotten by Sunday. Or, as Ingemar, our landlord in the cottage put it: „The English team was better from the start and deserved to win. So we thank our team for the entertainment we had and now enjoy the rest of the tournament without them.“

Bis die Tage

See you later

Barbara

A Lunch Break in… DUSHANBE!


Das ist mir auch noch nicht oft untergekommen – oder überhaupt? – wenn die Lokalität für die Mittagspause eine Sehenswürdigkeit ist: das Teehaus Rohat in Dushanbe. Auf manchen Seiten wird es als „ancient“ beschrieben, aber das scheint wohl nicht der Fall zu sein, jedenfalls nicht der zur Straße gewandte Teil mit den weißen Säulen und Deckengemälden… da konnte man ein „1980“ ausmachen.

It was a first for me to have a lunchbreak at a must-see landmark – the Rohat tea house in Dushanbe. Some sources call it „ancient“ but I don’t think that’s the case. Or at least it doesn’t seem to be the case for the part that is facing the street, featuring large white pillars and ceiling paintings… one of the latter included a „1980“.

Aber der hintere Teil gefällt mir auch besser – für Farben bin ich ja immer zu haben! Die Kassettendecke, wenn man sie so nennen kann, hat es mir besonders angetan. Es ist wohl die Rede davon, dass auch dieses Gebäude platt gemacht werden soll. Ich habe verlauten lassen, dass ich dann einen Teil der Decke nehmen würde. Die käme sicher auch in meinem Wohnzimmer gut!

But I like the part in back better – I’m all for colorful surroundings! The coffered ceiling, if that is what it’s called, really piqued my interest. Apparently, there’s talk about the demolition of this building as well. I’m ready to take one section of it. I’m sure it would work wonderfully in my living room!


Apropos Mittagspause. Apropos Essen. Das ist wieder genau das richtige für mich hier. Alles sehr lecker und auch mit Ausflügen in die ukrainische und georgische Küche.

Talking about lunch breaks. Talking about food. Tajikistan is just right for me. Everything is very delicious and I’ve also enjoyed excursions to the Ukrainian and Georgian cuisine.

Es wurde mir dann auch bald klar, warum im Hotelbadezimmer eine Personenwaage war. Nein, ich habe sie nicht benutzt – bin ich wahnsinnig?! Bis bald!

It didn’t take long for me then to realize why there were bathroom scales in my hotel room. No, I didn’t use them – I’m not that crazy!! Take care!

Barbara

Another afternoon in… DUSHANBE!


Das wunderbare Wetter bleibt uns hold und so ging es einen weiteren Nachmittag raus: in den Siegespark oberhalb von Dushanbe. Aus dem Gewimmel der Stadt fährt man nur wenige Minuten, bald in einem Park, den Berg hinauf und kommt an der Seilbahnstation an. Die ist zwar seit Jahren nicht mehr in Nutzung, aber die Gondeln kann man noch bewundern.

The gorgeous weather is still with us and so we spent another afternoon outdoors and went up to the Victory Park, above Dushanbe. It’s only a few minutes‘ ride from the city center, going uphill through a park and reaching the funicular on the top. It hasn’t been used in years but you can still marvel at the godolas.

Wenige Schritte weiter begibt man sich abseits der wenigen Menschen hier oben und kann sich auf einen schier unendlichen Spaziergang durch die Hügel machen.

Walk a few steps to the side and soon you’ll be by yourself and can start out on a seemingly endless stroll through the hills.

Die ersten Bäume erblühen in voller Pracht und mit der richtigen Begleitung findet man auch raus, was es mit diesen komischen „haarigen“ Bällchen am Hagebuttenstrauch auf sich hat: es sind Gallwespen… momentan sind in den Bällchen noch die Larven, aber das wird nicht mehr lange dauern, dann brechen sie aus.

The first trees are in bloom and when you explore places with the right people you will also find out what these weird „hairy“ balls are hanging on the dog rose: they are gall wasps… currently they are still larvae but pretty soon they’ll be out and about.

Diese Hügel sind zum großen Teil Friedhof, Gräber, soweit das Auge reicht. Ich bin nicht sicher, ob es sich um einen Friedhof handelt oder um mehrere – es geht auf jeden Fall eins ins andere über.

Quite a lot of these hills are a cemetery, graves as far as you can see. I’m not sure whether this is actually one cemetery or several ones – there’s no break in the use.

Angefangen mit orthodoxen Gräbern, die vielfach nur mit dem typischen Kreuz gekennzeichnet waren…

The way we reached it, it started with orthodox graves, often simply marked with the characteristic cross…

… dann auch schickere und kürzlich gepflegte – oft mit einer kleinen Bank und einem Tischchen versehen – für die Besucher.

… but then also more fancy ones that have recently been taken care of – and often with a little bench and a table – for the visitors.

Teilweise hatte man den Eindruck, dass man stilistisch durch die Jahrzehnte wanderte – oder vielleicht auch ideologisch?

Sometimes I felt we were walking through decades of different styles – or maybe also different ideologies?

Dann auch wieder einfach irgendwie protzig:

Some were more on the showy side:

Allein von den Zäunen hätte ich ca. 2000 Fotos machen können (und sowieso: ich hätte den ganzen Tag hier verbringen können, auch mal abbiegen vom Hauptweg):

The fences alone could have yielded about 2000 pictures (and anyhow: I could have spent a whole day here, deviating from the main path here and there):

Irgendwann wurde es ganz erstaunlich – nicht nur, was diese Mozartfrisur angeht (kann die wirklich echt gewesen sein?) – sondern ganz oben links auf dem Grabstein: ein Kreuz in einem Davidstern. Bedeutet das was bestimmtes?

At some point things got really unusual – not only when it comes to this Mozart hairdo (can this have been an actual hairstyle?) – but check out that upper left corner: a cross inside a Star of David. Does that mean anything particular?

Der Anteil der jüdischen Gräber stieg stetig und dann gab es einen (und später noch einen) offiziellen jüdischen Fiedhof, der vom Rest abgezäunt war und einen Wachmann hatte. Der ließ uns gerne eintreten.

The share of Jewish graves got bigger and bigger and then we reached an „official“ Jewish cemetery (and later another), that was fenced off from the rest and also had a guard. He was happy to let us in to have a look.

Und beim Blick auf all die „Sitzecken“…

And when thinking about all these places to rest…

… entschieden wir, dass es an der Zeit sei, was zu essen. Doch dazu ein anderes Mal mehr. Gute Nacht!

… we decided it was time to grab a bite. But more about that some other time. Good night!

Barbara

An Afternoon in… DUSHANBE!


Nach knapp dreizehn Jahren zurück in Zentralasien… schlug es mich, als ich morgens um 4 Uhr in Duschanbe aus dem Flieger stieg. Und es brach einfach nur die schiere Freude aus. Vielleicht war es aber auch die Übermüdung. Doch das Gefühl ist geblieben. Ich würde am liebsten sofort eine mehrmonatige Reise durch Tajikistan, Kirgistan, Usbekisten und andere antreten. Eigentlich auch und besonders Afghanistan, aber das ist ja keine Option, auch wenn die Bundesregierung unglaubhaft zu vermitteln versucht, dass dort alles zum besten steht.

After thirteen years I’m finally back in Central Asia… it hit me when I got off the plane in Dushanbe at 4 a.m. I was downright ecstatic. Or maybe it was sheer exhaustion. But the feeling is still there. I’m ready to go on a multi-month trip through Tajikistan, Kyrgysztan, Usbekistan and others. Especially Afghanistan of course but that is no option – no matter what the German government tries to make people believe.

Was Robinson Crusoe sein Freitag, ist mir derzeit mein Montag. Dushanbe heißt wörtlich „zwei Samstag“, also der zweite Tag nach Samstag… der Montag. Und da fand hier, als das noch ein Flecken war, immer der Markt statt. Wie auch immer: ich bin zwar im Stockdunkeln angekommen, aber das interaktive 3D-Kartenwerk an Bord war fantastisch. Dushanbe liegt in einer Talsohle, auf 800 mNN im Hissartal. Das Wetter ist derzeit kaum zu übertreffen und morgens sieht der Blick aus meinem Hotelzimmer so aus:

What Friday was to Robinson Crusoe, Monday is to me. Dushanbe literally means „two Saturday“, meaning the second day after Saturday… Monday. That was market day at the time when this was just a place of a couple dozen houses or so. Anyhow: it may have been pitch-black when I got here but the interactive 3D-map software onboard was fantastic. Dushanbe is located on 800m above sea level in the Hissar Valley. The weather is gorgeous these days and when I look out the window of my hotel room in the mroning, that’s the view:

Stadtgeografisch geht hier gerade der Punk ab und ich frage mich jetzt schon, warum ich an diesen dienstlichen Aufenthalt nicht noch ein paar Tage drangehängt habe, um mal Zeit zu haben, hier so richtig durch die Gegend zu strolchen. Ich lasse da mal den Architekturführer Dushanbe von Edda Schlager sprechen: „[…] nirgends in Zentralasien ist so deutlich zu sehen, wie sozialistische Pläne urbanen Raum schufen – und scheiterten. Fernab von Moskau geriet hier selbst der Stalin-Stil weniger gewaltig, die Sowjetmoderne avantgardistischer als anderswo. Seit 25 Jahren entsteht nun eine neue, von Gigantismus beherrschte Architektur, die sich der älteren Baugeschichte – und Identität – konsequent zu entledigen sucht. Dutzende historischer Bauten sind bereits verschwunden oder akut vom Abriss bedroht.“ Für den Grünen Basar kam ich acht Wochen zu spät – wo der einst stand, ist nun nur noch ein riesiger Acker, der sicher bald ein weiteres Exemplar der Marke Gigantismus beherbergen wird.

I was taken by surprise to find out that this place makes an urban geographer’s heart beat harder and already regret that I haven’t added a few days to this business trip in order to have time to really have a look at this place. Even though there’s a lot of sadness involved – but let me translate a section of the Architectural Guide to Dushanbe bei Edda Schlager (check this out, they have English-language books/guides as well): „Nowhere else in Central Asia is it as easily discernible how socialist plans created urban space – and failed. Far away from Moscow even the Stalinist style was less gigantic, the Soviet modernity more vanguard than elsewhere. A new architecture, driven by gigantism, is trying to rid the city of its older building history – and identity. Dozens of historic buildings have already disappeared or are currently scheduled for demolition.“ I was eight weeks too late to see the Green Bazar – there is now only a huge field that will very likely soon host another specimen of the gigantic kind.

Green Bazar as seen on http://www.alaya-reisen.de

Sieht man an allem das Positive, dann… ist es doch schön, dass Dushanbe jetzt beispielsweise seine Twin Towers hat, mit Penthouses, die dem ganzen den Charme von Cupcakes geben.

Seeing the positive in everything… don’t you think it’s nice that Dushanbe now has its Twin Towers, with penthouses that make them look like cupcakes, somehow? Or is it only me?

Das Ganze ist aber auch nicht so einfach. Hier hat von 1992-1997 ein furchtbarer Bürgerkrieg getobt und man versucht nun, „nation building“ zu schaffen: die verschiedenen Bevölkerungsgruppen unter einer Identität zu vereinen. Und da musst du einiges überwinden. Von 1929 bis zur Auflösung der Sowjetunion die Tadschikische Sozialistische Sowjetrepublik, in der Dushanbe lange wenig schmeichelhaft als Stalinabad firmiert hat, so ziemlich direkt nach der Unabhängigkeit vom Bürgerkrieg geschüttelt, ist Tajikistan nun das Armenhaus Zentralasiens. Dass ein Ansatz sein kann, sich vom sowjetischen Teil der Geschichte verabschieden zu wollen, kann man ja erstmal so stehen lassen. Aber vielleicht wird dabei übersehen, dass die in der sowjetisch geprägten Zeit entstandenen Bauten vielleicht mittlerweile schon ziemlich identitässtiftenden Charakter haben?

But then things are anything but easy here. A civil war raged in Tajikistan from 1992-1997 and a lot of this is about nation building: to try and unite different ethnic groups under one identity. And there’s a lot to overcome. From 1929 up until the end of the Soviet Union, Tajikistan was the Tajik Socalist Soviet Republic, and Dushanbe for a lot of that time unflatteringly called Stalinabad – and went into civil war practically right after independence. Today, you will often see it referred to as the poorhouse of Central Asia. I can understand – to some degree at least – that you would like to forget about the Soviet part of that history. But maybe it’s being overlooked that the buildings of the Soviet era have themselves been identity-forming?

Jetzt bezieht sich alles auf Somonji als Vater der Nation: den Samanidenherrscher Ismail I. (849-907), dem man hier nicht nur monument-technisch nicht entkommen kann (siehen oben). Die Währung ist der Somoni und es gibt noch viele weitere Bezüge, so bspw. Somon Air, die dich non-stop von Frankfurt nach Dushanbe bringt. Und da man es in dieser Gegend sehr mit den Poeten hat, ist der Dichter und Musiker Rudaki (859-940/41) auch ganz groß – nicht nur im Rudaki-Park (unten), sondern auch als Namensgeber für den Rudaki Prospekt, die große Prachtallee. Mögen die schattenspendenden Bäume den Wandel unbeschadet überstehen.

Nowadays,the focus is on Somonji as nation-builder: the Samanid ruler Ismail I. (849-907) who you can’t escape from here, monument-wise or other (see above). The currency is called Somoni and there are countless other references, e.g. Somon Air which will fly you from Frankfurt to Dushanbe. And because poets are big in these tracts, the poet and musician Rudaki (859-940/41) is another important figure – not only in Rudaki Park (below) but Rudaki Propekt, a large, tree-lined boulevard is named after him. Keep your fingers crossed that the wonderful trees will all survive the change.

Es gibt aber auch die kleinen Kostbarkeiten, die man fast übersieht. Da ist zum Beispiel diese Statue, auf die ich von hinten zukam – und wegen der schönen Verzierungen schon aus dieser Perspektive ganz verzückt war. Aber man kann sie ganz einfach übersehen, steht sie doch gerade mal einen Zebrastreifen entfernt von den Twin Towers.

But there are small treasures, too – treasures that you almost don’t notice. There’s this statue for example, that I walked towards from behind, and was fascinated based on that perspective already, seeing the beautiful floral patterns all over. But it’s really very easy to miss it, especially as it’s only a zebra crossing away from the Twin Towers.

Für Tajikistan wurde in 2018 das Jahr des Tourismus ausgerufen und es scheint ihnen ernst zu sein. Die Einreise war vollkommen stressfrei (was sonst nicht unbedingt der Fall gewesen sein muss) und hier werden die ganz großen Geschütze aufgefahren:

Tajikistan has declared 2018 to be the year of tourism and they seem to be serious. Immigration was a piece of cake (which apparently was usually not like that at all) and they’re going all out for it:

Doch nun… gute Nacht!

With this… good night!

Barbara

A Day in… DUBLIN!


Im Anschluss an einen dienstlichen Termin habe ich einen Tag in Dublin verbracht – und die Stadt hat alles daran gesetzt, mich zu überzeugen! Sogar die Sonne war mit im Spiel, allerdings hatte ich sie auch herausgefordert: Schirm dabei, Sonnenbrille, Sonnencreme und -hut aber bewusst zuhause gelassen. Ich weiß, wie man das Schicksal in die richtige Richtung drückt 😉

I had come to Dublin on business but decided to add a day to explore – and the city did all in its might to be loveable. Even the sun was out to greet me, but then I had challenged the weathergod: brought an umbrella but left sunglasses, suntan lotion and a hat at home. I know how to manipulate fate 😉

Wir hatten eine private Unterkunft östlich des Zentrums, im Bereich der Grand Canal Docks gefunden (mehr oder weniger Teil des Google-Geländes) und noch vor 9 Uhr habe ich mich Richtung Norden Richtung River Liffey aufgemacht, wo es viele interessante Neubauten zu bewundern gab und solche, die noch im Werden sind (siehe oben), außerdem Möwengeschrei und glitzerndes Wasser, was ein sofortiges Urlaubsgefühl unterstützt.

We had found private accommodation to the East of the center in the Grand Canal Docks area (more or less part of the Google premises, it seemed) and I started out the day walking North towards the River Liffey a little before 9 a.m. There were loads of interesting new buildings to look at and some that are still getting there (see above), and then the cries of the seagulls and the sun making the water and the buildings sparkle – an instant feeling of vacation.

In der Touristeninformation hatte ich Broschüren für selbstgeführte Rundgänge gefunden und mich morgens spontan für den nördlichen Teil entschieden – der mich dann aber nicht wirklich gefesselt hat, so dass ich relativ schnell wieder zurück südlich des Flusses unterwegs war. Allerdings nicht ohne für mich festgehalten zu haben, dass das EPIC – Irish Emigration Museum den ersten Platz auf der to-do-Liste bei einem Regentag haben wird.

At the tourist office I had found a number of leaflets with self-guided tours and that mornng I spontaneously decided to do one north of the river. Alas, it somehow didn’t manage to keep my attention so that I crossed one of the many bridges again soon and continued my explorations South of the river. But I took a mental note of the EPIC – The Irish Emigration Museum: top 1 spot on a rainy day.

Ich sag’s sicherheitshalber schon mal: hier kommen noch ganz viele Fotos. Es mag nur ein Tag gewesen sein, aber ich habe fotografiert, bis der Akku leer war. Südlich der Liffey habe ich zuerst den Campus des 1592 gegründeten Trinity College angesteuert. Man kann sich das als ruhig und beschaulich vorstellen und vielleicht ist es das auch manchmal – aber ganz offenbar nicht an einem Samstag im Juli: Horden von Touristen und ganze Schulklassen aus so ziemlich allen Ländern Europas. Doch die meisten schafften es gerade mal bis zum Campanile, weiter drin wurde es ruhiger.

Just so you know: this post is extremely picture-heavy. It may have been only a day but I took pictures until the battery pack was dead. South of the Liffey again I headed for the campus of Trinity College, founded in 1592. You may envision it as a quiet and contemplative place and maybe it really is sometimes. But apparently not on a Saturday in July: hordes of tourists and large groups of students from all over Europe. But most of them only made it to the campanile – further in it grew much quieter.

Vielleicht stehe ich mit der Meinung ja allein da, aber muss man Fahrradfahrer darauf aufmerksam machen, dass Straßenbahnschienen ein Alptraum sind? Ich denke, das wissen die ganz gut selbst. Ich persönlich fühle mich – wenn – dann eher von den motorisierten Verkehrsteilnehmern zu Manövern gezwungen, die im Beisein von Straßenbahnschienen nicht anzuraten sind… aber auf jeden Fall sind sie zweisprachig, die Schilder – wie alle offiziellen Schilder hier. Ich hätte gesagt, in Gälisch, aber die Iren sagen, es sei Irisch.

Maybe it’s me but is it really necessary to tell cyclists that tram tracks are a nightmare? I think they all know. If at all, I feel pressured into maneuvers not appropriate in the presence of tram tracks by motorized road users… but at least the signs are bi-lingual – like all official signs here. I would have called it Gaelic but apparently the Irish call it Irish.

Doch weiter im Stadtrundgang. Nächster Stop: Temple Bar, die Partymeile. Dort waren wir auch schon am frühen Vorabend zum Essen – und das hat dann auch gereicht. Am Samstag jedoch gab es den Temple Bar Food Market mit unzähligen Köstlichkeiten, sowie in einer Querstraße auch einen Handwerkermarkt. Keine Sorge, ich war nur mit Handgepäck angereist, musste mich also zurückhalten! Deswegen habe ich mich auf den oft unglaublichen Blumenschmuck konzentriert:

But let’s move on with the tour of the city. Next Stop: Temple Bar, where you’ll find the highest density of pubs. We’d already been there in the early evening the night before to have dinner – and that was enough. But Saturday also features the Temple Bar Food Market with oh so many wonderful delicacies. Down another road, there was also a craft market. Don’t worry: I was traveling on a carry-on bag only so I had to abstain! Instead, I focused on the often amazing flowers:

Die Stadt war insgesamt voller gut gelaunter Menschen und deutlich voller U2-Fans aus aller Welt, die zum großen Konzert am Abend angereist waren. Und selten habe ich so viele Straßenmusiker erlebt – und die meisten so gut, dass man gerne länger verweilt hätte. Man läuft ständig summend durch die Gegend. Etwas mehr gehört habe ich von CeZar, der vor dem Kaufhaus spielte, das wir zweimal als Treffpukt ausgemacht hatten, spielte. Hört mal rein! Ich bin dann los in nicht einen nicht ganz so geschiegelten Teil Dublins, wo es neben netten Cafés und Charityläden (Secondhand Bücher… ja, ich habe sie alle nach Deutschland gebracht) auch noch nicht gentrifizierte Häuserfronten gibt.

The city was filled to the brim with good-humored people and very obviously U2 fans from all over the world, who had come for the big concert to take place that night. And I can’t recall ever having come across so many buskers – and good ones at that, I could have spent all day just standing there and listened but at least found myself humming all kinds of tunes all day. I heard a little more from CeZar who happened to play outside a store that we used as a meeting point. Check him out here! But I continued to a part of Dublin that isn’t quite as posh, to find nice cafés, charity stores (second hand books… yes, I did manage to bring them all back to Germany) and not yet gentrified houses.

Auf dem Rückweg habe ich noch einen Teil des mittelalterlichen Viertels mitgenommen… auf der Touristenkarte ist es mit „Wikinger-Viertel“ umschrieben. Zu diesem Themenbereich habe ich aber nur das sicher gute Dublinia Museum finden können (in das sich gerade geschätzte drei Schulklassen aufmachten) und habe stattdessen nur die Christ Church Cathedral, ebenfalls einer Invasion von Schulklassen unterworfen, umrundet. Obwohl mich der Turm gereizt hätte – ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit zum Blick von oben.

On my way back I had a look at the medieval quarter… on the tourist map it’s called the „Viking quarter“. The only thing I could find that related to Vikings was the Dublinia Museum (which was just being entered by about three groups of students) so I had a walk around Christ Church Cathedral instead – which was also under siege by several student groups. Climbing the tower was tempting, though, as I had been looking for a chance to get a bird’s eye view.

Durch Temple Bar kam ich auch nochmal, in der anderen Richtung, und entdeckte, dass es auch in Dublin Elche gibt:

I came through Temple Bar one last time and found out that there are moose in Dublin, too:

Dann war es Zeit für eine richtige Pause und ich habe mich den vielen Menschen angeschlossen, die das in St. Stephen’s Green machen. Schuhe aus, Jacke ausgebreitet, Buch ausgepackt… und habe ein Nickerchen gemacht. Man wird ganz offensichtlich nicht jünger.

Then it was time for a real break and I did as many people were doing in St. Stephen’s Green: took off my shoes, used my coat for a blanket, got out a book… and dozed off. Well, nobody gets any younger, right?

Und so kam ein wunderbarer Tag in Dublin langsam zu einem Ende… macht Lust auf mehr, Dublin und Irland insgesamt!

And this was how a wonderful day in Dublin came to its end… but I’d love to see more of it and Ireland in general!

Barbara