Japan!!!

Quelle / Source: http://www.tagesschau.de

Japan ist Weltmeister! Ich hatte zwar nicht auf sie getippt und damit einen Podiumsplatz im Tippspiel verzockt, aber nachdem ich ca. 36 Stunden in mich gegangen war, hatte ich mich entschieden: ich würde Japan zum Sieg schreien. Die Entscheidung war besonders wichtig, da ich ja mit meiner Schwester in Frankfurt vor Ort war.

Japan won the World Cup! I did not set my bet on them and thereby lost the fight to reach the top three of our betting pool but after I had mulled over the decision for about 36 hours I made up my mind: I would be cheering for the Japanese. The decision was of particular importance as my sister and I were right there in Frankfurt!

Mit den Fan-Artikeln und der ständig wiederkehrenden Frage „Was soll ich nur anziehen??“ war es etwas schwierig. Nach dem Viertelfinale hatte ich mich bereits schwedisch eingedeckt, große Fahnen und alles. Als ich dann nach dem Halbfinale wieder den bekannten 1-Euro-Laden betrat, fragte der freundliche Herr schon: „Brauchen Sie wieder Schwedenfahnen?“ Nein, dieses Mal ginge es mir um Japan und er begann fieberhaft zu suchen. Aber leider ohne Erfolg. Aserbaidschan, Chile oder auch die DDR waren im Angebot, aber nicht Japan. So entschied ich mich für weiße Jeans und weißes Shirt und quatschte einer Kollegin ein rotes Amulett ab (natürlich nur vorübergehend). Aber eigentlich wäre ein Kimono angesagt gewesen…

It was tough to find matching fan equipment and of course there was also the question: „What should I wear??“ I had gone all Swedish after the quarter finals already, large flags and all. Then when I went to the 1-Euro store again after the semi-finals the nice gentleman welcomed me: „Do you need more Swedish flags?“ No, this time it was about Japan and he started a frenzied search. Alas, to no avail. Azerbaijan, Chile or also the GDR were available but not Japan. So I decided on white jeans and a white T-shirt and talked a colleague into giving me her red amulet (of course only temporarily). But really we should have worn kimonos…

Mit der Anreise war es wieder mal nicht so ganz einfach und nach einem irren Umweg über den Frankfurter Flughafen erreichten wir nach einer Straßenbahnfahrt vom Uni-Klinikum aus dann doch noch die mir unter dem sympathischen Namen Waldstadion bekannte Sportstätte. Wie es zu dem Namen konnte, blieb uns auch nicht lang verborgen, als wir uns mit einer großen Masse gut gelaunter Fans zum gelben Bereich vorarbeiteten.

It wasn’t all that easy getting there once again and after a crazy detour via Frankfurt Airport we finally reached the stadium after a tram ride from the university hospital. The stadium used to be known as the Forest Stadium which I now know why. We had a nice little stroll in the woods following the masses headed for the yellow seating area.

Im Gegensatz zu Erfahrungen an anderen Spielorten hatten die Volunteers hier den Überblick – wenn man sich auch für eine Bratwurst 40 Minuten anstellen musste. So blieb aber Zeit, die verschiedenen Fan-Outfits zu bewundern… so viele mehr hätte ich gern fotografiert, ob nun den Mann mit dem Wikingerhut, dessen Hörner einmal mit der japanischen, einmal mit der amerikanischen Flagge versehen waren oder den japanischen Fan, der einen Hut trug, an dem elf Barbiepuppen im Nationaltrikot angebracht waren.

We had made some disappointing experiences with volunteers in other cities but those here really had an eye on everything – but you still had to queue for 40 minutes to get a bratwurst. This way we had time to adore the often very creative fan outfits… I would have loved to take many more pictures, be it of the man with the viking hat (one horn painted with the Japanese flag, the other with the US American one) or the Japanese fan who wore a hat featuring 11 barbie dolls wearing the team shirt.

Bei meiner japanischen Brieffreundin hatte ich mich noch informiert, wie man denn in ihrem Heimatland die Mannschaft anfeuert und bekam drei Ausdrücke mit auf den Weg: „Go, go!“ heißt „Ike-ike!“, „Gib dein bestes“ heißt „ganbare!“ und „Guter Schuss!“ heißt „Nice shot!“ Schon kurz nach der kleinen Abschlussfeier stellten sich die japanischen Ausdrücke als zu… eckig für uns heraus. Aber es dauerte nicht lange, da hatten wir, was sich zuerst wie „Y-VONNE!“ anhörte als „NI-PPON!“ identifiziert und gingen eifrig zu Werke.

I had contacted my Japanese pen pal about their traditional shouts and knew that „Go, go!“ translated as „Ike-ike!“, „Do your best!“ as „ganbare!“ and „nice shot!“ as… well, „Nice shot!“. Only moments after the short closing ceremony we realized that these Japanese shouts were somehow too…square-cut for us. But pretty soon we had correctly identified what first sounded like „Y-VONNE!“ as „NI-PPON!“ and gave it all we had.

Die Stimmung war großartig – es waren vergleichsweise viele amerikanische Fans da, aber die große Mehrheit des deutschen Publikums hatte sich recht bald auf die Seite des japanischen Teams geschlagen. Und trotzdem wurden auch gute Aktionen der US-Amerikanerinnen mit Beifall versehen. Eine Welle jagte die andere, aber bald konnte man sich nun wirklich nicht mehr darauf konzentrieren, denn das Spiel verlangte einem alles ab. Spezielle Anfeuerungsrufe waren irgendwann auch egal, es hielt einen nicht mehr auf den Sitzen und wie das so ist, gibt man dann auch lautstarke Spielanweisungen von sich, verflucht die „blinde“ Linienrichterin und KANN ES EINFACH NICHT FASSEN, DASS DER JETZT NICHT REIN GING!!! Der Mann neben mir war eine Spaßbremse, der sich in den ca. 130 Minuten wohl zweimal zu bescheidenem Beifall hinreißen ließ und seinen Stuhl geräumt hatte, bevor die Ehrungen losgingen…

The atmosphere was fantastic – there were quite a few US-American fans there but the vast majority of the German spectators had pretty soon chosen the Japanese side – and still the Americans got their share of applause for whatever skillful action they had (almost) completed. One wave followed the other but it didn’t last all that long as we needed to concentrate on the game. All those special shouts were soon forgotten and there was just no keeping us on the seats and (maybe) you know how it is when you start to tell the team at the top of your lungs what to do, when you curse the „blind“ linesman and when you JUST CAN’T BELIEVE THAT THEY DIDN’T MAKE THE GOAL!!! The man to my left was a spoilsport who condescended to applause about two times in like 130 minutes and left the stadium before the award ceremony started…

Alles in allem jeden Cent des online ersteigerten Tickets wert und so langsam verblasst das Lillehammer-Trauma (laaaaange Geschichte). Frankfurt spielt am 6. November in Bad Neuenahr und ich will doch verdammt sein, wenn diese WM das Interese am Frauenfußball nicht nachhaltig geweckt hat. EM in Schweden 2013 – was könnte mich denn davon noch abhalten???

It was worth every single cent of the ticket bought in an online auction and slowly the Lillehammer trauma starts to fade (loooooong story). Bad Neuenahr will host a game vs. Frankfurt on November 6 and I shall be damned if this World Cup didn’t create a sustainable interest in Women’s soccer. European Cup in Sweden in 2013 – what should keep me???

Morgen zurück zur Normalität…
Back to normal tomorrow…
Barbara

Neue Farbwahl / New choice of colors

Leider muss ich ja den schwarz-rot-güldenen Schminkstift wieder einmotten – doch das Turnier läuft weiter. All meine Anfeuerungskraft konzentriert sich traditionell nun auf Schweden, egal, ob sie am Olympia-Aus der Deutschen „schuld“ sind oder nicht. Blau-gelb ist angesagt und der per Internet gefundene Panini-Bildchen Tauscher aus Heiderhof hatte doch zusätzlich auch noch eine Schwedenfahne zur Hand, so dass die Ausstattung schon ein gutes Stück fortgeschritten ist.

Unfortunately, I can now put all my fan stuff into the closet again – but the tournament continues. All my cheering power is now as per tradition concentrated on Sweden – no matter whether it’s their „fault“ that Germany didn’t even make it to the Olympics or not. Blue and yellow are now the colors of choice and as chance would have it, the Panini sticker swapper I’d found on the internet also had a Swedish flag to give away – the attire change is progressing!


Das schwedische Team nach dem Sieg gegen die USA in der Vorrunde
The Swedish team after their victory against the US in the group round
Quelle / Source: www.11freundinnen.de

Heute ist auch wieder Diät-Berichterstattungstag. Diese ist aus meiner Sicht in etwa so erfreulich, wie das Aus der deutschen Mannschaft. Ich kann mir vorstellen, wie sich Silvia Neid in der Pressekonferenz gefühlt haben muss. Es läuft beschissen. Ich frühstücke nach Plan, ich esse zu Mittag und zu Abend nach Plan – und dazwischen habe ich weiter die Schokolade bzw. das Eis nicht im Griff. Ich bin ratlos. Es geht mir wie Garfield.

It’s time for another report on our dieting adventure. From my point of view, it’s about as pleasant as the World Cup elimination of the German team. I can imagine how Silvia Neid must have felt in the press conference. It’s really not going all too well. I breakfast, lunch and dine according to plan – and in between there’s just no passing on chocolate or ice-cream. I’m at my wits‘ end. I feel like Garfield.


Quelle / Source: www.boston.com

Ein wenig tröstlich ist dabei, dass es Dirk trotz kilometerlanger Auf- und Abwanderung im Ahrtal ähnlich geht und er zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen wieder zugelegt hat. Ich fühle mit. Irma wiederum kann da nicht mitreden – die trägt jetzt locker sitzende Größe 38 und macht das Büro zum Catwalk… 😉 Ich sage mal nicht öffentlich, wieviel Eis ich gestern gegessen habe, aber es scheint dann doch noch in der Hochspannung des Spiels Brasilien-USA ganz gut verbrannt worden zu sein. Wie ein Knallfrosch, nur lauter, bin ich durch die Wohnung gehüpft vor Aufregung.

It’s comforting to know, though, that this morning Dirk reported a weight gain for the first time since records began – despite hiking up and down Ahr Valley mountains for miles and miles. I feel for him. Irma really can’t relate – she’s wearing size 38 (is that a size 8 in the US?) dresses now and uses the office as a catwalk… 😉 I will not say publicly just how much ice-cream I consumed yesterday but it seems that the hyper excitement of the game Brazil vs. USA helped burn it off on the spot. I was jumping around the apartment like a firecracker, only louder – I just couldn’t contain myself.

Einen guten Wochenstart wünscht
Have a good start into the week!
Barbara

Bahnfahren zum Abgewöhnen / Train ride(s) to pass on

Es war heiß. Das Thermometer vor dem Stadion zeigte 37 Grad an. Entgegen der mit den Tickets gesandten Info waren auch große Wasserflaschen im Stadion zugelassen. Es war mir im Schatten zu heiß, um mich bei La Ola überhaupt vom Sitz zu erheben. Aber vielleicht war ich auch schon festgeklebt. Und da unten auf dem Grün rannten sich zwei Teams über 90 Minuten zumeist in der Sonne die Seele aus dem Leib: Kolumbien gegen Schweden.

It was hot. The thermometer outside the stadium read 37°C. We were allowed to bring large water bottles after all, despite other information sent with the tickets. I was too hot even in the shade to get up from my seat for „the wave“. But maybe I had already been glued to it. And down on the green 2 teams ran back and forth for more than 90 minutes, mostly in the sun: Colombia vs. Sweden.

Das Spiel fing verheißungsvoll mit einem druckvollen, überlegenen schwedischen Team am – nach 10 Minuten hätte es eigentlich mindestens 3:0 stehen müssen. Aber bald flachte es ab und die unzähligen vergebenen Chancen wurden immer schmerzhafter. So sagte selbst Trainer Dennerby nach dem Spiel, es sei furchtbar gewesen. Aber wie gesagt: kein Vorwurf meinerseits; ein Wunder, dass sich überhaupt schneller als im Schritttempo bewegt wurde.

The game was off to a promising start with the Swedes playing a powerful, superior soccer – it should have been at least 3-0 after 10 minutes. But soon it was as if somebody had pulled a plug and the numerous missed chances grew increasingly painful. The Swedish coach Dennerby himself said after the game that it had been terrible. But as I said: I won’t criticize; it’s a miracle that the players moved faster than at walking speed.

Viel nerviger und erschreckender, peinlicher war, was sich im Umfeld transporttechnisch abspielte. Am Bahnhof angekommen steuerten wir einen Stand mit „Volunteers“ an um zu erfahren, wo denn nun die Busse zum Stadion abführen. Das konnte man uns nicht sagen. Nirgendwo waren die erwarteten großen Schilder à la „Hier zum WM-Stadion“ – wir fragten uns von einem Bus zum anderen…

All kinds of transportation issues were much more annoying and scary, embarrassing. When we got out of the train station we headed for one of the volunteer info booths to find out where the buses for the stadium left from. They didn’t know. None of the expected huge signs à la „Busses to stadium leave from here“ – we went around asking the drivers…

Aber nichts hätte uns auf die Heimfahrt vorbereiten können, die 3 Stunden dauerte. Plötzlich tauchten Pendelbusse auf, die kein Ziel angaben. Aber wo sollten sie schon hin, außer zum Bahnhof? Nun, sie fuhren zum S-Bahnhof – am Bahnhof vorbei ohne anzuhalten… So standen wir am S-Bahnhof und warteten. Eine Bahn kam, aber wir nicht rein. Wir warteten auf die nächste Bahn, die sich derart verspätete, dass wir vorher eine zurück zum Bahnhof nahmen. Dort verpassten wir gerade den Zug. Der nächste fiel aus. Der darauf folgende war 10 Minuten verspätet und in Teilen ohne Klimaanlage, so dass alle Passagiere umsortiert und weiter zusammengepfercht werden mussten. Verspätung angewachsen auf fast 30 Minuten. Das einzige, was funktionierte, war die Radstation: dort hatte ein verlässlicher Mitarbeiter mein Fahrrad schon rausgesucht, so dass ich nur noch aufsteigen musste. Aber das ist wirklich Bahnfahren zum Abgewöhnen. Mit dem Auto wären wir selbst mit Stau deutlich schneller gewesen und dabei mit funktionierender Klimaanlage. Lektion gelernt.

Nothing could have prepared us for the trip back, though, which lasted three hours. Suddenly, shuttle buses appeared – but they didn’t disclose where they were headed. But where should they be headed if not the train station? Well, they went to the commuter rail station – and passed the train station without stopping. So we were stranded at the commuter rail station and waited. A train arrived but we didn’t get inside. So we waited for the next that was inexlicably late so we decided to take one back to the train station – where we missed the train to Bonn by a minute or so. The next train was cancelled. The next one after that was 10 minutes late and partly without AC so all passengers had to be „sorted“ and further penned up. We were now almost 30 minutes late. The only thing that did work well was the bike station: my bike had already been taken out and was waiting for me to mount it. But that really is a train ride to pass on. We’d have been much faster by car, traffic jams included, and would have had a functioning AC. Lesson learned.

Besonders schade ist, dass ich so nur noch wenige Minuten des Spiels USA gegen Nordkorea sehen konnte. Ich hätte den Nordkoreanerinnen (und mir!!!) noch ein Tor zum Schluss gewünscht… mein Tipp war ein 2:1 für die USA.

What a shame that I missed the game USA vs. North Korea – I only got to see the last few minutes. I had cheered on the Koreans for a goal towards the end… my bet was a 2-1 for the USA.

Macht’s gut!
Take care!
Barbara

Gruppe D / Group D

Oh, ist das ein Stress heute… Gruppe D ist noch nicht vorgestellt und gleich geht’s ins Stadion zur Gruppe C. Also los:

Geez, I’m way behind… haven’t presented Group D yet and am basically off to the stadium to inspect Group C. So here goes:


Quelle/Source: www.womenssoccerunited.com

Brasilien. Gleiche Nummer wie bei den Herren: Favorit. Marta ist vielen schon ein Begriff, auch wenn ich gar nicht so genau weiß, woher eigentlich. Wahrscheinlich von der letzten WM, auch wenn ich mich nicht erinnern kann, ein Spiel gesehen zu haben. Das Team unterzieht sich einem Generationenwechsel, so dass man sehen muss, wie erfolgreich die als kompromisslos bekannten Ballkünstlerinnen letztlich sein werden.

Brazil. Same as with the men: a favorite. Marta is known to many already but how come? Maybe it was the last World Cup even though I can’t remember watching a single game. The team is undergoing a change towards a new generation so we’ll have to wait and see inhowfar the uncompromising ball wizards can live up to the expectations.


Quelle/Source: www.womenssoccerunited.com

„Der Schrecken Asiens“ titelt 11 Freundinnen zu Australien im WM-Heft… und wenn ich den Spitznamen „Matildas“ höre, denke ich nur an den waltzenden Rod Stewart. Aber zum Fußball. Nachdem man in großen Turnieren immer in der Vorrunde ausgeschieden war, entschied man sich, in die asisatische Konföderation zu wechseln, um durch kompetentere Gegner in den Qualifikationssturnieren besser zu werden. Das hat ganz gut geklappt: Sieger in der Quali gegen Nordkorea. Aber die Gruppe ist schwer – Brasilien und Norwegen sind ja nun eigentlich im Viertelfinale gesetzt…

The article on the Australian team in 11 Freundinnen bears the title: „The horror of Asia“… all I hear when they’re nicknamed „Matildas“ is Rod Stewart waltzing away. But back to soccer. After they never managed to survive the group rounds in larger tournaments it was decided to switch to the Asian Confederation to improve their own game by playing more competent teams when qualifying. It worked out well: they recently beat North Korea and thereby qualified for this World Cup. But the group is a difficult one: Brazil and Norway are basically booked for the quarter finals…


Quelle/Source: www.womenssoccerunited.com

Wie oben gesagt ist Norwegen für mich gesetzt. Aber was war das über Jahre ein Chaos im norwegischen Team – da ist von psychologischer Aufbauarbeit durch die neue Trainerin die Rede und man wird sehen müssen. Aber es wird viel gestestet und vielleicht müssen sich die Gegner auf vollkommen unerwartete Taktiken einstellen. Die Quali war souverän und ich bleibe dabei: Norwegen ist für mich eine feste Hausnummer.

As I said above: I think Norway is booked for the quarter finals. But for years chaos reigned in the Norwegian team – so their new coach had to start with a psychological „reconstruction“ approach. We’ll have to wait and see. They try many different things and maybe the opponents will be taken aback with completely unexpected tactics. The qualifying was superior and I stick with it: Norway is a set quarter finalist for me.


Quelle/Source: www.womenssoccerunited.com

Die Einschätzung der Buchmacher auf einen Weltmeister Äquatorial-Guinea lag bei 1:300. Dabei sind die Damen im Kommen: so ist es ihnen als erstem afrikanischen Tema gelungen, Nigeria zu besiegen. Sie rangieren aber nur auf Rang 61 der Fifa-Rangliste. Vielleicht hat ihr brasilianischer Trainer aber auch schon eindeutige Tendenzen Richtung des Gruppengegners entwickeln können? Man darf gespannt sein auf ihr erstes Spiel gegen Norwegen.

The bookmakers saw a 1/300 chance of Equatorial Guinea winning the World Cup. But the ladies are definitely on the upward slope: they were the first African team ever to beat Nigeria – even though they are only ranked 61st by Fifa. But maybe their Brazilian coach was able to develop clear tendencies towards their opponent? I’m looking forward to see them perform in their first game against Norway.

Und jetzt… ich freue mich jetzt auf Kolumbien gegen Schweden heute in Leverkusen. Heja, Sverige! Es wird berichtet 🙂
And now… now I’m looking forward to Columbi vs. Sweden in Leverkusen. Heja, Sverige! A report will follow 🙂
Barbara

P.S.: (For German speakers only) Ich empfehle zur Info auch das WM Center auf ZDF.de!

Jetzt geht’s los!! / Ready to rumble!!

Heute Nachmittag ist die Fußball-WM erfolgreich gestartet, nach einem Moment des Entsetzens… so gegen 14:40, als ich von der Formel 1 in Valencia zum Vorprogramm des Spiels Frankreich-Nigeria wechselte… und das Stadion war 20 Minuten vor Anpfiff menschenleer. Es stellte sich aber bald heraus, dass es Berlin war und nicht Sinsheim…

The World Cup started successfully this afternoon after a moment of shock… it was about 2:40 pm when I briefly switched from Formula 1 in Valencia to pre-game reports on Nigeria vs. France… and 20 minutes before the game was supposed to start not a soul was in the stadium. But soon I realized they were in Berlin, not Sinsheim…

Ich war viel zu spät in der Eifel losgekommen und geriet dann zu allem Überfluss auch noch in den Rückreiseverkehr des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring. Nach einer Stunde endlich auf der Autobahn musste ich meinen tschechischen Kleinwagen an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit bringen, um es rechtzeitig zum Anpiff nach Hause zu schaffen.

I got going way too late and then ended up in homebound traffic from the 24-h-race at the Nürburgring. I finally reached the highway after an hour and then had to force my small Czech car to outperform to be home in time for the kick off.


Quelle/Source: www.tagesschau.de

Aber das Spiel war gut, besonders in der ersten Halbzeit. Dann hätte sehr gut schon Schluss sein können, denn das durch Kerstin Garefrekes und Célia Okoyino da Mbabi erzielte 2:0 für Deutschland war mein Tippergebnis. Doch es sollte nicht sein. In der zweite Hälfte wurde das Spiel zerfahrener und der Kanadierin Sinclair gelang ein phänomenales Freistoßtor zum Endstand 2:1. Ebenso atemberaubend war ein Schuss von Simone Laudehr aus dem Mittelfeld – ein wahrhafter Lattenkracher. Ähnlich unbegreifliche Genauigkeit wie sie einem an der Fleischtheke widerfährt, wenn man 375g Hackfleisch haben will und ein gekonntes Eintauchen in die Masse 375,5g auf die Waage bringt. Mehr davon! Abgezirkelte, knallharte Distanzschüsse meine ich, weniger Hackfleisch.

But it was a great game, the first half in particular. I wish it had ended there at 2-0 with goals by Kerstin Garefrekes and Célia Okoyino da Mbabi as that was my bet. But it wasn’t meant to be. The Germans lost their grip on it in the second half and the Canadian Sinclair scored a phenomenal goal by free kick, 2-1. A shot by Simone Laudehr from midfield was equally awe-inspiring, crashing into the bar. This is the kind of precision that reminds me of shopping at my butcher’s: you order 375g ground beef and after the expert behind the counter has nonchalantly dived into the mass of red the balance reads 375.5g. More of that! Calculated, hard long distance shots, I mean, not so much ground beef.

Morgen gibt’s Japan-Neuseeland und Mexiko-England!
Tomorrow Japan plays New Zealand and Mexico plays England!
Barbara

Gruppe C / Group C

Vor dem für viele langen Wochenende ist zu vermelden, dass sich nach meinem letzten Stand 45 Kollegen für das Tippspiel begeistern ließen – auch wenn mir angeraten wurde, im Falle eines Karrierewechsel mal über einen Job als Staubsaugervertreter nachzudenken, denn ich könne sicher allen alles aufquatschen.

Now that a long weekend is upon many of us I can announce that (at last count) 45 colleagues signed up for the betting pool – though in one case I was told that should I ever consider a career change I should apply as door-to-door salesman for vacuum cleaners as apparently I can talk anybody into anything.

Hier sollte jetzt zuerst ein Foto des Teams der USA stehen, aber ich habe online kein aktuelles finden können und zum scannen konnte ich mich jetzt nicht aufraffen. Dann eben nur das nackte Wort. Das Team steht auf Fifa-Rang eins und ist somit eines der Favoriten. Die Qualifikation lief nicht so prickelnd, aber trotzdem ist wohl alles außer dem Titel eine Enttäuschung. Waghalsige Prognosen halten ein Scheitern der athletischen und riskofreudigen Truppe schon in der Vorrunde für möglich… Und ist Christie Rampone als 36-jährige Oma für ihre unumstößliche Präsenz bekannt, so spiegelt sich das auch bei den Panini-Bildchen wieder… ich könnte sie dreimal zum Tausch anbieten. Interesse irgendwer?

There should have been a photo of the US Team here but I couldn’t find any recent ones online and scanning one is too much of an effort just now. So I’ll just stick to mere words. They are first in the Fifa rankings and one of the favorites. Qualifying for the tournament turned out to be a lot harder than expected but still anything but winning the World Cup would be a disappointment. Audacious souls consider the possibility of their failure in the group round… Christie Rampone, the 36-year old Granny of the team, is known to be an unbudgeable presence on the lawn – and it’s no different when it comes to Panini stickers… could swap her three times. Anybody interested?


Quelle/Source: www.womenssoccerunited.com

Nordkorea ist das Überraschungsei. Gesehen hat sie bislang kaum jemand und in Dresden kam es schon zum Eklat: die Einladung zum Empfang des Bürgermeisters wurde abgelehnt und die Amis gingen allein hin. Wenn ich mir diverse Quellen so ansehe, könnten die Spiele gegen das Team langweilig werden… da ist viel von Abwehr die Rede… machen die einfach hinten dicht und fahren seltene, laufstarke Attacken?

North Korea is a dark horse. The players have not been seen yet and there has already been a scandal in Dresden: they declined the mayor’s invitation for a formal reception and the US team were the only to attend. Looking at several sources I get a feeling that their games could be rather boring… there’s a lot of talk of defence… Maybe they just shut down their own penalty area and go for rare but incredibly fast attacks?


Quelle/Source: as above

In ganz Kolumbien gibt es nur 2000 Fußballerinnen (für Deutschland sind 1,06 Mio. angegeben, für die USA gar 18 Mio.) – umso erstaulicher, dass sie die WM-Qualifikation geschafft haben. Aber wer weiß schon so genau, wie es in Peru oder Chile aussieht. Ob von der südamerikanischen Spielkunst was zutage tritt, sehen wir am Dienstag im Spiel gegen Schweden.

There are only 2000 female soccer players in Colombia (there are 1.06 million in Germany and even 18 million in the US) – all the more remarkable that they qualified for the tournament. But then who knows the state of women’s soccer in Peru or Chile? We’ll get a close look at their performance against Sweden this coming Tuesday.


Quelle/Source: wie oben/as above

Apropos Schweden. Unter dem Titel „Scheitern für Fortgeschrittene“ werden die schwedischen WM-Chancen durch 11 Freundinnen erläutert – wie so oft zählen sie zu den Favoriten und haben doch seit der EM 1984 keinen Titel mit nach Hause bringen können. Vielleicht kann meine Präsenz im Stadion ja eine Änderung herbeiführen. Äh, Logikfehler: Deutschland muss doch Weltmeister werden… Ein kleiner Realitätscheck zum Schluss: die schwedische Liga erfährt eine „Resonanz, von der selbst die deutsche Bundesliga nur träumen kann. Durchschnittlich besuchen 1000 Zuschauer die Spiele.“

Talking about Sweden. Entitled „Advanced Failure“ (German only) an article in 11 Freundinnen explains how Sweden is always a favorite but hasn’t returned home with a title since 1984. Maybe my presence in the stadium can bring about change. Ahem, logic error: Germany has to win the World Cup… A little reality check at the end: the Swedish league „gets a reponse the German league can only dream of. An average of 1,000 fans attend the games.“

Auf bald!
Talk with you soon!
Barbara

P.S.: Wer noch Interesse am Basis-Fan-Paket hat, sollte vielleicht mal die Kommentare hier studieren und entsprechend handeln…

Gewinner / Winner(s)

Engelchen: „Nimm das Fahrrad zum Badminton!“
Teufelchen: „Näää, ich will nicht!“
Engelchen: „Nimm das Fahrrad, das ist gut für die Umwelt!“
Teufelchen: „Näää, ich will nicht!“
Engelchen: „Nimm das Fahrrad, das ist gut für die Figur!“
Teufelchen: „Näää, ich will nicht!“
Engelchen: „Nimm das Fahrrad, dann behältst du auch den guten Parkplatz!“
Teufelchen: Näää, ich will nicht!“
Engelchen: „Nimm das Fahrrad, dann bist du schon warm!“
Teufelchen: „Näää, ich will nicht!“
Engelchen: „Nimm das Fahrrad, dann kannst du deine Fahrradfahne testen!“

Und das Engelchen gewann, auch wenn es dann eklig war, denn die Luft war voller kleiner fliegender Viecher mit grünem Körper – und die Leistung auf dem Platz ließ sehr zu wünschen übrig… Aber es gibt ja auch Leute, die sich gar nicht erst aufraffen!!

Angel: „Take the bike to the badminton match!“
Devil: „Naw, I don’t want to.“
Angel: „Take the bike – it’s good for the environment!“
Devil: „Naw, I don’t want to.“
Angel: „Take the bike, it will help you get in shape!“
Devil: „Naw, I don’t want to.“
Angel: „Take the bike and you’ll keep the perfect parking spot!“
Devil: „Naw, I don’t want to.“
ANgel: „Take the bike and you’ll have warmed up already!“
Devil: „Naw, I don’t want to.“
Angel: „Take the bike and you can test your new bike flag!“

And the angel won even though it was disgusting with millions of tiny bugs with green bodies out and about – and the performance on the court left a lot to be desired… But then there are others who don’t even show up!!


Aber es gibt ja noch einen Gewinner! Dieser Tage ist es angesagt, alle möglichen Zeitfenster auszunutzen und so kam es, dass ich die im Zug gefertigten Lose in der Radstation auf den Tresen warf und den überraschten Herrn Abdul-Hadi bat, Glücksfee zu spielen. Das hat er gern getan – und hat Katja B. gezogen! Herzlichen Glückwunsch! Jetzt ist da nur das Problem, dass ich die Basisausstattung wohl kaum rechtzeitig nach Uganda geschafft kriege… Dann wirds wohl erstmal hier rumliegen und nicht zum Einsatz kommen 😦 Dabei wäre es auch dort wichitg, denn in Uganda hält sich offenbar die Meinung, dass die Super Falcons aus Nigeria Deutschland in der Vorrunde schlagen werden…

But there’s another winner! I try to make use of all the small moments I can find these days so I ended up preparing the lots on the train, threw them on the desk at the bike station and asked the surprised Mr. Abdul-Hadi to find the lucky one. He was happy to assist and drew the lot with Katja B’s name on it! Congratulations! Now the only problem is that I will not manage to get the basic fan package to Uganda in time… so it will sit here and not be able to support our team 😦 But it would be important in Uganda as well as people believe that Nigeria’s Super Falcons will beat Germany in the group round…

Nun ja… morgen beginnt das lange Wochenende… und am Sonntag geht’s los!
Okay… tomorrow is this week’s Friday – holiday weekend ahead! And on Sunday…!
Barbara

P.S.: Und oben ist übrigens Vucko aus Sarajevo… der ist nämlich auch mein Lieblingsmaskottchen!
P.S.: By the way, that’s Vucko from Sarajevo above… because he’s my favorite mascot as well!