Plastic free… SEPTEMBER, part 2!


Ist es denn zu fassen – schon wieder ein Monat rum! Und wenn ich ganz, ganz ehrlich bin, bin ich sehr froh, dass so langsam der Herbst kommt und man mal wieder mit Genuss eine heiße Tasse Tee trinken kann. Und wie gut sich geschlossene Schuhe anfühlen! An der Plastikfront hingegen gab es im vergangenen Monat keine großen Änderungen meinen Haushalt betreffend – aber ich habe viele weitere Impulse bekommen, die ich gerne mit euch teilen möchte.

I can’t believe it – another month just flew by. And if I may be brutally honest, I am more than happy that fall is headed our way and that I can have a steaming hot cup of tea and actually enjoy it. And how lovely to wear proper shoes again! When it comes to reducing plastic in my household… I wasn’t able to make any major changes this past month – but I have been collecting ideas that I would like to share.

Auf tauschticket.de zum Beispiel bot jemand gehäkelte Kosmetikpads aus Baumwolle an – die man einfach in die Waschmaschine gibt und wiederverwendet. Da bin ich nun mangels Kosmetiknutzung nicht der geeignete Kunde, aber die Idee finde ich gut. Und wer mal einen vergnüglichen Bericht über jemanden lesen möchte, der so richtig ernst macht, kann das bei „Tupperdosen-Tetris und Käsetheken-Fiaskos“ tun.

On the German platform tauschticket.de someone offered crocheted cotton pads for make-up removal – which you can wash and re-use. For lack of using make-up I won’t be getting these but I liked the idea.

Ein lieber Freund der kürzlich zu Besuch in Bonn war, hat mir das Buch „Besser leben ohne Plastik“ geschenkt. Die komplette Lektüre ist mir noch nicht gelungen, aber mir gefällt, wie Hintergründe erläutert und Vorschläge gemacht werden. So wurde ich allerdings auch informiert, dass Waschnüsse mittlerweile so weit verbreitet genutzt werden, dass die Menschen in den Herkunftsländern auf chemische Produkte umsteigen müssen. Also auch nicht ideal. Meine nächsten Versuche werden sich im Bereich Bad und Haushalt abspielen – und werde dann hoffentlich bald berichten können.

A dear friend who was in Bonn recently for a visit gave me the book „Besser leben ohne Plastik“ („A better life without plastic“… though I doubt you can find a translation). I haven’t managed to read it cover to cover but I like how it gives background information and then practical advice. By way of reading (parts of) it, I was also informed that the use of wash berries is so widespread by now that people in the countries of origin don’t have any left and need to use chemical alternatives. So that’s less than ideal. My next experiments will be from the bathroom and household chapter and I hope to be able to report on that soon.

Sign of the Kuuka Kafe in Riga, as found on their Facebook page

Abschließend gibt es noch einen Aktionstipp: am 15. September ist der World Clean Up Day und so ziemlich überall gibt es Aktionen. Für die Nordlichter unter euch: der NABU organisiert den Coastal Clean-up Day. Solltet ihr entlang des Rheins wohnen oder einen Ausflug ins Auge fassen, könnt ihr am Rhine Clean Up Day teilnehmen. Hier findet ihr die Ansprechpartner für die jeweiligen Städte.

Before I let you go, let me draw your attention to the World Clean Up Day on September 15, 2018. There are events in all kinds of places (I have checked only for those around here). One multi-country event is the Rhine Clean Up Day which is done in the Netherlands, Germany, Austria (?!) and Switzerland. The organizers still seem to be looking for focal persons in France and Liechtenstein in case you are around and interested.

Doch nun: schönen Abend noch!

But for now: enjoy your evening!

Barbara

Plastic free… AUGUST, YEAR TWO!


Endlich wieder mal ein Beitrag zum Thema Plastik! Wirklich ruhiger ist es bei mir zwar weiterhin nicht, aber ich habe gesammelt über die vergangenen Monate… Material ist also vorhanden. Das Bild oben ist eine Süßwarenbar, wie sie in so ziemlich jedem schwedischen Supermarkt zu finden ist (vielleicht nicht immer in dieser Größe!). Da packt man ein, was man möchte – in Papierbeutel. Noch besser wäre es natürlich, wenn gar keine abgepackten Süßigkeiten mehr im Angebot wären…

Finally another post about plastic or rather the avoidance of it! It has not become any less stressful here, to be honest, but I have been hoarding ideas over the past months… So there are some things to post at least. The picture above shows a candy bar as you find it in every supermarket in Sweden (maybe not everywhere quite as large). You bag what you want – and the bags are paper bags. Right, it would be even better if no other candy was available…

Die Frage, die sich mir stellt ist, warum man sowas in Bonn noch suchen muss. Ich kann nicht für Deutschland als ganzes sprechen, aber irgendwie habe ich das ungute Gefühl, dass das Vorkommen insgesamt auch noch sehr gering ist. Auch im Irak (wenn auch in einem eher sehr luxuriösen Supermarkt, siehe oben), gibt es gewisse Waren zum Selbstabwiegen – ob nun in Plastik oder Papier sei mal dahingestellt. Oder die Auswahl aus einer großen Bio-Supermarktkette in den USA (unten). Das ist ja also offenbar alles und so ziemlich überall möglich.

I can’t help but wonder why you have to really, really go around and look for something like this in Bonn. I can’t speak for Germany as a whole but I have a feeling the overall incidence is not much higher. Even in Iraq (though admittedly in a high-end place, see above) there was a supermarket with a self-service section – whether the products are put into plastic or paper bags I don’t know (very likely plastic). Or the variety in an organic foods supermarket in the USA (below). Apparently, it is feasible, so why are we taking so long?

Schweden ist wegen meines kürzlich genossenen Urlaubs dort noch im Fokus bei mir. Vor einigen Monaten hatte ich einen Bericht über einen neuen Freizeittrend dort gelesen: Plogging. Da verbindet man Jogging mit Müll sammeln („plocka upp“ = aufheben). Hier gibt’s auch ein Video dazu. Beim Joggen habe ich das noch nicht getestet, aber an einem klitzekleinen, gar nicht großartig vermüllt aussehenden Strand in Schweden einfach mal wenige Minuten damit verbracht. Es wurde eine Tüte voll, von Plastiksoldaten über Einmalplastiktüten zu undefinierbaren, siebähnlichen Behältnissen mit ca. 17 Q-Tips drin.

As I was recently vacationing in Sweden, the country is still somewhat „in focus“ here. A few months ago I saw a report on an exercise trend there: Plogging. You combine jogging with trash collecting („plocka upp“ = pick up). You’ll find a little video about it here. I haven’t tried it yet but I ran a little experiment on a tiny beach in Sweden that didn’t even look all that trashed: I collected trash for less than 5 minutes and ended up with a bag full, plastic toy soldiers, single-use plastic bags and a strange, strainer-like container filled with q-tips and other stuff.

Aber eigentlich soll es ja um die Vermeidung von Plastik(müll) gehen und da hat Nicole im Mai auf eine „Replace Plastic“-App verwiesen. Damit scannt man im Supermarkt bar codes von Produkten ein, die unnötig in Plastik verpackt sind (zum Beispiel Gurken). Per Mail wird der Hersteller über den Wunsch des Kunden nach weniger Plastik informiert. Zur Handhabung kann ich als Handyverweigerer nicht viel sagen, aber schaut es euch doch mal an auf dem Blog von Sophie hier. Genug Ideen für diesen Monat?! Hier gibt’s noch was: beteiligt euch doch an dieser Petition, die 50.000 Unterschriften braucht, damit das Thema „weniger Plastik in den Supermärkten“ im Bundestag überhaupt mal diskutiert wird.

But it should be about avoiding the use of plastic in the first place. Nicole introduced the „Replace Plastic“ app. You use it in the supermarket when you come across a prodcut that is wrapped in unnecessary plastic (say a cucumber). You scan the bar code and the company will be informed via an e-mail that consumers wish to see the plastic removed. As I still refuse to use a mobile phone I can’t tell you whether it’s good or not… and can’t have you check it out yourselves as it seems to be German – I could not for the life of me find an English-language article or video about it. 😦 Enough ideas for one month, though?!

Barbara

Plastic free… MAY!

Quelle / Source: Der Spiegel, http://www.spiegel.de


In der Märzausgabe des National Geographic war ein Interview mit Paul McCartney, der seit 40 Jahren Vegetarier ist und nun eine „Fleischfreier Montag“ Kampagne ins Leben gerufen hat. Da tun sich diverse Fragen auf: nein, ich bin leider weit davon entfernt, vegetarisch zu leben – aber ein fleischfreier Montag warum nicht? Und was hat das mit Plastik zu tun? Nichts. Aber der Ansatz gefällt mir: es bricht nicht das Jüngste Gericht über dich herein, wenn du nicht sofort dem Fleisch abschwörst – aber warum nicht anfangen? Und vielleicht ergibt sich irgendwann zusätzlich ein fleischfreier Donnerstag? Ich sehe das mit dem Plastik ähnlich.

The March issue of the National Geographic Magazine featured an interview with Paul McCartney who has been a Vegetarian for 40 years and has started the Meat Free Monday Campaign. I know, that promts quite a few questions: no, unfortunately I’m far away from having converted to vegetarianism – but a Meat Free Monday, why not? And what does that have to do with plastic? Nothing. But I like the approach: it’s not a doomsday scenario in case you fail to renounce meat consumption completely and right this minute – but why not start small? And maybe one day you’ll think you can handle a meat free Thursday, too. That’s what I want to do with this „plastic thing“.

Vor einiger Zeit wies mich eine Kollegin auf Espressotassen aus… Kaffee hin (von Kaffeeform.). Ich war erst fasziniert, habe mir aber ziemlich bald die Frage gestellt: warum? Kaffeesatz ist doch eher einfach wiederzuverwerten, zu kompostieren usw. Und mit solch einer Espressotasse würde nur eine aus Porzellan ersetzt, keine aus Plastik oder Papier. Was denkt ihr? In Sachen Plastik/Papier habe ich es dann eher mit dem Ansatz von Handsome Her in Brunswick, Australien:

A while back a colleague introduced me to espresso cups made from… coffee (from Kaffeeform.). At first, I was fascinated but rather soon asked myself: why? Coffee grounds are rather easy to recycle, to compost etc. And with this one, you would only replace one made from porcelain, not one made from plastic or paper. What do you think? In terms of plastic/paper I’m more convinced by the approach of the Handsome Her Cafe in Brunswick, Australia:

Ganz im Sinne von positiven Neuigkeiten möchte ich euch diesen Erfolg einer schier unmöglichen Plastikmüllaufräumaktion nicht vorenthalten: die Reinigung des Versova Beach in Mumbai, Indien. Privat angeleiert und von wahren Hundertschaften an Freiwilligen durchgeführt, hat sich diese Müllhalde innerhalb von 127 Wochen (wieder) zu einer Brutstätte für Olive Ridley Schildkröten entwickelt:

More positive news can only be good so I’d like to give you a glimpse of the successful clean-up of Versova Beach in Mumbai, India – a sheer impossible feat. It was started as a private initiative by a single person who was later joined by hundreds of volunteers. Within 127 weeks, this dump was converted to (again) host Olive Ridley turtle hatchlings:

Doch nun: Barbara und Plastik. Was hat sich hier ergeben im letzten Monat? Nicht viel, wenn ich ehrlich bin. Der Versuch, die Plastikwasserflaschen im Büro durch Tee zu ersetzen läuft bislang hervorragend. Ein Nebeneffekt zum eingesparten Plastik ist, dass ich (noch) mehr trinke. Nicht abgepackten Aufschnitt zu kaufen ist fest etabliert. Ich bemerke im Edeka mehr und mehr nicht verpacktes Gemüse und Obst (dumm nur, wenn die Bio-Gurke in Plastik verpackt ist, die herkömmliche aber nicht)… apropos: wahrscheinlich habe ich das schonmal gesagt, aber es macht mich immer wieder fertig. Einzelne Bananen werden nicht gekauft, die bleiben liegen, werden tonnenweise weggeschmissen. Achtet mal drauf, das stimmt. Also, kauft die Single-Bananen und macht sie glücklich!

Now let’s get down to it: Barbara and plastics. What have I been able to change over the past month? Nothing much, to be honest. My experiment of substituting bottled water with tea at the office is a great success. And a welcome side effect is that I drink (even) more. A real habit of not buying packaged meats and cheeses has been established. My neighborhood supermarket offers more and more fruits and vegetables without plastic packaging (the choice gets difficult, though, when the organic cucumber comes in plastic, while the conventional one comes without)… talking about fruits: I’ve probably mentioned this before but it continues to bug me. Single bananas are left on the shelf and get thrown out by the tons… or 288 kg per MINUTE. Check it out. And go ahead, buy those single bananas and make them happy!

Quelle / Source: Neue Westfälische, http://www.nw.de

Vielleicht wird der Mai ergiebiger… aber da steht erstmal eine (Dienst-)Reise an und verkürzt den Aktionszeitraum gewaltig. Doch nun wünsche ich euch erstmal einen schönen ersten Mai!

Maybe there will be more to report next month… but the next thing on the agenda is a (business) trip so there’s quite a lot of time lost already in that respect. But for now: have a wonderful first of May!

Barbara

Plastic free… APRIL!

Plastikmüll in einer Bucht in Westgrönland / Plastic trash in a bay in Western Greenland (seen on tagesschau.de)


Ostern – und erster April! Bin gespannt, ob ich heute hinter irgendwelche Aprilscherze kommen muss. Aber der erste des Monats ist auch dieses Mal wieder dem Thema Plastikvermeidung gewidmet. Doch mein Vorhaben stagniert. Ich glaube, es wird Zeit, dass Frühling wird. Wo ich jetzt so darüber nachdenke, fallen mir dann doch noch zwei Tests im vergangenen Monat ein: ich bin mit einer Tasche voller Vorratsdosen zum Tibeter gestapft und wollte drei Gerichte kaufen und nicht in Wegwerfcontainern mitnehmen. Hat problemlos geklappt – es gab sogar einen zwar erstaunten, aber auch schätzenden Blick vom Chefkoch. Das kann also wiederholt werden.

Easter – and April 1st! I wonder whether I have to detect any April Fool’s jokes today… But the 1st day of the month is also dedicated again to my adventure in reducing plastic in my life. It’s kind of stagnating, to be honest. I think it’s time spring finally came. But now that I think about it, I do remember two tests I did this past month: I took a bag of tins to the Tibetan road-side stall and bought three meals that I asked them not to put in their single-use containers but the ones that I brought. No problem at all – the chef was a little surprised at first but then appreciated it. So that will be repeated one of these days.

Und dann war da noch… bei genauerer Betrachtung eigentlich eine größere Nummer. Der Verzicht auf Wasser in Plastikflaschen im Büro. Ich bin ja eigentlich ein Verfechter von Leitungswasser und sprudele mir das zuhause selbst – aber das im Büro ist zu kalkhaltig und schmeckt nicht. Seit ein paar Wochen bin ich nun umgestiegen auf Tee, den ich abkühlen lasse. Noch halte ich das durch, der Ernstfall kommt dann bei steigenden Temperaturen, wenn das Getränk nicht schnell genug Raumtemperatur erreicht! Apropos Büro: Guckt mal, was mein Kollege Alex macht:

Then there was… come to think of it, quite a big change. No more bottled water at the office. I drink tap water wherever possible (e.g. at home) – but at the office it doesn’t taste good, it’s too calcareous. So a few weeks ago I started to drink tea that I let cool. It works but we’ll see whether I will keep it up once it gets warmer and it doesn’t reach room temperature fast enough! Talking about the office, look at what my colleague Alex does:

Er macht das seit zehn Jahren… da wird einiges zusammengekommen sein. Unabhängig von der Plastikfrage allerdings möchte ich euch zum Abschluss noch ein Lachen schenken – ich kann mir das gar nicht oft genug ansehen. Ein finnischer Meteorologe am Rande des Wahnsinns. Das Video ist etwas älter, vom Mai 2017. Der Frühling kommt bestimmt!

He’s been doing it for ten years… that must have added up nicely. But now for something completely different, as a little Easter present before I let you go – I hope this will leave you in stitches… I couldn’t stop watching it. A Finnish meteorologist about to lose it. The video is from May 2017. Spring will make it, sooner or later!

Frohe Ostern!

Happy Easter!

Barbara

Plastic free… MARCH!

Und es ist schon März! Hier war es noch knackig kalt, aber pünktlich zum meteorologischen Frühlingsbeginns soll es ja auch wieder aufwärts gehen mit den Temperaturen. Mit der Plastikvermeidung geht es weiter, wenn auch in diesem Beitrag etwas anders. Ich habe einen Lieblingskoffer, bei dem ein Rad abgebrochen war. Der Hersteller garantierte Reparatur über einen Händler.

And it’s March already! It’s been really cold here recently but right on time for the start of the meteorological spring temperatures are expected to rise. Meanwhile, I continue trying to cut out plastic from my life wherever possible – though it’s a little different this time than in the previous posts. I have a favorite suitcase – and a wheel had come off. The manufacturer guaranteed repair via retailers who carry their brand.

Die neuen Modelle haben andere Größen, Kostenpunkt wäre so um 200 Euro gewesen… Zwei „Fachhändler“ in der Bonner Innenstadt behaupteten, es gäbe für das alte Modell keine Ersatzteile mehr, McTrek besorgte sie dann in 48 Stunden. Nur: sie hatten keinen Einbauservice… und dafür braucht man Spezialwerkzeug. Ein wahrer Fachhändler in Bad Godesberg, Schugt Lederwaren, nahm die Arbeit dann an, so dass ich in der Summe 54 Euro ausgab, um den ansonsten noch in sehr gutem Zustand befindlichen Lieblingskoffer noch ein Weilchen nutzen zu können.

The new models only come in other sizes, I would have had to spend about 200 Euros… Two „expert“ retailers in downtown Bonn told me it was too old to find spare parts for, McTrek got the parts within 48 hours. But: they did not offer the replacement… and you need special tools to do that. A truly expert retailer in the Bad Godesberg neighborhood, Schugt Lederwaren, did it – so for 54 Euros in all, I kept my favorite suitcase, still in very good shape, and am looking forward to using it a lot longer.

Ein Update von der Waschmittelfront. Im September hatte ich hier die Waschnüsse vorgestellt und errechnet, dass ich 120 Waschladungen schaffen müsste, um preislich mit meinem vorherigen Waschmittel mithalten zu können. Bis jetzt habe ich 39x damit gewaschen und es zeichnet sich bereits ab, dass das deutlich öfter als 120x reichen wird. Da kann man dann auch noch in Duftöle investieren. Es gibt allerdings auch Waschmittel auf Basis von Waschnüssen, die Nicole von einfachnachhaltig.net vorgestellt hat. Unter anderem Biowaschmittel von Planet Pure, das außerdem auf Palmöl verzichtet.

Now an update on laundry detergent. Back in September I introduced you to „soapberries“ here and calculated that the amount I bought needed to last 120 loads for the soapberries to be about as expensive as the detergent I had used before. I have so far done 39 loads and I can tell already that they will last much longer.  So there’s cash left to invest in essential oils if you can’t do without a „nice“ smell. But there are in fact detergents made from soapberries that have another plus (over regular detergents): no palm oil. Nicole of einfachnachhaltig.net introduced an organic detergent by Planet Pure.

Ich habe einen Shop in Deutschland aufgetan, biolindo, wo man es bestellen kann. Da ist es praktischerweise gerade der Deal der Woche, 20% billiger. Wollt ihr es auch mal ausprobieren? Wenn sich bis Freitag, 2. März um 18 Uhr MEZ drei weitere Interessenten finden (in der Nähe von Bonn, so dass ich es vorbeibringen kann), können wir es portofrei in einer Sammelbestellung anfordern. Der Preis: 7,19 Euro für 1,55 Liter. Also, wer ist dabei?

I have found an online shop in Germany that carries it – and am offering people who live close to Bonn to order it for them… can’t offer that to you other guys, though 😦

Viel Spaß im März – könnt ihr glauben, dass es schon soweit ist?

Enjoy March – can you believe it’s already here?

Barbara

 

Plastic free… FEBRUARY!

A beach in Lebanon, AP as seen on tagesschau.de on Jan 23, 2018

Ein ganzer Monat ist vergangen ohne einen weiteren Beitrag… der Monat verlief auch deutlich anders, als erwartet. Doch an der „Plastik weg!“-Front gibt es trotzdem Neuigkeiten. Und wieder geht es um Neuerungen in der Küche. Schon lange hatte ich eine Spülbürste aus Holz und stellte kürzlich fest: so geht das nicht mehr. Und in der Folge: oh, das kann man drehen und dann geht es doch noch!

A whole month has gone by without a post… but this month turned out to be a whole lot different than expected. But my „no plastic!“ drive is ongoing and as usual on the first of a month, there’s news – and they’re from the kitchen again. I’ve been using wooden brushes for years and finally reached the conclusion recently that this particular one had had it. And then: oh, this can be turned – and so be used some more!

Über den Jahreswechsel war ich viel zuhause und habe dann auch die Ersatzbürstenköpfe gefunden und besorgt… und dann gleich entschieden, dass es vielleicht doch ein ganz guter Zeitpunkt für einen Wechsel ist 🙂 Bei der gleichen Recherche bin ich außerdem auf neue Spültücher gestoßen, aus Bambus, waschbar, und wenn sie dann doch irgendwann auseinanderfallen, kann man sie in die Biotonne geben:

I was at home a lot over the holidays and came across these new brush heads that I then ordered… and decided that maybe it was time for an exchange after all 🙂 While doing the research on those, I also came across new dishcloths, made of bamboo, washable, and when they do fall apart one day you can get rid of them in the organic waste bin:

Vielleicht fragt ihr euch, wie es um den Schwamm steht, den ich im November hier vorgestellt habe… ich nutze immer noch den allerersten und der hält besser als alle, die ich vorher benutzt habe. Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt also.

Maybe you wonder how that sponge is doing that I introduced here in November… I still use that first one and it keeps up better than any other one I have used before. So you get value for money.

Barbara

Plastic free… JANUARY!

www.srf.ch

Erstmal ein frohes neues Jahr! Und wie immer am 1. eines Monats so will ich auch heute wieder darüber berichten, wie ich nach und nach versuche, das Plastik aus meinem Haushalt zu verbannen. Und nach so einer durchzechten Nacht (?) schien mir das Thema Kaffee naheligend 🙂 Aber was sollen denn da die Kapseln aus Aluminium, mag sich manch einer wundern? Das liegt nur daran, dass ich rumrecherchiert und mich ein bisschen eingelesen habe – die sind der absolute Untergang und das macht auch Geogre Clooney nicht besser. Bei mir war Kaffee in den letzten Jahren eine mehrfache Schande. Löslich. In Plastikeinzelverpackungen. Und, auch noch von Nestlé. Totales no-go. Doch ich habe mich befreien können!

First of all: Happy New Year! And as has become a habit on this blog, my post on the first of the month will report on my progress in getting the plastic out of my household. And on the morning (*ahem*) after a longish night what better subject to choose than coffee? Yes, you may wonder what the aluminum capsules on the picture are about? Well, if anything, aluminum is worse than plastic and then also I came across a number of issues while reading up for this post – they are the worst and George Clooney doesn’t make it any better. Coffee in my household has been a shame for many years. Instant. Single portion plastic packaging. And, I hate to admit it, Nestlé. Total no-go. But I have freed myself!

Nicht überraschend: ich habe es nicht bereut. Der Kaffee (also Espresso – ich bin ein Latte Macchiato Fan) ist einfach so unsäglich viel leckerer! Als regelmäßige Hallo-Wach-Dosis den lieben angen Tag lang brauche ich ihn nicht, aber so wird der eine am Nachmittag ein echtes Highlight. Und wie das riecht… Ich habe da noch mindestens einen weiteren Schritte vor mir: den Kaffee frisch gemahlen in Papierbeuteln kaufen. Kommt noch.

Unsurprisingly, I have never looked bacl. The coffee (espresso, to be exact – I love latte macchiato) is just so much better. I don’t need coffee on a regular basis from the crack of dawn onwards but the one I have in the afternoon as becoem a real highlight. Just the scent was enough to win me over. There’s still one more step to take: to purchase the coffee in paper bags, freshly ground. Working on it.

Einige fragen sich vielleicht, warum Nestlé gar nicht geht. Dazu müsste ich seitenweise ausführen. Ein paar lowlights: Grundwasser in Flaschen abfüllen und damit die Trinkwasserversorgung in Ländern, die da eh schon unter Druck sind, gefährden. Den Markt mit Pulvermilch überschwemmen in Gegenden, wo es kein sauberes Trinkwasser gibt und damit das Leben von Babies gefährden. Die Nespresso-Müllberge (20.600 Tonnen allein in Deutschland in 2015). Oder werft mal einen Blick auf Listen, was alles Nestlé ist, zum Beispiel hier. Dein Supermarkt ist dann wohl auch ein Filiale von Nestlé? Vielleicht mal ein Ansatz für einen Neujahrsvorsatz, kein Nestlé im Haus? Ich wünsche euch allen ein wunderbares 2018!

Some of you may wonder why I wrote above that Nestlé is a no-go. Well, it would take hours to detail but let me outline a few lowlights: bottle ground water and endanger the drinking water supply in countries that already are under pressure in that respect. Aggressively sell infant formula in countries where there’s no clean water to prepare it and thereby putting infants at risk of death. The coffee capsule trash mountains (20,600 tons in 2015 in Germany alone). Or have a look at the lists of products or brands that are part of the company here. So your supermarket is specialized in Nestlé, too? Maybe that gives you an idea for a new year’s resolution, ban Nestlé from your home? Have a wonderful 2018 everyone!

Barbara