Madagascar | Sainte Marie


Von Sainte Marie habe ich nicht viel gesehen, denn ich habe hauptsächlich geschlafen und gelesen. Und unglaublich gut gegessen. In einem wunderbaren Hotel, der EcoLodge Ravoraha – in einem Baumhaus.

Sainte Marie… I didn’t see much of because I mainly slept and read books. And had incredibly good food. All this in the wonderful EcoLodge Ravoraha – in a treehouse.

Da habe ich mich eigentlich zwei Tage nicht wegbewegt. Noch nicht mal an den Strand. Zu anstrengend. Außerdem schlabberten die Wellen ja fast bis unter den Baumhausbalkon. Ich habe Geckos beim Revierkampf beobachtet. Oder beim Vorspiel?

I basically didn’t move from that treehouse for two days. Not even to the beach. Too much. And then the waves come up until right under the balcony. I watched geckos fighting. Or at foreplay?

Und dann die Sonnenuntergänge über Madagaskar…

And then the sunsets over Madagascar…

Dann doch noch Spaziergänge am Strand:

But then finally there were strolls on the beach:

Habe den Nachbarinnen beim Fischen zugeguckt:

Watched the neighbors fishing:

Zu einem klitzekleinen Ausflug konnte ich mich dann doch noch aufraffen, zum Piratenfriedhof:

And then I did rally for at least one little excursion, to the pirates‘ cemetery:

Und das war’s 🙂

And that was about it 🙂

Barbara

Madagascar | On the road


Nun doch noch ein kurzer Blick zurück auf Farafanga und die Stätte der Nahrungszufuhr… Egal, wie ich es versucht habe, kein Foto kam ohne Reflektion zustande, aber ich denke, man kann die Herren, die hier gemeinsam für löslichen Kaffee werben, erkennen?

One last look back at Farafanga after all, at the place where we had lunch… No matter how hard I tried, I couldn’t take a picture without reflection but I think you can still recognize this foursome advertizing instant coffee?

Den dienstlichen Teil der Reise vorerst beendet, habe ich mich auf den Weg in den Urlaub gemacht, auf die Insel Sainte Marie, die östlich von Madagaskar im Indischen Ozean zu finden ist. Es war eine zweitägige Anreise per Minibus und Fähre. Und das mit dem Urlaubsfeeling war schwierig, denn zur Abreise des Minibus musste man bereits um 6:15 Uhr anwesend sein. Aber es lief dann wie geschmiert. Für umgerechnet gerade mal 6 Euro ging es auf die achtstündige Fahrt nach Tamatave. Wie sich das in einem relativ neuen und offenbar gut gewarteten Sprinter mit Wifi an Bord rechnet, kann ich nicht sagen. Besonders nicht, wenn man bedenkt, dass die 15-minütige Taxifahrt innerhalb Antananarivos das gleiche gekostet hat.

The business-related part of the trip had ended for the time being and I took off for a brief break on the island of Sainte Marie, in the Indian Ocean off Madagascar’s East Coast. During the two-day trip with minibus and boat I kept repeating Granma’s mantra: half the fun is getting there. It was hard to believe it was actually a vacation as the last check-in on the first day was at 6:15 a.m. already. But all went very smoothly. For about 6 Euros I was safely brought to Tamatave, 8 hours away. I have no idea how you can make any profit comes off of this, traveling in a rather new Sprinter, wifi on board and all. Especially, when I had to pay the exact same amount for the 15-minute taxi ride in Antananarivo already.

Zweifel kamen nur kurz noch mal auf, als die Dame mit dem Helm einstieg… aber das war dann wohl doch eher ein modisches Accessoire. Vorbei am Skandal Buffet (was daran so skandalös ist, muss ich ein anderes Mal herausfinden) und zu den Klängen von „Akropolis Adieu“ (ganz im Ernst…) ging es dann los Richtung Nordosten.

I doubted my decision for only a brief moment when a lady wearing a helmet boarded the bus… but it was obviously a fashion accessory rather than protective gear. We passed the Skandal Buffet (what exactly the scandalous part of that is I will have to find out another time) and listened to Mireille Matthieu’s „Akropolis Adieu“ on the roads to the Northeast.

Die Straße nach Tamatave hatte was von der A61, was den LKW-Verkehr angeht. Nur, dass es eine kurvige Landstraße in oft bergigem Terrain ist, von Schlaglöchern durchsiebt. Ein wahnsinniger Warenverkehr, Unmengen an Tanklastern und ich dachte irgendwie amüsiert, dass man ja den Eindruck bekäme, als würde ganz Madagaskar nur über Tamatave mit Sprit versorgt. Das ist allerdings tatsächlich so, wie ich später erfuhr.

The road to Tamatave is a very busy trade route, lots and lots of trucks. Only that it’s not a highway but a small winding country road in the hills, full of potholes. A crazy amount of traffice, unbelievable numbers of road tankers so that I got to thinking that fuels all over Madagascar must come via this route. Which, it turned out, really is the case.

Tamatave hat einen großen Industriehafen und wir kamen durch das entsprechende Industriegebiet in die Stadt: eine Raffinerie mit sechs oder sieben gigantischen Öltanks (ob noch in Betrieb, weiß ich allerdings nicht). Viel gesehen habe ich von der Stadt sonst leider nicht, denn es war die Weiterreise am Folgetag zu organisieren (nochmal 4 Stunden mit einem Minibus nach Soanierana-Ivongo, Abfahrt 5:30 Uhr, und von dort weiter mit der Fähre nach Sainte Marie). Aber für einen Gang zum Strand am Hotel hat es natürlich noch gereicht!

Tamatave has a large industrial port and we entered the city coming through an industrial area featuring a refinery with six or seven humongeous oil tanks (don’t know whether it’s still funtioning or not). I didn’t get to see all that much of the city, though, as I had to arrange for the second part of the trip: another 4 hours in a mini bus to Soanierana-Ivongo (starting at 5:30…) and then the boat ride to Sainte Marie from there). But of course I checked out the beach right near the hotel where I was staying.

In Soanierana-Ivongo angekommen, ging’s aus dem Minibus direkt in die nächstgelene Bretterbude, wo die Reederei ihren Check-in machte. Von dort wurde man zur Polizei geschickt, die Bretterbude direkt nebendran. Ein jovialer Offizieller nahm meine Daten in einem Schulheft auf, dessen aufgeschlagene Seite er künstlerisch wertvoll mit dem Tagesdatum versehen hatte. „Zuerst einmal: ist es denn Mademoiselle oder Madame?“ Er war so ehrgeizig, als Herkunftsland „Deutschland“ einzutragen… gab aber nach drei Versuchen auf und schlug es im Pass nach. Die Bootsfahrt machte mir wieder bewusst, dass ich seekrank werde… Die See war rauh und die Betreiber waren auf’s schlimmste vorbereitet (siehe unten). Ich kann nicht sagen, wie lange die Überfahrt dauerte, da ich mich ausschließlich auf einen festen Punkt am Horizont konzentriert und gehofft habe, nicht der erste zu sein, der hektisch nach einem Eimer greifen muss. Hat geklappt.

When we reached Soanierana-Ivongo, the check-in for the boat trip was in a shack right next to the bus. They then asked us to register with the police one shack down. A jovial official wrote down my data in an exercise book. The page in use had been artfully adorned with today’s date. „First of all: is it Mademoiselle or Madame?“ He was ambitious enough to try and write „Deutschland“ as current residence… but gave up after three tries and decided to copy it from the passport. The boat ride reminded me that I get seasick – the sea was rough and the crew was prepared for the worst (see below). I can’t tell you how long the ride was because I spent every second of it focusing on a fixed point on the horizon, hoping I wouldn’t be the first to frantically grab one of the buckets. Worked.

Dann war es noch eine 11km lange tuk-tuk-Fahrt zum Hotel und die Erholung konnte beginnen!

All that was needed after that was an 11km tuk-tuk ride to the hotel and… beach time!

Barbara

Besuch / Visitors in Bonn

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Auf diesen Besuch hatte ich mich sehr gefreut. Wahrscheinlich, weil er über die Jahre gesehen so unwahrscheinlich war. Ich muss etwas ausholen. 1994 saß ich zum Auftakt meines AuPair-Jahrs in einem Flieger nach New York, neben mir die Schwedin Annika. Drei Tage haben wir dann in New York eine „Orientation“ besucht, die Stadt besichtigt und CATS geguckt. Das nächste Mal trafen wir uns 2001 auf einen Kaffee in London, da dann schon mit ihrer Tochter im Buggy. Dazwischen und danach bestand der Kontakt aus den jährlichen Weihnachtsgrüßen. Im Vorlauf zu meinem Schwedenurlaub letztes Jahr habe ich mich gemeldet und es kam zu einem Treffen – ein Grillnachmittag in Småland, Tochter nun 16, dazu ein Sohn und der dazugehörige Vater. Tja, und jetzt kam es zu einem Gegenbesuch in Bonn: ein verlängertes, kinderfreies Wochenende im Rheinland.

I had been looking forward to this visit very much. Probably because it had been so unlikely if I look back at how our friendship has developed of the past decades. Let me elaborate a bit on this. At the outset of my AuPair stay in 1994 I found myself seated next to Annika, a Swedish girl, on a flight to New York. We spent three days doing an orientation there, doing some sightseeing and seeing CATS. The next time we met, it was for a coffee in London in 2001, her little daughter joining us in a stroller. In between and ever since then, we were in touch only via annual Christmas greetings. When I was planning my vacation in Sweden last year, I got in touch out of the blue and we met – for a gorgeous afternoon barbecueing in Småland: with the now 16-year old daughter, a son and the Dad. So now this was the adults only return visit to Bonn: an extended weekend by the Rhine.

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Nach geschätzten 12 Jahren bin so auch noch mal ins Beethoven-Haus (oben) geraten, das selbst in dieser wahrscheinlich am wenigsten besuchten Jahreszeit alles andere als verwaist war. Zum allerersten Mal in 20 Jahren Bonn war ich dann anlässlich des Besuchs in der Namen-Jesu-Kirche. Bislang war sie immer entweder eingerüstet oder geschlossen, ob „einfach so“ oder weil sie jahrelang aufwändig für 7,6 Millionen Euro renoviert wurde. Ich fand sie wunderschön – und wo hat man schon mal einen „aktiven“ Friedhof in der Krypta?

After what must have been about 12 years, I finally made it to the Beethoven Haus (above) again. Despite this being (I suppose) the most quiet time of the year tourist-wise it was anything but deserted. And for the first time ever in the 20+ years I’ve lived in Bonn this visit also featured a look at the Namen-Jesu-Church nearby. It had always been either covered in scaffolding or closed, either „just like that“ or because it had undergone extensive renovations worth 7.6 million Euros for many years. I really liked the interior – and I can’t remember ever having been in a church with an „active“ graveyard in the crypt.

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Im Anschluss sind wir nach Brühl gefahren, um uns die Schlösser Augustusburg und Falkenlust anzusehen, die eine UNESCO Welterbestätte sind. Die Führung in Augustusburg war sehr interessant – ich muss vor etwa 10 Jahren schonmal dort gewesen sein, konnte mich aber nur an das vollkommen irre Treppenhaus erinnern. Die Führerin hatte auf alle Fragen eine Antwort. Der Audioguide, auf den meine Gäste zurückgreifen mussten, war allerdings deutlich weniger detailliert. Wir haben uns dann auch noch auf den Weg zum Jagdschloss Falkenlust gemacht, das man nach einem halbstündigen Spaziergang durch den Park erreicht. Fotos in den Innenräumen nicht erlaubt… also macht euch auf und besucht Brühl!

We then took the train to Brühl (about 15 minutes) to visit the Augustusburg Palace and the Falkenlust Hunting Lodge, which are a UNESCO World Heritage Site. The guided tour of Augustusburg was immensely interesting – I had been there what must have been about 10 years before but the only thing I still remembered was the insane grand staircase. The guide knew the answer to every question. The audioguide which my guests had to rely on turned out to be less detailed – by far. We went on the half hour walk through the park to see the Hunting Lodge as well. Photography is not permitted inside… so get ready to go see it yourself!

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Sonntags blieben wir trocken und haben sogar ein bisschen Sonne gesehen, auf dem Weg nach Königswinter und auf den Drachenfels. Trotz der Bewölkung konnten wir bis Köln sehen und sogar den Dom ausmachen, den die Gäste schon freitags, während ich noch im Büro schmachten musste, besucht hatten. Auch hier die Feststellung, dass für einen wettermäßig durchwachsenen Tag im Februar ganz schön viele Leute unterwegs waren – das neue Restaurant schien gerade die richtige Größe zu haben. Im Sommer wird es wohl aus allen Nähten platzen. Aber architektonisch finde ich die Neugestaltung sehr gelungen.

No rain on Sunday and even a little sunshine here and there on our way to Königswinter and the Drachenfels. Despite the clouds we could see all the way to Cologne and could even make out the cathedral which my guests had visited on Friday already when I was still working. And again I found it amazing to see the number of people out and about on this not exactly inviting February day – the new restaurant was just the right size. I guess it will be bursting at the seams in the summer. I have to say, though, that I really like how they have redone the place architecturally.

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Immer wieder erfreue ich mich an Schildern in englischer Sprache aus aller Welt, zuletzt zum Bespiel an diesen. Doch auch am Drachenfels gab es ein Foto-Motiv, denn hier wird vor dem Leben gewarnt, so dass es in der Summe eigentlich eher eine Einladung ist – denn wer will sein Leben nicht gelebt haben? Man könnte es als fremdländischer Tourist durchaus auch erhellend finden, dass der Eselspfad bspw. als Donkey Trail übersetzt würde… aber ich bin mal wieder ein Korinthenkacker.

If you visit this blog regularly you will know that I often get a kick out of English-language signs from all over the world, most recently here. Drachenfels now also features a motif worth mentioning as there is a DANGER OF LIFE! which I find inviting rather than deterring – because I do want to live life „and not, when I came to die, discover that I had not lived“ (Thoreau) Also, a tourist not well-versed in the German language might find it interesting to know that the Esels-path is in fact a donkey trail – which is a reference to an old tradition at Drachenfels. Okay, it seems to be a nitpicking kind of day…

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Nicht unerwähnt bleiben soll auch unser Besuch des Semesterabschlusskonzerts des Jazz Chors der Uni Bonn in der Trinitatiskirche in Endenich, wo es brechend voll war – und das aus gutem Grund (bei Interesse: am 8.2. gibt es ein weiteres in der Aula der Uni). Vom letzten Jahr habe ich einen Eindruck vom Konzert an gleicher Stelle gefunden:

We had a great evening attending a concert of the Jazz Choir of Bonn University at Trinitatis Church in Bonn-Endenich on Friday, where there was standing room only. I have found this clip from a concert last year at the same venue:

Also man kann sagen: ein rundum tolles Wochenende… nächstes Mal dann noch mit Sonne und es wäre kaum zu toppen 🙂 Gute Nacht!

I guess it’s safe to say: an enjoyable weekend… next time we add some sun to the equation and that will leave nothing to be desired 🙂 Good night!

Barbara

Hiking in… CINQUE TERRE | Day Four

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Kurz hatte ich überlegt, zu diesem vierten Tag nur ein einziges Foto kommentarlos einzustellen. Aber ein, zwei vorher spiegeln vielleicht wenigstens so ein bisschen wieder, wie es zu dem größten „Wow-Moment“ dieser Reise kam. Es war unbestritten die Königsetappe. Die längste. Die abwechslungsreichste. Die gefährlichst nahe am Abgrund verlaufende.

For a brief moment I considered to post only a single picture portraying that fourth day, without any comments. But a couple of pictures leading to that one might give you at least an inkling of an idea as to how „wow“ this day was. It was without any doubt the queens stage. The longest. The most diverse. The most perilously close to the abyss.

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Das Feld zog sich ziemlich auseinander, jeder ging sein Tempo, und so kam dieser „Wow-Moment“ vollkommen schweigsam auf mich zu.

Our group had disintegrated, everybody walking at their own pace, so this „wow moment“ hit me silently:

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Und erst als wir auf dem Rückweg von Porto Venere nach Riomaggiore von der Fähre auf diese Steilküste geguckt haben, wurde mir zum ersten Mal so richtig klar, was neben der körperlichen Herausforderung der Reiz am Bergsteigen ist: der Blick. Der Blick von der Fähre, hätte ich keinen anderen gehabt, wäre schön und durchaus befriedigend gewesen, nettes Urlaubsfeeling. Aber durch den Vergleich war das absolut für den Arsch zum Vergessen. Ein vollkommen andere Liga. Der Blick von hoch oben wird noch lange in meinem Kopf rumgeistern.

It was only on the boat back to Riomaggiore from Porto Venere, when I was looking at the cliffs from below that I realized for the first time ever what draws people to mountain climbing (in addition to the physical challenge of course): the view. The view from the boat, if I hadn’t had a different one, would have been beautiful and certainly satisfactory, leaving you with a nice vacation feeling. But because I could now compare it to the other one it was reduced to nothingness. A different league altogether. The view from up above will be on my mind for a while to come.

Barbara

Hiking in… CINQUE TERRE | Day Three

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Tag drei und der Wettergott blieb uns hold. So auch der Ablauf: erstmal ordentlich den Berg hoch, dieses Mal ohne Anfahrt, direkt von Riomaggiore Richtung Norden. Im Gegensatz zum gestrigen Tag war es ein vergleichsweise wenig frequentierter Wanderweg. Es scheint sich die Spreu vom Weizen zu trennen und die Aussage meiner Vermieterin bestätigt sich: es sind die Deutschen und die Franzosen die hierher kommen, um zu wandern. Die ungefähre Verteilung von 7 Amerikanern, 5 Deutschen, 3 Chinesen, 3 Franzosen und 2 anderen auf einen 1 Italiener in den Gastronomiebetrieben und Souvenirläden an der Küste hat sich gewandelt.

Day Three and Saint Peter continued to be on our side, sun still shining. And the course of things remained unchanged as well: up a steep hill first thing in the morning, this time from Riomaggiore, direction North. There were not half as many people about as yesterday – it seems the wheat is separated from the chaff on this trail. So what my landlady said is true: it’s the Germans and the French who come here to hike. The approximate distribution to be found in restaurants and souvenir shops at the coast (7 Americans, 5 Germans, 3 Chinese, 3 Frenchmen and 2 others per Italian) has changed.

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Auf dem Höhenrücken angekommen, ging’s nicht gleich wieder runter nach Manarola auf der anderen Seite, sondern wir blieben erstmal auf einem etwas erholsameren Pfad durch die Weinterrassen und meine Gesichtsfarbe durfte sich kurzzeitig mal wieder normaliseren.

When we reached the ridge we didn’t descend to Manarola on the other side but stayed on an easy path through the wine terraces for a while, so the color of my face was slowly returning to normal. For a moment.

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Das Ziel der Mittagspause war das Örtchen Volastra, etwas im Hinterland auf einem Berg gelegen… einmal eine gewisse Höhe erreicht, tut es mir dann um jeden Schritt leid, den es wieder bergrunter geht, besagtes Ziel vor Augen:

We were going to have our lunch break in the village of Volastra, a little further inland, of course on a hill… once we had reached a certain elevation I regretted every step that was going downhill again, the aforementioned destination in clear sight:

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Ein ruhiger, offenbar eher wohlhabenderer Ort mit einer Art Picknickbereich nahe der Kirche, aber auch ein Restaurant und zwei, drei kleine Geschäfte – da konnte man wunderbar Pause machen, bevor es dann weiter ging, erneut nach Corniglia.

A quiet, apparently well-off village with a kind of picknick area close to the church but also a restaurant and two or three little shops – perfect for our little break. We then continued on our way to Corniglia.

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Trotz oder gerade wegen der ungewohnt intensiven körperlichen Betätigung stehe ich staunend und irgendwie beschwingt an jeder Wegbiegung, der Blick auf das glitzernde Blau des Meeres oder leicht gedopt vom Duft der Kiefern, an denen wir vielleicht gerade vorbeikommen.

Despite or because of the unusual and intense exercise I stand marvelling and somehow exhilarated at every turn of the path, with a view of the sparkling blue of the sea and a little dazed from the scent of the pine trees which we pass every here and there.

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Bin ganz schön platt nach diesem Tag… und morgen steht noch die wohl herausfordenste Etappe an. Bin gespannt!

I truly am knackered after this day… and tomorrow we’ll be on the most challenging leg, I hear. I’m looking forward to it!

Barbara

Hiking in… CINQUE TERRE | Day Two

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Was den Fußballnachwuchs an der ligurischen Küste angeht, dachte ich schon, es gäbe außer dem Kirchenvorplatz doch noch eine Trainingsstätte in Riomaggiore, aber nein: Fußballspielen explizit verboten. Ich bin morgens schon vor der anstehenden Wanderung unterwegs… bin einfach zu früh wach. Das muss sich dringend wieder ändern. Die Post liegt auf dem Weg und macht um 8:20 Uhr auf (ja, nicht 8:15, nicht 8:30!), die Stadtreinigung ist unterwegs und auch sonst lassen sich hier und da interessante Dinge finden.

I briefly thought I had found a second spot for training (in addition to the square in front of the church) and that there was hope for the junior soccer players along the Ligurian coast but no: soccer play explicitly prohibited. I’m out and about rather long before the actual hike… I just wake up way too early. That has to change again soon. The post office is on my way to practically anywhere and opens at 8:20 (yes, not 8:15, not 8:30!), street cleaning is going on and there are always a few interesting things to see.

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Die Smartphone-Besitzer unter uns brachten die Statistik des Vortags mit: 22.490 Schritte bei 161 Stockwerken. Heute ging es zum Start wieder nach Monterosso, allerdings mit dem Zug. Von dort dann nach Vernazza und nach der Mittagspause weiter nach Corniglia. Wie es nicht anders sein kann, startete auch diese Wanderung mit einem heftigen Anstieg – das ist morgens wirklich nochmal eine besondere Herausforderung, hoch in die Weinberge.

We were informed about yesterday’s statistics by the smartphone users amongst us: 22,490 footsteps and 161 floors climbed. This morning brought us back to Monterosso but this time by train. Destination Vernazza for lunch break and then on to Corniglia. And again the day started with an intense ascent – it really is a special challenge first thing in the morning. This time it was through vineyards.

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Der Wein kann nicht teuer genug bezahlt werden, soviel ist nach der Plackerei klar! Aber soviel gibt es auch gar nicht mehr. Offenbar wurde allein in den letzten 15 Jahren mehr als die Hälfte der Weinberge aufgegeben. Die Bewirtschaftung im Cinque Terre Nationalpark (ob nun als Weinberge, Olivenhaine oder was auch immer), im Rahmen derer die Terrassierung inkl. der über 6.700 km Trockenmauern gepflegt wird, ist aber eigentlich die Voraussetzung dafür, dass dieses Weltkulturerbe als solches erhalten werden kann. Sonst wird alles einfach überwuchert. Schon jetzt ist an vielen Stellen von der Terrassierung nicht mehr viel zu erkennen. Touristen können Weinberge für 20 Jahre „adoptieren“ und entweder unter Anleitung selbst entsprechend bewirtschaften oder gegen Bares von einer Kooperative pflegen lassen.

You can’t really pay too much for the wine, that’s what we felt walking up the mountain. But there isn’t all that much any more anyway. I understand that more than half of all areas used for wine or rather grape cultivation has been abandoned over the past 15 years alone. The agricultural cultivation in Cinque Terre National Park (be it vineyards, olive groves or others) is essential to ensure that this Cultural Heritage can be saved: the terraces and more than 6,700 km of dry stone walls need to be taken care of on a regular basis or else will quickly be overgrown and disintegrate. There are large tracts already where you can only guess at the terracing. Tourists can now „adopt“ a vineyard and either be taught to cultivate it themselves or pay a cooperative to have it taken care of.

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Diese Wanderung wurde auch dadurch anstrengend, dass sie einer Autobahn im Ferienverkehr glich. Relative Menschenmassen, mal mehr, mal weniger gut auf eine Wanderung vorbereitet, schoben sich durch die Berge. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Tatsache, dass diese Route quasi als „Küstenpfad“ geführt wird mit dazu beiträgt, dass Leute sich darauf einlassen und in Flipflops und Bikini unterwegs sind.

This hike was also challenging because it felt like being on a major highway at the start of summer vacation. Quite a crowd out there on the paths, some more, some less well prepared for it. I’m pretty sure that the fact that this section is basically called a „coastal trail“ has something to do with people thinking it’s a nice stroll to do in flipflops and a bikini.

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Allerdings hat mich auch das nicht auf den Wahnsinn in Vernazza vorbereitet. Dieser Ort ist absolut überrannt von Touristen, die von den Fähren einfallen wie die wilden Horden. Und dabei ist die Hochsaison vorbei. Ich bin wirklich jemand, der gerne durch Städtchen streift (und mir ist vollkommen klar, dass ich auch ein Tourist bin), den Markt besucht, in so ziemlich jedes einzelne Geschäft guckt – das war zuviel hier. Ich habe mich nur noch auf eine halbwegs ruhige Kaimauer gerettet. Linkerhand eine deutsches Ehepaar, er: „Das ist viel zu viel Trubel hier.“ Rechterhand eine amerikanische Familie, der etwa 40-jährige Sohn, der vielleicht als Austauschstudent Italien bereist hatte und der Familie nun all die schönen Orte zeigen will, sagt nur erschüttert: „Das kann man kaum glauben, dass das ein richtig verschlafener Ort war, als ich hier war…“ Nach dieser Erfahrung bin ich soweit zu sagen: ja, zumeist wunderbares Wandern mit fantastischen Aussichten – aber spart euch das. Das ist vollkommen irre.

Nothing prepared me for the insantiy of Vernazza, though. This little town is in the iron grip of the tourist hordes who invade by the hundreds from the ferries. And it’s not even high season anymore. I truly enjoy exploring little towns like this (and full well realize that I am a tourist, too), checking out the farmer’s market and just about every single little boutique – but this was just too much. I found a somewhat quiet spot out on the breakwater. A German couple was sitting to my left, he said: „The hustle and bustle here ist too much.“ To the right an American family, the maybe 40-year old son, who may have brought his parents to finally see all the beautiful spots he’d experienced as an exchanged student many moons ago, shaking his head in disbelief saying: „Seeing this you can’t believe that this was a sleepy little village when I was here, can you?“ After Vernazza I’m inclined to say: yes, very nice hiking with spectacular views – but pass on it. It’s insane.

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Auf nach Corniglia, dem einzigen der fünf Orte, der nicht in dem Sinne am Wasser liegt:

On to Corniglia, the only of the five towns that isn’t exactly by the sea:

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Und Corniglia hat es ein bisschen wieder rausgerissen. Vielleicht war die letzte Fähre schon weg, als wir ankamen, jedenfalls konnte man den Ort in manchen Teilen ungestört erkunden und so u.a. auf das beste Pistazieneis überhaupt stoßen (bei Alberto… da waren sogar ganze Pistazien drin) oder ein Kaltgetränk auf einer Terrasse hoch über dem Meer einnehmen.

Corniglia made up for it a little bit. Maybe the last boat had already left when we arrived? I was almost by myself exploring parts of the town and among other things discovered the best pistachio ice-cream ever (at Alberto’s… whole pistacios even!) or cold drinks on a terrace with a breathtaking view high above the ocean.

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Allein der Weg zum Bahnhof ist den Besuch wert: der liegt nämlich im Gegensatz zum Ort mehr oder weniger auf Meeresniveau und man erreicht ihn über eine nicht enden wollende Zickzack-Treppe. Ich bin ja eigentlich ein obsessiver Treppenstufenzähler, aber ich konnte mich nicht mehr konzentrieren. Man ist minutenlang nur mit dem Treppenabstieg beschäftigt. Frag mich nicht nach barrierefrei… auf mich wartete „daheim“ in Riomaggiore noch der Turm des Kölner Doms – wohin eigentlich, zumindest vom Level der Kirche aus, ein Aufzug geht. Aber das scheint mir eine Bauruine zu sein, bzw. an der TÜV-Abnahme gescheitert oder so. Doch nun: buona notte!

Experiencing the descent to the train station alone is worth the visit: it’s basically on sea level and you reach it via a never-ending zig-zagging staircase. I’m usually a bit obsessive about counting steps but somehow I couldn’t concentrate anymore. Getting down takes minutes. „Easy access“ is not exactly a buzz word here… and „at home“ the ascent of Cologne cathedral was waiting for me. I discovered that there is actually an elevator, at least for the distance between the church and the level my apartment is on. But it looks like it is unfinished or possibly didn’t pass the final inspection? Ah, well… buona notte!

Barbara

Hiking in… CINQUE TERRE | Day One

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Eine Woche Bildungsurlaub zum Thema „Cinque Terre – Ökologie und Naturschutz in einer Kulturlandschaft an der ligurischen Küste“ und wie die Vorstellungsrunde zeigte, ging es mir wie einigen anderen Teilnehmern auch: Bildungsurlaub auf jeden Fall, aber wenn ich drinnen auf eine Power Point Präsentation nach der anderen starren muss, werde ich verrückt. Mein Geografenherz meldete sich auch mal wieder, der Termin war zwischen alles mögliche andere zu quetschen – und so wurde es Cinque Terre.

One week educational leave, learning all about „Cinque Terre – Ecology and nature conservation in a cultural landscape on the Ligurian coast,“ and as the round of introductions showed, my motivation was that of some of the other participants as well: a clear yes to make use of my educational leave but if that meant sitting indoors and staring at one uninspired Power Point presentation after the other, I’d go crazy. Also, my „geographer’s heart“ was in need of attention again, the timing fit the schedule – and so I went to Cinque Terre.

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Ich hatte mir nur im Netz schnell Fotos angeguckt, entschieden: schön, und fertig. Untergekommen bin ich in Riomaggiore, dem südlichsten der fünf Orte. Mit der Auswahl der Unterkunft an sich kann ich zufrieden sein, aber ich habe mir zielgenau eine ausgesucht, die am oberen Ortsrand liegt. Das heißt im Detail: nach einem langen Tag Wanderung erklimme ich zum Abschluss, den Rucksack voller Lebensmittel, noch mal kurz den Kölner Dom. Im Ernst: es sind allein so um die 250 Treppenstufen und dann noch ein gutes Stück ohne Stufen aber steil bergan. Nach der Dusche zieht mich nichts mehr ins Zentrum, soviel ist sicher.

I had only very quickly looked at a few photos online and made up my mind: beautiful, so I booked. I found a place to stay in Riomaggiore, the southernmost of the five towns. I’m satisfied with the accommodation as such but I went for one right at the uppermost edge of the town. That means: after a long day of hiking, the backpack full of recently purchased groceries, I get to climb the bell tower of Cologne Cathedral. Seriously: It’s about 250 steps and then another chunk that’s just a steep road. One thing’s for sure: once I’ve had that shower, nothing will make me walk down to the center again.

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Es gibt nur wenige Straßen, die diesen Namen verdienen – die Bebauung ist sehr eng, schmal und hoch, durchdrungen von kleinen Gassen. Wunderbar malerisch, wenn man hier mal ein paar Tage verbringt. Die eigentliche Bevölkerung hier zu halten ist nicht so einfach, denn die Wohnungen sind entsprechend klein und dunkel. Ich sitze zwar auf einer schönen Terrasse, aber das Schlafzimmer ist wie ein Bunker im Berg, ohne Fenster. Aber da habe ich ja eh die Augen zu. Es heißt, der Platz vor der Kirche oben ist der einzige, wo sich die Kinder zum Fußballspielen treffen können.

There are only few streets worthy to be called that – the architecture is narrow, both the houses themselves and the distance between them, and high, with little alleyways. Very picturesque if you spend a few days here. But it’s pretty hard to keep the locals here as the apartments are small and dark. Just now, I’m sitting on a nice terrace but my bedroom is like a bunker inside the mountain, lacking windows. But then I usually have my eyes closed in there anyway. As I understand, the little square in front of the church on the photo above is the only one where kids can come to play soccer.

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Der erste Tag begann mit der Entspannung: Bootstour von Riomaggiore nach Monterosso, dem nördlichsten Ort. Da konnte man einen wunderbaren Blick auf die Steilküste werfen, auf die kleinen Orte, die wir drangeklebt aussehen – und man fragt sich, warum um alles in der Welt irgendwer auf den Gedanken kam, sich hier niederzulassen. Und dann auf diesen Wahnsinnshängen auch noch Landwirtschaft betreiben zu wollen. Sie müssen vom heftigst gefalteten Sedimentgestein bezirzt gewesen sein:

The first day started out relaxing: a boat ride to Monterosso, the northernmost place. It offered great views of the steep coast, of the little towns that look like they were glued in place there – and you can’t stop wondering why anyone would have decided to settle her. And then not make a living from fishing but from agriculture?? They must have been bewitched by the heavily folded sedimentary rock:

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Aber da sag ich’s: Steilküste. Da reicht der Blick auf eine Postkarte, dafür muss man keine topografischen Karten studieren. Wer hier irgendwas zu Fuß machen will, muss bergauf. Es war von Anfang an klar: das wird ’ne ganz harte Nummer. Und wenn man dann auch noch mit einem Diplom-Geologen unterwegs ist… einem Diplom-Geo-was-auch-immer, dann ist auch klar: die Geschwindigkeit wird hoch. Und die erste Etappe begann mit verteufelt steilen 311 Höhenmetern. In praller Sonne. Und die Tatsache, dass die Aleppo-Kiefer ein immer wieder erwähnter wichtiger Bestandteil der mediterranen immergrünen Macchia-Vegetation ist, hat nicht dazu beigretragen, dass ich so sonderlich gut abschalten konnte.

There, I said it: steep coast. Having a look at a postcard is enough to know what you’re in for, no need to study topographic maps. Whatever you want to do on foot, it will be an uphill battle, quite literally. I knew it was going to be tough. And I also knew that our guide was going to be a geologist… and when you’re out and about with a geo-whatever, the speed can be assumed to be of the breakneck variety. The first stage started out with an incredibly steep ascent from 0 to 311 above sea level. In scorching sun. And the fact that the Aleppo pine is an important part of the indecidious mediterranean Macchia vegetation and was frequently mentioned didn’t help one bit to make my thoughts move away from „business“.

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Der vollkommen geschmacklosen Frucht des Erdbeerbaums (die Kugeln in gelb-orange-rot oben) konnte ich nicht widerstehen – wahrscheinlich tatsächlich eher als Likör zu genießen… „Mit Alkohol schmeckt halt alles,“ wie der Guide meinte. Das mittägliche Picknick nach der Anstrengung schmeckte umso besser und der Ausblick machte die Anstrengung vergessen.

I couldn’t resist trying the 100% tasteless fruits of the strawberry tree (arbutus), the yellow-orange-red balls above – probably much better when taken in the form of a liqueur… „Everything is tasty with alcohol,“ as our guide observed. The picknick lunch tasted so much the better after the great effort and the view let us forget the exhaustion for while.

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Der Ausblick, eigentlich fast egal von wo, war immer atemberaubend. An vielen Stellen musste man aber definitiv auf den Weg und nicht den Ausblick fokussieren – wie man auch nur annähernd auf den Gedanken kommen kann, sich hier mit Flipflops zu bewegen, ist mir ein Rätsel. Kam aber immer wieder vor.

The view, no matter from where, come to think of it, was always breathtaking. For much of the hike, though, it was important to focus on the path and not on the view – I just do not understand how people decide to hike anywhere in flipflops. We saw it a number of times.

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Und hier ist der Weg mal für ein kurzes Stück ein Spaziergang… die Herausforderung liegt mehr darin, nicht einfach nur auf das glitzernde blaue etwas zuzusteuern und die 311 Höhenmeter rasant zu reduzieren.

This is one of the few instances when the path was a walk in the park… the challenge being not to be drawn to the sparkling blue something and reduce those 311 m above sea level much too rapidly.

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Am Ende des Tages stand ein Bad am Strand von Levanto und/oder ein Eis und die Zugfahrt zurück nach Riomaggiore. Leider gab es auch den ersten Ausfall mit Knieproblemen, aber vielleicht wird das ja wieder für den Rest der Woche. Auf bald!

Upon reaching Levanto it was beach time and/or the ice-cream parlor and later the train ride back to Riomaggiore. Unfortunately, one participant got a knee problem and was out… but maybe she can join us again later in the week. Take care!

Barbara