A spontaneous visit at… HABO KYRKA

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Auf dem Weg nach Älmhult vermeldete die Co-Pilotin, dass sich ein Abstecher zur Kirche in Habo lohnen könnte, auch wenn es nicht der kleinste aller Schlenker war. Doch der Guide – und den möchte ich hier nach den Erfahrungen speziell der Schweden-Novizin dieses Jahr explizit nennen: der DuMont Bildatlas Südschweden – hatte nicht zuviel versprochen.

On our way to Älmhult my co-pilot read up on the church in Habo and concluded that a detour could be well worth it. And that travel guide, which was of excellent service to said co-pilot in particular, this being her first time in Sweden (DuMont Bildatlas Südschweden), did not exaggerate.

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Mein erster Gedanke war, dem Abstecher ein Bild zu widmen, was sich aber nach Durchsicht der Fotos und Lektüre der dort gekauften Broschüre (im folgenden vielfach, wenn auch sprachlich korrigiert, zitiert) als unmöglich erwies. Hiermit also der meines Wissens erste Beitrag, der sich mit einem einzigen Sakralbau beschäftigt. Uns ist beim Betreten dieser „Holzkathedrale“ im wahrsten Sinne des Wortes die Kinnlade runtergefallen.

My first idea was to include a one-photo-little note on the detour in a larger post but that was soon deemed impossible and inadequate after reviewing the pictures and reading up on it in the little brochure I bought there (all info in this post is from that brochure). So here goes the first post exclusively on a religious building. Our jaws literally dropped when we entered this „wooden cathedral“.

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Die erste Kirche an diesem Ort ist für das 11. Jahrhundert belegt, das heutige Aussehen erhielt der Bau 1723, eine Basilika mit hohem Mittelschiff und zwei niedrigeren Seitenschiffen. Sie fasst heute 600 Gläubige und die Aufteilung spiegelt die Klassengesellschaft des 18. Jahrhunderts wider: in den Bänken saßen vorne die Bauern, hinten die Kleinbauern, getrennt nach Frauen links („Spinnseite“) und Männer rechts („Schwertseite“). Die Emporen darüber waren für Mägde und Knechte vorgesehen.

The first church at this site dates back to the 11th century while the building we see today is from 1723, a basilica with a high central nave and two lower aisles. Today it holds 600 worshippers and the original division reflects the class society of the 18th century: the peasants occupied the pews in the front, the smallholders had to sit in the back, both separated into women on the left („spinning side“) and men on the right („sword side“). The galleries above were for maids and farmhands.

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Über separate Eingänge zu erreichen sind sechs kleine Logen, sog. „Herrschaftsstühle“, die den Gutsbesitzern vorbehalten waren. Erinnern mich stark an VIP-Boxen im Eisstadion.

There are six small boxes, accesible via separate entrances, which were reserved for estate owners. Somehow, they strongly remind me of VIP boxes in hockey stadiums.

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Sämtliche Gemälde dienten quasi als Lehrbuch: An den Seitenwänden werden die 10 Gebote abgehandelt, oberhalb der Empore das Vaterunser auseinandergenommen und auf der Decke und der Empore das Glaubensbekenntnis dargestellt. Auf der Collage oben ist das Detail rechts unten zu beachten: beim letzten Abendmahl liegt der Teufel unter dem Tisch und Judas schleicht sich gerade von dannen.

All paintings etc. are basically one large textbook. The catechism was to be known by heart by everyone so on the side walls you find the ten commandments explained, above the galleries the Lord’s Prayer is detailed and on the ceiling as well as on the galleries there are several depictions to do with the Apostles‘ Creed. If you look at the picture in the lower right corner of the collage above, make sure you find satan underneath the table and Judas just about to sneak away.

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Der Umbau im 18. Jahrhundert muss ein ziemlicher Aufreger gewesen sein, denn natürlich war das eine kostspielige Angelegenheit, die die Gemeinde zu tragen hatte. Doch der Probst setzte sich durch. Während die Gemälde erst 1741-43 entstanden sind, ist die Kanzel schon von 1723 und zeigt die 12 Apostel mit ihren jeweiligen Symbolen. Mir gefällt allerdings die Sanduhrenriege am besten.

The new design the church got in the 18th century caused quite a stir as of course it was a costly measure – and the congregation had to pay for it. But the provost got his way. While the paintings were done from 1741-43, the pulpit was already done in 1723 and displays the 12 apostles and their symbols. I personally like the battery of hourglasses best.

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Der Altar ist aus dem 14. Jahrhundert und aus Sandstein. Die Uhr ist besonders: sie hat nur einen Stundenzeiger. Zur jeweils vollen Stunde schlägt der Junge mittig darüber auf seine Trommel. Das haben wir verpasst… und ich lese es erst jetzt.

The altar is made from sandstone and dates back to the 14th century. The clock on it is special: it has only the hour hand. On the hour, the boy figurine sitting right in the middle on top of it will beat the drum. We missed that part… I’m reading about it only now.

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Letztlich ist noch die Orgel zu erwähnen, deren Fassade im Original von 1736 erhalten ist. Auch die Pfeifen sind restauriert, während das Orgelwerk 1962 ausgetauscht wurde. Die sechs Gemälde gleich unterhalb sind die einzigen nicht-religiösen Darstellungen: sie zeigen vielleicht [sic.] die schwedische Königin Ulrika Eleonora mit verschiedenen Musikinstrumenten. Die musizierenden Engel wiederum haben für mich etwas Erzgebirgs-Flair.

Finally, the organ is worth mentioning, its exterior still original from 1736. The pipes have also been renovated while the technical set-up behind it all was completely exchanged in 1962. The six paintings underneath it are the only ones not displaying a religious motif: they maybe [sic.] show the Swedish queen Ulrika Eleonora with different musical isntruments. The music making angels on the other hand have a strong Erzgebirge feel to them – to me at least.

Ich hoffe, ihr fandet diesen Abstecher genauso interessant wie wir! Auf bald!

I hope you found that little detour just as interesting as we did! See you soon!

Barbara

A day at… KARLSBORG FORTRESS

In die für die Stadt namensgebende Festung (und Daseinsberechtigung) kamen wir am wahrscheinlich einzigen Tag des Jahres, an dem es tausende andere auch taten: am schwedischen Nationalfeiertag, dem 6. Juni. (Ich kann kaum glauben, dass das fast einen Monat her ist…) Dieser ist auch als Tag der schwedischen Flagge bekannt und entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts. Hintergrund ist die Auflösung der Union mit Dänemark und damit die Selbstständigkeit des Landes. Mit der Krönung von Gustav Wasa an jenem Tag 1523 wurde das besiegelt. Erst seit 2005 allerdings ist es ein arbeitsfreier Tag.

We finally made it to the fortress that gave Karlsborg its name and raison d’être on what is likely the only day of the year when thousands of others make it, too: on Swedish National Day, June 6. (I can’t believe it’s already been almost a month…) The day is also known as the day of the Swedish flag and came into being during the course of the 19th century. The reason for the day lies much further back in history: in 1523 the union with Denmark was dissolved and thus Sweden became independent. The coronation of Gustav Wasa on June 6 that year sort of sealed the deal. It took until 2005, though, for it to become a bank holiday.

Das letzte Mal in solchen Menschenmengen unterwegs war ich wohl… auf einem Weihnachtsmarkt 2019? Das erstaunlichste war: es fühlte sich nur sehr kurz, wenn überhaupt, komisch an. Insgesamt war es eine Mischung aus Kirmes ohne Fahrgeschäfte, tatsächlich vergleichsweise vielen Fahnen, einer Bühne mit verschiedensten Programmpunkten, Essensstände mit unfassbaren Schlangen (ich musste feststellen, dass Organisation nicht zu den Kernkompetenzen der Schweden zu gehören scheint 😉 ), Führungen in diversen Festungsbereichen, Ständen des Militärs… und dann ein Bereich mit den hier weit verbreiteten amerikanischen Straßenkreuzern. Man hört: Platz drei gleich hinter den USA und Kuba, in Sachen Straßenkreuzer pro Einwohner.

I think I have to go back to some Christmas market in 2019 maybe to remember being among such crowds? The most unexpected part: it felt strange only very briefly, if at all. Generally, it was a mixture of a funfair without the rides, really a lot of flags, a stage with all kinds of performances, food stalls with queues like I’ve never seen before (I came to the conclusion that organisation is not one of the core competencies of the Swedish 😉 ), guided tours of several parts of the fortress, the Swedish military presenting all kinds of equipment, services, trainings… and then an area for the exhibition of American road cruisers. Rumor has it that Sweden ranks third right after the US and Cuba in number of road cruisers per capita.

Das Gelände ist sehr weitläufig und eigentlich haben wir erstmal nur einen kleinen Teil gesehen. Man kann sich fragen, wie es zu dieser riesigen Anlage im „Nichts“ kam: nach dem Verlust von Finnland und Åland an Russland im Dritten Russisch-Schwedischen Krieg 1808/09 fand sich Stockholm geografisch in einer ziemlich exponierten Lage wieder und es wurde nach einem neuen Standort für das Militär gesucht, inkl. einem Rückzugsort für die Königsfamilie. Der Bau begann 1819 und endet 90 Jahre später – 1909. Mit Bauende war die Anlage quasi schon veraltet und nahezu überflüssig und wurde 1928 stillgelegt.

The area is really large und at first we only saw a small part of it. One might wonder how this huge complex in the boondocks came about: Sweden lost Finland and Åland to Russia in the Third Russian-Swedish war of 1808/09 and as a consequence Stockholm found itself rather exposed geographically, so it was decided to find another base for the military and also a secure retreat for the royal family. Construction started in 1819 and took 90 years – until 1909. It was thus old-fashioned already when it was finally ready for service and basically obsolete and was decommissioned in 1928.

Ich war kurz auf dem Westwall unterwegs – man kommt sich je nach Blickrichtung vor, wie mitten in einem Naturreservat. Und ja, ich finde überall Lupinen, mir entgeht keine.

I took a brief stroll on the west wall – depending on which way you look, it feels as if you are in a nature reserve. And yes, I find lupines everywhere, I don’t miss a one.

Das Fest endete gegen 16 Uhr und es leerte sich schlagartig. Nach einer kurzen Pause zuhause sind wir dann nochmal zurück – für den Spaziergang, die fantastische Abendstimmung und weitere Eindrücke der Festungsanlage, die auf einer Landzunge namens Vanäs liegt. Deren Namen trug sie auch bis 1832, als man entschied, sie in Karlsborg umzubenennen – zu Ehren Karls XIII.

The festivities came to an end at about 4 p.m. and it seemed that within minutes people were gone. After a short break at home we returned – for a stroll, the breathtaking atmosphere of the evening and a few more impressions of the fortress which is situated on a promontory called Vanäs. It was named after it in the beginning but in 1832 it was decided to change it to Karlsborg in honor of Karl XIII.

In diesem parkähnlich anmutenden Bereich liegt einerseits die königliche Villa (1823), sowie das Garnisonskrankenhaus (1879/81) – eine aus drei Gebäuden bestehende Anlage, sowie einem kleinen, etwas abseits gelegenen Gebäude, das die Pathologie beherbergte.

This park-like area includes the royal villa (1823) and the garrison hospital (1879/81) – a facility consisting of three buildings plus a smaller one off to the side a bit which housed pathology.

Der 1892 erbaute Leuchtturm ist auch Postkartenmaterial, achteckig, holzverkleidet und mit einer Bank auf der dem See zugewandten Seite (wieder so eine Buch und Thermoskannen-Stelle).

Built in 1892, the lighthouse is also postcard material, octagonal, wood-clad and with a bench on the side facing the lake (yet another book and thermos spot).

So ganz kann ich mich noch nicht von diesem Abed trennen…

I have a hard time parting with that night…

… und von Karlsborg, denn am Folgetag sollte es wieder Richtung Süden gehen. Freut euch auf einen Überraschungsstop!

… and with Karlsborg, because we were set to head South again the following day. Look forward to a breathtaking surprise stop!

Barbara

An afternoon in… HJO

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Mit Hjo kenne ich dann nun auch die zweite von drei Holzstädten in Schweden – auch wenn wir uns bei unserem Besuch eigentlich auf das ehemalige Bäderviertel beschränkt haben. Die zumeist Holzarchitektur dort ist zwar, wie ihr im weiteren sehen werdet, atemberaubend, aber nicht vorrangig der Grund für Hjos Status als Holzstadt. Der basiert auf 70 von 98 noch verbliebenen Holzbauten in der Altstadt, die wir, den Magen auf den Füßen auf der Suche nach einem Restaurant, nur gestreift haben. Die Suche allerdings kann als erfolgreich gewertet werden: Essen mit dem Blick oben.

I now know two thirds of Sweden’s „wooden cities“ – even though we concentrated on the former spa area in Hjo. While the wooden architecture there is jawdroppingly beautiful – as you will see below – it’s not the primary reason for Hjo’s status as „wooden city“. That is based on 70 remaining wooden houses (of 98) in the medieval old part of town. That we saw only fleetingly, on our low bloodsugar level search for a restaurant. The search turned out to be succsesful not only from a culinary perspective: lunch with the view above.

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Die Villa Victoria zeigt hier vor allen Dingen schon mal eins: eine Mischung von Fotos zu mit vielleicht 2 Stunden Abstand und vollkommen veränderten Lichtverhältnissen, Hin- und Rückweg. Erstaunlich, wie unterschiedlich die Häuser wirken. Gebaut wurde sie jedenfalls 1882 als Unterkunft für Kurgäste.

Villa Victoria makes one thing clear: you will be seeing a mixture of pictures with different lighting: going there and coming back. It does make a huge difference, doesn’t it? Anyhow, the villa was built in 1882 to accommodate spa guests.

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Die Villa Idun ist eines der frühesten Gebäude (1873) im Kur-Zusammenhang und lag dem ehemaligen Hotel Bellevue am nächsten, weswegen hier zeitweise der Hoteldirektor wohnte. Seit 2015 ist sie renoviert und beherbergt Wohnungen.

Villa Idun (1873) is one of the earliest buildings in this spa neighborhood and used to be closest to the former Hotel Bellevue which is why it was the residence of hotel manager at times. It’s been renovated in 2015 and now houses apartments.

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Na, wäre das mal ein stilvoller Jugenherbergsaufenthalt? Das ist die Villa Eira (1892) heute – sie ist viel größer, als sie auf meinen Fotos wirkt. Mit zum Zeitpunkt des Schreibens 92 Euro als günstigstem Preis allerdings dann auch wieder fraglich. Zur Jahrhundertwende, der vorletzten, jedenfalls gab es hier Arztpraxen und ein „Labor“. Offenbar ist hier noch mehr als an anderen im Originazustand, bspw. die Fenster.

Would you fancy staying at a stylish youth hostel like this? That’s what Villa Eira (1892) is today – it’s much larger than it appears on my pictures. At the time of writing, the least expensive room was 92 Euros, though, which makes a stay a tad unlikely. Anyhow, at the turn of the century it housed doctor’s offices and a „lab“. Apparently, more of the structure is still original than at the other houses, for example the windows have not been changed.

HJO5 EIRA_JH

Nicht nur das Äußere ist hier denkmalgeschützt, die Villa Guldkroken (1885) hat auch ein sehenswertes Treppenhaus. Ursprünglich hat sie 15 Hotelzimmer beherbergt, seit einer Renovierung 2016/2017 mehrere Wohnungen. Große Teile an dekorativen Holzelementen im Außenbereich sind offenbar Modernisierungsmaßnahmen in den 1930ern bis 1950ern zum Opfer gefallen.

In addition to the exterior, there is also the spiral staircase of Villa Guldkroken (1885) that is landmarked. Originally, it provided 15 hotel rooms which have been converted into several apartments in a 2016/17 renovation. Large parts of decorative wooden elements in the exterior have apparently fallen victim to modernization measures in the 1930s to 1950s.

HJO5 Guldkroken

Was dekorative Holzelemente wie diese an der Villa Götha (1878) gewesen sein müssen. Die haben mich so fasziniert, dass ich überhaupt kein Foto von der Front habe… Das Gebäude dient heute als Kindergarten.

As far as decorative wooden elements are concerned, supposedly they were similar to those of Villa Götha (1878). I was so enchanted by them I didn’t even take a picture of the front of the building… which today houses a nursery school.

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IlovehjoZu guter Letzt: solltet ihr euch fragen, wie der Ort eigentlich ausgesprochen wird… sehr cooles Stadtmarketing!

Finally, in case you are wondering how to pronounce Hjo… their city marketig sure knows what they’re doing!

Die Zeit in Karlsborg ist noch nicht vorbei, auf bald!

The Karlsborg days have not come to an end yet, see you soon!

Barbara

A quick visit to… TIVEDEN NATIONAL PARK

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Der Vorteil daran, dass wir erst am späten Nachmittag im Tiveden Nationalpark ankamen war einerseits, dass nicht mehr viele Besucher da waren und dass wir die Wälder in so einem wunderbaren, fast mystischen Licht erleben konnten. Wir waren nicht am Haupteingang, sondern am Eingang Vitsand.

The advantage of getting to Tiveden National Park only late in the afternnon was both the absence of crowds and that we got to experience the woods in this almost mystic light. We did not choose the main entrance but the Vitsand entrance.

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Unsere Freundin schickte uns auf die Junker Jägarerundan, benannt nach dem beeindruckenden, 15 Meter hohen senkrecht stehenden Findling unten, der während der Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren von der Eisdecke mitgeführt und nach dem Abschmelzen hier liegengelassen wurde.

Our friend sent us onto Junker Jägarerundan, named after the impressive, upright erratic boulder (height: 15 meters) you see below. It was carried here by the ice sheet of the ice age about 10,000 years ago and left in place when the ice melted.

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Die Runde ist mit 2,8 km wirklich kurz, sehr gut ausgeschildert und einfach. Auch den beiden Geistern des Junkers und seiner Geliebten, die hier in der Dämmerung rumspuken sollen, sind wir nicht begegnet. Eine ziemlich blutige Geschichte: ein norwegischer Jäger verliebte sich in eine adlige Maid, die aber schon anderweitig versprochen war. In der Nacht vor der Hochzeit flohen sie und fanden unter diesem Fels Unterschlupf. Während der Jäger unterwegs war, um Abendessen zu besorgen, schloss der vom Vater der jungen Frau losgeschickte Suchtrupp auf, fand sie und enthauptete sie an Ort und Stelle. Seitdem ziehen die Geister der beiden, ihrer wortwörtlich kopflos, hier rum. Der Ursprung der Sage ist etwas neblig – es könnte sein, dass sie ziemlich neu ist und von Halloween-fanatischen Touristen in die Welt gesetzt wurde 😉

At only 2.8 km, the trail is really very short, with excellent signposting and quite easy, too. We did not meet the two ghosts that apparently haunt this place at dusk. Quite a bloody tale: a Norwegian huntsman fell in love with a noble maiden whose arranged marriage was imminent. They eloped the night before the wedding and found shelter underneath this rock. While the huntsman was out, well: hunting, the posse the maiden’s father had sent after them found her and decapitated her on the spot. Ever since then, their ghosts have haunted this place, hers literally headless. The origins of this myth are quite obscure: some suspect it’s really recent and that some Halloween-loving tourists invented it 😉

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Ich bin da ja – wenn – mehr auf der Trollschiene unterwegs und zwischen diesen ganzen großen Felsbrocken, die hier überall rumliegen, als hätte ein Riese einen Sack ausgeschüttet, sind sicher ganz gute Wohnbehausungen zu finden.

I personnally find the existence of trolls more likely and I suspect that between all those huge boulders around here that look as if a giant had emptied a sackful of them across the area, you can find prime real estate for trolls.

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Und am Ende, wie das bei einem Rundwanderweg gemeinhin so ist, kommt man wieder in Vitsand an und könnte im Stora Trehörningen noch ein Bad nehmen und/oder an einem der fantastisch ausgestatteten Grillplätze noch ein Barbecue einbauen…

And at the end, as is usually the case with circular loops, you reach the starting point Vitsand again where you take a bath in Lake Stora Trehörningen and/or use one of the great barbecue spots (tables, benches, grill, often wood included)…

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Meine Pläne für den nächsten Aufenthalt sind sehr konkret: mindestens zwei weitere volle Tage in Tiveden mit Trehörningsrundan, Trollkyrkorundan und/oder Oxögabergsrundan. Aber erstmal hier bald mehr!

My plans for the next visit are very concrete: at least two more full days in Tiveden NP doing Trehörningsrundan, Trollkyrkorundan and/or Oxögabergsrundan. But for now you’ll read more here soon!

Barbara

A first day in… KARLSBORG

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Wenn man „mal kurz“ mit dem Hund rausgeht und innerhalb einer knappen Minute den Blick oben hat, kann man eigentlich nur feststellen: wow. Wir kamen so gegen 18 Uhr in Karlsborg an und bereits der erste Abend hat gereicht, um zu der Überzeugung zu gelangen, dass die Freundin, die hier ein Haus geerbt hat, keine Wahl hatte. Hier kann man nicht nicht wohnen, wenn man die Möglichkeit hat.

When you take the dog for a „short walk“ and within less than a minute reach the view above, you are awestruck, period. We reached Karsborg at about 6 p.m. and the first evening was sufficient for us to realize that our friend, who inherited a house here, did not have a choice. You can’t possibly not live here when offered the opportunity.

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Vielleicht kann man Karlsborg über zwei Dinge charakterisieren: die Lage am Götakanal und am Vättern, dem zweitgrößten See Schwedens, und an der wohl namensgebenden Festung. Bevor letztere 1809, als Schweden Finnland an Russland verlor, als Idee geboren wurde, war hier nicht allzu viel. Die Bauarbeiten begannen 1819 und haben wohl 90 Jahre gedauert, doch dazu später mehr. Von der Lage überzeugen mich in diesen Junitagen nicht nur die Nähe des Vättern mit der dazugehörigen Vogelschar, sondern auch der Götakanal und der Bewuchs des Ufers direkt vor der Haustür.

Maybe Karlsborg is characterized by two things: its location on both the Göta Canal and Lake Vättern, the second-largest lake in Sweden, and by the fortress. There wasn’t much around in 1809 when Sweden lost Finland to Russia and subsequently the idea was born to have that fortress here. Building started in 1819 and went on for 90 years but more about that later. There’s more than the location on Lake Vättern that wins my heart during these gorgeous June days: it’s also th Göta Canal quite literally right at the doorstep, and the wonderful flora on the shores.

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Am späten Vormittag des Folgetags ging es zuallererst zu Klintens Utsikt, einem Aussichtspunkt – auf Karlsborg, die Festung, ganz viel Wasser und Wald. Ein absolut ruhiger, beruhigender Ort, den ich sicher auch mit einiger Regelmäßigkeit aufsuchen würde, wahrscheinlich mit einem guten Buch im Gepäck.

Late in the morning of the following day we started out at Klintens Utsikt, a viewpoint – towards Karlsborg, the fortress, vast waters and woods. Such a serene place – I would certainly be here on a regular basis, too, most likely carrying a good book..

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Nach einem erfolgreichen Loppis-Besuch kamen wir gerade rechtzeitig zur Schleuse in Forsvik. Ein Boot wartete geduldig auf die Passage, in der 3,5 Meter Höhenunterschied überwunden werden. Die Schleuse wurde 1813 gebaut und ist die älteste und höchste des Götakanals. Und das will was heißen: der Kanal ist 190 km lang (87 davon von Hand gegraben – da waren 58.000 Soldaten über Jahre am Werk) und hat 58 Schleusen. Im 19. Jahrhundert hatte er gemeinsam mit dem am Vänern See anschließenden Trollhättekanal eine große Bedeutung als Transportweg zwischen Stockholm und Göteborg, heute ist er eine Touristenattraktion.

We then continued to Forsvik (not without successfully stopping at a loppis) where we arrived just in time to watch a boat pass the locks. It’s a 3.5 meter drop here, it’s the highest and, built in 1813, also the oldest lock on the Göta Canal. And that is saying something: the canal stretches over 190 km, 87 of which were dug by hand by 58,000 soldiers for years on end) and features 58 locks. In combination with the Trollhätte Canal, which it kind of meets be reaching Lake Vänern, it forms a transportation route all the way from Stockholm to Göteborg. It was really important as such in the 19th century while today it is a tourist attraction.

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Wirklich nur eine kurze Stippvisite (wir quatschen einfach zu viel, das fängt beim Frühstück dann schon an) war es dann in Forsvik Bruk, einer alten Industrieanlage, die nun ein Museum ist – und mehr. Neben den Einblicken in diverse Produktionsstätten gibt es ein Museum zur Industriegeschichte, Räumlichkeiten für wechselnde Ausstellungen (gerade eine Fotoausstellung) und ein Theater beherbergt es auch noch. Beim nächsten Besuch ist hier schonmal ein halber Tag eingeplant.

We then moved on to Forsvik Bruk for a flying visit (we just spend too much time talking, catching up – it starts over breakfast and ends late at night). That’s a former industrial complex from the 19th century which is now a museum in itself but also features a museum on the history of industrialization, changing exhibits (currently a photo exhibit) and then there’s a theater, too. Mental note: plan half a day here on your next visit.

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Der Tag war noch nicht zuende – es ist ja wunderbar lange hell, aber bei diesen Eindrücken belasse ich es fürs erste mal und melde mich in Kürze wieder.

That was not the end of the day, mind you – it’s light out so wonderfully long, but I’ll leave you with these impressions for now and will be back with more soon!

Barbara

A couple of days in… SMÅLAND and ÖSTERGÖTLAND

Auf dem oberen Bild sieht man einen zumeist zu zweit verwendeten Fluchtweg, Ziel die gelbe Tür links. Wir sind in Gibberyds Gård, den meisten unter euch sicher eher bekannt als der Katthult Hof aus den Verfilmungen des Michel aus Lönneberga. Der Besuch hier war wirklich der totale Nostalgie-Trip, vollkommen bizarr hier in der „Kulisse“ eins zu eins rumzulaufen. Ins Haus kann man leider nicht, denn der Hof ist bewohnt – es ist kein Museum, schon aber eine Touristenattraktion. Es war ein totaler Flash, egal, wo ich hingeguckt habe, flitzten mir Filmschnipsel durch den Kopf, oft viele auf einmal, zum Beispiel vor Alfreds Haus: erst der Akkordion spielende Alfred auf der Bank vor dem Haus mit der ihn anhimmelnden Lina, dann der kranke Alfred, der im Winter von Michel heldenhaft zum Arzt gebracht wird, dann Michel wieder, wie er als „Gespenst“ aus dem Schreinerschuppen entkommt, Alfred und Michel beim mittsommerlichen Schwimmen usw. erstaunlich auch, dass man einzelne Gebäude (die NICHT später gebaut wurden) gar nicht kennt oder vergessen hat – oder vielleicht ist es die Kameraperspektive gewesen.

The picture above depicts an escape route, usually taken by two people, towards the yellow door on the left. We are at Gibberyds Gård, which some of you might know as the Katthult farm of Emil in Lönneberga fame. Visiting this place triggered major nostalgia, it was nothing short of bizarre to be walking around the „set“. The farm house is off limits, it’s inhabited – it’s not a museum but obviously the property as a whole is a tourist attraction. Wherever I looked, I had certain movie scenes playing themselves in my head, in vivid detail. I think the movies are not that widely known in the anglophone world so I’ll spare you details. And then to realize that there are buildings you never see in the movies (which were NOT built later) – must be a matter of either camera perspective or selective memory.

Nicht weit entfernt liegt Vimmerby, der Ort, der irgendwie das Zentrum aller Dinge ist, die mit Astrid Lindgren zu tun haben. Für eine Besichtigung von Näs, dem Hof, auf dem sie geboren wurde und aufgewachsen ist, fehlte uns die Zeit (und ich zumindest kannte ihn und das dazugehörige Museum bereits), denn wir haben einen Stadtspaziergang gemacht und uns Ecken angeguckt, die entweder als Inspiration dienten oder auch wiederum Drehorte waren. Vielleicht erkennt ihr welche wieder? Astrid Lindgren ist in Vimmerby beerdigt – wir konnten das Grab allerdings nur mit Hilfe eines ortskundigen Menschen finden.

Vimmerby, the town that seems to be at the heart of all things Astrid Lindgren, is close by. She was born and raised on the Näs farm there but we had to skip that (and I at least went there last time already) as we went on a self-guided walk through town, taking us to places that were either an inspiration of some sort or again sets for certain movies. Maybe you recognize a couple? Astrid Lindgren was also buried in Vimmerby but we needed the help of a local to find her grave.

Am folgenden Tag waren wieder einige hundert Kilometer zurückzulegen, die wir uns in Etappen aufgeteilt hatten. Für eine erste Fika sollte es bereits in Eksjö reichen, einer von drei sog. „Holzstädten“ in Schweden. Das sind Städte, deren zentrale Bebauung zu einem hohen Anteil aus Holzhäusern besteht. Davon war ich 2018 hin und weg und ein Blick auf den entsprechenden Post lohnt sich hier.

We had a few hundred kilometers to go on the following day which we had split into several legs. We planned te first fika for Eksjö, one of three so-called „wooden towns“ in Sweden. These are towns whose (historic) centers have a very high percentage of wooden buildings. I was fascinated by Eksjö when going there in 2018 and it’s worth checking it out here.

Nächster Stopp: Gränna, das Zentrum der traditionellen Zuckerstangen-Herstellung, auch Polkagris genannt. Unzählige Geschäfte auf der Brahegatan; mehr zufällig warfen wir einen genaueren Blick in Almas Polkagriskokeri. Der Name bezieht sich auf die Erfinderin der süßen Leckereien, Amalia Eriksson.

Next stop: Gränna, the center of traditional candy cane (called polkagris) manufacturing. Numerous stores along central Brahegatan – and by chance we got a closer look at Almas Polkagriskokeri. The name is derived from the original creator of the polkagris, Amalia Eriksson.

Um den Eindruck des Ladens zu vervollständigen, bedarf es eines Videos… Ton an!

If you’d like to get a real feel for the store, you need to watch a video (mute off!)

Auf der weiteren Fahrt nach Vadstena, wo wir die Mittagspause eingeplant hatten, sah es nicht gut aus – da drohte Unheil von der anderen Seite des Vättern.

Going to Vadstena next, where we had planned to stop for lunch, we encountered this scary view, with a storm moving in from across Lake Vättern.

Die Stadt ist ganz sicher den Besuch wert und ich werde einen zweiten Anlauf starten, aber wir gerieten in strömenden Regen, der uns erst ziemlich lange im Restaurant festhielt und dann so gut wie unverrichteter Dinge weiterfahren ließ. Für dieses Mal müsst ihr euch mit diesem Foto aus dem Netz begnügen, um einen kleinen Eindruck zu bekommen:

The town is certainly well worth a visit and I will try again on the next trip, but it was pouring while we were there and just didn’t let up so we were stuck in a restaurant and basically left without seeing much afterwards. So this time you need to make do with an impression I got from the web:

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Attribution: Zeddok, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Am späten Nachmittag kamen wir dann sozusagen beim Anlass dieser Reise an (als bräuchte ein Urlaub in Schweden einen konkreten Anlass…), aber dazu später mehr!

We reached the reason for this trip in the late afternoon (as if a vacation in Sweden needed a reason…) but more about that later!

Barbara

A few days in… SKÅNE!

Ende Mai schon begann die Reise, über die ihr hier und in einigen weiteren Posts lesen werdet. Den Abonnenten wird einiges bekannt vorkommen, denn wie ich dieses Mal feststellen musste: ich kann auf schnöden, knapp dreiwöchigen Urlaubsreisen in Schweden nicht mehr viel neues erleben, denn ich muss ja immer wieder auch dahin, wo es so schön war und wo so liebe Menschen wohnen. So viel erzählen werde ich also – wahrscheinlich – nicht (mehr), denn für den Hintergrund gibt es bereits andere Posts mit dem „tag“ Scandinavia. Aber Fotos habe ich viele zu zeigen. Hier eine Auswahl aus 273 der ersten drei Tage 😉

This is the first post about a trip that started at the end of May. Subscribers will certainly have déjà-vus because, as I figured out this year: there’s simply not enough time on a vacation of just under three weeks to discover that many new things when there are all those wonderful places you need to revisit, all the lovely people to see again. So these posts will – likely – be picture-heavy, more info can be found in earlier posts (tag „Scandinavia“). So here comes what I could boil 273 photos of the first three days down to 😉

Der Fährverkehr ist in Trelleborg sehr präsent – wir hatten ein gemütliches Frühstück nach Ankunft um 7:00 Uhr auf dem Plan und dann eine kleine Erkundung der Innenstadt, bevor wir uns auf den Weg nach Ystad gemacht haben. Der 58m hohe Wasserturm von 1911 mit dem fragwürdigen Seeungeheuer-Brunnen davor liegt gleich beim Stadtpark, wo wir ein Weilchen erstmal einfach angekommen sind im ersten Urlaub seit zweieinhalb Jahren. Dass Brunnen und die Statue der holden Maid ganz unten vom selben Künstler sein sollen erscheint erst glaubhaft, wenn man bemerkt hat, dass die Dame auf einem Totenkopf steht…

You can’t miss the ferry traffic in Trelleborg – our idea was to have a cozy breakfast right after arrival at 7:00 a.m. and to then have a little look at the city before being off to Ystad. The 58m water tower with the questionable sea monster fountain in front of it is located right next to the city park where we idled quite a while and just „arrived“ in our first vacation in two and a half years. Apparently, the fountain and the statue of the fair maiden at the very bottom were made by the same artist – which seems plausible only when you notice that the lady is standing on a skull…

Und dann ein Spoiler: unser Frühstückslokal sollte das Alpha und Omega der Reise werden. Eine heiße Empfehlung für alle Tageszeiten, Systrar & Bönor in Trelleborg.

And here comes a spoiler: the place where we had that very frst breakfast was going to be the alpha and the omega of our trip, highly recommended for all times of the day: Systrar & Bönor in Trelleborg.

Ich merke schon: mit dem wenigen Text haut es nur so la la hin… doch auf nach Ystad, Dienstsitz von Kommissar Wallander! Da haben wir einen kleinen Stadtrundgang anhand der Karte der Tourist-Info gemacht und ich durfte zu meiner großen Freude feststellen, dass die Buchhandlung am alten Rathaus noch existiert, praktischerweise direkt neben einem Café, wo sich wunderbar „Fika machen“ ließ.

Yes, it’s tough going with only little text… let’s move on to Ystad, of detective Wallander fame. We did a little tour of the historic center along a map provided by the tourist office and to my delight I found the beloved book store close to the old town hall still in operation – and a nice café right next to it, so the first proper „fika“ found its venue.

Am zweiten Tag war das Mittagessen schon als finger food eingeplant: Brot gekauft und dann Räucherlachs in Kåseberga – was das heißt, kann der eine oder andere sich vielleicht denken?

Lunch on the second day was non-negotiable: we bought some bread and then smoked salmon in Kåseberga – some of you might instantly realize what that means?

Genau, ein Picknick bei atemberaubender Kulisse: die ca. 1500 Jahre alte Schiffsetzung Ales Stenar im Rücken und an den Klippen sitzend den Blick auf die Ostsee. Ist auch als ganztägiges Unterfangen denkbar.

Right, a picnic in a breathtaking spot: with the about 1,500 years ols ship setting of Ales Stenar in our backs we sat perched on a cliff, overlooking the Baltic Sea. I can recommend this as full-day entertainment as well.

Mehr zufällig kamen wir in Valleberga vorbei, mehr ein Weiler, als ein Dorf, mit einer beeindruckenden Kirche und einem sog. mittelalterlichen Kastal: der separat stehende Turm war offenbar ursprünglich Teil einer Ummauerung des gesamten Geländes.

By chance we passed the tiny village of Valleberga which features a quite impressive church and a medieval so-called Kastal: the separately standing tower was apparently originally part of a wall around the entire site.

Die Südküste hat uns einen weiteren Tag in ihren Bann gezogen: im Naturschutzgebiet Hagestad haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht. Es ist ein Sanddünengebiet, das ein kleines Paradies für auf diesen Boden angewiesene Insekten, Pilze und Pflanzen ist.

We spent yet another day at the southern coast: we went on a little stroll in Hagestad natural sanctuary. It’s characterized by sand dunes and thus a paradise for insects, mushrooms and plants that rely on this kind of environment.

Man könnte auch sagen, ich hatte einen Maiglöckchen Foto-Shoot.

Or you could say I was on a lily of the valley photo shoot.

Und wieder konnten wir, wie so oft auf dieser Reise, einen fantastischen Platz für unsere Mittagspause sichern:

And yet again we were able to secure a prime spot for our lunch – we were treated to many more on that trip:

Nächster Stop war das nahegelegene Backåkra, die Sommerresidenz des ehemaligen UN Generalsekretärs Dag Hammarskjöld – ein Ort der Ruhe. Das Museum war leider geschlossen (immer noch Nebensaison), aber man konnte sich das dazugehörige Land ansehen. 2018 fand hier ein Meeting des UN Sicherheitsrates statt.

We continued to nearby Dag Hammarskjöld’s Backåkra, a summer residence the former UN Secretary-General got to have a place to let the mind wander. This still being off-season, the museum was closed but we were able to stroll the property, which in 2018 was used as a venue for a meeting of the UN Security Council.

Nach einer Siesta am Strand Sandhammaren, während der ich, echt wahr, die Kamera gut verpackt gelassen habe (Interessierte können sich hier einen Eindruck verschaffen) und stattdessen mit den Füßen in der Ostsee unterwegs war, ging es dann noch ein gutes Stück Strecke nach Norden. Dazu später mehr!

After a siesta at Sandhammaren beach which, believe it or not, focused on getting our feet wet in the Baltic Sea and thus leaving the camera tucked away (for pictures check out this post), we continued quite a ways North. More on that later!

Barbara

Strolling… Historischer Jahrmarkt Kommern

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Im Freilichtmuseum in Kommern gibt es in der Karwoche (bis Ostersonntag) den Historischen Jahrmarkt zu bestaunen – neben den vielen anderen Dingen, die man hier sowieso schon erkunden kann. Das hatte ich mir schon einige Zeit vorgenommen und nun ergab sich spontan die Gelegenheit. Mein letzter Besuch hier allgemein liegt viel zu lange zurück…

During the Holy Week up until Easter Sunday the Open Air Museum in Kommern hosts a nostalgic fair – in addition to all the other things you can marvel at here. I had wanted to visit for a while and this year, an opportunity at short notice materialized and I didn’t think twice. My last visit here was sooo long ago…

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Mich faszinieren solche Museen und man kann auch ohne Jahrmarkt locker den Tag hier verbringen zwischen den 69 historischen Gebäuden, die aus dem ganzen Rheinland zusammengetragen wurden und in einem weitläufigen Areal nach Herkunftsgebieten gruppiert sind.

I am fascinated by this kind of museum and can easily spend a whole day here, fair or no fair. 69 buildings have been collected throughout the Rhineland and set up again here, grouped by regions of origin, in an area covering about 100 hectares.

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Die Mehrzahl der Gebäude sind Fachwerk, aber es gibt bspw. auch die als Nissenhütten verrufenen Nachkriegsunterkünfte. Ursprünglich waren es Soldatenunterkünfte, die die britische Regierung dann in ihrer Besatzungszone als Notunterkünfte zur Verfügung stellte.

The majority of the buildings are timberframe structures but there are also post-war dwellings like the one below. Originally, they had been troop quarters but after WWII the British government offered them as emergency housing in their occupation zone.

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Aber nun zum Jahrmarkt, der sehr vielfältig war und ganz verschiedene Perioden abgedeckt hat. So sind mir Kinderkarusselle wie dieses hier noch sehr gut in Erinnerung, besonders das Feuerwehrauto:

But let’s move on to the nostalgic fair which I found to be really varied, covering a number of periods. I myself remember children’s carousels like the one below… the fire engine in particular:

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Concarneau, France, ca. 1980

Etwas bizarrer mutete The Lady Show an, die wir zeitlich leider nicht in Aktion erleben konnten:

The Lady Show seemed quite a bizarre kind of entertainment which we didn’t manage to see „in action“:

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Das Kegelspiel hatte was – ich war überrascht, wie viele Treffer da erzielt werden konnten. Was das Kettenkarussel angeht frage ich mich im Nachhinein, warum ich damit keine Runde gedreht habe… Und „Halla“ lässt sich zeitlich wohl auch ganz gut einordnen, nach errungenem olympischen Ruhm 1956.

This very special game of skittles was quite something – I was surprised at the number of pins that went down. Looking at the chain carousel now I wonder what kept me from going on a ride? And the horse called „Halla“ evokes old memories among Germans: of Halla, the horse that took his injured rider and his team to a gold medal in show-jumping at the 1956 Olympics.

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Dann die ganz große Spannung: ein Hochseilakt mit Till Eulenspiegel!

Then the big thrill: a high-wire act with Till Eulenspiegel!

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Mit einem Besuch im Geschäft des „Ortes“ und bei einigen Handwerkern haben wir den Tag dann abgerundet… von den mir bis dato unbekannten Modellen der Mausefallen hätte ich vielleicht mal eine mitnehmen sollen:

We saved the look at the village shop and a few artisans for last… there are obviously mouse trap models that I hadn’t seen before and maybe I should have brought one home to take it to the test:

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Also, bis einschließlich Ostersonntag könnt ihr den Jahrmarkt noch erleben, aber auch danach ist das Freilichtmuseum jederzeit einen Besuch wert.

Well then, you have until Easter Sunday to pay this nostalgic fair a visit but if that is too short notice, the open air museum is worth a visit every day.

Barbara

Hiking near Hersdorf

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Es kamen viele Dinge zusammen. Unter anderem klappte es endlich mal, ein lang geplantes Treffen mit einer Freundin zu ermöglichen und sich somit in vielen Bereichen mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Und dann dazu dieses Wahnsinnswetter – die Wanderung hatten wir im… April? schon mal auf dem Plan, sagten es aber ab wegen widrigster Bedingungen. Im Nachhinein war das noch weiser als sowieso schon.

A few things fell in place today. Among others, I finally managed to meet a friend again and catch up on all kinds of things. And then this positively gorgeous weather – this hike had originally been planned in… April? but was cancelled due to really nasty conditions. It was a good move back then, in hindsight even wise.

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Zur Abwechslung bin ich mal keinem ausgeschilderten Pfad gefolgt sondern unter Führung besagter Freundin, die sicherstellen wollte, dass ich darüber im Bilde bin, dass die Eifel auch in ihrer Gegend den Besuch wert ist (naja, das war ja schon länger klar – sogar für wunderbare Winterspaziergänge!). Das erste, was mich überzeugt hat, war die Weite. Hin und wieder kam man sich vor wie auf einer Hochebene. Da kann der Kopf noch so dicht sein: hier wird er wieder frei.

With my friend as a local guide at hand, we didn’t follow a particular trail. She just wanted to make sure I fully realize that this part of the Eifel is well worth a visit, too (well, I’ve known that for a while – even wonderfully snowy winter hikes!). The first thing I noticed: the vastness of the landscape. In some places I felt as if on a high plateau. You can be stressed out as hell: out and about around here you will find your balance.

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Auch hier hat das Hochwasser Schäden angerichtet – es sieht im Vergleich zu vielen anderen Orten nicht nach viel aus (und ist es auch nicht), aber wenn man bedenkt, dass dieser Bachlauf im Normalfall eigentlich so gut wie gar kein Wasser führt, sogar die zerstörte Brücke fast überflüssig wirkte, ist schon das nicht nachvollziehbar. Den Bäumen wird es wohl eher unangenehm sein, im Wurzelbereich so nackig dazustehen… aber immerhin ist es ein interessanter Einblick.

The area was also affected by the floods – compared to many other places it doesn’t look like (and isn’t) much but when you realize that there is usually only a tiny creek here, often not more than a trickle, that almost made the recently destroyed bridge look redundant, you have a hard time to make sense of it. I would think the trees don’t enjoy being so bare around the roots… but for me at least it’s an interesting insight.

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Aber lieber auf zu einem weiteren Highlight, das korrekterweise wohl eher den Orten Fleringen oder Rommersheim zuzuordnen ist: der Krausbuche (und ihrer beiden Kinder). Es ist eine seltene Form der Rotbuche, die man unter vielen verschiedenen Namen finden kann – Süntelbuche scheint der verbreitetste zu sein. Der leitet sich ab vom größten bekannten Süntelbuchenbestand in Europa, nördlich von Hameln – leider 1843 gerodet.

But let’s move on to another highlight, which, truth be told, is more correctly allocated to either Fleringen or Rommersheim: the twisted beech (also: dwarf beech or parasol beech). It’s a rare variety of the common beech. One of its many German names, Süntelbuche, comes from an area north of Hameln of the same name, where there was a whole forest of them – until it was cleared in 1843.

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Sie bilden ein kuppelförmiges Blätterdach, was mich sofort denken ließ: will ich haben für den Garten! Aber dass das nicht einfach ist, kann man sich ja denken, wenn das Vorkommen so sehr beschränkt ist. Und selbst wenn es klappen sollte, dass aus den Bucheckern tatsächlich eine Krausbuche wächst und keine normale Rotbuche – was man erst nach 5 bis 10 Jahren feststellen kann – wird das mit dem Daruntersitzen in diesem Ausmaß wahrscheinlich nicht mehr ganz hinkommen…

The branches form a cupola and standing underneath it my first thought was: gotta have it for the garden! But seeing as it’s so rare, it doesn’t come as a surprise that it’s not easy at all to grow a twisted beech out of its nuts… many things need to be „right“ in order for it to become just that and not a common beech. And you can notice only 5 to 10 years in whether that was successful. So to grow one to this size and lounge underneath it… I’m too late.

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Nach dem schattigen, wenn auch lichtdurchfluteten Buchenwald mal wieder tiefblauer Himmel gefällig? In den letzten Zügen dieses, sagen wir mal zweifelhaften Sommers, muss man das mitnehmen, wann und wo immer man es kriegen kann.

Leave the shady, if light-flooded beech forest for some more time under the clear blue skies? In the last stages of this, let’s call it dubitable summer, you have to enjoy it to the full, whenever and wherever possible.

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Abschließend erreichten wir die Dolomitfelsen des Walbert, Teil der sog. Schönecker Schweiz in der Prümer Kalkmulde. Entstanden vor ungefähr 400 Millionen Jahren haben wir es hier mit ehemaligen Meeresboden zu tun, wo es erdgeschichtlich interessante Funde gab. Dass der Meeresboden quasi senkrecht in die Höhe ragt ist auf die Kollision der Urkontinente Laurussia und Gondwana zurückzuführen, die die Gegend hier „gefaltet“ hat.

Towards the end we reached the dolomite rocks of the Walbert which form part of Schönecken Switzerland in the lime depression of Prüm. It was formed about 400 million years ago and is basically former ocean floor which yielded quite a few finds of geological interest. The fact that the former ocean floor is often practically perpendicular to the ground we walk on today is due to the collision of the supercontinents of Laurasia and Gondwana which „folded“ the area around here.

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Es gibt noch viel zu entdecken und weitere Ausflüge in die Schönecker Schweiz und angrenzende Gebiete zeichnen sich ab!

There’s still a lot to discover and more trips to Schönecken Switzerland and neighboring areas are on the horizon!

Barbara

Hiking Pellenzer Seepfad

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An diesem wunderbaren Tag im Frühherbst – ja, es fühlte sich eher als Herbst denn als Spätsommer an – hat es uns auf den Pellenzer Seepfad mit Startpunkt Tumulus in Nickenich geführt. Hier vielleicht die erste Anmerkung: den Parkplatz haben wir beide nur auf Nachfragen gefunden. Aus Richtung Nürburgring kommend am besten den Schildern zum Sportplatz folgen.

This gorgeous day in early fall – yes, it felt a tad more like fall than late summer – saw us hiking Pellenzer Seepfad, starting out at Tumulus in Nickenich. That warrants the first comment: we both found the parking lot only with the help of friendly locals. Coming from the direction of Nürburgring it’s best to follow the signs to the „Sportplatz“.

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Mit den Aussichten war es etwas schwierig, weil es besonders zu Beginn noch sehr diesig war. Noch dazu haben wir den Weg entgegen der Beschreibung gegen den Uhrzeigersinn begonnen, wir Revoluzzer, aber irgendwie schien das der passende Einstieg. Mit um die 600 Höhenmetern bin ich ganz gut ans Schnaufen gekommen – die Pause war viel zu lang. Vom Frustfressen ganz zu schweigen. Aber besonders die Partien im Laubwald haben uns gut gefallen.

We didn’t quite get to see all the views as it was rather hazy, especially at the start. And then we also did the trail counter-clockwise and thus against the described direction, the revolutionaries that we are, but somehow it seemed right. In all, it was an ascent of about 600 meters which I found surprisingly challenging – or maybe not surprising at all, seeing the long break and all the chocolate turned „hip gold“. But long stretches in deciduous forest made it all worth it.

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Der Anstieg zur Teufelskanzel, einem Felsvorsprung, mit Blick auf den Krufter Waldsee und das Neuwieder Becken war nicht annähernd so steil wie mancherorts beschrieben – es muss eine Alternativroute geben, wobei wir definitv der ausgeschilderten Traumpfad-Route gefolgt sind.

Reaching Teufelskanzel, a rock ledge with a view of Kruft forest lake and the Neuwied Basin wasn’t nearly as steep as described – there must be an alternative trail but it wasn’t part of this „Traumpfad“ one…

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Der Laacher See ist auch Teil der Route, wobei man die Klosterkirche nur aus der Ferne sieht. Viel interessanter an dieser Stelle waren auch die Mofetten. Das sind Stellen, an denen Kohlendioxid blubbernd an die Oberfläche tritt. Sie stehen hier im Zusammenhang mit Vulkanismus. Das Kohlendioxid kommt aus Magmakammern der Erdkurste oder des Erdmantels und ist an sich nicht giftig. Wenn durch den Anteil am Luftgemisch allerdings der Sauerstoffgehalt zu weit absinkt, kann man „friedlich einschlafen.“ So funktioniert wohl auch die manchmal im Zusammenhang mit COVID-19 vorkommende „happy hypoxia“…

Lake Laach is also part of the trail but the monastery’s church is visible only from a distance. It was rather more interesting to check out the mofettes. That are places where carbon dioxide bubbles to the surface, a volcanic phenomenon in the area. The carbon dioxide originates in magma chambers of the earth’s crust or mantle and is not toxic as such. But when the percentage of the air reaches a critical level (and lowering the oxygen share), you can „fall asleep peacefully“. I guess it’s the same process that is called „happy hypoxia“ when it comes to COVID-19…

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Einblicke in die Geologie kann man hier an verschiedenen Stellen gewinnen, wie auch durch den Tagebau am Eppelsberg oder an der „Schwarzen Wand“ unten. Die verschiedenen Schichten entstanden durch unterschiedliche Eruptionsformen sowie Ruhephasen. Auf Wasserdampfexplosionen folgten dann, in Ermangelung von mehr Wasser, Lavafontänen (Typ Stromboli), so dass sich Schlackenkegel bildeten: ein schwarzes Band mit darüber liegenden bunten Schichten, der bekannte Laacher Bims als heller Abschluss. Auch Unterschiede in der Körnung sind erkennbar, von feinen Ascheablagerungen über Lapilli (kleine Bröckchen) zu großen Lavabomben.

There are quite a few spots where you can get an idea of the geology of the place, for example at the Eppelsberg open pit mine or the „Black wall“ below. The layers you see were created by different kinds of eruptions and dormancy periods. There were steam explosions followed by lava fountains (once there was no water left to create steam) of the Stromboli type, creating volcanic cones: a massive black layer with colorful layers added one by one, the well-known Laach pumice on the very top. You can make out different grain sizes, too: very fine ash layers, „lapilli“ (smaller chunks) and large lava bombs.

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Bevor ich der Vulkanologie den Rücken kehre, hier noch ein Blick auf die Schweißschlackenbänder am Alte-Burg-Vulkan (rechts). Das Zeug wird bei der Eruption rausgehauen und flatscht so auf andere Auswurfprodukte und verschweißt sich mit denen. Vor Augen habe ich sowas, wie wenn man gut durchnässten Sand auf eine Sandburg knallt und der dann so ein bisschen abfließt, lasse mich aber gern aufklären von Menschen, die mit der Materie vertrauter sind 🙂

Before I let go of volcanology, let’s have a last look at the spatter layer of the Alte-Burg-Volcano (on the right). The stuff is shot out during an eruption and slams on the ground or material that went out first and sticks to it. Before my mind’s eye it looks like a shovel full of really wet sand thrown at a sand castle and how that oozes over the structure. But I’ll be happy to hear from people who have a more science-based view of things 🙂

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Doch noch mal zurück in den Wald, wo wir neben Trollen…

But let’s return to the forest for a bit where found trolls…

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… auch sehr viele und teilweise unfassbar große Pilze gesehen haben. Hier die bekannten Glühbirnen. Oder so – wer kann helfen?

… and lots of often incredibly large mushrooms, see the wellknown lightbulbs below. Or… who knows what they are?

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Hiermit komme ich zum Ende, ein Pflaumenkuchen ruft! Mit Sahne!

I’ll end here, there’s a plum cake waiting – with whipped cream!

Barbara