Noch ein Tag… / Another day… in PARIS!

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Treppensteigen ist heute keine gute Idee – das merkte ich schon, als ich die 73 Stufen in dem praktisch gelegenen Altbau, in dem ich wohne, hinter mich gebracht hatte. Aber auch heute hatte ich viel vor!

Taking the stairs is not a good idea today – I noticed that early on when I inched my way down the 73 steps in the perfectly located old building where I stay. But again there was so much to see today!

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Ich kann hier nur von Süßkram leben, das ist sicher. Da ist man kaum ein paar Meter gegangen und schon ist das die erste Auslage. Aber bald fiel mein Blick auf dieses Haus, das nicht im Plan war:

One thing’s for sure: I can live off patisserie products only here. You walk a few meters and this is the first shop window you see. But soon my attention was drawn to this building which was not on the agenda:

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Nicht unbedingt das auffälligste Gebäude der Stadt, aber auch nicht gerade sozialer Wohnungsbau. Gucken wir uns das mal näher an, das Hôtel de Sully. Das Stadtpalais von 1624 wird schon im Innenhof deutlich schicker:

It’s not exactly the most dashing building in town but not quite public housing, either. Let’s have a closer look at the Hôtel de Sully. This 1624 city palace gets a whole lot more fancy in the courtyard:

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Von dort geht es durch zu einem Garten mit Orangerie – aber da dies wieder ein sehr fotobeladener Beitrag sein wird, gehe ich doch gleich über dazu, wo man landet, wenn man auch durch die Orangerie durch ist, meinem ersten Ziel des Tages:

From there you move on to the gardens and the orangery – but as this is going to be another picture heavy post, I’ll move right on to where you get when you walk through that last building, as it turned out it was my first destination of the day:

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… dem Place des Vosges. Diese Anlage wurde 1612 eingeweiht und besteht, bis auf das Haus der Königin und das des Königs (die sind etwas höher) aus sich stark ähnelnden, aber nicht identischen Häusern, 36 Stück.

… the Place des Vosges. This ensemble was inaugurated in 1612 and is made up of 36 houses around this park. The houses are all similar, yet not identical with the house of the queen and the one of the king quite literally standing out as they are taller than the others.

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Ich habe mich direkt verliebt – das wurde der Lieblingsort für heute. Und in einer der kleinen Ladenlokale in den Arkaden war auch gleich eine Immobilienagentur: es sind Wohnungen zu haben! Für bescheidene 1.350 Euro im Monat kann man eine 40m²-Wohnung mieten, wahrscheinlich unter’m Dach. Parkplatz kostet extra.

I fell in love immediately – that is today’s favorite place! And one of the small salesrooms in the arcades was a real estate broker’s office: there are places to let! You can rent a 40m² /430ft² apartment for a moderate 1,350 Euros, probably the attic flat. A parking space is extra.

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Ja, es gibt nicht nur ausgefallene Backwaren, auch ausgefallenes Eis. Auch wenn ich diese „Rosen“ schon kannte (evtl. aus Bordeaux?), so war sie doch ein Genuss. Und schleckte sich ganz wunderbar vor dem Centre Pompidou. Da bin ich dann von meinem Vorhaben abgewichen, nirgendwo reinzugehen. Denn über die Plexiglasröhre außen kommt man in den obersten Stock und hat einen Ausblick.

Yes, there’s more than extraordinary baked goods, there’s extraordinary ice cream as well. I’ve had these „roses“ before though – in Bordeaux maybe? – but still they were delicious! And having it with view of the Centre Pompidou was a plus! I took a detour from my intention not to go inside anywhere, as you can go to the top floor via these plexiglass tubes and get a view.

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Header Pompidou

Ein bisschen weiter gebummelt, kam ich zum Louvre. Und nichts, aber auch gar nichts, hat mich auf die bloße Größe dieses Gebäudekomplexes vorbereitet. Es war atemberaubend und allein der Gedanke, wieviele wunderbare Werke darin zu finden sind, hat mir bei weit über 30 Grad eine Gänsehaut über den Rücken gejagt. Unfassbar.

I strolled a little further and reached the Louvre. And nothing, really nothing had prepared me for the sheer size of this building. It was quite literally breathtaking and the mere thought of all the marvelous works of art that can be admired within its walls sent actual shivers down my spine, while I stood in the more than 30°C / 90°F heat.

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In den Tuilerien-Gärten bin ich dann von Schatten zu Schatten gehüpft und habe wieder eine kleine Lesepause auf den hier in Massen vorhandenen Stühlen eingelegt. So in die Sonne kann ich mich echt nicht hauen…

I jumped from shadow to shadow in the Tuileries Garden and sat down for another lunch time reading hour on one of the numerous chairs available. But I really can’t sunbathe like that…

Header Tuileries

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Über die Tuilerien-Gärten kommt man zum Place de la Concorde und in der Folge dann auf die Champs-Élysées. Da wollte ich mich mit Blick auf die am Folgetag stattfindende Ankunft der Tour de France schonmal orientieren. Und hatte schon erwartet, dass alles abgesperrt sei. Die Gitter waren zwar da und warteten auf ihren Einsatz, aber sonst war alles „normal“.

If you walk all the way through the Tuileries Gardens you reach Place de La Concorde and then the Champs-Élysées. I wanted to have a look at it all before the arrival of the Tour de France on the day to follow. I was half expecting to find everyting cordoned off already but no. The barriers were all there, waiting to be put in place but other than that, everything was „normal“.

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Die Champs-Élysées sind megabreit! Bürgersteige von geschätzt 20 Metern? Und trotzdem war es mir zu viel. Zu viele Menschen, zu heiß, zuviel Muskelkater. Auf halber Strecke zum Triumphbogen habe ich abgebrochen und mich nur gefragt, wie das dann bei der Tour laufen soll, denn WENIGER Menschen sind dann bestimmt nicht hier. Ich bin dann erstmal in eine Métro zum Montmartre gestiegen und habe am Fuße des Hügels in einem Café gesessen und überlegt, ob ich denn mit diesen Massen umgehen kann:

The Champs-Élysées are huge – the sidewalks must be about 20m / 65ft wide! And still it was too much. Too many people, too hot, too much muscle ache. I stopped half way up to the Arc de Triomphe and wondered what it was going to be like for the Tour de France – there would certainly not be LESS people. I boarded a métro to Montmartre and was sitting in a café at the bottom of the hill wondering whether I could deal with these masses:

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Ich entschied das ja – und es hat sich gelohnt. Die Stimmung da oben an Sacré Coeur war schön und auf einmal erinnerte ich mich, dass ich da schonmal war, auf diesem 12-Stunden-Paris-Trip vor 22 Jahren. Und ich glaube, damals war da ein Hochzeitspaar, das Fotos machen ließ, eine Limousine. Schon komisch, solche Flashbacks. Ich muss die alten Fotos mal rauskramen. Und der Weg nach unten stimmte mich dann schon auf das anstehende „grand spectable“ ein:

I decided that yes – and it was worth it. The atmosphere up near Sacré Coeur was beautiful and suddenly I remembered that I had been here before, on that 12-hour-whirlwind-trip 22 years ago. And I think there were newlyweds getting their picture taken, a stretch limo. Weird, these flashbacks. I have to look at the old pictures. And on the way down I got a warm-up for the „grand spectacle“:

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Also, auf den dritten Tag in Paris!

I’ll meet you for a third day in Paris!

Barbara

4 Kommentare zu “Noch ein Tag… / Another day… in PARIS!

  1. Toll Toll Toll. Und Marcel Kittel hast Du sicher auch noch zu seinem letzten Etappensieg auf den Feldern der Ehre angefeuert. Gibt es was Neues aus der Rue Mouffetard?

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