Absurdistan

Hat euch eure Mutter / Großmutter / Tante auch immer gewarnt: „Kind, achte auf deine Unterwäsche. Wer weiß, wann man mal per Notarzt ins Krankenhaus kommt und dann wird es sonst peinlich!“? Nun, den Test dieser Theorie habe ich noch nicht durchgezogen, aber drei Polizisten spontan in der Wohnung zu haben, die vor einer Weile mal aufgeräumt und geputzt wurde, steht dem wahrscheinlich in nicht viel nach. Ich glaube die 2m² große Deutschlandfahne, die aus aktuellem Anlass an der Wand hängt, hat da das schlimmste abgefedert.

Were you also warned by your mother / grandmother / aunt: „Child, always take good care of your undergarments. Who knows, maybe one day you’re taken to the hospital by ambulance and then it can be very embarrassing if they are not in good shape!“? Well, I haven’t run that test yet but to have three police(wo)men in your not really recently cleaned apartment on a spontaneous visit probably comes pretty close. I think the fact that a 2m² German flag adorns one wall due to the World Cup helped to distract them.

Aber zurück auf Start. Ich komme halbwegs guter Dinge und halbwegs früh nach Hause (eine Kombination, an die ich mich nicht mehr wirklich erinnere), stecke den Schlüssel ins Schloss – und stelle fest, dass der Schlüssel nicht passt. Das Schloss ist ausgetauscht. DAS SCHLOSS IST AUSGETAUSCHT?! Vermieter angerufen, der weiß von nichts. Was ist hier passiert? Wie sieht die Wohnung aus? Zum Schlüsseldienst geschlappt – der gut bekannte Herr guckt mich an, als hätte ich einen neben mir stehen. Verschiebt aber, verlässlich, wie er ist, einen Termin, um sich erstmal die Lage bei mir anzusehen. Meinen Wohnungsschlüssel muss er gar nicht testen, dem Profi ist per Blick klar: dieser Schlüssel gehört nicht zu diesem Schloss. Die Tür wird aufgebrochen. Im Flur dahinter liegen die Teile des alten Schlosses.

But back to zero. I come home, for once somewhat relaxed and somewhat early (a combination not known in living memory, it seems), put the key in the lock – and notice that the key does not fit. The lock has been changed. THE LOCK HAS BEEN CHANGED?! Called the landlord, who didn’t have a clue. What happened here? What state is the aparmtent in? Trotted over to the locksmith – the gentleman who has been of help a couple of times before looks at me like I’ve lost it. But reliable as he is, he postpones an appointment to check out the situation. Upon arriving, he doesn’t need to test my key, the professional sees at first glance: that key doesn’t go with this lock. He breaks the lock. The pieces of the old lock are scattered on the floor in the hall.

Was zum Teufel ist hier abgegangen? Die Wohnung scheint unberührt. Auf den ersten Blick fehlt nichts, alle (eh nicht aktuelle) Elektronik noch da, Geld liegt auf dem Tisch (okay, waren auch nur schwedische Kronen)… Weil das Schloss professionall entfernt wurde, vermutet der Mensch vom Schlüsseldienst, dass sich jemand aus dem Haus im Stock vertan hat, merkt, dass er nicht reinkommt, und hat den Schlüsseldienst gerufen, die Wohnung ist auf, man bemerkt den Fehler, setzt ein neues Schloss ein und hält verschämt den Mund. Ich rufe die Polizei.

What the f… has happened here? The apartment looks untouched. At first sight, nothing seems to be missing, the electronics are all still there (far from being state of the art anyway), money is on the table (okay, only Swedish krona)… As the lock had apparently been removed professionally, the locksmith thinks someone from the house may have mistaken my apartment for theirs, realized he can’t get in, calls a locksmith, the apartment is open, they realize the mistake, a new lock is put in and they are too embarrassed to admit it all. I call the police.

Die Polizei rückt an, gleich drei BeamtInnen, und können sich auf die Sache erstmal auch keinen Reim machen. Man beginnt eine Befragung im Haus und so langsam beginnt sich das ganze aufzuklären. Ein Herr ein Stockwerk weiter oben fand auf seiner Tür heute einen Brief vom Finanzamt – wegen einer fehlenden Steuererklärung von 2014 versuchte man seiner habhaft zu werden, habe die Tür aufgebrochen und die Schlüssel könne er sich abholen. Nur leider war der Brief zwar an seiner Tür – nur war meine aufgebrochen. Was haben die da verbaselt? Offensichtlich war ja klar, dass die Tür die falsche war… ist es zuviel verlangt, (auch) da eine Nachricht zu hinterlassen? Am Ende kann ich ja froh sein, dass es kein Einbruch war oder sonst irgendwas abstruses – hier läuft ja ansonsten genug abstruses, aber das braucht echt niemand… Also, wenn bei euch mal ein Schloss ausgewechselt ist: am besten beim Finanzamt anrufen! Gute Nacht!

The police come, three officers even, and at first also find this just bizarre. They start questioning the neighbors and slowly some light gets shed on this. A guy from one floor up found a letter from the fiscal authorities on his door today – because of a missing tax declaration from 2014 they were trying to get a hold of him, had broken the lock and told him where to get the keys for the new lock. Unfortunately, the letter was on HIS door – but MINE had been broken. What were they doing? Once open, it was obvious they had chosen the wrong place… is it really too much to ask to leave a message there (,too)? In the end I can be happy it wasn’t a real break-in or something else entirely – there are many strange things going on here but really: nobody needs this kind of excitement… Anyhow, should you ever come home to find a changed lock: better call the fiscal authorities! Good night!

Barbara

Das Sockenstrickerimperium / The Empire of Sock Knitters

Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass hier am 1. Juni der traditionelle Beitrag zur Plastikvermeidung ausgeblieben ist. Es war im Mai einfach zu viel los und ich bin so fertig wie das Waldhuhn im Titel dieses Blogs. Aber das liegt nicht nur am Mai, das wäre unfair, denn da war auch ganz schön viel schönes los… mehr so an zwei ausgefallenen Urlauben im letzten Jahr… aber der nächste kommt. 20 Tage noch. Wäre doch gelacht! Irgendwie jedoch ist mir danach, über etwas zu bloggen, was einen den Glauben an die Menschheit wiedergewinnen lassen kann: mein Sockenstrickerimperium!

The attentive reader will have noticed that the traditional post on reducing plastic waste was missing this June. But there was just too much going on in May and I am about as knackered as the title of this blog suggests. It’s not only May to blame, though, that would be hugely unfair, because there were so many wonderful things happening, too… it’s more about two vacations that I didn’t get to go on over the past year… but finally, one is coming up. 20 days to go. Piece of cake. But I’ve felt I needed to blog about something that makes you believe in the good of mankind again: my sock knitter empire!

Nein, ich habe noch nicht vollkommen den Verstand verloren. Die Sache ist die: anlässlich meines jährlichen Hospizbasars werde ich immer gefragt, ob ich nicht auch handgestrickte Socken im Angebot hätte. Hatte ich bislang nie, denn ich hatte keine Sockenstricker „an der Hand“. Das hat sich geändert: im Kollegenkreis fanden sich zwei, so auch in meinem Heimatdorf. Aber ich brauchte mehr. So kam ich auf den Gedanken, auf nebenan.de zu inserieren… „SockenstrickerInnen gesucht!“ Und es meldete sich jemand, B. aus der Südstadt. B. hat auch schon geliefert (siehe oben) und eine weitere Freundin rekrutiert.

No, I haven’t completely lost my mind quite yet. The thing is: each year when I do my fundraiser for the hospice people ask me, why I don’t have handknit socks. Well, easy: because there was nobody to knit them. That has changed: two colleagues have joined the team and another two knitters from my „home village“. But I needed more. So I posted on nebenan.de (a platform restricted to your actual real-life neighborhood): „Sock knitters wanted!“ And someone replied, B. from down the road. B. already delivered, too (see above), and also got a friend on board.

Dann meldete sich D. von der Poppelsdorfer Allee. Die strickt nun nicht nur, sie hat mich auch mit Tauschmaterialien für die Börse ausgestattet, wo ich die Wolle eintausche gegen alles mögliche andere… hauptsächlich Bücher, aber eben auch die Stoffe, die D. mir geschenkt hat. Und nun konnte ich sogar farblich passend zur Geburtsanzeige eine Kleinigkeit beilegen (und die ersten Euros in die Kasse geben). Schließlich war da aber auch noch M., der meinte, seine Mutter aus Siegen stricke am allerliebsten für den guten Zweck und brachte uns in Kontakt. Ich finde das einfach nur fantastisch, dass wildfremde Menschen da so einsteigen. Und Wolle ist auch noch da:

Then I got a message from D. She doesn’t only knit, she also gave me materials to trade in on the platform where I get the wool. I usually trade books but she gave me wonderful materials which have already yielded the wool for three more pairs. I happened to even have a pair of baby socks that matched the color palette of the birth announcement… a nice little something to add to my card (and the first euros in this years fundraiser were raised). But then there was also M. who messaged that his mother was a passionate sock knitter and preferred doing it for a good cause – and got us in touch. This whole thing absolutely blows my mind, total strangers teaming up for this. And there’s more wool:

An dieser Stelle schon jetzt ganz lieben Dank… an die Strickerinnen sowieso, aber auch an die Kollegen in der Poststelle, die diese Knäuel Umschlag für Umschlag entgegennehmen. Es sei schon lange nichts mehr gekommen, meinte einer gestern. „Nur eine Frage der Zeit!“ war meine Antwort, denn drei weitere Ladungen sind unterwegs… Schönes Wochenende euch allen!

I’m already so grateful and would like to thank… the knitters, of course, but also the colleagues in our mail room who receive these wool balls envelope by envelope. „It’s been a while since the last one came,“ one of them said yesterday. „It’s only a matter of time!“ I said, because three more are on their way… Have a great weekend everybody!

Barbara

Frühling, divers / Spring, miscellaneous

In den letzten Wochen gab es viele Dinge, über die ich gerne kurz berichtet hätte, aber die Umstände so allgemein haben es nicht zugelassen. Da war das tolle Wochenende mit 30 Grad, an dem man im April schon in kurzer Hose und T-Shirt bis zum Sonnenuntergang abends grillend draußen saß. Oder die Kirschblüte in der Bonner Altstadt, ein großes Event. Ja, im Ernst – vergesst Japan, kommt nach Bonn! Fühlt sich auch schon fast wie Tokio an…

There have been a number of these little things that I would have liked to let you know about over the past few weeks but circumstances kept me from it. There was that fantastic weekend in April, 30°C/86°F, where I opened the barbecue season, sitting outside in shorts and t-shirt until the sun went down. Or the cherries in bloom in Bonn’s old city, a big event. Seriously – forget Japan, come to Bonn! It even feels like Tokyo at times…

Was mich heute aber letztlich überzeugt hat, meine Prioritäten nochmal klar zu ziehen, war ein Maibaum. Ich werde nicht nochmal auf die ganze „Maibaum-Sache“ eingehen, das kann man hier nachlesen – aber ein so ausgefallenes Maibaum-Schild habe ich noch nie gesehen. Die Elisa hat offenbar einen Künstler am Start:

It was one of the may poles, though, that made me recalibrate today and set my priorities straight. I won’t explain all about may poles again but if you’re interested, you can check that tradition out here. But have a look at this extraordinary may pole sign – Elisa obviously is courted by an artistic soul:

Die neu gesetzten Prioritäten beinhalteten italienisches Eis und einen spontanen Besuch im Botanischen Garten. Ich hatte die Rhododendren für dieses Jahr schon abgeschrieben. Morgen geht es auf eine zweiwöchige Reise und danach wird die Pracht vorüber sein. Doch dann ging mir auf: Donnerstag. Öffnungszeiten bis 20 Uhr! Also los. Und was hat sich das gelohnt!

My recalibrated priorities included Italian ice-cream and a spontaneous visit at the Botanical Gardens. I had sort of made peace with the fact that I wouldn’t be seeing the rhodies this year. I’m off on a two-week trip tomorrow and once I return, they will largely be gone. But then I realized: Thursday. Open until 8 p.m.! Let’s go! And how spectacular it was!

Leider ist der Koffer immer noch nicht gepackt, aber jetzt bleibt keine Ausrede mehr übrig… auf bald!

Unfortunately, I still haven’t packed my suitcase but there are no more excuses… take care!

Barbara

Plastic free… MAY!

Quelle / Source: Der Spiegel, http://www.spiegel.de


In der Märzausgabe des National Geographic war ein Interview mit Paul McCartney, der seit 40 Jahren Vegetarier ist und nun eine „Fleischfreier Montag“ Kampagne ins Leben gerufen hat. Da tun sich diverse Fragen auf: nein, ich bin leider weit davon entfernt, vegetarisch zu leben – aber ein fleischfreier Montag warum nicht? Und was hat das mit Plastik zu tun? Nichts. Aber der Ansatz gefällt mir: es bricht nicht das Jüngste Gericht über dich herein, wenn du nicht sofort dem Fleisch abschwörst – aber warum nicht anfangen? Und vielleicht ergibt sich irgendwann zusätzlich ein fleischfreier Donnerstag? Ich sehe das mit dem Plastik ähnlich.

The March issue of the National Geographic Magazine featured an interview with Paul McCartney who has been a Vegetarian for 40 years and has started the Meat Free Monday Campaign. I know, that promts quite a few questions: no, unfortunately I’m far away from having converted to vegetarianism – but a Meat Free Monday, why not? And what does that have to do with plastic? Nothing. But I like the approach: it’s not a doomsday scenario in case you fail to renounce meat consumption completely and right this minute – but why not start small? And maybe one day you’ll think you can handle a meat free Thursday, too. That’s what I want to do with this „plastic thing“.

Vor einiger Zeit wies mich eine Kollegin auf Espressotassen aus… Kaffee hin (von Kaffeeform.). Ich war erst fasziniert, habe mir aber ziemlich bald die Frage gestellt: warum? Kaffeesatz ist doch eher einfach wiederzuverwerten, zu kompostieren usw. Und mit solch einer Espressotasse würde nur eine aus Porzellan ersetzt, keine aus Plastik oder Papier. Was denkt ihr? In Sachen Plastik/Papier habe ich es dann eher mit dem Ansatz von Handsome Her in Brunswick, Australien:

A while back a colleague introduced me to espresso cups made from… coffee (from Kaffeeform.). At first, I was fascinated but rather soon asked myself: why? Coffee grounds are rather easy to recycle, to compost etc. And with this one, you would only replace one made from porcelain, not one made from plastic or paper. What do you think? In terms of plastic/paper I’m more convinced by the approach of the Handsome Her Cafe in Brunswick, Australia:

Ganz im Sinne von positiven Neuigkeiten möchte ich euch diesen Erfolg einer schier unmöglichen Plastikmüllaufräumaktion nicht vorenthalten: die Reinigung des Versova Beach in Mumbai, Indien. Privat angeleiert und von wahren Hundertschaften an Freiwilligen durchgeführt, hat sich diese Müllhalde innerhalb von 127 Wochen (wieder) zu einer Brutstätte für Olive Ridley Schildkröten entwickelt:

More positive news can only be good so I’d like to give you a glimpse of the successful clean-up of Versova Beach in Mumbai, India – a sheer impossible feat. It was started as a private initiative by a single person who was later joined by hundreds of volunteers. Within 127 weeks, this dump was converted to (again) host Olive Ridley turtle hatchlings:

Doch nun: Barbara und Plastik. Was hat sich hier ergeben im letzten Monat? Nicht viel, wenn ich ehrlich bin. Der Versuch, die Plastikwasserflaschen im Büro durch Tee zu ersetzen läuft bislang hervorragend. Ein Nebeneffekt zum eingesparten Plastik ist, dass ich (noch) mehr trinke. Nicht abgepackten Aufschnitt zu kaufen ist fest etabliert. Ich bemerke im Edeka mehr und mehr nicht verpacktes Gemüse und Obst (dumm nur, wenn die Bio-Gurke in Plastik verpackt ist, die herkömmliche aber nicht)… apropos: wahrscheinlich habe ich das schonmal gesagt, aber es macht mich immer wieder fertig. Einzelne Bananen werden nicht gekauft, die bleiben liegen, werden tonnenweise weggeschmissen. Achtet mal drauf, das stimmt. Also, kauft die Single-Bananen und macht sie glücklich!

Now let’s get down to it: Barbara and plastics. What have I been able to change over the past month? Nothing much, to be honest. My experiment of substituting bottled water with tea at the office is a great success. And a welcome side effect is that I drink (even) more. A real habit of not buying packaged meats and cheeses has been established. My neighborhood supermarket offers more and more fruits and vegetables without plastic packaging (the choice gets difficult, though, when the organic cucumber comes in plastic, while the conventional one comes without)… talking about fruits: I’ve probably mentioned this before but it continues to bug me. Single bananas are left on the shelf and get thrown out by the tons… or 288 kg per MINUTE. Check it out. And go ahead, buy those single bananas and make them happy!

Quelle / Source: Neue Westfälische, http://www.nw.de

Vielleicht wird der Mai ergiebiger… aber da steht erstmal eine (Dienst-)Reise an und verkürzt den Aktionszeitraum gewaltig. Doch nun wünsche ich euch erstmal einen schönen ersten Mai!

Maybe there will be more to report next month… but the next thing on the agenda is a (business) trip so there’s quite a lot of time lost already in that respect. But for now: have a wonderful first of May!

Barbara

Sonnenanbeter / Sun Worshipers

Wie immer im Frühjahr lasse ich mich von den Temperaturen in meiner ausgekühlten Wohnung täuschen: heute war Kurze-Hosen-Wetter! Wenn die Temperatur irreführend war, so hätte ich den durchdringenden und nicht abnehmenden Geruch von Grillanzünder richtig einordnen können. Die Saison ist eröffnet – und alle haben sich nach der Sonne gestreckt:

The temperature in my cold apartment has fooled me just as it does every spring: today was a t-shirt und shorts day! And if the temperature was misleading, I could have correctly interpreted the penetrant and never-ceasing smell of charcoal lighter at least. The season has begun – and everybody was trying to get as much sun as possible:

Die scheinbar grinsende Schildkröte rechts gefällt mir wirklich gut… Aber andere waren dann doch nicht so sehr auf die Sonne konzentriert: die Poppelsdorfer Froschkonzerte haben begonnen!

I love how that turtle on the right seems to be smiling! But there were others who didn’t concentrate on the sun as much: the Poppelsdorf Frog Concert Season has officially started:

Die Rhododendren halten sich weiter zurück, aber es waren auch genug andere Blüten zu genießen. Endlich habe ich zudem mal das nicht mehr ganz so neue Café ausprobiert. Auf der Terrasse sitzt man wunderschön, die Bedienung war freundlich und schnell, aber die Kuchenauswahl war enttäuschend (und teilweise um 15:30 Uhr schon ausverkauft), der Latte Macchiato durchschnittlich und der Test mit dem Leitungswasser funktionierte erst nach Erinnerung. Dazu schmeckte der Kuchen zwar gut, war aber zu teuer. Hörte am Nebentisch eine ähnliche Einschätzung. Aber wahrscheinlich ist das egal, die Lage wird’s machen.

The rhodies are still reluctant but there were enough other blooms to enjoy. And finally I got to try the not-so-new-anymore café. Sitting on the terrace is just wonderful, the service was friendly and fast but the choice of cakes was disappointing (and one of four sold out by 3:30 p.m.already), the latte was average and asking for tap water took two attempts – but it wasn’t denied. The cake was yummy, but too expensive. The party at the next table thought about the same. But I guess that doesn’t matter, the location is the selling point.

Und wie war euer Sommersonntag im April?

Did you have a summer Sunday in April, too?

Barbara

Aprilhimmel / April Sky


Das Wetter muss nicht immer grell sonnig sein, um wunderbar zu sein. Wobei dieses Osterwochenende aprilgerecht ja fast alles im Angebot hatte – bis auf Schnee. Im Grenzbereich zwischen Bud Spencer und dem Massenkonsum der charakteristischen ovalen Gebilde hieß es bei uns irgendwann nur noch „Vier Eier für ein Halleluja“… Ohne Eier hingegen kamen die kleinen Hasenschachteln aus, die ich mithilfe meiner Cameo für die Kollegen gemacht habe (erste echte Bastelaktion in 2018…):

The weather doesn’t have to be right out sunny to be gorgeous. Even though this Easter weekend, true to (April) style, gave it all it had – just snow was missing. We started out with forty colored eggs and somehow by dinner last night we were down to four… The tiny treat boxes I made with my Cameo for my colleagues did not come with eggs, though (first noteworthy crafting activity of 2018…):

Ich hoffe, euer Osterwochenende war erholsam und dass ihr den April zu nehmen wisst!

I hope you’ve had a relaxing Easter weekend and that you know how to handle April!

Barbara

Plastic free… APRIL!

Plastikmüll in einer Bucht in Westgrönland / Plastic trash in a bay in Western Greenland (seen on tagesschau.de)


Ostern – und erster April! Bin gespannt, ob ich heute hinter irgendwelche Aprilscherze kommen muss. Aber der erste des Monats ist auch dieses Mal wieder dem Thema Plastikvermeidung gewidmet. Doch mein Vorhaben stagniert. Ich glaube, es wird Zeit, dass Frühling wird. Wo ich jetzt so darüber nachdenke, fallen mir dann doch noch zwei Tests im vergangenen Monat ein: ich bin mit einer Tasche voller Vorratsdosen zum Tibeter gestapft und wollte drei Gerichte kaufen und nicht in Wegwerfcontainern mitnehmen. Hat problemlos geklappt – es gab sogar einen zwar erstaunten, aber auch schätzenden Blick vom Chefkoch. Das kann also wiederholt werden.

Easter – and April 1st! I wonder whether I have to detect any April Fool’s jokes today… But the 1st day of the month is also dedicated again to my adventure in reducing plastic in my life. It’s kind of stagnating, to be honest. I think it’s time spring finally came. But now that I think about it, I do remember two tests I did this past month: I took a bag of tins to the Tibetan road-side stall and bought three meals that I asked them not to put in their single-use containers but the ones that I brought. No problem at all – the chef was a little surprised at first but then appreciated it. So that will be repeated one of these days.

Und dann war da noch… bei genauerer Betrachtung eigentlich eine größere Nummer. Der Verzicht auf Wasser in Plastikflaschen im Büro. Ich bin ja eigentlich ein Verfechter von Leitungswasser und sprudele mir das zuhause selbst – aber das im Büro ist zu kalkhaltig und schmeckt nicht. Seit ein paar Wochen bin ich nun umgestiegen auf Tee, den ich abkühlen lasse. Noch halte ich das durch, der Ernstfall kommt dann bei steigenden Temperaturen, wenn das Getränk nicht schnell genug Raumtemperatur erreicht! Apropos Büro: Guckt mal, was mein Kollege Alex macht:

Then there was… come to think of it, quite a big change. No more bottled water at the office. I drink tap water wherever possible (e.g. at home) – but at the office it doesn’t taste good, it’s too calcareous. So a few weeks ago I started to drink tea that I let cool. It works but we’ll see whether I will keep it up once it gets warmer and it doesn’t reach room temperature fast enough! Talking about the office, look at what my colleague Alex does:

Er macht das seit zehn Jahren… da wird einiges zusammengekommen sein. Unabhängig von der Plastikfrage allerdings möchte ich euch zum Abschluss noch ein Lachen schenken – ich kann mir das gar nicht oft genug ansehen. Ein finnischer Meteorologe am Rande des Wahnsinns. Das Video ist etwas älter, vom Mai 2017. Der Frühling kommt bestimmt!

He’s been doing it for ten years… that must have added up nicely. But now for something completely different, as a little Easter present before I let you go – I hope this will leave you in stitches… I couldn’t stop watching it. A Finnish meteorologist about to lose it. The video is from May 2017. Spring will make it, sooner or later!

Frohe Ostern!

Happy Easter!

Barbara