Another Day in… BANGKOK


Um es vorweg zu sagen: der „weitere Tag“ ist der erste von wahrscheinlich drei Beiträgen, die inhaltlich aus einem einzigen Tag resultieren. Ich hatte ein absolut fantastisches zehnstündiges Erlebnis mit den Bangkok Vanguards auf ihrer BANGKOK360 Tour – zu viert waren wir mit einem Guide den ganzen Tag unterwegs und haben Ecken gesehen und in Bereiche reinspingsen können, auf die kein Mensch in der Form gekommen wäre. Und angefangen hat das ganze am frühen Morgen in Bangkok’s Chinatown. Wenn ihr nur einen vollen Tag in Bangkok habt, bucht diese Tour.

Let me say this up front: the „another day“ is the first of probably three posts that are fed from only a single day. I had a downright fantastic experience with the Bangkok Vanguards on their BANGKOK360 Tour – there were four of us and a guide and we explored areas and literally caught glimpses of everyday life which the regular tourist largely wouldn’t even have thought of. It all started early in the morning in Bangkok’s Chinatown. If you have only one full day to spend in Bangkok, book this tour. There, I’ve said it.

Genau betrachtet ging es los am Haltepunkt Saphan Taksin: dort bestiegen wir eine Fähre der „Orange Line“, die wie Straßen- oder U-Bahnen Teil des ÖPNV in Bangkok sind. Der Ausstieg am Kai Rachawongse war der direkte Einstieg in Chinatown – und wir kamen rechtzeitig zum Frühstückswahnsinn der Street Food Händler… ich hätte fast überall probieren mögen, aber es reichte nur zu einer Tüte verzehrfertiger Ananas-Stücke und zweier Fleischspieße… Oh, und ein Päckchen Kokospudding in Bananenblatt – aber es war ja auch noch nicht mal 9 Uhr!

Strictly speaking, we started out at the Saphan Taksin stop: that’s where we boarded a boat of the „orange line“, which form part of the public transport system in Bangkok. We got off again at the Rachawongse stop and thereby had direct access to Chinatown – where we arrived right in time for the breakfast madness of the street food vendors… I would have loved to try just about everything but managed only a bag of ready-to-eat pineapple and a couple of barbecue meat snacks… oh, and a little banana-leaf packaged coconut custard – but then it wasn’t even 9 a.m. yet!

Wie bereits erwähnt, ist Bangkok eine eher junge Stadt und Chinatown gehört mit zu den ältesten Bereichen. Seit 1767 wurden die Dienste der chinesischen Teochew Händler in Anspruch genommen, um die Versorgung mit Reis und anderen Produkten sicherzustellen. Chinatown wurde dann 1782 gegründet, auf Land, das König Rama I. dafür vorsah. Der Handel florierte weiter und hatte in diesem Bereich Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts seinen Höhepunkt erreicht. Ganz zu Beginn wurde auch ein Tempel errichtet, den wir unter die Lupe nahmen.

As I’ve mentioned earlier, Bangkok is a rather young city and its Chinatown is among the oldest parts. The Chinese Teochew traders had been enlisted to make sure rice and other provisions made it to Bangkok in sufficient amounts. Chinatown was founded in its present location in 1782, on land designated by King Rama I. Trade continued to flourish and grow so that by the turn of the 19th/20th century it reached a peak. A temple also formed part of the earliest stages of the settlement, so we went to have a closer look at that as well.

Was zuerst aussah, wie ein überdachter Mopedparkplatz (der es ja vielleicht auch war), entpuppte sich als besagter chinesischer Tempel. Auch hier wird geopfert in Form von Essen, Räucherstäbchen und Spenden – es gab allerdings nicht nur eine Buddhafigur, sondern gleich drei: für Himmel, Erde und Mensch. Am spannnensten stellten sich für uns die „Glücksstäbchen“ raus. Das sind etwa 50 Stäbchen, die in einer Dose stehen. Mit der Dose kniet man sich vor den Altar und fängt an, rythmisch zu schütteln – bis eins rausfällt. Man muss nach der eingravierten Nummer sehen und sich den Zettel mit der „Prophezeiung“ aus einem Setzkasten-ähnlichen Regal ziehen. Was mir die Nummer 36 verheißt, blieb allerdings für’s erste im Dunkeln (da ich ja weder Chinesisch noch Thai spreche).

I first thought we had come across a roofed motorcycle parking lot (which maybe it was, too) but it turned out to be the entry to a Chinese temple. Here, too, you bring offerings of food, incense sticks and cash donations – but there wasn’t only one buddha statue, there were three: for the sky, the earth and us humans. The most interesting part for us where the „fortune sticks“. Maybe 50 of them are in a box. You take the box, kneel down in front of the altar and start shaking it rythmically until one falls out. Check for the engraved number and get the info from the shelf with the „prophecies“. It would be a little while, though, before I found out what no. 36 actually means (as I’m neither proficient in Chinese or Thai).

Bevor ich nach Chinatown kam, habe ich zwei Dinge erwartet: das Street Food (Haken dran) und die basarähnlichen Gässchen voller Geschäfte mit so ziemlich allem, was man jemals brauchen könnte (auch Haken dran – ich habe kurzzeitig mit dem Gedanken an einen Container und eine Spedition gespielt, ihn dann aber doch wieder verworfen). Worüber ich nicht so nachgedacht hatte, waren die Wohnverhältnisse und das Leben „hinter den Fassaden“ im allgemeinen. Man hätte ja auch gar nicht gewusst, in welchem Gässchen es sich lohnt, mal näher reinzusehen usw. Was als erstes auffiel, war die unglaubliche Enge – in den Gassen selbst und in den Wohnungen. Das Leben ist gefühlt komplett öffentlich: im Erdgeschoss fehlten den Häusern oft die Wände zur Straße, es waren nur Gitter, die dann oft auch zur Seite geschoben waren. Bei dem Klima an sich nicht die schlechteste Idee.

Before I came to Chinatown, I expected two things: the street food (done) and the little lanes with stores, not unlike a bazaar, where you can buy all you (n)ever dreamed of (done, too – for a while I was considering contacting a company to rent a container but relax, I thought better of it). What I did not think about was the housing and living conditions. And I wouldn’t have known which little lane would be worth turning into etc. The most obvious thing to notice was the narrowness of the backlanes, and the confinement of the accommodations. It feels like life is 100% public, a severe lack of privacy: on the ground floor, there were often not even walls on the side facing the street, only a lattice door which more often than not was not even closed. Considering the climate, maybe not the worst idea.

In diesen maximal 2m breiten Gassen wird gewaschen, Moped gefahren, auf schweren Karren gezogene Früchte verkauft, gekocht, gequatscht, gespielt – gelebt. In den Erdgeschossbereichen der Häuser ist das Wohnzimmer cum Lagerfläche cum Arbeitsplatz untergebracht (z.B. Goldschmiede, Friseure) und auf uns haben diese Bereiche meist sehr zusammengewürfelt und unwirtlich gewirkt, aber es hat ja nun jeder auch andere Dinge, die ihm wichtig sind bzw. ein anderes Empfinden von Gemütlichkeit. Oder gemütlich ist gar nicht das Ziel. Wie auch immer. Zum Ende unseres Besuchs in Chinatown kamen wir noch in den Bereich eines Kanals, der nach Angaben unseres Guides noch bis vor kurzem baumbestanden war und nun ein schicker weiterer „floating market“, für die Bangkok berühmt ist, werden soll. Die Notwendigkeit gerade dieses Entwicklungsschritts entzieht sich mir.

In these max. 2m wide lanes people do laundry, ride motorcycles, sell fruit off heavy hand drawn carriages, cook, chat, play – live. The ground floor level of the buildings house the living room cum storage area cum workplace (e.g. gold smiths, hair dressers) and to us the rooms appeared rather thrown together and somewhat barren but then everybody has their own priorities and definitions of „gemutlichkeit“. Or maybe nobody is even going for a cozy atmosphere. Anyhow, at the end of our visit to Chinatown we reached the area at a canal that was until rather recently tree-lined and is now being rehabilitated as a „floating market“. Why it has to be yet another of these Bangkok landmarks – of all the things that it could be – eludes me.

Wie lange kann das so bleiben? Will jemand, dass das so bleibt? Bislang ist Chinatown vergleichsweise schwer zu erreichen, aber das ändert sich voraussichtlich im Herbst 2019, wenn eine neue U-Bahn-Station eröffnet wird. Dazu kommt ein grundsätzliches Gentrifizierungsproblem und die Abwanderung von Teilen der Bevölkerung in „bessere“ Stadtteile. Im Vorfeld der zu erwartenden besseren Anbindung kam es schon zu Investitionsschüben, aber es werden auch Chancen gesehen, dass der Stadtteil seinen besonderen Charakter erhalten kann. HIER findet ihr einen interessanten (englischsprachigen) Artikel dazu. Doch für heute: auf bald!

How long can Chinatown retain its very particular atmosphere? Do people want to keep it? Up until now, Chinatown’s accessibility is rather limited but that will change by fall 2019 when a new subway station will be opened. Add to that a general gentrification drive and the move by parts of the population out to „better“ neighborhoods. Apparently, in the run-up to the improved connection, there has been quite some investment already, but there’s also reason to believe that this neighborhood will manage to retain its particular charme. You can read an interesting article on that HERE. But for now, I have to let you go!

Barbara

A Day in… BANGKOK!


Den „offiziellen“ zeremoniellen Namen Bangkoks wollte ich eigentlich schon im Titel nennen, aber das hätte alles gesprengt: Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yutthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Phiman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit. Laut der großen Online Enzyklopädie bedeutet das soviel wie:

Stadt der Devas, große Stadt [und] Residenz des heiligen Juwels Indras [Smaragd-Buddha], uneinnehmbare Stadt des Gottes, große Hauptstadt der Welt, geschmückt mit neun wertvollen Edelsteinen, reich an gewaltigen königlichen Palästen, die dem himmlischen Heim des wiedergeborenen Gottes gleichen, Stadt, die von Indra geschenkt und von Vishvakarman gebaut wurde.

Sehr bald ist klar: ein Tag ist wie kein Tag… Ich werde eine ganze Woche in Bangkok sein und es wird nicht annähernd reichen. Doch an diesem ersten Tag steht erstmal die Tempelanlage Wat Pho auf dem Programm (und eigentlich auch der benachbarte Königspalast, aber es kam anders). Wat Pho fokussiert auf einen riesigen liegenden Buddha – 46m lang und 15m hoch. Bei Durchsicht der Fotos fiel mir auf: ich habe viel zu wenige (nämlich exakt eins) seiner perlmuttverzierten Fußsohlen gemacht… Aber so als Größenvergleich sei mal vermutet, dass ein Zeh wohl ungefähr so groß wie mein Bein ist.

I had intended to use Bangkok’s „official“ ceremonial name in the title already but that would have been too much: Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yutthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Phiman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit. According to the famous online encyclopedia it means:

City of angels, great city of immortals, magnificent city of the nine gems, seat of the king, city of royal palaces, home of gods incarnate, erected by Vishvakarman at Indra’s behest.

(Now look at how that differs in length from the German version… mmmhhh…)

Soon enough it is obvious: one day feels like none at all… I will be in Bangkok for a whole week and it won’t be nearly enough. But on this first day we have put the (temple) Wat Pho on the agenda (and actually also the neighboring Grand Palace but things changed). Wat Pho’s center is the giant reclining buddha – 46m long and 15m high. When I was going through my pictures I noticed that I didn’t take enough pictures (one, to be precise) of the soles of his feet, inlaid with mother-of-pearl… To give you an idea of the size: I would estimate that one of his toes is about as big as my leg.

Sein „Zuhause“ bietet mit seinen Wandmalereien auch schon einiges, aber man bekommt realistisch betrachtet weder genug Abstand vom Buddha noch von den Wänden, um beides jeweils in Gänze bzw. in seinem Detailreichtum bewundern zu können. Das ändert aber nichts daran, dass es ein ziemlich beeindruckendes Ensemble ist.

His „home“ with the detailed murals is a gem in itself but really: you can’t get enough distance between yourself and either the buddha or the murals in order to fully appreciate the size and the details respectively. It’s an impressive site nevertheless.

Hatte ich schon erwähnt, dass dieser Beitrag eher bilderüberladen sein wird? Der treue Leser dieses Blogs wird es schon vermutet haben, bei diesem Thema… ein Tag, 250 Fotos. Wie soll man sich nur entscheiden? Und dann kam ich in dieses getöpferte Blumenmeer in Form unzähliger Stupas. Was ist diese Tempelanlage fröhlich, irgendwie. Voller Blumen, echten und getöpfterten, farbenfroh, kleingemustert:

Did I mention that this will again be one of those picture-heavy posts? The loyal reader of this blog may have expected as much, seeing the subject and all… one day, 250 pictures. How should I decide? And then I found myself in this sea of flowers in the form of countless stupas. What a happy temple this is, somehow. Full of flowers, real and clay ones, colorful, intricately patterned:

Selbst die Wächter machen einen gutmütigen bis humorvollen Eindruck… Die haben entweder eher chinesische oder europäische Züge und wurden wohl als Ballast genutzt und aus China importiert.

Even the guards seem to be good-natured or humorous even… They all seem to have either Chinese or European looks and were apparantly imported from China, as ballast on trade ships.

Hier gibt es außerdem eine Ausbildungsstätte für Thai-Massage… von der bin ich allerdings mit Blick auf die Bronze-Statuen weiter nicht überzeugt. Aber eine eher entspannende Herangehensweise wird ja wohl auch hier irgendwo zu finden sein?

This is also a place where people are trained in Thai massage… looking at the bronze statues around here, I’m not convinced this is my cup of tea. But I’m optimistic that I’ll find a more relaxing approach somewhere…?

Der Baubeginn für den Tempel wird auf 1688 datiert, als Bangkok noch ein kleines Fischerdorf am Fluss Chao Phraya war (das Gründungsdatum für die Stadt Bangkok ist 1782) – da wird einem schwindelig beim Gedanken an die heute wohl 10 Millionen Einwohner innerhalb der Stadtgrenzen und vielleicht 20 Millionen im Großraum? Wie auch immer, um das Datum der Stadtgründung wurde auch die Phra Ubosot gebaut, die Ordinationshalle:

The begin of the construction of the temple is thought to be 1688, when Bangkok was still a small fishing village on the Chao Phraya river (the city of Bangkok was founded in 1782) – I get dizzy thinking about the rapid development it has taken since then, having a population of about 10 million people within city limits and maybe 20 million in the greater Bangkok area. Anyhow, just about then, when the city was founded, the Phra Ubosot, the ordination hall, was dedicated as well:

Der Morgen war nur so an uns vorbeigerauscht und ich kam zu meinem ersten Lunch auf thailändischem Boden, und das gleich mit diesem Ausblick auf den Wat Arun, den Tempel der Morgenröte, auf der anderen Seite des Flusses. Essenstechnisch bin ich es mit Pad Thai vorsichtig angegangen und habe mich dann auf ein Boot Richtung Wat Arun geschmissen.

The morning flew by within the blink of an eye and I got to have my first lunch on Thai soil – with this particular view of Wat Arun, the Temple of Dawn, across the river. Foodwise, I decided to take it easy on that first day and enjoyed my pad thai before I boarded a boat and crossed the river, headed for Wat Arun (of course).

Der Tempel besteht wahrscheinlich seit dem 16. Jahrhundert, die markanten Türme kamen allerdings erst im frühen 19. Jahrhundert dazu. Sie sind noch detailverliebter und abwechslungsreicher gestaltet, als die in Wat Pho – und dabei weniger farbenfroh. Aber man könnte stundenlang immer neue Dinge entdecken.

The temple can be traced back to the 16th century but the distinctive spires were added as late at the early 19th century. Believe it or not, their decorations are even more detailed and with more patterns than those of Wat Pho – yet a little less colorful. But I could just sit there for hours and find more and more interesting details.

Blumen spielen auch hier eine Rolle – aber sehen diese „Topper“ nicht im äußeren Blütenkranz ein bisschen so aus, als hätte man Omas zerschlagenes Geschirr verwendet? Also, zumindest auf den allerersten Blick…

Flowers are at the center of things here as well – but when it comes to those „toppers“ of blossoms, don’t the outer layers look a little bit like pieces of Granny’s broken china? At first sight, at least…

Hüben wie drüben ist auch Gold angesagt und es gibt unzählige Steinskulpturen im Umfeld der großen Gebäude. Allerdings sind es kleinere:

Just as at Wat Pho, gold plays a large role here as well, and there are also countless stone sculptures around the larger structures. But they are smaller:

Abschließend bin ich noch ein bisschen durch die Wohnviertel hinter dem Tempel gestreift und habe den ersten Eindrcuk vom Leben an Bangkok’s khlongs, den Kanälen, bekommen.

I had a look at the neigborhoods adjoining the temple afterwards and got a first impression of life along the khlongs, the canals.

Aber dazu ein anderes Mal mehr – hier geht es auf 1:30 Uhr und ich muss in die Federn! Auf bald!

More about that later – it’s going on 1:30 a.m. here and I have to get some sleep! Take care!

Barbara

Frohes Neues! / Happy New Year!

2018 ist vorbei… Willkommen in 2019! Wir haben da so einen running gag unter Kollegen – „Ich sag euch: 2019 wird mein Jahr!“ Ich wäre stark dafür. Aber das alte Jahr haben wir noch gebührend verabschiedet mit dem traditionellen Raclette, Spieleabend oder eher -nacht und Gequatsche bis 5 Uhr heute Morgen. Ich kann mich kaum auf das Neujahrsspringen aus Garmisch konzentrieren…

2018 has come and gone… welcome to 2019! There’s this joke among the colleagues – „I’m sure: 2019 will be my year!“ I’m all for it. But we said good-bye to the old year with our traditional raclette, board games and catching up until 5 this morning. I have a hard time concentrating on the New Year’s ski jumping from Garmisch-Partenkirchen…

Das Essen war also reichlich, die Drinks lecker, das Glückslos in meinem Fall erfolglos, dafür die Glückskekse vielversprechend: „Sie meistern jede Situation“, „Prima, Sie haben ein offenes Ohr für Neues“ und „Prima! Auch wenn’s durcheinander geht, bewahren Sie einen kühlen Kopf.“ Was kann da schiefgehen?

So there was lots of food, yummy drinks, my scratch ticket did not bring riches but the fortune cookies were promising: „You master every situation“, „Great, you are open for new things“ and „Great! Even when things get messy, you keep a cool head.“ So what could possibly go wrong?

Bei VERTELL?S wurde ich unter anderem nach meinem größten Erfolg der letzten 12 Monate gefragt. Da würde ich sagen, das war der gemeinsam erreichte Erfolg des Basars für das Elisabeth-Hospiz in Lohmar… der, bis ich den Laden wirklich dicht gemacht habe am 27.12., unglaubliche 2.350 Euro erbracht hat – und dann noch um zwei sehr großzügige „Barspenden“ auf 2.750 Euro hochgetrieben wurde. Nochmal mein Dank an euch alle, das war ein Riesending! Und meine Bastelecke ist endlich wieder bereit, schöne Dinge zu produzieren. Und lasst euch gesagt sein: ich habe schon wieder Ideen für den nächsten Advent!

One of the questions I had to answer when we played VERTELL?S was about my greatest success of the past 12 months. I would say that was the success we all built: the fundraiser for the Elisabeth Hospice in Lohmar… which resulted in (when I finally closed shop on December 27) an incredible 2,350 Euros – which were then raised to 2,750 Euros by way of two very generous „cash donations“. Again: a big thank you to all of you, it was an amazing experience! And my creative nook is finally ready for a lot of fun crafting in 2019. So rest assured: I already have ideas for the next one!

Nicht zu vergessen ist außerdem, dass einfach mal so „nebenbei“ noch 74 Euro für Daw Thein Aye in Myanmar zusammengekommen sind, die ich ebenfalls in Kürze überweisen werde. Auch dafür vielen Dank! Doch nun wünsche ich euch ein frohes neues Jahr voller wunderbarer Begegnungen, spannender Abenteuer und ganz einfach viel Spaß und Gesundheit.

Last but not least, there were another 74 Euros that were raised „on the side“ for Daw Thein Aye in Myanmar which I will also transfer shortly. Many thanks for that as well! But now let me wish you a happy and healthy new year filled with wonderful encounters, exciting adventures and simply lots of fun.

Barbara

Der perfekte Job / The Perfect Job


Das wird mal ein Beitrag, in dem die Fotos nichts mit dem Text zu tun haben. Sie sind zwar am gleichen Tag entstanden, aber aus einer spontanen Laune heraus, die mich nochmal zum Weihnachtsmarkt und auf den Sky Liner gebracht hat. Aber eigentlich geht es um das:

This is going to be a post where the pictures are unrelated to the text. They were made on the same day but on a spontaneous return to the Christmas market where I wanted to go up on the new Sky Liner after all. But this post is really about this:

Im Briefkasten lag ein Paketschein – abgegeben beim Nachbarn drei Häuser weiter. Da wird viel angenommen und das ist eigentlich total praktisch. Jetzt allerdings wurde ich in 48 Stunden sicher zehnmal vorstellig und traf nie jemanden an. Schon der 22. Dezember… ich werde nervös. Was, wenn die in Urlaub sind? Also nochmal hin, zum zweiten Mal allein an diesem Vormittag.

There was a notice in my mailbox: a package had been handed over to a neighbor three houses down the street. They accept a lot of packages all year round and it usually comes in very handy. This time, though, I went there about 10 times in 48 hours and no-one ever answered the door. And it’s December 22 already… I’m starting to get a little nervous. What if they already left for a Christmas vacation or something? Well, let’s try a second time this morning.

Aus dem Hoftor getreten steht das gelbe Auto eine Paketdienstes direkt vor mir, der freundliche Zusteller einen Turm Pakete balancierend. Um nicht noch einen Paketschein zu kassieren frage ich: „Ist da auch eins für mich dabei?“ und nenne meinen Namen. „Nein, heute nicht,“ sagt er ohne zu zögern, „aber vor zwei oder drei Tagen – das habe ich in der 16 abgegeben, haben Sie das geholt?“ Ich war total perplex, der hat seinen Laden echt im Griff. „Ehrlich gesagt versuche ich das seitdem erfolglos, bin auch gerade wieder auf dem Weg dahin.“

When I open the gate to the street there’s a large yellow delivery truck parked right in front of the house and the friendly delivery guy is balancing a tower of packages. To be sure not to get another notice in the mailbox I ask: „Do you have one for me, too?“ and add my name. „No, not today,“ he says without missing a beat, „but two or three days ago and I handed it over to the lady in no. 16 – have you picked that up?“ I was completely dumbfounded, he really knows what he’s doing. „Frankly, I have tried a zillion times but no one’s ever home – was going to try again just now.“

Ein entsetzter Blick: „Oh, da ist keiner mehr, die sind schon weg! Aber da können Sie in dem Restaurant an der Ecke mal fragen, oder im Sushi-Laden, die sind irgendwie verbandelt, vielleicht können die helfen.“ Die Örtlichkeiten hatten zwar beide noch geschlossen und letztlich klingelte ich die anderen Hausbewohner durch und das Paket wurde mir ausgehändigt… aber dieser Paketzusteller hat mich echt nachhaltig beeindruckt. Erstens sowieso und dann in dieser sehr stressigen Zeit. Wow. Da hat einer ganz offensichtlich einen Job, der für ihn gemacht ist und der ihm Spaß macht. Und ich sitze hier noch 2 Tage und starre ein Paket im Weihnachtsdress an und frage mich, was da wohl drin sein könnte!

He looks at me terrified: „Oh, they’re not there anymore, they’ve left! But you could check at the restaurant on the corner or the sushi place down that street… they are connected somehow, maybe they can help.“ The places both hadn’t opened for the day yet and in the end I just rang everybody’s doorbells at no. 16 and someone was in fact able to give me that package… But this delivery guy really impressed me. Quite generally, to begin with, and then in this most hectic time of year. Wow. Someone seems to be having the job they were cut out for and be enjoying it. While I will now sit here two more days and stare at that package in Christmas finery and wonder what’s inside!

Einen schönen vierten Advent!

Have a wonderful fourth of advent!

Barbara

Vorweihnachtliche Aktivitäten / Activities of the Season


Nur noch eine gute Woche und es ist schon wieder Weihnachten – wie kann das sein? Der alljährliche Backwahn mit Katja ist lange durch und war sehr erfolgreich… und aus irgendeinem Grund sind wir nicht so in Stress geraten wie sonst. Waren wir etwas besser organisiert? Schwer vorstellbar. Auch wie immer gab es den weihnachtlichen Kaffeeklatsch, der dieses Jahr den Schwarzwald als Thema hatte.

Only little more than a week and it will be Christmas again – how is that possible? Our traditional baking spree has happened long ago and was a great success… for some reason it didn’t last quite as long into the night as usual. Maybe we were better organized? Hard to imagine. Also as usual I hosted the Christmas coffeeklatsch, this year with the motto „Christmas in the Black Forest“.

Ich hatte das Rezept für einen sehr leckeren Schwarzwälder Gewürzkuchen und Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes gefunden, am Abend gab es Schwarzwälder Rouladen mit Spätzle und Rotkohl. Das Herzstück der Deko war ein kleines Waldarrangement…

I had found the recipe for a delicious Black Forest Spice Cake and Black Forest Cupcakes and for dinner there were Black Forest roulades with spaetzle and red cabbage. The centerpiece was a little forest arragement…

Nach meiner Flohmarktsucht im Sommerurlaub in Schweden kam ja gehäuft die Frage, was um alles in der Welt man da denn alles kauft. Viel zur Kartenkreation, wie hier und hier gezeigt, aber eben z.B. auch den kleinen Weihnachtsmann, der sich, wie ich finde, sehr gut macht in meinem Mini-Wald.

When I got so addicted to the flea markets in Sweden back in the summer, people often asked what on earth I bought there. A lot for crafting, as I have already shown here and here. But also this little Santa who is a perfect match for my little forest, I think.

Und heute stehe ich auf in einem verschneiten Bonn! Naja, richtig Schnee ist anders, aber es war trotzdem ein sehr erfreulicher und willkommener Anblick. So muss ein Adventssonntag aussehen!

And this morning I wake up to a snowy Bonn! Okay, real snow is different but still it was a very nice and welcome view. That’s what a Sunday in advent should look like!

Zu guter Letzt noch ein Update zum weiter laufenden Hospizbasar. Ich traue mich ja kaum das zu schreiben: wir sind gaaaaaaaanz kurz vor 2000 Euro. ZWEITAUSEND! Ihr seid der Wahnsinn! Ihr, die ihr gebastelt, gestrickt, gekocht und eingemacht habt. Ihr, die ihr gekauft und gespendet habt. Vielen Dank! Und die 2 vorne wird noch kommen, ich bin sicher! Habt einen schönen dritten Advent!

Last but not least let me give you a quick update on the hospice fundraiser. Dare I write it down: we are almost at 2000 Euros. TWO THOUSAND! You are amazing! You, who crafted, knitted, cooked and made jam. You, who bought and donated. Thanks so much! And I’m sure we will manage to reach the big 2. Enjoy your third advent!

Barbara

Es funktioniert!! / It works!!


Der Baum steht – und das wie immer schon seit dem ersten Adventswochenende! Es ist wieder ein Riesentrümmer und eine Schönheit noch dazu. Das geschulte Auge sah schon bei Anlieferung (nicht gesehen gekauft), dass er zu groß war – doch bevor ich die Worte „Ich hole mal die Säge raus“ äußern konnte, war die Spitze schon abgeschnippt. Und trotzdem sind 400 Lichterchen noch zu wenig… Aber ich habe ein neues Familienmitglied, rein technisch wohl ein Rentier, eine Rudolfine, aber sie wurde herzlich willkommen geheißen:

The tree is up – and of course as of last weekend! It’s huge again – and a beauty, too. I saw already when they brought it that it was too tall (I bought it without seeing it – it’s a place where you can do that) – but before I could utter „Let me get the saw“, they had cut off the top. And still 400 lights are not enough… Give a warm welcome to a new member of the family, technically a reindeer, a Rudolphia, but the moose did not mind one bit:

Und heute Morgen mache ich die Wohnungstür auf und meine Deko, ein großer Nikolaussocken, klonkert hart gegen das Holz. Hm? Und dann gucke ich nach – und dann sind da allen Ernstes Süßigkeiten drin!!! Und es ist noch nicht mal Nikolaus!!! Es funktioniert! 🙂

And then this morning I open the apartment door and my decoration, a large stocking, kind of hits hard against the wood. Mmh? I have a closer look – and there’s candy inside!!! And it’s not even St. Nicholas yet!!! It works! 🙂

Hoffe, eure Vorweihnachtszeit lässt sich auch gut an!

I hope your Christmas season is also off to a good start!

Barbara

Update… Basar / Fundraiser

So sah das gestern aus, als der Basar fertig aufgebaut war… und dann wurde es recht schnell zum Taubenschlag. Bis jetzt sind 1.375 Euro für das Elisabeth Hospiz in Lohmar zusammen gekommen! In weniger als 48 Stunden! Ich leide immer noch unter leichter Fassungslosigkeit. Vielen Dank schon jetzt an euch alle! Doch es gibt auch weiterhin noch wunderschöne Weihnachtsgeschenke zu sichern, ich mache es kurz… Handgestrickte Qualitätssocken zu 18 Euro:

That’s what it looked like yesterday when I finished setting up the display… and then it got out of hand rather quickly. So far we – you! – have raised 1,375 Euros for the Elisabeth Hospice in Lohmar! In less than 48 hours! I still suffer from a bout of stunnedness at it all. Many thanks to all! But there are still gorgeous Christmas presents to get… I try to keep it short… handknit quality socks at 18 Euros:

Das Babyset zu 30 Euro:

The baby set at 30 Euros:

Aus der Nähstube, eine fantastische Patchworkdecke zu 100 Euro…

From the sewing room, a fabulous patchwork blanket at 100 Euros…

… drei Seidenkissen (eins ist verkauft – 15 Euro)…

… three silk cushions (one is sold – 15 Euros)…

… und noch zwei kleine Deckchen (das linke und das rechte – das in der Mitte ist verkauft), ebenfalls à 15 Euro:

… and two doilies (the one on the left and the one on the right – the one in the middle is sold), also at 15 Euros each:

Neben gestrickter oder genähter Handarbeit weiterhin im Angebot: Kürbis-Ananas-Marmelade sowie wenige Restgläser Apfel-Zimt-Vanille Gelée (schnell zuschlagen!)!

Apart from all those handknit or sewn gems there’ll still pumpkin-pineapple jam and very few jars of apple-cinnamon-vanilla jelly (act quickly!)!

Gegen den Schoko-Jieper gibt es noch wenige Beutel Pralinen (6,50 Euro):

A few bags of chocolates to take care of your cravings (6,50 Euros):

Und abschließend: drei Sterne sind noch da (Nr. 2 Durchmesser ca. 30 cm, 10 Euro, Nr 4 und 5, Durchmesser ca. 20 cm, 8 Euro):

Finally: three stars are still to be had (no. 2, diameter ca. 30cm, 10 Euros, No. 4 and 5, diameter ca. 20 cm, 8 Euros):

Und nicht vergessen: ich verschicke auch gegen Erstattung der Portokosten… und je nachdem, worum es sich handelt, ist das auch international bezahlbar. Also – bestellt, was das Zeug hält!

And don’t forget: I also ship if you pay the postage… depending on what you order, that can be done for a decent price even internationally, airmail and all. Just get in touch, I’ll let you know. So now – let’s go!!

Barbara