Hairspray


Das ist die Astrid – die macht den Auftakt zu einem Kurzpost mit drei Fotos. Aber das ist eine kleine Reihe, die allein stehen sollte. Als ich mir die Dias nur mini auf dem Sortiertisch angeguckt habe, fragte ich mich, um welche südtiroler Urlaubsbekanntschaften es sich da wohl handeln könnte. Als sie dann digital vorlagen, kam Licht ins Dunkel: nix Südtirol. Rohr. In der Eifel. Denn den lässigen Teenager links habe ich erkannt:

This is Astrid – she is opening a short post featuring only three photos. But this is a little set that is worth the focus. When I looked at the slides in the mini version on the sorting table, I wondered whether they were friends made while vacationing in South Tyrol. But the cue came with the digital version: forget South Tyrol. Rohr. In the Eifel. Because I recognized the debonair teenager on the left:

Das ist meine Großcousine Rita. Sie ist die Tochter von Oma Finchens dritter Schwester, Agnes. Und als das gelöst war, wurde außerdem klar: rechts, das muss Marina sein, die jüngere von zwei Töchtern von Onkel Jupp – dem Hahn in der Geschwistertruppe. Ich weiß gar nicht, was mich an diesem Foto am meisten fasziniert. Die Madonna im Tulpenbeet, die zu erahnenden Muster auf den Klappstühlen, dieser unglaubliche Tisch oder auch die Kniestrümpfe. Wahrscheinlich ist es das Ensemble. Und obwohl ich Rita und Marina identifiziert hatte, war ich unschlüssig, wer diese Dame sein sollte:

It’s my great cousin Rita. She’s the daughter of Grandma Finchen’s third sister, Agnes. And when that was solved, I realized that the girl on the right must be Marina, the younger of two daughters of Uncle Jupp (Josef) – the only brother. I can’t decide what part of the picture most fascinates me. The madonna in the tulip bed, the barely discernible patterns on the lawn chairs, this incredible table or the knee-highs. Most likely, it’s the ensemble. And even though I had identified Rita and Marina, I wasn’t quite sure about this lady:

Auch wenn sie aussieht, als würde der Kaffeeklatsch ihre Rückkehr vom (erfolgreichen!) Casting für Hairspray feiern – so trägt sie doch ihr „obligatorisches Geschäftsdress“, wie Rita mich aufgeklärt hat… denn es ist tatsächlich Tante Agnes, ihre Mutter. Sie führte in Rohr ein Geschäft. Und ganz ehrlich: mit der Frisur war sie offensichtlich tief in der Eifel mehr am Puls der Zeit, als ihre drei vergroßstädterten Schwestern zusammen 🙂

Even though she looks like this coffeeklatsch is celebratig her return from a (successful!) casting for Hairspray – she is in fact wearing her „mandatory business outfit“, as Rita has informed me… it really is Aunt Agnes, her mother. She owned a store in Rohr. And honestly: with this hairdo she was quite obviously more in tune with the times than her three big city sisters combined 🙂

Barbara

Sie sind da! / They’re here!

Freunde aus München erzählten im vergangenen Jahr von einem wunderbaren Urlaub auf Rügen und von den riesigen Scharen an Kranichen, die sie bei ihrer Zwischenlandung im Darß beobachtet hatten. Ich geriet gleich ins Schwelgen, dass nichts für mich mehr Frühling (oder eben Herbst) heißt, als wenn die Kraniche vorbeikommen. Und erntete verständnislose Blicke. Denn über München ziehen die nicht in ihrer Migration. Ein Grund mehr, im Westen zu bleiben. Gestern waren es hunderte – ich will fast sagen, tausende.

Friends from Munich told us about their vacation on the island of Rügen and the huge flocks of cranes that they watched take a break on their great migration in the Darß region. I immediately revelled in this spring (or fall) feeling when we hear their calls and see the flocks pass on their way North (or South). And they gave me a blank stare. Because the migration route does not cross Munich. Yet another reason to stay in the West. Yesterday, there were hundreds – I’m tempted to say thousands.

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Ich muss irgendwie immer alles stehen und liegen lassen, wenn ich die Kraniche auf einmal höre und muss gucken. Und das Wetter war für den größten Teil des Tages nicht halb so übel, wie es hier aussieht! Er ist da, der Frühling – egal, was die kommende Woche noch bringt!

Every time I hear them, I have to drop whatever I’m doing and look up at the skies. And by the way: the weather wasn’t half as bad as it looks on the pictures (at least for most of the day)! Spring is here – no matter what the new week will bring!

Barbara

Winter!

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Ein Wintermärchen – zwar nicht da, wo ich wohne… aber nur anderthalb Autostunden entfernt. Aufwachen bei Schnee und wunderbarem Licht. Ein Schneemann auf Diät. Eine Burgruine. Stille im Wald (mit versteckten Dachsbaue). Vorsichtiger Sonnendurchbruch. Und – wie man sieht – immer noch mehr Schnee im Himmel 🙂

A Winter Wonderland – though not where I live… but only about an hour and a half by car. Waking up to snow and this wonderful light. A skinny snowman. A towering castle. Silence in the woods (and hidden badger dens). The sun carefully making a breakthrough. And – as you can tell – more snow in the skies 🙂

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Frohes Neues Jahr (leicht verspätet…)!

A belated Happy New Year!

Barbara

Neulich in der Eifel

This post is in German only as I see myself unable to translate this conversation in a manner that only remotely conveys its hilarity. It also won’t work in standard German so the potential readership will remain smallish…

A: „Jetzt sin se all up Jaach no de Pokemons.“
B: „Jo, die sin all bekloppt.“
A: „Anjeblich is do uch eent be oos upp’m Kirchhoff.“
B: „Wie kütt dat dann do hin?“
A: „Do frochste mich jet!“
C: „Denne Vüjelche möt me all ens mit em Kantholz für de Kopp schloon.“

Zu dem Zeitpunkt stand mir schon das Wasser in den Augen und ich versuchte, mein Lachen mit der Hand vor dem Mund zu kaschieren. Als ich aber dann vor meinem geistigen Auge den ca. 80-jährigen „C“ das Kantholz schwingend die Girardet-Brücke in Düsseldorf räumen und die Pokemon-Jäger zu Dutzenden in den Stadtgraben senden sah, wuchs sich das zu einem Lach-Flash fast bis zur Atemnot aus…

Auf bald
Barbara

Winter, endlich! / Winter, finally!

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Und ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Leider ohne Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang, aber ich habe mich gefühlt wie Garfield – auch wenn mich die Realität nicht eingeholt hat:

And I was in the right place at the right time! Unfortunately, there wasn’t enough time for a stroll but I felt like Garfield – reality hasn’t hit me like it hit him, though:

strip2016-01-17_7 Quelle/Source

Ich hätte am liebsten die ganze Straße freigeschippt… und es schneite immer weiter, so dass ich nochmal von vorne anfangen konnte – es war toll! Und ist das der selten gesehene Eisfisch, der in den Pulverschnee eintaucht?

I could have shoveled the snow off the whole road… and it just kept snowing so I got a chance to do it all over again – it was great! And is this the rarely seen Icefish, diving into the powder snow?

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Aber Mensch, DAS wäre doch der Blick für Heiligabend gewesen, oder?!

But really, THIS should have been the view on Christmas Eve, don’t you agree?

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Ich gehe voller Ruhe in den Sonntagabend! Ja, es braucht nicht viel… Habt einen guten Start in die neue Woche!

What a wonderfully calm Sunday night it will be! Yes, I really don’t need much… Have a great start into the new week!

Barbara

Der Außenbaum / The Outside Tree

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Ewald, der Weihnachtsbaumlieferant unseres Vertrauens, hievte den Baum mit seinem Geschäftspartner vom Hänger und meinte lapidar: „Wenn der Karl en net will, dann kütt er an de Kirch‘!“ Womit klar sein sollte, von welchem Kaliber wir hier sprechen. Wahrscheinlich ist es erblich.

Ewald, our trusted Christmas Tree delivery man, hauled the tree from the trailer together with his business partner and said succinctly: „If Karl doesn’t like it, we’ll put it up by the church!“ That should illustrate what caliber tree we’re talking about. I think it might run in the family.

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Ich denke, man kann sagen, dass wir dazu erzogen wurden, uns für nichts zu schade zu sein und alles machen zu können…

I think it’s safe to say that we were raised not too consider ourselves too good for anything and to be able to do everything…

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… allerdings bleibt es auch im fortgeschrittenen Alter bei enger Beobachtung. Und schnell kommt auch noch der Müller vorbei und packt mit an.

… we haven’t been released of close supervision, though. And before you know it, an old friend stops by to give a hand.

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Ruckzuck stand der Baum und ich muss sagen, ich halte es, was Weihnachtsbäume betrifft, mit Sister Monica Joan aus (einer) meiner Lieblingsserie(n) Call The Midwife:

Angemessene Proportionen können nie pompös wirken – nur vulgärer Zierrat und übermäßiger Schmuck.

The tree was up in no time and when it comes to Christmas trees, I have to say I agree with Sister Monica Joan of (one of) my favorite shows, Call The Midwife:

There is no ostentation in appropriate proportion – only in vulgar ornaments and excess trim.

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Jetzt fehlt nur noch der Schnee… Schönes Wochenende!

Now all we need is snow… Have a good weekend!

Barbara

P.S.: Hier geht’s zum Fundraiser für’s Elisabeth-Hospiz!

P.S.: Click here to get to the fundraiser for the Elisabeth Hospice!