Handwerkliche Grüße / Another kind of crafty


Über zwei Monate bin ich nun schon dabei zu testen, ob das was werden könnte mit dem Dorfleben und mir. Es waren zwei ziemlich anstrengende Monate, nicht nur wegen des Tests, sondern auch wegen einiger anderer Dinge, die so „nebenher“ noch liefen. Aber es geht voran und bevor ich ab morgen für zwei Wochen wegen eines Besuchs zu gar nichts mehr komme, wollte ich euch mal schnell auf Stand bringen. Ich hatte mir vorgenommen, ein „Dopelzimmer“ zu renovieren, was in den letzten Wochen so ziemlich die meiste freie Zeit in Anspruch genommen hat. Das war die Ausgangslage:

I’ve been testing for more than two months now whether I’m cut out for village life (you need to know: this is where I spent the first 19 years of my life). These were two really demanding two months, not necessarily because of this experiment but because of a few other things going on „on the side“. But there’s progress and as I will be MIA for two weeks as of tomorrow due to a guest, I want to give you an update tonight. I had planned to re-do a „double room“ which is what most of my free time was allotted to over the past two months. This was the starting point:

Naja, eigentlich war die Ausgangslage, dass das Zimmer zusätzlich zum noch zu sehenden Mobiliar komplett zugeknallt war mit einer weiteren Schrankwand, einem weiteren Bett, zwei Regalen, einem Sofa und Kisten, Kisten, Kisten. Und überall war viel drin, was auch noch gesichtet werden wollte. Das hat sich gelohnt, was weitere Beiträge in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft dann zeigen werden. Gleichzeitig haben wir noch ein anderes Zimmer geleert und fanden mit Hilfe von Nachbarn auch einen Weg, einen unglaublich schweren, klobigen, motorisierten Sessel aus dem Haus zu bugsieren:

Well, the real starting point was a room which in addition to the furniture you can still see above was cluttered with another wall unit, another bed, two shelves, a sofa and boxes, boxes, boxes. And all was filled to the brim with stuff that needed to be looked at. It was worth it which I hope to be able to show with a few posts soon. In a parallel process, we completely cleared another room and with the help of neighbors also found a way to get out the incredibly heavy, bulky, motorized armchair:

Ich hatte entschieden, den langen 60er Jahre (?) Einbauschrank in der Schräge zu behalten – aber mit ein paar Änderungen. Ein Schreiner ist damit beauftragt, für die untere Ebene drei Schubladen anzufertigen und oben links aund rechts außen die Regale mit Türen zu versehen. Das zieht sich noch hin (siehe Fachkräftemangel), aber er überzeugte mich, dass ich das Abschleifen und Streichen des Schranks selbst übernehmen sollte. Spaß habe ich an solchen Dingen ja immer schon gehabt, aber die halbe Zeit hatte ich die diversen Physiotherapeuten etc. aus der Reha im Ohr, was ich alles nicht mehr machen soll…

I had decided to keep the cupboard that was built into the slant in the late 60s (I guess) – but with a few changes. A carpenter is going to make three drawers for the lower level and two doors to cover the shelves at the outer left and right. That will take a little while longer (see: lack of skilled workers), but he convinced me that I should do the sanding and painting myself. I’ve always enjoyed doing these things but most of the time I had the voices of the physiotherapists and the like in my head, telling me what I should avoid doing…

Abschleifen, grundieren, wieder abschleifen, streichen, wieder abschleifen, streichen… oben drauf vier Mal, bis es mir gefallen hat. Dazu das Einbauregal. Dann Wände und Decke… und ich musste feststellen, dass die Zeit des Deckestreichens vorbei ist, aber glücklicherweise war meine Schwester zur Stelle und ich konnte im Gegenzug den Fiddelkram auf ihrer Baustelle übernehmen. Und nun habe ich auf der einen Seite ein Schlafzimmer, in dem der wunderbare Quilt richtig zur Geltung kommt und auf der anderen Seite mein Bastelreich. Da gibt’s jetzt sogar eine Nähmaschine. Ich kann zwar nicht nähen, aber sie war da und wurde integriert…

Sanding, priming, sanding again, painting, sanding again, painting… four layers of paint on the top before I decided it was okay. Then the built-in shelf and the walls and ceiling… and I had to admit that the time of painting ceilings is over for me but luckily my sister was also at the house that weekend and could take over while I did the jobs that take time and patience on her construction site. Now I have a bedroom in one half where the wonderful quilt can finally truly shine and on the other side my creative nook. It now even features a sewing machine. I can’t sew but it was there, so I added it…

Dem aufmerksamen Beobachter wird ganz zu Anfang nicht entgangen sein, dass da eine Katze im Bild war. Diese Katze hat sich offenbar entschieden, dass sie auch hier wohnen möchte. Mittlerweile erwartet sie mich jeden Tag… und am Wochenende sitzt sie schon maunzend vor der Tür, wenn ich zum Frühstück runterkomme. Sie war offensichtlich kein Streuner und gehörte irgendwo hin. Hier wird sie nicht gefüttert – was sie nicht davon abhält, den ganzen Tag hier zu verbringen, wenn ich da bin. Mittlerweile weiß ich, wem sie gehört und fühle mich geehrt, dass sie meine Gesellschaft einem Leben in Luxus vorzieht – sie (oder er?) lässt sich also nicht von Äußerlichkeiten täuschen. Aber hat das jemals eine Katze? Sie ist eine wahnsinnige Klette, folgt mir auf Schritt und Tritt und man kommt eigentlich zu nichts, überall ist sie mittendrin statt nur dabei. Ich weiß nicht, wie das weitergehen soll.

If you looked closely at the first picture, you will have noticed that there was a cat. This cat apparently decided that she also wants to live here. She’s now waiting for me every day… and on the weekend she sits in front of the door meowing away when I come downstairs for breakfast. It was obvious that she’s not a stray cat and belonged somewhere. I don’t feed her – but it doesn’t keep her from spending whole days here (as long as I am home). In the meantime, I found out where her home is (supposed to be), and feel honored that she prefers my company over a life of luxury – she (or he?) is not deceived by appearances. But was any cat ever? She is incredibly clingy affectionate, follows me everywhere and I don’t get around to much, she’s in the midst of everything. I don’t know where this should lead…

So, die Bastelecke ist noch einzuräumen und das führe ich mal besser fort… und dann kommt hoffentlich bald auch mal wieder was aus der Kreativwerkstatt. Es wird sowas von Zeit… Habt ein schönes Restwochenende! Und Frohe Ostern!

Okay, I’d better finish setting up the creative nook… and hope to be able to post about creations from there some time soon. It’s high time! Enjoy the weekend! And Happy Easter, too!

Barbara

Dorf mit Aussicht / Village with a View

Vom letzten Beitrag über Thailand geht es weiter mit der Eifel. Es ist schon wieder viel Zeit vergangen, wo ist der Februar geblieben? Ich komme zu nichts und doch zu viel. Der Blick oben ist der aus dem Garten meines Elternhauses, das meine Schwester und ich geerbt haben, als unser Vater im vergangenen Oktober verstorben ist. Die Frage, die sich uns stellt(e): was macht man mit einem Haus in der Eifel? Nach einiger Überlegung haben wir entschieden, dass wir wir uns eine solide Basis für eine Entscheidung schaffen müssen und deswegen probewohne ich da jetzt. Das größte Problem: Aufstehen um 5:15 Uhr, damit man dem Hauptberufsverkehr voraneilt. Wir räumen noch viel und bald kommt hoffentlich etwas Farbe an die Wände zumindest eines Zimmers – das Experiment ist in der fünften Woche und läuft gut.

From my last post about Thailand I jump right into the Eifel. A lot of time has already passed, where did February go? I don’t seem to get anything done and a lot at the same time. The view above is from the garden of my family home which my sister and I have inherited last fall when my father passed away. The question in need of an answer: what to do with a house in the Eifel? After some deliberation we decided that we need a solid basis for a decision and so it came about that I’m now „test living“ there. The biggest problem: getting up at 5:15 a.m., in order to beat the rush hour traffic. We are still clearing room after room and hopefully one room will soon be done and „my“ room. The experiment is in its fifth week and so far going well.

Ich hatte sogar schon Gäste zum Wochenende: meine Patenkinder und ihre Mutter. Ich war etwas in Sorge, ob sie sich wohlfühlen würden. Das Wetter war eher bescheiden, so dass wir keine großartigen Ausflüge unternommen haben. Aber Hochsitze, etwas Dendrochronologie und die Suche nach Sternchenmoos waren für den ersten Tag schon vollkommen ausreichend. Und Karneval war ja auch noch im Spiel. Die Küche wurde dekoriert, es wurde kostümiert „durch die Häuser gegangen“ und dann noch der Rosenmontagszug geguckt:

I’ve even had weekend guests already: my godchildren and their mother. I was a bit worried whether they would like it. The weather was crappy so we couldn’t really go on any fancy outings. But checking out raised hides, doing a little dendrochronology and the search for Irish moss were more than sufficient for the first day. And then there was carnival, too. We decorated the kitchen, went „through the houses“ as it’s called (a little like trick-or-treating but better) and then of course there was the parade on carnival Monday:

Wir haben einige sehr schöne Wagen und Fußgruppen gesehen und für ungefähr die Hälfte der Wegstrecke hat auch das Wetter mitgespielt (bevor es dann richtig fies wurde) – für mich der schönste Wagen allerdings war der von Alice im Wunderland, äh, Addene Land.

We saw quite a few nicely done floats and groups on foot and for about half of the way the weather was cooperating when it suddenly turned really nasty. The float I liked most, though, was the Alice in Wonderland inspired one.

Nun denn. Ich werde euch also auf dem Laufenden halten. Es könnte hier kurzzeitig zu einem Renovierungsblog werden… Auf bald!

Alright then. I will keep you posted. The blog might turn into a home improvement one for a while… See you soon!

Barbara

Mondsüchtig / Moonstruck


Die Jahrhundertmondfinsternis wollte ich hautnah verfolgen und hatte mich mit Picknickdecke und Fernglas auf den Hümmerich begeben. Einzelne „Mitgucker“ hielten die Reste des Sonnenuntergangs für die Mondfinsternis…

I had made plans to be in a really good spot to watch the „lunar eclipse of the century“ and brought a picnic blanket and binoculars to the Hümmerich. Some fellow moon watchers mistook the rest of the sunset to be the lunar eclipse…

Es kamen immer mehr interessierte Dorfbewohner und Touristen – eigentlich wären Grill und Kaltgetränke auch noch gut gekommen…

We were soon joined by quite a few interested villagers and tourists – and still I wonder why I didn’t think to bring a barbecue and cool drinks…

Der Abend war einfach fantastisch, das Licht, die Temperatur… nur mit dem Mond war es schwierig. Wir haben Ewigkeiten in die (definitv richtige) Richtung gestarrt, aber nichts zu sehen. Man kann sich schon ziemlich dämlich vorkommen, wenn man den Mond nicht sieht. Bis irgendwer rief „Da ist er!“ und sich das wie ein Lauffeuer verbreitete und alle riefen „Wo? WO???“ Es war mehr eine Übung in Pastell und schwer enttäuschend, dämmerungsbedingt. Kann man ihn auf dem Foto überhaupt sehen?

It was a gorgeous night, the light, the weather… just the moon caused some trouble – as it didn’t show up. We were staring in the (right!) direction forever, nothing. Trust me, it’s a stupid feeling not be able to see the moon – knowing full well that it must be there. And then somebody shouted „There it is!“ and the news spread like wildfire, everybody answering „Where? WHERE???“ It was a touch of an orange hue and quite a disappointment, due to it being only dusk. Can you even see it on the picture?

Meine polnische Begleitung und ich machten uns dann so gegen 22:30 Uhr etwas ernüchtert auf den Heimweg und haben versucht noch ein paar Glühwürmchen zu finden… das Wort wurde als unaussprechlich eingestuft, wobei ich sagen muss, dass ich robaczek świętojański auch nicht wirklich eingängig finde. Wie auch immer, ich fand die Vorstellung, mich irgendwie in ein Haus zu begeben, vollkommen abwegig und habe mich entschieden, draußen zu schlafen. Was in vielfacher Hinsicht eine sehr gute Idee war. Vor allem konnte ich den Mond dann doch noch „ordentlich“ sehen… und feststellen, dass ich um die Anschaffung eines Stativs wohl nicht rumkomme!

My Polish companion and I packed up and went home a little deflated at about 10:30 and tried to find some fireflies instead… The German word Glühwürmchen was classified as unpronounceable but I have to say that I have heard catchier terms than robaczek świętojański, too. Anyhow, I somehow couldn’t face going inside and decided to sleep outdoors. It turned out to be a marvelous idea in more than one way. First of all, I did get to see the moon „properly“… and noticed that I really should consider buying a tripod!

Am Samstag ging es mit einem wunderbaren Kaffeeklatsch weiter, der gegen 0:30 Uhr nur deswegen ein Ende fand, weil man sich einredete, dass man ja ins Bett müsse. Anstatt dem Gefühl nachzugeben, den Likör rauszukramen und bis mindestens 4 Uhr weiter zu quatschen. Ich brauche einen Garten. Mindestens.

On Saturday we had another of our coffeeklatsch meetings in similar weather and we only broke up at about half past midnight because it felt like the responsible thing to do – instead of letting intuition rule, get out the liqueur and keep chatting until at least 4 a.m. I need a garden. Minimum.

Barbara

Aprilhimmel / April Sky


Das Wetter muss nicht immer grell sonnig sein, um wunderbar zu sein. Wobei dieses Osterwochenende aprilgerecht ja fast alles im Angebot hatte – bis auf Schnee. Im Grenzbereich zwischen Bud Spencer und dem Massenkonsum der charakteristischen ovalen Gebilde hieß es bei uns irgendwann nur noch „Vier Eier für ein Halleluja“… Ohne Eier hingegen kamen die kleinen Hasenschachteln aus, die ich mithilfe meiner Cameo für die Kollegen gemacht habe (erste echte Bastelaktion in 2018…):

The weather doesn’t have to be right out sunny to be gorgeous. Even though this Easter weekend, true to (April) style, gave it all it had – just snow was missing. We started out with forty colored eggs and somehow by dinner last night we were down to four… The tiny treat boxes I made with my Cameo for my colleagues did not come with eggs, though (first noteworthy crafting activity of 2018…):

Ich hoffe, euer Osterwochenende war erholsam und dass ihr den April zu nehmen wisst!

I hope you’ve had a relaxing Easter weekend and that you know how to handle April!

Barbara

Good-bye PyeongChang

Seit Jahresbeginn war es hier komisch still – das hatte verschiedene Gründe. In den letzten zwei Wochen jedoch den, dass ich jede freie Minute den Olympischen Spielen in PyeongChang gewidmet habe. Jetzt ist die Sonne untergegangen über den Spielen (und gestern über der Eifel) – aber ich brauchte noch einen Moment, mich von diesem Wahnsinnseishockey-Finale heute Morgen zu erholen. Was war das ein Krimi. Und es hat bei mir länger gedauert, als bei den Spielern, die Silbermedaille feiern zu können – es war SO – NAH – DRAN! Den Blutdruck zu messen habe ich mich nicht getraut und meine Stimme hat sich auch noch nicht wieder ganz erholt. Die letzten beiden Wochen im Überblick:

It’s been eerily quiet here since the new year started – due to a number of reasons. The past two weeks were spent watching the Olympic Games in PyeongChang every free minute I had. Now the sun has set over the Games (and yesterday on the Eifel) – but I needed a moment to recover from that fantastic hockey final this morning. What a thriller. I think it took me way longer than the players to realize that this silver medal was a miracle and just as good as gold – but IT – WAS – SO – CLOSE! I didn’t dare check my blood pressure and my voice isn’t quite back to normal, either. The past two weeks at a glance:

Das letzte Foto kommt meinem jetzige Zustand wohl am nächsten… es ist ziemlich genau erschütternd 30 Jahre her, dass mein Olympiawahnsinn Außenstehenden zum ersten Mal so richtig bewusst wurde. Da das damals auch mit der gleichen Zeitverschiebung und den damit einhergehenden Nachtschichten vonstatten ging (Seoul 1988), hat die damals entstandene Zusammenfassung meiner Klassenlehrerin nichts an Aussagekraft eingebüßt:

The last picture probably gets closest to how I currently feel… It was about 30 years ago that my Olympics mania became apparent to people outside of my family. It was Seoul 1988, so I was dealing with the same time zone and the respective night shifts. The following synopsis my teacher made at the time is still powerful:

Aber diese Spiele hatten noch einen ganz besonderen Charme. Durch einen an sich eher unerfreulichen Besuch in den USA im Januar habe ich eine junge Südkoreanerin kennengelernt, die kurz nach dem Beginn der Spiele wieder nach Hause geflogen ist. Ich konnte sie nicht nur davon überzeugen, dass man da dabei gewesen sein muss. Auch nicht nur davon, dass Biathlon mit die coolsten Wettbewerbe zu bieten hat. Nein. Nein, nein. Ich muss so überzeugend gewesen sein, dass sie entschied, die Deutschen anzufeuern – und wie!

But these Games had a very particular charm. During an unplanned visit in the US in January I got to meet a young woman from South Korea who returned home shortly after the Games had begun. I didn’t only manage to persuade her that she had to go and see a race – any race, really. And not only that biathlon is among the most thrilling sports to watch. No. No, no. Apparently, I was so convincing that she decided to root for the Germans:

Photos courtesy of Haemin Kim… and Erik Lesser, apparently?

Haemin blieb uns bis zum (Eishockey-)Schluss heute Morgen auf dem heimischen Sofa treu – die Fan-Base war also wirklich breit aufgestellt. Wir sind jetzt lose für einen Biathlon-Weltcup in Europa 2019 verabredet… Oberhof, Ruhpolding oder doch Oslo? Die Planung kann beginnen!

Haemin was a loyal fan up until the hockey final this morning on the couch – the fan base was truly diverse! We have now started to plan for a World Cup experience in Europe 2019… Oberhof, Ruhpolding oder maybe Oslo? I can’t wait!

Barbara

Hairspray


Das ist die Astrid – die macht den Auftakt zu einem Kurzpost mit drei Fotos. Aber das ist eine kleine Reihe, die allein stehen sollte. Als ich mir die Dias nur mini auf dem Sortiertisch angeguckt habe, fragte ich mich, um welche südtiroler Urlaubsbekanntschaften es sich da wohl handeln könnte. Als sie dann digital vorlagen, kam Licht ins Dunkel: nix Südtirol. Rohr. In der Eifel. Denn den lässigen Teenager links habe ich erkannt:

This is Astrid – she is opening a short post featuring only three photos. But this is a little set that is worth the focus. When I looked at the slides in the mini version on the sorting table, I wondered whether they were friends made while vacationing in South Tyrol. But the cue came with the digital version: forget South Tyrol. Rohr. In the Eifel. Because I recognized the debonair teenager on the left:

Das ist meine Großcousine Rita. Sie ist die Tochter von Oma Finchens dritter Schwester, Agnes. Und als das gelöst war, wurde außerdem klar: rechts, das muss Marina sein, die jüngere von zwei Töchtern von Onkel Jupp – dem Hahn in der Geschwistertruppe. Ich weiß gar nicht, was mich an diesem Foto am meisten fasziniert. Die Madonna im Tulpenbeet, die zu erahnenden Muster auf den Klappstühlen, dieser unglaubliche Tisch oder auch die Kniestrümpfe. Wahrscheinlich ist es das Ensemble. Und obwohl ich Rita und Marina identifiziert hatte, war ich unschlüssig, wer diese Dame sein sollte:

It’s my great cousin Rita. She’s the daughter of Grandma Finchen’s third sister, Agnes. And when that was solved, I realized that the girl on the right must be Marina, the younger of two daughters of Uncle Jupp (Josef) – the only brother. I can’t decide what part of the picture most fascinates me. The madonna in the tulip bed, the barely discernible patterns on the lawn chairs, this incredible table or the knee-highs. Most likely, it’s the ensemble. And even though I had identified Rita and Marina, I wasn’t quite sure about this lady:

Auch wenn sie aussieht, als würde der Kaffeeklatsch ihre Rückkehr vom (erfolgreichen!) Casting für Hairspray feiern – so trägt sie doch ihr „obligatorisches Geschäftsdress“, wie Rita mich aufgeklärt hat… denn es ist tatsächlich Tante Agnes, ihre Mutter. Sie führte in Rohr ein Geschäft. Und ganz ehrlich: mit der Frisur war sie offensichtlich tief in der Eifel mehr am Puls der Zeit, als ihre drei vergroßstädterten Schwestern zusammen 🙂

Even though she looks like this coffeeklatsch is celebratig her return from a (successful!) casting for Hairspray – she is in fact wearing her „mandatory business outfit“, as Rita has informed me… it really is Aunt Agnes, her mother. She owned a store in Rohr. And honestly: with this hairdo she was quite obviously more in tune with the times than her three big city sisters combined 🙂

Barbara