Von Blumen und Insekten / Of Flowers and Bugs


„Da fehlt nur noch der Kaugummiautomat daneben…“ dachte ich, als ich an dieser Bank bei Kottenborn vorbeikam, noch ganz am Anfang meiner Wanderung. Aber ich hätte ja eh keinen Groschen gehabt. Ich war unterwegs auf der Müllenwirft Schleife. Der innere Schweinehund hat sich heute Morgen erst noch eins ins Fäustchen gelacht, aber einmal unterwegs war er bald still. Dafür hatte die Kamera keine ruhige Minute – es wird ein fotolastiger Beitrag.

The look of this bench together with the bin took me right back to my childhood – the only thing missing was a gumball machine right next to it. But then I wouldn’t have had a „Groschen“ (a 10-Pfennig coin) with me anyway… that’s what you got a gumball for back in the day. I was on Müllenwirft Loop. It took me a while to get going this morning but once I was out there, I had a grand time and the camera was put to good use – this is going to be a picture-heavy post.

Irgendwie war ich der irrigen Vorstellung, dass die Wiesen entweder alle schon den Mähmaschinen zum Opfer gefallen seien oder die Blumen so langsam schon wieder weniger werden. Mit meinem Zeitgefühl stimmt irgendwas nicht… ich bin schier ausgeflippt.

For some reason beyond me I was under the impression that most of the meadows had been mown by now or the flowers as such were slowly calling it a day for this season. Something is off with my internal clock, I don’t know… anyhow, I almost lost it.

Die Fingerhüte hatten es mir besonders angetan und waren überall, gefühlt. Wahrscheinlich haben sie mich ein bisschen an Schweden erinnert, wo ich heute genauso gut auf Linnés Råshult hätte rumwandern können.

I couldn’t stop taking pictures of the foxglove in particular and they were everywhere, or so it seemed. They may have reminded me of Sweden where I could have strolled at Linné’s Råshult today…

Ich sollte euch die Insekten und Spinnen auf diesen Fotos zählen lassen, es war die Hölle los. Hier und da auch einige fiese Bremsen (weswegen der Besuch bei den Kühen extrem hektisch ausfiel), aber auch kein Wunder nach den wolkenbruchartigen Regenfällen von gestern Abend.

I should have you count the insects and spiders on these pictures, it was busy. In a few spots I was eaten alive by nasty horseflies (which cut my visit with the cows REALLY short), but not all that surprising after last night’s torrential rains.

Okay, einmal Blüten noch. Ich hätte auch allein von den diversen Rosen und rosenähnlichen Gewächsen 100 Fotos machen können. Insofern habe ich mich insgesamt ja ziemlich zurückgehalten. Alles eine Frage der Perspektive.

Okay, one more collage of blossoms. I could have easily taken 100 pictures of roses and rose-like plants alone. Looking at it that way, I think I was really moderate. It’s all a matter of perspective.

Hätte ich mich nicht gerade mit einer Borreliose rumgeschlagen, hätte ich diese Schaukel ausprobiert. Aber ich war dann heute schon etwas vorsichtiger. Das trifft auch auf den eher ungewöhnlichen Hochsitz zu… aber da habe ich der Brücke nicht so richtig getraut.

If I hadn’t just dealt with Lyme disease, I would have given this swing a try. But I have to say I was a bit more careful than usual today. That’s also true for this unusual perch… but that was more a matter of (not) trusting the bridge.

Ich fand die Strecke ziemlich abwechslungsreich: der Weg führt durch Weiden, (wenig) durch Ortschaften, bietet wunderschöne Aussichten, entlang Bachläufen, im schattigen Wald, in praller Sonne…

I thought it was quite a varied hike: through meadows, (rarely) through villages, it offered gorgeous views, went along little streams, in the shadowy woods, in bright sunshine…

… und ich bin auf den ganzen ca. 15 km keiner einzigen anderen Person begegnet – bis auf die Dame, die mit dem Auto zur Kapelle in der Müllenwirft gebracht wurde, wo ich meine Mittagspause gemacht habe. Apropos: endlich mal eine Kapelle/Kirche, die geöffnet ist. Da steht man auf den Wanderrouten hier in der Gegend leider ja meist vor verschlossenen Türen.

… and I didn’t meet a single soul on all of the 15 km – only the lady who was taken to the little Müllenwirft chapel, where I had my lunch, by car. Apropos: finally a chapel/church that is open. The first one on all the routes I have hiked so far.

Noch gar kein Foto vom Wald – das Problem lässt sich schnell lösen! Schade, dass gerade der Farbtupfer durch einen toten Baum ins Bild kommt… davon abesehen war sehr viel Holz geschlagen und bereits der Rinde entledigt. Der Borkenkäfer lässt grüßen. Die Rinde lag allerdings in großen Haufen weiter im Wald rum – verschmäht der Borkenkäfer die Borke ohne den Baum? Es sieht so aus: eine kurze Orientierung hat ergeben, dass die Männchen der polygamen Art Kammern in den gesunden Baum fressen, um dann Weibchen zur Paarung in diese sog. Rammelkammer locken. Sorry, ich schmeiß mich gerade weg. Es ist spät…

I haven’t even posted a picture from the woods yet – let me fix that. Such a shame that the colorful eyecatcher here is actually a dead tree… Which brings me to another observation: there were quite literally tons of very recently felled trees, I assume all the spruce that didn’t survive the drought and are now prone to bark beetle invasion.

Damit muss ich schließen! Wann sehen wir uns hier mal zu einer Wanderung??

I have to go! When will I welcome you on a hike here?

Barbara

Sundowner

Am vergangenen Freitag war ich am Ende einer Woche angekommen, die mich aus nicht wirklich greifbaren Gründen davonlaufen lassen wollte. Kurzentschlossen habe ich mich auf’s Fahrrad geschwungen und bin mit Lesestoff ausgestattet auf den Hömmerich gefahren, um den Sonnenuntergang zu genießen. Ich kam auch noch rechtzeitig, um die große Aussichtsliege („Hangsofa“) zu ergattern.

This past Friday I had reached the end of a week that somehow had made me want to run away. I can’t put my finger on why that was exactly. Anyhow, it was a spontaneous decision to grab a couple of magazines and get on my bike to go to Hömmerich (hill) to enjoy the sunset. And I was in time to lay claim to the large lounge chair with a view.

Es war so ein Abend, an dem sich alle zwei Minuten extrem was tut am Himmel – und nachdem der eine National Geographic ausgelesen war, musste ich dazu noch im Gebüsch und anderswo rumkriechen und Flora ablichten.

It was one of those nights where the sky changes dramatically about every other minute – and after I had finished reading one issue of the National Geographic, I just had to get up and crawl around in the undergrowth and elsewhere to take pictures of the flora.

Ich hätte meine Freundin Jo aus Utah dabei haben müssen, die sich erst sehr kürzlich als Fan von Löwenzahn geoutet hat. Das war die richtige Jahreszeit am richtigen Ort – einer von vielen in dieser Gegend – um diesem Gewächs zu frönen.

I wished I’d had my frined Jo from Utah over who very recently outed herself as a devoted fan of dandelions. This is the season and the right spot – as so many are in this area – to enjoy that flower.

So richtig gut konnte meine Kamera nicht mit der tiefer stehenden Sonne umgehen (oder ich mit der Kamera, wer weiß) – so streifig sah sie gar nicht aus. Oder aber die Kamera sah mehr, als das menschliche Auge erfassen kann…

My camera had an ever harder time dealing with the sun the lower it got (or maybe it was me having a hard time with the camera, who knows) – it never had stripes in real life. Or maybe the camera saw more than was visible for the human eye. Deep…

Und da hier nun die Arbeitswoche dankenswerterweise bereits an diesem Donnerstag ein gnädiges Ende findet, dachte ich, ich schicke euch mit Grüßen vom Ende eines Tages die Grüße zum Ende eines Monats. Morgen ist Mai! Kann das jemand glauben? Ich stehe immer noch im März, gefühlt.

Thankfully, the work week had mercy on us and has come to an early end (tomorrow’s Labor Day being a holiday in Germany) and I thought I send you a hello from the end of a day for the end of the month. Tomorrow’s May 1st! Can you believe that? I feel I’m still stuck in March somehow.

Also, habt einen schönen Abend und ein noch schöneres (langes) Wochenende!

Okay then, have a nice evening and an even nicer (long) weekend!

Barbara

Frühlingsfotos / Pictures of Spring

Am vergangenen Freitag hatte mich die Dörferblickschleife zum zweiten Mal in kurzer Folge wieder… und es war, als wär’s das erste Mal, weil sich im Moment selbst innerhalb kürzester Zeit alles rasant verändert. Ein paar fotografische Impressionen.

Last Friday saw me back on the „Village View Loop“ for the second time within only… a week? Ten days? And it felt as if it was the first time because nature changes so much so rapidly these days. A little photo post.

~ Barbara

Frühling… so richtig / Spring… for real

Heute Morgen habe ich mich kurzentschlossen vom Frühstückstisch erhoben und mich auf eine leicht verkürzte Fassung der Dörferschleife begeben, über Wirft und Kirmutscheid nach Pomster und zurück nach Barweiler. Es waren geschätzt wohl 12 km und in drei Stunden war es schon wieder vorbei. Und nicht ein Mensch ist mir begegenet. Dafür habe ich mindestens fünf Spechte gehört, aber keinen bei der Arbeit ausmachen können.

By the time I had finished breakfast it was decided: I would go on a slightly altered walk along the so-called Dörferblickschleife, first to Wirft and Kirmutscheid before reaching Pomster and then back to Barweiler. I think it must have been 12 km and I was back home in time for lunch after 3 hours. And not a soul was out there with me on the trail. I did hear at least five woodpeckers, though, but unfortunately couldn’t spot a single one.

Noch hält sich die Natur etwas zurück, aber mit der vorliegenden Wettervorhersage wird wohl spätestens zu Ostern jeder Baum in hellgrün erstrahlen. Bis dahin muss man sich mit einigen Frühblühern und deren Besuchern begnügen (wer findet das Insekt??).

Nature is still a little low-key but the weather forecast for the upcoming days will make sure that by Easter at the latest every tree will be shining in light green. Until then we have to make do with a few early bloomers and their visitors (who can spot the insect??).

Es scheint ein Jahr der Veilchen zu sein, denn auch der ehemalige Rasen vor dem Haus ist ein Meer in lila und ich werde den Teufel tun und da mit dem Rasenmäher drüberjagen – das war heute eine wahre Weide für diverse Wildbienen. Aber im Wald war es auch schön und so wunderbar ruhig.

It seems to be a year for violets, as also the former lawn in front of the house is a purple ocean and I will not destroy that with a premature use of the lawnmower – it was a real meadow for numerous wild bees today. But I loved to be in the woods as well, it was wonderfully quiet.

Am geplanten Pausenstandort fehlte zu meiner Enttäuschung die überdimensionierte Aussichtsliege, aber auch die Treppenstufen zur Aussichtsplattform eigneten sich als Sitzgelegenheit.

I had planned to take a break on the huge lawn chair with a view but to my disappointment that had been removed. But the steps to the viewing platform did the job.

So also heute mal nichts neues aus der Kreativsparte, doch das wird nicht mehr lange dauern! Habt eine gute Woche und bis bald!

Nothing new from the creative nook today but fear not – there will be soon! Have a good week, take care!

Barbara

 

Wandern im Frühling / Hiking in spring

Die Wettervorhersage war vielversprechend, aber es bedurfte heute Morgen wirklich aller Mittel, um diese knapp 20km-Wanderung zu starten. 5°C, Wolken und starker Wind. So bin ich dann zum Start der „Schleife ohne Namen“ am anderen Ende des Dorfes mit dem Auto gefahren… Aber einmal gestartet, war alles gut und schon bald wurde es ansehnlicher.

The forecast had been promising but it needed a lot of pep talk this morning to start on my 20km hike. 5°C, clouds and a strong wind. So I actually took the car to the start of this „Hike with No Name“, which was only at the other end of the village… But once I got going I was fine and soon things got more agreeable.

Der Weg führte von Barweiler Richtung Wimbach bis zur Brücke(nbaustelle) und von dort entlang des Wirftbach auf einen Höhenrücken zwischen Wimbach und Honerath, unterwegs Richtung Adenau. Ortschaften hat man auf der ganzen Wanderung nur gestreift und manche Abschnitte machten schon den Eindruck, als sei hier lange keiner mehr langgekommen.

The route took me from Barweiler in the direction of Wimbach up until the bridge (under construction) and on along the Wirft creek onto a ridge between Wimbach and Honerath, continuing to Adenau. This hike leaves all villages to be seen from afar and some parts of it did leave the impression of a road less traveled.

Oberhalb von Adenau kam ich zu einem Gedenkstein für Clemens de Lassaulx, der von 1844 bis 1886 Kreisförster in Adenau war und ordentlich aufgeräumt hat: es gab noch nicht mal genügend Brennholz in der Gegend (heute schwer zu glauben), auch zurückzuführen auf extensive Vieh- und Schafhaltung auf Heideflächen. Es kam zu einer Aufforstung mit Kiefern und Fichten im großen Stil.

A little above Adenau I passed this memorial to Clemens de Lassaulx who was the head ranger in Adenau from 1844 to 1886 and really got things back on track: there wasn’t even enough firewood around (hard to believe today), which was also due to extensive cattle and sheep operations on the heaths. He initiated large-scale reforestation projects, mainly with spruce and pine trees.

Der anschließende Eulenweg endet in einem Steilhang im Nichts – ist nicht gepflegt. Ich kam nur mit Hilfe eines anderen Wanderers querfeldein auf den darüberliegenden Wanderweg. Den sollte man besser nicht verlassen. Aber nicht nur wenige Wanderer liefen mir über den Weg:

The „Owl Path“ that followed ended suddenly on a really steep slope – it is not well maintained… or not at all? I needed the help of a fellow hiker to reach the path above that one – which I shouldn’t have left in the first place, as I now know. But not only fellow hikers crossed my path:

Der Zustand der Wanderwege war zumeist okay, aber wenn die Wegbeschreibung sagt, man solle nach 1,4 km rechts auf den Grasweg abbiegen, fragt man sich doch, ob es die richtige Stelle ist:

The paths were usually okay but when the guide says to turn right after 1.4 km onto a grass path which maybe or maybe not looks like this you do wonder whether it’s the right spot after all:

Ganz schön viele Windschäden waren auch zu finden, aktuell und eher ältere Fälle.

There were quite a few places with wind damage, recent and older.

Von Adenau jedenfalls ging es erst etwas Richtung Leimbach, um dann wieder nach Honerath umzuschwenken, wo es u.a. durch ein offenes Tal ging mit einer Pferdekoppel an der anderen. Überhaupt gab es auch viele schöne Aussichten.

From Adenau I continued in the direction of Leimbach, to turn towards Honerath again, where I came through a valley full of meadows. There were quite a few gorgeous views along the whole hike.

Über das Sellbachtal ging es zur Barweiler Mühle und wieder zurück an den Ausgangspunkt in Barweiler. Es waren knapp 20 km, für die ich 5 Stunden gebraucht habe, ohne größere Pausen (dafür war es dann doch zu kalt und windig). Und an der Barweiler Mühle hat die Gaststätte, die letztes Jahr so vielversprechend aufgemacht hat, leider zu.

By way of the Sellbach valley I reached Barweiler Mill and later the starting point in Barweiler. I needed almost exactly 5 hours for the not quite 20 km, without any major breaks (it was a tad too cold and windy for that). And the restaurant that had opened last year at Barweiler Mill was closed again.

Nun chille ich mit Larry und bin gespannt, was die kommende Woche bringt. Habt eine gute Woche und lasst euch nicht aus der Ruhe bringen.

Now I’ll go chill with Larry and wonder what the coming week has in store for us. Have a good week and keep calm.

Barbara

 

Winter, 36 h


In der Saison 2019/2020 waren uns offenbar zum guten Schluss (?) 36 Stunden Winter vergönnt. Und fast, um alles wieder gut zu machen, war das einfach nur ein wunderbares Winterwunderland. Viele Fotos, wenig Text.

The 2019/2020 season finally afforded us a 36-hour winter. And almost as if the weather gods tried to appease us (or me at least), it was a fantastic winter wonderland. Lots of pictures, little text.

Die Dörfer Hoffeld und Reifferscheid in der Ferne, beeindruckende Bäume ganz nah.

The villages of Hoffeld and Reifferscheid in the distance, impressive trees close to the touch.

Früh entschied ich mich, dass man für Schnee-Engel nie zu alt ist.

Early on I decided that you are never too old to make a snow angel.

Wahrscheinlich kann ich es zu jeder Jahreszeit, aber hier konnte ich mich gerade noch zurückhalten, mit verzücktem Geschrei auf diesen Baum zuzulaufen.

I’m probably ready to do that in any season, but I just about managed not to run towards that tree screming ecstaticly.

Gibt’s noch wen, den dieser Anblick in vollkommene innere Ruhe versetzt?

Anybody else out there feeling the calm this view produces?

Wild habe ich keins gesehen, nur viele Spuren – und fast noch mehr Hochsitze.

I didn’t see any deer other other non-flying inhabitants of the woods, but lots of tracks – and maybe even more perches.

Es war kalt, man sieht Eis, viel Schnee… und ich fühle einfach nur Wärme:

It was cold, you see ice, lots of snow… and all I feel is warmth:

Das war gestern. Heute ist alles KOMPLETT weg, als sei es nie dagewesen und nur ein schöner Traum… Habt ein schönes Wochenende!

That was yesterday. Today it is ALL gone as if it had never been there in the first place and just a wonderful dream… Have a great weekend!

Barbara

Fortschritte / Progress


Und wieder einmal ist ein Monat vergangen… so langsam jedoch zeichnet sich Hoffnung ab, dass das Tempo an allen Enden etwas nachlässt. Die Sommerferien sind vorbei und „im Büro“ sind wieder alle da, sechs Wochen des Wahnsinns sind beendet. Und als am Mittwoch die Couch kam, habe ich es nach erfolgreicher Montage Larry gleich getan und darauf gechillt. Doch von vorn: mit fachmännischer Beratung und großem Einsatz des Vaters einer Freundin (auch Larry war begeistert), sind Wohn- und Esszimmer nun fertig renoviert:

And so another month has passed… but now that summer break is over I am moderately optimistic that things will slow down on more than just one level. Life at the office was crazy for those past six weeks. And when last Wednesday my new sofa was delivered and successfully assembled by yours truly, I immediately joined Larry and chilled some. But let’s start from the beginning: I was blessed with the professional advice and support of a friend’s father (Larry was quite taken, too) so that the dining and living rooms are now finished:

Der Kaminofen wird dann Ende September installiert… so bleibt mir Zeit rauszufinden, wo ich überhaupt Brennholz herbekomme. Am Ende werde ich auch noch eine Ausbildung zum Waldarbeiter absolvieren. Die restliche Möblierung des Wohnzimmers kommt am letzten Septemberwochenende aus Bonn. Eigentlich wollte ich die alten Möbel im Esszimmer erstmal behalten… aber jetzt, da alles so schön ist… geht das irgendwie nicht. Ich sag ja, der Hausflohmarkt wird nicht wirklich kleiner. Aber die Rosen stehen in der zweiten Blüte – und haben Besuch:

The woodburning stove will be installed at the end of September… so there’s still time to find out where I can get wood to burn. I can’t really see myself doing a training as a lumberjack, though I would have the shirts to go with it! All other furniture for the living room will come from Bonn the last weekend in September. For the dining room I thought I’d keep the old furniture for the time being… but now that everything is basically perfect – it won’t work. I keep telling people: the yard sale is ongoing and doesn’t really get any smaller. But the roses are in their second bloom – and got visitors:

Ich hatte den Eindruck, die Libelle ist tot und bis nah rangegangen, was sie dann dazu bewegt hat, aufzufliegen… dem toten Zustand näher ist nun mein Smartphone. Kommt halt davon, wenn man nicht die 10 Sekunden noch aufwendet, um die Kamera zu holen. Apropos Kamera: die durfte man leider auf der Freilichtbühne in Schuld nicht benutzen, sonst hätte ich euch schon längst von meinem Besuch dort berichtet. In diesem Jahr wurde Pinocchio gegeben. Schön ist es immer, aber in diesem Jahr war es absolut zauberhaft und ich bin sehr froh, eine der letzten Vorstellungen noch besucht zu haben – Pinocchio hatte mich an sich nicht so gereizt. Für 2020 habe ich was auch immer fest im Kalender.

I wondered whether the dragonfly was dead and got really close which made it take off… now, my smartphone is closer to a dead state. I should have spent another 10 seconds grabbing the camera, right? Talking of the camera: unfortunately, photography was not allowed at the Schuld Open Air Theater or I would have created a huge post on that. They performed Pinocchio this year. It’s always just wonderful but this year it was right down enchanting and I’m really happy that I managed to go to one of the last performances – Pinocchio as such was not that much of a pull factor for me but that’s how wrong you can be. A visit in 2020 is already on the agenda.

Am Wochenende danach ging es noch nach München – diese Besuche sind nie mit vielen Fotos gesegnet, da wir nicht viel anderes machen als quatschen, essen, einen heben, schlafen, shoppen und von vorn: unser alljährliches AuPair-Treffen. Es galt 25 Jahre Freundschaft zu feiern. Schocker.

The weekend after that was spent in Munich – these visits never yield many pictures as we don’t do much other than chatting, eating, drinking, sleeping, shopping (start over): our annual AuPair meet. We celebrated 25 years of friendship. Scary.

Und damit komme ich zum Ende – und überlege noch, ob ich mich mit Wahlsendungen heute noch in einen depressiven Zustand versetzen soll. Euch einen schönen Restsonntag und bis hoffentlich bald wieder

I’ve got to come to an end – wondering whether I should watch the specials on the elections in two states, thereby very likely maneuvering me into a depressed mood. Anyhow, I wish you all a wonderful Sunday and hope to post again soon

Barbara

Schwimmbad der Pandora / Pandora’s Pool


Dieses Foto ist auch schon wieder drei Wochen alt und ungefähr 5 Minuten Fußweg von zuhause entstanden. Da hat man ganz schnell mal Urlaubsstimmung besorgt nach Feierabend. Geht auch auf der Terrasse, aber von da ist der Ausblick nicht ganz so schön. Und hier war einiges los. Ende Juni, direkt vor dem Trip nach Flensburg, gab es einen großen Hausflohmarkt. Am Tag selbst und den Wochenenden seitdem ist sehr viel Geschirr, Mobiliar, Bücher, Super 8-Ausstattung, Tischwäsche und und und weggegangen. Der Rest, der immer weiter wächst, weil so langsam auch einiges aus Bonn dazu kommt, bleibt einfach den ganzen Sommer stehen und ich werde ein klassisches schwedisches Loppis-Konzept fahren: Schild an die Straße, wenn ich da bin und wer kommt, der kommt. Alles wieder einpacken kann ich auch an regnerischen Tagen im Herbst.

This picture is almost three weeks old already and it was taken about 5 minutes‘ walk from home. Very easy to get into vacation mode after work. Works on the terrace, too, but the view can’t compare. And so much was going on here, too. At the end of June, right before I went to Flensburg in fact, I had a huge indoor yard sale. On that day and the weekends since, I was able to find new owners for a lot of china, furniture, books, super8 equipment, table cloths and more. Whatever is left keeps growing as piece by piece my things from Bonn move here as well and there’s some yard sale material there, too. I have decided to run a classic Swedish-style loppis all summer: whenever I feel like it, I put out a sign by the road and welcome anyone who’d like to browse. Rainy fall days are more apt for repacking it all and taking it other places.

Nun geht es auch im Haus in die nächste Phase: sechs Wochen oder so habe ich versucht, die Schrankwand im Wohnzimmer zu verkaufen – ohne Erfolg. Am letzten Wochenende haben wir sie dann abgebaut. Dabei stellte sich heraus, dass ich auch wieder einen Elektriker kommen lassen muss, denn bspw. ein Kabel aus der Wand, das per Lüsterklemmen zu einer Dreiersteckdose wird, soll dann doch nicht die Hauptstromversorgung im Wohnzimmer schultern. Am Freitag werden erste Arbeiten für den Kaminofen gemacht (Schornstein u.a.). Und DANN kann es an das „Schönmachen“ gehen 🙂

The work on the house is reaching a new phase, too: for about six weeks or so I have tried to sell the huge wall cupboard – unsuccessfully. Last weekend my sister and I took it down. While doing so, I noticed that I do need to get an electrician in to fix a few things, among others the main power outlet which currently is a cable protruding from the wall connected to a triple socket by way of connectors. This Friday, a chimney will be installed for the woodburning stove to come. And THEN the part where you will actually see change will start 🙂

Wir waren echt gut beschäftigt am Wochenende und hatten uns den Grillnachmittag am Sonntag dann wirklich verdient. Denn das Schwimmbad der Pandora haben wir auch noch geöffnet. Obwohl Kathrin noch meinte, wir sollten vielleicht einfach einen Sarkophag gießen. Auf dem Bild weiter oben sieht man den Flohmarkt und darunter ist ein ehemaliger Pool:

We were really busy on the weekend and more than deserved the barbecue Sunday afternoon. Because we also opened Pandora’s Pool. Kathrin suggested we might just construct a concrete sarcophagus but then we did end up opening it. On the picture above the living room one you see the yard sale and underneath that is a former pool:

Es war nicht ganz so zugeknallt, wie befürchtet, aber praktisch fast nur mit „Müll“. Die Weltmarktpreise für Kupfer werde ich allerdings noch prüfen müssen, bevor der nächste Schrotthändler die Runde macht. Die alten Küchenstühle hätten bestimmt noch Liebhaber gefunden – wären sie nicht total verschimmelt gewesen. Neben Poolreinigungsgerätschaften gab es eine angebrochene Packung Glaswolle (Abnehmer??), eine Rolle Drahtzaun, diverse leere Kartons von ca. 1994 gekauften Bildschirmen, Bühnenbilder von Grundschultheateraufführungen und nicht zuzuordnende Gerätschaften. Ggf. zur Urananreicherung?

It wasn’t quite the dump we had feared but most of it was actually „trash“. I do have to check the market value for copper, though, before the next scrap dealer passes through. The old kitchen chairs would have found a loving new home, I am sure – hadn’t they been extremely mildewy. There was pool cleaning equipment, an opened package of glass wool (interested anyone??), a roll of metal fencing, a collection of empty boxes of computer screens bought in 1994 and the like, set designs and props for primary school plays and equipment we had not a clue what it could be used for. Maybe uranium enrichment?

Und dann Kisten über Kisten mit Melamingeschirr – für Parties von bis zu 90 Gästen. Flache Teller, tiefe Teller, Kompottteller, Suppenschalen… Ich hatte das vorher noch nie gesehen, es waren Werbeprospekte mit DM-Preisen in den Kisten – und alle kamen vom Katastrophenschutz. Gab’s vielleicht mal einen Tag der offenen Tür am Bunker, wo man sich mit Dingen eindecken konnte, die man da loswerden wollte? Wie gesagt, der Hausflohmarkt wächst:

And then boxes and boxes of melamine dishes – multiple-use very sturdy plastic party dishes for up to 90 people. Flat plates, soup plates, dessert plates, soup bowls… I had never seen it before, there were ads quoting Deutschmark prices inside the boxes. And the boxes had originally all been addressed to the disaster reponse office. Maybe there was an open house at one of the nearby mega bunkers and they were having their very own yard sale?? Anyhow, MY yard sale is growing again:

Doch nun werde ich noch ein Stündchen im Garten liegen und lesen… und vielleicht gesellt sich die Katze dazu. Genießt den Sommer und auf bald!

But now let me go outside for a little break in the garden, reading a good book… and maybe the cat will join me. Enjoy the summer and take care!

Barbara

Ein Besuch auf der…/ A Visit at… NÜRBURG


Heidenei, schon der dritte Beitrag im Juni und wir sind noch nicht mal bei der Monatsmitte angekommen. Es könnte ein Zeichen sein, dass sich die Dinge wieder normalisieren. Auch wenn ich wieder eine Woche hintendran hänge, denn der Besuch auf der Nürburg war bereits am Himmelfahrtswochenende!

Good grief, it’s the third post in June already and we aren’t even half way through yet! I take it as a sign that things are starting to get back to normal. Though I’m still behind as this visit to Nürburg Castle took place more than a week ago already.

Heribert Pohl --- Thanks for half a million clicks! from Germering bei München, Bayern
Burg Nürburg:Eifel (Grundriss), CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34100975

Heribert Pohl — Thanks for half a million clicks! from Germering bei München, Bayern
Burg Nürburg:Eifel (Grundriss), CC BY-SA 2.0
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34100975
Nicht maßstabsgetreuer und nicht gesicherter Grundriss der Burg Nürburg in der Eifel

Auf 678mNN thront die Nürburg und ist damit die am höchsten gelegene Burg in Rheinland-Pfalz. Wie die anderen Berge in der Umgebung ist auch dieser ein erloschener Vulkan aus dem Tertiär. 954 findet er als „mons nore“, „schwarzer Berg“, Erwähnung, worauf der moderne Name wohl zurückzuführen ist. Sein Basalt wurde für den Bau der Burg, ab 1160 durch Ulrich von Are, verwendet. Einen Grundriss musste ich mir nochmal besorgen, denn ich Burgenunkundige ließ mich verwirren: die Vorburg ist/war viel mehr als die Kapelle, die wir vom Bergfried aus sehr gut fotografieren konnten, nämlich ein ziemlich großer, von der äußeren Ringmauer umschlossener Bereich.

Nürburg Castle sits on 678m – no other is on a higher elevation in Rhineland-Palatinate. As all the other mountains of the region, it is an extinct volcano from the tertiary that was first mentioned as „mons nore“, „black mountain“, in 954. It seems that the modern name derived from that. The basalt was used for the construction of the castle, started in 1160 by Ulrich von Are. I had to go looking for a plan again as I am somewhat clueless when it comes to castles and got confused: the outer castle is/was of course much more than the chapel that we got a good view of from the bergfried, a pretty large expanse, really, surrounded by the outer ring wall.

Schon im 16. Jahrhundert verfiel die gesamte Anlage und wurde 1587 von niederländischen Soldaten geplündert. Zwar wurde sie 1608/1612 teilweise instandgesetzt (77 Fenster wurden erneuert!), aber kurz nach der Renovierung kam es zu Sturmschäden. Der 30-jährige Krieg hatte auch hier Auswirkungen: die Burg wurde 1633 von Schweden erobert. Das war nicht von langer Dauer; 1689 wurde die Anlage von französischen Tuppen Ludwig XIV. teilweise zerstört. Im 18. Jahrhundert wurde die Anlage als Steinbruch genutzt, bevor 1846, 1871 und 1878 erste Sicherungsmaßnahmen erfolgten. Von der mittelalterlichen Ringmauer ist so gut wie nichts mehr übrig – aber irgendwie hat es was, dass sie heute vom NürbugRING umgeben ist, dessen Start-/Zielbereich wir inkl. des Erlebniswelt-Desasters einwandfrei sehen konnten.

The castle complex deteriorated as early as the 16h century and was raided by Dutch forces in 1587. Quite some renovation took place in 1608/1612, including the renewal of 77 windows, but shortly thereafter, the castle was severely damaged during a storm. It wasn’t left alone by the Thirty Years‘ War, either: the Swedes conquered it in 1633. It wasn’t for long, though, as the castle was partly destroyed by French forces under Louis XIV. in 1689. By the 18th centrury, it was a mere quarry until the first measures were taken to preserve what was left in 1846, 1871 and 1878. Nothing (much) is left of the outer ring wall but the irony is not lost me that nowadays the area is encircled by the NürburgRING racetrack, the start/finish area we got a good view of, too, the disastrous amusement park included.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich vollkommen abschweife: bei dem ganzen Getümmel von Niederländern, Schweden, Franzosen und wer auch immer über die Jahrhunderte hier noch so durch kam (nicht zuletzt die Römer) und mit Sicherheit auch andere als militärische Spuren hinterlassen haben, kann man sich hier ja eigentlich nur als Europäer betrachten.

I’m getting even more distracted: looking at the hustle and bustle of the Dutch, Swedes, French and whoever else passed by through the centuries (the Romans, too!) and the fact that in all likelihood they left more than just military traces, one must come to the conclusion that this is European heartland – how can you consider yourself as anything else?

Doch zurück zur Burg, wo ich neben Ruinen wie immer auch die Blumen im Auge hatte und ein IFO, ein interessantes Flugobjekt, das auf meiner Brille Platz nahm. Den Bergfried oder auch Hauptturm betritt man heute im Erdgeschoss – früher war der Zugang im Stockwerk darüber und der heutige Eingangsbereich war das Verlies und ehemals eben nur von oben zugänglich. Was für ein Alptraum, dunkel, 2,75m dicke Mauern, über hygienische Zustände will man nicht länger nachdenken… viel hoffnungsloser kann es ja nicht kommen.

Back to the castle, where flowers caught my eye, too, and a tiny IFO (Interesting Flying Object) that landed on my glasses. Today, you enter the bergfried or main tower at ground level – originally, the entrance was one floor off the ground and today’s entrance area was a dungeon and only accessible through a hole in the ceiling basically. What a nightmare that must have been, dark, 2.75m thick walls, I don’t even want to imagine hygiene… it can’t get much more hopeless than this.

Karl Meyer, 1901 (Ausschnitt), in: Losse, M. (2008): „Keck und fest, mit senkrechten Mauertürmen… wie eine Krone.“ Burgen und Festungen an der Ahr und im Adenauer Land. Regensburg, S. 127.

Da atmet man heute noch mal ordentlich durch, wenn man oben angekommen ist und den Ausblick genießen kann (übrigens durch das Stockwerk mit der Kuppeldecke auf den Fotos oben).

What a relief to reach the top, take a deep breath and enjoy the view (by the way, passing through one floor with a domed ceiling as shown on one of the pictures above).

Mit diesem Ausblick muss ich zum Ende kommen. Ich wünsche euch einen schönen Abend und eine gute Woche!

This view must mark the end of this post. I wish you all a nice evening and a good week!

Barbara

Dörferblickschleife / Village View Loop


Während ich gestern am ersten lauen Sommerabend des Jahres auf der Terrasse saß und die Fledermäuse über mir in einem Affenzahn kreisten, dachte ich, es sei mal an der Zeit, euch wieder mal zu berichten. Der Mai hatte ja schon ansteigende Tendenz, was die Zahl der Blogbeiträge angeht und für den Juni habe ich große Ziele.

I was sitting on the terrace last night, enjoying the first warm summer night with a bunch of bats circling overhead at lightning speed when I thought it was high time I updated you again. I was on the upward slope already in May (talking about the number of blog posts) and I have quite a plan for June.

Gute Freunde aus Bonn waren am 26. Mai hier, um ein bisschen zu wandern und sie hatten sich ganz konkret die Dörferblickschleife ausgesucht. Die führt direkt an unserem Haus vorbei, so dass es der ideale Ausgangspunkt war. Das Wetter war perfekt, sonnig, aber nicht zu warm. Erstmal geht es lange abwärts zur Kirmutscheider Kirche. Die war leider verschlossen – ein Blick hinein hätte sich gelohnt.

Good friends from Bonn came to see me May 26 and were ready for a hike. They had decided on Dörferblickschleife („Village View Loop“). It goes right by our house so it was the ideal starting point. The weather wad perfect, sunny but not too warm. At the start, it was downhill all the way to the church in Kirmutscheid. Unfortunately, the church was locked – I’m sure a peek inside would have been worth it.

Wenn ihr euch die Infos zur Wanderung unter dem Link oben anseht, lasst euch nicht abschrecken von „14 km“, „mittelschwer“ oder dem Profil, das hochalpin aussieht. Wir sind die Strecke in netto dreieinhalb Stunden gelaufen, die eine oder andere Steigung war dabei, aber nichts, was uns an den Rand der Leistungsfähigkeit gebracht hätte.

If you have a look at the description of this hike at the (German language) link above, don’t get put off by „14 km“, „medium hard“ or the elevation profile which looks like it might be alpine. We did it in three and a half hours (plus lunch break), the inclines were moderate and nothing that pushed us anywhere near our limits.

Viel in Laubwäldern und an Trier- und Wenigbach entlang ist es zumeist beschaulich, in Teilen (Barweiler bis Kirmutscheid) hört man allerdings die B258 ziemlich deutlich. Schmetterlinge gab es zu sehen, Ameisenhügel, wenige Insekten und ich bin mir nicht sicher, ob wir überhaupt eine Biene zu Gesicht bekommen haben… aber man kann mit Sicherheit sagen, dass die Mistkäfer-Population im Kommen ist.

Mostly through light deciduous forest and along the brooks Trierbach and Wenigbach, it’s quite a tranquil path. Only between Barweiler and Kirmutscheid you can hear the traffic from route B258. We saw butterflies, ant hills, few insects and I can’t remember seeing a single bee… but I think it’s safe to say that the dung beetle population is up and coming.

Vor Pomster gibt es eine Aussichtsplattform mit Panoramablick. Die ist schon wettergegerbt, aber die Liegebank war ein gelunger Ort für unsere mitgebrachte Mittagspause. Allein, der Blick auf zwei Schutthügel ist verbesserungsbedürftig – aber vielleicht ist das ja auch nur vorrübergehend.

Before reaching Pomster, we came past some sort of observation deck from where to see all the villages (and have them explained by way of photogrpahs, too). The sunbed was a good spot for our picnic lunch. Alas, the view from the sunbed is obstructed by two piles of gravel – but maybe that’s a temporary arrangement.

Auf dem Weg in den Ort konnten wir noch die Flug-Show eines Roten Milan bewundern. Der wirkte fast wie bestellt und wir mussten uns quasi losreißen. Vor vielen Jahren führte mich der Weg des Schulbusses immer durch Pomster; viel verbunden habe ich damit nicht. Ziemlich sicher bin ich mir allerdings, dass diese wunderschön restaurierten Häuser ihren Glanz erst in den letzten Jahren erhalten haben.

On our way into the village we were treated to the aerial show of a red kite. We felt almost as if he did it just for us and we had a hard time continuing on our way. Many years ago the school bus would take me through Pomster twice a day but nothing in particular ever sprang to mind when thinking of it. I am quite certain, though, that the beautifully redone old farm houses have been back to their former glory for a few years only.

Zur Kaffeezeit waren wir zurück in Barweiler und vielleicht ist es auch für den Wanderer ohne Familienanschluss der bessere Startpunkt, weil man hier im Restaurant noch eine abschließende Kuchenpause einlegen und die sanitären Anlagen nutzen könnte? Dafür könnte man den Parkplatz in der Ortsmitte wählen (nahe der Kirche und den Restaurants), an dem man auch auf der eigentlichen Route vorbeikommt. Wie auch immer: ein gelungener Tag im Frühsommer! Und wer kommt nun mit auf die Wirftbachschleife?!

We were back in Barweiler in good time for a coffee and I wonder whether it isn’t also the better starting point for the hiker without family connections, as you could have a closing coffee and cake at the restaurant here (and bathrooms, too)? You would use the parking lot at the village center (close to the church and the restaurants) that you pass on the actual route as well. Anyhow, a very nice day in early summer came to an end! Now who will join me for the Wirftbachschleife?!

Barbara