Grüne Hölle / „Green Hell“

„Auf den Spuren der Grünen Hölle“ hieß der Rundweg, auf den wir uns am Aschermittwoch begeben haben. Wenn man die Route online sucht, beginnt sie meist an der Nürburg, was ich ehrlich gesagt nicht so gelungen finde. Erstens wäre das für mich das Highlight der Runde und rein von der Topografie her hat man dann den Anstieg zum Schluss. Wir sind in Quiddelbach eingestiegen, am kleinen Wanderparkplatz in der Gartenstraße, haben den Anstieg also erstmal voller Motiviation hinter uns gebracht und konnten dann mit Blick auf die Burg die perfekte Mittagsrast einlegen.

„On the traces of the ‚Green Hell'“ is the name of the circular hike we did on Ash Wednesday. When you look it up online, they usually make you start out at Nürburg Castle but I think that’s not the best way of doing it. For starters, the castle is the highlight and then on top of that, topography works against you, with the ascent at the end. We started in Quiddelbach, from the small hiking parking lot in Gartenstraße, so we were still at the top of our capabilities when it went practically uphill only and then had a lunch break with a breathtaking view in the shadow of the castle.Wir sind extrem wenigen anderen Wanderern begegnet. Es mag zum Teil dem Wetter geschuldet gewesen sein, aber wir sind nicht nur trocken geblieben – sogar die Sonne kam raus, so dass man selbst Mitte Februar in aller Ruhe sitzend pausieren konnte. Kurz vor besagter Pause gab es neben dem Blick auf den irgendwie immer präsenten Aremberg die Reste eines Skigebiets. Also genauer gesagt ein Skilift, der quasi im (jetzt) Wald direkt unterhalb der Burg zu enden schien, und die Reste einer 1952 erbauten 42-m-Skisprungschanze.

Again, there were only very few other people out there. Maybe it was in part due to the weather but not only didn’t we see a single drop of rain – we were even treated to some sunshine so that actually sitting down for a bit to have a proper lunch break was no problem. In February! Shortly before we got there, though, we got a wonderful view of the ever present Aremberg and the remnants of a former ski area. More to the point: a skilift that ended in what is now the woods on the slopes of the castle, as well as the place where a 42m-ski jump was built in 1952.

Auf dem Foto oben sieht man die Talstation des Mini-Lifts, die auf der Luftaufnahme unten sozusagen auf 12 Uhr liegt. Der Lift verläuft durch die Schneise in dem kleinen Wäldchen am Weg und weiter Richtung Burg. Auf der Luftaufnahme erkennt man wie ich meine die Schanze in der Verlängerung des spitz zulaufenden Teils der Burg (was in nördlicher Richtung wäre). Was für eine coole Schanze direkt an einer Burg!

On the picture above you see the lower station of the tiny skilift, which on the aerial view below is located at 12 o’clock. The lift moves through the aisle in that small patch of forest by the path and on towards the castle. I believe that the location of the ski jump is still discernible on the aerial view: to the left of the castle (which would be north of it). What a cool location, right underneath a castle!

Die Nürburg selbst ist auch den Besuch wert, ist zu dieser Jahreszeit allerdings geschlossen. Von einer Besichtigung im Sommer habe ich hier berichtet. Wir haben uns derweil noch etwas weiter unterhalb herumgetrieben und teilweise regelrecht durch den Wald geschlagen (wo aber immer noch die Markierungen des Wegs zu finden waren…), der manchmal wirkte wie eine Ansammlung von grünzehigen Dinosaurierbeinen… hatten Dinosaurier Zehen? Lars hätte es bestimmt gewusst.

Nürburg Castle itself is also worth a visit, but it’s closed at this time of year. But you can find some pictures of another visit in the summer here. Instead, we followed the trail further downhill and at some point felt there was no trail at all (but we continued to come across trail markers…) and at some point were almost sure to be walking in between dozens of green-toed dinosaur legs… Did dinosaurs have toes? I guess I should have asked Lars.

Es war eine wirklich ansprechende Runde von ungefähr 11 km, die im Frühjahr und Sommer sicher nochmal ganz andere Reize zu bieten hat, wenn Wildblumenwiesen in voller Üracht stehen und die Laubwälder wieder grün sind. So aber fallen einem ganz andere Dinge auf, wobei ich immer noch nicht so wirklich weiß wie es zu dieser „Installation“ gekommen ist:

It was a really appealing hike of about 11 km which probably has a whole different appeal in spring or summer when the meadows are in bloom and the hardwood forest sports a green roof again. But right now you notice things that my then not be there or not as prominent. I still wonder a bit how this „installation“ came into being:

Der Wanderurlaub von zuhause hat wirklich großen Spaß gemacht und wird denke ich Wiederholung finden… Für heute erstmal ein schönes Restwochenende!

This home-based hiking vacation really was a lot of fun and is set for a sequel… But for now enjoy what’s left your weekend!

Barbara

 

 

 

Panoramic Views of Kelberg

Man kommt ja wirklich mit nichts mehr hinterher… über eine Woche liegt diese Wanderung schon zurück, aber die Eindrücke will ich euch nicht vorenthalten. Wir waren unterwegs auf dem Kelberger Panoramen Weg, einer gut zu gehenden ca. 15km langen Strecke. Zum Einstieg kamen wir am ehemaligen Pfarrhaus vorbei, bevor wir uns dann irgendwie gleich zu Beginn – also wirklich ganz am Anfang – verhaspelt hatten…

I have a hard time keeping up these days… it’s been over a week already since I did this hike but I still want to give you a little impression of it. We did the Panoramic Views of Kelberg Hike which was a mostly easy access 15 km circular route. At the start we passed the former parsonage before we somehow lost our way literally right at the start…

Böse Zungen würden behaupten, dass wir gleich so ins Quatschen verfallen wären, dass wir die Welt um uns herum vergessen hätten. Vielleicht… eher nicht.

I know what you’re thinking, that we started chatting away the moment we met and forgot all around us. Maybe… not really.

Auf dem Hochkelberg bietet sich auf verschiedenen Bänken mit wunderbaren Aussichten die Pause an… nur ein bisschen windig war’s an diesem Karnelvalsdienstag. Das Wetter war ja vor- wie nachher wunderbar; die lange, für den Montag gepante Tour fiel leider letztlich ganz dem Wetter zum Opfer.

The summit of Hochkelberg offers breathtaking views and a number of benches to have a nice break… it was just a little windy on that Tuesday. The weather had been fantastic before and then again after that second half of my hiking vacation. The long hike we had planned for Monday had to be called off completely.

Wie auch immer, abwärts vom Hochkelberg kamen zum ersten Mal meine Stöcke zum Einsatz. Ziemlich steil, relativ schmal und noch gut vereist. Da war ganze Konzentration gefragt und die Kamera blieb in der Tasche.

Anyhow, the descent from Hochkelberg saw the first use of my hiking poles. Quite steep, pretty narrow and still rather icy. I needed to stay focused and left the camera in the bag.

Auf dem eigentlich gut ausgeschilderten Weg haben wir dann allerdings irgendwann einen Abzweig verpasst. Ich hatte zumindest ein Foto der Übersichtskarte gemacht und stellte fest, dass wir mit einem kurzen Abstecher über die Geschichtsstraße wieder auf den Panoramenweg zurückfinden würden. Ohne diese Abweichung hätten wir erst das Gefallenenehrenmal für den Ersten und Zweiten Weltkrieg verpasst…

The trail was generally well equipped with signposts but at some point we did miss a turn. Luckily, I had taken a picture of the trail map so we realized that if we took the „History Trail“ for a while, we would meet our „P“ trail again. If it hadn’t been for this detour, we would have missed out on first the memorial for soldiers killed in WW1 and WW2…

… und dann noch die Schwarzenbergkapelle, die als erste Kapelle/Kirche überhaupt auf allen Wanderungen, die ich bisher in der Eifel gemacht habe, geöffnet war. Echt ein Alleinstellungsmerkmal.

and then Schwarzenberg Chapel, the first chapel/church that I came across on all my hikes in the region which was open for the public. Truly unique for that fact alone.

Auch wenn wir so gut wie kaum jemandem begegnet sind auf dieser Wanderung, fühlten wir uns doch nicht allein, eher ständig beobachtet!

Even though we hardly met a soul on this hike, we never felt lonely – quite the opposite, really, under constant observation!

Das war der Dienstag. Auch Aschermittwoch hatte eine Wandung zu bieten, doch dazu ein anderes Mal mehr.

That was Tuesday. Ash Wednesday had another hike in store but more about that another time.

Barbara

Focus: Basalt

Manche Leute brauchen schicke Apps oder komplizierte Software zur Bildbearbeitung… mir reicht eine verdreckte Linse. Sieht auch aus, als flöge Konfetti durch die Luft, an diesem Karnevalssamstag, von dem man eigentlich nichts merkt. Mich jedenfalls hat es, inspiriert vom Eifel Explorer, nach Hoffeld verschlagen. Nicht, dass es weit wäre oder anderweitig größerer Planungen bedurft hätte – aber manchmal muss man halt zu seinem Glück gezwungen werden.

Some people need fancy apps or complex software for image manipulation… I make do with a dirty lens. It somehow looks like confetti is in the air, on this Saturday in carnival that goes by practically unnoticed. Anyhow, the Eifel Explorer inspired me to go to Hoffeld. Not that it was far away or otherwise needed a lot of planning – sometimes you just need to be pushed.

Der Hoffelder Kopp, genauer: der Burgkopf in Hoffeld, ist eine ehemalige Vulkankuppe, an der weit über 150 Jahre hochwertigster Basalt abgebaut wurde. Die Tatsache, dass ich heute zum ersten Mal da war, obwohl ich ungefähr 6 km entfernt aufgewachsen bin UND mein Vater dort in grauer Vorzeit mal gearbeitet hat, hat mich heute ziemlich geschockt. Besonders als ich rausfand, dass man im ehemaligen Windenhaus anhand zahlreicher Infotafeln ziemlich interessante Dinge erfahren kann. Bis 1984 lief der Betrieb – vielleicht war das dann auch einfach nur eine Industriebrache, als ich Kind war… wie auch immer.

The „Hoffelder Kopp“, or Burgkopf in Hoffeld, is a former volcano where high quality basalt was mined for more than 150 years. The fact that today marks my first visit there is baffling to downright shocking, considering that a grew up a mere 6km away AND that my father used to work there for a while many moons ago. More so when I realized that you can actually learn a lot about it at the former winch house, which now features a number of info panels. It was operational until 1984 – maybe it wasn’t really much more than industrial wasteland when I was a kid… anyhow.

Mit am interessantesten fand ich, wie lange die Mechanisierung auf sich warten ließ. Bis zu 12m hohe Basaltsäulen wurden einzeln rausgebrochen… dann wiederum kein Wunder, dass der Abbau der ersten von insgesamt sieben Sohlen wohl länger gedauert hat, als der ganze Rest. Die Art der Nachfrage änderte sich zwar (von Basalt zur Herstellung von Grenzsteinen, über Wegebau, Gleisbettung und Pflastersteinen, dem Bau des Nürburgrings, dem Bau des Hindenburgdamms nach Sylt, dann auch des Westwalls hin zu Basaltschotter und Splitt für die quasi hauseigene Teermischanlage). 72m tief ist der entstandene Krater, der sich nach Stillegung mit Grundwasser gefüllt hat. Eine der Infotafeln zeigt diese Abbildungen:

One of the most interesting things was to realize just how long it took for mechanization to take hold. Basalt pillars up to 12m in height were manually extracted… with that in mind, it is not surprising that the disappearance of the first of the seven beds took longer than all the rest combined. The nature of the demand kept changing through time (from basalt for landmarks to road and railroad construction, pavements, the construction of the Nürburgring race track or the Hindenburg Dam connecting Sylt to the mainland, the Siegfried Line and later gravel and grit for the asphalt production they had on-site). The resulting crater is 72m deep and slowly filled with groundwater after extraction stopped. One of the info panels shows these photos:

Faszinierend fand ich auch die Tatsache, dass es eine eigens eingerichtete Frachtbahn zum Bahnhof nach Ahrdorf gab, die nach dem System der Straßenbahn in San Francisco arbeitete: die schwerbeladenen Waggons wurden per Schwerkraft zum Bahnhof bewegt, während die geleerten Waggons in diesem Kreislauf automatisch wieder nach oben gezogen wurden. Wie auf der Luftaufnahme zu sehen, sieht man eigentlich nichts mehr und man könnte den See auch für ein Maar halten. Wenn da nicht hier und da dann doch noch Reste rumstünden.

I was fascinated by the fact that there had actually been a freight rail to the train station in Ahrdorf which worked the same way as the streetcars in San Francisco do: the heavy cars were sent downhill using only gravity while the empty ones made their way back automatically in this circular system. As you can tell from the aerial photograph above, you can’t really see much of its history any more and the lake might as well be a regular maar (a kind of volcanic lake very common around here). If it weren’t for a few overgrown left-overs here and there.

Leider kann man nicht wirklich an den See und schon gar nicht schwimmen – es sei denn, man ist Mitglied im Angelsportverein Hoffeld… auch wenn die Beschilderung Fragen ob der Betätigung der Mitglieder aufwirft 😉

Unfortunately, you can’t get near the lake anymore, much less swim in it – unless you are a member of the fishing club of Hoffeld… even though the sign („No Fishing! The Fishing Club of Hoffeld“) makes you wonder about the true intentions of said fishing club 😉

Aber der See sieht auch vom kleinen Aussichtspunkt wunderschön aus. Leider lud die Temperatur heute ja nicht zum Verweilen ein…

But there’s a nice view of the lake from a small viewpoint. Unfortunately, today’s temperatures did not exactly invite to linger…

Auf der zweiten Hälfte (oder dem letzten Drittel) des Rundwegs hat man dann auch noch einen wunderbaren Blick auf die Nürburg:

On the second half (or the last third) of the circular walk you can enjoy a great view of the Nürburg castle:

Aber jetzt ist’s Schlafenszeit! Habt einen schönen Sonntag und auf bald

But now it’s bedtime! Have a wonderful Sunday and see you soon

Barbara

 

Winter sunrise

Das Wetter der letzten Tage war absolut unbeschreiblich und ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber: sobald ein bisschen Wind geht sieht es aus, als sei Diamantstaub in der Luft, alles glitzert. Dabei ist so gut wie kein Schnee da. Es ist sooo kalt und ich sah aus wie ein frisch gekochter Hummer, als ich heute Morgen von einer kleinen Runde zurückkam.

The weather has been nothing less than breathtakingly gorgeous for the past few days and I know I’m being repetitive but: as soon as the breeze picks up, it’s as if the air was filled with diamond dust, glittery. And there’s hardly any snow at all. It is soooo cold and I looked like a freshly cooked lobster when I came home from an early morning stroll today.

Ich gehöre ja nicht zu den Frühaufstehern, aber nachdem ich mich gestern Morgen am Schreibtisch unfassbar geärgert hatte, dass ich nicht besser organisiert noch vor Arbeitsbeginn draußen gewesen war, war der Entschluss für heute gefasst. Das Licht war nicht ganz so gut, aber es war trotzdem ein Genuss.

I’m certainly not an early bird but after I was so angry at myself for sitting at my desk yesterday morning, instead of going out on a stroll before I put the finishing touches to this month’s payroll, the plans for today were clear. The light wasn’t quite as beautiful but it was a delight nonetheless.

Weil ich gemerkt habe, dass mein Hirn wieder den Punkt erreicht hat, wo es einer Formatierung bedarf und der Montag eh frei ist, habe ich auch noch den kommenden Dienstag und Mittwoch frei genommen und werde einen 5-tägigen Wanderurlaub einlegen. Am Wochenende fange ich ganz langsam an (erstens zum Warmlaufen und dann wollen auch noch Muzen gebacken und Biathlon-WM geguckt werden), aber Montag geht’s dann los, drei Tage zwischen 11 und 22 km pro Tour. Drückt die Daumen, dass das Wetter mitspielt. Ich muss so richtig fertig werden, damit Ruhe einkehrt. Morgen geht’s hier los:

I’ve noticed that my brain has reached the point where a formatting is badly needed and as we have Monday off anyway (due to carnival, even if there is none), I decided to add Tuesday and Wednesday to that and will go on a 5-day hiking trip, home-based. The weekend will start out slow (first of all because I need to get going and then I will have my first shot at home-baked Muzen plus I don’t want to miss the biathlon world championship races), but Monday will have the first real deal, three days of between 11 and 22 km of hiking per day. Keep your fingers crossed that the weather allows… I have to reach that point of total exhaustion, of being too tired to think. I’ll start out here tomorrow:

Ganz andere Neuigkeiten gibt es von Larry zu berichten. Ich war auf einer Social Media Seite in eine Gruppe eingeladen, in der es eigentlich um stark übergewichtige Katzen geht (es ist der Winterspeck, den Larry angesetzt hat, aber sie will es mir nicht glauben – seit Monaten keine Jagdzüge mehr, aber lassen wir das) und weil es da eigentlich ziemlich witzig zugeht, dachte ich, ich stelle Larry mal vor. Drei Tage und 6.800 Likes und 407 Kommentare später verhandele ich jetzt, was ich als Social Media Manager des Stars so abgreifen könnte…

Meanwhile, Larry made for a whole different kind of news. I had been invited to a group about excessively overweight cats on a social media platform (it’s just a little pseudo hibernation extra in Larry’s case but she claims she’s as slim and fit as ever – well, it’s been MONTHS since she was last out hunting but don’t get me going on that) and as it’s been quite a lot of fun following the posts there, I thought I’d introduce Larry as well. Three days and 6.800 Likes and 407 comments later I’m now negotiating my share as the live-in celeb’s social media manager…

Und nun wünschen wir beide euch ein schönes Wochenende und ziehen uns zu Kaminfeuer und Serienwahn zurück!

And with this Larry and I wish you a wonderful weekend and retreat to the fire and some more binge-watching!

Barbara

B… Baker’s Twine!

Während hier gerade alles wieder weiß wird, die Katze auf dem Sofa schnarcht und ich den Kaminofen angeworfen habe, möchte ich eine weitere Karte ins Rennen geben. Manchen mag sie bekannt vorkommen, denn sie war schon Teil des letztjährigen Basars, jedoch nie veröffentlicht… und DIESE ist funkelnagelneu und in meinem erst vom Christkind gebrachten Mini-Fotostudio abgelichtet:

While the landscape is being covered in white all anew, the cat’s snoring on the sofa and the woodburning stove is doing what it was meant to do, I’d like to present another card. It may be familar to some of you because it was part of last year’s hospice fundraiser already but it was never published as such… and THIS particular one is all new and just got photographed in my mini photo booth that Santa brought:

Diese Karte gebe ich in die folgenden Challenges (wo bleiben die Recycling Challenges, wenn man sie braucht: Millimeterpapier noch aus Schultagen!):

I’ll enter it into the following challenges (where are the recycling challenges when you need them: millimeter paper from school!):

CCAYR: Something that starts with A or B (baker’s twine)

12 months: #73 Anything Christmas Goes, optional twist: clean and simple

MLCCB: #33 Anything Christmas Goes

January Rudolph Days Challenge

CCC: Ribbon or Twine

Habt ein wunderbares Wochenende!

Have a wonderful weekend!

Barbara

 

Metallic Embossing

Das Wochenende ist da, yay! Und ich hab viel vor! Karten basteln, ein neues Kuchenrezept ausprobieren, mit Freunden telefonieren, meinen Weihnachtsbaum abbauen (draußen), die eine oder andere lange überfällige Karte schreiben… und am Sonntag soll die Sonne scheinen, also vielleicht auch noch ein bisschen wandern? Auf jeden Fall endlich diese Karte(n) hier posten, die sind schon lange gemacht. Metallpapier sollte es sein für die stash challenge bei 52CCT, Heat or Dry Embossing für Papercraft Challenges und dazu habe ich noch niedliches Geschenkpapier recycelt.

The weekend’s here, yay! And there are so many things I’d like to do: crafting, testing a new cake recipe, call a few friends, take down the outdoor Christmas tree, write a few long overdue cards… and then there’s supposed to be sun on Sunday, so maybe be out hiking a bit, too. In any case, I’d like to finally post these cards, I made them a few days ago already. The Stash Challenge over at 52CCT asks for Metallic papers, while Papercraft Challenges would like to see Heat or Dry Embossing on your cards. On top of all that, there’s a recycled bit, too: the snowmen come from used wrapping paper.

Also, hier nimmt sie teil, die Karte im Fokus:

So here goes, this is where I enter the card in focus:

Papercraft Challenges: #66 Heat or Dry Embossing

52CCT: January Stash Challenge: Metallic Papers

CHNC #526 Anything Christmas Goes – Optional: no sentiment

MLCCB: #30 Anything Christmas Goes

Schönes Wochenende!

Have a good weekend!

Barbara

Trending: Mittens

Wahrscheinlich lag’s daran, dass Bernie auch den Weg in meinen Hof gefunden hat: ich bin ein bisschen mit Handschuhen über die Stränge geschlagen. Ein ganz kleines bisschen. Seit ziemlich genau 3 Jahren lag bei mit ein Bastel-Set meiner Lieblingspapeterie in den USA, Paper Source, rum. Es sollte eigentlich eine Girlande sein, aber da die nur für eine Wand und nicht für ein Fenster gedacht war, musste ich mir was anderes überlegen.

Maybe it had to do with the fact that Bernie also found his way to my driveway: I went a little overboard with mittens. Just a little bit. I’ve had this set for a mitten garland lying around for three years, to the day almost – it’s from my go-to place on every visit to the US: Paper Source. But it was meant for a wall, not a window, so I had to think of an alternative use.

Also ja… es gibt 12 Stück, alle Unikate:

So yes, there are 12 of them, each one of a kind:

Eine ausgesprochene „Mittens Challenge“ gibt es leider gerade nicht, aber doch die folgenden:

Unfortunately, there is no „mittens challenge“ around just now but I’ll enter it (the one in focus, with the star and hearts) here:

12 Months of Christmas: #73 Anything Christmas Goes

MLCCB: #30 Anything Christmas Goes

CHNC: #526 Anything Christmas Goes, Optional Twist: No Sentiment

Und nun: habt eine gute letzte (!) Woche im Januar!

But now have a good last (!) week in January!

 Barbara

 

Ein neues Jahr / A New Year

Das neue Jahr ist schon über drei Wochen alt und ich erhole mich nur erschreckend langsam von einer ziemlichen Erschöpfung am Ende des alten Jahres. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass ich an diesem Wochenende die Kurve kriege, denn ich konnte mich endlich von der Couch erheben und auch was anderes machen, als Serien gucken (auch wenn ich weiter noch ca. 9,5 Staffeln meiner neuesten Sucht vor mir habe). Schlimm, wenn man selbst aus dem Badezimmerfenster raus Vögel beobachten kann 🙂

We are already more than three weeks into the new year and I am taking a shockingly long time to recover from the state of exhaustion I had reached at the end of the old year. I am cautiously optimistic that this weekend has shown a marked change because I was able to get up form the couch and do things other than watching TV (even though I still have about 9.5 seasons of my latest addiction to go). Fate really deals you a blow when you can do birdwatching from the bathroom window 😉

Aber ich versuche ja schon, mich hin und wieder draußen zu bewegen und der Schnee, den wir für eine überraschend lange Zeit genießen durften, hat da schon geholfen.

That being I said, I do try to be out and about on a reagular basis and the wonderful snow we were blessed with for a surprsingly long time helped a lot.

Dabei habe ich unter anderem eine… Weihnachtsecke im Wald entdeckt. Wer wohl hier gefeiert hat? Und ob die Dekorationen auch spätestens zu Lichtmess wieder abgeräumt werden? Ich bleibe dran.

On one of my walks I found this… Christmas nook in the woods. I wonder who celebrated here? And whether the decorations are taken down again latest at Candlemas? I’ll keep you posted.

Zu einem Power-Spaziergang an der Ahr ist es auch gekommen. Das heftige da finde ich ja immer, dass man gleich zum Einstieg erstmal heftig lang ziemlich steil bergauf muss. Es lohnt sich zwar auf jeden Fall, aber das ist vom Gefühl her wie morgens kurz nach Sonnenaufgang joggen. Dafür bin ich nicht gemacht. Hat mich ans Wandern in Cinque Terre erinnert. Wie dem auch sei: Sonne habe ich seit 1.1. glaube ich an drei Tagen in homöopathischen Dosen gesehen, aber stellt euch mal diesen Ausblick an einem sonnigen Herbsttag vor, wenn die Weinberge dann auch noch in voller Herbstlaub-Pracht stehen.

One thing I did was a „power stroll“ on the river Ahr. The tough part is that you always start out with a rather long and rather challenging ascent. It’s totally worth it, no doubt, but to me it feels like going out jogging before sunrise. I’m not cut out for that. It reminided me of hiking in Cinque Terre. Anyhow: I think I’ve seen the sun about three times since January 1, and in „homeopathic doses“ as we say, but imagine this vista on a sunny day in fall, with the vineyards sporting gorgeous foliage.

Es bedarf natürlich nicht der Erwähnung, dass Larry es genießt, dass ich erstens soviel zuhause bin und zweitens soviel Zeit auf der Couch verbringe. Mnachmal habe ich das Gefühl, sie ist mehr unterwegs als ich und das will was heißen. So oder so gilt weiterhin: mittendrin statt nur dabei:

Probably no need to mention that Larry enjoys that I am at home so much AND spend a lot of time on the couch, usually with her. Sometimes I think she may be out and about more than I am which… no, let’s not go there. What I’ve wanted to say: she remains in charge of everything around here:

Die Aussichten für diesen Blog: hoffentlich bald mal wieder mehr aus der kreativen Ecke, schließlich will ich mal richtig loslegen mit meinem Mini-Fotostudio, das unter dem Weihnachtsbaum lag. Da sollten halbwegs gut belichtete Bilder bei jedem Bewölkungsgrad und jeder Tages- und Nachtzeit möglich sein.

The outlook for this blog: hopefully more from the creative nook soon as I would like to finally give the new mini photo booth a try that Santa brought. With this, it should be possible to take somewhat well-exposed pictures no matter how cloudy the day is or even at night.

Genießt den Schnee, wenn vorhanden, oder eine heiße Tasse Tee oder Kaffee bei einer anregenden Lektüre oder die Vollendung eines Puzzles. Dabei fällt mir ein: da wartet noch ein Lego-Set auf mich…

Enjoy the snow, if you’ve got any, or a hot cup of tea or coffee over an inspiring read or finishing a jigsaw puzzle. Which reminds me: I still have an untouched Lego set waiting for me…

Barbara

Dankbarkeit / Gratitude

Es ist allerhöchste Zeit, dass es hier, im Zuhause des Fundraisers für das Elisabeth-Hospiz in Lohmar, auch endlich mal ein Update in dieser Sache gibt. Das hat dieses Jahr nicht ganz so verlässlich geklappt, weil ich u.a. auch noch auf Instagram unterwegs war und die diversen Kanäle konnte ich irgendwann nicht mehr alle bedienen… und Instagram war da deutlich leichtgängiger. Ich habe jetzt schon Ideen für nächstes Jahr 😉

It’s high time for an update on the fundraiser for the Elisabeth Hospice in Lohmar here, at its home. The communication here wasn’t quite as up to date as you are used to, once the original „catalogue“ was published. That was due to the fact that I had also started advertizing it on Instagram among others and I reached a point where I didn’t manage to feed all the channels any longer… and Instagram is a lot less… heavy. I’ve already had first ideas for next year 😉

Bevor ich zu Zahlen komme: ich bin überwältigt. Vom Zuspruch. Von den Rückmeldungen zu Käufen. Von der generellen Welle an Unterstützung, Wertschätzung, Anfeuerung, Verbreitung guter Laune. Vielen Dank an euch alle! Vielen Dank auch besonders an die strickenden, einkochenenden, bastelnden, backenden, nähenden Unterstützer*innen, ohne die das alles gar nicht möglich wäre – schon gar nicht in diesem Ausmaß. Ihr seid der Wahnsinn!

Before I get to the numbers: I am humbled. By the response. By the feedback on purchases. By the general wave of support, appreciation, good cheer. Thank you everybody! Many thanks also and especially to the knitting, preserving, crafting, baking, sewing supporters – it wouldn’t have been possible without you, much less at this scale. You rock!

Bevor es losging, war ich ein bisschen in Sorge, wie das in diesem so anderen Jahr laufen würde. Dabei müsste ich euch doch mittlerweile gut genug kennen. 1000 Euro waren fast innerhalb  24 Stunden erreicht. Kurz darauf waren die 2000 geknackt. Sollten wir auf einen Spendenrekord (>2500 Euro) von etwa 3000 Euro hoffen können?

Before the fundraiser went online, I didn’t know what to expect this year where everyting was different. But you would have thought I knew you folks by now. The 1000-Euro milestone was reached in little more than 24 hours. Shortly thereafter we reached 2000 Euros. I started entertaining the thought that it could be possible to surpass last year’s result (2500 Euros) and maybe reach 3000?

Wir haben die 3000 Euro geknackt! Und dank großzügigster Aufrundungen und teils richtig krasser CFN (Cash for Nothing)-Beteiligungen… sind es unfassbare 4000 (viertausend) Euro geworden, die ich soeben an das Hospiz überwiesen habe. Ja, ich habe das mehrmals durchgerechnet und abgeglichen. Ja, ich bin mir sicher.

We made 3000 Euros! And thanks to both very generous rounding up and some breathtaking CFN (Cash for Nothing)… we made an incredible 4000 (four thousand) Euros which I had transferred to the hospice a moment ago. Yes, I did double- and triple-check. Yes, I am sure.

Viele Grüße und ein großes Dankeschön auch von Larry, die auf dem ersten ordentlichen Fernsehabend seit ewig besteht.

Larry sends her love and a relieved thank you, too, insisting we now retire to the couch and finally have the first proper TV binge in, like, forever.

Barbara

P.S.: Last-minute Geschenk können natürlich weiterhin erworben werden – das fließt dann ein in den Fundraiser 2021!

P.S.: Of course you can still purchase last-minute gifts – the proceeds will be added to the 2021 fundraiser!

Rettet Larry! / Save Larry!

Larry ist genervt. Hier ist zuviel los. Hier wird den ganzen Tag gepackt, sortiert, gerechnet. Das muss ein Ende haben. Aber es hört nicht auf, denn Barbara hat ein Ziel: sie will 3000 Euro für das Elisabeth Hospiz in Lohmar knacken. Also habt Erbarmen mit dieser bemitleidenswerten, vollkommen vernachlässigten Katze, die einfach nur ihr Leben zurück will.  Ingrid will helfen und hat noch wunderschöne Masken für die Feiertage genäht (mit Nasendraht und Filterfach):

Larry is annoyed. Too much is going on here. Packing, sorting, calculating – all day long. That has to come to an end. But there’s no hope yet because Barbara has a goal: she wants to reach 3000 Euros for the Elisabeth Hospice in Lohmar. So have mercy on this poor, neglected cat – all she wants is to have her life back. Ingrind was ready to help and donated wonderful community masks for the holidays:

Und dann gibt es natürlich weiterhin schicke, wärmende Strickwaren wie diese – für alle Details, guckt gerne hier nach.

And then of course, there is still a lot of warming knitwear – très chic! – check out all the details here.

Nicht zu vergessen die Gelees (noch wenige übrig der Sorten Apfel, Ananas-Kürbis und Wildkirsche-Rum). Lakritzlikör (in Kombination mit Strickwaren ist ein Frieren definitv ausgeschlossen) – und bspw. diese Teelichthalter (Bienenwachseteelichte!):

Last but not least there are jellies (only few left of the varieties: apple, pineapple-pumpkin, and wild cherry-rum). Licorice liqueur (frost does not stand a chance when  combined with knitwear) and these tealight holders (bees wax candles incl.) for example:

Also, das war Larrys Hilferuf 😉 DANKE und habt ein wunderbares Wochenende!

So, this is Larry’s plea for help 😉 THANK YOU and have a wonderful weekend!

Barbara

#elisabethhospizlohmar #fundraiser #weihnachtsmarkt