Wandern am / Hiking at Rursee

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Planänderung für den zweiten Wandertag: Besuch am Rursee, wo die Mitwanderin einen Wohnwagen teilt und kurzfristig keine andere Option hatte, als an diesem Wochenende dort zu sein. Glücklicher Zufall, würde ich dann mal sagen. Und spätestens mit so einem Blick von der Terrasse des Wohnwagens wird klar, warum man ihn hat:

Change of plan for the second day hiking: a visit at Lake Rur where the friend joining me for the day shares a caravan and at short notice had to take that weekend there. A lucky coincidence, I would say. And if anyone has a hard time imagining why you would have a caravan, the view from the terrace should get the point across:

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Der Rursee (auch: Rurtalsperre Schwammenauel) war mir ein, wenn auch vager, Begriff. Der Damm (bzw. die Dämme) wurde bereits 1938 fertiggestellt und im Zweiten Weltkrieg durch die Wehrmacht in Teilen gesprengt – was eine 13-tägige Flutwelle auslöste – und ist seit 1959 wieder rehabilitiert. Mit 7,38 km² Fläche und 203,2 Millionen m³ Wasserspeicher (da gibt’s leicht abweichende Angaben, aber alle etwa diese Hausnummer) ist er der zweitgrößte in Deutschland. Er schlängelt sich über 10,6 km.

I had heard of Lake Rur before but knew only vaguely where it’s located. The dam (or rather: the dams) where completed in 1938 already, then partially destroyed by the Wehrmacht in WWII – which caused a flood wave that lasted 13 days – and was fully rehabilitated by 1959. The surface area comprises 7.38 km² and it holds 203.3 million m³ of water (numbers vary but are all in the same ball park), which makes it the second largest in Germany. It meanders for about 10.6 km.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rurtalsperre#/media/Datei:Rursee_mit_Haupt-_und_Obersee_in_der_Eifel.jpg

Credit: Wikipedia

Tourismus in vielen Facetten ist hier angesagt, aber es war wohl deutlich ruhiger, als man es noch am Vortag erleben konnte. Bei den Ausmaßen verläuft es sich wohl spätestens dann, wenn man sich von den Ortschaften wegbewegt.

Of course there’s tourism of all kinds around here but apparently it was a lot less crowded than it had been only a day earlier. And then I guess it gets quieter quickly once you move away from the settlements.

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Wir haben uns in den Wald aufgemacht, keiner ausgeschilderten Route sondern den Ortskenntnissen der Freundin folgend. Obwohl es ja soooo warm noch gar nicht war, hatte es was von einer erfrischenden Oase. Ein nach den vielen Regenfällen bis Anfang des Monats noch gut wasserführender Bach, viel, viel Grün – Vogelgezwitscher und Plätschern, sonst nichts.

We were headed for the woods, not following any signposted trail but on paths my friend has dicovered over the years. It wasn’t all that hot yet but still it felt like being in an oasis. After the heavy rains of the past weeks (months?), the creek was still an actual creek, lots and lots of green – birds chirping and water rippling, nothing else.

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Meine obligatorische Blumen- und Pflanzenschau hat als kleines Highlight ein Foto vom Rückweg über die für’s Heu bereiten Wiesen…

My mandatory look at flora and fauna features a little highlight from the way back across the meadows, ready for the hay harvest to start…

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… und mit einem weiteren Blick auf den See:

… and offering another view of the lake:

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Und damit: auf bald!

See you soon!

Barbara

 

Hiking „Heimatspur Maareglück“

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Wieder einmal bringt mich der Urlaub nicht über die Landesgrenzen hinaus – auch das 2021er Fährticket nach Schweden wurde storniert. Aber die #staycation2021 hat volles Programm: in knapp drei Wochen will ich 10-11 Mal die Wanderschuhe schnüren und der erste Tag brachte mich an den Ausgangspunkt Schalkenmehren, zur 11km langen Tour „Maareglück“.

Once again I am not crossing any international borders during my vacation – the 2021 ferry ticket to Sweden was cancelled once again. But my #staycation2021 won’t see me bored: in a little less than three weeks I plan to hit the trails 10-11 times and the first one started out in Schalkenmehren, „Maareglück“ („Maar Happiness“).

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Wie man an diesem Schilderwald in beeindruckender Weise erkennen kann, gibt es hier einiges abzuwandern – wir folgten der als „MA“ gekennzeichneten Route („MA“ ist für mich unumstößlich mit Massachusetts belegt…). Es war alles dabei: asphaltierte Wirtschaftswege, klassische Feldwege, schmale Pfade, Schotterbereiche, Waldwege. Und Aussichten. AUSSICHTEN.

As you can tell by looking at this signpost, there are more than just a few trails around here – we followed the „MA“ trail (even though „MA“ to me will always be Massachusetts…). It had it all: tarmac farm roads, dirt roads, narrow paths, gravel passages, forest trails. And vistas. VISTAS.

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Es war perfektes Wanderwetter, so temperaturtechnisch, auch wenn wir uns ein bisschen mehr Sonne gewünscht hätten. Ins Schwitzen gekommen sind wir aber auch so, denn von Maar zu Maar klettert man ja immer einen Maarwall hoch, dann wieder runter und auf zum Nächsten. So kam man dann auch in den Genuss, Gemündener und Weinfelder Maare aus allen möglichen Perspektiven zu begutachten:

It was perfect weather for hiking: no rain and about 22°C though we would have liked to see a bit more of the sun. No worries, it was enough exercise as it was because you climb the wall of one crater to look and descend into the next and then repeat. That way you got treated to different perspectives of Gemündener and Weinfelder Maar:

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Gleiches gilt natürlich auch für das Schalkenmehrener Maar, wo es auch noch Corona-konforme Sitzmöglichkeiten gab (sagt jetzt auch was über die nicht vorhandenen Besuchermassen)… die Sonne kam auch noch raus und wir hätten einfach sitzen bleiben können.

The same is of course true for the Schalkenmehren Maar that even offered seating arrangements compliant with COVID restrictions (very telling also when it comes to describe the non-existent crowds)… the sun decided to join us, too, and we could have just stayed forever.

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Hier stand auch mit die interessanteste Infotafel, die die weitere Entwicklung von Maaren nach ihrer Entstehung kurz beleuchtet hat. Guckt man vom Gipfelkreuz oben also auf „das“ Schalkenmehrener Maar, sieht man eigentlich vier Krater, wovon nur noch zwei mit Wasser gefüllt sind, die beiden anderen sind verlandet bzw. waren vielleicht auch nie mit Wasser gefüllt. Insgesamt gibt es in der Region 75 Maare, wovon 9 Wasser führen (das Weinfelder Maar ist satte 51 Meter tief, gefolgt vom Gemündener mit 39m und dem Schalkenmehrener mit 21m).

The info sign to be found on the summit was one of the most interesting, explaining the life of maars after they are created. When looking down from the summit cross (see picture above) to Schalkenmehren Maar, you actually see four craters, only two of which still carry water, the two other ones are silted up or possibly never carried water to begin with. There are 75 Maar craters in the region, only 9 of which are lakes (with varying depths: the Weinfeld Maar is an impressive 51 meters deep, the Gemünden 39m and the Schalkenmehren 21 m).

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Über dem Gemündener Maar, auf dem Mäuseberg, thront der Dronketurm, von wo man sich noch mal einen besseren Blick in alle Richtungen verschaffen kann – unter anderem auch über den gleich anschließenden Wegverlauf, der einen direkt durch einen eingezäunten Bereich führt, in dem die Ziegen regieren… und wo die Bäume offensichtlich gut schmecken.

High above Gemünden Maar, on Mouse Hill, you will find Dronke Tower which allows for a bird’s eye view in all directions – among others on the continuation of the trail which goes right through a large fenced-in area where a goat herd reigns… and where apparently the trees are really tasty.

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Keine Wanderung mit mir ohne Blumen, klar…

No hike with me without flowers, sure…

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Aber der Hammer waren ja die Lupinen, die gleich nach den Schlüsselblumen meine absoluten Lieblingsblumen sind. Ich hätte auch nur die fotografieren können, ganz oft auch in der Kombi mit gelb blühenden Gewächsen wie Ginster oder Goldregen:

Maybe the best of it were the lupines which are my second favorite flowers, right after cowslips. I could have spent all day just taking pictures of lupines, often very nicely paired with yellow blooming plants like broom or laburnum:

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Gibt’s auch mit Maar, natürlich!

Of course there’s lupines with maar backdrop, too!

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Auch mit Landschaft und Aussichten sind wir noch nicht ganz durch. Die Wiesen, nach dem ganzen Regen und nun endlich sommerlichen Temperaturen saftig und hoch, machten fast den Eindruck, als sei man im Meer unterwegs, denn der Wind hat beständig für Wellenbewegungen gesorgt. Es hatte was wirklich beruhigendes und war einfach schön. Der im Namen der Runde angekündigte Glückszustand wurde somit tatsächlich erreicht.

I’m not quite done yet with vistas and landscapes. The meadows are high and really lush after all the rain and the finally higher temperatures of late and it often felt as if we were walking through the ocean, with the waves visible on the grass, made by the constant wind. It had a really calming effect and was just plain beautiful. So the state of „happiness“ mentioned in the name of the trail is not really far-fetched.

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Zum Abschluss haben wir uns dann noch einen Café-Besuch gegönnt – mein erster nach geschätzt 8 Monaten. Ich empfehle hiermit das Café del Maar. Der Name allein ist schon fantastisch, das Personal war freundlich und hilfsbereit, das Essen sehr lecker und die Details haben mich überzeugt…

Last but not least we found the perfect spot to end the day, with my first visit in a restaurant in like 8 months. I highly recommend Café del Maar. It would be a recommendation for the name alone but staff was friendly and helpful, the food yummy and the love for details… have a look:

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Und nun raus auf die Terrasse!

Now let me get outside!

Barbara

 

 

 

Meowy Christmas

May2021

Endlich war hier mal wieder die Sonne und deswegen muss auch dieser Beitrag damit beginnen… ein wunderbarer Tag! Wie gut, dass die ganzen Karten vom letzten Wochenende sind, denn heute war nur Garten, Garten und Garten angesagt. Das Motiv hatte ich noch ausgedruckt vorliegen und habe einfach mal losgelegt.

We finally got some sunshine today, lest we forget what it feels like, and that’s why I have to start this post with it… a wonderful day! And I’m happier still that I sat down and made all these cards on the very rainy last weekend, because today was all about the garden, the garden and the garden. I had found this image already printed out a number of times and just got going.

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Ja, für einen kurzen Moment war ich versucht, Larry zu verewigen… aber dafür muss ich echt noch ein bisschen üben.

Yes, for a brief moment I was tempted to include Larry… but I really need a lot more practice for that.

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Stattdessen bin ich einfach im gleichen Thema geblieben:

Instead, I kind of stuck with the overall theme:

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Und auch heute gehen die Karten mal wieder in eine Reihe an Challenges:

These cards will be entered in a number of challenges as well:

Christmas with the Cuties: #49 Festive Furries & Feathers

Papercraft Challenges: #70 Anything Goes

The 12 Months of Christmas: #77 Anything Goes

MLCCB: #34 Anything Christmas Goes

Auf bald!

See you soon!

Barbara

Eiskalt / Cold as ice

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Bevor hier gaaaaanz bald wieder der Wanderwahnsinn zuschlägt, Juni Edition sozusagen, bin ich vergangenes Wochenende endlich nochmal in der Bastelecke versunken. 6 Folgen TKKG lang, macht euch also auf was gefasst in den nächsten Tagen. Die Temperaturen haben ganz klar weihnachtliche Gefühle ausgelöst. Ich bin fast sicher, dass es auch Schneeregen gab… Wie auch immer, dieser kleine Eisbär hat es mir immer schon angetan:

Before this blog will be alllllll about hiking again very soon, June Edition if you will, I finally got to sit down in my creative nook last weekend. For hours on end, so brace yourselves for some cards in the next few days. The temperatures here were truly made to beam you into a Christmas mood. I’m almost sure there was sleet, too… Anyhow, this little polar bear has always been one of my favorites.

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Und um ein bisschen in Fahrt zu kommen, gebe ich ihn gleich in eine ganze Reihe an Challenges:

And to make sure I pick up some speed, I enter it into a number of challenges:

Winter Wonderland : Winter Sports

ABC Christmas Challenge: K for Kids

CCAYR: Something that starts with I or J (Ice skating)

Papercraft: #70 Anything Goes

MLCCB: #34 Anything Christmas Goes

May Rudolph Days Challenge

Habt ein schönes Wochenende!

Have a nice weekend!

Barbara

Frühling / Spring

Update6

Nun ist der Mai schon halb durch und dieser Blog suggeriert, ich hätte in 2021 nicht viel anderes gemacht als gewandert. Zum Teil stimmt das, denn lange war ich damit beschäftigt, 15 Staffeln Grey’s Anatomy zu gucken – und jetzt komm‘ mir keiner damit, dass es schon die 16. und 17. gibt! Die Pause ist gut! Aber davon abgesehen gab es auch anderes. Es hat zu sage und schreibe zwei handgemachten Osterkarten gereicht.

We’ve already reached half-time in May and this blog could make you believe that I hadn’t done much other than hiking in 2021. And to some extent, that’s right, as for a long time I was immersed in Grey’s Anatomy, binge-watching 15 seasons – and now don’t tell me there is a 16th and 17th – this break is good and necessary! But then there were some other things. I did make all of two Easter cards.

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Meine Kreativität hat sich anders ausgelebt… Larry und ich haben Spaß am Häkeln gefunden, an diesem „Knuddelmuster“ im Besonderen und auch wenn ich da jetzt an der zweiten Kreation bin könnte dieses Jahr der Schritt zu gewagteren Modellen als Schals erfolgen. Es bleibt spannend.

I found another creative outlet: crocheting, which Larry and I have both enjoyed, this „bobble pattern“ in particular and even though I am already on my second piece I’ve grown confident that this year could see a move to something more challenging than a scarf. I can hardly contain my excitement.

Update7

Ziemlich früh im Jahr schon (als neben Rosen selbst Tulpen noch zugekauft werden mussten), habe ich mit kleinen Blumengestecken zum Wochenende angefangen… mittlerweile kommt alles aus dem Garten und wenn meine ganzen Saat- und Pflanzpläne aufgehen, steht fantastisches bevor.

Early in the year already (when I had to buy not only roses but even tulips), I started making little flower arrangements for the weekends… by now all supplies are homegrown and if all my seed and plant plans come to fruition, there will be fantastic creations.

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Große Pläne gibt es für einen Teil des Hofs, der begrünt werden soll. Da gibt es nun zwei Hochbeete, drei Kübel mit Blaubeeren, den großen Ananas-Salbei, Kartoffelpflanzsäcke, Wicken und vieles mehr. Einen Wassertank habe ich auch – der leider für die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage noch nicht angeschlossen war – da fehlte ein Teil. Aber das wird auch noch werden.

I have big plans concerning a greener driveway (which is not really used for anything motor-vehicle related). There are now two raised beds, three large tubs with blueberries, the large pineapple sage, potato plant bags, sweet peas and much more. I also got a large rainwater tank – but unfortunately couldn’t catch the heavy rains of the last days because a piece was missing to attach it to the gutter. A matter of time.

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Das braune Garagentor verbirgt eine Werkstatt, die zu einer Art Wintergarten mit eingeschränktem Lichteinfall werden soll: ein Ort, an dem man auch bei Regen mal so habwegs draußen sitzen kann. In den letzten Tagen hat sich in meinem Kopf entwickelt, wie genau ich das machen will. Zwischen dem Gedanken und der Umsetzung steht eine Entrümpelung… das folgende Foto gibt da einen kleinen Einblick – es war ein coronabedingter „Draußen-Kaffee“ bei 12 Grad, der dann beim nächsten Mal hoffentlich etwas gemütlicher ausfallen kann.

Behind that brown garage door is a workshop which I plan to convert into a sort of winter garden with limited light incidence: a place where you can sort of be outdoors even when it’s raining or getting colder (pretty windy up here). Between the thought and the action is the clearing out… the following picture will give you an idea of what I’m up against – this was a two-person coffeeklatsch adhering to the outdoors rule in 12°C weather – hopefully in a much nicer atmosphere next time.

Update5

Mit dem ganzen Hin- und Hergepflanze – ich habe viel auch noch selbst angesät und mein Esszimmer glich eine Zeit lange einem Gewächshaus – muss wohl auch etwas Katzenminze vom Topf in die Wiese gewandert sein. Larry jedenfalls hält sich dort mit Vorliebe und zumeist tiefenentspannt auf.

With all this planting activity in every nook and cranny – I had grown a lot from seeds and my dining room looked like a green house for much of the past months – some of the catnip must have jumped from the pot to the former lawn. Or that’s what I think because Larry found a new favorite spot and is decidedly relaxed while there.

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Trotz allem glaube ich, dass es Zeit wird, dass ich mal wieder unter Leute komme. Ich bin überfordert, wenn ich einen Tisch für mehr als zwei Personen decken soll. Ob mein neues Deo tatsächlich nur zweimal in der Woche aufgetragen werden muss, steht noch vor dem Härtetest. Seit einigen Wochen geht mir auch der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf, dass ich einen LKW-Führerschein machen sollte. Die Frage ist nur: wozu?! Und wo kommt das her? Larry’s Ideen gehen da eher Richtung Trecker, wäre ja auch sinnvoller hier…

But despite all the activity, I think it’s time to cautiously start socializing again. Soonish. I’m overwhelmed when it comes to laying the table for more than two people. I still doubt my new deodorant really only needs to applied twice a week – that needs a reality check. For a few weeks now I’ve had this recurring thought that I should get a truck driving license. The question is: what for?! And where does this come from? Larry is apparently going for tractors which would make a lot more sense here anyway…

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Ich arbeite derweil meinem Urlaub entgegen, versuche, nicht jeden Tag als Kampf zu sehen, und freue mich auf ganz viele Wanderungen dann im Juni. Also dann doch wieder viel Landschaft hier 😉 Habt einen schönen Restsonntag!

Meanwhile, I’m working my way towards my vacation, trying not see every day as more of a fight, and am very much looking forward to many hikes in June. So again there will be a lot of scenic landscapes on this blog 🙂 Enjoy what’s left of your Sunday!

Barbara

Rundweg *Hocheifel* Circular Route

Für gestern hatten wir uns viel vorgenommen: den Rundweg Hocheifel, 25,4km ab Adenau über die Hohe Acht und Nürburg zurück zum Ausgangspunkt. Wenn ich im Tal starten und gleich in den Antieg gehen muss, ist das schwierig… ich muss mich erst warm laufen. Dazu hatte ich hier keine Chance. Schon nach kurzer Zeit erreicht man die erste Aussicht über Adenau (s.o.). Im Nachgang frage ich mich in der Summe schon, warum der gesamte Weg als „schwer“ beschrieben wird, denn den allergrößten Teil waren wir etwa so unterwegs:

We had ambitious plans yesterday: the Hocheifel Circular Route, 25.4 km starting in Adenau, taking us to Hohe Acht and Nürburg and back to Adenau. I always find it challenging to start out with an ascent… I kind of have to warm up first. Well, I didn’t stand a chance. After only a rather short distance you reach a point where you get the above vista of Adenau. But looking back at the hike as a whole, I do wonder why it is rated „hard“ as most of the time we were walking on paths like these:

Vielleicht bezieht sich das auf die Länge – und auf den zugegebenermaßen nicht enden wollenden Anstieg zur Hohen Acht. Wo wir dann allerdings schon nach etwa 2 Stunden passend zu einer Mittagspause ankamen. Die Hohe Acht ist mit knapp 747m der höchste Berg der Eifel und wie so ziemlich jede Erhebung hier ein im Tertiär entstandener Vulkankegel, dessen Kuppe gut sichtbar aus Basalt besteht. Wir haben uns noch gefragt, wie es zum Namen kam und nach morgendlicher Recherche kann ich berichten: „Acht“ hat in diesem Fall nichts mit der Zahl zu tun, sondern leitet sich ab vom gallischen „acaunum“ = Stein, Fels. Urkundliche Erwähnungen sprechen 943 von Mons (lat. Berg) Achon.

Maybe it is because of the sheer length – or due to the admittedly neverending ascent to Hohe Acht, which we reached after about 2 hours, right in time for a lunchbreak. At about 747m, Hohe Acht is the highest elevation in the Eifel and as just about any hill around here created by tertiary volcanism, its top made of basalt as you can tell. We wondered about the name („Acht“ in German is the number eight) and after some reading up on this this morning I can enlighten us all: „Acht“ in this case has nothing to do with the number and much rather stems for the gallic „acaunum“ = stone, rock. A documented mention in 943 A.D. speaks of Mons (lat. mountain) Achon.

Oben angekommen, findet man den Kaiser-Wilhelm-Turm, gebaut 1908/09 anlässlich der Silbernen Hochzeit Kaiser Wilhelm II. – und in Gedenken an Kaiser Wilhelm I. Komische Kombi – konnte man sich nicht entscheiden?

On top of it you find Kaiser-Wilhelm-Tower, built 1908/09, on the occasion of emperor Wilhelm II. silver wedding anniversary… and in remembrance of Kaiser WIlhelm I. Weird combination – couldn’t they make up their minds?

Der Turm war offen und es war genau richtig „viel“ los: als wir kamen, hatte eine Famliie gerade den Besuch beendet und als wir zum Picknick an den Tisch unterhalb des Turms zurückkehrten, waren zwei Mountainbiker eingetroffen. Kein Schlagestehen, Abstand beachten usw. Trotz fantastischen Wetters! Wenn ich da an den Drachenfels denke… Jedenfalls hat man atemberaubende Aussichten, auch wenn es dann doch etwas dunstig war.

The tower was open and saw just the right amount of visitors: when we got there, a family was just getting ready to leave and when we descended to the picknick table just underneath the tower, two mountain bikers had arrived. No queues, no „keep distance“ in mind etc. Despite the glorious weather! You are treated to breathtaking views, albeit a bit hazy yesterday.

Von dort sind es weitere 12,5km bis zur Nürburg und mit ihr schon in greifbarer Nähe hatte ich gerade gedacht, wie gut der Weg ausgeschildert ist, als das ein jähes Ende nahm. Das uns verwirrende Schild muss, so denke ich nun, runtergefallen und genau auf die andere Seite des Baums gehören, dann macht es Sinn. Jedenfalls kamen wir ziemlich weit ab, bis zum Pflegeheim Alte Burg, und haben uns dann querfeldein zur Burg durchgeschlagen. Das ist der Vorteil, wenn der nächste Punkt quasi nicht zu übersehen ist. Aber so zwei, drei Extrakilometer wird uns das gekostet haben.

From there it’s another 12.5km to Nürburg and maybe a kilometer or two away I had just finished thinking how well signposted this trail is, when we had to realize it wasn’t. The sign that got us off track must belong – that’s my conclusion as of this morning – on the opposite side of the tree it was on, it would have made perfect sense there. Maybe it fell down and some well-meaning stroller put it back up. Anyhow, we went on quite a detour, all the way to a home for the elderly in Alte Burg and then decided to reach the castle cross-country. That’s the advantage when the landmark you’re trying to reach basically can’t be missed. But I think it added maybe two or three kilomters to the hike.

Credit: Tourenplaner Rheinland-Pfalz

Die Nürburg selbst haben wir nicht besichtigt (könnt ihr hier) und uns eher auf Aspekte des Motorsports, der einen über weite Strecken hier – auch als Geräuschkulisse – begleitet hat, konzentriert. Von einem Streckenposten habe ich mir die diversen Flaggen erklären lassen und wir werden dann nächste Woche mal überprüfen, wie es um unser Kurzzeitgedächtnis und den Transfer ins Langzeitgedächtnis bestellt ist 😉 Diesen Blick auf die Döttinger Höhe hatte ich bereits im Februar auf der „Grüne Hölle“-Runde:

We did not stop to explore Nürbug castle (you can do that here) and concentrated on motorsports which keeps you company on this hike for longer periods – a background hum, sometimes coming to the foreground, too. I found a friendly track marshal who explained the meaning of the different flags they wave throughout the races and next week we’ll test our short term memory and the transfer into long term memory 😉 This view of Döttinger Höhe was already familiar after the „Green Hell“ hike back in February.

Die Strecke wartet mit der Hohen Acht und der Nürburg mit zwei absoluten Highlights auf, ist aber ansonsten recht unspektakulär (aber ich bin sehr gerne im Laubwald unterwegs). Bis auf Nürburg kommt man in keine Ortschaft, aber am Ende kann man sich in Adenau ein sehr leckeres Eis gönnen. Die Länge macht sie für manchen vielleicht zur sportlichen Herausforderung, wobei mir gefallen hat, dass man sich die meiste Zeit ohne in Atemnot zu geraten unterhalten konnte – woran mir liegt, wenn ich in Begleitung unterwegs bin. Und eben beachten: wer in der Nähe des Nürburgrings wandert, muss mit Motorenlärm rechnen. Und freundlichen Streckenposten!

The route offers two proper highlights with Hohe Acht and Nürburg Castle, but for the remainder is rather unspectacular (I personally enjoy walking in deciduous forests). Other than the village of Nürburg, you will not come through any settlements but you can treat yourself to some delicious ice-cream in Adenau. The sheer distance maybe makes for a challenge while I enjoyed walking for long strteches and being able to talk without getting short of breath – important when you’re not out alone. And well, it’s to be expected to hear motor noises when you walk next to a race track. What you can also expect: friendly track marshals!

So, jetzt geh ich aber mal raus in den Garten, habe eine neue Idee zur Gestaltung gehabt vorgestern Abend… doch dazu vielleicht nächstes Wochenende mehr!

With this, I will end and go out in the garden, I had a new „landscaping“ idea Friday night… but more on that maybe next weekend!

Barbara

 

Rund um *Eiserfey* and beyond

Der Samstag entwickelte sich in mehrfacher Hinsicht zu einem Knaller: das Wetter war deutlich besser, als angesagt (viel Sonne), wir konnten zwei Wanderrouten zu geschätzten 17 km sehr gelungen kombinieren („Wasser für Köln“ und „Rund um die Kakushöhlen“), wurden historisch-archäologisch beeindruckt und waren fasziniert und amüsiert von diversen Kunstobjekten.

Saturday developed into a proper highlight: the weather was a lot better than forecast (lots of sunshine), we successfully combined two trails to a total of about 17 km („Water for Cologne“ and „Around the Kakus Caves“), were impressed by the historic-archeological education we were treated to, unexpectedly, and fascinated and amused by a number of art objects.

Die Route war wieder abwechslungsreich: Laubwälder, (wenig) Nadelwald, sanfte Hügel und saftige Wiesen, tatsächlich mal eine offene Kirche (in Weyer), mäandrierende Bäche, wunderbare Weitblicke, malerische Dörfer. Und Schlüsselblumen quasi überall – ich konnte mit den Fotos nicht an mich halten: dann ist der Frühling wirklich angekommen, wenn meine Lieblingsblumen blühen.

The route was again beautifully varied: decidous and (little) coniferous forests, rolling hills and rich pastures, surprisingly enough: an open church (in Weyer), meandering brooks, wonderful vistas, picturesque villages. And cowslips basically everywhere – I couldn’t stop myself: final proof that spring has sprung, when my favorite flowers are in bloom!

Die Route „Wasser für Köln“ hat uns wirklich beeindruckt. Man erwandert diverse Ausgrabungen aus römischer Zeit, die alle zusammenhängen: Bauwerke, die über 95,4 km Köln mit Frischwasser versorgt haben – aufwändig und… pfiffig. Der „größte antike Technikbau nördlich der Alpen.“ Im Ort Eiserfey konnte man ein in den 1950ern entdecktes Sammelbecken bewundern. Auf 12 Uhr sieht man den Abfluss Richtung Köln, auf jeweils 3 und 7 Uhr kommen Zuläufe. Über insgesamt 5 Zuläufe wurden täglich 20 Millionen Liter Wasser in die Metropole geleitet. Unglaubliche Mengen?

The trail „Water for Cologne“ really impressed us. There are several archeological excavations from Roman times which all form part of the „largest technical structure of antiquity north of the Alps“, the 95.4 km aqueduct that delivered a breathtaking 20 million liters of drinking water to Cologne – daily. Very elaborate and… smart. In the village of Eiserfey we checked out a collection basin that was dicovered in the 1950s. At noon you see the outlet towards Cologne, while there are inflows at 3 and 7 o’clock.

Das nach Köln fließende Wasser wurde in den Berghängen durch Kanäle geleitet. Den Kanal an sich finde ich ja schon beeindruckend genug, aber das Schwarzweiß-Foto daneben (von der Infotafel) zeigt ein heute durch Efeu überwuchertes Baudetail: diese Mauer ist eine Hangdrainage, die dafür gesorgt hat, dass „dreckiges“ Oberflächenwasser sich nicht mit dem reinen Quellwasser im Kanal mischt.

The water was sent on its way to Cologne via these channels. I find them pretty impressive per se but look at the black and white photograph (taken from the info sign): it shows a structural detail that is covered by ivy today. That wall is a slope drainage which made sure that „dirty“ surface water wouldn’t mix with the pristine spring water in the channel.

Das grundlegende Konzept für diese Wasserleitung liegt in der Schwerkraft: es war eine Gefälleleitung, die also über die gesamte Strecke noch so minimal abschüssig ist. Ganz ehrlich: das über 95,4 km zu konzipieren ist für mich unvorstellbar… Wieviel Vermessungsarbeit unter einfachsten technischen Voraussetzungen ist da reingegangen? Jedenfalls musste hier und da ja auch mal ein Tal überquert werden. Dafür wurden dann Aquäduktbrücken gebaut. Durch die auf Bauwerksresten entstandene Rekonstruktion kann man sich das ziemlich gut vorstellen. Der Kanal lief auf ungefähr 10m Höhe.

The basic idea of this system is based on gravity: it was a slope line which keeps descending however little over the whole distance. Honestly: can you imagine constructing this over 95.4 km? How much surveying went into this, with the simplest tools/techniques available? Anyhow, every now and then you had to cross a valley for which they built acqueduct bridges. The one you see below was reconstructed based on remnants, which does a pretty good job of visualizing it. The water flew through that channel up top, at above 10m above the ground.

Der archäologische Teil des Tages wurde dann ergänzt durch den geologischen: die Kakushöhlen im Kartsteinfelsen. Der Teil Große Kirche ist bis zu 15m hoch und 30m breit und wurde wohl durch den Weyrer Bach ausgewaschen. Sie sind frei zugänglich und am Eingang ist ein Kiosk, wo man sich auch unter den aktuellen Bedingungen versorgen konnte.

The archeological part of the day was combined with a point of geologic interest: the Kakus Caves, eroded out of the kartstein / cartstone rock by the Weyer brook. The part Large Church is up to 15m high and 30m wide. They are accessible free of charge and you will also find a little kiosk at the entrance where you can stock up on provisions.

Und zuletzt noch die Frage: wie sind wir überhaupt dahin geraten? Ich hatte auf Empfehlung die SWR Landesschau in der Ausgabe Das rheinland-pfälzische Naturdenkmal der Kalkeifel gesehen und es ließ sich quasi nicht mehr wegdiskutieren, dass man Eiserfey besucht haben muss. Mittlerweile konnte ich übigens auch in meinem Heimatort die Verwendung des Begriffs „Jehüschnis“ nachweisen 😉

Lastly: how did we end up here in the first place? I had seen a documentary which left no doubt that Eiserfey was worth the visit.

Und das nicht zuletzt auch, weil man hier die Edelstahlfiguren von Peter Ratz Ley bewundern kann. Ihr werdet nicht überrascht sein zu hören, das bei dieser Auswahl ein Favorit schwer zu identifizieren ist… wobei ich mir den großen Stern sehr, sehr gut vor dem fast schwarzen Giebel meines Hauses vorstellen kann. Zumindest in meiner Lieblingsjahreszeit. Vielleicht gekoppelt mit dem wegfliegenden Nikolaus im Vorgarten.

Add to that the chance for a close-up look at the stainless steel sculptures of Peter Ratz Ley. I’m sure you agree that it’s hard to identify a favorite here… though I have to say that I can very well imagine having that large star in the gable of my house, swinging in front of the almost black woodwork. At least during my favorite time of the year. Maybe in tandem with the flying Saint Nicolas on the lawn.

Also, bereit für Eiserfey und Umgebung? Viel Spaß!

So are you ready for Eiserfey and surroundings? Enjoy!

Barbara

 

Waldseepfad in Rieden / Rieden Forest Lake Trail

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe dieser Tage das Gefühl, einfach nichts gebacken zu kriegen und bin trotzdem komplett ausgepowert im Kopf. Es war also wieder Zeit für ausgedehntere Wanderaktivitäten und so habe ich ein weiteres 4-tägiges Wanderwochenende eingelegt. Am Freitag waren wir auf dem Waldseepfad in Rieden unterwegs.

I don’t know how you’re doing these days but I constantly feel that nothing ever gets done and still I am really tired mentally – so here I go hike again: another four-day hiking vacation. This past Friday brought me to the Rieden Forest Lake Trail.

Einiges an Blumen war schon zu sehen, wenn auch im Vergleich zum Vorjahr alles etwas später ist… kein Wunder bei den Temperaturen der letzten Wochen. Ein beachtlicher Anteil des ca. 14 km langen Wegs ging durch noch laubfreien Buchenwald, in dem die Atmosphäre an einer Stelle sehr komisch rüberkommt. Es wirkt fast wie 2D? Wenn man mal vom Schäfer absieht?

We came across quite some flowers and blooming bushes but in all nature is a lot later this year than last… not really surprising after the freezing temperatures of the past weeks. Beech tree forest, yet to get foliage, made up a considerable amount of this 14 km hike. At one spot, the atmosphere was weird – it almost looks like 2D? If you leave the shepherd aside?

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Ich fand die Strecke abwechlungsreich und mit diversen größeren oder kleineren Hinguckern, seien es steinerne Wegkreuze aus dem 18. Jh,, der Gänsehalsturm oder die beeindruckenden Aussichten auf die Eifler Vulkanlandschaft und das Neuwieder Becken. Die Ausschilderung ließ keine Wünsche offen und Bänke entlang der Strecke luden viel zu häufig zu einem Aufenthalt ein.

We were on a very varied path, in my opinion, with a few larger or smaller eye-catchers, be that stone wayside crosses from the 1700s, Gänsehalsturm („goose neck tower“) or breathtaking views of the volcanic Eifel landscape or the Neuwied Basin. Signs were clear and plentiful and there were far too many benches – lots of temptation for breaks!

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Credit: U. Sülflohn

 

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Besonders aufgefallen sind mir an vielen Stellen die Zaunpfähle, die aus einer oft bunten Mischung aus alten Bahnschwellen bestanden und entsprechend massiv daherkamen.

Talking about eye-catchers: the fence posts were mostly repurposed railraod ties and accordingly massive.

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Gelb / Yellow

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Ich hatte so viele Pläne für den März… und Zack ist er schon wieder halb vorbei. Aber immerhin habe ich mal wieder eine Karte zu posten und zwar in allerletzter Minute in der „Week 614“ im Allsorts Challenge Blog, wo es heißt: „Benutze gelb!“

I had a whole bunch of plans for March… and ZOOM it’s almost half gone already. But at least I managed to make and post this card, at the very last minute, over at Allsorts Challenge, where in Week 614 the theme is „Use yellow“!

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Damit kommt mein erster Tag mit Gleitsichtbrille zu seinem Ende und zum letzten großen Test derselben: lesen im Bett. Drückt mir die Daumen.

And with this the first day with my varifocals is coming to an end, with a last important test: reading in bed. Keep your fingers crossed.

Barbara

Grüne Hölle / „Green Hell“

„Auf den Spuren der Grünen Hölle“ hieß der Rundweg, auf den wir uns am Aschermittwoch begeben haben. Wenn man die Route online sucht, beginnt sie meist an der Nürburg, was ich ehrlich gesagt nicht so gelungen finde. Erstens wäre das für mich das Highlight der Runde und rein von der Topografie her hat man dann den Anstieg zum Schluss. Wir sind in Quiddelbach eingestiegen, am kleinen Wanderparkplatz in der Gartenstraße, haben den Anstieg also erstmal voller Motiviation hinter uns gebracht und konnten dann mit Blick auf die Burg die perfekte Mittagsrast einlegen.

„On the traces of the ‚Green Hell'“ is the name of the circular hike we did on Ash Wednesday. When you look it up online, they usually make you start out at Nürburg Castle but I think that’s not the best way of doing it. For starters, the castle is the highlight and then on top of that, topography works against you, with the ascent at the end. We started in Quiddelbach, from the small hiking parking lot in Gartenstraße, so we were still at the top of our capabilities when it went practically uphill only and then had a lunch break with a breathtaking view in the shadow of the castle.Wir sind extrem wenigen anderen Wanderern begegnet. Es mag zum Teil dem Wetter geschuldet gewesen sein, aber wir sind nicht nur trocken geblieben – sogar die Sonne kam raus, so dass man selbst Mitte Februar in aller Ruhe sitzend pausieren konnte. Kurz vor besagter Pause gab es neben dem Blick auf den irgendwie immer präsenten Aremberg die Reste eines Skigebiets. Also genauer gesagt ein Skilift, der quasi im (jetzt) Wald direkt unterhalb der Burg zu enden schien, und die Reste einer 1952 erbauten 42-m-Skisprungschanze.

Again, there were only very few other people out there. Maybe it was in part due to the weather but not only didn’t we see a single drop of rain – we were even treated to some sunshine so that actually sitting down for a bit to have a proper lunch break was no problem. In February! Shortly before we got there, though, we got a wonderful view of the ever present Aremberg and the remnants of a former ski area. More to the point: a skilift that ended in what is now the woods on the slopes of the castle, as well as the place where a 42m-ski jump was built in 1952.

Auf dem Foto oben sieht man die Talstation des Mini-Lifts, die auf der Luftaufnahme unten sozusagen auf 12 Uhr liegt. Der Lift verläuft durch die Schneise in dem kleinen Wäldchen am Weg und weiter Richtung Burg. Auf der Luftaufnahme erkennt man wie ich meine die Schanze in der Verlängerung des spitz zulaufenden Teils der Burg (was in nördlicher Richtung wäre). Was für eine coole Schanze direkt an einer Burg!

On the picture above you see the lower station of the tiny skilift, which on the aerial view below is located at 12 o’clock. The lift moves through the aisle in that small patch of forest by the path and on towards the castle. I believe that the location of the ski jump is still discernible on the aerial view: to the left of the castle (which would be north of it). What a cool location, right underneath a castle!

Die Nürburg selbst ist auch den Besuch wert, ist zu dieser Jahreszeit allerdings geschlossen. Von einer Besichtigung im Sommer habe ich hier berichtet. Wir haben uns derweil noch etwas weiter unterhalb herumgetrieben und teilweise regelrecht durch den Wald geschlagen (wo aber immer noch die Markierungen des Wegs zu finden waren…), der manchmal wirkte wie eine Ansammlung von grünzehigen Dinosaurierbeinen… hatten Dinosaurier Zehen? Lars hätte es bestimmt gewusst.

Nürburg Castle itself is also worth a visit, but it’s closed at this time of year. But you can find some pictures of another visit in the summer here. Instead, we followed the trail further downhill and at some point felt there was no trail at all (but we continued to come across trail markers…) and at some point were almost sure to be walking in between dozens of green-toed dinosaur legs… Did dinosaurs have toes? I guess I should have asked Lars.

Es war eine wirklich ansprechende Runde von ungefähr 11 km, die im Frühjahr und Sommer sicher nochmal ganz andere Reize zu bieten hat, wenn Wildblumenwiesen in voller Üracht stehen und die Laubwälder wieder grün sind. So aber fallen einem ganz andere Dinge auf, wobei ich immer noch nicht so wirklich weiß wie es zu dieser „Installation“ gekommen ist:

It was a really appealing hike of about 11 km which probably has a whole different appeal in spring or summer when the meadows are in bloom and the hardwood forest sports a green roof again. But right now you notice things that my then not be there or not as prominent. I still wonder a bit how this „installation“ came into being:

Der Wanderurlaub von zuhause hat wirklich großen Spaß gemacht und wird denke ich Wiederholung finden… Für heute erstmal ein schönes Restwochenende!

This home-based hiking vacation really was a lot of fun and is set for a sequel… But for now enjoy what’s left your weekend!

Barbara