A morning stroll near… BARWEILER

Wenn du aus der Ferne überredet wirst, dir doch noch schnell die Wanderschuhe anzuziehen für einen nicht ganz so frühmorgendlichen Blitz-Ausflug in die Natur.

When someone manages to remotely persuade you to put on the hiking boots after all for a not so very early check-in with nature.

Tiere habe ich nur gehört… mittlerweile aber auf anderen Runden schon dreimal Rehe gesehen und einmal einen Dachs! Heute war ich auf Wildschweine gefasst, aber es hat sich keins gezeigt.

I only heard animals… but on other hikes I have by now seen deer three times and once even a badger! Today I was sort of thinking I might come across some wild boar but none showed.

Erstaunlich, was auch zu dieser Jahreszeit noch alles so grünt und blüht.

It’s quite amazing to see that flowers are still rather abundant at this time of year.

Ich sollte mich öfter aufraffen, vielleicht sogar noch früher. Aber ob das was wird?

I should ralley much more often, maybe even earlier than today. But will that happen?

Habt eine gute Woche!

Have a good week!

Barbara

An afternoon in… MEMMINGEN

Am vergangenen Wochenende war es wohl mindestens das fünfte Mal, dass ich Freunde in Illertissen besucht habe. Und nur durch Zufall und die Kombination von strömendem Regen und der Suche nach einem Café kamen wir nach Memmingen. Ich fasse nicht, dass es so viele Jahre gedauert hat, bis ich einen Fuß in diese Stadt mit dem wunderschönen Altstadtkern gesetzt habe. Der Vollständigkeit halber: das Café Martin lohnt den Besuch… für das erste Stück Prinzregententorte meines Lebens, die Pralinenauswahl und diverse andere Dinge.

Last weekend, I went to see friends in Illertissen for at least the fifth time. And it was only by chance and a combination of pouring rain and the search for a café that we came to Memmingen. I still can’t get over the fact that is has taken all these years and visits for me to set foot into this town with the amazing old town. And to have that covered: Café Martin is well worth a visit… for my first ever piece of Prinzregententorte, their range of pralines and much more.

Memmingen ist im wahrsten Sinne des Wortes steinalt – die erste Besiedlung geht auf die Steinzeit zurück. 1158 wurden dem Ort durch Welf VI. die Stadtrechte verliehen, er muss also schon einiges an Bedeutung gehabt haben. Und das, obwohl er in einem Streit der Welfen mit den Staufern (Geschichtsunterricht lässt grüßen) erst 1130 platt gemacht worden war – durch den Staufer Friedrich II. von Schwaben. Die Lage mit Blick auf europaweiten Handel war vielleicht der springende Punkt: an der Salzstraße von Böhmen, Österreich und München nach Lindau bzw. von Norddeutschland in die Schweiz und nach Italien. Ich weiß nur theoretisch, dass es noch 2km Stadtmauer und 10 Türme zu bewundern gibt – denn es blieb gar nicht so viel Zeit für den Ort. Wenn also für unsere jährliche Au Pair Reunion in drei Jahren wieder Illertissen auf dem Programm steht, dann muss ich unbedingt nochmal hier hin.

Memmingen goes way back – remnants of the first settlements are from the stone age. It was awarded city rights in 1158 by Welf VI. so it must have been a place of quite some importance back then. This only 28 years after it was destroyed in a fight between the House of Welf and the Staufer (I somewhat vaguely remember from history class) – by Frederick II., Duke of Swabia. Memmingen’s location made it a bit of a hub for pan-European trade: it was located on the salt road from Bohemia, Austria and Munich to Lindau, as well as from Northern Germany to Switzerland and Italy. I have only read that about 2km of the medieval wall and ten towers remain – there wasn’t all that much time to roam. So I’ve already made a mental note that when our annual Au Pair reunion takes us to Illertissen again in three years, I have to pay Memmingen another visit.

Wie mehr oder weniger kopflos wir durch die Straßen gestolpert sind, merke ich im Nachhinein mit Blick auf diesen beeindruckenden Fachwerkbau – selbst die Tatsache, dass er am Gerberplatz steht, ließ nichts klingeln hinsichtlich seiner Verwendung: es ist das 1601 in Auftrag gegebene Siebendächerhaus der, haltet euch fest, Gerberzunft, die hier auf mehreren Stockwerken die Felle zum Trocknen aufhing, bei nicht-verglasten Fensteröffnungen. Schön anzusehen, aber den Gestank möchte ich mir nicht vorstellen. Im zweiten Weltkrieg wurde es stark beschädigt, aber durch die spezielle „verzahnte Fachwerkbauweise“ und schnelle Sicherungsmaßnahmen gerettet.

It became blatantly obvious in hindsight, how cake-blocked my brain still was when we passed this timber frame structure and even the fact that it’s situated on Tanners‘ Square didn’t ring a bell as to its original use: it’s the „Seven Roof House“ commissioned in 1601 by… the tanners‘ guild to have an (impressive) place for the furs to dry on several floors – no glass in the windows. A gorgeous building but I don’t even want to imagine the stench. It was severely damaged in WWII but its timber frame structure and almost immediate measures to save it did just that.

Das Rathaus ist ein weiterer schnieker Bau – in seiner jetzigen Struktur 1589 erbaut, wurde es im 18. Jahrhundert gepimpt und kommt nun à la Renaissance daher. Auf dem ersten Foto ganz oben ist zu erkennen, dass es zwischen dem Steuerhaus links und der Großzunft rechts steht, ein wirklich eindrucksvolles Ensemble.

The town hall is another fancy building – built more or less in its current structure in 1589, it got pimped à la renaissance in the 17th century. On the very first picture of this post you can see it being located between the Steuerhaus („Tax house“) and the Großzunft („Grand Guild“), quite the impressive ensemble.

Bei Städtetrips komme ich ja oft mit Kollagen von diversen Türen daher. Könnte ich hier auch…

From a city trip like this I would tend to come back with a collage of doors. I could do that here, too…

Aber ach. Türen… Vergesst die Türen. Hier sind Schilder angesagt. Schmiedeeiserne Schilder…

But oh. Doors… Forget the doors. It’s all about signs. Wrought-iron signs…

Beim nächsten Mal würde ich mich ggf. genauer den Ergebnissen der Fassadenmalerei verschiedener Jahrhunderte widmen.

And who knows, next time I may have a closer look at the murals of bygone centuries.

Und dann sieht es so aus, als wüsste ich endlich, wohin E.T. damals telefonieren wollte…

And it seems I finally understood where exactly E.T. wanted to call, back in the day…

Von den Welfen war ja bereits die Rede. Im Fuggergarten gibt es ein etwas ausgefalleneres Reiterstandbild des genannten Welf VI. Ein Vorderlauf des Pferdes ruht auf der Weltkugel – die Welt hatte er im Rahmen der Kreuzzüge „erkundet“, sein politischer Einfluss reichte bis in die Toskana sowie nach Sardinien und Korsika. Aber weitaus interessanter ist die nackte Frau auf seiner rechten Hand. Auf der offiziellen Seite der Stadt heißt es dazu, sie „gebe einen Hinweis auf die Lebenslust der Zeit.“ So kann man das natürlich auch formulieren.

The House of Welf was mentioned above. Go to the Fuggergarten to see a rather unusual equestrian statue of Welf VI. One of the horse’s forelegs rests on a globe – he had „discovered“ the world during the crusades, his political influence went no further than Tuscany as well as Sardinia and Corsica. But rather more fascinating is the naked woman on his right hand. On the city’s official website is says, she „points to the lust of life of the times.“ I guess that’s one way of putting it.

Lust auf Memmingen? Ich schon… vielleicht warte ich auch keine drei Jahre mehr. Dann käme ich ggf. auch früher nochmal in den Genuss der besten selbst gemachten Burger bislang – der Gedanke daran lässt mir jetzt noch das Wasser im Munde zusammenlaufen. Die gab’s aber in Illertissen 😉 Also denn, schönen Sonntag noch euch allen!

Feel like going to Memmingen? I certainly do… and maybe I won’t wait another three years. Because I could also maybe have one of the best-ever home-made burgers again sooner – thinking of those makes my mouth water even a week later. But they are from Illertissen 😉 Anyhow, enjoy your Sunday afternoon!

Barbara

 

 

An afternoon in… BLANKENHEIM

Es ist schon wieder gut eine Woche her, aber ich komme zu nichts bzw. zu zuviel… Am vergangenen Wochenende hatte ich Besuch von einer Freundin aus Bonn, zum Zwecke der Entspannung. Schlafen, so lange man will, in Ruhe frühstücken und dann sehen, wohin einen der Tag treibt. Am Samstag trieb er uns nach Blankenheim. Es ist schier unvorstellbar, aber ich glaube, ich war noch nie zuvor in Blankenheim – vielleicht als unter 5-jährige oder so, aber ich habe keine Erinnerung und auch keine Aussicht auf irgendwas hat etwas in mir wachgerufen.

It’s already been a week but I just don’t get around to doing many things these days, or too many… Last weekend, a friend from Bonn was visiting with the sole purpose of having no purpose. Sleeping in late, having a laid-back breakfast and then go wherever the day would take us. On Saturday the universe had us go to Blankenheim. It’s impossible to conceive of but I think that I have never been there before – maybe when I was younger than 5 years old or so, but I have no recollection of it and no vista or anything made me go „oh yes!“

Besonders wenn man bedenkt, dass das gerade mal 30 Minuten entfernt ist. Wenn überhaupt. Wie so oft in diesen Tagen war nichts los und wir hatten den Ort so gut wie für uns allein. Wenige Geschäfte waren auf und man konnte ein bisschen stöbern, ähnlich wenig Gastronomie (Kuchen und Kaffee konnten wir nicht auftreiben, u.a. weil das Museumscafé in der Auflösung begriffen war, Eis gab’s, eine Pizzeria und ein Bistro). Aber das braucht es auch fast nicht, denn man kann in einen Foto-Rausch verfallen, denn hier ist so gut wie alles schmuck restauriert.

Especially considering the fact that it is less than a 30-minute drive from where I live. As is the case so often these days, there was hardly a soul around and we had the place almost to ourselves. A few little shops were open and invited us to browse, and equally few restaurants (we did not manage to find coffee and cake, also as the Museum Café was closing down for good, but there was ice-cream, a pizza place and a bistro). But then you almost don’t need any of these, if worse comes to worst, because all you want to do is look at all these meticulously restored houses.

Blankenheim ist auch der Ort, an dem die Ahr entspringt und es gibt einiges an Wander- und Fahrradrouten, die hier durchkommen. Man würde denken, ich hätte mich zumindest an die Ahrquelle erinnert, aber auch das: kein Wiedererkennungswert.

The river Ahr originates from Blankenheim and the source was apparently made into some sort of attraction as far back as 1726. You would have thought that – had I been here before – this would have left a lasting impression, but… no.

Was jedoch sehr, sehr schwer zu vergessen sein wird, ist dieses Stockrosenparadies, durch das wir auf dem Weg dorthin kamen. Die Besitzerin war in diesem wunderbaren „Garten“ gerade zugange und ließ sich in ein Gespräch verwickeln: die Stockrosen wachsen nur aus den Fugen im Pflaster, nachdem sie irgendwann mal in einem Minibeet ein paar gepflanzt hatte und seitdem im Prinzip in Ruhe lässt, nur die heruntergefallenen verblühten Teile aufkehrt, damit die das Pflaster nach einem Regen nicht zur einer Rutschpartie machen. So einfach kann es sein.

Something I will have a very, very hard time ever forgetting though is this hollyhock paradise we came through on the way to the source. The owner happened to be in her wonderful „garden“ and was ready for a chat: the hollyhocks really only grow in the cracks of the pavement after some time back she had planted a few in a small flower bed and basically leaves them to their own devices, just clearing away wilted parts so as to avoid creating a slide once the rain comes. It can be as simple as that.

Es ist auch einer der Orte, in dem man sich mit der Betrachtung von Türen den Tag vertreiben kann…

It’s also one of those places where you can easily spend a day looking at doors…

Wenn ich auch sagen muss, dass mich die Erkenntnis, dass es bereits vor einigen hundert Jahren Katzenklappen gegeben hat, am meisten begeistert hat 😉

Even though I will admit that I was most smitten with the fact that obviously cat flaps have been around for centuries 😉

Dann gibt’s ja auch noch die mittelalterliche Burg, die man zwar nicht großartig besichtigen kann, weil sie eine Jugendherberge ist. Ergo: man kann sie zwar nicht besichtigen, aber darin wohnen! Wie cool ist das denn?

Then there’s the medieval castle which you can’t tour because it’s a youth hostel. So… you can’t tour it but stay in it! How cool is that?

Man kommt ja immer mal wieder irgendwo lang, wo es heißt, man stehe vor dem schmalsten Haus des Planeten – könnte es gegebenenfalls doch in Blankenheim stehen und nicht in einem der anderen Orte, die das von sich behaupten?

It happened more than once that I was visiting a city and, standing in front of some old structure, was told it was the narrowest house on this planet – but maybe it is to be found in Blankenheim after all and not one of those other places?

 

Eine sehenswerte Kirche gibt es auch, leider sind die Fotos vom Innenraum nicht wirklich was geworden. Einer von vielen Gründen, nochmal hinzufahren. Wir waren nicht im Museum. Wir waren haben uns die mittelalterliche Wasserversorgung der Burg nicht angesehen. Wir waren hier nicht wandern. Wir haben nicht in der Jugendherberge übernachtet. Und es gibt ein Pfannkuchenhaus – das leider geschlossen hatte, aber das ist ja vielleicht kein Dauerzustand.

There’s also a church worth visiting but the pictures I took inside didn’t really turn out well. One of many reasons to return. We did not go to the museum. We did not check out the medieval water supply system for the castle. We didn’t go hiking. We didn’t stay at the youth hostel. And there is a „House of Pancakes“ – which was closed but hopefully that was only a temporary measure.

Also, Lust auf Eifel? Nächste Verfügbarkeit „Chez Barbara“ ist Anfang September… Doch nun habt ein schönes Wochenende und auf bald!

So – ready for the Eifel? The next opening „Chez Barbara“ is at the beginning of September… but for now, have a great weekend and see you soon!

Barbara

 

Von Blumen und Insekten / Of Flowers and Bugs


„Da fehlt nur noch der Kaugummiautomat daneben…“ dachte ich, als ich an dieser Bank bei Kottenborn vorbeikam, noch ganz am Anfang meiner Wanderung. Aber ich hätte ja eh keinen Groschen gehabt. Ich war unterwegs auf der Müllenwirft Schleife. Der innere Schweinehund hat sich heute Morgen erst noch eins ins Fäustchen gelacht, aber einmal unterwegs war er bald still. Dafür hatte die Kamera keine ruhige Minute – es wird ein fotolastiger Beitrag.

The look of this bench together with the bin took me right back to my childhood – the only thing missing was a gumball machine right next to it. But then I wouldn’t have had a „Groschen“ (a 10-Pfennig coin) with me anyway… that’s what you got a gumball for back in the day. I was on Müllenwirft Loop. It took me a while to get going this morning but once I was out there, I had a grand time and the camera was put to good use – this is going to be a picture-heavy post.

Irgendwie war ich der irrigen Vorstellung, dass die Wiesen entweder alle schon den Mähmaschinen zum Opfer gefallen seien oder die Blumen so langsam schon wieder weniger werden. Mit meinem Zeitgefühl stimmt irgendwas nicht… ich bin schier ausgeflippt.

For some reason beyond me I was under the impression that most of the meadows had been mown by now or the flowers as such were slowly calling it a day for this season. Something is off with my internal clock, I don’t know… anyhow, I almost lost it.

Die Fingerhüte hatten es mir besonders angetan und waren überall, gefühlt. Wahrscheinlich haben sie mich ein bisschen an Schweden erinnert, wo ich heute genauso gut auf Linnés Råshult hätte rumwandern können.

I couldn’t stop taking pictures of the foxglove in particular and they were everywhere, or so it seemed. They may have reminded me of Sweden where I could have strolled at Linné’s Råshult today…

Ich sollte euch die Insekten und Spinnen auf diesen Fotos zählen lassen, es war die Hölle los. Hier und da auch einige fiese Bremsen (weswegen der Besuch bei den Kühen extrem hektisch ausfiel), aber auch kein Wunder nach den wolkenbruchartigen Regenfällen von gestern Abend.

I should have you count the insects and spiders on these pictures, it was busy. In a few spots I was eaten alive by nasty horseflies (which cut my visit with the cows REALLY short), but not all that surprising after last night’s torrential rains.

Okay, einmal Blüten noch. Ich hätte auch allein von den diversen Rosen und rosenähnlichen Gewächsen 100 Fotos machen können. Insofern habe ich mich insgesamt ja ziemlich zurückgehalten. Alles eine Frage der Perspektive.

Okay, one more collage of blossoms. I could have easily taken 100 pictures of roses and rose-like plants alone. Looking at it that way, I think I was really moderate. It’s all a matter of perspective.

Hätte ich mich nicht gerade mit einer Borreliose rumgeschlagen, hätte ich diese Schaukel ausprobiert. Aber ich war dann heute schon etwas vorsichtiger. Das trifft auch auf den eher ungewöhnlichen Hochsitz zu… aber da habe ich der Brücke nicht so richtig getraut.

If I hadn’t just dealt with Lyme disease, I would have given this swing a try. But I have to say I was a bit more careful than usual today. That’s also true for this unusual perch… but that was more a matter of (not) trusting the bridge.

Ich fand die Strecke ziemlich abwechslungsreich: der Weg führt durch Weiden, (wenig) durch Ortschaften, bietet wunderschöne Aussichten, entlang Bachläufen, im schattigen Wald, in praller Sonne…

I thought it was quite a varied hike: through meadows, (rarely) through villages, it offered gorgeous views, went along little streams, in the shadowy woods, in bright sunshine…

… und ich bin auf den ganzen ca. 15 km keiner einzigen anderen Person begegnet – bis auf die Dame, die mit dem Auto zur Kapelle in der Müllenwirft gebracht wurde, wo ich meine Mittagspause gemacht habe. Apropos: endlich mal eine Kapelle/Kirche, die geöffnet ist. Da steht man auf den Wanderrouten hier in der Gegend leider ja meist vor verschlossenen Türen.

… and I didn’t meet a single soul on all of the 15 km – only the lady who was taken to the little Müllenwirft chapel, where I had my lunch, by car. Apropos: finally a chapel/church that is open. The first one on all the routes I have hiked so far.

Noch gar kein Foto vom Wald – das Problem lässt sich schnell lösen! Schade, dass gerade der Farbtupfer durch einen toten Baum ins Bild kommt… davon abesehen war sehr viel Holz geschlagen und bereits der Rinde entledigt. Der Borkenkäfer lässt grüßen. Die Rinde lag allerdings in großen Haufen weiter im Wald rum – verschmäht der Borkenkäfer die Borke ohne den Baum? Es sieht so aus: eine kurze Orientierung hat ergeben, dass die Männchen der polygamen Art Kammern in den gesunden Baum fressen, um dann Weibchen zur Paarung in diese sog. Rammelkammer locken. Sorry, ich schmeiß mich gerade weg. Es ist spät…

I haven’t even posted a picture from the woods yet – let me fix that. Such a shame that the colorful eyecatcher here is actually a dead tree… Which brings me to another observation: there were quite literally tons of very recently felled trees, I assume all the spruce that didn’t survive the drought and are now prone to bark beetle invasion.

Damit muss ich schließen! Wann sehen wir uns hier mal zu einer Wanderung??

I have to go! When will I welcome you on a hike here?

Barbara

Nutcracker

Schon Mitte Juni! Da der Schwedenurlaub nicht stattfindet (heute wäre ich das dritte Mal im „Haus am See“ aufgewacht…) bin ich in Vorbereitungen für mein eigenes schwedisches Mittsommerfest im sehr kleinen Kreis und hoffe, dass sich das Wetter bis zum Wochenende noch etwas erholt. Wobei: momentan regt es mal wieder zur Weihnachtskartenkreation an. Dieses Mal bin ich inspiriert von Allsorts, wo es in der 576. Auflage heißt: Embossing, nass oder trocken.

We’re half way through June already! As the vacation in Sweden is not happening (I would have woken up in the „house by the lake“ for the third time this morning), I’m deep into preparations for my own midsummer celebrations here and hope that the weather will shape up a little in time for the weekend. Even though: right now it’s the right weather to make you think about Christmas creations. This time I’m inspired by Allsorts Week #576: Embossing, wet or dry.

Diese Karte bietet sich für viele Challenges an, aber auch für einen kleinen Blick hinter die Kulissen. Hier wird nichts verschwendet – Recycling selbst der allerkleinsten Reste:

This card qualifies for about half a dozen challenges but also for a peek behind the scenes: Nothing is ever wasted here – even the tiniest scraps are being recycled:

Die Nussknacker kamen in verschiedenen Ausführungen, so dass ich auch noch eine Karte machen konnte für Crafty Hazelnut’s Challenge #494: Non-traditional colors. Braun, ein bräunliches Orange und ein gräuliches Lila kommen hier ganz gut zusammen, mit dem geometrischen Muster, worum es bei Papercraft #59 geht.

The nutcrackers came in different styles so I was also able to make a card for Crafty Hazelnut’s Challenge #494: Non-traditional colors. Brown, a brownish orange and a greyish purple combine for quite an interesting color palette. And the geometric pattern calls for entry over at Papercraft Challenge #59.

Im Überblick stelle ich die Karte(n) hier ein:

To give you an overview where I will enter the card(s):

Allsorts: Week 576 / Embossing, wet or dry

CHNC: #494 Non-traditional colors

Papercraft Challenges: #59 Geometric

ABC: M is for Movies (The Nutcracker and the Four Realms)

CCAYR: Recyle / Upcycle

MLCCB: #23 Anything Christmas Goes

Außerdem förderlich für die ungestörte Weihnachtskartenproduktion ist die Tatsache, dass die Wiese gegenüber gemäht wurde und die Mausjagdsaison eröffnet ist. Da ist die Hölle los, besser als Kino. Und Larry wie immer genervt von der Foto-Tante. Ich bin einfach peinlich…

The meadow across the street was mowed which also helps with undisturbed Christmas card creating: the hunting season has started, mice beware! It’s really busy, better than the movies. And as usual Larry is annoyed by the auntie taking pictures. I’m an embarrassment I guess…

Habt eine gute Woche!

Have a good week!

Barbara

Gingham

Da musste ich doch tatsächlich erstmal das Wörterbuch aktivieren, als ich das Thema bei 12 Months of Christmas gelesen habe: Gingham. Hm. Sagte mir nichts. Auch die Übersetzung Vichy-Muster machte mich nicht schlauer, aber der Begriff Bauernkaro ließ es mich dann erahnen… Die Vorhänge im noch zu renovierenden Gartenhäuschen habe ich zwar entfernt, aber auf der Weihnachtskarte bin ich doch ganz angetan davon.

Now that was an optional twist over at 12 Months of Christmas that I needed to look up in the dictionery: gingham. Never heard of it. Even the German translation „Vichy pattern“ didn’t ring a bell but the term, literally translated into English, „checkered farmer’s pattern“ gave me an idea. The curtains in the garden cottage that still needs to be re-done have been disposed of but I kinda like it on a Christmas card.

Und so kommt die Karte zu:

And so this card will participate in the following challenges:

12 Months of Christmas: #66 Optional Twist: Gingham

Merry Little Christmas Challenge Blog: #23 Anything Christmas Goes

Winter Wonderland: Christmas Decorations

Macht’s gut und auf bald!

Stay safe and see you soon!

Barbara

Noel in Blue and Gold

Ein relativ neuer Challenge Blog, den ich auch erst kürzlich entdeckt habe, ist der Christmas 24 Challenge Blog. In seiner 11. Auflage heißt es, eine Karte in Gold und Blau zu kreieren. Das habe ich mir zu Herzen genommen:

I have recently discovered a rather new challenge blog: Christmas 24. Their current challenge #011 is about Blue and Gold and I went all out:

Blau und Gold also, dazu Schleifenband und Referenz an einen Weihanchtsfilm – daraus wird:

Okay, blue and gold, add some ribbon and a reference to a Christmas movie – so here goes:

Christmas 24 Challenge Blog: #011 Blue and Gold

Jingle Belles: Tie a holiday ribbon

ABC Christmas Challenges: M is for Movie (Noel)

Merry Little Christmas Challenge Blog: #23 Anything Christmas Goes

Habt einen guten Start in die Woche, was immer das genau heißt dieser Tage.

Have a good start into the new week, whatever that means these days.

Barbara

Jolly

An diesem kalten Wochenende – ich rede Wollsocken-, Walkjacke- und Kaminfeuer-kalt – kann man sich, sofern man sich überhaupt aus dem Bett oder vom Sofa bewegt, kaum mit etwas anderem als dem Basteln von Weihnachtskarten beschäftigen. Quasi schicksalhaft. Und dem Besuch auf 17 (!) Challenge Blogs, um die nötige Inspiration zu bekommen. So begab es sich, dass ich auf Winter Wonderland die Challenge Christmas Decorations gefunden habe. Und auch, wenn die Karte erst anmutete wie ein Stinktier auf dem Weg zu einer Feier am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag in den USA, wurde es doch noch weihnachtlich.

It’s such a cold weekend here – and I’m talking knitted socks, felt cardigan and woodburning stove cold – you hardly make it out of bed or off the couch and if you manage, the best thing to do is make Christmas cards. And go have a look at 17 (!) challenge blogs to see what’s up and get inspired. That’s how I came across the current Winter Wonderland Challenge: Christmas Decorations. And even though this card at first made me think of a skunk on its way to a 4th of July party, I did manage to give it a Christmassy twist.

Eine der bei mir absolut seltenen Karten mit einem Grußtext, und dann auch noch so prominent – vielleicht hätte ich sie für eine entsprechende Challenge aufheben sollen. Ich stelle sie bei folgenden Challenges ein:

It is a rare example of a card with a sentiment from my desk (and a rather eye-catching one at that) – maybe I should have saved it for a challenge of that theme. But it also works in all of these:

Winter Wonderland: Christmas Decorations

Jingle Belles: Tie a Holiday Ribbon

ABC Christmas Challenge: M is for Movies (Schöne Bescherung / National Lampoon’s Christmas Vacation)

Christmas with the Cuties: #38 Anything goes with ribbons and bows

Merry Little Christmas Challenge Blog: #23 Anything Christmas Goes

Derweil freue ich mich dann auf zahlreiche laue Sommerabende, die ich auf der Terrasse mit bestem Blick auf meine kürzlich installierte „Lampionkette“ verbringen werde. In diesem Sinne: habt einen schönen Sonntagabend!

Meanwhile, I’m looking forward to many a warm summer’s night spent on my terrace with excellent view of my recently installed fairy lights. And with that: have a wonderful Sunday night!

Barbara

Birthday Bulli

Herrje… ich war zu lange nicht hier und muss mit einer komplett neuen Benutzeroerbfläche (und auch Logik…) klarkommen. Mal sehen, wie gut das gelingt. Es ist jedenfalls höchste Zeit für ein Lebenszeichen. Und da diese Geburtstagskarte vorgestern ihren Empfänger erreicht hat, kann ich sie nun veröffentlichen.

Oops… it’s been a while since I was here last and now have to deal with a whole new user interface (and logic…). Let’s see how well that works. It was high time for a sign of life on my part. And as this birthday card reached the birthday girl two days ago, it is now save to publish it.

Frühlingshaftes Grün und das warme Gelb der Sonne der letzten Tage – die erfreulicherweise nun ja mal von Wolken und Regen abgelöst wurde. Mein Salat und diverse weitere Gartenbewohner freuen sich gewaltig. Ich stelle die Karte bei folgenden Challenges ein:

The greens of spring and the warm yellow of the summer sun – which is fortunately taking a break these days, making room for clouds and rain. My salad and a number of other garden creatures really enjoy that change. I will enter the card into the following challenges:

Seize the Birthday: #192 Topping Option: All About Summer

Papercraft Challenges: #58 Spring

Cute Card Thursday: #637 Anything Goes

Allsorts Challenge: Week 575 Summer Sunshine

Es fehlt ja auch noch ein Wort zum Geburtstagsfundraiser, bei dem ihr Leser dieses Blogs so großzügig mitgemacht habt – dafür noch mal vielen Dank! Über diesen Blog sind 800 Euro zusammengekommen, die eingeflossen sind in die übergreifende Spendenaktion, die so insgesamt 2.220 Euro überreichen konnte. Die Freude war groß!

And a very late word on the birthday fundraiser I had on this blog, which you have participated in so generously – thank you very much! This blog raised 800 Euros for the cause which were added to the overall appeal, reaching a total of 2,220 Euros. That made a family very happy.

Credit: published without credit in Adenauer Nachrichten 22/2020

Habt ein schönes Wochenende und auf bald!

Have a nice weekend and see you soon!

Barbara

Party on!!

Foto Werner Dreschers

Die Party läuft und ich bin schon ganz schön beschwippst (Danke an alle, die bereits die Partyhüte aufgesetzt haben) – aber die schönsten Stunden sind doch immer die im frühen Morgengrauen! Also, kommt noch vorbei im hier beschriebenen Sinne, zur Unterstützung des durch die Coronakrise gestrandeten Zirkus Meik und bringt Nachschub mit für den guten Zweck. Aufgrund der Kürze der Zeit nun nur noch per PayPal oder bar möglich, da der Spendenaufruf morgen endet. Die Daten dazu bekommt ihr über die Nutzung dieses Formulars (wenn ihr meine e-mail Adresse nicht sowieso schon kennt): [Edit: Kontaktformular entfernt, Fundraiser beendet]

What a party! I’m quite tipsy already (thanks to all of you who have already donned their party hats) – but the cows haven’t quite come home yet! So drop by in the sense described here, to support Zirkus Meik who has been stranded due to the COVID-19 crisis. As it’s getting ever short notice (the appeal ends tomorrow), participation is only possible via PayPal now. You can get the necessary info by using the form below (if you don’t know my e-mail address anyway): [Edit: contact form removed, fundraiser ended]

Danke! Thank you! Grazie! Merci! Tack! Gracias!

Barbara