Mehr Weihnachten / More Christmas


Offenbar gerate ich in Fahrt beim Summer Link-up von Merry Monday, wo noch bis Monatsende praktisch alles geht. Ich habe mich von der Challenge #236 „Stockings“ inspirieren lassen und gleichzeitig auch noch eine Stickarbeit von Pauline aus England wiederverwertet.

It seems I’m on a roll with the summer link-up over at Merry Monday’s, where practically anything goes until the end of the month. This time I got inspiration from challenge #236 „Stockings“ and at the same time managed to recycle one of Pauline’s wonderful embroideries from England.

Mal sehen, wie das weitergeht… habt eine gute Woche!

Let’s see how that continues… have a good week!

Barbara

(Keine) Sommerpause / (No) summer break


Bei Merry Monday ist Sommerpause und man kann sich bis Ende des Monats einfach eins der abgelaufenen Themen aussuchen und loslegen. Ich habe mich für #241 aus dem März entschieden, „Rot, grün und weiß“. Lag ein bisschen daran, dass ich die Santas noch von einem Projekt im vergangenen Jahr übrig hatte. Und so kam es dann auch zu mehreren Versionen…

Over at Merry Monday they’re still celebrating Christmas in July – up until the end of August you can choose from previous challenges. I went for #241 from March 2017, „Red, green and white“. The choice was a little influenced by the fact that I still had these Santas lying around from a project I did last year. And so there were different versions of it…

… einige verschiedene Versionen…

… quite a few different versions…

Habt einen guten Start in die neue Woche!

Have a good start into the new week!

Barbara

Von Katzen und Blumen / Of Cats and Flowers


Heute habe ich mich – endlich – mal an eine lange schon anstehende Auftragsarbeit gemacht: „Meine Tante mag Katzen und Blumen“ war der Hinweis. Ich hoffe, sie mag auch diese Karte 🙂 Eine passende Challenge gibt es auch bei Seize The Birthday, so ich sie in den Wettbewerb gebe.

Today I finally sat down to make a card a friend had ordered long ago: „My aunt likes cats and flowers“ was what I had to go by. I hope she likes this card, too 🙂 I will enter it at Seize The Birthday, where anything goes.

Einen schönen Sonntag euch allen!

Have a great Sunday!

Barbara

Here Comes Santa Claus!


Ziemlich kurz vor Ladenschluss kommt nun noch ein Beitrag für die Challenge der Jingle Belles, Here Comes Santa Claus! – wo es nur um ihn geht!

This is an almost last-minute entry for the Jingle Belles‘ current challenge Here Comes Santa Claus! – which is all about him!

Und wo ich einmal dabei war, diese Shaker-ähnliche Karte zu machen, die keine Shakerkarte ist, habe ich gleich drei davon gemacht:

And once I was at it, I made three of these shaker-like cards that are no shaker cards:

Auf bald!

Take care!

Barbara

Plastic Free… August!

Photo credit: Guardian Weekly

Im Juli habe ich mit einem Beitrag zur Plastikmüllwelle angefangen – und meinem Privatexperiment, wo immer möglich auf Plastik zu verzichten. Nach einem Monat mit Seifenschale statt Seifenspender und Shampoo in Seifenform statt Plastikflasche kann ich vermelden: funktioniert wunderbar… und das Shampoo scheint meinem Haar dazu auch noch besser zu tun. Ab jetzt ist der Plan, einmal im Monat einen weiteren Beitrag zu schreiben und die Reihe fortzusetzen.

In July, I wrote a post about the wave of plastic trash and how I decided to reduce plastic in my life. After a month with a soap bar instead of liquid soap and a shampoo bar instead of the liquid version in a plastic bottle I’m very happy with both changes – it’s working very well and my hair actually seems to prefer the new shampoo. My plan is to post about my experiment once a month and maybe inspire a few of you.

Im Guardian Weekly gab es einen Artikel, der wieder mit Zahlen um sich geschmissen hat, die einem die Luft wegnehmen: weltweit werden jede Minute 1 Million Plastikflaschen gekauft – wovon nur ein zu vernachlässigender Anteil recycelt wird. Plastikflaschen waren in meinem Leben hauptsächlich mit Sprudel gefüllt und die habe ich schon vor einigen Jahren abgeschafft. Allerdings weniger wegen der Plastikfrage, sondern mehr aus Faulheit: ich wollte die nicht ständig 40 Treppenstufen nach oben schleppen und bin auf einen SodaStreamer umgestiegen. Und habe es nie bereut.

I’ve recently read an article in the Guardian Weekly that dealt with the issue of plastic bottles, quoting numbers that simply take your breath away: globally, one million plastic bottles are sold every minute – and only a fraction of these will be recycled. For a long time, plastic bottles in my life mainly came filled with sparkling water but I got rid of them years ago already. That was not about plastic trash but about laziness: I was getting tired of lugging them all up the 40 steps to my apartment, so I bought a SodaStreamer and never looked back.

Meine neueste Anschaffung hingegen ist der Jaus’nWrap. Das sind in Bienenwachs- und Kiefernöl getränkte Baumwolltücher, die zur Frischhaltung von Lebensmitteln dienen und die Frischhaltefolie ersetzen sollen (für die Aufbewahrung im Kühlschrank fuktioniert ein auf eine Schüssel gelegter Teller auch wunderbar, falls diese althergebrachte Technik verloren gegangen ist). Das hat sich ein österreichischer Ingenieur überlegt. Wie so oft keine ganz preisgünstige Anschaffung, aber ich bin sehr angetan davon.

My latest purchase is the so-called Jaus’nWrap. They are cotton rags drenched in bees wax and pine oil that serve to keep food fresh – replacing cling wrap (placing a plate over a bowl in the refrigerator works well, too, in case you didn’t know). An ingenious engineer from Austria had the idea. As with the shampoo, the purchase was pricey but so far my experiences with it are very good.

Bislang habe ich sie getestet als Verpackung für ein Butterbrot, als Bedeckung für eine halbe Wassermelone, über einer Schale mit einem Rest Nudeln mit Tomatensauce und als Schutz für einen halben Apfel. Alles hat sehr gut funktioniert. Die Kontaktflächen am Fruchtfleisch haben einen Hauch von Bienenwachs angenommen, aber das fand ich nicht störend. Das praktischste ist, dass man das Tuch zwischen zwei Händen quasi verschweißen kann: das Wachs wird warm und dann pappen die Lagen aneinander fest. Natürlich werde ich Frischhaltefolie nie ganz verbannen können: wie sollte ich sonst Zimtsterne backen? Im Umgang mit dem klebrigen Teig hat man nur eine Chance, wenn man ihn zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollt… Habt einen schönen August!

So far, I have used it to wrap a sandwich, to cover half a watermelon to keep in the refrigerator, to cover a bowl with leftover pasta and tomato sauce and to wrap half an apple. And it worked well in all cases. When it came to the fruit, they took on a whiff of bees wax but I didn’t mind that. What I really like about it is the natural cling, if you will: e.g. if you keep the wrapped sandwich between warm hands for a moment, you can actually seal the package as the wax will get warm and act like a glue. Of course, I will never be able to completely ban cling wrap from my house: how should I make cinnamon stars without it, when you need to spread the very sticky dough between two layers of cling wrap?? Have a wonderful August!

Barbara

A Day in… DUBLIN!


Im Anschluss an einen dienstlichen Termin habe ich einen Tag in Dublin verbracht – und die Stadt hat alles daran gesetzt, mich zu überzeugen! Sogar die Sonne war mit im Spiel, allerdings hatte ich sie auch herausgefordert: Schirm dabei, Sonnenbrille, Sonnencreme und -hut aber bewusst zuhause gelassen. Ich weiß, wie man das Schicksal in die richtige Richtung drückt 😉

I had come to Dublin on business but decided to add a day to explore – and the city did all in its might to be loveable. Even the sun was out to greet me, but then I had challenged the weathergod: brought an umbrella but left sunglasses, suntan lotion and a hat at home. I know how to manipulate fate 😉

Wir hatten eine private Unterkunft östlich des Zentrums, im Bereich der Grand Canal Docks gefunden (mehr oder weniger Teil des Google-Geländes) und noch vor 9 Uhr habe ich mich Richtung Norden Richtung River Liffey aufgemacht, wo es viele interessante Neubauten zu bewundern gab und solche, die noch im Werden sind (siehe oben), außerdem Möwengeschrei und glitzerndes Wasser, was ein sofortiges Urlaubsgefühl unterstützt.

We had found private accommodation to the East of the center in the Grand Canal Docks area (more or less part of the Google premises, it seemed) and I started out the day walking North towards the River Liffey a little before 9 a.m. There were loads of interesting new buildings to look at and some that are still getting there (see above), and then the cries of the seagulls and the sun making the water and the buildings sparkle – an instant feeling of vacation.

In der Touristeninformation hatte ich Broschüren für selbstgeführte Rundgänge gefunden und mich morgens spontan für den nördlichen Teil entschieden – der mich dann aber nicht wirklich gefesselt hat, so dass ich relativ schnell wieder zurück südlich des Flusses unterwegs war. Allerdings nicht ohne für mich festgehalten zu haben, dass das EPIC – Irish Emigration Museum den ersten Platz auf der to-do-Liste bei einem Regentag haben wird.

At the tourist office I had found a number of leaflets with self-guided tours and that mornng I spontaneously decided to do one north of the river. Alas, it somehow didn’t manage to keep my attention so that I crossed one of the many bridges again soon and continued my explorations South of the river. But I took a mental note of the EPIC – The Irish Emigration Museum: top 1 spot on a rainy day.

Ich sag’s sicherheitshalber schon mal: hier kommen noch ganz viele Fotos. Es mag nur ein Tag gewesen sein, aber ich habe fotografiert, bis der Akku leer war. Südlich der Liffey habe ich zuerst den Campus des 1592 gegründeten Trinity College angesteuert. Man kann sich das als ruhig und beschaulich vorstellen und vielleicht ist es das auch manchmal – aber ganz offenbar nicht an einem Samstag im Juli: Horden von Touristen und ganze Schulklassen aus so ziemlich allen Ländern Europas. Doch die meisten schafften es gerade mal bis zum Campanile, weiter drin wurde es ruhiger.

Just so you know: this post is extremely picture-heavy. It may have been only a day but I took pictures until the battery pack was dead. South of the Liffey again I headed for the campus of Trinity College, founded in 1592. You may envision it as a quiet and contemplative place and maybe it really is sometimes. But apparently not on a Saturday in July: hordes of tourists and large groups of students from all over Europe. But most of them only made it to the campanile – further in it grew much quieter.

Vielleicht stehe ich mit der Meinung ja allein da, aber muss man Fahrradfahrer darauf aufmerksam machen, dass Straßenbahnschienen ein Alptraum sind? Ich denke, das wissen die ganz gut selbst. Ich persönlich fühle mich – wenn – dann eher von den motorisierten Verkehrsteilnehmern zu Manövern gezwungen, die im Beisein von Straßenbahnschienen nicht anzuraten sind… aber auf jeden Fall sind sie zweisprachig, die Schilder – wie alle offiziellen Schilder hier. Ich hätte gesagt, in Gälisch, aber die Iren sagen, es sei Irisch.

Maybe it’s me but is it really necessary to tell cyclists that tram tracks are a nightmare? I think they all know. If at all, I feel pressured into maneuvers not appropriate in the presence of tram tracks by motorized road users… but at least the signs are bi-lingual – like all official signs here. I would have called it Gaelic but apparently the Irish call it Irish.

Doch weiter im Stadtrundgang. Nächster Stop: Temple Bar, die Partymeile. Dort waren wir auch schon am frühen Vorabend zum Essen – und das hat dann auch gereicht. Am Samstag jedoch gab es den Temple Bar Food Market mit unzähligen Köstlichkeiten, sowie in einer Querstraße auch einen Handwerkermarkt. Keine Sorge, ich war nur mit Handgepäck angereist, musste mich also zurückhalten! Deswegen habe ich mich auf den oft unglaublichen Blumenschmuck konzentriert:

But let’s move on with the tour of the city. Next Stop: Temple Bar, where you’ll find the highest density of pubs. We’d already been there in the early evening the night before to have dinner – and that was enough. But Saturday also features the Temple Bar Food Market with oh so many wonderful delicacies. Down another road, there was also a craft market. Don’t worry: I was traveling on a carry-on bag only so I had to abstain! Instead, I focused on the often amazing flowers:

Die Stadt war insgesamt voller gut gelaunter Menschen und deutlich voller U2-Fans aus aller Welt, die zum großen Konzert am Abend angereist waren. Und selten habe ich so viele Straßenmusiker erlebt – und die meisten so gut, dass man gerne länger verweilt hätte. Man läuft ständig summend durch die Gegend. Etwas mehr gehört habe ich von CeZar, der vor dem Kaufhaus spielte, das wir zweimal als Treffpukt ausgemacht hatten, spielte. Hört mal rein! Ich bin dann los in nicht einen nicht ganz so geschiegelten Teil Dublins, wo es neben netten Cafés und Charityläden (Secondhand Bücher… ja, ich habe sie alle nach Deutschland gebracht) auch noch nicht gentrifizierte Häuserfronten gibt.

The city was filled to the brim with good-humored people and very obviously U2 fans from all over the world, who had come for the big concert to take place that night. And I can’t recall ever having come across so many buskers – and good ones at that, I could have spent all day just standing there and listened but at least found myself humming all kinds of tunes all day. I heard a little more from CeZar who happened to play outside a store that we used as a meeting point. Check him out here! But I continued to a part of Dublin that isn’t quite as posh, to find nice cafés, charity stores (second hand books… yes, I did manage to bring them all back to Germany) and not yet gentrified houses.

Auf dem Rückweg habe ich noch einen Teil des mittelalterlichen Viertels mitgenommen… auf der Touristenkarte ist es mit „Wikinger-Viertel“ umschrieben. Zu diesem Themenbereich habe ich aber nur das sicher gute Dublinia Museum finden können (in das sich gerade geschätzte drei Schulklassen aufmachten) und habe stattdessen nur die Christ Church Cathedral, ebenfalls einer Invasion von Schulklassen unterworfen, umrundet. Obwohl mich der Turm gereizt hätte – ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit zum Blick von oben.

On my way back I had a look at the medieval quarter… on the tourist map it’s called the „Viking quarter“. The only thing I could find that related to Vikings was the Dublinia Museum (which was just being entered by about three groups of students) so I had a walk around Christ Church Cathedral instead – which was also under siege by several student groups. Climbing the tower was tempting, though, as I had been looking for a chance to get a bird’s eye view.

Durch Temple Bar kam ich auch nochmal, in der anderen Richtung, und entdeckte, dass es auch in Dublin Elche gibt:

I came through Temple Bar one last time and found out that there are moose in Dublin, too:

Dann war es Zeit für eine richtige Pause und ich habe mich den vielen Menschen angeschlossen, die das in St. Stephen’s Green machen. Schuhe aus, Jacke ausgebreitet, Buch ausgepackt… und habe ein Nickerchen gemacht. Man wird ganz offensichtlich nicht jünger.

Then it was time for a real break and I did as many people were doing in St. Stephen’s Green: took off my shoes, used my coat for a blanket, got out a book… and dozed off. Well, nobody gets any younger, right?

Und so kam ein wunderbarer Tag in Dublin langsam zu einem Ende… macht Lust auf mehr, Dublin und Irland insgesamt!

And this was how a wonderful day in Dublin came to its end… but I’d love to see more of it and Ireland in general!

Barbara

Neu und Alt / New and Old


Ewig ist’s her, dass ich was gebastelt habe… und nun gibt es eine farblich mal etwas andere Weihnachtskarte zu präsentieren, die neue und alte Elemente enthält: neu sind das Rentier und das rosafarbene Papier. Alt und recycelt das Geschenkband mit den goldenen Sternen – das war letztes Jahr Teil eines Weihnachtsgeschenks, das ich bekommen habe.

It seems like months have passed since I last created something… and now it’s a Christmas card of a slightly unusual color combo which features new and old elements: the reindeer and the pink paper are new whereas the ribbon with the gold stars is old and recycled – it was part of a Christmas present I received last year.

Bei der ABC Christmas Challenge geht es in diesem Monat genau darum: „N is for New & O is for Old“. Und bei Cute Card Thursday heißt es „Ribbons / Bows“ – ich bin also bei beiden dabei!

The current challenge over at ABC Christmas Challenges is about both: „N is for New & O is for Old“. And Cute Card Thursday asks for „Ribbons / Bows“ – so I’ll enter the card into both challenges!

„Old News“ muss ich aber auch noch loswerden: dieser Shaker wurde mit einem Honorable Mention bei Christmas Card Throwdown geehrt… schon im Mai.

I have to give you some „old news“, too: this shaker card received an Honorable Mention over at Christmas Card Throwdown… back in May already.

Barbara