Hiking in… CINQUE TERRE | Day One

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Eine Woche Bildungsurlaub zum Thema „Cinque Terre – Ökologie und Naturschutz in einer Kulturlandschaft an der ligurischen Küste“ und wie die Vorstellungsrunde zeigte, ging es mir wie einigen anderen Teilnehmern auch: Bildungsurlaub auf jeden Fall, aber wenn ich drinnen auf eine Power Point Präsentation nach der anderen starren muss, werde ich verrückt. Mein Geografenherz meldete sich auch mal wieder, der Termin war zwischen alles mögliche andere zu quetschen – und so wurde es Cinque Terre.

One week educational leave, learning all about „Cinque Terre – Ecology and nature conservation in a cultural landscape on the Ligurian coast,“ and as the round of introductions showed, my motivation was that of some of the other participants as well: a clear yes to make use of my educational leave but if that meant sitting indoors and staring at one uninspired Power Point presentation after the other, I’d go crazy. Also, my „geographer’s heart“ was in need of attention again, the timing fit the schedule – and so I went to Cinque Terre.

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Ich hatte mir nur im Netz schnell Fotos angeguckt, entschieden: schön, und fertig. Untergekommen bin ich in Riomaggiore, dem südlichsten der fünf Orte. Mit der Auswahl der Unterkunft an sich kann ich zufrieden sein, aber ich habe mir zielgenau eine ausgesucht, die am oberen Ortsrand liegt. Das heißt im Detail: nach einem langen Tag Wanderung erklimme ich zum Abschluss, den Rucksack voller Lebensmittel, noch mal kurz den Kölner Dom. Im Ernst: es sind allein so um die 250 Treppenstufen und dann noch ein gutes Stück ohne Stufen aber steil bergan. Nach der Dusche zieht mich nichts mehr ins Zentrum, soviel ist sicher.

I had only very quickly looked at a few photos online and made up my mind: beautiful, so I booked. I found a place to stay in Riomaggiore, the southernmost of the five towns. I’m satisfied with the accommodation as such but I went for one right at the uppermost edge of the town. That means: after a long day of hiking, the backpack full of recently purchased groceries, I get to climb the bell tower of Cologne Cathedral. Seriously: It’s about 250 steps and then another chunk that’s just a steep road. One thing’s for sure: once I’ve had that shower, nothing will make me walk down to the center again.

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Es gibt nur wenige Straßen, die diesen Namen verdienen – die Bebauung ist sehr eng, schmal und hoch, durchdrungen von kleinen Gassen. Wunderbar malerisch, wenn man hier mal ein paar Tage verbringt. Die eigentliche Bevölkerung hier zu halten ist nicht so einfach, denn die Wohnungen sind entsprechend klein und dunkel. Ich sitze zwar auf einer schönen Terrasse, aber das Schlafzimmer ist wie ein Bunker im Berg, ohne Fenster. Aber da habe ich ja eh die Augen zu. Es heißt, der Platz vor der Kirche oben ist der einzige, wo sich die Kinder zum Fußballspielen treffen können.

There are only few streets worthy to be called that – the architecture is narrow, both the houses themselves and the distance between them, and high, with little alleyways. Very picturesque if you spend a few days here. But it’s pretty hard to keep the locals here as the apartments are small and dark. Just now, I’m sitting on a nice terrace but my bedroom is like a bunker inside the mountain, lacking windows. But then I usually have my eyes closed in there anyway. As I understand, the little square in front of the church on the photo above is the only one where kids can come to play soccer.

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Der erste Tag begann mit der Entspannung: Bootstour von Riomaggiore nach Monterosso, dem nördlichsten Ort. Da konnte man einen wunderbaren Blick auf die Steilküste werfen, auf die kleinen Orte, die wir drangeklebt aussehen – und man fragt sich, warum um alles in der Welt irgendwer auf den Gedanken kam, sich hier niederzulassen. Und dann auf diesen Wahnsinnshängen auch noch Landwirtschaft betreiben zu wollen. Sie müssen vom heftigst gefalteten Sedimentgestein bezirzt gewesen sein:

The first day started out relaxing: a boat ride to Monterosso, the northernmost place. It offered great views of the steep coast, of the little towns that look like they were glued in place there – and you can’t stop wondering why anyone would have decided to settle her. And then not make a living from fishing but from agriculture?? They must have been bewitched by the heavily folded sedimentary rock:

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Aber da sag ich’s: Steilküste. Da reicht der Blick auf eine Postkarte, dafür muss man keine topografischen Karten studieren. Wer hier irgendwas zu Fuß machen will, muss bergauf. Es war von Anfang an klar: das wird ’ne ganz harte Nummer. Und wenn man dann auch noch mit einem Diplom-Geologen unterwegs ist… einem Diplom-Geo-was-auch-immer, dann ist auch klar: die Geschwindigkeit wird hoch. Und die erste Etappe begann mit verteufelt steilen 311 Höhenmetern. In praller Sonne. Und die Tatsache, dass die Aleppo-Kiefer ein immer wieder erwähnter wichtiger Bestandteil der mediterranen immergrünen Macchia-Vegetation ist, hat nicht dazu beigretragen, dass ich so sonderlich gut abschalten konnte.

There, I said it: steep coast. Having a look at a postcard is enough to know what you’re in for, no need to study topographic maps. Whatever you want to do on foot, it will be an uphill battle, quite literally. I knew it was going to be tough. And I also knew that our guide was going to be a geologist… and when you’re out and about with a geo-whatever, the speed can be assumed to be of the breakneck variety. The first stage started out with an incredibly steep ascent from 0 to 311 above sea level. In scorching sun. And the fact that the Aleppo pine is an important part of the indecidious mediterranean Macchia vegetation and was frequently mentioned didn’t help one bit to make my thoughts move away from „business“.

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Der vollkommen geschmacklosen Frucht des Erdbeerbaums (die Kugeln in gelb-orange-rot oben) konnte ich nicht widerstehen – wahrscheinlich tatsächlich eher als Likör zu genießen… „Mit Alkohol schmeckt halt alles,“ wie der Guide meinte. Das mittägliche Picknick nach der Anstrengung schmeckte umso besser und der Ausblick machte die Anstrengung vergessen.

I couldn’t resist trying the 100% tasteless fruits of the strawberry tree (arbutus), the yellow-orange-red balls above – probably much better when taken in the form of a liqueur… „Everything is tasty with alcohol,“ as our guide observed. The picknick lunch tasted so much the better after the great effort and the view let us forget the exhaustion for while.

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Der Ausblick, eigentlich fast egal von wo, war immer atemberaubend. An vielen Stellen musste man aber definitiv auf den Weg und nicht den Ausblick fokussieren – wie man auch nur annähernd auf den Gedanken kommen kann, sich hier mit Flipflops zu bewegen, ist mir ein Rätsel. Kam aber immer wieder vor.

The view, no matter from where, come to think of it, was always breathtaking. For much of the hike, though, it was important to focus on the path and not on the view – I just do not understand how people decide to hike anywhere in flipflops. We saw it a number of times.

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Und hier ist der Weg mal für ein kurzes Stück ein Spaziergang… die Herausforderung liegt mehr darin, nicht einfach nur auf das glitzernde blaue etwas zuzusteuern und die 311 Höhenmeter rasant zu reduzieren.

This is one of the few instances when the path was a walk in the park… the challenge being not to be drawn to the sparkling blue something and reduce those 311 m above sea level much too rapidly.

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Am Ende des Tages stand ein Bad am Strand von Levanto und/oder ein Eis und die Zugfahrt zurück nach Riomaggiore. Leider gab es auch den ersten Ausfall mit Knieproblemen, aber vielleicht wird das ja wieder für den Rest der Woche. Auf bald!

Upon reaching Levanto it was beach time and/or the ice-cream parlor and later the train ride back to Riomaggiore. Unfortunately, one participant got a knee problem and was out… but maybe she can join us again later in the week. Take care!

Barbara

Wandern mit dem Bürgermeister / Hiking with the Mayor

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In der Verbandsgemeinde Brohltal gibt es seit vielen Jahren die Tradition, an drei Tagen im Sommer mit dem Bürgermeister wandern zu gehen. Zu dieser Ehre kam ich dadurch, dass eine Freundin dort wohnt und das Event vorschlug. Und so waren wir gestern dort unterwegs.

It’s been a longstanding tradition in the Brohltal municipality to go hiking with the mayor on three days in the summer. I heard of it from a friend who lives there and who suggested we participate. And so we did yesterday.

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Zuerst ging es ab Oberzissen vorbei an Kornfeldern, über Wiesen und Weiden und durch Waldstücke mit der Brohltalbahn nach Engeln. Dann bei ziemlicher Hitze auf die ca. 13km lange geführte Tour.

We boarded the Brohltal train at Oberzissen and passed grainfields, meadows and woodland on our way to Engeln. From there we started our hike of appr. 13km in scorching heat.

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Burg Olbrück hatten wir dabei zumeist im Blick.

Olbrück Castle was usually in sight.

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Teil der Wanderung war eine gesponsorte Rast bei einem nicht mehr bewohnten Einsiedlerhof. Die Getränke waren sehr gefragt, die rustikalen Brötchen ebenfalls. Eine glänzende Idee fand ich auch, dass „Emilio“ mit seinem Eisauto vor Ort war.

The mayor extended an invitation for a break with sandwiches and beverages near an abandoned isolated farm. It was brilliant to have „Emilio“ there as well, with his well-stocked Italian ice-cream truck.

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Das alte Fachwerkhaus mit separater Scheune und Stallungen sowie einem überwucherten Bauerngarten wäre genau das, was ich mir so als Traumhaus vorstelle… und nach langen Jahrzehnten (Jahrhunderten) des Darbens ist nun wohl auch die Wasser- und Stromversorgung gesichert.

The old timber frame house with its separate stable and barn and the overgrown „farmer’s garden“ pretty much looked like my dream property… And after decades (centuries) of dire need the water and power supply have been in a place for a while now.

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Kurz vor dem Ende der Wanderung kam mit Blitz und Donner dann der lang ersehnte große Regen. Auf spontane Initiative des Bürgermeisters fanden wir schnell Unterschlupf in einem fest installierten Partyzelt, wo der Eigentümer kurz entschlossen den Wirt gab und gekühlte Getränke unter’s Volk brachte. Es war ein, hauptsächlich durch die Hitze, anstrengender Tag – aber nach körperlicher Anstrengung ist das immer so eine süße Müdigkeit… jetzt genieße ich die Kühle!

Only a couple of kilometers before we reached the finishing line the longed for rains finally came, with thunder and lightning. The mayor knew his way around, though, and within moments secured shelter for our group in a party tent. The owner was not unhappy to find we all gratefully made use of his sheer endless stock of ice cold beverages. It was an exhausting day – mainly due to the heat… but it’s that sweet kind of tiredness after physical strain. I now enjoy the cool!

Barbara

Madagascar | Isalo National Park

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Okayyyyyy – ich gebe es ja zu: ohne dieses frühe Aufstehen wären solche Bilder nicht möglich. Und frühes Aufstehen war angesagt, denn der Weg zum Isalo Nationalpark war einer der längeren in unserer Route.

Alright, alright – I admit it: pictures like the one above would not have been possible without this constant getting up at ungodly hours. And that was again part of the plan of getting to Isalo National Park. That stretch was one of the longer ones on our route.

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Reisfelder, geschweige denn -terrassen, waren bald nicht mehr zu sehen, dafür wurde es erst felsiger und die ersten Personen mit interessanten Frisuren wurden gesehen. Auch Zebus gab es noch einige. Der Trupp hier erinnert mich irgendwie an eine Bande Geächteter, wie sie durch den Ort ziehen.

Rice paddies, let alone terraced ones, were soon a thing of the past, instead the landscape got increasingly rocky and the first persons with interesting hairdos were spotted. Some zebus were left, too. This group here makes me think they were a band of outlaws roaming the village…

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Dann erreichten wir das Plateau de Horombe, vierzig Kilometer fast absoluter Einsamkeit in einer savannenähnlichen Landschaft – „Little House on the Prairie“ schoss mir durch den Kopf (der Originaltitel von „Unsere Kleine Farm“):

Then we reached the Plateau de Horombe, fourty kilometers that felt completely deserted in a savannah-like landscape – I decided to call that picture „Little House on the Prairie“:

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Und Menschen sah man auch so gut wie gar nicht mehr.

And people were few and far inbetween, too.

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Am frühen Nachmittag erreichten wir Ranohira, den Ort am Park. Nach einem Mittagessen haben wir uns ein bisschen orientiert und einen Führer für den kommenden Tag klargemacht. Plan: in ungefähr sechs Stunden zwei Trails verbinden. Es stellte sich dann raus, dass das so ziemlich jeder macht.

We reached Ranohira, the town at the border of the park, by early afternoon. We had a quick lunch and got some information – and hired a guide for the following day. The plan: a hike that combines two trails in about 6 hours. It turned out later that this is what just about everybody else does, too.

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Letztlich war ich allein mit Baupage unterwegs, denn meine Freundin lag von Montezumas Rache niedergestreckt im Hotel. Ich hatte schon seit ein paar Tagen vorher schwerere Geschütze aus der Medikamententasche aufgefahren. Der Hike begann über einen Treppenaufstieg, der schon erste Ausblicke ermöglichte – unter anderem auch auf ein Grab, hoch in einer Bergwand:

I ended up doing the hike by myself (with Baupage of course) as my friend was exhausted after a night with „hotely belly“ and continued to prefer the proximity of a toilet. I had started to rely on medication a few days earlier already. The hike started with an ascent on steps and afforded the first views – among others a view of this tomb high up on a mountain:

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Der Sandstein erstrahlte in allen möglichen Nuancen von braun und rot bis gelb – die Färbung manchmal verursacht von Flechten und Moosen. Alles in allem schön… aber ich war schon mal beeindruckter.

The sandstone was gleaming in hues of brown and red and even yellow – the color sometimes caused by lichen and moss. Nice to look at… but I have to say I’d seen better.

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Gelesen hatte ich im Vorfeld von den bizarren Formationen, die Wind und Wetter aus dem Sandstein formen. Und ja, die gab es schon zuhauf:

During the preparations for this trip I had read about the bizarre rock formations, made by wind and water. And yes, they were there in abundance:

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So sind wir dann einen Weg entlang getrottet, der sich ewig zwischen den Felswänden hinzuziehen schien. Mittlerweile ging es auch schon auf den späteren Vormittag zu und es wurde wärmer. Immerhin gab es Iguanas und Elefantenfüße (Pachypodium rosulatum) zu sehen.

We were more or less silently trotting along a path between the mountains. And as we were getting towards noon, it got decidedly warmer, too. But we got to see an iguana and some elephant’s feet (Pachypodium rosulatum).

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Und dann, mit den ersten Salzkrusten auf der Stirn, sind wir vielleicht 15 Meter abgestiegen, in einen kleinen Canyon, und fanden uns in einer wahren Oase wieder – am Piscine Naturelle, dem Naturschwimmbad:

And then, the first salt crystals appearing on my forehead, we descended maybe 15 meters into a small canyon and in a small oasis really – the piscine naturelle, the natural pool:

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Das war auf diese kurze Distanz schwer üebreinander zu kriegen und ich stand erst ziemlich verdattert in der Gegend rum… war aber vorbereitet und konnte mich in den erfrischenden Pool werfen und bis zu dem kleinen Wasserfall schwimmen (man hätte auch waten können, maximal brusthoch), der warm war. Und ich hatte das Teil ganz für mich allein, zumindest für 10 Minuten – als die zwei britischen Frauen weg waren und bevor das australische Ehepaar ankam. Apropos: bis hierher, Tag 10 unserer Reise, ist uns noch nicht ein einziger deutscher Tourist über den Weg gelaufen.

I had a hard time getting that sorted in my head, this practically instant change of climate zones, and was rather dumbfounded for a while… but I was prepared and finally got into the refreshing pool and swam to that little WARM waterfall at the other end (I could have waded, too, as the water was maximum chest high). And I was all by myself, for 10 minutes at least – after the two British ladies had left and before the Australian couple arrived. Talking about nationalities: up until now, day 10 of our trip, we have not met a single German tourist.

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Doch irgendwann war Schluss und es ging wieder raus in die flirrende Hitze. Gut vier Kilometer lang, dann wurde es bewaldeter und wir erreichten einen Rastplatz und machten Mittag. Da am Tag vorher der 1. Mai war, nutzte ich das als Aufhänger für ein Gespräch.

„Ist der 1. Mai in Madagaskar auch ein Feiertag?“
„Ja.“
„Wird der groß begangen oder interessiert das keinen?“
„Nein so wirklich interessiert das keinen. Die wichtigen Feiertage sind der Unabhängigkeitstag und Weihnachten.“
„Wann ist der Unabhängigkeitstag?“
„Im Juni. Und wann feiert ihr Unabhängigkeitstag?“
Ich zögere einige Sekunden zu lang mit einer Antwort, wir starren uns an.
„Wir haben keinen Unabhängigkeitstag… wir, äh, waren eigentlich immer unabhängig… so – mehr oder weniger.“
Er guckt mich sprachlos an, grinst, lacht dann wissend und sagt nur: „Ja… klar.“
Ich beeile mich zu sagen, dass wir stattdessen den Tag der Deutschen Einheit feiern… aber es ist offensichtlich, irgendwie ist das Pipifax.

But there is an end to everything and we have to return to the scorching heat. We continue for about four kilometers before we reach a more forested area with a campsite and picknick area and break for lunch. As it was May 1 the day before I decide to start a conversation from there.

„Is May 1 a holiday in Madgascar as well?“
„Yes.“
„Is it important to people or does it just pass without much ado?“
„It’s not of interest, no. The really important ones are Independence Day and Christmas.“
„When do you celebrate Independence Day?“
„In June. And when do you?“
I hesitate a few seconds too many and we stare at each other.
„We don’t have an Independence Day… we, ahem, actually, we were more or less independent all along.“
He looks at me speechless, grins and then laughs and just says: „Yes… of course.“
I hurriedly add that we celebrate German Unity Day instead… but somehow that appears to be negligible in comparison.

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Nach dem Picknick steigen wir weiter ab, tiefer in einen Canyon, und bald sieht es schon fast dschungelartig aus. Aber es wird noch abgefahrener. Es wird eng, es wird nass, von unten und von allen Seiten, es wird richtig kühl. Wieder haben wir uns komplett woanders hingebeamt und von wo, verdammicht, kommt das ganze Wasser her?! Es kommt doch, den Gesetzen der Physik folgend, von oben – aber oben ist es staubtrocken!!

After the picknick we descend further, into another canyon and soon it starts to look jungle like. But it gets even stranger. It’s narrow, it’s wet, from below and from everywhere, it’s really cool. Again, we have practically beamed ourselves to a completely different climate zone and where, on earth, does all this water come from?! It should be coming, as per the laws of physics, from above – but it’s as dry as a bone up there!!

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Später wird mir in einem anderen Zusammenhang erklärt, dass das das besondere in dieser Gegend ist: der Boden fungiert als ein einziger riesiger Schwamm, der in der Regenzeit das Wasser speichert und die ganze Trockenzeit hindurch wieder abgibt. Ich finde das weiter schwer vorstellbar, aber so muss es wohl sein. Nach einer ganzen Weile des Streifens durch den Canyon kommen wir zum Blauen Pool, und kurz darauf zum Schwarzen Pool.

I was to learn later that this is what makes this region special: the soil works as one giant sponge that soaks up all the water during the rainy season and lets go of it all through the dry season. I still find this amazing or even incredible but I guess that it really is what happens. After quite a while following that canyon we reach the Blue Pool and little later the Black Pool.

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Die sechs Stunden waren schon überschritten, aber ein weitere Teil fehlte noch: der Nymphenwasserfall. Es wären nochmal anderthalb Stunden gewesen und 200 steile Höhenmeter (insofern eher zweieinhalb Stunden). Nach kurzer Denkpause siegte dann der Verstand und wir traten den Weg zum mit dem Fahrer vereinbarte Treffpunkt an. Wo ich nochmal diverse Fußballthemen diskutieren und ein selbst gemachtes Schwein und einen Lemur aus einer ganzen Armada aussuchen konnte.

We had already passed the 6-hour mark but one part was missing: the Waterfall of the Nymphs. Supposedly another 1.5 hours and 200 meters in altitude difference (so let’s face it: rather 2.5 hours). I considered it for a moment but then rational thinking kicked in and we started on the way to the meeting point with the driver. Where I was able to discuss soccer yet again and purchase a handmade pig and a lemur from a whole range of different young artits.

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Viele Grüße aus Madagaskar mal wieder!

And again best regards from Madagascar!

Barbara

Madagascar | Anja Park

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Nur etwa 12 km von Ambalavao entfernt gibt es den kleinen, aber feinen Anja Park. Es ist ein privater Park, der auf dem Land und von der Dorfgemeinschaft gemanaged wird. Es ist ein wenige Hektar umfassendes, großenteils bewaldetes Gebiet am Fuße eines Bergmassivs… dem oben, um genauer zu sein.

Only about 12 km from Ambalavao you will find the small but endearing Anja Park. It is a community-run park (on community lands) that is only a few hectares in size, most of it forest at the base of a mountain range… the one above, to be precise.

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Der Reiz des Sees liegt nicht nur in den wunderbaren Seerosen, die ihn soweit das Auge reicht überziehen. Es gibt da auch einen kürzlich eingewanderten Gast, der uns stolz präsentiert wurde. Wahrscheinlich hat er im Rahmen des letzten Hochwassers den Weg dorthin gefunden:

The water lilies that cover the lake as far as the eye can reach are not its only attraction. There is also a guest who has recently found his way to the lake and was proudly presented to us. It is assumed that he arrived with the last high water of the river:

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Alles mögliche „Kleinzeug“ gab es auch zu bestaunen. Bei den weißen Dingern rechts auf dem Foto unten wurde mir aber schon ganz anders. Wobei es wahrscheinlich auch nicht förderlich ist, dass ich gerade „Der Schwarm“ lese. Ich habe vergessen, wie sie heißen, aber die Teile bewegen sich ein bisschen wie Spinnen, tragen aber diesen blütenähnlichen Aufbau. Ein ziemliches Gewusel und zugegeben: ich war froh, als es weiterging.

There were all kinds of small critters to look at, too. The white insects on the right of the photo below sent shivers down my spine, though. I guess it doesn’t help that I’m currently reading „The Swarm“, either. Anyhow, I forgot what they are called but they move like spiders and feature this blossom-like dress. Quite some movement there and I admit: I was glad when we moved on.

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Aber das Highlight waren dann doch die Kattas, die wahrscheinlich bekannteste Lemurenart. Die gestreiften Schwänze haben wohl den höchsten Wiedererkennungswert. Jedenfalls ließen sie sich durch unseren Besuch nicht aus der Ruhe bringen.

The best of it certainly were the ring-tailed lemurs – very likely the most well-known lemur, due to its black and white striped tails which are easily recognized. And they were rather unalarmed by our visit.

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Nach den schlafenden Chamäleons im Ranomafana Nationalpark konnten wir im Anja Park nun auch eins in Bewegung sehen. Überrascht stellte ich fest, dass die einen ganz besonderen Gang drauf haben – der Fuß wird angehoben, nach vorne gestreckt, wieder zurück genommen und dann wird der tatsächliche Schritt getan. Mir kam sofort Genesis mit „The Way We Walk“ in den Sinn!

After we had already seen the sleeping chameleons in Ranomafana National Park we now saw one moving in Anja Park. I was surprised to see that they have a rather funny way of walking – they lift a foot, move it ahead a bit and then retract it again before they make the actual step. I couldn’t help thinking about Genesis‘ „The Way We Walk“!

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Spontan wurde uns angeboten, die gebuchte Tour noch zu erweitern – ein bisschen Klettern zu einem Aussichtspunkt, der uns diesen Blick in Richtung Ambalavao bescherte:

We were offered a little extension of the tour we had agreed on – some climbing to a viewpoint which allowed for this view towards Amabalavao:

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Nun geht es weiter… zum Isalo Nationalpark!

And now on to Isalo National Park!

Barbara

Madagascar | Ranomafana Night Walk

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Auf Vorschlag unseres Guide Dauphin haben wir uns am gleichen Abend auch noch auf eine Exkursion in der Dunkelheit eingelassen – nicht im Park, sondern einfach entlang der Straße. Die Ergebnisse waren verblüffend, auch wenn wir den kleinen Mausmaki (Lemur in Mausgröße) nicht haben finden können. Hatte mich allerdings schon über Tag fasziniert, was die alles sehen, so war ich in der Dunkelheit komplett fertig. Mit der Taschenlampe in einem Affenzahn über die Bäume und Sträucher geleuchtet und schon was gefunden. Nun mag es ja so sein, dass die Tierchen vielleicht sogar bekannte Lieblingsbäume haben… aber dass sie immer an der selben Stelle sitzen?!

Our guide Dauphon had suggested to go on a night walk, too – not in the park but just along the road. The results were amazing, though we failed to find the mouse maki (apparently a lemur the size of a mouse). I was already fascinated during the day how they find all kinds of animals easily but the night walk left me awestruck. They were moving their torches across the trees and bushes at incredible speed… and actually found animals. Well, maybe, just maybe these little critters have their favorite trees – but would they be sitting in exactly the same spot every night?!

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Am allerfaszinierensten war jedoch letztlich, dass wir nach einem wunderbar verbrachten Abend zurück ins Hotel kommen, sozusagen am anderen Ende des Tals, und eine ziemliche Verwüstung vorfanden: Zimmer unter Wasser (Koffer inklusive), Bäume umgefallen, Teile des Dachs abgedeckt, der Strom kam bis zur Anreise gar nicht mehr wieder… hier war in unserer Abwesenheit wohl ein lokal sehr beschränkter Mini-Zyklon durchgegangen. Unsere Wirtin guckte uns nur ungläubig an, als wir meinten, wir hätten in aller Ruhe alles mögliche beobachtet… wie z.B. das schlafende blaubeinige Chamäleon unten.

Really the most fascinating part of the evening though awaited us upon the return to our hotel at the other end of the valley, so to speak. We returned to devastation: rooms were flooded (luggage, too), trees had fallen, parts of the roof flown away, power outage… apparently something like a local mini cyclone passed through while we were absent. Our host just looked at us unbelievingly when we said we’d had a splendid evening seeing all kinds of animals… as for example the sleeping blue-legged chameleon blow.

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Der Kleine gefällt mir richtig gut… Viele Grüße!

I really like that little guy! Best from Ranomafana!

Barbara

Madagascar | Ranomafana National Park

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Ihr könnt es ruhig zugeben: ihr habt euch schon gefragt, ob es in Madagaskar nur Ortsnamen gibt, die mit „A“ beginnen. Nein. Aber es kommen schon noch ein paar. In Ranomafana war Natur pur angesagt. Der gleichnamige Nationalpark ist 41.000 Hektar (oder 410 km²) groß – und für Touristen ist nur ein klitzekleiner Teil erschlossen. Wir haben uns für eine vierstündige Tour entschieden, bei der es uns hauptsächlich um das Sichten von Lemuren ging – eine Tierart, die es nur in Madagaskar gibt. Erstmal sahen wir nur Menschen, die für irgendwelche wissenschaftlichen Untersuchungen mit Pipi-Fängern ausgestattet auf der gleichen Suche waren.

Admit it: you have been wondering already whether all place names in Madagascar start with an „A“. No. But there are a few more ahead. In Ranomafana we were ready wo explore nature some more. The national park of the same name covers more than 41,000 hectares (or 410 km²) – and only a fraction of that is accessible for tourists. We went on a four-hour hike that was to show us some of the lemurs that are endemic to Madagaskar. At the start we only saw people on the same mission but equipped to catch lemur pee for some scientific reason.

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Aber es gab auch interessante Dinge am Wegesrand zu sehen – eigentlich viel zu viel und ich musste höllisch aufpassen, dass ich von den ganzen Pflanzen und Tieren nicht zu sehr abgelenkt war und mir womöglich unaufmerksam noch ein Bein gebrochen hätte oder so. Es war faszinierend, wie unser Führer, Dauphin, die abgefahrensten Sachen einfach mal so im Vorbeigehen gefunden hat… mir kommt meine kleine Collage schon vor wie eine neue Ausgabe von Wo ist Walter?

But there were countless interesting things to see just along the path – too much really, I got so distracted by all the plants and animals that I had to be careful not to break a leg or something. It was even more fascinating to see how our guide, Dauphin, just ambled along the paths and found all kinds of amazing things… my little collage already reminds me of a new edition of Where’s Wally?

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Aber ich kann euch sagen: wir haben sie in Massen gesehen, die Lemuren. Sifakas, deren Rückenfell eigentlich vermuten lässt, dass der Blick ein Stück tiefer ruht.

But boy, let me tell you: we saw loads of lemurs. Sifakas, whose back fur actually makes you think for a moment you’re looking at a part a little lower.

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Das Fotografieren durch Farne, Zweige, Blätter und Früchte war schwierig, aber eins ist ganz gut geworden:

It was hard to take pictures – the view being obstructed by ferns, branches, leaves and fruits but one really turned out well:

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Ich muss ganz ehrlich sagen, bei den anderen geraten mir die Namen durcheinander, aber diese Lady hat sich ganz schön lange vor uns rumgeräkelt.

I have to admit that I got confused with all the different types but this lady was showing off in front of us for quite a while.

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Genau wie dieser kleine Kerl:

Just as this little dude:

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Dieser hingegen hat sich hoch über unseren Köpfen genüsslich den Bauch vollgeschlagen:

This one was having a feast high above our heads:

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Ganz heimlich, still und leise bin ich dann noch zum Hand- und Fußfetischisten geworden:

And almost unnoticed, I seem to have developed a hand and foot fetish:

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Zusammenfassend: ein wunderbarer Tag!

In a nutshell: a wonderful day!

Barbara

Doch Frühling? / Spring after all?

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Es dauert wieder alles ein bisschen dieser Tage… aber vielleicht ist es ein Wink des Schicksals für alle, die nun schon seit einigen Tagen in einer grauen Nebelsuppe (oder schlimmer, wenn ich an Freunde an der amerikanischen Ostküste denke) rumdümpeln. Denn dieser Beitrag ist der pure Frühling.

It’s taken me a few days… but maybe it’s just a great coincidence for all who have been surviving in this grayish mess called weather (or worse, come to think of my friends on the American east coast). Because this post is pure spring.

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Letzten Sonntag kam es nämlich zu einer spontanen Wanderung im Siebengebirge. TROTZ zweier Biathlon-Entscheidungen, aus Oslo auch noch. Aber ich habe es nicht bereut. Auch nicht, dass die Tour fünf statt der angegebenen 2:40 Stunden dauerte. Ich war unterwegs mit der Wanderfibel Siebengebirge und habe mich auf Route Nummer 14 begeben, eine Rundtour ab dem Parkplatz am Einsiedlertal zur Löwenburg.

Last Sunday I went on a spontaneous hike in Siebengebirge near Bonn. DESPITE the fact that the day also had two biathlon races on offer, from Oslo. But I did not regret it. I also didn’t regret that the tour took five instead of 2:40 hours that were specified in the Siebengebirge hiking booklet that I had bought, choosing route no 14, a circular hike reaching Löwenburg (ruins of Lions‘ Castle) as the quite literal high point.

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Das erste Fünftel der Tour ist ziemlich nah an der Straße und selbst der Verkehr am Sonntagmittag hat mich genervt. Aber das liegt wohl erstens an einer gewissen Basis-Genervtheit und zweitens daran, dass die Bäume noch vollkommen laubfrei waren… wenn die bald grün sind, wird das gedämpft sein.

The first maybe fifth of the hike was rather close to the road and even what little traffic there was on a Sunday got on my nerves. But I would assume that is due to both, a certain general stress level and also to the fact that the trees were all still bare. Once the leaves are back, that will be a lot quieter.

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Nur gut 25 km von meiner Wohnung entfernt war ich, besonders zu Anfang, vollkommen alleine unterwegs. Ein Wegstück wirkte wie eine Mangrove der gemäßigten Breiten… Ein Umweg war aber zu finden. Hier und da fühlte ich mich beobachtet…

I was only about 25 km aways from my apartment and still all by myself for a lot of the hike, especially at the beginning. One section of the path looked like a mangrove in our temperate climate… A detour was easily made out. Sometimes I felt I was being watched…

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Ich habe mit Sicherheit 40 Minuten „verloren“ an der Stelle, wo ich endlich weg von der Straße kommen sollte. Ich glaube immer noch, dass die Karte oder die Beschreibung da nicht stimmt, schließe aber auch Unfähigkeit meinerseits nicht aus. Allein deswegen will ich das eigentlich nochmal wandern. Aber, wäre ich nicht vom Wege abgekommen, wären mir auch diese Entdeckungen verwehrt geblieben. Ist das der Unterkiefer eines Fuchses?

I think I „lost“ at least 40 minutes when I was supposed to get further away from the road. I still believe that either the map or the description is faulty there – but I wouldn’t outrule incompetance on my part, either. That’s reason enough for me to walk that again some time soon. But, if I hadn’t strayed from the path I would have missed the following discoveries. Is that the lower jawbone of a fox?

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Große Teile der Wanderung sind im Buchenforst – wenn der in nicht allzu langer Zeit in grün explodiert, ist es wahrscheinlich nicht mehr zum Aushalten vor „Schönheit der Natur“ und Entspannung.

Large parts of the hike were through beech grove – and when that, not too far away in the future, will explode in green, the beauty of it will be hard to bear. And wonderfully relaxing, too.

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Es war so sonnig, dass ich mir sogar einen leichten Sonnenbrand eingefangen habe. Aber es war kein gleißender Sonnenschein, sondern so einer, der einen auch von innen warm werden lässt.

It was sunny – so sunny in fact, that I returned ever so slightly sunburned. It was not a glistening sunshine but an orange one, that makes you feel warm from the inside, too.

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Von der Löwenburg hat man dann einen Ausblick auf den Rhein – der dann aber überraschend diesig daherkam.

From Lions‘ Castle you have a spectacular view of the Rhine – which on that day turned out to be unexpectedly hazy, though.

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Auf dem Weg nach unten wurde es eher touristisch, aber da ich mich wieder für einen „Parallelweg“ entschieden habe, war auch das schnell erledigt… Und als zum guten Schluss noch zwei Züge Kraniche zu hören und zu sehen waren, da wusste ich: der Frühling kommt!

On the way down it became a lot more touristy but as I somehow decided on a „parallel hike“ again, I didn’t see too much of it after all… And when two groups of migrating cranes were heard and seen overhead I knew for sure: spring is in the air!

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Und nun: habt alle ein schönes Wochenende!

And now: have a good weekend everybody!

Barbara