Melbfest

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Der Wettergott war auf unserer Seite: nach Regen und Wind an den vergangenen beiden Tagen hat es heute die Sonne geschafft und es war ein richtig schöner Tag im Melbgarten.

The weather gods were on our side: it had been awfully rainy and windy yesterday and on Friday but today the sun came out and it was a truly nice day at the Melb Garden.

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Der Melbgarten ist eines von drei Arealen, die zu den Botanischen Gärten gehören und ist der Öffentlichkeit leider nur an diesem einen Tag im Jahr zugänglich. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal an einer Führung teilgenommen – was es natürlich noch interessanter gemacht hat.

The Melb Garden ist one of three areas that make up the Bonn Botanical Gardens and this one is accessible for the public on this one day of the year only. I joined a guided tour for the first time this year – which of course only made my visit all the more interesting.

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Es gibt den Garten seit den 50er Jahren – da wurde er der Universität Bonn seitens der Stadt zur Verfügung gestellt, weil angedacht war, den Garten aus Poppelsdorf dorthin zu verlagern… weil man mit dem Gedanken spielte, aus dem Poppelsdorfer Schloss ein Regierungsgebäude zu machen. Warum auch immer daraus nichts wurde – Gott sei Dank! Der Garten ist seit 1818 an seinem Platz…

The Melb Garden has been around since the 1950s when it was given to Bonn University in exchange for the actual Botanical Garden at Poppelsdorf Palace as it was planned to move that wonderful garden there… it was planned to turn Poppelsdorf Palace into a government building and there would have been no room for the gardens anymore. Whatever happened so the plan was abandoned – thank God! The garden has been there since 1818!

Die Kamelienschlucht / The Camellia Gorge

Die Kamelienschlucht / The Camellia Gorge

Im Chinawald haben wir gestanden, wo nur Pflanzen aus der Provinz Yunnan stehen. Diese Provinz verfügt über einen hohen Anteil endemischer Arten, was sie so interessant macht. Von dort dann in den Kaukasus, genauer nach Georgien, wo sich die Pflanzenwelt ähnlich divers zeigt.

We checked out the Chinese Forest that features plants from Yunnan province only. Apparently, this province has a very high percentage of endemic species – as does Georgia, the Caucasian republic that we had a look at next. Its representation in the garden, that is.

Die Nashi Birne... ein unglücklicher Name, denn nashi ist japanisch für Birne... /  The nashi Pear... a misnomer as nashi is Japanese for pear

Die Nashi Birne… ein unglücklicher Name, denn nashi ist japanisch für Birne… / The nashi Pear… a misnomer as nashi is Japanese for pear

Dann hörten wir noch was zum aktuellen Stand der Forschung zum Echten (gefleckten) Lungenkraut/Pulmonaria officinalis L., das u.a. die Farbe der Blüten ändert, sobald es bestäubt ist und so Bienen und Genossen mitteilt: mach dir keinen Stress hier, zieh weiter.

We heard about Lungwort, aka as – love that! – Our Lady’s Milkdrops / Pulmonaria officinalis L., which changes the color of its blossoms once it has been pollinated, thereby letting bees and friends know: done, move on!

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Abschließend wurde dann noch geklärt, wie sich Maiglöckchen von Bärlauch unterscheiden und wie Herbstzeitlose im Frühling aussehen…

The last stop served to disperse confusion as to what lilies of the valley look like as compared to bear’s garlic and meadow saffron in spring…

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Aber auch die Stände waren interessant. Ob es nun Honig aus den Botanischen Gärten gab, Grußkarten mit Blumenmotiven oder ungewöhnliche Produkte aus Holz. An einem Kräuterstand habe ich die Holunderlimo probiert und ein Schnittchen mit Ziegenkäse und Löwenzahn-Chutney – eine echte Köstlichkeit.

But the booths were interesting as well. There was honey from the Botanical Gardens, greeting cards with floral motifs or unsual wooden products. There was also a booth offering products made with herbs – I tried their yummy elder lemonade and a slice of wholegrain bread with goat cheese and dandelion chutney – a true delicacy!

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Direkt daneben war der Stand, an dem man sich mit Kräutern jedweder Art ausstatten konnte…

Right next to it was a booth selling all kinds of herbs – a heaven for gardeners….

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Fragen wurden für jede Besuchergruppe ausführlichst und zufriendenstellend beantwortet.

There were detailed answers to the questions of any visitor group.

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Und letztlich gab es auch noch wunderschönen Tischschmuck in der „Cafeteria“ 🙂

And last but not least there were amazing center pieces at the „cafeteria“ 🙂

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Der Tatort ruft! Einen schönen Sonntagabend wünscht

Enjoy what’s left of your weekend!
Barbara

Rock on!

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Schon auf dem Weg zur Kölnarena wurde klar: wir sind unter die Rentner geraten! Die große Mehrheit des Publikums hatte so ungefähr das Alter des Interpreten (68) und kam in Abendgarderobe. Mit Platzkarten ausgestattet zögerten wir das Betreten der Arena noch hinaus und nahmen lieber in der Sonne auf den Stufen davor Platz. Bald sprach uns ein junger Spund an und die Absurdität nahm ihren Lauf:

Hallo, wird hier Hockey gespielt?
Hockey?
Ja, Eishockey. Da unten sind so Schilder.
Äh, nein. Hier singt heute Joe Cocker.
Aha.

Dann ging er zurück zu seinem Kumpel, teilte ihm mit, John Cocker würde auftreten. Der sah ihn nur verständnislos an und fragte zurück: „John Cocker?!“ Und sie zückten ihre Smartphones.

We hadn’t even reached KölnArena yet and realized: we were fallen amongst the seniors! The vast majority of the audience was about as old as the singer (68) and attended in coat and tie (almost). As our seats were reserved we decided to sit outside on the steps in the sun a while before going in. Pretty soon a young guy walked over to us and that was when it started to get absurd:

Hi, will there be hockey here tonight?
Hockey?
Yeah, like ice hockey. There are signs down there.
Eh, no. Joe Cocker is performing tonight.
A-ha.

Then he returned to his buddy to tell him that John Cocker would be performing. His buddy looked at him confused and asked: „John Cocker?!“ And then they got out their smartphones.

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Gerade hatten wir uns entschieden reinzugehen, da kamen sie nochmal auf uns zu:

Joe Cocker! Die kommen alle wegen Joe Cocker!?!? Diesem abgesessenen Hippie?
Äh, ja…??
Boah, ich fass‘ es nicht!
Naja, ist wohl wie mit Wein – je älter je besser!
Voll krass. Dann viel Spaß…

… und zogen fassungslos ihres Wegs.

We had just decided to go inside when they passed us:

Joe Cocker! They’re all here to see Joe Cocker?!?! This washed-up hippie?
Eh, I guess so…?
I’ll be damned!
Well, wine gains with age, too!
Wicked. Well, enjoy…

… and took of rather stunned.

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Wir sahen auch eine Auswahl an Frisuren der 80er – allen voran eine unglaubliche VoKuHiLa, blond gesträhnt und das VoKu im Mecki hochgegelt. Wir nannten die Gute nur „die Frisur“, konnten sie aber unter den etwa 10.000 Zuschauern nicht wiederfinden. Es kommt echt alles wieder. Der mir bis dato vollkommen unbekannte Johannes Oerding heizte derweil die Massen ein – ein undankbarer Job, denn es wollten wirklich alle nur den einen sehen. Und gegen 20:45 Uhr kam er dann!

We also got see a variety of 80s hairdos – the most amazing being an incredible mullet, with blond streaks and the front part gelled to stand proud. We only called her „the hairdo“ but we never saw her again amongst the about 10,000 strong audience. Everything’s coming back. Johannes Oerding was the opening band – never heard of them before – a thankless task because there was only the one we wanted to see. And then he came at about 8:45!

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Wir waren zwar nicht ganz in der ersten Reihe, aber die Videoleinwände machten ja dann rein optisch einiges wett. Mit der Stimmung war es anfangs etwas schwierig, aber das wurde dann schnell besser.

We weren’t quite in the front row but the huge video screens were great. At first people had a hard time „firing it up“ but that got better soon.

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Und wenn alle sitzen, hat man eben auch freie Sicht! Aber anfangs waren wir die einzigen, die wenigstens im Takt mit den Beinen wippten – wir vermuteten schon Rheuma-geplagte Fans…

And when everybody else has taken their seats, my view is perfect! At the start we were the only ones who so much as moved their feet with the beat – we were already thinking it might be due to wide-spread rheumatism among the audience…

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Es war schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, dass fast alle sich nach jedem Song erstmal wieder hingesetzt haben… war ein bisschen wie in der Kirche, aufstehen, hinsetzen, aufstehen, hinsetzen – nur mitgesungen wurde eindeutig mehr!

It did take some getting used to people sitting down again after each song… it was a bit like being in church, getting up, sitting down, getting up, sitting down – only that people sang along a lot more!

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Ich war beeindruckt – über zwei Stunden hat uns der gute Joe bei bester Laune gehalten, drei Zugaben inklusive. Zwar wurden Instrumentalpartien deutlich ausgeweitet, so dass da auch mal Erholungspausen waren… aber für geschlagene 20 Minuten hinter die Bühne verschwinden wie Rod Stewart vor etwa 10 Jahren hatte er nicht nötig. Es war außerdem eine sehr gelungene Mischung aus Stücken seines neuen Albums FIRE IT UP und alter Klassiker wie UP WHERE WE BELONG oder UNCHAIN MY HEART. Ich muss betonen, dass ich als militanter Nichtraucher sogar an ein Feuerzeug gedacht hatte… aber ach, nichts darf man mehr. Am Eingang wurden kleine LED-Taschenlampen verteilt und auch wenn diese brav benutzt wurden so muss ich doch sagen: es ist nicht das gleiche. Und sie werden auch nicht an meinen Weihnachtsbaum kommen.

I was impressed – Joe Cocker performed for more than two hours, including three encores. We did notice that the instrumental parts were longer than we knew them in order to give him some rest I suppose… but he didn’t need to hide behind the stage for 20 minutes as Rod Stewart did about 10 years ago. He presented a successful mix of pieces from his new album FIRE IT UP and old classics like UP WHERE WE BELONG or UNCHAIN MY HEART. I have to mention that even though I’m almost a militant non-smoker I remembered to bring a lighter… alas, nothing is permitted anymore. We were each given little LED flashlights at the entrance and even if they were all put to good use I have to say: it’s not the same. And they will not be used on my Christmas tree either. So there!

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Hier und da fehlte mal ein Ton, einmal sogar ganz offensichtlich, aber das „kommentierte“ der Interpret mit einem verschmitzten Lächeln und versuchte es nochmal und da war er. Es wurde ihm vergeben – da waren wir schon bei deutlich über anderthalb Stunden.

Sometimes, a note went missing, once very obviously so, but the singer „commented“ on that with a whimsical smile, tried again and there it was. He was pardoned – that was at more than one and half hours already.

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Ich würde sagen: ein gelungener Abend!

I think I can say: a good time was had by all!

Barbara

Sonntagsrätsel / Sunday Mystery

Zur Freude meiner Nachbarn nah und fern: in der Vorbereitung auf welches Ereignis gebe ich gerade alles??

To the delight of my neigbors near and far – what event am I in the midst of getting ready for, giving it all I’ve got??

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Der Tatort wird meine Stimmbänder und die Nerven der Nachbarn schonen… Habt einen schönen Sonntagabend!

The traditional Sunday night crime show will save my vocal chords and the neigbors‘ nerves… Enjoy what’s left of your weekend!

Barbara

Saisoneröffnung / Opening of the season

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Heute fand (und findet noch) der erste Flohmarkt in den Bonner Rheinauen statt. Wie immer riesengroß, glücklicherweise auch sonnig – aber ach, was war es kalt. Aber ich will gar nicht jammern – die Verkäufer waren sicher schon ab 5 oder 6 Uhr da (wenn sie nicht bei ihren Ständen übernachtet haben) und froren wie die Schneider.

Today was the first flea market in the Rheinauen park of Bonn in 2013. Huge as usual, luckily sunny as well – but boy, it was cold. But I won’t complain – all the sellers had been there hours before I was, certainly as of 5 or 6 am (if they hadn’t slept near their stands) and they were frozen to the marrow.

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Wie immer gab es nichts, was es nicht gab. Ich hatte gerade eine ein kleines Mädchen zu ihrer Mutter sagen hören, sie wolle ein Hochzeitskleid, worauf die Mutter antwortete, dass es sowas hier nicht gebe. Doch schon ein paar Stände weiter wurde sie eines besseren belehrt…

As usual, just about everything could be had. I had just heard a little girl tell her mother she wanted a wedding gown and the mother answer that they wouldn’t find any here. But it was only a few meters down that path that I came across this:

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Die beiden hingegen haben sich fachmännisch über diese gigantische Murmel-/Wasserbahn unterhalten…

These two were expertly discussing the pros and cons of this gigantic marble/water run…

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Es war das erste Mal, dass ich auch Rhabarber- und Pfingstrosensetzlinge im Angebot sah.

It was the first time I’d ever seen rhubarb and peony seedlings for sale.

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Für mich hätte der Tag schon nach 40 Minuten oder so vorbei sein können. Ich kam an den Stand einer Frau aus Köln, die selbstgenähte Produkte zugunsten eines Kinderkrankenhauses verkaufte. Die Giraffenbeutel sah ich zuerst…

I was about to call it a day after 40 minutes already when I had come to the stand of a woman from Cologne who sold hand-sewn products in support of a children’s hospital. The first I saw were those giraffe bags…

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… dann die niedlichen Rucksäcke und Kissen (und Kinderschürzen und Topflappen und und und).

… then these cute backpacks and pillows (and children’s aprons and pot holders and and and).

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Ich habe das Gefühl, dass das niedliche MAUS-Kissen, das ich mit dem Gedanken, es altersgerecht zu verschenken gekauft hatte, vielleicht doch bei mir bleibt. Es ist zu niedlich.

I have a feeling that I will not part with the cute pillow with the famous WDR mouse in the end. I bought it thinking it was a perfect gift for a little friend… but it might be just too cute!

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Also, jeden dritten Samstag im Monat bis Oktober… Mal sehen, wann ich es mal wieder schaffe!

Well then, every third Saturday of the month until October… I wonder when I get to go there again!

Barbara

Luftholen / Taking a breath

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Das war eine verrückte Woche, in vielfacher Hinsicht. Gedanklich war ich viel in Boston, bin es immer noch. Es ist irgendwie doch meine zweite Heimat. Es war weiter hektisch im Büro, aber ein Wunder ist auch passiert: ich konnte zwei Projektleiter für die DR Kongo an einem Tag rekrutieren. Da bin ich immer noch nicht drüber weg. Deswegen tat es heute gut, bei Sonne ein bisschen durch meinen geliebten Botanischen Garten zu flanieren.

It’s been a crazy week, in many ways. My thoughts were in Boston a lot of the time, and they still are. It’s become clear once again that it is my second home. Life at the office continued to be hectic but a miracle happened also: I managed to recruit two project managers to work in the DR Congo on one day. I still haven’t digested that. So it was a treat to take a sun-filled stroll in my beloved Botanical Gardens late this afternoon.

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Ich hatte nicht als einzige den Gedanken… aber außer mir interessierte sich niemand für den stumpfblättrigen Ahorn, dem ich gerade erst Montag noch einen Blitzbesuch abgestattet hatte. Und das machen 4 Tage aus (DIESE beiden Fotos sind von heute):

I wasn’t the only one there… but no one else was interested in the Bosnian maple that I had last visited this Monday. And this is how much of a difference 4 days make (THESE two pictures are from today):

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Habt ein wunderbares Wochenende!

Have a wonderful weekend!

Barbara

Update zu / on Acer opalus

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Das Wochenende mit den eher sommerlichen als frühlingshaften Temperaturen hat wie erwartet den Botanischen Garten explodieren lassen. Ich selbst konnte mich leider erst heute etwas hektisch 20 Minuten vor Toresschluss bei leichtem Regen davon überzeugen…

Last weekend was more like summer than spring already and as I had hoped it made the Botanical Gardens explode. Unfortunately, I got to go there only today, with 20 minutes to spare before it closed, braving a light drizzle…

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Aber ich musste ja unbedingt den Status meines Baum des Jahres, des stumpfblättrigen Ahorns (Acer opalus), überprüfen. Vor genau 8 Tagen sah er ja noch so aus:

But of course I had to check on my Tree of the Year, the Bosnian Maple (Acer opalus). Eight days ago it looked like this:

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Und heute war er ja kaum wiederzuerkennen:

And today I could hardly recognize it:

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Habt eine gute Woche!

Have a good week!

Barbara

Feierlichkeiten bei / Celebrations at City Crafter

Über meine Blogbekanntschaft Ros von Mikey’s Mom bin ich auf große Feierlichkeiten anlässlich des dritten Geburtstags des Challenge Blogs City Crafter gestoßen. Einerseits gilt es, eine Geburtstagskarte zu kreieren und andererseits kann man 6 weitere Preise gewinnen – bei jedem der Blogs im Design Team einen (das nennt man dann Blog Hop). Wie auch immer – für meine Geburtstagskarte war ich in mehrfacher Hinsicht japanisch inspiriert.

A post over at my blog friend’s Ros at Mikey’a Mom drew my attention to the celebrations that are going on at City Crafter this week: they’re celebrating their 3rd anniversary. There are loads of interesting prizes to win – by creating a card and by joining their blog hop. Anyhow, I’ve had Japanese inspirations in more than one sense for my birthday card.

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Zu meinen Freunden, die wir in Sri Lanka besucht haben, zählt auch Iko, eine japanische Künstlerin. Die war gerade mit dem Ausmisten ihres Ateliers beschäftigt, als wir da waren und da habe ich so einiges an schönen japanischen Papieren abgestaubt (ja, egal wo ich hinfahre: zurück komme ich mit einem Koffer voll Papier…). Unter anderem auch ein von ihr designtes Geisha-Lesezeichen und weitere Materialien, die man für die Herstellung von weiteren verwenden könnte. Das Lesezeichen habe ich dann auseinander genommen um zu ergründen, wie es denn gebastelt wurde und in der Folge maßstabsgerecht verkleinert, um es als Embellishment auf einer Karte umzufunktionieren.

One of the friends we went to see in Sri Lanka is Iko, a Japanese artist. She was in the midst of clearing her studio when we were visiting and ended up giving me a lot of precious Japanese papers (in case you wondered: it doesn’t matter where I go, I usually return with a suitcase worth of papers…). She also gave me a geisha bookmark that she had once made – explicitly to reproduce. I took it apart to see how it was made and then made smaller copies for use as embellishments on cards.

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Die original japanische Postkarte, die mir als Hintergrund dient, ist auch von ihr. Bei dem japanischen Geburtstagsgruß hat mir meine Brieffreundin Yumiko geholfen und die wie ich finde äußerst passende japanische Geisha-Briefmarke kommt von einer Postcrossing-Postkarte. Da dachte ich zuerst, ich könnte die Karte auch in den Wettbewerb bei Papercraft Star unterbringen, wo man ein „Stamp“ benutzen soll. Leider handelt es sich dabei allerdings um einen Stempel und nicht eine Briefmarke. Und nach langer Rede nun ein Blick auf die Karte insgesamt:

That’s an original Japanese postcard I used as background – also a gift from Iko. My Japanese penpal Yumiko advised me on the Japanese birthday sentiment and the very fitting Japanese geisha stamp is from a Postcrossing postcard I’ve received. And at first I thought I could place the card in the current challenge at Papercraft Star as well – a „stamp“ is to be used. But of course they talk about rubber stamps. Anyhow, before you all fall asleep while I’m babbling away, here’s the card as a whole:

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Hier sind die Feierlichkeiten noch 3 Follower entfernt – bei 32 startet die Party 😉 Macht’s gut!

We’re only 3 more followers aways before celebrations will start on this blog… 32 are needed 😉 See you soon!

Barbara

Glitzer, Glimmer, Glitter…

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Endlich mal wieder Zeit für die Jingle Belles! Es hat mir gefehlt! Und in dieser Challenge geht es um „Bling“… was soviel heißt, wie möglichst viel glitzerndes zu verwenden. Und über Mangel an Glitzer kann man hier wirklich nicht klagen:

Finally it’s time for the Jingles Belles again! (That is: my participation… they’ve been going strong all along). Oh, I’ve missed it! And this is all about BLING: „create a holiday card which incorporates bling, glitter, glitz, gems, shimmer, or anything sparkly!“

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Zugegeben: bis auf die kleinen Pseudo-Edelsteinchen habe ich mich auf Glitter konzentriert – aber da auch keine halben Sachen gemacht. Bis auf den Schneemann glittert hier alles!

I admit: other than the tiny rhinestones I focused on glitter – I went the whole nine yards so to speak. Everything other than the snowman is pure glitter!

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Und ja, da sind sie wieder, die Keksrand-Kreise… Wenn ich mich einmal an einer Sache festbeiße!

And yes, here we go again; scalloped circles… I can’t let go.

Barbara

Bald / Soon

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Die mich an Apenveilchen erinnernde Pflanze oben ist der Hundszahn. Den habe ich gestern im Botanischen Garten gefunden und damit ist die Katze aus dem Sack: dies wird ein Fotoeintrag. Auf der Suche nach dem Frühling an einem wunderbaren Sonnentag. Und wenn sie aufgeht, sieht die Blüte so aus:

The plant above which reminds me of a cyclamen is in fact a dogtooth violet. I found it at the Botanical Gardens yesterday and with this I’ve let the cat out of the sack: this is a photo post. Looking for signs of spring on a wonderfully sunny day. And when it opens up, the blossom looks like this:

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Wie kalt es war bzw. noch ist, wurde mir klar, als ich feststellen musste, dass auf der „Narzissenwiese“ noch so gut wie keine Narzissen blühen. Aber da guckt man sich dann eben nach anderen Farbklecksen um.

I realized just how cold it was or actually still is when I noticed that only a handful of daffodils are already in bloom on the „daffodil field“. But then I found all those other colorful spots.

Blumen April

Und ich sage euch, in der kommenden Woche wird es so richtig losgehen, Blüten, Blätter und ja, wohl auch Pollen, aber wen das nicht anficht, der sollte sich am kommenden Wochenende auf in den Botanischen Garten machen und den Frühling in sich aufsaugen.

Let me tell you: spring is about to start this week, blossoms, leaves and yes, pollen also. But if you don’t mind the latter you should go to the Botanical Gardens next weekend (if you happen to be around 😉 ) and absorb spring.

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Das mittlere Foto zeigt einen Ausschnitt meines geliebten Rhododendron Rondells, auf dessen nähere Beobachtung ich dieses Jahr verzichten werde. Also: zumindest auf die Berichterstattung darüber. Dafür habe ich mir den unteren Baum ausgesucht, der stumpfblättrige Ahorn (Acer opalus). Er ist sozusagen mein Baum des Jahres.

The second picture shows a small part of my beloved rhododendrons – but I will pass on a closer inspection this year. That is: on reporting on it. Instead I’ve decided on the tree in the third picture: the Bosnian maple (Acer opalus). It’s my Tree of the Year so to speak.

Bis bald!

See you soon!

Barbara

Oh… Christmas Tree!

Ja – nun ist es schon April und ich habe kaum eine Weihnachtskarte fertig… wie soll das noch enden? Hauptsächlich bin ich aber froh, endlich mal wieder aktiv geworden zu sein… es ist momentan sehr hektisch bei mir im Büro und ich komme zu nichts. Aber es wird sich wieder ändern.

Can you believe it’s April already and I have made only a handful of Christmas cards yet? I’m headed for disaster! But today I’m happy I found time to sit down and get active again… there’s currently a lot going on at the office and there’s not much time left for other things. But that will change again at some point.

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Wo man sich interessante Themen sucht, weiß ich ja und auch diese Woche bin ich bei CCAYR fündig geworden, da heißt es „O Christmas Tree!“ Diese kleinen Weihnachtsbäume mit den Perlen als Kugeln hatte ich schon ein Weilchen, aber manchmal liegen die Materialien ja jahrelang rum, bevor einem die passende Idee kommt.

Of course I know where to find inspiration and CCAYR’s current challenge „O Christmas Tree“ was the right one! I’ve had these little Christmas trees with the pearl baubles for a while but sometimes things sit on my shelves for years before I find out what they were destined for.

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Nun nicht lachen, ihr Bastler: ich habe erst seit wenigen Wochen die Stanzschablonen für mein Cuttlebug und habe hier stundenlang rumgestanzt. Es ist also zu erwarten, dass man hier in den nächsten Wochen mehr davon zu sehen bekommt. Und ich habe auch eine größere Auswahl als nur als diese Kreise mit Keksrand – aber man kann ja nicht alles auf einmal testen. Jedenfalls wurde es so wild, dass ich gleich noch mehr Karten im gleichen Design gemacht habe, auch wenn man meinen könnte, ich hatte eher Frühlingsblumen im Kopf als Weihnachtsbäume…

Now don’t laugh you creative folks out there: it’s been only a few weeks that I got those die cut thingies for my Cuttlebug and I have been punching for hours. You can expect to see more of that in the upcoming weeks. And yes, I do have more than just the scalloped circles – but I take it one at a time! Anyhow, it was a wild ride so I made a few more cards of that design. Now that I look at the picture: there may have been spring flowers on my mind rather than Christmas trees…

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Schönen Sonntagabend noch!

Enjoy what’s left of your weekend!

Barbara