Wahnsinn / Mania

Soso2Obwohl das Wetter heute ja noch seine schönen Seiten gezeigt hat, gibt es doch allgemein einigen Anlass zu Aktivitäten in den eigenen vier Wänden. So auch vor ein paar Tagen, wo ich eine Idee aus dem letzten Jahr aufgegriffen habe…

Even though the weather showed its nicer face this afternoon, it has recently basically been an invitation for indoor activities. Like a few days ago when I came back to an idea I first realized last year

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Und wo ich halt einmal dran war, habe ich gleich 15 Stück gemacht… Weihnachten kommt bestimmt 😉 Schönes Wochenende schonmal!

And once I was at it, I made 15 of them… Christmas will be here soon 😉 Have a nice weekend!

Barbara

Jingle All The Way

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Heute Abend noch schnell eine Kreation für die ABC Christmas Challenge, die bei J wie „Jingle All The Way“ steht. Ich habe das Thema etwas Holzhammer-mäßig umgesetzt und das Licht für die Fotos war suboptimal… aber hier ist mein Beitrag:

Tonight I sat down for a quick entry for ABC Christmas Challenge which is at „J is for Jingle All The Way“. I admit, I’m a bit in your face with the theme and the light for the pictures was less than ideal… but this is my entry:

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Macht’s gut!

Take care!

Barbara

Festliche Lieblingsfarben / Favorite Festive Colors

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Was für ein Wetter… und ich habe nachgegeben: die Heizung ist zwar im ganzen Haus aus, aber so gegen 17 Uhr habe ich meinen elektrischen Heizer angeschlossen. Ich habe offiziell den Memmenstatus erreicht. Aber ich habe eifrig gebastelt und für die Sparkles Christmas Challenges ist auch was dabei. Es dreht sich um die Lieblingsfarben des Fests. Und letztlich sind es bei mir dann doch rot und grün.

What ‚gorgeous‘ weather we have… and I gave in: the heating was turned off about a month ago but at about 5 pm I hooked up my little electric heater, just to take the edge off it. I’ve now officially reached wuss status. But I was busy in my creative nook and something turned out to meet the requirements at the Favorite Festive Colors challenge at Sparkles Christmas Challenges. And when it comes down to it, red and green are my favorites.

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Den kleinen Weihnachtsmann habe ich vor JAHREN schon gemacht – nach einer Vorlage aus irgendeinem Bastelbuch, an das ich mich nicht mehr erinnern kann. Beim Aufräumen diverser Schubladen habe ich ihn heute wiedergefunden und auch, wenn er etwas gelitten hatte (die Schneeflocke z.B. ist eine „Verkleidung“), wollte er dabei sein.

I had made the little Santa YEARS ago – found it in some book that I can’t remember anymore. I found him again today when I was going through some drawers and even though his age shows here and there (e.g. underneath the snowflake brad), he wanted to be part of something.

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Einen schönen Sonntagabend wünscht

Enjoy what’s left of your Sunday!

Barbara

Easel Card

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Nachdem ich gestern erfreut feststellen konnte, dass meine letzte Pinguinkarte unter die Top 3 bei Winter Wonderland gekommen ist, musste ich mich gleich neuen Herausforderungen stellen und habe mir die Challenge der UnstampaBelles ausgesucht, bei denen es darum geht eine „Easel Card“ zu erstellen – ich übersetze das jetzt mal als „Staffelei-Karte“.

I got all creative again yesterday when I noticed that my latest penguin card had made Top 3 at Winter Wonderland – yay! I wanted to face new challenges and found one over at the UnstampaBelles. They ask for an easel card. And as it was my first easel card EVER I passed on fancy shapes and such.

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Zugegeben – das Weihnachtsmotiv an sich ist jetzt nicht gerade das abwechslungsreichste hier… aber es kam einfach so!

I admit: the Christmas motif as such isn’t exactly something new here… but it just happened!

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Aber es kommen sicher auch noch andere Tage. Ganz bestimmt. Und morgen ist Bergfest!

But there will be others one of these days. I’m pretty sure. And tomorrow’s humpday!

Barbara

Photo Inspiration

Achtung, jetzt wird es wirklich weihnachtlich, und wer das nicht vertragen kann, hat noch Zeit, auszusteigen! Die derzeitige ABC Christmas Challenge liegt in einer Photo Inspiration und die sieht so aus:

Watch out – this is going to be really Christmassy and if you can’t take it you still have a moment to back out! The current ABC Christmas Challenge is at I – for Inspirational Photo… and this is it:

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Man könnte sich also bestimmte Farben raussuchen, Farbkombinationen, grellbunte Gestaltung oder aber sich auf Kränze oder Kugeln konzentrieren.

You could go for a certain color, color combinations, just a very bright design with all different colors or concentrate on wreaths or baubles.

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Nun ja, unschwer zu erkennen habe ich mich für das Kugel-Thema entschieden.

Well, as you can tell I went with the baubles theme.

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An der Nutzung der kleinen Steinchen muss ich noch feilen. Schönen Dienstag!

I’ve still got to work a but on the use of these little rhinestones. Enjoy your Tuesday!

Barbara

Merry & Bright

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Also wie gesagt: das Wochenende war produktiv. Wie nicht anders zu erwarten war, läuft auch bei den Jingle Belles eine Challenge, „Merry & Bright“ – und wer mal eine Weihnachtskarte mit einem Flamingo gesehen haben will, der sollte sich mal hier umschauen. Von den Farben war ich wohl irgendwie inspiriert…

As I’ve said before: It’s been a creative weekend. It didn’t come as a surprise that there’s an on-going challenge over at the Jingle Belles as well, „Merry & Bright“. And if you’ve always wanted to see a Christmas card with a flamingo, have a look here. I guess I was inspired by the colors of that card…

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Da bin ich dann doch immer wieder froh, dass es die Challenges gibt, die einen mal auf andere Fährten bringen – so ein helles grün hätte ich glaube ich selbst nie ausprobiert. Habt einen guten Start in die Woche!

It’s on occasions like this that I’m really happy that there are challenges out there that take me off the beaten track – I don’t think I would have thought of a light green like this on a Christmas card… ever. Have a good start into the week!

Barbara

PPPPPPPPPPick Up A Penguin

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Dieses lange Wochenende war ein weiser Entschluss – gestern bin ich endlich mal wieder zum Basteln gekommen und es war sehr schwergängig, soviel ist sicher. Aber ich habe mich von der laufenden Challenge bei Winter Wonderland inspirieren lassen, wo es um Pinguine geht.

Turns out it was a wise decision to take Friday off to make this a „long weekend“ after the holiday on Thursday. I finally sat down in my creative nook again yesterday but boy, was it slow going. Winter Wonderland’s current challenge PPPPPPPPPick Up A Penguin helped with the ispiration as so often!

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Ich habe sogar einige „Scrapbook Fibers“ benutzt, die sich seit Ewigkeiten in meinem Bestand befinden… die sind ein bisschen wie der Flaum von Pinguinbabies. Bilde ich mir ein. Und da ich einmal dran war und die Materialien hatte, habe ich gleich noch zwei Karten des gleichen Motivs gemacht. Schließlich ist bald wieder Weihnachten 😉

I even used some of the „scrapbook fibers“ that have been sitting in my boxes forever… They have a penguin baby down feel to them. Or so I imagine. And once I was at it and discovered I had enough materials I went ahead and made two more of the same design. Christmas is practically just around the corner after all.

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Und meine Cuttlebug kam auch wieder zum Einsatz – dieses Mal nicht Keksrand-Kreise stanzend sondern Schneeflocken prägend. Habt einen schönen Sonntag!

And I got the Cuttlebug involved again, though this time I didn’t use scalloped circle dies and instead embossed snowflakes with it. Enjoy your Sunday!

Barbara

Tatort Eifel / CSI Eifel

Kerpen / Eifel

Kerpen / Eifel

Bereits zum vierten Mal habe ich mir anlässlich meines Geburtstags einen Ausflug statt einer Party überlegt. Mit dem Arboretum Park Härle war es vor zwei Jahren ein Ziel, das mit der Straßenbahn zu erreichen war – dieses Mal ging es weiter weg: in die „kriminelle“ Eifel.

It was the fourth time that I decided to have a day out with friends instead of a birthday party. Two years ago it was Arboretum Park Härle which could be reached by tram – this year it was farther away: we went to the „criminal“ Eifel.

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Wir waren auf einer Krimiwanderung unterwegs. Mittlerweile gibt es wohl um die 500 Eifel-Krimis… gerade mal drei habe ich gelesen. Auf dieser Wanderung haben wir einige Tatorte besucht und haben ermittelt. Los ging’s am Kleinen Landcafé in Kerpen bei Hillesheim – einem im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mehrfach ausgezeichneten Ort.

We were on a „crime hike“. There are about 500 thrillers set in the Eifel region and this hike brought us to some of the crime scenes where we had to investigate. Kerpen, the village where we started, has been awarded with many prizes for its successful measures of beautification.

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Die Wettervorhersagen war ja nicht wirklich erfreulich und ich sah uns schon davonschwimmen… aber dann kam es ganz anders! Die Stoßgebete, die sicher einige Teilnehmer noch am Vorabend abgesetzt hatten, wurden erhört. Wir blieben komplett trocken und hatten sogar längere Abschnitte bei schönstem Sonnenschein.

The weather forecasts hadn’t been all that promising and I had already seen us swept away before my mind’s eye… but then it all turned out rather differently! I bet there were a few participants who had sent a quick prayer to heaven the night before – and they were answered. There was not a drop of rain and we walked large parts in gorgeous sunshine.

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Hier und da war es mal ein bisschen windig, wie man am Maibaum sieht, aber davon ließen sich der Löwenzahn, die Schlüsselblumen, Küchenschellen und was weiß ich nicht aus der Bahn werfen – warum also wir? Beim Kräutersammeln ging es dann auch um die tödlichen Eigenschaften von Herbstzeitlosen…

As you can tell by the may pole above, it was a bit windy here and there but as neither dandelions, cowslips nor pasqueflowers were faced by it, nor were we. We did some herb collecting as well and learned about the deadly traits of meadow saffron…

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Neben durchschnittlicher Fitness, naturwissenschaftlichen Kenntnissen, schauspielerischen Leistungen und einer investigativen Ader war auch kriminalistische Dichtkunst gefragt – und nicht nur da wurde alles gegeben.

In addition to an average level of fitness, scientific knowledge, acting skills and an investigative streak, poetic talent was also in demand – and everybody gave it all they had.

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Der Anlass für diese Wanderung war, dass ich endlich mal zum Dreimühlen-Wasserfall wollte und bei der Recherche nach Wanderungen in der Gegend auf die Krimiwanderung gestoßen war. Und da ging es dann auch lang – Gott sei Dank, denn es waren Leichenteile zu finden! Und das am Feiertag, wo auch viele Familien mit kleinen Kindern dort langkommen…

The original idea was to see the waterfall at Dreimühlen and while I was researching hikes in the area I came across these guided crime hikes. Anyhow, we did pass the waterfall – thank God as we retrieved body parts there! On a holiday when the waterfall is visited by many families with small children…

Wasserfall Dreimühlen / Waterfall Dreimühlen

Wasserfall Dreimühlen / Waterfall Dreimühlen

Der Wasserfall ist sozusagen ein vom Menschen geschaffenes Naturdenkmal. Im Rahmen des Baus einer Eisenbahntrasse 1912 wurden drei kleine Quellflüsse zusammengeleitet, was zur Bildung einer Kalksinterterrasse geführt hat. Die Moose lieben das kalkreiche Wasser und gedeihen prächtig – und bilden gleichzeitig immer mehr Oberfläche aus, an der Karbonatausfällung stattfinden kann. Und so wächst der Wasserfall immer weiter nach vorn, jedes Jahr ungefähr 10 cm.

I guess you can say the waterfall is a man-made natural monument. When a railway corridor was being built in 1912 three little streams were merged into one and a travertine terrace developed. The mosses like the water which is rich in lime and by being there create more surface area for the deposit of carbonate. That’s why the waterfall grows forward by about 10cm per year.

Am Wasserfall gab es dann auch noch Eifelblut zu Testzwecken (und in medizinischer Dosierung)- ein leckerer Aufgesetzter aus Brombeeren, Himbeeren und Schlehen. Und „das Leichenteil“, ein halbes Bein mit Socke, wurde wieder im Rucksack verstaut 😉

We got to try „Eifel blood“ while we were at the waterfall – a home-made liqueur made with raspberries, blackberries and blackthorn (berries) – in a medicinal dosage only. And „the body part“ was quickly put back into the backpack of the guide again 😉

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Nicht gebucht war der Zusammenprall eines älteren Radfahrers mit unserer Gruppe… aber alles in allem ist es glimpflich abgegangen, er fuhr wieder seines Wegs, auch wenn die Polizei noch zu unserem Abschluss-Kaffee-und-Kuchen im Café Sherlock im Kriminalhaus in Hillesheim kam. Genau gesehen war der Besuch der angeschlossenen Buchhandlung das abschließende Event, wo wir uns mit neuen Krimis ausgestattet haben!

I had not booked the crash of an elderly cyclist with our group… but it wasn’t all that bad after all as he just went his way later, even though the police came to meet us at Café Sherlock at Kriminalhaus in Hillesheim where we went for a concluding coffee and cake. Actually, a visit at the adjoining book shop was the concluding part – where we stocked up on crime novels!

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Photo credit

Vielen Dank an alle Beteiligten für einen wunderschönen Tag!

A big thank you to all involved for a wonderful day!

Barbara

4 Tage / 4 days in Yorkshire

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Ja, wie kann man für nur vier Tage nach Yorkshire fahren? Mir schwante schon böses nach den ersten Blicken in den Reiseführer und schnell habe ich ihn wieder beiseite gelegt, denn es war klar: kein Mensch kann sich entscheiden, was er in so kurzer Zeit dort eigentlich machen soll – 4 Wochen scheinen mir ein Minimum.

Yes, how can you even consider going to Yorkshire for only four days? When I got the guidebook I stopped browsing rather quickly because it was obvious: no one in their right mind can make the choice of what to see and what not to see during a stay that short – I think 4 weeks are a minimum.

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Mein Vater und ich haben die langjährige Brieffreundin meiner vor gut zwei Jahren verstorbenen Mutter besucht. Ich war ein einziges Mal dort… so ungefähr 1980. Und hatte natürlich nicht mehr die geringste Erinnerung daran. Pauline hat es neben herausragender Gastfreundschaft außerdem geschafft, ein ziemlich intensives Programm auch seniorentauglich zu gestalten – das war mit Blick auf meinen Vater sehr wichtig.

My father and I went to see the longtime penpal of my late Mom. I had been there only once before… in about 1980. Needless to say, there was nothing I remembered. In addition to her outstanding hospitality Pauline also managed to show us a lot of Yorkshire and still keep it do-able for seniors – which was important as concerns my father.

Ilkley Moor - The Cow and Calf

Ilkley Moor – The Cow and Calf

Ilkley Moor - The Cow and Calf

Ilkley Moor – The Cow and Calf

Ich werde gar nicht erst versuchen irgendwie in Worte zu fassen, wie viele Narzissen wir gesehen haben. Als Zahl – und die ist vollkommen ernst gemeint: wahrscheinlich eine Million. Kein Scherz. Einfach unfassbar viele. Überall. Auf dem Land, in der Stadt, an der Autobahn. Überall. Erst jetzt verstehe ich, wovon der Dichter William Wordsworth (1770-1850) in seinem Gedicht „The Daffodils“ redet… Sein Namensvetter Willi K. brachte uns das trotz stundenlanger Beschäftigung mit diesem Gedicht im Englisch Leistungskurs nicht nahe. Und dann: Schlüsselblumen. Sicher Zehntausende…

I will not even attempt to try to put into words just how many daffodils we’ve seen. A number – and I’m 100% serious: probably about a million. No kidding. Just so incredibly many. Everywhere. In the countryside, in the city, near the highway. Everywhere. It is only now that I understand what William Wordsworth (1770-1850) was talking about in his poem „The Daffodils“… His namesake Willi K. just didn’t manage to convey that – despite talking about it for hours on end in our specialized course in English. And then: cowslips. Surely tens of thousands…

Ribblehead Viaduct, Yorkshire Dales National Parl

Ribblehead Viaduct, Yorkshire Dales National Park

Auch wenn viele Fotos nicht gerade gutes Wetter vermuten lassen: wir hatten unheimlich Glück. Der erste Tag in den Yorkshire Dales war ein fast wolkenfreier Tag bei sicher 23 Grad, einfach wunderschön. Neben näheren Begegnungen mit Schafen und Lämmern, der Betrachtung einiger trichterförmiger Karstformen und auf den Spuren von Wallace & Gromit in der Wensleydale Käserei kam ich auch in den Genuss meines ersten Steak and Ale Pie. Empfehlung!

Some (maybe most) of the pictures hint at rather nasty weather but in fact we were really lucky. Our first day in the Yorkshire Dales was positively gorgeous, no clouds and a nice 23°C (guess…). There were close encounters with sheep and lambs, examinations of funnel-shaped karst formations and a mission on the trail of Wallace & Gromit to Wensleydale Creamery, not to forget my first Steak and Ale Pie. Recommendation!

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Bei Ilkley haben wir am folgenden Tag die Cow and Calf (Kuh und Kalb) Formation besucht und uns dann nach Bolton Abbey begeben… nein, nicht Downton… BOLTON 😉 Die Ruine einer am Fluss Wharfe gelegenen Abtei und die dazugehörige Kirche, die weiter genutzt wird. Auf dem Rückweg habe ich mich dann in Ilkley noch schnell mit einem neuen Paar meiner Lieblingsschuhe ausgestattet – ganz modisch in grellpink!

On our second day we had a look at the Cow and Calf formation above Ilkley and then went on to Bolton Abbey… no, not Downton… BOLTON 😉 The ruins are picturesquely located by the Wharfe river. The adjoining church is still in use today. And on the way back I quickly got a new pair of my favorite shoes – in a shrill pink, one of the colors of the season!

Ruins of the priory at Bolton Abbey

Ruins of the priory at Bolton Abbey

Bolton Abbey, Kirche / Church

Bolton Abbey, Kirche / Church

Und wer denkt, in England wird nur Tee getrunken, den muss ich enttäuschen. Da wo wir gewohnt haben, war Kaffee angesagt. Ständig. Kaffee zum Frühstück und dann spätestens um 10 Uhr wieder. Zum Mittagessen natürlich und dann nachmittags, zu einem leckeren Stück Kuchen. Wenn man heimkommt, zum Chillen. Abends sowieso. Und dann war ich verwirrt, dass „dinner“ die Mahlzeit mittags beschreibt und „tea“ das Abendessen. Und wenn die Frage dann ist, ob der Hund denn auch schon seinen „Tee“ gehabt hätte, brauche ich eine Auszeit.

And if you think only tea is being drunk in the England, this will be a disappointment to you. Where we stayed, it was all about coffee. All the time. Coffee for breakfast and then again at 10 am at the latest. Of course you would have a cup with or after lunch and another in the afternoon, with a yummy piece of cake. When you get home, to wind down. In the evening of course. And I was really confused about „dinner“ which you have at lunch-time and „tea“ which is what I know as dinner. And I was at a complete loss when it was being discussed whether the dog had had his „tea“.

Schild in einem Restaurant in Bradford / Sign in a restaurant in Bradford

Schild in einem Restaurant in Bradford (Unbeaufsichtigte Kinder bekommen einen Espresso und ein Kätzchen geschenkt)/ Sign in a restaurant in Bradford

Als ich Reisenden aus Nordengland über einem Abendessen in Sri Lanka erzählte, dass ich nach Bradford fahren würde, guckten diese betreten zu Boden. Bradford wird auch im Reiseführer schon beschrieben als „von Rassenunruhen geschüttelt“. Es gibt einen hohen asiatischen Bevölkerungsanteil (der in Gesprächen nicht weiter aufgedröselt wird, aber ich denke, es handelt sich hauptsächlich um Menschen mit pakistanischem und indischem Hintergrund) und nachdem die Textilindustrie den Bach runterging ist ein großer Teil der Bevölkerung verarmt. „Es lässt sich gut leben in Bradford, so lange du nicht nach Bradford fährst“ hörte ich. Was das ganze aus stadtgeografischer Sicht ja nicht uninteressanter macht. Noch ein Grund, wiederzukommen und im Zentrum auch mal zu Fuß unterwegs zu sein 😉

I had met fellow travelers from Northern England in Sri Lanka earlier this year and when I mentioned I was going to go to Bradford there was an embarrassed silence. In my guidebook it says something to the extent of „Bradford is shaken by ethnic riots.“ A large proportion of the population is of „Asian“ descent (which was never portrayed in more detail but I think they are mainly people with a Paistani or Indian background). When the textile industry went downhill the population became impoverished. One judgement I heard was that „Bradford is a nice area to live in as long as you don’t go into Bradford“. Which doesn’t really turn off a person interested in urban geography. Another reason to return and have a look at Bradford on foot 😉

Bradford Industrial Museum

Bradford Industrial Museum

Bradford Industrial Museum

Bradford Industrial Museum

Bradford Industrial Museum

Bradford Industrial Museum

Das Bradford Industrial Museum war nicht gerade gut besucht, was eine Schande ist. Es war wirklich interessant und didaktisch gut gemacht.

The Bradford Industrial Museum wasn’t exactly packed which was a shame. It was a truly interesting exhibit in many ways and very well done.

Blick vom / View from Dog & Gun Pub

Blick vom / View from Dog & Gun Pub

Ein faszinierendes Viertel ist Saltaire. Der Industrielle Titus Salt hat dort seine Fabrik aufgebaut und drumherum eine Siedlung für seine Arbeiter, mit allem dum und dran – Krankenhaus, Kirche, Park, Schule usw. Nur einen Pub gab es nicht. Die Fabrik wurde 1986 geschlossen, das Gebäude jedoch aufgekauft und als erste Maßnahme eine Art David Hockney Galerie und Museum Shop eröffnet. Die ist RIESIG und hat einen ganz besonderen Charme. Nach und nach wurden auch weitere Stockwerke mit Geschäften, Büros und Galerien gefüllt.

Saltaire is another interesting part of Bradford. The manufacturer Titus Salt built his factory there and then also housing for his workers and all the infrastructure they might need like a hospital, school, church, a park even – but no pub. The factory was closed in 1986 but the premises were soon sold and the first development was the opening of a large David Hockney gallery and museum store of sorts. It’s HUGE and has a very special charm to it. Bit by bit other floors were also rented by stores, offices or galleries.

1853 Gallery at Salts Mills / Bradford

1853 Gallery at Salts Mills / Bradford

Ich hätte noch viel zu erzählen, aber wer will es alles lesen… und ins Bett muss ich auch! Zum Abschluss nur noch ein Bild eines mir bislang unbekannten Wetterphänomens. Wir waren spazieren. Es war, als hinge Nieselregen in der Luft – aber als würde er sich nur bewegen, weil es sehr windig war. Gleichzeitig wurde man auch nicht wirklich nass – selbst die Wäsche auf der Leine trocknete. Dann kam etwas Sonne und plötzlich stand ein Regenbogen auf einer Weide, etwa hüfthoch, und die Wiese schimmerte in Regenbogenfarben. Leider kann man es auf dem Foto nur erahnen, über einen bläulichen Bereich, der unterhalb der Bäume links anfängt und sich nach rechts zieht.

There would be so much more to tell you about but who wants to read it all… and I have to go to bed, too! But before you go have a look at the picture below – it shows a weather phenomenon that must be endemic to Yorkshire. We were on a short walk. It felt as if a drizzle was in the air but it seemed to be moving only because there was a rather strong wind. At the same time I didn’t get wet – even the laundry out on the lines dried. Then the sun came out briefly and suddenly there was a rainbow on a meadow, waisthigh, and the meadow shimmered in the colors of the rainbow. Unfortunately, the picture only captured a trace of it, in that slightly blue area that starts below the trees on the left side and then continues to the right side of the picture.

Regenbogen auf der Weide / Rainbow on the meadow

Regenbogen auf der Weide / Rainbow on the meadow

Bis bald!

Take care!

Barbara