M – is for Monochrome

Fragt mich nicht, wie ich das auch noch gebacken kriege – ich weiß es nicht. Ich vermute allerdings, ich werde am 18. Juli (Tag nach dem Endspiel der Fußball-WM) einfach nur noch wortlos zusammenbrechen. Zur Teilnahme an der einen oder andere Challenge komme ich noch, leider nicht mehr wirklich dazu, auch die vielen wunderschönen Karten der anderen Teilnehmer zu begutachten. Nun ja. Bei der ABC Christmas Challenge heißt es momentan jedenfalls M – ist für monochrome. Die Karte ist Teil einer wahnwitzigen Elch-Serie… dazu vielleicht später mehr!

Don’t ask me how I manage it all – I don’t know. I’m pretty sure, though, that I’ll just silently crash on July 18 (the day after the final of the World Cup). I do manage to participate in a few challenges but unfortunately there’s just no time to look at all the wonderful creations of my fellow participants. Oh well. At ABC Christmas Challenge we’re at M – is for Monochrome this time. The card I made is part of a crazy moose series… more on that maybe some other time!

Macht’s gut!
Take care!
Barbara

Bahnfahren zum Abgewöhnen / Train ride(s) to pass on

Es war heiß. Das Thermometer vor dem Stadion zeigte 37 Grad an. Entgegen der mit den Tickets gesandten Info waren auch große Wasserflaschen im Stadion zugelassen. Es war mir im Schatten zu heiß, um mich bei La Ola überhaupt vom Sitz zu erheben. Aber vielleicht war ich auch schon festgeklebt. Und da unten auf dem Grün rannten sich zwei Teams über 90 Minuten zumeist in der Sonne die Seele aus dem Leib: Kolumbien gegen Schweden.

It was hot. The thermometer outside the stadium read 37°C. We were allowed to bring large water bottles after all, despite other information sent with the tickets. I was too hot even in the shade to get up from my seat for „the wave“. But maybe I had already been glued to it. And down on the green 2 teams ran back and forth for more than 90 minutes, mostly in the sun: Colombia vs. Sweden.

Das Spiel fing verheißungsvoll mit einem druckvollen, überlegenen schwedischen Team am – nach 10 Minuten hätte es eigentlich mindestens 3:0 stehen müssen. Aber bald flachte es ab und die unzähligen vergebenen Chancen wurden immer schmerzhafter. So sagte selbst Trainer Dennerby nach dem Spiel, es sei furchtbar gewesen. Aber wie gesagt: kein Vorwurf meinerseits; ein Wunder, dass sich überhaupt schneller als im Schritttempo bewegt wurde.

The game was off to a promising start with the Swedes playing a powerful, superior soccer – it should have been at least 3-0 after 10 minutes. But soon it was as if somebody had pulled a plug and the numerous missed chances grew increasingly painful. The Swedish coach Dennerby himself said after the game that it had been terrible. But as I said: I won’t criticize; it’s a miracle that the players moved faster than at walking speed.

Viel nerviger und erschreckender, peinlicher war, was sich im Umfeld transporttechnisch abspielte. Am Bahnhof angekommen steuerten wir einen Stand mit „Volunteers“ an um zu erfahren, wo denn nun die Busse zum Stadion abführen. Das konnte man uns nicht sagen. Nirgendwo waren die erwarteten großen Schilder à la „Hier zum WM-Stadion“ – wir fragten uns von einem Bus zum anderen…

All kinds of transportation issues were much more annoying and scary, embarrassing. When we got out of the train station we headed for one of the volunteer info booths to find out where the buses for the stadium left from. They didn’t know. None of the expected huge signs à la „Busses to stadium leave from here“ – we went around asking the drivers…

Aber nichts hätte uns auf die Heimfahrt vorbereiten können, die 3 Stunden dauerte. Plötzlich tauchten Pendelbusse auf, die kein Ziel angaben. Aber wo sollten sie schon hin, außer zum Bahnhof? Nun, sie fuhren zum S-Bahnhof – am Bahnhof vorbei ohne anzuhalten… So standen wir am S-Bahnhof und warteten. Eine Bahn kam, aber wir nicht rein. Wir warteten auf die nächste Bahn, die sich derart verspätete, dass wir vorher eine zurück zum Bahnhof nahmen. Dort verpassten wir gerade den Zug. Der nächste fiel aus. Der darauf folgende war 10 Minuten verspätet und in Teilen ohne Klimaanlage, so dass alle Passagiere umsortiert und weiter zusammengepfercht werden mussten. Verspätung angewachsen auf fast 30 Minuten. Das einzige, was funktionierte, war die Radstation: dort hatte ein verlässlicher Mitarbeiter mein Fahrrad schon rausgesucht, so dass ich nur noch aufsteigen musste. Aber das ist wirklich Bahnfahren zum Abgewöhnen. Mit dem Auto wären wir selbst mit Stau deutlich schneller gewesen und dabei mit funktionierender Klimaanlage. Lektion gelernt.

Nothing could have prepared us for the trip back, though, which lasted three hours. Suddenly, shuttle buses appeared – but they didn’t disclose where they were headed. But where should they be headed if not the train station? Well, they went to the commuter rail station – and passed the train station without stopping. So we were stranded at the commuter rail station and waited. A train arrived but we didn’t get inside. So we waited for the next that was inexlicably late so we decided to take one back to the train station – where we missed the train to Bonn by a minute or so. The next train was cancelled. The next one after that was 10 minutes late and partly without AC so all passengers had to be „sorted“ and further penned up. We were now almost 30 minutes late. The only thing that did work well was the bike station: my bike had already been taken out and was waiting for me to mount it. But that really is a train ride to pass on. We’d have been much faster by car, traffic jams included, and would have had a functioning AC. Lesson learned.

Besonders schade ist, dass ich so nur noch wenige Minuten des Spiels USA gegen Nordkorea sehen konnte. Ich hätte den Nordkoreanerinnen (und mir!!!) noch ein Tor zum Schluss gewünscht… mein Tipp war ein 2:1 für die USA.

What a shame that I missed the game USA vs. North Korea – I only got to see the last few minutes. I had cheered on the Koreans for a goal towards the end… my bet was a 2-1 for the USA.

Macht’s gut!
Take care!
Barbara

Gruppe D / Group D

Oh, ist das ein Stress heute… Gruppe D ist noch nicht vorgestellt und gleich geht’s ins Stadion zur Gruppe C. Also los:

Geez, I’m way behind… haven’t presented Group D yet and am basically off to the stadium to inspect Group C. So here goes:


Quelle/Source: www.womenssoccerunited.com

Brasilien. Gleiche Nummer wie bei den Herren: Favorit. Marta ist vielen schon ein Begriff, auch wenn ich gar nicht so genau weiß, woher eigentlich. Wahrscheinlich von der letzten WM, auch wenn ich mich nicht erinnern kann, ein Spiel gesehen zu haben. Das Team unterzieht sich einem Generationenwechsel, so dass man sehen muss, wie erfolgreich die als kompromisslos bekannten Ballkünstlerinnen letztlich sein werden.

Brazil. Same as with the men: a favorite. Marta is known to many already but how come? Maybe it was the last World Cup even though I can’t remember watching a single game. The team is undergoing a change towards a new generation so we’ll have to wait and see inhowfar the uncompromising ball wizards can live up to the expectations.


Quelle/Source: www.womenssoccerunited.com

„Der Schrecken Asiens“ titelt 11 Freundinnen zu Australien im WM-Heft… und wenn ich den Spitznamen „Matildas“ höre, denke ich nur an den waltzenden Rod Stewart. Aber zum Fußball. Nachdem man in großen Turnieren immer in der Vorrunde ausgeschieden war, entschied man sich, in die asisatische Konföderation zu wechseln, um durch kompetentere Gegner in den Qualifikationssturnieren besser zu werden. Das hat ganz gut geklappt: Sieger in der Quali gegen Nordkorea. Aber die Gruppe ist schwer – Brasilien und Norwegen sind ja nun eigentlich im Viertelfinale gesetzt…

The article on the Australian team in 11 Freundinnen bears the title: „The horror of Asia“… all I hear when they’re nicknamed „Matildas“ is Rod Stewart waltzing away. But back to soccer. After they never managed to survive the group rounds in larger tournaments it was decided to switch to the Asian Confederation to improve their own game by playing more competent teams when qualifying. It worked out well: they recently beat North Korea and thereby qualified for this World Cup. But the group is a difficult one: Brazil and Norway are basically booked for the quarter finals…


Quelle/Source: www.womenssoccerunited.com

Wie oben gesagt ist Norwegen für mich gesetzt. Aber was war das über Jahre ein Chaos im norwegischen Team – da ist von psychologischer Aufbauarbeit durch die neue Trainerin die Rede und man wird sehen müssen. Aber es wird viel gestestet und vielleicht müssen sich die Gegner auf vollkommen unerwartete Taktiken einstellen. Die Quali war souverän und ich bleibe dabei: Norwegen ist für mich eine feste Hausnummer.

As I said above: I think Norway is booked for the quarter finals. But for years chaos reigned in the Norwegian team – so their new coach had to start with a psychological „reconstruction“ approach. We’ll have to wait and see. They try many different things and maybe the opponents will be taken aback with completely unexpected tactics. The qualifying was superior and I stick with it: Norway is a set quarter finalist for me.


Quelle/Source: www.womenssoccerunited.com

Die Einschätzung der Buchmacher auf einen Weltmeister Äquatorial-Guinea lag bei 1:300. Dabei sind die Damen im Kommen: so ist es ihnen als erstem afrikanischen Tema gelungen, Nigeria zu besiegen. Sie rangieren aber nur auf Rang 61 der Fifa-Rangliste. Vielleicht hat ihr brasilianischer Trainer aber auch schon eindeutige Tendenzen Richtung des Gruppengegners entwickeln können? Man darf gespannt sein auf ihr erstes Spiel gegen Norwegen.

The bookmakers saw a 1/300 chance of Equatorial Guinea winning the World Cup. But the ladies are definitely on the upward slope: they were the first African team ever to beat Nigeria – even though they are only ranked 61st by Fifa. But maybe their Brazilian coach was able to develop clear tendencies towards their opponent? I’m looking forward to see them perform in their first game against Norway.

Und jetzt… ich freue mich jetzt auf Kolumbien gegen Schweden heute in Leverkusen. Heja, Sverige! Es wird berichtet 🙂
And now… now I’m looking forward to Columbi vs. Sweden in Leverkusen. Heja, Sverige! A report will follow 🙂
Barbara

P.S.: (For German speakers only) Ich empfehle zur Info auch das WM Center auf ZDF.de!

Geänderte Prioritäten / Changed priorities

Das war ein langes Wochenende, das sich mit allem möglichen anderen befasste, außer unserer Wette. Entsprechend mein Ergebnis. Dirk hat uns aus dem Urlaub keins zukommen lassen – vermuten wir ihn mal auf unverändertem Niveau. Irma ist zwar quasi unmerklich, aber immer noch auf dem Weg nach unten.

It was an extended weekend that focused on just about anything but our competition. My result turned out accordingly. Dirk has not kept us up to date from his vacation – so let’s just assume he’s still where he was last week. Irma is still on the way down, though barely noticeable.

Derweil geht meine Wette zum Spiel Mexiko-England den Bach runter… auf ein enges Spiel habe ich getippt (3:2 für England), aber beim jetzigen 1:1 sieht es wenn überhaupt eher so aus, als würde Mexiko in Führung gehen. Eijeijei… Aber ich habe für den morgigen Stadionbesuch schonmal Schwedenfahnen besorgt und hoffe, dass wir nicht nur vor uns hinbraten in der angekündigten Hitze.

In the meantime my bet on Mexico vs. England is going down the drain… I did bet on a close outcome (3-2 England) but the current 1-1 is more likely to materialize into a Mexican lead it seems. Oioioioi… But at least I already bought some Swedish flags for tomorrow’s game against Columbia and just hope we won’t just be grilled, in a literal sense, in the heat.

Macht’s gut!
Take care!
Barbara

Jetzt geht’s los!! / Ready to rumble!!

Heute Nachmittag ist die Fußball-WM erfolgreich gestartet, nach einem Moment des Entsetzens… so gegen 14:40, als ich von der Formel 1 in Valencia zum Vorprogramm des Spiels Frankreich-Nigeria wechselte… und das Stadion war 20 Minuten vor Anpfiff menschenleer. Es stellte sich aber bald heraus, dass es Berlin war und nicht Sinsheim…

The World Cup started successfully this afternoon after a moment of shock… it was about 2:40 pm when I briefly switched from Formula 1 in Valencia to pre-game reports on Nigeria vs. France… and 20 minutes before the game was supposed to start not a soul was in the stadium. But soon I realized they were in Berlin, not Sinsheim…

Ich war viel zu spät in der Eifel losgekommen und geriet dann zu allem Überfluss auch noch in den Rückreiseverkehr des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring. Nach einer Stunde endlich auf der Autobahn musste ich meinen tschechischen Kleinwagen an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit bringen, um es rechtzeitig zum Anpiff nach Hause zu schaffen.

I got going way too late and then ended up in homebound traffic from the 24-h-race at the Nürburgring. I finally reached the highway after an hour and then had to force my small Czech car to outperform to be home in time for the kick off.


Quelle/Source: www.tagesschau.de

Aber das Spiel war gut, besonders in der ersten Halbzeit. Dann hätte sehr gut schon Schluss sein können, denn das durch Kerstin Garefrekes und Célia Okoyino da Mbabi erzielte 2:0 für Deutschland war mein Tippergebnis. Doch es sollte nicht sein. In der zweite Hälfte wurde das Spiel zerfahrener und der Kanadierin Sinclair gelang ein phänomenales Freistoßtor zum Endstand 2:1. Ebenso atemberaubend war ein Schuss von Simone Laudehr aus dem Mittelfeld – ein wahrhafter Lattenkracher. Ähnlich unbegreifliche Genauigkeit wie sie einem an der Fleischtheke widerfährt, wenn man 375g Hackfleisch haben will und ein gekonntes Eintauchen in die Masse 375,5g auf die Waage bringt. Mehr davon! Abgezirkelte, knallharte Distanzschüsse meine ich, weniger Hackfleisch.

But it was a great game, the first half in particular. I wish it had ended there at 2-0 with goals by Kerstin Garefrekes and Célia Okoyino da Mbabi as that was my bet. But it wasn’t meant to be. The Germans lost their grip on it in the second half and the Canadian Sinclair scored a phenomenal goal by free kick, 2-1. A shot by Simone Laudehr from midfield was equally awe-inspiring, crashing into the bar. This is the kind of precision that reminds me of shopping at my butcher’s: you order 375g ground beef and after the expert behind the counter has nonchalantly dived into the mass of red the balance reads 375.5g. More of that! Calculated, hard long distance shots, I mean, not so much ground beef.

Morgen gibt’s Japan-Neuseeland und Mexiko-England!
Tomorrow Japan plays New Zealand and Mexico plays England!
Barbara

Monster-Umzug / Monster move

Das Monster muss umziehen! An unserem Haus wird die Außendämmung verbessert… bald wird es eingerüstet sein und spätestens dann muss das Monster woanders untergekommen sein. Durch die Mittagspausenberatung von Kollegen kam der Gedanke, es am Büro unterzubringen… aber wenn ich mir das Ding so ansehe, habe ich keinen Schimmer, wie ich es dorthin bringen soll…?

The monster has to move! Pretty soon scaffolding will go up around the house as the insulation will be improved… and the monster has to find a new home until then. Lunch break ponderings among colleagues yielded the idea of putting it up outside the office… but when I look at it I don’t have a clue how to actually move it…?

Kommt Zeit, kommt Rat…
Time will tell…
Barbara