Tag 14

TGIF sagt man in den USA und wahrscheinlich auch in anderen anglophonen Gebieten: Thank God It’s Friday. Endlich Wochenende. Die letzte Nacht hat nicht so richtig was an Schlaf gebracht: Halschmerzen haben mich wach gehalten, so dass ich an diesem vielversprechenden Olympiaabend etwas antriebslos auf der Couch hänge. Und in kurzen Pausen immer mal wieder am Bad rumputze. Es ist quasi eine Art Staffellauf. So wird es auch irgendwann sauber sein.

Da sind wir beim Thema: Biathlon Herrenstaffel. Poh. Mann, wie ärgerlich. Es fing so gut an mit dem Greenhorn Simon Schempp, aber dann kam Andi Birnbacher und musste zweimal in die Strafrunde. Es erwischte ihn im Stehendschießen die sog. Nähmaschine. Da hat man sich in der Loipe so verausgabt, dass einem am Schießstand so die Beine zittern, dass man das Gewehr nicht mehr ruhig halten kann. Und dann war es vorbei. Keine einzige Medaille für die Herren bei diesen olympischen Spielen. Ich freue mich für die Norweger vor Österreich und Russland.

Aber wie cool! Gold für Deutschland: Maria Riesch gewinnt ihre zweite Goldmedaille im Slalom – dafür hat sich das erschöpfte Aufbleiben doch absolut gelohnt! Ich musste den Ton abstellen, weil man das über-den-grünen-Klee-loben während eines Laufs einfach nervlich nicht ertragen kann. YES! Silber ging an Marlies Schild aus Österreich vor Sarka Zahrobska aus Tschechien.

Damit führt Deutschland den Medaillenspiegel wieder an – zwischenzeitlich mussten wir Platz eins mal wieder an die USA abtreten, weil es da im Snowboard bei den Damen Silber und Bronze gab… Das ist doch ein guter Moment, um in aller Ruhe ins Bett zu gehen 🙂 Ob sich Andre Lange mit seinem Viererbob im zweiten Lauf noch verbessern kann, stelle ich auch morgen noch fest.

Gute Nacht!
Barbara

Tag 12 und 13

Gestern, am 12. Tag, erwischte mich die Erschöpfung und über Nacht meldeten sich erste Zeichen einer Erkältung. Olympische Spiele fordern halt von ALLEN Teilnehmern das letzte 😉 Ich bin gegen 21:30 Uhr auf der Couch eingeschlafen…

So habe ich noch nicht berichtet vom Desaster für die niederländischen Eischnellläufer am 11. Tag… da schickte der Trainer des hoch gewetteten Favoriten Sven Kramer selbigen in die Wüste bzw. in die Disqualifikation, weil er ihn auf die falsche Bahn lenkte. „Der Depp der Niederlande,“ wie ein Kommentator titelte. Letztlich gewann der Koreaner Seung-Hun Lee vor Ivan Skobrev und Bob de Jong, der die Ehre der Niederländer zu retten versuchte.

Und es fehlt der BEricht von der Ski Cross-Entscheidung bei den Damen. Die habe ich mir aber auch nicht wirklich angesehen; ich musste feststellen, dass die halb so interessant war, wie die bei den Herren. Böse Zungen mögen jetzt behaupten, es habe weniger Stürze gegeben und meine Sensationslust wäre nicht befriedigt worden. Das ist falsch, erstens, weil mir nicht daran liegt und zweitens, weil es auch hier Stürze gab, die nicht von schlechten Eltern waren. Aber daran lag es nicht – es lag daran, dass einfach deutlich weniger Dynamik drin war, die Herrenrennen haben viel mehr Spaß gebracht.

Gestern dann stand die Langlaufstaffel der Herren an. Spannend würde es werden, soviel war klar, aber leider hatte die deutsche Mannschaft sich etwas verwachst. So gewann, mir auch nicht unrecht, Schweden vor Norwegen und der Tschechischen Republik. Und man kam in den Genuss von Monster-Schneeflocken!

Später am Abend dann, nicht mehr in meinem Beisein, gewann Stephanie Beckert ihre zweite Silbermedaille im Eischnelllauf über 5.000m. Erneut hinter Martina Sablikova aus der Tschechischen Republik und vor der Kanadierin Clara Hughes. Cool.

Zum ersten Mal seit überhaupt ging Deutschland im Zweierbob der Damen ohne Medaille nach Hause. Aber wahrscheinlich sollte man hauptsächlich froh sein, dass der gestürzten Paarung Cathleen Martini/Romy Logsch nichts wirklich schlimmes passiert ist. Die „Blechmedaille“ (heißt: vierter Platz) gab es für die zweite deutsche Truppe Sandra Kiriasis/Christin Senkel.

Heute morgen musste ich in den ersten Minuten im Büro noch live erleben, wie das schwedische Eishockeyteam im Viertelfinale an der Slowakei scheiterte… ich habe diesen Schock nur überlebt, da mir eine Kollegin vorher einen original Vancouver 2010-Schlüsselanhänger überreicht hatte. Nichts wird es also aus dem Traumfinale Kanada-Schweden… Die Kanadier indes haben ihr Soll mehr als erfüllt und das russische Team mit 7:3 vom Eis gehauen.

Und nun HEUTE. Heute stand als allererstes der zweite Durchgang im Riesenslalom der Damen an, der gestern wegen Nebels nicht mehr gefahren werden konnte. So wirklich ganz ideal lagen die Deutschen nicht, Rebensburg auf 5, Riesch auf 6, Hölzl auf 10… und was wird draus? GOLD FÜR DEUTSCHLAND!!! Viktoria Rebensburg siegt vor Tina Maze aus Slowenien und der Österreicherin Elisabeth „Lissy“ Görgl. „Das Küken hat zugeschlagen,“ wie Co-Kommentatorin Hilde Gerg gewohnt treffend formulierte.

Auch nordische Kombination stand wieder auf dem Programm. Der Einzelwettbewerb von der Großschanze. Vor Beginn des Springens hätte man so ziemlich alles für möglich gehalten, danach dann nicht mehr so sehr viel… Erst waren es irreguläre Bedingungen und man entschied sich glücklicherweise dafür, nach einer längeren Pause den Wettbewerb komplett neu zu starten. Nur waren die Bedingungen immer noch irregulär. Hat also keinem wirklich geholfen. Den Österreicher Felix Gottwald konnte man zwar im Detail nicht verstehen, aber es wurde doch deutlich, dass auch er angenervt war… Die Deutschen nahmen mit großen Rückständen das Rennen auf und nur Björn Kircheisen hatte eine minimale Chance. Aber die versuchte Aufholjagd kostete zuviel Kraft und es wurde nix draus. Das Rennen machten die Amerikaner Bill Demong, Johnny Spillane un der Österreicher Gruber unter sich aus. Doppelsieg für die Amis. Mit Blick auf den Medaillenspiegel war das einen Hauch verheerend…

Zwischendrin gab’s eine weitere spannende Entscheidung in der Loipe: die Langlauf-Staffel der Damen. Norwegen fuhr einen nie gefährdeten Sieg ein – aber dann dahinter auf dem Silberrang die deutsche Mannschaft, vor den Finninnen, die damit, wenn mich nicht alles täuscht, die erste Langlaufmedaille bei diesen Spielen für die finnischen Langläufer erreicht haben. Die Norweger (und auch die Kanadier) holen ganz schön auf im Medaillenspiegel…

Stand am 25.2. um 23:28 Uhr: Deutschland führt noch, „goldgleich“ mit den USA, aber mit einer Silbermedaille mehr – sollten irgendwann mal die Bronzemedaillen relevant werden, sind die USA mit momentan 12 klar im Vorteil (wir haben nur 7).

Und nun: gute Nacht!
Barbara

Tag 11

Eine goldene Medaille für die Amerikaner ist in der Nacht an uns vorüber gegangen: das kanadische Paar Tessa Virtue und Scott Moir gewannen den Titel im Eistanz.

Die erste Entscheidung am heutigen Abend war die Damen-Staffel im Biathlon. OHNE Magdalena Neuner. Nach all den Diskussionen über das warum und wieso und schlimmer noch: den Vorwürfen, sie sei feige (DAS ist wohl das allerletzte, was auch nur annähernd wahrscheinlich sein könnte?!), hat die deutsche Staffel auch ohne sie ein Klasse-Ergebnis geschafft: Bronze! Die Russinnen waren jenseits von gut und böse – und dass die Französinnen nach einer besch….eidenen zweiten Runde, die sie mit zwei Strafrunden segneten, noch auf Silber sprinteten, war wirklich beeindruckend. Es sah schon so aus, als hätten sie das bessere Wachs gewählt, aber es ist auch egal – es freuen sich gerade alle bei der Flower Ceremony. Und ich habe jemanden zum Anstoßen mit auf der Couch 😉

Dann ging’s zum Riesenslalom der Herren. Felix Neureuther wollte sich schonmal warmlaufen für den Slalom am Samstag – und wird gleich mal unglaublicher achter! So gut war er noch nie in dieser Disziplin. Der Norweger Kjetil Jansrud, 12. nach dem ersten Durchgang, blieb im zweiten gaaaaaaanz lange in Führung und wurde letztlich nur noch vom Schweizer Carlo Janka abgefangen. Bronze ging ebenfalls an Norwegen: wieder einmal an Aksel Lund Svindal. Diesen Ausführungen ist zu entnehmen, dass Österreich erneut leer ausging. Was für ein Desaster…

Bei den nordischen Kombinierern (also denen, die Skispringen und dann Langlauf betreiben) stand heute die Staffel auf dem Programm. Nach dem Springen sah es nicht so wirklich gut aus, nur Platz 6. Eric Frenzel als dritter Läufer war so richtig gut mit dabei und stürzte dann, wahrscheinlich, weil ihm irgendwer über die Ski fuhr. Klarheit brachte das wie so häufig vor intelligenten Fragen strotzende Kurzinterview nach seinem Einsatz: „Was war los bei dem Sturz?“ – „Tja, da bin ich hingefallen…“ Vorne prügeln sich der Amerikaner Demong und der Österreicher Stecher, Björn Kircheisen quält sich auf drei… Ich habe ein bisschen Angst vor dem an vierter Stelle liegenden Franzosen Lamy-Chappuis (Lamüü-Schappüüü)… Aber am Ende wurde es nur spannend zwischen eins und zwei: Österreich war am Ende siegreich vor den USA und Deutschland auf dem Bronzeplatz. Hm. So richtig befriedigend finde ich das jetzt nicht. Trainern und Kommentatoren geht es anders, den Sportlern selbst eher wie mir. Noch zumindest.

Es geht auf Mitternacht und jetzt kommt noch die Frauenentscheidung in „diesem Ski Cross“. Ich sollte nicht aufbleiben. Vielleicht nur für ein, zwei Achtelfinalläufe? Aber ich kann’s ja auch so verraten, denn die Übertragung jetzt wird nicht live sein: Gold an Kanada vor Norwegen und Frankreich!

Gute Nacht! 😉
Barbara

Tag 10

Nein, ich bin tatsächlich nicht um 6 Uhr aufgestanden – erst um kurz vor 8. Aber damit habe ich zumindest noch das Ende des Eishockey-Spiels Schweden-Finnland sehen können. Und das ging Gott sei Dank zugunsten der von mir favorisierten blau-gelben Spieler aus. Und dann die Nachricht, dass die Bobfahrer wie erwartet einen Doppelsieg eingefahren haben – wesentlich besser kann ein Tag doch nicht beginnen, oder?

Heute Abend kann ich es ruhig angehen lassen. Habe endlich nochmal gekocht (an einem Wochentag) und bin optimistisch, dass ich die Aktivitäten bei den anonymen Dicken bald wieder auf Vordermann kriege. Das warme Wetter heute machte schon wieder Lust auf Radfahren, aber wenn ich mir die Wettervorhersage ansehe, könnte das bis auf weiteres eine nasse Angelegenheit werden.

Die Teamentscheidung der Skispringer stand heute auf dem Programm. Das große Wunder (das nur negativ hätte sein können) geschah nicht und die Österreicher haben den Wettbewerb gewonnen. Die Deutschen traten von Beginn an in den Kampf um die Silbermedaille ein und eine ganze Zeit lang sah es wie eine halbwegs sichere Sache aus… bis Martin Schmitt seinen zweiten Sprung vergeigte und alles von Michael Uhrmann abhing, der den Sack in beeindruckender Weise zumachte. Bronze ging an Norwegen.

Nun noch der Teamsprint, erst bei den Damen, dann bei den Herren… Und bei beiden Wettbewerben haben die Deutschen die Finals erreicht! Im Rennen gibt es jetzt die Petra Majdic Kurve. Dort war sie vor einigen Tagen schwer gestürzt, um sich dann noch durch weitere Runden ins Finale und bis zur Bronzemedaille zu quälen, um dann fast bewusstlos zusammenzubrechen – hatte sie sich doch bei ihrem Sturz vier Rippen gebrochen und einen Riss des Lungenfells eingehandelt. So ist das wohl, wenn man vier Jahre auf ein Event hinarbeitet… Also, hier läuft jetzt die Entscheidung bei den Damen – muss mich mal darauf konzentrieren.

GOLD FÜR DEUTSCHLAND!!! HAM-MER!! Gold für Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Nystad. Vor Schwedens Charlotte Kalla und Anna Haag… dann die Russinnen auf Bronze. Hach… Nicht nur bei den Läuferinnen pocht der Puls an der Schädeldecke. Wo ist der Baileys?!

Oh, und damit führen wir den Medaillenspiegel an… Noch. Vorübergehend. Da gibt’s irgendwas eiskunstlaufmäßiges in der Nacht, wo die Amis beste Chancen haben… Und jetzt noch die Herren – wie soll ich das überstehen?

Das Rennen bei den Herren ist viel enger, es geht schon in die fünfte von sechs Runden und alle zehn Mannschaften sind noch beieinander. Aber Deutschland führt… und erarbeitet sich im Berg einen Vorsprung… Übergabe von Tim Tscharnke an den letzten Läufer, Axel Teichmann… jetzt 1,6km nur powern!! 4 Sekunden Vorsprung beim Wechsel. Oh mein Gott, oh mein Gott! Da kommt der Norweger, Mensch, der FLIEGT!!! Gold ist weg, aber pass auf den Russen auf!!!! JA!!!! JAAAAAA!!!! SILBER!!! Meine Nachbarn werden mich verklagen. Gold für die Norweger Petter Northug und Öystein Pettersen vor Deutschland und Russland. KANADA schafft es auf vier! Skal! Ich kann mich nur wiederholen: wer behauptet, Langlauf sei langweilig?

Oh Mann, das Waldhuhn ist doch tatsächlich etwas angeschickert, eine „knackered grouse“ eben… Ich muss ins Bett und den Kreislauf runterbringen, damit das mit dem Schlaf was wird heute Abend…

Viele glückstrunkene Grüße
Barbara

Tag 9

20:48 Uhr
Puuuuhhh… was ist denn bloß im Biathlon bei den Herren los? Da kann man ja auf nichts mehr wetten. Es gewinnt der Russe Ustjugow vor dem Franzosen Martin Fourcade… und dann der Slowake Pavol Hurajt. Alles klar. Der erste Deutsche Michael Greis auf Platz 10… Und die Norweger?? Svendsen erst auf… und Björndalen auf Platz 27 (siebenundzwanzig). Das Stehendschießen war der Untergang. Mal sehen, wie sich gleich die Damen schlagen…

21:55 Uhr
So eine Super-Kombination der alpinen ist ja eine faszinierende Angelegenheit: erst muss man sich eine anspruchsvolle Abfahrt runterstürzen und dann einen komplizierten Slalom hinter sich bringen. Viel verschiedener kann es ja nicht sein und es gibt wirklich Leute, die beides richtig gut können. Nach der Abfahrt führte wieder einmal Aksel Lund Svindal vor einem unbekannten Italiener namens Dominik Paris… Dann jedoch, unglaublich, aber wahr, gewann Bode Miller die Goldmedaille, vor dem Kroaten Ivica Kostelic und dem Schweizer Silvan Zurbriggen (weder verwandt noch verschwägert mit Pirmin). Und der gute Aksel scheidet kurz vor dem Ziel an einer eigentlich unspektakulären Stelle aus… Die USA ziehen im Medaillenspiegel davon, haben zu diesem Zeitpunkt bereits 24 gewonnen, davon 7 goldene… Deutschland hat 14 insgesamt, goldene 4. Mal sehen, was der Massenstart der Biathletinnen daran ändern kann.

22:45 Uhr
Ha! Gold für Deutschland in besagtem Massenstart der Biathletinnen! UND Bronze! Es hätte stattdessen auch Silber sein können, aber ich habe wohl nicht laut genug angefeuert. Magdalena Neuner gewinnt vor Olga Zaitsewa und Simone Hauswald… DAMIT haben wir Norwegen im Medaillenspiegel wieder überholt und liegen nun gleich hinter den USA auf Platz zwei. Wat schön dat alles.

Was mache ich nun nur… um Mitternacht kommt die Eisschnelllaufentscheidung, die Bobfahrer kommen erst ab 2 Uhr… nebenher laufen Highlights im Eishockey bis in die frühen Morgenstunden…

23:08 Uhr
Ski Cross. Sagte mir bis vor einer Woche überhaupt nichts. Jetzt laufen da gerade die Achtelfinals und es ist schon ziemlich irre, muss ich sagen. So ein bisschen wie Short Track nur auf Ski. Es ist eine breite Skibahn mit vielen hohen Sprüngen und engen Kurven und es fahren immer vier Läufer gleichzeitig! Die beiden ersten eines jeden Laufs kommen in die nächste Runde. Es läuft keine Uhr, denn das Ergebnis ist klar. Mittlerweile ist es schon im Viertelfinale und kein Deutscher ist mehr dabei, aber egal. Es wird auf jeden Fall kein Gold für die USA geben, denn auch die sind raus 🙂 Mensch, da ist vielleicht Stimmung… So, nun Finale, jeweils ein Vertreter der Schweiz, Österreichs, Kanadas und Norwegens. Schwerer Sturz des Kanadiers vor dem letzten Sprung – Gold für Michael Schmid aus der Schweiz, Silber an Andi Matt aus Österreich und Bronze an Audun Groenvold aus Norwegen.

23:25 Uhr
Bed time. Es hat keinen Sinn. Ich könnte zum Eishockey Schweden-Finnland morgen früh um 6 Uhr aufstehen. Oder auch nicht.

Es wird ein Morgen geben. Gute Nacht.
Barbara

Tag 7 und 8!

Auch in der tief verschneiten Eifel – zusammengeräumte Schneeberge unglaublichen Ausmaßes im Dorf, man konnte sich vorkommen wie in einem Skiort in den Alpen… auch in diesem Winterwunderland also habe ich ausgiebig die Entwicklungen in Vancouver verfolgt. Und wieder waren es zum Teil dramatisch spannende Entscheidungen!

Ein amerikanischer Kollege, der uns zurzeit in Deutschland mit seiner Anwesenheit erfreut, hatte auch mal reingeguckt und sich gewundert über diese abgefahrene Sportart, wie hieß sie denn noch gleich, wo die Sportler durch den Wald Ski laufen und dann schießen. “Biathlon,” klärte ich ihn auf und wies auf die am gleichen Abend noch stattfindenden Einzelrennen bei Frauen und Männern hin – wobei grundsätzlich die für Sonntag angesetzten Massenstartrennen besser zu verfolgen und damit spannender seien. Wie auch immer, es waren interessante Rennen, die bei den Herren endlich die favorisierten Norweger auf dem Treppchen sahen: Svendsen vor Björndalen und dem Weißrussen Sergey Novikov (beide zeitgleich Silber). Bei den Damen schafften es die Schwedinnen wieder nicht und die Medaillen gingen an Tora Berger aus Norwegen vor der überraschungszweiten Kasachin Elena Khrustaleva und Darya Domracheva aus Weißrussland.

Bei den alpinen gab es den Super-G der Herren zu bewundern: mit Aksel Lund Svindal ging auch hier der Sieg an Norwegen, vor dem Amerikaner Bode Miller und dessen Landsmann Andrew Weibrecht. Die Übertragung endete mit dem furchtbaren Sturz des Schweden Anders Järbyn – aber wie man hört, soll er sich außer ein paar Prellungen nichts getan haben.

Das Gegenstück bei den Damen folgte am Samstag und nachdem Maria Riesch nicht in die Medaillenränge laufen konnte fand ich mich in der völlig neuen Situation wieder, eine Österreicherin zum Sieg zu schreien – alles, wirklich alles, war mir recht, nur nicht Lindsey Vonn. Die hat es sich wirklich versaut mit mir. So gewann eben jene Österreicherin Andrea Fischbacher vor der Slowenin Tina Maze und Vonn musste sich mit Bronze zufrieden geben. Auch hier gab es viele Ausfälle, aber weniger durch Stürze, als durch verpasste Tore… Wie auch immer: meine Glückwünsche nach Wien!

Auch noch am Freitag gab es die ersten Medaillen für deutsche Skeletonis. Skeleton ist eine Sportart, die im Eiskanal stattfindet und die man sich wie rodeln vorstellen kann, nur schmeißen sich die Sportler mit dem Kopf voran in die Tiefe. Als ich hörte, dass sich irgendwelche besoffenen Briten das mal überlegt hatten, dachte ich zuerst, dass das ja passe – bis mir einfiel, dass wir wohl selbst “früher” auf den normalen Schlitten auch hier und da mal diese Herangehensweise gefahren sind. Es muss einem also doch irgendwie einfach so in den Sinn kommen. Silber und Bronze gab es für Anja Huber und Kerstin Szymkowiak, hinter der Britin Amy Williams.

Es geht das Gerücht, dass die Langlaufwettbewerbe langweilig seien. Da muss ich dann doch sagen, dass sowohl die Doppelverfolgung der Damen am Freitag als auch und mehr noch der gleiche Wettbewerb bei den Herren am Samstag das Gegenteil unter Beweis stellen konnten. Bei einer Doppelverfolgung wird der erste Teil des Rennens (Damen 7,5km, Herren 15km) im klassischen Stil absolviert, bevor man in der sog. Wechselzone die Ski wechselt und dann noch mal die gleiche Entfernung in der Skatingtechnik zurücklegt. Die Norwegerin Marit Björgen setzte sich in einem Anstieg von ihren Verfolgerinnen ab, um das Rennen dann sicher zu gewinnen – aber der Kampf um die Plätze zwei und drei ging dann bis aufs Messer. Am Ende sicherte sich die Schwedin Anna Haag die Silbermedaille vor der Polin Justina Kowalczyk.

Bei den Herren sah es lange so aus, als würde es ein Start-Zielsieg für den Schweden Johan Olsson, dem von seinen Team-Kollegen Magnus Hellner und Anders Södergren der Rücken frei gehalten wurde. Mein Blut geriet so richtig in Wallung, als mir klar wurde, dass es evtl. sogar zu einem Dreifachtriumph der “Tre Kronor” kommen könnte. Der Führende wurde eingeholt und letztlich kämpften vier Läufer um die drei Medaillen (die Norweger wieder erstaunlich abwesend), die letztlich im schwedisch-deutschen Sandwichverfahren an Magnus Hellner, Tobias Angerer und Johan Olsson gingen. Selten waren taktische Spielchen so interessant und gut mit anzusehen. So findet man sich dann nachts kurz vor 1 auf und nieder hüpfend und laut schreiend vor dem Fernseher wieder. Meine Glückwünsche nach Karlshamn, Lund, Malmö, in den Christoph-Fischer-Weg und wo auch immer sich jemand über einen schwedischen Sieg freut!

Das Skispringen von der Großschanze war aus deutscher Sicht insgesamt wieder einmal eher enttäuschend. Es gewann der Schweizer Simon Amann vor dem Polen Adam Malysz und dem Österreischer Gregor Schlierenzauer. Damit ist es Simon Amann als erstem Skispringer überhaupt gelungen, vier olympische Goldmedaillen im Einzel zu gewinnen (nach bereits zwei bei den olympischen Spielen in Salt Lake City 2002).

Auch eine Eisschnelllaufentscheidung bei den Herren hat es gegeben und erneut gehen meine Glückwünsche nach Bergen für den Sieg des Niederländers Mark Tuitert, der den amerikanischen Favoriten Shani Davis überraschend in die Schranken wies. Ob das Eis diesmal weniger hubbelig war?!

Die deutsche Eishockeymannschaft bekleckert sich weiterhin alles andere als mit Ruhm… das können ja schöne Tage bei der im Mai stattfindenden WM im Heimatland werden… Die Deutschen Zweierbobfahrer stehen nach den ersten beiden Läufen ideal da – die Entscheidung folgt heute Nacht. Mal sehen, wie lange ich live dabei sein werde…

Bis bald!
Barbara

Tag 6

Schlaf käme ganz gut… aber ich war einfach viel zu spät zuhause, um noch ein Schläfchen einzuschieben… genauer gesagt lief bereits die Abfahrt der Super-Kombination der Damen… Das war mit abgemildertem Zielsprung doch schon deutlich besser anzusehen als das Festival der Stürze gestern. Und Maria Riesch liegt gut… es läuft gerade der dazugehörige Slalom… Anja Paersson ist unten und liegt in Führung, nur noch sechs weitere Läuferinnen kommen, nun zuerst die Deutsche Gina Stechert – und da ist sie raus. Sch…ade. So, und nun ist die Entscheidung gefallen, da musste ich aber mal kurz innehalten – und fokussiert rumschreien! Gold für Maria Riesch!!!! Silber geht an die USA, an Julia Mancuso aus dem „Heer der Namenlosen“, wie der Kommentator meiner Meinung nach nicht ganz passend formulierte, und vor der gestern so schwer gestürzten Anja Paersson! Lindsay Vonn ist spektakulär ausgeschieden und nach all dem blöden Theater im Vorlauf zum ersten Wettbewerb tut es mir leid, aber es hat mich gefreut. Das wäre mir bis vor einer Woche nicht passiert…

Haaaach. Und dann war da die Biathlon Einzelentscheidung bei den Damen. Die Deutschen haben es nicht aufs Treppchen geschafft… einer zuviel daneben bei Andrea Henkel und Kati Wilhelm… Schöner Sieg für Tora Berger aus Norwegen, vor einer mir gänzlich unbekannten Kasachin und Darya Domracheva aus Weißrussland… tja, wenn die auf die richtigen Scheiben zielt und weiß, wann sie das im liegen und wann im stehen tun muss, ist die richtig gut 😉

Es geht weiter, Schlag auf Schlag: nun die Einzelentscheidung im Biathlon bei den Herren – und nun auch weiterhin bei schönstem Wetter! Es ist ja, wie bei den Damen auch, der Wettbewerb, den ich am wenigsten gern sehe… zu schießlastig. Ole Einar Björndalen, der immerwährende Norweger, ist gut ins Rennen gekommen – mal sehen, ob er seinen Ansprüchen dieses Mal gerecht wird. Die Deutschen sind nicht schlecht, aber auch nicht gut genug… Es passieren die kuriosesten Dinge: der Russe Kruglov trifft in drei Schießen alle 15 Scheiben, liegt super im Rennen, und vor dem letzten Schießen geht ihm der Tragegurt am Gewehr kaputt… dann trifft er wieder fünfmal ins Schwarze, hat aber natürlich keine Chance mehr auf die Medaillen, weil er die Waffe in der Hand mit sich rumschleppt und wird trotzdem noch Elfter… So kam es dann zu einem norwegischen Sieg durch Emil Hegle Svendsen – vor seinem Landsmann dem oben erwähnten Ole Einar Björndalen, zeitgleich mit Sergey Novikov aus Weißrussland! Also zweimal Silber und kein Bronze wird verteilt.

Nun habe ich bereits gesehen, dass Anni Friesinger in der 1000m-Entscheidung untergegangen ist… dafür muss ich wohl nicht mehr wach bleiben – Gold an Christine Nesbitt aus Kanada (immer schön, so ein Heimsieg, oder?) vor zwei Niederländerinnen, Annette Gerritsen und Laurine van Riessen

Und damit verabschiede ich mich vorläufig von der Olympiaberichterstattung… ich fahre zum Power-Schnee schippen in die internetminderbemittelte Eifel und bin am Sonntag wieder online 🙂
Barbara

Tag 4… und 5!

Nicht, dass einer denkt, gestern wäre Olympia ausgefallen oder gar, dass ich nicht geguckt hätte! Nein, nein… nur hatte die Nacht davor etwa 4 Stunden Schlaf zuwenig, so dass ich es gerade noch schaffte, wenigstens bis Mitternacht zu gucken, aber die Energie reichte nicht mehr zum bloggen.

Dabei hätte es ja einige Dinge gegeben, über die dann nun im Nachhinein noch berichtet werden muss. Allen voran natürlich die vielgefeierte Goldmedaille von Magdalena Neuner in der Verfolgung bei den Biathletinnen, YES! Und hossa, was war der gleiche Wettbewerb bei den Herren eine spannende Angelegenheit – mit einem schwedischen Sieger auch wieder ganz nach meinem Gusto. Mit diesen beiden Highlights kam dann auch der letzte Goji-Pikkolo zum Einsatz.

Die deutschen Rodeldamen sorgten für zwei weitere Medaillen, Gold und Bronze. Immer heißt es (und bislang war es so), sie seien eine Bank, aber ich kriege ja immer einen Hauch von schlechtem Bauchgefühl, wenn die Kommentatoren immer so tun, als könnte da nichts dazwischen kommen. Hat man ja gesehen, was da dazwischen kommen kann.

Und endlich wurde gecurlt. Ich weiß nicht, warum einem diese Sportart als Zuschauer soviel Spaß macht – und ich weiß aus sicherer Quelle, dass es nicht nur mir so geht. In einer bekannten Online-Enzyklopädie wir die Sportart als dem Boule oder Boccia ähnlich beschrieben. Mich erinnert es mehr an Billiard mit Medizinbällen. Die Sportart wurde von den Schotten erfunden – der älteste bekannte Curlingstein datiert auf 1511. Die Steine sind knapp 20kg schwer und (der Klassiker) aus Granit, der auf der schottischen Insel Ailsa Craig abgebaut wird. Wer mehr dazu lesen möchte, kann das hier tun – ich stimme der Einstufung des Artikels als „lesenswert“ ohne Einschränkungen zu. Und was ich eigentlich sagen wollte: die deutschen Herren haben die Amerikaner in der Vorrunde besiegt!

Gott sei Dank war ich auf Stand, als ich mich heute über die Stippvisite eines niederländischen Kollegen freuen konnte: NATÜRLICH hatte es schon Gold gegeben für Sven Kramer, wenn auch Ireen Wüst es – aus seiner Perspektive – leider nicht geschafft hatte.

Mamma Mia… die Langlaufsprint-Entscheidungen. Genauso, wie ich im Tennis lieber ewig währende Grundlinienduelle sehe, mag ich auch hier eigentlich lieber die 50km… am 28.2. ist es soweit, traditionell am letzten Tag der Olympischen Spiele. Aber Mensch, was hat das heute Spaß gebracht! Ein norwegischer Sieg bei den Damen durch Marit Björgen… und ein russischer Doppelsieg bei den Herren. Bei letzterem war es zwar spannend, aber ich konnte mich bis zum Schluss nicht für den einen oder anderen Russen entscheiden – und wenn man keine Präferenz hat, wird es nicht wirklich packend. Aber DRAMATISCH, wie es gerade aus dem Olympia-Studio kommt, war es wohl allemal.

Und heute dann als Highlight die Damen-Abfahrt… So jedenfalls hatte ich mir das vorgestellt. Und es sah auch so gut aus: fantastisches Winterwetter (endlich!), über Nacht „gezuckerte“ Wälder, herrliche Vistas… und dann kam der Start. Von Anfang an dachte ich: oh Mann, der Zielsprung wird uns nicht gefallen. Und dann ein Sturz“festival“… anfangs dachte ich, das sind alles Leute, die einfach konditionell nicht auf der Höhe sind – da auch kaum einer stehend im Ziel zum Stillstand kam. Und dann noch der Totalausfall einer Starterin ca. 10m nach dem Start… mein Gott, war meine erste Reaktion, wie doof kann man sein… bevor mir dann der Herren-Super-G von Calgary 1988 und Markus Wasmeier wieder in den Sinn kamen… Zurück zur heutigen Abfahrt: als es dann auch Anja Paersson erwischte war meine Anfeuerung für Maria Riesch nur noch: „Komm an! Komm an! Da sind noch einige andere Medaillenchancen!“ Sie hat mir zugehört… und darauf stoße ich an! Und darauf, dass Rennen kommen werden, die Spaß machen.

So, nun geht’s wieder zum Curling der Damen (die auch gegen die USA antreten) und ich verabschiede mich für heute! Gute Nacht!
Barbara

Tag 3

Es kam, woie es kommen sollte in der letzten Nacht: Gold UND Silber für Deutschland im Rodeln (Einsitzer Herren)!! Das Aufbleiben hat sich definitiv gelohnt 🙂

Im 10km Freistilrennen der Damen konnte ich mich über Gold für Schweden freuen – das ist doch auch was, so lange sie keine Deutschen direkt verdrängen! Ähnlich ging es mir mit der nun nachgeholten Herrenabfahrt – da schlug mein Herz für Aksel Lund Svindal als Vertreter Skandinaviens… es reichte leider „nur“ für Silber. Es gewann der „falsche Didier“: Didier Defago für die Schweiz. Der richtige Didier wäre Didier Cuche gewesen, ebenfalls Schweizer. Ein bisschen leid tat es mir für die Kanadier, die weit hinter den Erwartungen zurückblieben.

Das Einzelrennen über 15km bei den Herren geht dem Ende entgegen – also, zumindest sind dann bald alle die, die eine Chance auf eine Medaille haben, im Ziel. Ich glaube ich habe mich verhört: es sollen über 300 Starter sein? Die ersten 40 sind gleich im Ziel, und es sind alles bekannte Namen auf Medaillenpositionen… Und Gold wohl wieder für die Schweiz… damit überholen sie uns im Medaillenspigel! Zumindest im Moment!

Und NUN gehe ich wohl doch schon ins Bett. Aber man muss den Schlaf halt dann kriegen, wenn man ihn bekommen kann 😉

Viele Grüße
Barbara

Tag 2

Der zweite Tag läuft auf Hochtouren und ich bin in freudiger Erwartung des vierten und letzten Laufs der Rodelentscheidung der Herren. Es fiel mir bislang auf, dass trotz der verkürzten Bahn Geschwindigkeiten weit über 140 km/h erreicht wurden… wie auch immer. Es sieht jedenfalls so aus, als könnte es ein deutscher Doppelsieg werden. Also drücken wir die Daumen!

Zuvor jedoch das Portrait eines kleinen Freundes, den wir nach dem Brunch noch besucht haben – als Teil eines anderthalbstündigen „Hallo wach“-Spaziergangs in einem eingeschneiten Naherholungsgebiet 15 Busminuten von meiner Haustür.

Derweil läuft dann doch noch Damen-Eishockey, USA-China, und das Spiel geht 12:1 aus – eine entsprechend spannende Angelegenheit. Da haben wir heute doch schon ganz anderes gesehen, auch wenn es recht ernüchternd begann. Beim Springen der Nordischen Kombinierer, das für die Deutschen nicht so prickelnd ausging, witzelten wir noch gönnerhaft, dass es „doch die Ösis gewinnen sollen, die gewinnen ja sonst nix“ 😉 Kombination heißt ja aber, dass es mindestens zwei Dinge gibt, in diesem Fall Skispringen und dann noch Langlauf. Und: wenn das Springen schon nicht so toll war, kommt im Fall der Deutschen beim Laufen auch nicht mehr soviel rüber. Das jedoch war am Ende egal, denn man muss sich dann nur für jemanden entscheiden, den man nach vorne schreit. In diesem Fall überkam es uns, wie die Blöden „Allez les bleus“ zu kreischen, denn sowas von einem spannenden Finish gegen einen Ami und einen Italiener hat man ja selten gesehen, mit gutem Ende für Jason Lamy Chappuis.

Viel vorher jedoch war die lang ersehnte erste Biathlon-Entscheidung der Herren wortwörtlich ins Wasser gefallen. Es war einfach kein schöner Wettbewerb und auf den ersten Blick war der einzige, der auf’s Treppchen gehörte, der Silbermedaillengewinner Emil Hegle Svendsen aus Norwegen. Sieger wurde noch ein Franzose, Vincent Jay… den Namen hatte man ja schonmal gehört, aber… ein Weltcuprennen hat er bislang gewonnen – und zwar ein Einzel in Vancouver in 2009… Hm. Und dann regte Herr Jakov Fak auf Platz drei zu verwandten unflätigen Ausrufen an – WER um alles in der Welt ist DAS?? Eigentlich ist er noch nie wirklich in Erscheinung getreten… bis auf die Bronzemedaille bei der WM in Pyeongchang. Also so ein Mann für die großen Events?! Jedenfalls entschieden wir, wenn schon nicht auf eine Medaille, dann auf den sympathischen Arnd Peiffer zu anzustoßen – heute allerdings mit irischer Kaffeecreme.

Weitere emotionale Wellen schlug die Entscheidung 3000m Eisschnelllauf der Damen – da gab’s Silber zu feiern für die junge Deutsche Stephanie Beckert. Die Fachleute redeten immer wissend vom „finish“, aber so wirklich stellt man sich darunter ja nichts vor… bis man es dann erlebt hat. WOW. Die irische Kaffeecreme stand noch bereit auf dem Tisch. Ich frage mich so nebenher, ob auf den Anzügen der deutschen Sportlerinnen nicht Schleichwerbung zu sehen war…

Die alpinen Wettbewerbe kommen wetterbedingt immer noch nicht aus’m Quark… wie soll es nur werden? Wir werden es erleben… Eine neue kreative Herausforderung ist auch online – ich werde also keine Probleme haben, den tollen Montag zu verbringen 🙂 Und jetzt wird es langsam spannend; ich muss mich auf den Eiskanal konzentrieren!

Viele Grüße
Barbara