Plastic free… MAY!

Quelle / Source: Der Spiegel, http://www.spiegel.de


In der Märzausgabe des National Geographic war ein Interview mit Paul McCartney, der seit 40 Jahren Vegetarier ist und nun eine „Fleischfreier Montag“ Kampagne ins Leben gerufen hat. Da tun sich diverse Fragen auf: nein, ich bin leider weit davon entfernt, vegetarisch zu leben – aber ein fleischfreier Montag warum nicht? Und was hat das mit Plastik zu tun? Nichts. Aber der Ansatz gefällt mir: es bricht nicht das Jüngste Gericht über dich herein, wenn du nicht sofort dem Fleisch abschwörst – aber warum nicht anfangen? Und vielleicht ergibt sich irgendwann zusätzlich ein fleischfreier Donnerstag? Ich sehe das mit dem Plastik ähnlich.

The March issue of the National Geographic Magazine featured an interview with Paul McCartney who has been a Vegetarian for 40 years and has started the Meat Free Monday Campaign. I know, that promts quite a few questions: no, unfortunately I’m far away from having converted to vegetarianism – but a Meat Free Monday, why not? And what does that have to do with plastic? Nothing. But I like the approach: it’s not a doomsday scenario in case you fail to renounce meat consumption completely and right this minute – but why not start small? And maybe one day you’ll think you can handle a meat free Thursday, too. That’s what I want to do with this „plastic thing“.

Vor einiger Zeit wies mich eine Kollegin auf Espressotassen aus… Kaffee hin (von Kaffeeform.). Ich war erst fasziniert, habe mir aber ziemlich bald die Frage gestellt: warum? Kaffeesatz ist doch eher einfach wiederzuverwerten, zu kompostieren usw. Und mit solch einer Espressotasse würde nur eine aus Porzellan ersetzt, keine aus Plastik oder Papier. Was denkt ihr? In Sachen Plastik/Papier habe ich es dann eher mit dem Ansatz von Handsome Her in Brunswick, Australien:

A while back a colleague introduced me to espresso cups made from… coffee (from Kaffeeform.). At first, I was fascinated but rather soon asked myself: why? Coffee grounds are rather easy to recycle, to compost etc. And with this one, you would only replace one made from porcelain, not one made from plastic or paper. What do you think? In terms of plastic/paper I’m more convinced by the approach of the Handsome Her Cafe in Brunswick, Australia:

Ganz im Sinne von positiven Neuigkeiten möchte ich euch diesen Erfolg einer schier unmöglichen Plastikmüllaufräumaktion nicht vorenthalten: die Reinigung des Versova Beach in Mumbai, Indien. Privat angeleiert und von wahren Hundertschaften an Freiwilligen durchgeführt, hat sich diese Müllhalde innerhalb von 127 Wochen (wieder) zu einer Brutstätte für Olive Ridley Schildkröten entwickelt:

More positive news can only be good so I’d like to give you a glimpse of the successful clean-up of Versova Beach in Mumbai, India – a sheer impossible feat. It was started as a private initiative by a single person who was later joined by hundreds of volunteers. Within 127 weeks, this dump was converted to (again) host Olive Ridley turtle hatchlings:

Doch nun: Barbara und Plastik. Was hat sich hier ergeben im letzten Monat? Nicht viel, wenn ich ehrlich bin. Der Versuch, die Plastikwasserflaschen im Büro durch Tee zu ersetzen läuft bislang hervorragend. Ein Nebeneffekt zum eingesparten Plastik ist, dass ich (noch) mehr trinke. Nicht abgepackten Aufschnitt zu kaufen ist fest etabliert. Ich bemerke im Edeka mehr und mehr nicht verpacktes Gemüse und Obst (dumm nur, wenn die Bio-Gurke in Plastik verpackt ist, die herkömmliche aber nicht)… apropos: wahrscheinlich habe ich das schonmal gesagt, aber es macht mich immer wieder fertig. Einzelne Bananen werden nicht gekauft, die bleiben liegen, werden tonnenweise weggeschmissen. Achtet mal drauf, das stimmt. Also, kauft die Single-Bananen und macht sie glücklich!

Now let’s get down to it: Barbara and plastics. What have I been able to change over the past month? Nothing much, to be honest. My experiment of substituting bottled water with tea at the office is a great success. And a welcome side effect is that I drink (even) more. A real habit of not buying packaged meats and cheeses has been established. My neighborhood supermarket offers more and more fruits and vegetables without plastic packaging (the choice gets difficult, though, when the organic cucumber comes in plastic, while the conventional one comes without)… talking about fruits: I’ve probably mentioned this before but it continues to bug me. Single bananas are left on the shelf and get thrown out by the tons… or 288 kg per MINUTE. Check it out. And go ahead, buy those single bananas and make them happy!

Quelle / Source: Neue Westfälische, http://www.nw.de

Vielleicht wird der Mai ergiebiger… aber da steht erstmal eine (Dienst-)Reise an und verkürzt den Aktionszeitraum gewaltig. Doch nun wünsche ich euch erstmal einen schönen ersten Mai!

Maybe there will be more to report next month… but the next thing on the agenda is a (business) trip so there’s quite a lot of time lost already in that respect. But for now: have a wonderful first of May!

Barbara

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