Teilnehmende Beobachtung / Participatory observation

Vor einigen Wochen regte sich in mir ein klitzekleines bisschen Interesse, zum ersten Mal seit wahrscheinlich 20 Jahren wieder mal karnevalistisch aktiv zu werden. Es könnte damit zu tun haben, dass in diesem Jahr zu dieser Zeit kein wintersportliches Großereignis ansteht. Etwas ethnologische Feldforschung hatte ich mir eh vorgenommen, aber es wurde dann nun doch zur teilnehmenden Beobachtung am Weiberdonnerstag im Büro. Dort müssen einige Kollegen vor Partybeginn um 11:11 Uhr noch einige Dinge erledigen.

A few weeks ago I felt a teeny-weeny bit of interest to be part of the carnival frenzy again this year – after about 20 years abstinence. It could have something to do with the fact that no major winter sports event had been scheduled for that time. I had planned on doing some anthropological fieldwork anyway but then it ended up being participatory observation at the office on Women’s Thursday. Some people have to get some things done before the party starts at 11:11 am.

Andere hingegen sind schon eifrig dabei, sich um wichtige Infrastruktur und Versorgungsleitungen zu bemühen.

Others are already eagerly working on essential infrastructure and supply lines.

Die French Connection und andere Gäste kommen an.

The French Connection and other guests arrive.

Dann gibt es die, die sich einfach einen Poncho überwerfen und einen Sombrero aufsetzen und jene, die seit Wochen an kreativen Outfits gearbeitet haben.

Then there are those who just throw over a poncho and sport a sombrero and then those who spent weeks creating exceptionally creative costumes.

Dem bescheidenen Buffet werden dann kurzfristig noch wichtige Proteine hinzugefügt.

Spontaneously, some essential proteins were added to the modest buffet…

Denn durch das stundenlange, erschöpfende Schunkeln werden ja Umengen an Kalorien verbraucht.

… as incredible amounts of calories are being burnt while people „schunkeln“ [’shoonkeln] for hours on end. You link arms with people left and right and start swaying back and forth in long rows.

Und dann natürlich werden allen Männern, die keine Spielverderber sind und an diesem Tag einen Schlips tragen, selbige abgeschnitten. Dafür werden sie dann gewöhnlich noch mit einem Bütz’che belohnt.

And then of course the ties of all men (who are no spoilsports and wear one despite knowing what they’re headed for) will be cut. Usually they are rewarded with a kiss afterwards.

Acht Stunden später konnte ich dann nicht mehr stehen und habe mich nach Hause begeben – wo ich dann zu müde war, um noch den Gewinner des letzten Freebies auszulosen. Das hole ich gerne nun nach. Nur vier von sechs Teilnehmern waren qualifiziert und die Gewinnerin ist:

Eight hours later my legs were hurting and I went home – and was then too tired to draw the winner of the last blog candy. So I did it today. Only four of six participants qualified and this is the winner:

Herzlichen Glückwunsch, liebe Dorothee! Bitte mail mir deine Postanschrift (vielleicht über Postcrossing?), damit ich dir die Tüten zukommen lassen kann.

Congratulations, dear Dorothee! Please mail your postal address (maybe via Postcrossing?) so I can get the gift bags out to you.

Und nun habt ein schönes Wochenende!

And now have a nice weekend!

Barbara

Neues vom Speicher 2 / News from the attic 2


Auf besagtem Speicher stehen viele Bücher. Zwar nicht annähernd so viele wie im Rest des Hauses, aber es ist schon eine ansehnliche Sammlung. Und schon bald war klar, dass ich in jedes zumindest einen kurzen Blick werfen muss. Schön gefaltet in einem Lateinwörterbuch fand ich folgendes „Deutsch-katholisches Glaubensbekenntnis der Wähler 1970“, Autor unbekannt:

Ich glaube an Herbert Wehner den Gerissenen, aller Intrigen mächtiger Vater der SPD und Altkommunist in Ewigkeit, und an Willi Brandt, seinen einfältigen Sohn, unseren Bundeskanzler, der verlassen ist vom heiligen Geiste, geboren in Deutschland, gelitten unter dem Dritten Reich, ausgewandert in die Fremde hat er dort gedient und gekämpft gegen die Deutschen und andere Verbrecher, und jetzt zuletzt heimgefahren in die Bundesrepublik, sitzt zur Rechten Heinemanns, des Bundespräsidenten, seit er gekommen ist, zugrunde zu richten die Vernunft in der Ostpolitik, und zu unterzeichnen den Atomsperrvertrag.
Ich glaube an seinen kleinen Geist, die Gemeinschaft mit den Kommunisten, den Nachlaß unserer Kräfte, die Entwertung unseres Geldes, und die Errichtung der Volksrepublik in Westdeutschland für ein ewiges Leben hinter dem eisernen Vorhang. Amen.

There’s tons of old books in that particular attic. Surely not anywhere near as many as in the rest of the house but it’s an impressive collection. It soon became clear that at least a cursory inspection of every single book was necessary. I’ve found this neatly folded „German-Catholic Voter’s Creed in 1970“, author unknown (now that translation is a challenge…):

I believe in Herbert Wehner, the shrewd one, SPD’s scheming Father almighty and eternal Communist, and in Willi Brandt, our Chancellor, who is deserted by the Holy Spirit, born in Germany, suffered under the Third Reich, emigrated far away where he served and fought against the Germans and other villains, recently returned home to the Federal Republic, seated at the right hand of Heinemann, our President, who came to ruin reason in the Ostpolitik, and to sign the Non-Proliferation Treaty.
I believe in his small spirit, the communion of Communists, our diminishing powers, the depreciation of our currency, the surrection of the People’s Republic of Western Germany and life everlasting behind the Iron Curtain. Amen.

Wer sich morgen ins närrische Treiben wirft: Alaaf und Helau! Und der Freebie ist noch bis morgen Mittag zu holen!

In case you join Women’s Thursday tomorrow: Alaaf and Helau! And the blog candy is to get until noon tomorrow!

Barbara

Neues vom Speicher / News from the attic

An diesem Wochenende habe ich ein bisschen den Speicher ausgemistet (noch ungefähr 7 Wochenenden und er könnte leer sein…) und es ist doch immer wieder erstaunlich, was einem alles so in die Hände fällt. In diesem Fall genauer gesagt in die Hände meiner Schwester.

I was putting in some more time clearing the attic this weekend (about 7 more weekends and the job could be done…) and I was amazed what things you find. In this case, my sister actually found it.

Es war ihr Mathematikbuch aus dem 5. Schuljahr, herausgegeben 1986. Dort findet sich auf Seite 155 – also immerhin gegen Ende des 5. Schuljahres – folgende Aufgabe:

Aufgabe 6
Bestimmte Zigaretten enthalten 12 mg gesundheitsschädlichen Teer.
a) Wieviel mg Teer enthält eine Packung Zigaretten (21 Stück)?
b) Wie viele Zigaretten enthalten zusammen 3 g (also 3 000 mg) Teer? Wie viele Packungen sind das?
c) Schau auf der Banderole einer Zigarettenpackung nach, wieviel mg Teer eine Zigarette der Packung hat. Wieviel mg Teer enthalten die Zigaretten der Packung zusammen?

It was her maths textbook from 5th grade, published in 1986. On page 155 – at least towards the end of 5th grade – you can find the following word problem:

Exercise 6
Certain cigarettes contain 12 mg of tar which is harmful to health.
a) How many mg of tar does one package contain (21 cigarettes)?
b) How many cigarettes add up to contain 3 g (in other words: 3,000 mg) of tar? And that’s how many packages?
c) Check the revenue seal of a pack of cigarettes to find out how much tar one cigarette contains. How much tar do all cigarettes of that package contain combined?

Da ich dieses Buch nicht beutzt habe und nun Nichtraucher bin und meine Schwester raucht, ist alles klar: das Mathebuch war schuld. 😉 Einen schönen Sonntagabend wünscht

As I have never used this book and ended up not smoking whereas my sister does smoke, it’s obvious: it’s the textbook’s fault. 😉 Have a nice Sunday evening!

Barbara

Afghanistan: Erste Eindrücke / First impressions

Im Herater Basar / Herat Bazaar


Heute gehen wir mal weiter auf die Reise in „mein Afghanistan“ 2003…

An der Grenze angekommen […], war der Fahrer, der uns abholen sollte, nicht da. Eine Stunde haben wir zur Freude der etwa 100 Männer, die aus allen Richtungen gelaufen kamen, auf unserem Gepäck gesessen und gewartet. Ich sprach leider kein Dari, niemand von ihnen Englisch, aber wir hatten doch irgendwie Spaß dabei. […] In Herat angekommen [wurde uns] ein FANTASTISCHER Milk-Shake spendiert: Banane mit Kokosflocken und gehackten Walnüssen plus SÜßE Sahne. Und nein: mein Magen hat nicht dagegen rebelliert.

Today I’ll take you back to „my Afghanistan“ 2003

When we reached the other side of the border, the driver who was supposed to pick us up hadn’t arrived yet. So we were sitting there on our luggage for about an hour – much to the joy of about 100 men who came running from all directions. I didn’t speak any Dari, none of them English but we still had fun communicating.
When we reached Herat we were invited for a FANTASTIC milk shake: banana with coconut flakes and chopped walnuts plus cream. And no: there was no gastro-intestinal rebellion afterwards.

Blick aus dem ersten Stock des "Ice-cream Shop" / View from the second floor of the ice-cream shop

Schon beim Gedanken an diese Milkshakes läuft mir noch heute das Wasser im Mund zusammen und ich frage mich, ob der damals gut und immer besser gehende Laden, den wir immer den „Ice-cream Shop“ nannten, heute noch besteht? Am Tag darauf konnte ich den Stoffbasar inspizieren:

Frauen fast nur in Burkas, aber man sieht auch andere. Die waren alle sehr an uns interessiert. Beim Stoffkauf standen sie traubenweise neben uns und haben flüsternd wohl diskutiert, was sie von unserer Wahl halten. Meine Kollegin wurde von einer sogar zur notwendigen Stoffmenge beraten. Viele Kinder, fröhliche, dünne, schmutzige, sehr interessierte Kinder. Kutschfahrer. Muezzinrufe um 4 Uhr morgens. Vögel in den Bäumen auf dem Grundstück. Das ist übrigens auch sehr schön, mit Garten voller Rosen, Stockrosen, Geranien, zwei Perlhühner laufen hier rum. Großes Haus, nette Locals, guter Koch, Dr. Cookie.

My mouth starts watering even today when I think of these milk shakes and I wonder whether the place that we came to call the ice-cream shop still exists today – the shop was running well when we first went there and seemed to be expanding over the years. On the following day I got to have a look at the cloth section of the bazaar:

Women almost all clad in burqas but there are others, too. And everybody followed our every move. They were standing near us in droves when we were buying the fabric and were probably discussing our choices. My colleague even got advice on how much to buy. Many kids, happy, thin, dirty, very interested kids. Coachmen. Calls to prayer at 4 am. Birds in the trees of our property. Which is very nice, by the way: with a garden full of roses, hollyhocks, geraniums and two guinea fowl running all over the place. A large house, friendly locals, great cook, Dr. Cookie.

Herat: Blick aus meinem Zimmer / View from my room

Bonbon Manufaktur im Herater Basar / Candy factory in Herat Bazaar

Staubig war es auch. Aber ich kann damit deutlich besser als mit hoher Luftfeuchtigkeit. Bevor es zu eigentlichen Einsatzort Qala-i-Nau, der Hauptstadt der Provinz Badghis ging, war noch etwas an der Garderobe zu feilen:

In der Mache sind nun auch meine Klamotten. Nachdem wir ja den Stoff auf dem Basar besorgt hatten, sind wir nun auch beim Schneider gewesen. Es waren lange Diskussionen und ganz offensichtlich war er etwas enttäuscht, für uns Westler nichts extravaganteres als den Herrennachthemdlook nähen zu dürfen. Er kramte ein amerikanisches Modemagazin unter dem Tisch hervor und machte einige Vorschläge à la Cocktailkleid, aber für den täglichen Gebrauch waren sie leider alle ungeeignet. […] Bis ich jetzt die bestellten Teile bekomme, dauert es noch ein bisschen, also wasche ich noch jeden zweiten Abend. So, wie das hier trocknet, ist das aber auch egal: triefnass aufgehangene Leinenhose und -bluse sind am anderen Morgen stocktrocken.

It was dusty, too. But for me that’s easier to deal with than humidity. Before we continued to our actual destination, Qala-e-Now, the capital of Badghis Province, there was some work to do on my wardrobe:

My clothes are now being made. After we had bought the fabric in the bazaar we went right to the tailor’s. There were long discussions and apparently he was a bit disappointed that he wasn’t going to make anything more extravagant than the men’s nightgown look for us westerners. He got out an American fashion magazine from under the table and made a few suggestions that were all cocktail dresses of one kind or another – unfit for daily use. It will be a while before I have the ordered items so for the time being I handwash every other night. But at the rate things dry here that’s no problem at all: put out your dripping wet linen pants and blouses and be sure they’ll be bereft of even the lightest traces of water the next morning.

Der Schneider / The tailor (c) RG

Beim nächsten Mal geht es dann weiter über den Sabzak-Pass nach Qala-i-Nau!

Next time I’ll take you across the Sabzak Pass to Qala-e-Now!

Barbara

P.S.: Und dann läuft da immer noch das Freebie… Teilnahmeregeln genau beachten!

P.S.: And then there’s still blog candy to win… pay close attention to the rules!

Der eingebildete Kommentar / The imaginary comment

Ich freue mich sehr über das rege Interesse am gestrigen Eintrag – auch wenn sich so viele wieder nicht trauen, zu kommentieren 😉 Wie auch immer: in einer Mail erreichte mich ein wunderbarer Link zu einer aktuellen Artikelsammlung in der FAZ. Lesenswert!

This entry is for the German-speaking crowd only. In case you haven’t noticed: Germans are not born commentators as such… Do as I might, I only manage to tease out one here or there. What happens is that there are still no comments but lots of e-mails. One sent me a link to a collection of articles in a German newspaper that I shared above.

Bis bald!

Take care!

Barbara

Afghanistan, Afghanistan…

Am vergangenen Sonntag, 29.01.2012, kam im Weltspiegel ein Beitrag von Gábor Halász zu Afghanistan, der mich tief berührt und tagelang beschäftigt hat. Wahrscheinlich auch, weil er von folgender Aussage geprägt war: „Das Afghanistan, das ich gesehen habe – es ist schwer, es nicht zu mögen.“ Denn das geht mir genauso.

There was a report on Afghanistan by Gábor Halász in Weltspiegel last Sunday, January 29, 2012 that deeply touched me and caught me off guard. Probably because it revolved around the following statement: „The Afghanistan that I have seen – it’s hard not to like it.“ Because that is exactly how I feel.

Maulbeeren / Mulberries

Da dieser Blog ja grundsätzlich dazu da ist, den Dingen, die mich bewegen, ein Ventil zu verschaffen, liegt es nahe, ihn auch jetzt zu nutzen. „Mein Afghanistan“ ist das von 2003-2005 und man könnte nun sagen, dass das das verklärte Nostalgie ist – und deswegen möchte ich in Zitaten auf meine Aufzeichnungen von damals zurückgreifen. Internet in dem Sinne stand mir damals nicht zur Vefügung, so dass ich einmal in der Woche eine Mail an einen Freund geschrieben habe, der sie dann an einen Verteiler weitergeleitet hat.

This blog exists because I found it to be a perfect channel to communicate about anything that is on my mind and so it’s also my first choice for this adventure. „My Afghanistan“ is that of 2003-2005 and it would be easy to say that this will all be misty-eyed nostalgia. So I decided to quote from my (German) notes. Internet as such wasn’t an option at the time so I wrote an e-mail to a friend once a week who forwarded it to a pre-defined listserv.

Im Basar von Qala-i-Nau / Qala-e-Now Bazaar

Zuerst schwebte mir vor, die Einträge nach Themen zu ordnen. Das würde jedoch heißen, ca. 300 einzeilig getippte DIN A4-Seiten Aufzeichnungen komplett durchzugehen, bevor ich überhaupt etwas schreiben könnte. Also habe ich mich für die Chronologie entschieden. Ein Zeitplan steht auch nicht dahinter – es wird immer dann ein Eintrag kommen, wenn ich wieder die Muße finde… bei Interesse also am besten ein Follower werden, dann verpasst ihr auch nichts.

At first I had planned to decide on a certain subject per entry. But that would have meant to go through about 300 A4-size pages of notes before I could have gotten down to actually writing something. So I went for a chronological approach. There’s no schedule – there will be an entry when I feel like writing one… so if you’re interested it’s best to become a follower so as to not miss out on anything.

Flug von Herat nach Qala-i-Nau / Flight from Herat to Qala-e-Now

Chronologisch beginnt das ganze mit der Anreise, die über den Iran erfolgte. Nach einer Übernachtung in Teheran folgte ein Anschlussflug ins im Ostiran gelegene Mashad und von dort ging es per Taxi an die iranisch-afghanische Grenze. Schon das war ein Erlebnis:

Ich habe festgestellt, dass Fahrstreifen offensichtlich kulturkreisabhängig verschiedentlich interpretiert werden – im Iran dienen sie nicht der Trennung, sondern der Orientierung, und damit man nicht verloren geht, fährt man am besten auf dem Strich. Außerdem fährt man seinen 30 Jahre alten Peugeot mit 40 PS IMMER mit Vollgas, Schulterblicke sind speziell bei diesem Fahrstil überflüssig und Überholmanöver machen in steter Regelmäßigkeit eine zweispurige Fahrbahn mindestens dreispurig. Dementsprechend war ich mehr auf das Beifahrerfenster orientiert und konnte feststellen, dass der Ostiran, zumindest bis etwa 50km südöstlich von Fariman, wohl die Kornkammer des Landes zu sein scheint. Wie es links von der Straße aussah, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

Half the fun is getting there: travelling via Iran. After a night spent in Tehran we got on another flight to Mashad in Eastern Iran and moved on from there to the Iranian-Afghan border aboard a taxi. That was quite something already:

I found out that apparently lanes can be interpreted differently and subject to the respective cultural environment. In Iran they are not about separating traffic flows but are used for orientation. In order to make sure that you don’t get lost it’s best to drive right on the line. In addition, you need to ALWAYS drive your 30-year old 40 horsepower Peugeot at full throttle. While driving this way, checking back over ones shoulder is dispensable and passing maneuvers frequently expand a two-lane road to a three-lane road. Minimum. As a consequence I was kind of focused on the passenger seat’s window and took note of the fact that apparently Eastern Iran, at least until about 50km to the Southeast of Fariman, is the breadbasket of the country. Unfortunately, I had no way to gain secured information on what the country looked like to the left.

Nach diesem ersten Eindruck widme ich mich dem Rest meines Freitagsabends und sehe mal, wann es weiter geht auf der anderen Seite der Grenze! Habt ein schönes Wochenende.

After this introduction of my latest idea I will now get to the rest of my Friday evening. We’ll see when the trip continues beyond the border! Have a nice weekend.

Barbara

Genau richtig / Just right

Es war so ein Tag, an dem ich schon nicht aufstehen wollte, was sich dann im Nachhinein „auf der Arbeit“ als weiser Entschluss herausgestellt hat – wenn ich ihn denn gefasst hätte. Ich war dabei, mich auf den Badminton-Platz zu zwingen und nach ein bisschen Surfen auf der Couch gehe ich nun plötzlich auf Wolken. Ich habe gewonnen!

It’s been one of those days… I hadn’t wanted to get up this morning and with hindsight I shouldn’t have after a few bad news I received at the office today. After dinner I was getting ready to force myself onto the badminton court and after a few minutes of browsing the internet I suddenly walk on clouds. I’ve won!

Die gemütlichen Socken waren es, die mich bei der Sparkles Christmas Challenge zum Sieg getragen haben 😉 Und nun auf zum Sieg in der Haribohalle, ja!

It was the cozy Christmas entry that won the challenge over at Sparkles Christmas Challenge! And now on to victory on the court, yes!

Auf einmal ist alles wieder im Lot und morgen ist ja auch schon wieder Mittwoch. Freebie nicht vergessen!

And all of a sudden the glass if half full again – tomorrow is Wednesday already! Don’t forget about the blog candy!

Barbara

Ziel / Goal: 20 Followers

Als ich am Donnerstag den Schein der Tippgemeinschaft nach dem 11 Mio Jackpot überprüfen ließ, erschienen auf dem Bildschirm die Worte : „Es liegt kein Gewinn vor.“ Der mürrische Mann in der Annahmestelle hielt mir ungeduldig die Quittung hin und sagte, ohne eine Miene zu verziehen im Ton eines Lagerkommandanten: „Weiter arbeiten!“

Last Thursday I had the numbers of our betting pool checked for the 11m euro jackpot. The screen put it bluntly: „No winnings.“ The grumpy man at the lottery counter impatiently gave me the receipt and then, without batting an eyelid, ordered me: „Back to work!“

Und das habe ich dann auch gemacht und (u.a.) die restlichen Kalendergeschenktüten fertig gemacht.Da greife ich dann mal den Kommentar von Martina auf, dass das doch nach einen Freebie schreit. Okay, okay! Ich gebe zwei Tüten als Freebie raus, eine schmale (6cm tief) und eine breite (10cm tief). Aber es soll nicht so einfach sein. Wer sie gewinnen möchte, muss ein Follower dieses Blogs werden UND einen Kommentar hinterlassen, ob und wenn ja: wie er/sie an Weiberdonnerstag aktiv werden wird.

I obediently followed that order and, among other things, sat down to finish the rest of the calendar gift bags. So let me get back to Martina’s comment that those gift bags spell out blog candy. Alright! I’m giving away two bags as blog candy – a thin one (6cm) and a wide one (10cm). If you’d like to participate, become a follower of this blog AND leave a comment detailing what you will be doing (or would be doing, were you around) on carnival’s „Women’s Thursday“. To help you imagine: it’s a day when women dress up in all kinds of costumes and reign the city for a day, traditionally cutting off men’s ties and, usually in direct correlation with rising blood alcohol levels, kissing everybody who crosses their path.

Teilnahmeschluss ist… Weiberdonnerstag um 11:11 Uhr MEZ, also am 16.02.2012! Viel Glück!

You can participate until… 11:11am (GMT+1) on Women’s Thursday, which is to say February 16, 2012! Good luck!

Barbara

Swirls and Pearls…

Ich habe allergrößte Schwierigkeiten, Hochzeitskarten zu gestalten. Das geht meistens GAR NICHT. Bei Winter Wonderland ist die Herausforderung diese Woche „Swirls and Pearls“… und da man erst ab Februar Weihnachtskarten einreichen muss, dachte ich, man kann es ja mal versuchen. Motiviert hat mich eine Briefmarke, die den Umschlag eines Briefs aus Japan zierte, den ich kürzlich erhalten habe. (Danke, Yumiko!)

I have the hardest time creating wedding cards. It usually doesn’t work AT ALL. This week’s challenge at Winter Wonderland is „Swirls and Pearls“… and as a Christmas theme is mandatory from February onwards only I thought I’d give it a try. I was motivated by a stamp I recently received on an envelope from Japan. (Thanks, Yumiko!)

Ist die nicht total cool? Womit wir wieder bei der Frage wären, warum viele Briefmarken in Deutschland so altbacken, seriös und langweilig sind. Wie auch immer, Perlen gibt es auch dazu:

Isn’t it cool? And again there’s the question why many German stamps are so decidedly dowdy, serious and boring. Anyway, I added pearls as well:

Und nun das Objekt in der Gesamtschau… es überzeugt mich nicht 100%ig, hat aber ein Niveau erreicht, dass ich sie auch tatsächlich versenden werde… im Gegensatz zu einigen ihrer Vorgänger.

And now for a look at the whole creation… I’m not 100% positive about it but at least it has reached a level where I will actually send it… which I didn’t do with some of the earlier creations.

Und nun habt ein schönes Wochenende!

And now have a great weekend!

Barbara

Geschenktüten / Gift bags

Für Recycling, besonders von Papier, bin ich ja immer zu haben. Und wenn es dann noch darum geht, dass wunderbare Kalender nicht einfach ins Altpapier gelangen, ist das noch besser. Schon vor Weihnachten hatte ich mich ja an einer Geschenktüte versucht, jetzt habe ich die Herstellung perfektioniert. Und dazu noch die „Anything goes“ Challenge bei UnstampaBelles entdeckt 🙂

Recycling is always on my mind, especially when it comes to paper. And if I can put beautiful calendars to good use instead of throwing them in the recycling bin, it’s even better. I had experimented with a first gift bag before Christmas. I am now nearing perfection and have also discovered the „Anything Goes“ Challenge at UnstampaBelles.🙂

Die Maße der Tüte HxBxT sind 26x20x10 cm. Auf dem letzten Blatt des Stoneland Kalenders von 2010 fanden sich auch noch Mini-Abbildungen der einzelnen Monate, so dass sich auch noch ein passender Geschenkanhänger basteln ließ. Und da so ein Kalender gewöhnlich 12 Blatt hat, geht das noch weiter…

The bag measures 26x20x10 cm (height/width/depth). The last sheet of the Stoneland 2010 calendar features miniature pictures of the respective months so it was easy to make matching gift tags. And as a calendar usually has 12 sheets, I will continue…

Hier liegen noch einige andere abgelaufene Kalender rum…

And there are a few more expired calendars lying around here…

Barbara