Mehr weiß / More white

Das Waldhuhn ist ganz schön fertig. Dabei war das Wochenende anders vorgesehen. Nämlich mit nichts. Das kann sehr schön sein, besonders, wenn es selten der Fall ist. Dann aber machte ich den „Fehler“, am Freitag zum schwedischen Möbelhaus meines Vertrauens zu fahren – um festzustellen, dass der Schrank, der eigentlich erst Ende September zu haben sein sollte, nun vorrätig war. Samstag morgen wurden 200kg Einzelteile geliefert.

The grouse is knackered alright. And this after I had previewed this weekend totally differently. I was going to do nothing. That can be rather nice, in particular when it doesn’t happen that often. But then I made the „mistake“ of going to my favorite Swedish furniture store – and realized that the cupboard I had been waiting for was in stock. 440 lbs were delivered in pieces Saturday morning.

Das allerdings sind nur die Teile für das Nachttischchen. Und wenn man feststellt, dass allein dafür die Schrauben etc. in drei Beutel sortiert sind, weiß man, dass man langfristig beschäftigt sein wird.

Above are only the pieces for the little bedside table, though. And when you realize that just for that the screws etc. come in three separate bags, you know that you’re in for the long haul.

Und der Blick auf den eigentlichen Berg stellt klar, dass nichts anderes laufen wird.

Just one quick look at the actual work and you know: there won’t be anything else happening this weekend.

Gestern Abend stand der dreiteilige Korpus, heute morgen kamen die Türen dran und die Regalbretter rein. Nichts schlägt das Gefühl, wenn du merkst, dass du die Scharniere an der falschen Seite angebracht hast und zwei Türen wieder komplett abmontieren kannst.

The structural work was finished last night and this morning the doors were added as were the shelves. Nothing beats the feeling of realizing that you attached the hinges to the wrong side of the cupboard and you need to start from scratch with two doors.

Tjaha, die Lampe macht sich auch gut. Aber in der Zwischenzeit habe ich auch die neue Bettwäsche durchgewaschen und die Gesamtschau macht sich bestens. Nur einen neuen Wecker brauche ich wohl – der passt ja farblich so gar nicht ins Konzept 😉

Well, the lamp fits in nicely, too. But in the meantime I have also washed the new sheets and the overall view is just marvelous. I think I might have to replace the alarm clock, though – it just doesn’t fit into the new color combo 😉

Eine „Krisenecke“ gibt es noch – ich arbeite daran. Allerdings heute nicht mehr. Und die Vorhänge müssen noch gekürzt werden. „Morgen“ ist auch noch ein Tag. Habt einen guten Start in die Woche.

There’s one corner that needs special attention – I’m working on it. But not today. And the curtains need to be shortened. There’s always „tomorrow“. Have a great start into the week!

Barbara

Herbstlich / Autumnal

Ich habe mich heute Abend gegen das Fitness-Studio entschieden (mal wieder 😦 ). Und gegen die Fußleisten. Und gegen Kartenbastelei. Und gegen Aufräumen sowieso.

Tonight I decided against the health club (again 😦 ). And against the base boards. And against paper crafts. And against tidying up anyway.

Und bin stattdessen mal wieder auf eine große Brückentour gegangen, irgendwas zwischen 15 und 20 km, über zwei von drei Bonner Brücken und ansonsten zumeist durch schöne Parks und andere Grünanlagen.

And instead decided to go on another „grand bridge tour“ as I call it, about 10 to 12 miles, crossing two of Bonn’s three bridges and mainly cycling in parks and other „greenbelts“ along the way.

Denkt ihr nicht auch, dass das eine weise Entscheidung war?

Don’t you think it was a wise decision?

Jedenfalls haben sich auch einige andere dafür entschieden. Ich hoffe, es kommen noch viele solcher Abende. Gestern habe ich noch festgestellt: ich bin mehr ein Herbst- als ein Sommertyp. Und morgen ist schon Freitag – genießt das Wochenende!

A few more people had similar thoughts. I hope there will be many more evenings like this one. I realized yesterday that I am much more of a fall than a summer type. And tomorrow it’s Friday already – enjoy the weekend!

Barbara

I had a dream

Es war an einem Morgen im Februar oder März. Ich wachte auf und hatte es vor mir. Ein Bild davon, wie mein Schlafzimmer sein sollte. Weiße Möbel. Die Wände in pink. Und, äh, Rosen.

It was a morning in February or March. I woke up and saw. Before my mind’s eye I saw what my bedroom was really supposed to look like. White furniture. Pink walls. And, ahem, roses.

Der Schock war bei allen, denen ich davon berichtete, sehr groß. Nun kennt ihr mich nicht alle persönlich und ich habe kein Foto vom „Vorher“. Es war ein Zimmer in beige und dunkelblau, eine Art Wüstenthema, mit einem Teil meiner Sandsammlung, einem wunderbaren afghanischen Kelim, Fotos der Moschee in Herat. Und jetzt das. Ich kann es mir selbst nicht erklären. Jedenfalls bekam ich mehrfach den Rat, potenzielle romantische Interessen bis zum letzten Moment davon fern zu halten, da sie sonst schreiend das Weite suchen würden…

It was a huge shock to everybody I discussed this with. You don’t all know me that well and unfortunately I have no „Before“ picture. It was a room in beige and navy blue, with a desert theme sort of, home to a part of my sand collection, a wonderful Afghan kelim, pictures of the Herat mosque. And now this. I have no clue what’s happening. A few people advised me to keep any romantic interests away from it as long as possible or risk to send them off screaming…

Andere Frauen färben sich die Haare… vielleicht ist es sowas?! Für eine Typveränderung in meinem Stil ist der Bonner Tausch- und Verschenkmarkt eine super Einrichtung. Mein Schrank fand einen glücklichen Abnehmer, ebenso meine Gardinenschals. Die Kommode fiel schon beim letzten Sperrmüll meiner Wut zum Opfer.

Other women have their hair dyed… maybe it’s something like that?! The Bonner Tausch- und Verschenkmarkt (something like Craigslist?) is a great resource for my kind of makeover. My cupboard found a new home and so did the curtains. I had already gotten rid of my chest of drawers when there was the last bulky trash pick-up.

Mit Blick darauf, dass es in anderen Gegenden schon monatelang viel zu heiß ist, werde ich davon Abstand nehmen, mich über die 39 Grad am letzten Wochenende zu beschweren… aber es war nicht witzig. Da sind noch einige Restarbeiten zu erledigen – mehr als nur Deko. Der Schrank hat Lieferschwierigkeiten. Aber ich fühle mich schon sehr wohl. Nach sage und schreibe 249 Schrauben, Dübeln, Nägeln etc. stand auch die NEUE Kommode:

Seeing that there are other places where it has been scorching hot for months already I will refrain from complaining about our 102F last weekend… but it was no fun. There are quite a few jobs to be finished – more than just adding some accessories. The cupboard I want is not in stock and there are difficulties in having it supplied. But I feel just wonderful! And after no less than 249 screws, pegs, nails etc. the new chest of drawers was finished:

Wie man sehen kann, müssen bspw. auch die Fußleisten noch gestrichen werden… die nicht abgebaut wurden, weil man in diesem Altbau nicht versuchen will, sie wieder anzubringen. Wie auch immer: in der Zwischenzeit hörte ich, dass rosa beruhigend wirkt – auch wenn es der Artikel über den Einsatz in Gefängnissen berichtet! Ich kann es auf jeden Fall bestätigen.

As you can see there are the baseboards to paint… which I didn’t take off because in this 1910 (?) house you don’t want to take things off and have the hardest time putting them back again. I have learned that lesson long ago. Anyhow, I have heard that pink has a calming effect – and is used in jails for example! Well, so far it works!

Weitere Fortschrittsberichte folgen!

Further progress reports will follow!

Barbara

Tischkarten / Place cards


Erinnert ihr euch an meine Einladungskarten zur Hochzeit, Verbandelt? Nun ja… für diese Hochzeit musste es auch noch Tischkarten geben. 80 Stück.

Do you remember the wedding invitations I made a couple of months ago, Connected? Well… there were place cards to be made as well. 80 of them.

Ich bleibe beschäftigt…

I keep busy…

Barbara

P – for Paper Piecing

Wieder viel zu lange nichts hier… aber die Renovierung meines Schlafzimmers steht bevor, die Sonne scheint, die Olympischen Spiele haben mich gefesselt (warum habe ich für die zwei Wochen überhaupt eine Fernsehzeitung gekauft??), Hochzeitsvorbereitungen für Freunde laufen sich langsam warm… Aber bei der ABC Christmas Challenge heißt es zurzeit: P for Paper Piecing. Was das genau heißt, weiß ich nicht – Papierstücke zusammenfügen halt. Das habe ich gemacht und vielleicht auch richtig:

It’s been a while again… but the renovation of my bedroom is imminent (and preparations in full swing), the sun is shining, the Olympics have kept me glued to the TV (and I wondered why I even bought a TV Guide for this fortnight??), the preparations for the wedding of friends are getting serious… But the current ABC Christmas Challenge is all about Paper Piecing. I’m not 100% sure what that means – but I hope this qualifies:

Und nun… löse ich mich vom Olympia-Rückblick und werde auf einer der diversen Baustellen noch aktiv…

And now… I will tear myself off the Olympics review and will get active on any one of the above mentioned „construction sites“…

Einen schönen Restsonntag wünscht

Enjoy what’s left of your Sunday!
Barbara

O for Open It Up!


In allerletzter Minute habe ich diese Karte fertiggemacht – dabei spukt sie mir seit fast zwei Wochen im Kopf rum. Oder vielmehr die Idee dazu. Aber an der Umsetzung hat es gehapert. Sie ist für die ABC Christmas Challenge, wo es aktuell heißt: Open It Up! Das Design Team hat ganz fantastische Inspirationen eingestellt. Na, dann machen wir doch mal auf, oder?

I finished this card at the very last minute – even though I had been rolling it back and forth in my mind for almost two weeks. The idea, that is. But the realization was the problem. It’s for the current challenge over at ABC Christmas Challenge, Open It Up! The design team created some wonderful inspirations. Well, let’s open it up then, huh?

Die Fotos sind nicht ganz gelungen – es fehlte das Tageslicht. Aber ich denke, man kann sich auch so einen ganz guten Eindruck von der Sache machen…

The pictures aren’t all that good – there was no more daylight. But I think you can still get a pretty good idea of it all…

Und nun muss ich sie noch schnell in den Wettbewerb einstellen! Tschüss!

And now I quickly have to enter it into the challenge! See you!

Barbara

Santa Baby

Bei diesen ganzen olympischen Wettbewerben, die zu verfolgen sind, kriege ich nach Feierabend ja kaum die Kurve und schaffe es gerade so, an der aktuellen Challenge der Jingle Belles teilzunehmen. Die Karte soll Santa oder einen seiner Freunde am Nordpol zeigen – hier sind meine „besten Freunde“:

In between all those Olympic competitions to watch I hardly know where to start after work… and I just about manage to participate in the current Jingle Belles challenge. The card must show Santa or one of his friends at the North Pole – have a look at my „best friends“:

Irgendwie sieht es ein bisschen Medaillen-inspiriert aus, was?! Euch jedenfalls einen guten Start in die Woche!

Somehow this has a „medal feel“ to it – I wonder where that came from?! Have a good start into the week everybody!

Barbara

Relativ trocken / Relatively dry


Ein „Ein-Bild-Artikel“ – aber das musste sein. Endlich war es trocken genug, um die Rapsernte einzufahren. Und beim Blick über die Hecke sah ich in der Ferne auch die pinke Pracht und rannte mit der Kamera schnell um die Ecke, schlug mich in Birkenstocks durch Brennesseln und Disteln und sagte den Zecken den Kampf an. Aber dieses Bild musste ich haben.

A „one-photo entry“ – but I couldn’t pass on it. Finally, it was dry enough to harvest the rape seeds. And when I had a look over the hedge I also noticed the pink splendor and started running with my camera so as to get that shot, braving stinging nettles, thistles and ticks with bare feet in my Birkenstocks.

Einen schönen olympischen Restsonntag wünscht

Enjoy what is left of this Olympic Sunday

Barbara

Tag 2 / Day 2

Auch wenn die Nacht eher schlaflos und früh zuende war, so stand doch heute wieder Olympia auf dem Programm. Ich bin ja schon immer wieder verwundert, wie schnell mich das vollkommen in seinen Bann ziehen kann. Schon die Doku über die Jahre 1896 bis 1936 vorher. Und es sind diese winzigen, für das Weltgeschehen nicht wirklich wichtigen Details, die hängenbleiben. Dass ein Badminton Feder Shuttle aus 16 Gänsefedern besteht – nur vom linken Flügel wohlgemerkt. Und dass pro Match bis zu 12 davon verballert werden.

Last night was too short and over way too soon again but nothing can deter me from the Olympics. It does surprise me every time how fast I’m swallowed up by it. I was already glued to the screen when a documentary about the games 1896 through 1936 was on before today’s competitions started. And there are all those tiny details that I always remember… like that a badminton feather shuttle is made of 16 goose feathers – all taken from a left wing, mind you. And that up to 12 shuttles are used during one match.

Aber viel schlimmer sind ja die ganzen Erkenntnisse. Schon gestern beim Straßenradrennen der Herren musste ich hören, dass einer der Profis eine Leistung bis zu 1600 Watt erbringen kann. Ich sah nur das Display des Crosstrainers im Fitness-Studio vor mir und dachte: oh Herrje, vergiss es doch.

But all these realizations are much worse. It was yesterday already during the men’s bicycle road race that I heard that some of the professionals there reach a performance of up to 1600 watts. And I only pictured the display of the cross-trainer I use at the health club and thought: oh jeez, why don’t you just forget about it.

Und dann die ganze Wahrheit: ich verfolgte das Tennisspiel zwischen Julia Görges und Agnieska Radwanska. Der Kommentator beschreibt den Stil der polnischen Spielerin und sagt zusammenfassend: „Für die älteren unter Ihnen: das ist wie früher bei Miloslav Mecir.“ Letzterer Tschechoslowake hat sich 1988 im Viertelfinale von Wimbledon alles mit mir verscherzt. Da hat „die Katze“ nämlich Mats Wilander in drei glatten Sätzen rausgehauen und den Grand Slam verhindert. Für die nicht so alten unter euch.

And then the all-out truth: I was following the tennis match between Julia Görges and Agnieska Radwanska. The commentator goes on to describe the game of the Polish player and then sums it up: „For the older ones in our audience: you can compare it to Miloslav Mecir at the time.“ The latter Czechoslovakian spoiled it all with me in Wimbledon in 1988. He beat Mats Wilander in the quarter finals (in straight sets), thereby ruining his chances of winnning the Grand Slam. For the not so old ones amongst you.

Während des Bodenturnens – obwohl „die Zeiten, da nur russisches Gedudel zu hören war, vorbei sind“ – habe ich mich mal kurz in meine Bastelecke zurückgezogen und einen Wettbewerbsbeitrag für die UnstampaBelles gemacht. Eine einfache, aber wie ich finde bezaubernde Babykarte:

While gymnastics was on – even though „the times when we only heard Russian tootling have long since passed“ – I quickly sat down to make a card for this month’s challenge of the UnstampaBelles. It’s a simple but enchanting baby card (ahem, if I may say so):

Und nun geht es weiter – die Schwimmwettbewerbe gehen in die zweite Runde heute. Nicht, dass es aus deutscher Sicht so wunderbar aussähe, aber das ist wie mit den Läufen in der Leichtathletik… immer spannend.

And now I have to focus again – the swimming competitions will be on shortly. It’s not as if I had to cheer much for the Germans but it’s just as with track racing – always exciting!

Barbara