Plastic free… September!

http://www.spektrum.de/news/wohin-verschwindet-unser-plastikmuell/1315749

Photo credit: spektrum.de


Schon wieder ein Monat um – und an der „Kampf gegen das Plastik-Front“ gab es eine weitere Entwicklung. Beim Besuch in Berlin im Juli hatte ich bei meiner Freundin Waschnüsse entdeckt. Sie benutzt sie seit Jahren und war sehr zufrieden damit, also habe ich diesen Versuch gestartet. Auch hier treibt einem die Anschaffung erstmal Tränen in die Augen (19,95€ für ein Kilo beim Waschbär), aber sie sollen ewig halten. Das sehen wir dann. Ich habe gerechnet: es müsste für 120 Wäschen reichen, um gleichviel zu kosten wie mein vorheriges Waschmittel… Man gibt jedenfalls 4-8 halbe Nüsse in einem kleinen Säckchen zur Wäsche. Die Nüssen enthalten Saponin, das reinigend wirkt. Die einzelnen Nüsse kann man 2-3mal verwenden.

Another month has come and gone – and there are new developments in my fight against plactic. When I went to see friends in Berlin in July I noticed that they used soapberries for their laundry. She’s been using them for years and has always been happy with the results so I decided to give them a try, too. As with many things, the initial investment makes your eyes water (19.95€ for 1 kg at Waschbär) but supposedly they last forever. We’ll find out. I did the maths: they would have to last 120 loads not to be more expensive than my previous detergent… You use 4-8 half berries in a little net for one load. They contain saponin which acts as a detergent. You can use the berries two to three times.

Ich bin von den Ergebnissen bislang ebenfalls angetan. Wenn’s hartnäckige Flecken gibt, muss man schon auch noch anderweitig behandeln, aber für die große Menge an Wäsche, die ja eigentlich nicht wirklich dreckig wird, funktioniert das einwandfrei. Gewöhnungsbedürftig fand ich dann nur, dass die Wäsche nach nichts riecht. Die Infos, die mit den Waschnüssen kamen, gaben den Tipp, „einige Tropfen“ bspw. Lavendelöl in die Weichspülkammer zu geben. „Einige“ habe ich als 5-6 interpretiert, mit dem Resultat, dass die Waschküche eine einzige Lavendelwolke war, als ich die Wäsche rausnehmen wollte. Also tun es auch drei Tropfen, was das 7,95€-Lavendelöl auch weiter bringen wird. Wenn ich es überhaupt dauerhaft nutzen will.

I have so far liked how the laundry turned out, too. When there are really tough stains, you need to use some other agent as well but it’s perfectly fine for the great bulk of it – let’s face it: our laundry is not really that dirty to start with. It took some getting used to the fact that the laundry does not smell like artificial lilac or whatever anymore – there is no discernible smell at all. The leaflet that came with the berries said to use „a few drops“ of an essential oil. I got some lavender oil and interpreted „a few“ to mean 5 or 6 – the result being that I walked into a lavender cloud when I returned to the laundry room. So three drops suffice… and the 7.95€ tiny bottle of oil will last a lot longer, too.

Es ist auch gut zu sehen, wann die Nüsse durch sind: auf dem Foto oben ganz links taufrisch, in der Mitte einmal benutzt und rechts dann nach der zweiten Wäsche. Da ist wohl nichts mehr zu holen. Dreimal nutzen finde ich ein bisschen schwierig. In der Summe: ich bleibe dabei und ihr solltet es vielleicht auch mal testen!

You can easily see when the berries are done: on the picture above, there’s an unused one on the left, one after one use in the middle and then one after two loads. Looks like all saponin is gone. So I think using them three times would be stretching it. Anyhow: I will continue to use soapberries and maybe you should give them a try, too!

Barbara

Elefanten / Elephants


Stephan, unsere studentische Aushilfe, macht sich in Kürze auf zu einem Praktikum nach Uganda und wir haben ihm ein kleines Abschiedsgeschenk vorbereitet – ein Geldgeschenk. Irgendwie fand ich, sollte es einen afrikanischen Bezug haben. Zuerst kamen mir Giraffen in den Sinn, aber ich bin bei Minute 29 des 38-minütigen Anleitungsvideos von Yvonne zum Falten derselben gescheitert. Aber sie hat auch Elefanten im Angebot.

Stephan, our student temp, will soon leave for an internship in Uganda and we prepared a little good-bye present for him – we thought cash was the best way to go. I thought it should somehow have a reference to Africa. I first considered a giraffe but failed at minute 29 of the 38-minute tutorial by Yvonne. Luckily, she also knows – and explains! – how to do elephants.

Es wurde dann eine kleine Familie daraus:

It turned out to be a little family:

Dabei habe ich festgestellt, dass sich die neuen Euroscheine nicht wirklich gut falten lassen. Aber wie auch immer: habt eine gute Restwoche… ist nicht mehr lang!

While folding away I noticed that the new Euro notes are hard to fold. But anyhow, have a good rest of the week… not much longer to go!

Barbara

Stempel / Stamps


Es war absolut nicht absehbar, wie kreativ dieses Wochenende werden würde – aber allein das Basteln bis tief in die Nacht von Samstag auf Sonntag hat da einiges bewirkt. Ich war total inspiriert von Mariannes „eindimensionaler“ Karte, die ihr euch hier ansehen könnt. Ein Stempel auf eine Karte, ohne viel Schnickschnack. Und das ist es bei mir geworden:

The past weekend has been very creative – and it certainly wasn’t cut out for it – but I crafted into the wee hours Saturday night/Sunday morning and that did a lot. I was very inspired by Marianne’s one-layer card that you can look at here. A stamp directly on the cardstock, no frills. That’s what I came up with:

Interessiert habe ich auch Mariannes Anmerkung gelesen, dass sie Karton verwendet hat, der das „bleeding“ der Farbe bis auf die Innenseite verhindert hat. Sie sprach von „120 pound cardstock“ und der Rechner, den ich online gefunden hatte, gab für mein üblicherweise genutztes Papier 109 pound (160 g/m²) an… und es suppt durch wie blöd. Ich kläre das dann mit Innenausstattung für die Karte (siehe unten), aber wenn man sich das sparen könnte…? Nach diversen Versuchen mit verschiedensten Papieren denke ich, es muss mindestens 250, eher 300 g/m² sein. Hatte ich nicht da – wird später getestet!

Marianne’s post made for interestig reading concerning the cardstock she used that avoided „bleeding“. She mentioned „120 pound cardstock“ and the online converter I found translated my 160 g/m² to 109 pounds… and it bleeds like crazy. I work around that by working on the inside of my card as well (see below) but if I could skip that…? I have tried a number of different papers I had at home but I think it must be at least 250, more likely 300 g/m² to make it work. I’ll try that when I have it!

Diese Karte gebe ich in die Challenges bei Stamping Sensations/Anything Goes (the stamp set used is Clear Christmas by The Greeting Farm), Christmas Card Challenges #19 and Simon Says Stamp/Add Sentiment. Und bei so vielen Challenges habe ich dann auch gleich ein paar Karten mehr gemacht…

I’ll enter these cards into the following challenges: Stamping Sensations/Anything Goes, Christmas Card Challenges #19 and Simon Says Stamp/Add Sentiment. And with so many challenges, I have made multiples…

Habt eine gute Woche!

Have a good week!

Barbara

V-V-V-Vintage…


Es kommt mir vor, als hätte ich das wenige „Vintage-fähige“ Material, das ich besitze, einzig und allein für die alljährliche Challenge zu diesem Thema bei den Jingle Belles, dieses Jahr unter dem Titel „Spirits of Christmas Past“. Es wurde eine lange Nacht…

Sometimes I think that whatever little supplies I have that could be used to create vitage-style cards only ever gets taken out once a year: for the annual vintage challenge over at the Jingle Belles, this year called „Spirits of Christmas Past“. It was a long night…

Einmal dabei, habe ich noch ein zweites Exemplar gemacht – und die Reste des Spruchbands innen verwertet:

Once I was at it, I made a second card of (almost) the same design – and used a remaining piece of that sentiment banner inside:

Es war schon nach Mitternacht, als ich dann auch noch ein weiteres Motiv verarbeitet habe:

It was past midnight already when I started on a second motif:

Weil sie so schön passen, stelle ich sie auch bei ABC Christmas Challenge ein, wo es heißt: „People, Quick and/or Red“. Und euch nun einen schönen Restsonntag!

I will also enter them over at ABC Christmas Challenge where it’s about „People, Quick and/or Red“. And now: enjoy what’s left of your Sunday!

Barbara

Mehr Weihnachten / More Christmas


Offenbar gerate ich in Fahrt beim Summer Link-up von Merry Monday, wo noch bis Monatsende praktisch alles geht. Ich habe mich von der Challenge #236 „Stockings“ inspirieren lassen und gleichzeitig auch noch eine Stickarbeit von Pauline aus England wiederverwertet.

It seems I’m on a roll with the summer link-up over at Merry Monday’s, where practically anything goes until the end of the month. This time I got inspiration from challenge #236 „Stockings“ and at the same time managed to recycle one of Pauline’s wonderful embroideries from England.

Mal sehen, wie das weitergeht… habt eine gute Woche!

Let’s see how that continues… have a good week!

Barbara

(Keine) Sommerpause / (No) summer break


Bei Merry Monday ist Sommerpause und man kann sich bis Ende des Monats einfach eins der abgelaufenen Themen aussuchen und loslegen. Ich habe mich für #241 aus dem März entschieden, „Rot, grün und weiß“. Lag ein bisschen daran, dass ich die Santas noch von einem Projekt im vergangenen Jahr übrig hatte. Und so kam es dann auch zu mehreren Versionen…

Over at Merry Monday they’re still celebrating Christmas in July – up until the end of August you can choose from previous challenges. I went for #241 from March 2017, „Red, green and white“. The choice was a little influenced by the fact that I still had these Santas lying around from a project I did last year. And so there were different versions of it…

… einige verschiedene Versionen…

… quite a few different versions…

Habt einen guten Start in die neue Woche!

Have a good start into the new week!

Barbara

Von Katzen und Blumen / Of Cats and Flowers


Heute habe ich mich – endlich – mal an eine lange schon anstehende Auftragsarbeit gemacht: „Meine Tante mag Katzen und Blumen“ war der Hinweis. Ich hoffe, sie mag auch diese Karte 🙂 Eine passende Challenge gibt es auch bei Seize The Birthday, so ich sie in den Wettbewerb gebe.

Today I finally sat down to make a card a friend had ordered long ago: „My aunt likes cats and flowers“ was what I had to go by. I hope she likes this card, too 🙂 I will enter it at Seize The Birthday, where anything goes.

Einen schönen Sonntag euch allen!

Have a great Sunday!

Barbara

Here Comes Santa Claus!


Ziemlich kurz vor Ladenschluss kommt nun noch ein Beitrag für die Challenge der Jingle Belles, Here Comes Santa Claus! – wo es nur um ihn geht!

This is an almost last-minute entry for the Jingle Belles‘ current challenge Here Comes Santa Claus! – which is all about him!

Und wo ich einmal dabei war, diese Shaker-ähnliche Karte zu machen, die keine Shakerkarte ist, habe ich gleich drei davon gemacht:

And once I was at it, I made three of these shaker-like cards that are no shaker cards:

Auf bald!

Take care!

Barbara

Plastic Free… August!

Photo credit: Guardian Weekly

Im Juli habe ich mit einem Beitrag zur Plastikmüllwelle angefangen – und meinem Privatexperiment, wo immer möglich auf Plastik zu verzichten. Nach einem Monat mit Seifenschale statt Seifenspender und Shampoo in Seifenform statt Plastikflasche kann ich vermelden: funktioniert wunderbar… und das Shampoo scheint meinem Haar dazu auch noch besser zu tun. Ab jetzt ist der Plan, einmal im Monat einen weiteren Beitrag zu schreiben und die Reihe fortzusetzen.

In July, I wrote a post about the wave of plastic trash and how I decided to reduce plastic in my life. After a month with a soap bar instead of liquid soap and a shampoo bar instead of the liquid version in a plastic bottle I’m very happy with both changes – it’s working very well and my hair actually seems to prefer the new shampoo. My plan is to post about my experiment once a month and maybe inspire a few of you.

Im Guardian Weekly gab es einen Artikel, der wieder mit Zahlen um sich geschmissen hat, die einem die Luft wegnehmen: weltweit werden jede Minute 1 Million Plastikflaschen gekauft – wovon nur ein zu vernachlässigender Anteil recycelt wird. Plastikflaschen waren in meinem Leben hauptsächlich mit Sprudel gefüllt und die habe ich schon vor einigen Jahren abgeschafft. Allerdings weniger wegen der Plastikfrage, sondern mehr aus Faulheit: ich wollte die nicht ständig 40 Treppenstufen nach oben schleppen und bin auf einen SodaStreamer umgestiegen. Und habe es nie bereut.

I’ve recently read an article in the Guardian Weekly that dealt with the issue of plastic bottles, quoting numbers that simply take your breath away: globally, one million plastic bottles are sold every minute – and only a fraction of these will be recycled. For a long time, plastic bottles in my life mainly came filled with sparkling water but I got rid of them years ago already. That was not about plastic trash but about laziness: I was getting tired of lugging them all up the 40 steps to my apartment, so I bought a SodaStreamer and never looked back.

Meine neueste Anschaffung hingegen ist der Jaus’nWrap. Das sind in Bienenwachs- und Kiefernöl getränkte Baumwolltücher, die zur Frischhaltung von Lebensmitteln dienen und die Frischhaltefolie ersetzen sollen (für die Aufbewahrung im Kühlschrank fuktioniert ein auf eine Schüssel gelegter Teller auch wunderbar, falls diese althergebrachte Technik verloren gegangen ist). Das hat sich ein österreichischer Ingenieur überlegt. Wie so oft keine ganz preisgünstige Anschaffung, aber ich bin sehr angetan davon.

My latest purchase is the so-called Jaus’nWrap. They are cotton rags drenched in bees wax and pine oil that serve to keep food fresh – replacing cling wrap (placing a plate over a bowl in the refrigerator works well, too, in case you didn’t know). An ingenious engineer from Austria had the idea. As with the shampoo, the purchase was pricey but so far my experiences with it are very good.

Bislang habe ich sie getestet als Verpackung für ein Butterbrot, als Bedeckung für eine halbe Wassermelone, über einer Schale mit einem Rest Nudeln mit Tomatensauce und als Schutz für einen halben Apfel. Alles hat sehr gut funktioniert. Die Kontaktflächen am Fruchtfleisch haben einen Hauch von Bienenwachs angenommen, aber das fand ich nicht störend. Das praktischste ist, dass man das Tuch zwischen zwei Händen quasi verschweißen kann: das Wachs wird warm und dann pappen die Lagen aneinander fest. Natürlich werde ich Frischhaltefolie nie ganz verbannen können: wie sollte ich sonst Zimtsterne backen? Im Umgang mit dem klebrigen Teig hat man nur eine Chance, wenn man ihn zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollt… Habt einen schönen August!

So far, I have used it to wrap a sandwich, to cover half a watermelon to keep in the refrigerator, to cover a bowl with leftover pasta and tomato sauce and to wrap half an apple. And it worked well in all cases. When it came to the fruit, they took on a whiff of bees wax but I didn’t mind that. What I really like about it is the natural cling, if you will: e.g. if you keep the wrapped sandwich between warm hands for a moment, you can actually seal the package as the wax will get warm and act like a glue. Of course, I will never be able to completely ban cling wrap from my house: how should I make cinnamon stars without it, when you need to spread the very sticky dough between two layers of cling wrap?? Have a wonderful August!

Barbara

A Day in… DUBLIN!


Im Anschluss an einen dienstlichen Termin habe ich einen Tag in Dublin verbracht – und die Stadt hat alles daran gesetzt, mich zu überzeugen! Sogar die Sonne war mit im Spiel, allerdings hatte ich sie auch herausgefordert: Schirm dabei, Sonnenbrille, Sonnencreme und -hut aber bewusst zuhause gelassen. Ich weiß, wie man das Schicksal in die richtige Richtung drückt 😉

I had come to Dublin on business but decided to add a day to explore – and the city did all in its might to be loveable. Even the sun was out to greet me, but then I had challenged the weathergod: brought an umbrella but left sunglasses, suntan lotion and a hat at home. I know how to manipulate fate 😉

Wir hatten eine private Unterkunft östlich des Zentrums, im Bereich der Grand Canal Docks gefunden (mehr oder weniger Teil des Google-Geländes) und noch vor 9 Uhr habe ich mich Richtung Norden Richtung River Liffey aufgemacht, wo es viele interessante Neubauten zu bewundern gab und solche, die noch im Werden sind (siehe oben), außerdem Möwengeschrei und glitzerndes Wasser, was ein sofortiges Urlaubsgefühl unterstützt.

We had found private accommodation to the East of the center in the Grand Canal Docks area (more or less part of the Google premises, it seemed) and I started out the day walking North towards the River Liffey a little before 9 a.m. There were loads of interesting new buildings to look at and some that are still getting there (see above), and then the cries of the seagulls and the sun making the water and the buildings sparkle – an instant feeling of vacation.

In der Touristeninformation hatte ich Broschüren für selbstgeführte Rundgänge gefunden und mich morgens spontan für den nördlichen Teil entschieden – der mich dann aber nicht wirklich gefesselt hat, so dass ich relativ schnell wieder zurück südlich des Flusses unterwegs war. Allerdings nicht ohne für mich festgehalten zu haben, dass das EPIC – Irish Emigration Museum den ersten Platz auf der to-do-Liste bei einem Regentag haben wird.

At the tourist office I had found a number of leaflets with self-guided tours and that mornng I spontaneously decided to do one north of the river. Alas, it somehow didn’t manage to keep my attention so that I crossed one of the many bridges again soon and continued my explorations South of the river. But I took a mental note of the EPIC – The Irish Emigration Museum: top 1 spot on a rainy day.

Ich sag’s sicherheitshalber schon mal: hier kommen noch ganz viele Fotos. Es mag nur ein Tag gewesen sein, aber ich habe fotografiert, bis der Akku leer war. Südlich der Liffey habe ich zuerst den Campus des 1592 gegründeten Trinity College angesteuert. Man kann sich das als ruhig und beschaulich vorstellen und vielleicht ist es das auch manchmal – aber ganz offenbar nicht an einem Samstag im Juli: Horden von Touristen und ganze Schulklassen aus so ziemlich allen Ländern Europas. Doch die meisten schafften es gerade mal bis zum Campanile, weiter drin wurde es ruhiger.

Just so you know: this post is extremely picture-heavy. It may have been only a day but I took pictures until the battery pack was dead. South of the Liffey again I headed for the campus of Trinity College, founded in 1592. You may envision it as a quiet and contemplative place and maybe it really is sometimes. But apparently not on a Saturday in July: hordes of tourists and large groups of students from all over Europe. But most of them only made it to the campanile – further in it grew much quieter.

Vielleicht stehe ich mit der Meinung ja allein da, aber muss man Fahrradfahrer darauf aufmerksam machen, dass Straßenbahnschienen ein Alptraum sind? Ich denke, das wissen die ganz gut selbst. Ich persönlich fühle mich – wenn – dann eher von den motorisierten Verkehrsteilnehmern zu Manövern gezwungen, die im Beisein von Straßenbahnschienen nicht anzuraten sind… aber auf jeden Fall sind sie zweisprachig, die Schilder – wie alle offiziellen Schilder hier. Ich hätte gesagt, in Gälisch, aber die Iren sagen, es sei Irisch.

Maybe it’s me but is it really necessary to tell cyclists that tram tracks are a nightmare? I think they all know. If at all, I feel pressured into maneuvers not appropriate in the presence of tram tracks by motorized road users… but at least the signs are bi-lingual – like all official signs here. I would have called it Gaelic but apparently the Irish call it Irish.

Doch weiter im Stadtrundgang. Nächster Stop: Temple Bar, die Partymeile. Dort waren wir auch schon am frühen Vorabend zum Essen – und das hat dann auch gereicht. Am Samstag jedoch gab es den Temple Bar Food Market mit unzähligen Köstlichkeiten, sowie in einer Querstraße auch einen Handwerkermarkt. Keine Sorge, ich war nur mit Handgepäck angereist, musste mich also zurückhalten! Deswegen habe ich mich auf den oft unglaublichen Blumenschmuck konzentriert:

But let’s move on with the tour of the city. Next Stop: Temple Bar, where you’ll find the highest density of pubs. We’d already been there in the early evening the night before to have dinner – and that was enough. But Saturday also features the Temple Bar Food Market with oh so many wonderful delicacies. Down another road, there was also a craft market. Don’t worry: I was traveling on a carry-on bag only so I had to abstain! Instead, I focused on the often amazing flowers:

Die Stadt war insgesamt voller gut gelaunter Menschen und deutlich voller U2-Fans aus aller Welt, die zum großen Konzert am Abend angereist waren. Und selten habe ich so viele Straßenmusiker erlebt – und die meisten so gut, dass man gerne länger verweilt hätte. Man läuft ständig summend durch die Gegend. Etwas mehr gehört habe ich von CeZar, der vor dem Kaufhaus spielte, das wir zweimal als Treffpukt ausgemacht hatten, spielte. Hört mal rein! Ich bin dann los in nicht einen nicht ganz so geschiegelten Teil Dublins, wo es neben netten Cafés und Charityläden (Secondhand Bücher… ja, ich habe sie alle nach Deutschland gebracht) auch noch nicht gentrifizierte Häuserfronten gibt.

The city was filled to the brim with good-humored people and very obviously U2 fans from all over the world, who had come for the big concert to take place that night. And I can’t recall ever having come across so many buskers – and good ones at that, I could have spent all day just standing there and listened but at least found myself humming all kinds of tunes all day. I heard a little more from CeZar who happened to play outside a store that we used as a meeting point. Check him out here! But I continued to a part of Dublin that isn’t quite as posh, to find nice cafés, charity stores (second hand books… yes, I did manage to bring them all back to Germany) and not yet gentrified houses.

Auf dem Rückweg habe ich noch einen Teil des mittelalterlichen Viertels mitgenommen… auf der Touristenkarte ist es mit „Wikinger-Viertel“ umschrieben. Zu diesem Themenbereich habe ich aber nur das sicher gute Dublinia Museum finden können (in das sich gerade geschätzte drei Schulklassen aufmachten) und habe stattdessen nur die Christ Church Cathedral, ebenfalls einer Invasion von Schulklassen unterworfen, umrundet. Obwohl mich der Turm gereizt hätte – ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit zum Blick von oben.

On my way back I had a look at the medieval quarter… on the tourist map it’s called the „Viking quarter“. The only thing I could find that related to Vikings was the Dublinia Museum (which was just being entered by about three groups of students) so I had a walk around Christ Church Cathedral instead – which was also under siege by several student groups. Climbing the tower was tempting, though, as I had been looking for a chance to get a bird’s eye view.

Durch Temple Bar kam ich auch nochmal, in der anderen Richtung, und entdeckte, dass es auch in Dublin Elche gibt:

I came through Temple Bar one last time and found out that there are moose in Dublin, too:

Dann war es Zeit für eine richtige Pause und ich habe mich den vielen Menschen angeschlossen, die das in St. Stephen’s Green machen. Schuhe aus, Jacke ausgebreitet, Buch ausgepackt… und habe ein Nickerchen gemacht. Man wird ganz offensichtlich nicht jünger.

Then it was time for a real break and I did as many people were doing in St. Stephen’s Green: took off my shoes, used my coat for a blanket, got out a book… and dozed off. Well, nobody gets any younger, right?

Und so kam ein wunderbarer Tag in Dublin langsam zu einem Ende… macht Lust auf mehr, Dublin und Irland insgesamt!

And this was how a wonderful day in Dublin came to its end… but I’d love to see more of it and Ireland in general!

Barbara