A Day in… DUBLIN!


Im Anschluss an einen dienstlichen Termin habe ich einen Tag in Dublin verbracht – und die Stadt hat alles daran gesetzt, mich zu überzeugen! Sogar die Sonne war mit im Spiel, allerdings hatte ich sie auch herausgefordert: Schirm dabei, Sonnenbrille, Sonnencreme und -hut aber bewusst zuhause gelassen. Ich weiß, wie man das Schicksal in die richtige Richtung drückt 😉

I had come to Dublin on business but decided to add a day to explore – and the city did all in its might to be loveable. Even the sun was out to greet me, but then I had challenged the weathergod: brought an umbrella but left sunglasses, suntan lotion and a hat at home. I know how to manipulate fate 😉

Wir hatten eine private Unterkunft östlich des Zentrums, im Bereich der Grand Canal Docks gefunden (mehr oder weniger Teil des Google-Geländes) und noch vor 9 Uhr habe ich mich Richtung Norden Richtung River Liffey aufgemacht, wo es viele interessante Neubauten zu bewundern gab und solche, die noch im Werden sind (siehe oben), außerdem Möwengeschrei und glitzerndes Wasser, was ein sofortiges Urlaubsgefühl unterstützt.

We had found private accommodation to the East of the center in the Grand Canal Docks area (more or less part of the Google premises, it seemed) and I started out the day walking North towards the River Liffey a little before 9 a.m. There were loads of interesting new buildings to look at and some that are still getting there (see above), and then the cries of the seagulls and the sun making the water and the buildings sparkle – an instant feeling of vacation.

In der Touristeninformation hatte ich Broschüren für selbstgeführte Rundgänge gefunden und mich morgens spontan für den nördlichen Teil entschieden – der mich dann aber nicht wirklich gefesselt hat, so dass ich relativ schnell wieder zurück südlich des Flusses unterwegs war. Allerdings nicht ohne für mich festgehalten zu haben, dass das EPIC – Irish Emigration Museum den ersten Platz auf der to-do-Liste bei einem Regentag haben wird.

At the tourist office I had found a number of leaflets with self-guided tours and that mornng I spontaneously decided to do one north of the river. Alas, it somehow didn’t manage to keep my attention so that I crossed one of the many bridges again soon and continued my explorations South of the river. But I took a mental note of the EPIC – The Irish Emigration Museum: top 1 spot on a rainy day.

Ich sag’s sicherheitshalber schon mal: hier kommen noch ganz viele Fotos. Es mag nur ein Tag gewesen sein, aber ich habe fotografiert, bis der Akku leer war. Südlich der Liffey habe ich zuerst den Campus des 1592 gegründeten Trinity College angesteuert. Man kann sich das als ruhig und beschaulich vorstellen und vielleicht ist es das auch manchmal – aber ganz offenbar nicht an einem Samstag im Juli: Horden von Touristen und ganze Schulklassen aus so ziemlich allen Ländern Europas. Doch die meisten schafften es gerade mal bis zum Campanile, weiter drin wurde es ruhiger.

Just so you know: this post is extremely picture-heavy. It may have been only a day but I took pictures until the battery pack was dead. South of the Liffey again I headed for the campus of Trinity College, founded in 1592. You may envision it as a quiet and contemplative place and maybe it really is sometimes. But apparently not on a Saturday in July: hordes of tourists and large groups of students from all over Europe. But most of them only made it to the campanile – further in it grew much quieter.

Vielleicht stehe ich mit der Meinung ja allein da, aber muss man Fahrradfahrer darauf aufmerksam machen, dass Straßenbahnschienen ein Alptraum sind? Ich denke, das wissen die ganz gut selbst. Ich persönlich fühle mich – wenn – dann eher von den motorisierten Verkehrsteilnehmern zu Manövern gezwungen, die im Beisein von Straßenbahnschienen nicht anzuraten sind… aber auf jeden Fall sind sie zweisprachig, die Schilder – wie alle offiziellen Schilder hier. Ich hätte gesagt, in Gälisch, aber die Iren sagen, es sei Irisch.

Maybe it’s me but is it really necessary to tell cyclists that tram tracks are a nightmare? I think they all know. If at all, I feel pressured into maneuvers not appropriate in the presence of tram tracks by motorized road users… but at least the signs are bi-lingual – like all official signs here. I would have called it Gaelic but apparently the Irish call it Irish.

Doch weiter im Stadtrundgang. Nächster Stop: Temple Bar, die Partymeile. Dort waren wir auch schon am frühen Vorabend zum Essen – und das hat dann auch gereicht. Am Samstag jedoch gab es den Temple Bar Food Market mit unzähligen Köstlichkeiten, sowie in einer Querstraße auch einen Handwerkermarkt. Keine Sorge, ich war nur mit Handgepäck angereist, musste mich also zurückhalten! Deswegen habe ich mich auf den oft unglaublichen Blumenschmuck konzentriert:

But let’s move on with the tour of the city. Next Stop: Temple Bar, where you’ll find the highest density of pubs. We’d already been there in the early evening the night before to have dinner – and that was enough. But Saturday also features the Temple Bar Food Market with oh so many wonderful delicacies. Down another road, there was also a craft market. Don’t worry: I was traveling on a carry-on bag only so I had to abstain! Instead, I focused on the often amazing flowers:

Die Stadt war insgesamt voller gut gelaunter Menschen und deutlich voller U2-Fans aus aller Welt, die zum großen Konzert am Abend angereist waren. Und selten habe ich so viele Straßenmusiker erlebt – und die meisten so gut, dass man gerne länger verweilt hätte. Man läuft ständig summend durch die Gegend. Etwas mehr gehört habe ich von CeZar, der vor dem Kaufhaus spielte, das wir zweimal als Treffpukt ausgemacht hatten, spielte. Hört mal rein! Ich bin dann los in nicht einen nicht ganz so geschiegelten Teil Dublins, wo es neben netten Cafés und Charityläden (Secondhand Bücher… ja, ich habe sie alle nach Deutschland gebracht) auch noch nicht gentrifizierte Häuserfronten gibt.

The city was filled to the brim with good-humored people and very obviously U2 fans from all over the world, who had come for the big concert to take place that night. And I can’t recall ever having come across so many buskers – and good ones at that, I could have spent all day just standing there and listened but at least found myself humming all kinds of tunes all day. I heard a little more from CeZar who happened to play outside a store that we used as a meeting point. Check him out here! But I continued to a part of Dublin that isn’t quite as posh, to find nice cafés, charity stores (second hand books… yes, I did manage to bring them all back to Germany) and not yet gentrified houses.

Auf dem Rückweg habe ich noch einen Teil des mittelalterlichen Viertels mitgenommen… auf der Touristenkarte ist es mit „Wikinger-Viertel“ umschrieben. Zu diesem Themenbereich habe ich aber nur das sicher gute Dublinia Museum finden können (in das sich gerade geschätzte drei Schulklassen aufmachten) und habe stattdessen nur die Christ Church Cathedral, ebenfalls einer Invasion von Schulklassen unterworfen, umrundet. Obwohl mich der Turm gereizt hätte – ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit zum Blick von oben.

On my way back I had a look at the medieval quarter… on the tourist map it’s called the „Viking quarter“. The only thing I could find that related to Vikings was the Dublinia Museum (which was just being entered by about three groups of students) so I had a walk around Christ Church Cathedral instead – which was also under siege by several student groups. Climbing the tower was tempting, though, as I had been looking for a chance to get a bird’s eye view.

Durch Temple Bar kam ich auch nochmal, in der anderen Richtung, und entdeckte, dass es auch in Dublin Elche gibt:

I came through Temple Bar one last time and found out that there are moose in Dublin, too:

Dann war es Zeit für eine richtige Pause und ich habe mich den vielen Menschen angeschlossen, die das in St. Stephen’s Green machen. Schuhe aus, Jacke ausgebreitet, Buch ausgepackt… und habe ein Nickerchen gemacht. Man wird ganz offensichtlich nicht jünger.

Then it was time for a real break and I did as many people were doing in St. Stephen’s Green: took off my shoes, used my coat for a blanket, got out a book… and dozed off. Well, nobody gets any younger, right?

Und so kam ein wunderbarer Tag in Dublin langsam zu einem Ende… macht Lust auf mehr, Dublin und Irland insgesamt!

And this was how a wonderful day in Dublin came to its end… but I’d love to see more of it and Ireland in general!

Barbara

2 Kommentare zu “A Day in… DUBLIN!

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