A Day on the Way to and in… TRIBERG!


Zweiter Tag im Schwarzwald: Zeit für eine ordentliche Wanderung. Auch das Wetter sollte halbwegs mitspielen – zwar keine Sonne, aber auch kein Regen. Der Plan: von St. Georgen nach Triberg und dort zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands. So prahlt auf jeden Fall der Flyer. Der erste Teil brachte mich auf den gleichen Weg wie am Vortag – und ich schwöre, über Nacht sind neue Pilze gewachsen.

Second day in the Black Forest: time for a real hike. And the weather was not going to spoil it, either – no sunshine but also no rain. The plan: walk from St. Georgen to Triberg and see Germany’s highest waterfall there (or so the flyer boasts). I had already walked the very first part the day before – and I swear, new mushrooms had grown over night.

Sollte das überhaupt möglich sein, war der größte Teil der Wanderung noch einsamer. Nach einem wieder einmal sehr ausgiebigen Frühstück hatte ich auch ein Lunch Paket dabei, das ich im Guesthouse bestellt hatte. Die Neugier brachte mich bald dazu, mir das mal genauer anzusehen, aber es war derart umfangreich, dass die letzten Brote erst auf der Zugfahrt zurück verputzt werden konnten (okay, ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte kam noch dazwischen).

If at all possible, there were even fewer people around this time, at least for most of the hike. After another grand breakfast I got a packed lunch prepared by the guesthouse. I was soon curious to see what it all was – and it was so huge that I had the last sandwiches on the train back at the end of the day (okay, I also had to try a slice of Black Forest cake in the afternoon).

Dieses Mal gab es neben Wald auch weite Ausblicke mit oft wunderbarem Farbenspiel des Herbstlaubs.

This time there wasn’t only forest but also wonderful vistas and lots of beautiful fall foliage:

Die eifrigen Eichhörnchen waren zu fix, um sich fotografieren zu lassen, aber neben dem Tannenhäher gab es noch andere interessierte Typen am Wegesrand:

The busy squirrels were too quick to be photographed but in addition to the spotted nutcracker (sounds more fun in English than in German…) there were a few more interested characters along the way:

In Triberg angekommen ist es noch ein gutes Stück entlang der Hauptverkehrsstraße den Berg hoch – und es wird sehr touristisch. Für den Zugang zu den Wasserfällen muss man Eintritt zahlen, aber der weiter steil den Berg hochgehende Pfad entlang der ca. 160m Höhenunterschied, die die Fälle über sieben Stufen überwinden, ist gut ausgebaut und mit Infotafeln gespickt. Für einen Wochentag im November bei mäßigem Wetter war ziemlich was los – ich möchte mir das nicht im Sommer vorstellen.

When I reached Triberg I had to walk along the main road into the center of town – quite a steep affair already. You need to get a ticket to get access to the falls but at least the path along the falls (an incline of 160m) is well maintained and offers quite a few info posts. Considering that it was a week day in November with not exactly nice weather there was a sizeable crowd – I don’t want to imagine what it’s like in the summer.

Der Ort Triberg ist nicht so malerisch, wie er sein könnte – trotz der interessanten alten (?) Schilder:

Triberg itself is not as picturesque as it could be – despite the interesting old (?) signs:

Es ist nicht verwunderlich, aber es gibt eine Menge Souvenirläden – mal mehr, mal weniger hochwertig. Die Schnitzkunst steht in der Gegend hoch im Kurs und es gibt wirklich schöne Objekte, die allerdings auch ihren Preis haben. In einem Geschäft war ein Schild „Wir sind kein Museum, wir möchten Ihnen etwas schönes verkaufen.“ Es könnte also offenbar besser laufen, das Geschäft. Die berühmten Kuckucksuhren sind im Überfluss vorhanden. Ich würde zwar nie auf den Gedanken kommen, mir eine zu kaufen, war aber dann doch fasziniert von den verschiedenen „Szenen“, die da kreiert werden. Und wenn ich schon lange mit dem Gedanken spiele, mir eine Weihnachtspyramide zuzulegen – wieso dann keine Kuckucksuhr? So rein prinzipiell? Es bleibt bei „auf keinen Fall“, aber einen kleinen Eindruck möchte ich euch doch geben – vielleicht ist es ja was für euch?

It’s not surprising that there are a number of souvenir shops – sometimes more, sometimes less high quality. Carpentry is a craft traditionally practised here and there are really marvellous objects to be had but they are quite expensive. One store had a sign up „We are not a museum, we would like to sell you something nice.“ It seems business could be better. The famous cuckoo clocks can be found in abundance. I would never consider getting one but was still fascinated by all the „scenes“ that were created. And as I’ve been thinking about getting a Christmas pyramid for years already – why not a cuckoo clock? In general, I mean? I rest with my „no way!“, but I would like to show you a few. Maybe you fall in love?

Es gibt auch, hm, zeitgenössischere Ausführungen:

There are also more contemporary designs:

Schon im Dunkeln wieder in St. Georgen angekommen, konnte ich den Kunsthandwerk-Markt natürlich nicht links liegen lassen, aber ich habe mich am Riemen gerissen. Rechtschaffen müde bin ich dann auch recht bald ins Bett gefallen…

It was already dark when I got back to St. Georgen but of course I couldn’t skip the crafts show they had that night. But relax, I was a good girl. Soon after reaching the guesthouse I crashed and had a good night’s sleep…

Barbara

A Day in… ST. GEORGEN!


Schwarzwald, ich bin im Schwarzwald! Es war ein vages Gefühl von „ich muss hier raus“ kombiniert mit dem Flyer des neuen Kailash Guesthouse in St. Georgen, der mir in den Briefkasten flatterte, komplett mit einem Anschreiben unterzeichnet mit „Herzliche Grüße nach so langer Zeit, Daniela und Peter.“ Wer?! Das fand ich bald heraus – es war so ungefähr 15 Jahre her… jedenfalls bin ich jetzt hier.

Black Forest, I’m in the Black Forest! It was this opaque feeling of „I need to get away“ combined with a flyer advertizing the new Kailash Guesthouse in St. Georgen that found its way to my mailbox, complete with an accompanying letter signed „Best regards after such a long time, Daniela and Peter.“ Who?! I found out soon enough – it’s been about 15 years… anyhow, now I’m here.

Wie spontan das war zeigte sich schon gestern bei der Anreise. Es war mir nur vage klar, dass ich nach Süden Richtung Schweiz fahren würde und noch während ich mich fragte, ob ich von dem Megastau wegen umgekippten Schwertransports auf der A Hab ich vergessen betroffen wäre, stieß ich auf das Schild „France 1000m.“ Was jetzt? Ich war also noch kurz in Frankreich und konnte dann, im Gegenverkehr, erleben, wie sich die feierabendliche rush hour von Deutschland Richtung Frankreich gestaltet. Wahnsinn. Und je näher ich dem Ziel kam, umso alpiner wurde die Straßenführung und ich überlegte, ob der Schwarzwald wohl seinen Namen daher hat, dass es hier nach Sonnenuntergang dunkel ist wie in einem Affenarsch. Pardon, aber das genau habe ich gedacht. So gut wie keine Straßenbeleuchtungen. Ich habe noch nie so viele Menschen mit Stirnlampen rumlaufen sehen.

Let me tell you a bit about getting here so you get an idea of how spontaneous that trip is. I was only vaguely aware of the routing (South towards Switzerland) and listening to the traffic advisory started wondering whether I would be affected by the mega traffic jam on route whatever when I passed a sign „France 1000m.“ What? I was on a little detour through France and when getting towards Germany again got an idea, by way of the oncoming traffic, of what the rush hour between the countries is like here. Crazy. The closer I got to my destination, the more Alpine the roads got and I thought that the Black Forest may have gotten its name because it’s as dark as a monkey’s bum, as we so nicely put it in German, after the sun has set. Sorry, but that was my thought verbatim. Next to no street lighting. I’ve never seen so many people walking around with head lamps.

Der Morgen danach begann mit einem gemütlichen Frühstück und einer Erkundung St. Georgens. Ich war auch nicht darauf vorbereitet, dass es hier so viele Backsteinhäuser unterschiedlichster Facon gibt. Der Ursprung der Stadt geht wohl auf ein Benediktinerkloster zurück, dessen Reste vor einigen Jahren im wahrsten Sinne des Wortes zubetoniert wurden – der Marktplatz ist ein Schandfleck erster Güte. Aber dann guckt man halt da hin, wo es schön ist oder es interessantes zu sehen gibt.

My first morning started with a cozy breakfast and a stroll through central St. Georgen. I was also not prepared to see that there is a lot of brick architecture in the Black Forest. The first settlement St. Georgen was a Benedictine monastery the remains of which were literally covered in concrete a few decades ago – the central square is a major eyesore. But then don’t linger, go where it’s nice or interesting.

Bei bestem Wetter (und wegen Feiertags geschlossener Geschäfte) zog es mich aber raus in den Wald. Vom Guesthouse aus hat man den in zehn Minuten Fußweg erreicht. Trotz des Feiertags und trotz fantastischen Wetters war ich so gut wie allein unterwegs. Wenn da mal alle halbe Stunde ein Jogger oder Mountainbiker vorbeikam oder ein Wanderer in Gegenrichtung. Diese wunderbare Ruhe. Wind in den Tannenwipfeln, Vogelgezwitscher – und womöglich ein vorbeihuschender Elch. Oder ein vornübergebeugter Jogger im braunen Dress. Ich tendiere zum Elch.

As the weather was absolutely gorgeous (and the stores closed due to a public holiday) I was drawn to the woods, where you get within a ten-minute walk from the guesthouse. And despite it being a holiday with gorgeous weather, there was hardly anyone around. I met a few joggers and the odd mountain biker, a few hikers. This wonderful silence. Wind in the tree tops, birds chirping – and possibly even a moose scurrying by in the distance. Or a stooped over jogger in a brown suit. I tend to believe it was a moose.

Muße, ungefähr 57 Fotos von Pilzen zu schießen. Der eine sah aus, als ob Alice (die aus dem Wunderland) dran geknabbert hätte, aber die Wasserpfeife schmauchende Raupe war weit und breit nicht zu sehen.

Being at leisure to take about 57 pictures of mushrooms. One looked as if Alice (of Wonderland fame) had taken a bite – but the hookah smoking caterpillar was nowhere to be seen.

Ich war ohne Karte unterwegs und bin etwas orientierungslos durch die Gegend gestolpert, aber wirklich verlaufen kann man sich eigentlich nicht, denn alles ist gut ausgeschildert. Man muss halt nur mit einem Mindestmaß an Konzentration bei der Sache sein 🙂 Die Wege sind nicht nur im Wald, einen leichten Sonnenbrand kann man sich auch einfangen, wenn man sich für ein Kapitel mit einem guten Buch auf einer Bank im Sonnenschein niederlässt.

I was out and about without a map and didn’t really know where I was going. But then you can’t really get lost as there are tons of signs. It’s just a matter of mustering a minimum of concentration 🙂 Also, the paths are not all deep in the not so dark forest – I think I got a little sunburnt while sitting on a sunny bench with a good book.

Es war ein sehr guter Auftakt – mal sehen, was die kommenden Tage noch in petto haben.

It was a great start into my stay – let’s see what the next days have in store for me.

Barbara

A Day in… KÖLN!


Das könnte der schlechteste Beitragstitel überhaupt sein. Ja, es war ein Tag in Köln und ein wunderbar sonniger noch dazu. Ja, der Dom war mit von der Partie. Ja, es wurde am Rhein spaziert. Ja, es wurde im Brauhaus gegessen. Ja, es gab auch Karneval (im Ernst – im OKTOBER!). Aber darum ging es ja überhaupt nicht. So gar nicht. Es ging um ein Treffen.

This could easily be the worst choice of title for this blog post. Yes, it was a day in Köln (Cologne) and a wonderfully sunny one at that. Yes, the cathedral was at the center of it all. Yes, there was a stroll along the Rhine. Yes, there was lunch at a Brauhaus (brewery). Yes, there was also carnival (no kidding – in OCTOBER!). But all that is not what this day was about. It was about a meeting.

Es begann mit einer Postkarte, die ich am 21.12.2009 an eine mir bis dato unbekannte Frau in Kalifornien schickte. Was immer ich schrieb, es hat was ausgelöst. Die Frau wollte mehr wissen. Am 01. Januar 2010 hat sie mir den ersten Brief geschrieben – so einer auf Papier. Selbst gestaltetem Papier. In einem selbst gebastelten Umschlag. Ich dachte, mich TRIFFT der Schlag, als ich den im Briefkasten fand… solche Briefe verschicke ich selbst ja auch. Kurzum: seitdem gingen viele Briefe hin und her und nun war es an der Zeit für ein Treffen mit Marlene.

It all started with a postcard that I sent on December 21, 2009 to a hitherto unknown lady in California. Whatever I actually wrote, it struck a chord. That lady wanted to know more. She wrote her first letter January 1, 2010 – one of those on paper, you know, with handdrawn embellishments. In an envelope made from a page in a magazine. I was about to faint when I found it in my mailbox, I still remember that… that’s the kind of letter that I send myself. Long story short: there have been many letters crossing the Atlantic in both directions since then and now we finally had the chance to meet!

Sie war – und ist weiterhin – gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Schwägerin auf einer Schifffahrt den Rhein hinauf unterwegs und das Schiff legte letzten Sonntag in Köln an. Wir trafen uns vor dem Dom, wo gerade eine gebuchte Stadtführung begann, an der ich teilnehmen konnte. Wer dieser Stadtführer war und wo man ihn buchen kann, muss ich noch in Erfahrung bringen, denn der war fantastisch. Das war meine erste Stadtführung in Köln und es hat richtig Spaß gemacht. Ich wusste bspw. nicht wirklich viel über den Dom – das ist jetzt anders. Dass einer der Türme (der Vierungsturm) sich nicht an den sonst immer beachteten mittelalterlichen Bauplan hält, war mir noch nie aufgefallen. Oder anders: ich hatte ihn noch nie wahrgenommen. Ich finde, er hat was vom Chrysler Building in New York:

Marlene was – and still is – on a Rhine Cruise with her husband and sister-in-law and last Sunday the ship docked in Cologne. We met in front of the cathedral where they had just started a guided tour which I was welcome to join. I still need to find out who that guide was and where he can be booked – he was fantastic. It was my first guided tour in Cologne and it was a lot of fun. For example, I didn’t really know all that much about the cathedral but do now. I had never noticed that there’s one tower (the ridge turret) that doesn’t stick to the original medieval designs which are usually followed 100%. Or rather, I had never actually seen that tower. I think there is some resemblance, style-wise, to the Chrysler building in New York:

Bislang konnte ich mich mit dem neuen (2007) von Gerhard Richter gestalteten Fenster nicht anfreunden. Da fehlt mir die Sachkenntnis. Dieses Mal hat es mich fasziniert – es geht (für mich) nicht um das Fenster selbst, sondern um das Licht, das es verbreitet, wenn die Sonne da so richtig draufknallt. Regenbogen…

I had until last Sunday had a hard time appreciating the new (2007) window designed by Gerhard Richter. I probably lack the necessary expertise. But this time I was amazed – to me, it wasn’t about the window itself but about the light effects it produces when the sun hits it full force. Rainbow…

Geradezu erschüttert war ich, als ich auf dem Alter Markt karnevalistisches Treiben bemerkte… und nicht nur das: es waren Düsseldorfer Karnevalisten, die in Köln Party machten?! Waren die lebensmüde? Und wieso im Oktober? Reicht die Session nicht mehr aus? Später trafen wir sie vor dem Dom wieder, sie hatten ein Spalier gebildet, durch das das Prinzenpaar zum Dom schritt. Da musste ich dann doch mal Klärung herbeiführen: es ging um die Herstellung eines Videos des Motto-Songs für die kommende Session „Mir sin zesamme jeck“. Die Düsseldorfer kamen zu den Aufnahmen nach Köln und später würden die Kölner nach Düsseldorf fahren.

I was shocked to see carnival crowds on Alter Markt… and not only that: they were party folk from Düsseldorf (which is the arch enemy of Köln)?! Were they suicidal? And why in October? Is the carnival season not enough anymore? We later met them again in front of the cathedral where they were trellises for the prince and princess, walking towards the cathedral. I asked one of them what this was all about: they were filming a video of the motto song of the upcoming carnival season „mir sin zesamme jeck“ („We are silly together“… „jeck“ is hard to translate – it’s the state of mind you have to reach to enjoy carnival). The folks from Düsseldorf had come to Cologne for the shoot and later the carnival crowd from Köln would go to Düsseldorf for some more takes.

Zu Mittag gab es deftiges und Marlene traute sich sogar an ein Mettbrötchen… diverse Sorten Kölsch wurden getestet und bei Niedrigwasser im Rhein gerätselt, wie das Wasser eigentlich jemals so hoch stehen könnte, dass die Schutzwände aufgebaut werden müssen…

We had traditional German food for lunch and Marlene even tried a „Mettbrötchen“, a bun with raw pork and onions – a delicacy sometimes referred to as German sushi. A couple of different Kölsch beers were tested and with regard to the extremely low water level of the Rhine we wondered how it could ever rise so high that the protective walls need to be put into place…

Zum Abschluss standen wir sicher eine gute Stunde auf der Aussichtsplattform am Schokoladenmuseum, guckten auf den Rhein und die Deutzer Seite, und haben, nicht viel anders als in unseren Briefen, Gott und die Welt besprochen. Nur, dass Howard auch dabei war und die Unterhaltung wenn überhaupt nur noch angeregter war. Ich denke, ich muss es dann doch bald mal nach Kalifornien schaffen.

The day ended on the observation deck at the Chocolate Museum, where we easily stood for more than an hour, looking down the Rhine and at the other shore and talked about all kinds of things, not unlike the exchanges in our letters. Only that we were joined by Howard and that the conversation, if anything, was even more lively. I guess I do „have to“ go to California some time soon.

Barbara

Just Married


Heute mal kein Weihnachtsthema – vielleicht habe ich die Grippeimpfung heute Morgen nicht vertragen? 😉 Aber schön war’s, mir für gute Freunde, die ich viel zu selten sehe, eine persönliche Hochzeitskarte zu überlegen.

Today is not about Christmas for a change – maybe I didn’t tolerate the flu shot I got this morning? 😉 But it was great fun to think of a very personal wedding card for good friends of mine that I don’t get to see nearly often enough.

Es freut mich ganz besonders, damit zum ersten mal teilnehmen zu können an der indischen

I’m particularly thrilled to be a first time participant at the Indian

Paru’s Card Making Challenges: Anything Goes

… und mit einem weiteren Beitrag bei

… and with a second entry over at

Papercraft Challenges: #20 Besondere Anlässe / Special Occasions

… plus

Cute Card Thursday: Challenge 547 Dies and Punches

Habt noch eine gute Woche!

Enjoy the new week!

Barbara

Eine friedliche Szene / A Peaceful Scene


Was ist es denn nur mit mir und Vintage dieser Tage? Hier ist ein weiterer Teil zum Thema „auf einem schwedischen Flohmarkt gefunden“. Hier hat eine Adele es 1940 auf den letzten Drücker noch geschafft, „Fröken Syster Larsson“ ein schönes Weihnachtsfest zu wünschen.

What is it with me and vintage these days? Here comes part two in the „found on a Swedish flea market“ series. On this one, Adele managed just in time to send Merry Christmas greetings To „Fröken Syster Larsson“.

Bei meinem ersten Versuch in dieser Reihe hatte Ingwer kommentiert, dass man die Karte so befestigen könnte, dass man sie wieder rauslösen kann und das habe ich dieses Mal gemacht. Dazu kommt es wohl nicht viel friedlicher als auf diesem Foto, so dass ich die Karte bei der Challenge der Jingle Belles, Peace on Earth geben werde.

When I first used one of these old postcards, Ingwer commented that there are ways to use the image without glue so that it can easily be taken off again (if needed or wanted) and I did that this time. And then I don’t think it gets a lot more peaceful than in this scene so I will enter the card at the Jingle Belles‘ current challenge, Peace on Earth.


Außerdem gebe ich sie in die folgenden Wettbewerbe:

I will also give them into the following challenges:

ABC Christmas Challenges: ‚S is for Snow‘

The Merry Christmas Challenge: Anything Goes

The Holly and Ivy Christmas Challenge: #36 Anything Goes

Papercraft Challenges: Challenge #20: Besondere Anlässe / Special Occasions

Barbara

Niedliche Schneemänner / Cute Snowmen


Das Wetter ist – vorübergehend – herbstlich 🙂 Ich durfte gestern in kompletter Regenausrüstung ins Büro radeln! Und dann gehen einem die Weihnachtskarten noch leichter von der Hand. So habe ich es rechtzeitig geschafft, mir noch „The Cutest Snowmen“ für die laufende Stelle bei Christmas With The Cuties zu überlegen.

The weather has – temporarily – become autumnal 🙂 Yesterday I enjoyed cycling to work in full rain gear! And somehow Christmas are even easier to make now. So I managed to participate just in time over at Christmas With The Cuties where the current challenge is „The Cutest Snowmen“.

Es ist mir nicht gelungen, den auf den „Schneeflocken“ verwendeten 3D-Lack auf den Fotos erkennbar zu machen… aber ich habe mehrere Exemplare gemacht (sogar mehr als zwei). Wie auch immer, zusätzlich gebe ich die Karte in folgende Challenges:

Try as I might, I didn’t manage to make the glossy accents I used on the „snowflakes“ show on the pictures… but I made multiples (more than two actually). Anyhow, I enter the card in these challenges as well:

ABC Christmas Challenges: ‚S is for Snow‘

Winter Wonderland: Use Ribbon or Twine

Und ein schönes Wochenende euch!

And have a good weekend!

Barbara

Blau und Gold / Blue and Gold


Wann kommt der Herbst, so richtig? Wahrscheinlich stehe ich allein auf weiter Flur mit diesem Gefühl, aber ich will Nebel am Morgen! Dass es kalt wird! Gemütliche Abende bei Kerzenschein! Ich habe keinen Bock mehr auf 28 Grad – es ist September! Und ich tue alles dafür, dass es irgendwer merkt, Bepflanzung, Kuchen, Regenhose geflickt…

When will fall finally come? Maybe I’m the only one who feels like this but I want fog in the morning! That it gets colder! Cozy evenings by candlelight! I don’t care for 28°C – it’s September! And I’m willing fall to come, flower box update, seasonal cakes, rain gear repaired…

Und ich bastele weiter Weihnachtskarten! Bei Sparkles Christmas Challenges heißt es diesen Monat: blau und gold. Schon lange wollte ich etwas mit den Kartenrohlingen in diesem etwas ungewöhnlichen Format machen – und hatte auch mal wieder eine Menge blauer Reste zu verwerten. Das ist dabei rausgekommen:

And I continue to make Christmas cards! The current challenge over at Sparkles Christmas Challenges is to create cards in blue and gold. I’ve had these oblong cards for a while – and a few more scraps to use. This is what came of it:

Irgendwie wirken die auf mich ein bisschen Unterwasserwelt-mäßig… könnten also auch Seesterne auf dem Meeresboden sein. Oder vielleicht bin ich auch einfach unterzuckert. Jedenfalls habe ich gleich vier Stück gemacht, die Zeit rennt ja bekanntermaßen.

Somehow, they have an underwater feel to them, don’t you think? They could almost be starfish on the ocean floor. Or maybe I’m just a bit hypoglycemic. Anyhow, once at it, I made a set of four – time flies!

Und damit wünsche ich euch eine gute Woche!

And with that, I wish you all a good week!

Barbara

Schildchen (und Socken) / Tags (and socks)


In ungefähr zweieinhalb Monaten ist es wieder soweit: mein mittlerweile traditioneller Online-Basar zugunsten des Elisabeth-Hospiz in Lohmar wird gestartet. Und so langsam beginnen sehr konkrete Vorbereitungen. Dieses Jahr werden auch handgestrickte Socken im Angebot sein und diese sollen mit Schildchen ausgestattet sein, die

1) die Attraktivität – wenn überhaupt möglich – noch erhöhen
2) die notwendige Info rüberbringen
3) in der Herstellung „nichts“ kosten und massenproduzierbar sind
… ich glaube, das ist gelungen:

In about two and a half months it will take place again: my by now traditional online bazaar for the Elisabeth Hospice in Lohmar. And slowly my preparations for it start to get very concrete. This year the offer will include handknit socks and they need tags that

1) if at all possible increase the appeal of the product
2) give all the necessary info
3) cost „nothing“ to make and can be mass produced
… I think I came up with the right design:

Die Basis ist ein Trennblatt-Rest, dazu etwas Washi Tape und die sehr günstig in Oslo erworbenen „Handmade with Love“ Aufkleber – und die eigene Handschrift. Diese sehr einfachen Tags gabe ich in den Wettbewerb bei Christas Crafts All Year Round, wo es diesen Monat heißt: alles, nur keine Karte.

The base are scraps from office supplies, a little washi tape and the „Handmade with Love“ stickers I once got really cheap in Oslo – and my own handwriting. I will enter these very simple tags over at Christmas Crafts All Year Round and their September challenge „Anything but a card.“

Schönes Wochenende!

Have a great weekend!

Barbara

Christmas Joy


Eine der beliebtesten Aktivitäten im diesjährigen Schweden-Urlaub waren die kleinen und großen Flohmärkte, über die wir gefühlt täglich gestolpert sind. „Was hast du denn da so gekauft?“ wurde ich oft gefragt… und habe meistens geantwortet: „Alles mögliche!“ Unter anderem auch alte Weihnachtskarten – also solche, die mal jemand geschrieben hat. Wie diese von einer geschätzt 8-jährigen Eva an den wahrscheinlich ähnlich alten Torsten:

One of things we really enjoyed while vacationing in Sweden this summer were the smaller and larger flea markets that we seemed to come across on a daily basis. „What did you buy?“ people have asked me… and usually I answered „All kinds of things!“ Among others, I bought old Christmas cards – cards that had been written to someone. Like this one of a maybe 8-year old Eva to Torsten, probably of the same age:

Wenn ich den Stempel richtig entziffert habe, ist diese aus 1953. Das Format ist etwa C7, so dass sie sich als Mittelpunkt einer neuen Karte ganz gut eignet. Aber ich war hin- und hergerissen – wenn ich sie verbastele, ist sie ja irgendwie weg, diese 65 Jahre alte Weihnachtskarte. Oder wiedergeboren! Naja, es ist offensichtlich, die letzte Interpretation hat gewonnen. Und plötzlich ist es wieder soweit, dass ich keine Fotos mehr Tageslicht hinbekommen – aber hier gefällt mir das Licht tatsächlich: wirkt es nicht so knackig-kalt wie es idealerweise an Weihnachten wäre?

If I read the stamp right, this one is from 1953. The size is about C7, so it makes for a nice image on a larger card. But I was wondering whether I should use it for a new card – if I do, this 65-year old Christmas card is gone. Or born again! Well, obviously I went with the latter interpretation. And all of a sudden I’ve reached that time of year again when it gets too late too soon to make pictures in daylight – nevertheless, I really like the light here: doesn’t feel crispy cold just as Christmas would ideally be?

Diese Karte gebe ich in die folgenden Wettbewerbe (wo ist die Vintage Challenge, wenn man sie braucht?!):

I’ll enter the card at the following challenges (where is the vintage challenge when you need it?!):

Winter Wonderland: Christmas Joy

The Merry Christmas Challenge: Anything Christmas

The Holly and Ivy Christmas Challenge: #35 Anything Christmas Goes

Auf bald!

Take care!

Barbara

Plastic free… SEPTEMBER, part 2!


Ist es denn zu fassen – schon wieder ein Monat rum! Und wenn ich ganz, ganz ehrlich bin, bin ich sehr froh, dass so langsam der Herbst kommt und man mal wieder mit Genuss eine heiße Tasse Tee trinken kann. Und wie gut sich geschlossene Schuhe anfühlen! An der Plastikfront hingegen gab es im vergangenen Monat keine großen Änderungen meinen Haushalt betreffend – aber ich habe viele weitere Impulse bekommen, die ich gerne mit euch teilen möchte.

I can’t believe it – another month just flew by. And if I may be brutally honest, I am more than happy that fall is headed our way and that I can have a steaming hot cup of tea and actually enjoy it. And how lovely to wear proper shoes again! When it comes to reducing plastic in my household… I wasn’t able to make any major changes this past month – but I have been collecting ideas that I would like to share.

Auf tauschticket.de zum Beispiel bot jemand gehäkelte Kosmetikpads aus Baumwolle an – die man einfach in die Waschmaschine gibt und wiederverwendet. Da bin ich nun mangels Kosmetiknutzung nicht der geeignete Kunde, aber die Idee finde ich gut. Und wer mal einen vergnüglichen Bericht über jemanden lesen möchte, der so richtig ernst macht, kann das bei „Tupperdosen-Tetris und Käsetheken-Fiaskos“ tun.

On the German platform tauschticket.de someone offered crocheted cotton pads for make-up removal – which you can wash and re-use. For lack of using make-up I won’t be getting these but I liked the idea.

Ein lieber Freund der kürzlich zu Besuch in Bonn war, hat mir das Buch „Besser leben ohne Plastik“ geschenkt. Die komplette Lektüre ist mir noch nicht gelungen, aber mir gefällt, wie Hintergründe erläutert und Vorschläge gemacht werden. So wurde ich allerdings auch informiert, dass Waschnüsse mittlerweile so weit verbreitet genutzt werden, dass die Menschen in den Herkunftsländern auf chemische Produkte umsteigen müssen. Also auch nicht ideal. Meine nächsten Versuche werden sich im Bereich Bad und Haushalt abspielen – und werde dann hoffentlich bald berichten können.

A dear friend who was in Bonn recently for a visit gave me the book „Besser leben ohne Plastik“ („A better life without plastic“… though I doubt you can find a translation). I haven’t managed to read it cover to cover but I like how it gives background information and then practical advice. By way of reading (parts of) it, I was also informed that the use of wash berries is so widespread by now that people in the countries of origin don’t have any left and need to use chemical alternatives. So that’s less than ideal. My next experiments will be from the bathroom and household chapter and I hope to be able to report on that soon.

Sign of the Kuuka Kafe in Riga, as found on their Facebook page

Abschließend gibt es noch einen Aktionstipp: am 15. September ist der World Clean Up Day und so ziemlich überall gibt es Aktionen. Für die Nordlichter unter euch: der NABU organisiert den Coastal Clean-up Day. Solltet ihr entlang des Rheins wohnen oder einen Ausflug ins Auge fassen, könnt ihr am Rhine Clean Up Day teilnehmen. Hier findet ihr die Ansprechpartner für die jeweiligen Städte.

Before I let you go, let me draw your attention to the World Clean Up Day on September 15, 2018. There are events in all kinds of places (I have checked only for those around here). One multi-country event is the Rhine Clean Up Day which is done in the Netherlands, Germany, Austria (?!) and Switzerland. The organizers still seem to be looking for focal persons in France and Liechtenstein in case you are around and interested.

Doch nun: schönen Abend noch!

But for now: enjoy your evening!

Barbara