A Day on the Way to and in… TRIBERG!


Zweiter Tag im Schwarzwald: Zeit für eine ordentliche Wanderung. Auch das Wetter sollte halbwegs mitspielen – zwar keine Sonne, aber auch kein Regen. Der Plan: von St. Georgen nach Triberg und dort zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands. So prahlt auf jeden Fall der Flyer. Der erste Teil brachte mich auf den gleichen Weg wie am Vortag – und ich schwöre, über Nacht sind neue Pilze gewachsen.

Second day in the Black Forest: time for a real hike. And the weather was not going to spoil it, either – no sunshine but also no rain. The plan: walk from St. Georgen to Triberg and see Germany’s highest waterfall there (or so the flyer boasts). I had already walked the very first part the day before – and I swear, new mushrooms had grown over night.

Sollte das überhaupt möglich sein, war der größte Teil der Wanderung noch einsamer. Nach einem wieder einmal sehr ausgiebigen Frühstück hatte ich auch ein Lunch Paket dabei, das ich im Guesthouse bestellt hatte. Die Neugier brachte mich bald dazu, mir das mal genauer anzusehen, aber es war derart umfangreich, dass die letzten Brote erst auf der Zugfahrt zurück verputzt werden konnten (okay, ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte kam noch dazwischen).

If at all possible, there were even fewer people around this time, at least for most of the hike. After another grand breakfast I got a packed lunch prepared by the guesthouse. I was soon curious to see what it all was – and it was so huge that I had the last sandwiches on the train back at the end of the day (okay, I also had to try a slice of Black Forest cake in the afternoon).

Dieses Mal gab es neben Wald auch weite Ausblicke mit oft wunderbarem Farbenspiel des Herbstlaubs.

This time there wasn’t only forest but also wonderful vistas and lots of beautiful fall foliage:

Die eifrigen Eichhörnchen waren zu fix, um sich fotografieren zu lassen, aber neben dem Tannenhäher gab es noch andere interessierte Typen am Wegesrand:

The busy squirrels were too quick to be photographed but in addition to the spotted nutcracker (sounds more fun in English than in German…) there were a few more interested characters along the way:

In Triberg angekommen ist es noch ein gutes Stück entlang der Hauptverkehrsstraße den Berg hoch – und es wird sehr touristisch. Für den Zugang zu den Wasserfällen muss man Eintritt zahlen, aber der weiter steil den Berg hochgehende Pfad entlang der ca. 160m Höhenunterschied, die die Fälle über sieben Stufen überwinden, ist gut ausgebaut und mit Infotafeln gespickt. Für einen Wochentag im November bei mäßigem Wetter war ziemlich was los – ich möchte mir das nicht im Sommer vorstellen.

When I reached Triberg I had to walk along the main road into the center of town – quite a steep affair already. You need to get a ticket to get access to the falls but at least the path along the falls (an incline of 160m) is well maintained and offers quite a few info posts. Considering that it was a week day in November with not exactly nice weather there was a sizeable crowd – I don’t want to imagine what it’s like in the summer.

Der Ort Triberg ist nicht so malerisch, wie er sein könnte – trotz der interessanten alten (?) Schilder:

Triberg itself is not as picturesque as it could be – despite the interesting old (?) signs:

Es ist nicht verwunderlich, aber es gibt eine Menge Souvenirläden – mal mehr, mal weniger hochwertig. Die Schnitzkunst steht in der Gegend hoch im Kurs und es gibt wirklich schöne Objekte, die allerdings auch ihren Preis haben. In einem Geschäft war ein Schild „Wir sind kein Museum, wir möchten Ihnen etwas schönes verkaufen.“ Es könnte also offenbar besser laufen, das Geschäft. Die berühmten Kuckucksuhren sind im Überfluss vorhanden. Ich würde zwar nie auf den Gedanken kommen, mir eine zu kaufen, war aber dann doch fasziniert von den verschiedenen „Szenen“, die da kreiert werden. Und wenn ich schon lange mit dem Gedanken spiele, mir eine Weihnachtspyramide zuzulegen – wieso dann keine Kuckucksuhr? So rein prinzipiell? Es bleibt bei „auf keinen Fall“, aber einen kleinen Eindruck möchte ich euch doch geben – vielleicht ist es ja was für euch?

It’s not surprising that there are a number of souvenir shops – sometimes more, sometimes less high quality. Carpentry is a craft traditionally practised here and there are really marvellous objects to be had but they are quite expensive. One store had a sign up „We are not a museum, we would like to sell you something nice.“ It seems business could be better. The famous cuckoo clocks can be found in abundance. I would never consider getting one but was still fascinated by all the „scenes“ that were created. And as I’ve been thinking about getting a Christmas pyramid for years already – why not a cuckoo clock? In general, I mean? I rest with my „no way!“, but I would like to show you a few. Maybe you fall in love?

Es gibt auch, hm, zeitgenössischere Ausführungen:

There are also more contemporary designs:

Schon im Dunkeln wieder in St. Georgen angekommen, konnte ich den Kunsthandwerk-Markt natürlich nicht links liegen lassen, aber ich habe mich am Riemen gerissen. Rechtschaffen müde bin ich dann auch recht bald ins Bett gefallen…

It was already dark when I got back to St. Georgen but of course I couldn’t skip the crafts show they had that night. But relax, I was a good girl. Soon after reaching the guesthouse I crashed and had a good night’s sleep…

Barbara

2 Kommentare zu “A Day on the Way to and in… TRIBERG!

  1. Marvelous day, yes! Thanks for sharing especially mushrooms and waterfall. I heard that Germans don’t buy cuckoo clocks, only tourists from the rest of the world.

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  2. When I was a little girl my Swiss grandmother had a cuckoo clock and I loved it… Each hour either the girl would appear or the boy… Wonder what hapened to it??? Fabulous photo and I can’t get over that packed lunch!!

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