Bastelecke! Creative corner!

Das wird ein zweisprachiger Blogeintrag, denn das muss ich mit ALLEN teilen 🙂
This is going to be a bilingual blog entry as this has to be shared with ALL 🙂

Gestern erst ein Eintrag mit der Vorstellung meiner tollen Lampe (die mich wirklich jeden Abend aufs neue fasziniert) und nun geht es gleich weiter. Ich kann nur sagen: es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Frequenz der Einträge und dem Grad meines Wohlbefindens!
It was only yesterday that I posted an entry introducing my great new lamp (which just doesn’t cease to amaze me, night after night) and here we go again. It’s all I can say: there is definitely a correlation between the frequency of entries and the degree of my well-being!
Zum Überblick und besonders für diejenigen unter euch, die die Wohnung tatsächlich kennen folgt ein Foto mit einem Blick aus meinem Wohnzimmer ins Ess- und Bastelzimmer…
Have a look at a picture I took in my living-room, looking towards the dining- and creative room – to give you an idea about the general set-up and in particular for those of you who actually know the apartment…
Man schreitet also durch den Türrahmen, wendet sich nach links und sieht…
You step from one room to the next, turn left and see…

Tadaaaaaa! 🙂
Die Beleuchtung ist noch nicht das, was sie sein soll und diverse Behältnisse fehlen noch… aber ich bin BEGEISTERT. Wie ihr vielleicht merkt 🙂
The lighting isn’t what it’s supposed to be yet and some boxes are still missing… but I can hardly contain my excitement. As you can tell 🙂

Ha!
Barbara

Pusteblume und Pflaumenkuchen

Lang, lang ist’s her seit ich mich hier betätigt habe – und das ist ja selten ein gutes Zeichen. Es war viel zu viel los und wie öfter im Sommer stelle ich fest, dass es mich zwar nicht in die Ferne zieht, aber ich trotzdem ein paar Tage Urlaub hätte planen sollen. Ich muss mal wieder runterkommen. Oh, what shall’s. Der eine oder andere kommt.

Dabei gibt es ja von der raumausstatterischen Seite her heftigste Neuigkeiten. Ja, ich war in der Zwischenzeit auch mal wieder frauentauglich im schwedischen Möbelhaus und habe besorgt, worüber ich wirklich lange nachgedacht habe: eine Lampe mit einem Durchmesser von 80 cm. Selbst bei meinen hohen Altbaudecken (es ist jetzt amtlich: 3,10m) schien mir das gewagt, eher eine Idee, um die sich eine Treppe wendeln sollte oder so. Erst hieß es, dass das Modell ab Oktober auch mit 50 cm Durchmesser zu haben sein wird und ich wollte warten, es nicht wagen. Dann hatte ich Besuch u.a. aus München und man überzeugte mich, dass dieses Modell wirklich das einzige sei, was meinem Wohnzimmer noch fehle zur Perfektion. So kann ich denn sagen, dass – auch wenn der eine Fenstersturz verputzmäßig immer noch Ärger bereitet – die Perfektion nun erreicht ist. Überzeugt euch selbst:

Es waren ungefähr 200 Einzelteile zusammenzufügen, und das zumeist auf der Leiter, da man die Lampe anbringen musste, um sie zusammenzubauen. Bis zum allerletzten Moment war ich skeptisch, aber schon mit der zuerst eingesetzten Energiesparbirne war ich angetan. Den vollen, atemberaubenden Effekt erzielt man allerdings nur mit einer „richtigen“ Glühbirne. Ich kann das ökologisch vertreten: vorher waren es drei Birnen à 60 Watt, jetzt ist es eine à 75 Watt. Der Mut zum außergewöhnlichen hat sich also gelohnt. Wie man diese Lampe hin und wieder reinigt, überlege ich mir dann, wenn es sich nicht mehr umgehen lässt…
Doro hatte ein modellmäßig passendes Regal fürs Esszimmer abzugeben und nachdem Dank Katja nun auch der Basteltisch steht sowie ein erstes Regal wird auch diese Ecke langsam. Es wird aber auch sowas von Zeit! Denn auch wenn ich kreativen Output an der Wohnung habe, so fehlt mir wohl doch auch das Basteln… Dabei wollte ich doch wenigstens im August am Wettbewerb der schönsten 5 Weihnachtenskarten mit Schneeflocken teilnehmen. Die Zeit läuft mir davon 😉 Der Bastelecke gegenüber ist eine Werkzeug- und „alles mögliche“-Ecke untergebracht, u.a. wie es den Anschein hat, eine Zweigstelle meines Lieblingsdrogeriemarkts. Jetzt, wo ich mal alles an einem Platz habe, sehe ich erst, was ich alles habe. Muss da wahrscheinlich vor dem Jahreswechsel nicht mehr hin.
Heimlich, still und leise ist wohl auch das Ende der Beerensaison gekommen. In Verzweiflung darüber habe ich gestern einen kleinen Korb Pflaumen gekauft und mich dem Backen eines Pflaumenkuchens gewidmet. Es wurden dann zwei. Darüber hinaus habe ich zum ersten Mal seit Wochen, nein, man kann sagen: Monaten, wieder mal zwei Tage in Folge gekocht, heute soll der dritte werden und ab Montag steige ich wieder ein bei den Anonymen Dicken. Sämtliche Ziele des Sommers sind hinfällig geworden, erst wegen Chaos in der Küche, dann wegen Sehnenscheidenentzündung: kein Sport seit Mitte Juni und in der ewig währenden Schonphase habe ich die Anstrengungen, die ich dennoch unternommen habe, lieber in andere Dinge als das Schnipseln von Gemüse investiert. Am Dienstag stehe ich zum ersten Mal wieder auf dem Badminton-Court und hoffe, dass es probeweise eine Stunde gut geht. Vielleicht muss ich nur den Rat, den ein ganzkörpertätowierter Pseudo-Pysiotherapeut neben dem Bücherschrank auf der Poppelsdorfer Allee in sein Mobiltelefon schrie, befolgen: „JA! JENAU! Dann musste gucken, dat der Schmerz sich erholt. Weisste Bescheid.“

Schönen Restsonntag – da endlich die TATORT-Sommerpause vorbei ist, wird das schon werden!
Barbara

Pino A4

So. Ordentliches Licht hatte ich zum Fotografieren des Essbereichs in Zimmer Nr. 2 immer noch nicht, aber ich habe mich entschlossen, trotzdem ein Update zu bringen. Der Anstrich in „pino A4“ ist erfolgt und die dazu gewählten Vorhänge sind der Hammer! Größtenteils steht auch der Rest des Zimmers… nur meiner Bastelecke, die mit pino A2 abgesetzt ist, fehlt noch das zentrale Element: der Tisch. Aber der wird am Montag geliefert.

Vielleicht bin ich dann auch weniger unschlüssig, wo ich mich aufhalten soll… momentan passiert es häufig, dass ich vielleicht 10 Minuten auf der Couch vorm Fernseher sitze und dann aber denke, ach, geh doch noch mal rüber, da ist’s doch auch so schön. Und nach weiteren zehn Minuten wieder zurückkehre usw. 🙂 Es stellt sich nun auch schon seit längerem die elementare Frage: wo wird der Weihnachtsbaum stehen?? Übermorgen ist schon August und dann sollte man sich so langsam klar werden über die Dinge… Eindeutig ist jedoch, dass er endlich mal so ausladend sein darf, wie er will. Und vielleicht bleibt noch Platz für die schwedische Tradition des drumherum Tanzens!

Apropos schwedisch… heute habe ich einen einerseits faszinierenden, andererseits schockierenden Besuch im Möbelhaus meines Vertrauens hinter mich gebracht. Angereist mit dem ÖPNV spielte es sich wie folgt ab:

* 15:35 Uhr Durchschreiten der Eingangstür
* 15:55 Uhr Angabe der Uhrzeit auf meinem Kassenbon
* 16:05 Uhr Erhalt der Ware an der Ausgabe
* 16:08 Uhr Zahlung am Transport-Service-Schalter
* 16:12 Uhr Verzehr eines Hotdogs
* 16:20 Uhr Einstieg in einen verspäteten Bus der Linie 135
* 17:25 Uhr Ankunft in den eigenen vier Wänden

Irgendwie wahrscheinlich der Traum aller Männer, aber mit Probesitzen von Sesseln, der langwierigen Entscheidungsfindung was die Farbe der Sitzkissen angeht, dem Kauf der 38. Packung Servietten sowie der Saisonration Teelichter (Vanilleduft), nicht zu vergessen einem gemütlichen Verzehr der charakteristischen Fleischbällchen hat es doch mehr was von einem sozialen Event. Beim bald anstehenden nächsten Fall auf JEDEN Fall wieder!

Schönes Wochenende
Barbara

Murphys Gesetz

Murphys Gesetz ist eine Art Lebensweisheit, die da lautet:

Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.

Die letzten zwei Wochen im Leben der Barbara K. waren eine Fallstudie, die auch zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Mail noch nicht abgeschlossen ist.

Wo fange ich an… vielleicht mit meiner schon sehr viel länger anhaltenden, nun aber diagnostizierten Sehnenscheidenentzündung, die weiter die Renovierungsarbeiten stark behindert und mich zur Delegation aller möglichen Arbeiten zwingt. Am Donnerstag Abend zum Beispiel musste ich feststellen, dass Bohren mit links und ganz oben auf einer Leiter keine gute Idee ist. So hatte ich mich dann auch gefreut, per Vermittlung durch eine Bekannte jemanden gefunden zu haben, der mir die Decke im zweiten Zimmer streichen würde – denn auch das geht gar nicht mit links. Der kam, sah die Höhe der Decke und befand, dass das nun doch nicht ginge. Da war ich aber dann schon soweit, dass ich mich nur noch fragte, wie ich überhaupt davon hatte ausgehen können, dass das klappen würde. Wo doch sonst alles zusammenklappt. Es eilte Winni zu Hilfe, schon am folgenden Tag, und so kam ich nicht nur zu einer gestrichenen Decke, sondern auch zu nie dagewesenen Einblicken in Braunfäule bei Rubinien, was passiert, wenn ein Verkehr eröffnet wird und vielem anderen mehr. Ein ausgesprochen kurzweiliger Abend. Um das Bohren kümmerte sich Dirk und Ruth nahm sich dem Aufrauen und Streichen der Fußleisten an.

Zwischendrin verbrachte ich den großen Teil eines Wochenendnachmittags im dunklen Waschkeller, der immerhin kühl war. Dort war ich mit einem Buch vor der altersschwachen Waschmaschine platziert und versuchte ca. sieben Mal, sie zum Schleudern zu bewegen. Sie tat es nicht. In Anbetracht der Tatsache, dass sie wahrscheinlich schon 35 Jahre auf dem Buckel hatte und ich glaube, dass sie schon länger nicht mehr aufgeheizt hatte, was ich geflissentlich ignoriert hatte, entschloss ich mich zum Kauf einer neuen Maschine. Man KANN, wenn man WILL, bis zu 2000 Euro für eine Waschmaschine ausgeben. Das war mir neu und ich würde wohl eher in einen Kleinwagen investieren. So wurde es eine günstigere, „mit der können Sie nichts falsch machen“. Die Studentin von obendrüber, die sie immer mit benutzt, war glücklicherweise am Tag der Anlieferung da und regelte das, so dass ich nicht auch noch einen Tag Urlaub nehmen musste. Der erste Waschgang war ein Erlebnis und als ich so Afghan-Style vor der Maschine hockte und den stillen Schleudergang beobachtete, kamen mir fest die Tränen vor Erleichterung. Vielleicht stelle ich sie doch ins Wohnzimmer?!

Bevor die alte Waschmaschine den Geist aufgab, ruinierte sie mir noch zwei Sätze Vorhänge, die ich für’s Wohnzimmer gkauft hatte und färben wollte. Dass ich überhaupt auf den wahnwitzigen Gedanken verfiel, färben zu wollen, lag am Einfluss einer Kollegin, mit der ich im schwedischen Möbelhaus unseres Vertrauens unterwegs war. Die gibt nicht auf und möchte das nun nochmal probieren. Ich bin gespannt…

Durch die Anschaffung der Waschmaschine gibt es nun keine neuen Regale fürs Wohnzimmer, aber trotzdem muss ich bald nochmal zu besagtem Möbelhaus, denn der Basteltisch steht noch aus, das Herzstück der Renovierung sozusagen! Ich kann es nicht erwarten. Die amerikanischen Bastel-Cracks, deren Seiten ich regelmäßig aufsuche, sind nun in die offizielle Produktion der Weihnachtskarten 2010 gegangen und dann muss ich bald sehen, dass es auch bei mir losgeht 🙂

In so einem Zustand der technisch bedingten mangelnden Kommunikationsfähigkeit ist es noch schöner als eh, fast täglich eine Postkarte von irgendwo aus der Welt im Briefkasten zu finden, die einem dann, wie zum Beispiel im Fall des 19-jährigen Evgenij aus Weißrussland, ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Der schrieb, er sei Fußballfan und habe bei der WM den Deutschen die Daumen gedrückt. „And in case of defeat, the octopus Poul was guilt.“

So nebenher geht das Leben em Veedel weiter… heute morgen war im Supermarkt neben den Einkaufswagen ein Hund angeleint, der mich direkt an Tricky Woo erinnerte – aber dann nicht von einer Mrs Pumphrey abgeholt wurde, sondern von einem bierbauch- und schnurrbarttragenden Original im Blaumann, der gurrte: „Na, Liebschen, jehste jetz wieder mit no Hus?“

Schönes Wochenende
Barbara

Der Bann ist gebrochen

Mensch, was hat das jetzt gedauert. Nachdem ich das erste Zimmer – welches das Wohnzimmer war und ist – gestrichen hatte, teilte mir mein rechtes Handgelenk unmissverständlich mit, dass jetzt eine Pause einzulegen sei. Klar. Ich wollte wieder alles schnell fertig machen und im Ergebnis dauert nun alles länger. Eine Woche lief überhaupt nichts. Auch am zweiten Zimmer konnte ich mit dem Boden nicht anfangen, denn der orange Baumarkt, der alles weiß, hatte die Versiegelung nicht mehr auf Lager. Aber der müsse quasi täglich wieder reinkommen. Und quasi täglich kam ich auf Stippsvisite. Bis ich nochmal nachfragte und mir ein freundlicher Herr mitteilte, der käme nie wieder rein, sie hätten ihn nämlich aus dem Programm genommen. Wunderbar. Auch alle anderen Baumärkte der Umgebung, orange oder anders, führen ihn nicht mehr. Aber im Internet findet man ja alles, so auch diese Versiegelung – nur zu welchem Preis. Nun gut…

Wohnzimmerliche Farbpalette - Living room color range

Gestern konnte ich dann trotz der Hitze nicht mehr anders und musste wieder was tun. Die Hauptwand hatte ich schon nicht mehr ordentlich gestrichen, wie ich hinterher feststellte. Wahrscheinlich hatte die Hand schon heimlich still und leise den Dienst quittiert. Da bin ich also gestern nochmal drübergegangen und kann nun aus meinem Wohnzimmer berichten, das sich doch auch tatsächlich schon wieder wie eins anfühlt 🙂 Ich bin mir noch nicht ganz darüber im Klaren, wie ich die Möbel alle stellen will, aber das ist erstmal zweitrangig. Und aubergine- oder brombeerfarbene Gardinenschals von 300cm Länge zu finden, und dazu noch bezahlbar, ist auch deutlich schwieriger, als ich gedacht hätte. Und eine Lampe. Aber das sind erstmal alles Nebensächlichkeiten. Morgen kann ich anfangen, das Schlafzimmer zu entrümpeln und dann wird alles noch besser. Was nämlich in diesem Durcheinander übrigens gar nicht mehr funktioniert, ist das Engagement bei den Anonymen Dicken – dieses Chaos lässt mich viel zu oft auch vor der Küche zurückschrecken und eine Pizza bestellen. Und die irgendwo vergrabene Waage lässt mich das auch alles wunderbar ignorieren.

Mein Freitagabend - My Friday night

Besagte Versiegelung kam heute per Spedition an, so dass ich auch da loslegen konnte – morgen dann die zweite Schicht und Sonntagmorgen noch die dritte, bevor ich mich aufmache Richtung Belgien, wo ich am Montag eine Etappe der Tour de France verfolgen werde. Ich bin mal gespannt und werde natürlich berichten. Das gibt meinem Handgelenk denn auch wieder Ruhe, denn nach den Arbeiten heute ist es wieder mit ordentlich Salbe elastisch verbunden für die Nacht und auf Kühlakkus ruhend, während Ghana laut meines Tipps bitte mit 7:6 im Elfmeterschießen erfolgreich sein sollte.
In diesem Sinne…
schönes Wochenende und morgen ordentlich Daumen drücken!
Barbara

Cassis 04

Das Regenwetter kommt meinen Renovierungsbestrebungen ja insofern entgegen, als dass ich nicht ständig genervt bin, dass ich nicht draußen sein kann… aber heute war es so „usselig“, dass ich fast das Gefühl hatte, die Farbe trocknet kaum. Nach stundenlangem Beobachten jeder Einzelheit der Hochzeit im schwedischen Königshaus habe ich gestern Abend noch erfolgreich die Decke weiß gestrichen, so dass ich dann heute mit den Wänden loslegen konnte.
Es sollte ein helles Altrosa sein und im Baumarkt hieß das dann Cassis 04. Und es ist farblich genau so, wie ich mir das vorgestellt habe. Heute musste dann auch die Sandsammlung dran glauben – und wurde wie millionenschwere ägyptische Grabbeigaben quasi aus dem Ausstellungsraum entfernt. Wahrscheinlich morgen sind sie nach gründlicher Reinigung dann wieder der Öffentlichkeit zugänglich 😉

Einen guten Start in die Woche wünscht
Barbara

Priorität am Bau

Mensch, schon der dritte Eintrag innerhalb von 24 Stunden (ja, weiter unten gucken lohnt sich auch!) – aber das kann ich ja, nachdem nun das eine Zimmer kommplett leer und mit der ersten Schicht Versiegelung versehen ist, keinem vorenthalten.
Viel Spaß heute Abend!
Barbara