Regenzeit / Rainy Season

Falls es jemand bislang nicht bemerkt haben sollte: es regnet. Und ich habe den Eindruck, dass allein in den letzten drei Tagen der Regen eines halben Jahres niederging. Und der Sommer, übrigens, war letzte Woche Dienstag. Oh, ich bin genervt. Und heute wurde dann auch gleich mein Versuch, wieder einzusteigen, torpediert. Der Bäcker erdreistete sich, keine Salate im Angebot zu haben…

In case you haven’t noticed: it’s raining. And it looks like we’ve had the rain of half a year come down over the past three days. And by the way: summer happened last Tuesday. *AAAARGH!!* Today I had wanted to get into THE COMPETITION again but that was sabotaged by the bake shop. They dared not to have salads on offer…

Ich kann ja auch schadenfroh sein, aber dass auch Dirks Kurve wieder den Berg hochgeht, muss ja nun nicht sein. Er wies darauf hin, dass eine Woche mit einem 60. Geburtstag und einer Doktorfeier, noch dazu in Bayern und der Pfalz, einfach kaum eine andere Entwicklung zuließen. Irma weilt noch auf Sardinien – und plant, ohne Gewichtszunahme wieder zu kommen. Na, viel Glück…

I admit I can feel schadenfreude every now and then but it really wasn’t necessary for Dirk’s curve to point upwards again as well. He mentioned that a week celebrating a 60th birthday and a dissertation, in Bavaria and Palatinate of all places, didn’t leave much room for another development. Irma is still vacationing on Sardinia – and is planning to return without a weight gain. More power to her…

Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in die neue Woche!
I hope you all had a good start into the new week!
Barbara

Besuch / Visitors

Ja, hallo erstmal! Da bin ich wieder… nach einer Woche der Abwesenheit. Und das war so: ich hatte besseres zu tun! Ich hatte Besuch von einer langjährigen Freundin mit ihren beiden Kindern. Sie waren so ziemlich genau eine Woche hier und haben mein Leben entführt 😉

Well, hello! I’m back… after a week’s absence. And this is how it happened: I had better things to do! A longtime friend was here for a vacation with her two little ones. They stayed for a week and abducted my life 😉

Es ist gut, eine große Wohnung zu haben. Mein Wohn- und mein Esszimmer hatte ich komplett abgetreten und das war gut so, denn es stellte sich heraus, dass ich es mit zwei ausgesprochen kreativen Besuchern zu tun hatte, die besonderen Gefallen an meiner Bastelecke gefunden haben. Dummerweise habe ich die unglaubliche Elchkartenkreation, die vollkommen ohne mein Dazutun entstanden war, nicht mehr rechtzeitig fotografieren können… sie befand sich leider schon auf dem Postweg zur Lehrerin. Aber auch die anderen Kreationen können sich sehen lassen, oder??

It’s good to have a large apartment. I had surrendered my living and dining rooms completely and it was good I did as it turned out I dealt with a highly creative bunch who delved into my creative nook. Stupid enough, I forgot to take a picture of the marvellous moose card creation (which was done when I was absent, mind you) before it was well on its way to the teacher. But the other creations are also quite something, aren’t they?

Fette Fische… ich muss ja sagen, der pink geschminkte Mund des orangen hat was…

Fat fishes… but I have to say that I love how the orange one applied pink lipstick…

Eine Prinzessin hoch zu Ross, begleitet von wundersamen Wesen auf fliegenden Teppichen und einer fliegenden Schildkröte, die zu trällern scheint (Bedeutung nicht gesichert).

A princess on horseback accompanied by strange creatures on flying carpets and an air-borne turtle who seems to be singing (meaning wasn’t verified).

Hier interpretierte ich ja anfangs vollkommen falsch: es handelt sich im rechten Bildteil NICHT um Pferdeäpfel und die von ihnen ausgehende Duftwolke, sondern um Steine und eine Staubwolke, die der galoppierende Vierbeiner hinterlässt.

And here’s where I went totally wrong: to the right you do NOT see pieces of horse dung and the smelly cloud emanating from them but in fact rocks and the dust cloud left behind by the gallopping quadruped.

Zwei Nachmittage konnte ich mich im Büro auch freischaufeln, von dem wir einen zu dritt in den Rheinauen verbracht haben. Das war ein voller Erfolg, auch wenn ich anfangs das Gefühl hatte, es könnte im Desaster enden. Das große Labyrinth musste erforscht werden. Kaum waren die Karten gekauft, schon waren die Kinder verschwunden und ich dachte nur „Uh-oh, war das ein cleverer Schachzug??“ Nur um wenige Minuten später folgendes Bild zu sehen… und selbst noch EWIGKEITEN durch das gelbe Chaos zu suchen. Nun ja, genau gesagt, mussten sie runterkommen, und mich leiten.

I was able to take two afternoons off one of which the three of us spent in Park Rheinaue. It was a great success even though I felt disaster looming at the start. The girls wanted to tackle the great labyrinth. I had hardly purchased the tickets when they were off and all I could think was „Uh-oh, was that a clever move??“ Only to get the following view moments later… while I kept searching my way forever and a day. Actually, to tell you the truth, they needed to come down to guide me.

Musste ich mich zu Beginn noch von Freunden und Kollegen zur Lage und Ausstattung von Spielplätzen beraten lassen, so bin ich da jetzt voll informiert – auch wenn ich das Gefühl habe, an einem warmen Tag reicht auch ein Brunnen, um mind. drei Stunden Spaß zu haben. Aber das Wetter ist ja nicht immer gut…

I had consulted friends and colleagues about the location and facilities of playgrounds but now I’m a pro myself – even though I got the feeling that on a warm day, all you need is a fountain to have three or more fun-filled hours. But then, the weather isn’t always perfect…

Nach einem aktiven Tag heute ist meine Wohnung nun wieder im Barbara-Modus, die Wäsche ist gewaschen, die ersten Flaschen Kirschlikör sind abgefüllt – und da man die guten Kirschen ja nicht wegwerfen kann… Es schreit nach einer Fortsetzung. Alles in allem auf keinen Fall ein Grund zur Verzeiflung… aber der Playmobil Schäfer hatte wohl einfach zu lange in einer Kiste gesessen und gewartet – und war dann überfordert.

I’ve had a very active day today resetting the apartment into Barbara mode, doing laundry and bottling the first cherry liqueur – and as you can’t throw out those great cherries… It calls for a sequel. All in all it’s really no reason to get desperate… but the Playmobil sheperd had been sitting in a box too long I suppose – and was then totally overwhelmed.

Einen schönen Restsonntag wünscht
Have a nice Sunday!
Barbara

Diät-Ferien / Diet vacation

Tja, Dirk und Irma sind in Urlaub, das heißt, es gibt keine aktuellen Gewichtswerte. Und bei mir bleibt die Null-Linie.

Dirk and Irma are on vacation so there are no new values to enter into the graphic. And for me there’s the flatline anyway.

Ich weiß jetzt jedoch Gott sei Dank, warum das alles nicht klappt. Eine Freundin aus Yorkshire hat mich aufgeklärt:

At least a friend of mine from Yorksire finally shed light on why it just doesn’t work for me these days:

I don’t know WHY I didn’t figure this out sooner!!!! It’s the shampoo we use in the shower!
When I wash my hair, the shampoo runs down my whole body, and (duh!) printed very clearly on the shampoo label is this warning,

„FOR EXTRA VOLUME AND BODY.“ NO wonder I have been gaining weight!!!

Well! I have got rid of that shampoo and I am going to start using Sunlight dishwash liquid instead.

Its label reads,

„DISSOLVES FAT THAT IS OTHERWISE DIFFICULT TO REMOVE.“
Problem solved!

Eine schöne Woche wünscht
Have a nice week
Barbara

Invasion

Es muss sich schon rumgesprochen haben, dass bei mir literweise Köstlichkeiten auf der Anrichte vor sich hin reifen. Ich kam gerade noch rechtzeitig, bevor sich dieser „Flip“ Zugang verschaffen konnte… und nun sind die Köstlichkeiten doch wieder außerhalb des Blickfelds gelagert. Nur zur Sicherheit.

I’m sure he heard it on the grapevine: about the delicious liquids that are ageing on my kitchen sideboard. I was just in time and prevented this grasshopper from gaining access… and now I’ve stored them out of sight again. Just to be sure.

Aber dann… hab ich ihn mir genauer angesehen. Ich weiß ja nicht, welche Größenordnung Insekten erreichen, da wo ihr so wohnt – aber so große Grashüpfer habe ich hier noch nicht gesehen. Das lässt mich vermuten: er war schon wieder auf dem Rückzug und meine Köstlichkeiten haben ungewöhnliche Effekte?? Aber vielleicht ja nur bei Insekten…

But then… I had a close look at it. I don’t know what size insects grow to where you are but this is decidedly larger than anything I’ve seen hereabouts when it comes to grasshoppers. Which makes me wonder: maybe he was already on the retreat and said delicacies have unusual effects?? Maybe only on insects…

Ich hätte fragen sollen, was am besten war – die Aprikosen sind jetzt auch untergebracht…

I should have asked what he liked best – the apricots are also taken care of now…

Barbara

Theater Tipp (German only)

Am vergangenen Samstag war ich im Theater – „Gut gegen Nordwind“ wurde gespielt. Es war ein wohlüberlegtes Geburtstagsgeschenk, denn Schenkerin und Beschenkte hatten das dazugehörige Buch von Daniel Glattauer beide gelesen und genossen. Und fragten sich beide, wie um alles in der Welt man einen e-Mail-Wechsel auf die Bühne bringen will. Nur soviel: es geht! Und es hat viel Spaß gemacht, so dass ich hiermit eine Empfehlung aussprechen möchte für:

Es wird in o.g. Theater noch bis 31.07. gegeben und dann ab September wieder. Und nun, da ich wieder weiß, wie es ausging, will ich mir vielleicht doch die Fortsetzung besorgen…

Viele Grüße
Barbara

Null-Linie / Flatline

Ich bin ausgestiegen. Beziehungsweise: ich habe eine Waagenpause eingelegt. Irgendwie muss ich das mit der Schokolade wieder auf die Reihe kriegen – dann steige ich wieder ein. Bis auf weiteres erscheint für mich eine Null-Linie und ich finde hoffentlich einen Weg zurück, bevor mir Dirk und Irma davoneilen.

I dropped out. Or rather: I went into a break from the scales. Somehow I have to get this whole chocolate thing straightened out – and then I’ll return with a vengeance. For now the graphics show a flatline for me and I hope to get back on track before Dirk and Irma leave me behind in the dust.

Die Rückkehr des Sommers könnte helfen… Aber die Wettervorhersage gerade schien ja fast mit psychologischer Betreuung vorbereitet worden zu sein. Voller Elan wurde verkündet, dass die Temperaturen morgen WAHNSINNIGE 20 Grad erreichen werden und weiter steigen, bis auf UNGLAUBLICHE 24 Grad am Donnerstag, „T-Shirt Wetter“! Dass es gleichzeitig regnerisch bleibt, wurde verschwiegen. Naja.

The return of the summer would be helpful… But apparently the forecast from a few moments ago was prepared with psychological support. It was presented with vigour, the top news being that tomorrow’s temperatures will reach a CRAZY 20C and continue to climb to an AMAZING 24C by Thursday, „T-Shirt weather“! They failed to mention, though, that the rain will stay. Oh well.

Eine gute Woche wünscht
Have a good week!
Barbara

Der Küchen-Hammer / The kitchen hammer

Ich glaube, es liegt daran, dass wir vom Juni direkt in den Oktober katapultiert wurden, dass ich mich in der letzten Woche zu nichts aufraffen konnte. Auf dem Weg zum Theater gestern Abend ging es nicht ohne Schal und heute dann die Krönung: 24. Juli und ich sitze hier im dicken Pulli und hab mir eine ganze Kanne heißen Tee gemacht.

I think I was so tired and uninspired all last week because we were beamed from June right into October. When we walked to the theater last night I needed to bring a scarf and then to top it all off I’m sitting here today in a warm sweater and made a whole pot of tea.

Und während mein Tee so vor sich hinzog und ich in der Küche stand, fiel mein Blick auf ein dort neues und in den letzten Wochen immer mal wieder gebrauchtes Utensil: den Hammer. Nein, es waren keine Bausätze schwedischer Herkunft zusammenzusetzen (oder sperrmüllgerecht zuzubereiten). Nein, es waren auch keine Bilder anzubringen. Oder Handtuchhaken.

And while my tea was in the making and I was standing in the kitchen I noticed a new (new to the kitchen) tool that has been put to use numerous times over the past weeks: the hammer. No, I didn’t have to assemble any furniture sets of Swedish origin (neither were they to be prepared for bulky waste pick-up). No, there weren’t any pictures frames to put up. Or towel hooks.

Nein, ich bin in die Produktion diverser Fruchtliköre und eines Rumtopfs gegangen. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Der Pflaumenlikör zur linken ist das bislang letzte Produkt. Und ich sage bislang, den als nächstes schwebt mir was mit Aprikosen vor. Es bleibt die Frage nach dem Hammer.

No, I’ve started producing all kinds of fruit liqueurs and a large pot of fruit in rum. And this is ongoing. The plum liqueur to the left is the most recent addition. And I say most recent as I now have apricots on my mind. But there’s still the question about the hammer.

 

Mit dem Rumtopf fing es an – wollte ich immer mal einen ansetzen. Ich kann den ersten Advent, an dem man ihn dann „traditionell“ anbricht, kaum erwarten. Ist ja aber wieder früh dieses Jahr 😉 Und dann machte ich mir einen Abend Pfannkuchen mit frischen Sauerkirschen. Und es blieben welche übrig. Rum war noch da, Rohrzucker auch. Zimt- und Vanillestangen, auch Nelken. Und so kam es zur ersten Flasche Kirschlikör. Aus den Rezepten war dann zu ersehen, dass die Kerne für den Geschmack wichtig sind – einige machen es so, dass die Kirschen gar nicht entsteint werden. Da das meine schon waren, hielt ich mich an ein anderes Rezept, nach dem die Kerne zu zerhacken waren. Der in Frischhaltefolie gewickelt Hammer hat es geschafft…

It all started with the pot of fruit in rum – I’d always wanted to try that. And so I’m getting kinda impatient already. But it will be early again this year 😉 And then one night I made pancakes with fresh sour cherries. And some were left over. I had some rum left, brown sugar, too. Cinnamon and vanilla sticks, cloves as well. And so the first bottle of cherry liqueur came about. None of the recipes I studied failed to mention that the cherry pits were important in the process – some recommend not to pit the cherries in the first place but as I had already done that I went for the other option: breaking them up. The hammer covered in saran wrap did the job…

Jetzt also warten, warten, warten… und vielleicht noch das eine oder andere Gefäß besorgen. Wenigstens stehen sie bei den Temperaturen auf der Küchenanrichte schon kühl…
Schönen Restsonntag!

And now it’s waiting, waiting, waiting… and maybe getting another bottle or two. With the current temperatures at least they’re cool enough just standing on the kitchen sideboard…
Have a nice Sunday!

Barbara

Der Teufel / The Devil

Auch, wenn ich den Link schon an einige per Mail verschickt habe… er muss auch hier verewigt werden. Ihr ratet nie, wofür dieser Werbespot ist… nicht bis zur allerletzten Einstellung. Viel Spaß!

Even though I’ve e-mailed the link to some of you already it does need to also be published here. You’ll never guess what this commercial is for, until the very last scene. Enjoy!

Dirt Devil-The Exorcist from MrPrice2U on Vimeo.

Japan!!!

Quelle / Source: http://www.tagesschau.de

Japan ist Weltmeister! Ich hatte zwar nicht auf sie getippt und damit einen Podiumsplatz im Tippspiel verzockt, aber nachdem ich ca. 36 Stunden in mich gegangen war, hatte ich mich entschieden: ich würde Japan zum Sieg schreien. Die Entscheidung war besonders wichtig, da ich ja mit meiner Schwester in Frankfurt vor Ort war.

Japan won the World Cup! I did not set my bet on them and thereby lost the fight to reach the top three of our betting pool but after I had mulled over the decision for about 36 hours I made up my mind: I would be cheering for the Japanese. The decision was of particular importance as my sister and I were right there in Frankfurt!

Mit den Fan-Artikeln und der ständig wiederkehrenden Frage „Was soll ich nur anziehen??“ war es etwas schwierig. Nach dem Viertelfinale hatte ich mich bereits schwedisch eingedeckt, große Fahnen und alles. Als ich dann nach dem Halbfinale wieder den bekannten 1-Euro-Laden betrat, fragte der freundliche Herr schon: „Brauchen Sie wieder Schwedenfahnen?“ Nein, dieses Mal ginge es mir um Japan und er begann fieberhaft zu suchen. Aber leider ohne Erfolg. Aserbaidschan, Chile oder auch die DDR waren im Angebot, aber nicht Japan. So entschied ich mich für weiße Jeans und weißes Shirt und quatschte einer Kollegin ein rotes Amulett ab (natürlich nur vorübergehend). Aber eigentlich wäre ein Kimono angesagt gewesen…

It was tough to find matching fan equipment and of course there was also the question: „What should I wear??“ I had gone all Swedish after the quarter finals already, large flags and all. Then when I went to the 1-Euro store again after the semi-finals the nice gentleman welcomed me: „Do you need more Swedish flags?“ No, this time it was about Japan and he started a frenzied search. Alas, to no avail. Azerbaijan, Chile or also the GDR were available but not Japan. So I decided on white jeans and a white T-shirt and talked a colleague into giving me her red amulet (of course only temporarily). But really we should have worn kimonos…

Mit der Anreise war es wieder mal nicht so ganz einfach und nach einem irren Umweg über den Frankfurter Flughafen erreichten wir nach einer Straßenbahnfahrt vom Uni-Klinikum aus dann doch noch die mir unter dem sympathischen Namen Waldstadion bekannte Sportstätte. Wie es zu dem Namen konnte, blieb uns auch nicht lang verborgen, als wir uns mit einer großen Masse gut gelaunter Fans zum gelben Bereich vorarbeiteten.

It wasn’t all that easy getting there once again and after a crazy detour via Frankfurt Airport we finally reached the stadium after a tram ride from the university hospital. The stadium used to be known as the Forest Stadium which I now know why. We had a nice little stroll in the woods following the masses headed for the yellow seating area.

Im Gegensatz zu Erfahrungen an anderen Spielorten hatten die Volunteers hier den Überblick – wenn man sich auch für eine Bratwurst 40 Minuten anstellen musste. So blieb aber Zeit, die verschiedenen Fan-Outfits zu bewundern… so viele mehr hätte ich gern fotografiert, ob nun den Mann mit dem Wikingerhut, dessen Hörner einmal mit der japanischen, einmal mit der amerikanischen Flagge versehen waren oder den japanischen Fan, der einen Hut trug, an dem elf Barbiepuppen im Nationaltrikot angebracht waren.

We had made some disappointing experiences with volunteers in other cities but those here really had an eye on everything – but you still had to queue for 40 minutes to get a bratwurst. This way we had time to adore the often very creative fan outfits… I would have loved to take many more pictures, be it of the man with the viking hat (one horn painted with the Japanese flag, the other with the US American one) or the Japanese fan who wore a hat featuring 11 barbie dolls wearing the team shirt.

Bei meiner japanischen Brieffreundin hatte ich mich noch informiert, wie man denn in ihrem Heimatland die Mannschaft anfeuert und bekam drei Ausdrücke mit auf den Weg: „Go, go!“ heißt „Ike-ike!“, „Gib dein bestes“ heißt „ganbare!“ und „Guter Schuss!“ heißt „Nice shot!“ Schon kurz nach der kleinen Abschlussfeier stellten sich die japanischen Ausdrücke als zu… eckig für uns heraus. Aber es dauerte nicht lange, da hatten wir, was sich zuerst wie „Y-VONNE!“ anhörte als „NI-PPON!“ identifiziert und gingen eifrig zu Werke.

I had contacted my Japanese pen pal about their traditional shouts and knew that „Go, go!“ translated as „Ike-ike!“, „Do your best!“ as „ganbare!“ and „nice shot!“ as… well, „Nice shot!“. Only moments after the short closing ceremony we realized that these Japanese shouts were somehow too…square-cut for us. But pretty soon we had correctly identified what first sounded like „Y-VONNE!“ as „NI-PPON!“ and gave it all we had.

Die Stimmung war großartig – es waren vergleichsweise viele amerikanische Fans da, aber die große Mehrheit des deutschen Publikums hatte sich recht bald auf die Seite des japanischen Teams geschlagen. Und trotzdem wurden auch gute Aktionen der US-Amerikanerinnen mit Beifall versehen. Eine Welle jagte die andere, aber bald konnte man sich nun wirklich nicht mehr darauf konzentrieren, denn das Spiel verlangte einem alles ab. Spezielle Anfeuerungsrufe waren irgendwann auch egal, es hielt einen nicht mehr auf den Sitzen und wie das so ist, gibt man dann auch lautstarke Spielanweisungen von sich, verflucht die „blinde“ Linienrichterin und KANN ES EINFACH NICHT FASSEN, DASS DER JETZT NICHT REIN GING!!! Der Mann neben mir war eine Spaßbremse, der sich in den ca. 130 Minuten wohl zweimal zu bescheidenem Beifall hinreißen ließ und seinen Stuhl geräumt hatte, bevor die Ehrungen losgingen…

The atmosphere was fantastic – there were quite a few US-American fans there but the vast majority of the German spectators had pretty soon chosen the Japanese side – and still the Americans got their share of applause for whatever skillful action they had (almost) completed. One wave followed the other but it didn’t last all that long as we needed to concentrate on the game. All those special shouts were soon forgotten and there was just no keeping us on the seats and (maybe) you know how it is when you start to tell the team at the top of your lungs what to do, when you curse the „blind“ linesman and when you JUST CAN’T BELIEVE THAT THEY DIDN’T MAKE THE GOAL!!! The man to my left was a spoilsport who condescended to applause about two times in like 130 minutes and left the stadium before the award ceremony started…

Alles in allem jeden Cent des online ersteigerten Tickets wert und so langsam verblasst das Lillehammer-Trauma (laaaaange Geschichte). Frankfurt spielt am 6. November in Bad Neuenahr und ich will doch verdammt sein, wenn diese WM das Interese am Frauenfußball nicht nachhaltig geweckt hat. EM in Schweden 2013 – was könnte mich denn davon noch abhalten???

It was worth every single cent of the ticket bought in an online auction and slowly the Lillehammer trauma starts to fade (loooooong story). Bad Neuenahr will host a game vs. Frankfurt on November 6 and I shall be damned if this World Cup didn’t create a sustainable interest in Women’s soccer. European Cup in Sweden in 2013 – what should keep me???

Morgen zurück zur Normalität…
Back to normal tomorrow…
Barbara