Christmas in March – CPS 157


I have come across a website where I can see what other crazies like me do when it’s not exactly Christmas time – they make Christmas cards! This must be heaven 🙂 … and such a relief that others share my addiction… Anyway, it’s Christmas Cards All Year Round. How will I survive may almost one-month vacation starting March 27, traveling and not being able to make cards?! I guess I just have to be strong 😉 The March challenge on Christmas Cards All Year Round is to create five Christmas cards in mainly green that feature a snowman. The first one I made for that also fits the CPS sketch #157 – only that it’s not square. But I will pass on making square cards for the time being just because the postage for them is so incredibly expensive in Germany. Here’s the result:

Supplies:
Cardstock: Artoz
Papers: unknown origin
3D images: Kars
Glitter: Stickles Glitter Glue

Ja, Frühling!

Der Frühling wird überbewertet schrieb einst Douglas Adams. So ein Schwachsinn. Es ist vielmehr so, wie Vergil es schon 272 erkannte: Vere calor redit ossibus – Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück, Lateinisch für Angeber, Teil 4.

Die Sonne strahlt von einem wolkenfreien Himmel, die Vögel zwitschern wie die Wahnsinnigen, der Schnee ist weggeschmolzen – es MUSS doch Frühling sein! Oder? Die Illusion hält sich erstmal nur so lange, bis man die Haustür aufmacht und einem die Minusgrade entgegenwallen, sich die Hosenbeine hocharbeiten. Aber es kann doch gar nicht sein! Das dachte ich mir, packte mich warm ein und machte mich auf die Suche nach dem Frühling. Und wie man oben sehen kann, ist er im wahrsten Sinne des Wortes gleich um die Ecke. Der Botanische Garten hat leider in den Wintermonaten, die nach dem hier zur Anwendung kommenden Kalender erst Ende März enden, am Wochenende geschlossen, so dass ich die Flächen an Schneeglöckchen und Krokussen nur wehmütig aus der Ferne begutachten konnte. Aber die Enten auf dem Schlossweiher hatten Spaß und in vielen Vorgärten der Südstadt schießt der Frühling gnadenlos aus dem Boden und wird in Kürze Deutschland fest im Griff haben! Man kann die Spannung fühlen! Und wie man in Armenien sagt:

Mit einem Schlag kommt der Frühling nicht. Aber er hat schon verdammt gut ausgeteilt.

Und ist euch schon aufgefallen, wie lange es jetzt schon HELL ist? Es ist schon fast hell, wenn man morgens um 7 Uhr aufsteht, auf dem Weg zum Bahnhof dann schon richtig – und abends ist es fast schon 19 Uhr bevor es dunkel wird. Ist doch der Hammer! Das qualifiziert nicht mehr als Winter, nein, nein. Das ist Frühling – diese Definition dürfte viele Anhänger haben. Nicht umsonst weiß man in Litauen:

Selbst der strengste Winter fürchtet sich vor dem Frühling.

Okay, okay, die Temperaturen lassen noch einiges zu wünschen übrig, aber irgendwo muss man ja mal anfangen – das klappt dann auch noch. Und lasst das Fahrrad einfach stehen, dann fühlt es sich auch nicht mehr ganz so kalt an. Lasst Vorsicht walten, denn nicht umsonst sagt ein jahrhundertealtes malisches Sprichwort ;-):

Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die Autofahrer zwei Wochen zu früh das Gefrierschutzmittel aus dem Kühler lassen.

Tatsächlich ist diese Weisheit unbekannten Ursprungs. Tatsache wiederum ist, wie der Amerikaner so schön formuliert: Spring has sprung! Der Frühling ist da, er versteckt sich nur manchmal.
Schönen Restsonntag
Barbara

Get well soon – CPS 156

I have to say I was downright exhausted after two intense weeks of being a couch potato watching whatever Olympic competition would only remotely fit my 40-hour work week. Coming down from that adrenaline high of the hockey final probably did its part in doing me in. So at the beginning of the week I didn’t think I’d be participating in any challenge. And now there’s two! Well, there’s this week’s CPS sketch (to the left) and then there’s Delia. Delia is not a challenge – that is: I doubt it or at least I can’t decide on that as I’ve never met her 😉 – but she’s a girl who fell sick with Acute Myeloid Leukemia and has a friend who wanted her to be inundated with get well wishes from all over the place: Dustin Pike. I realize I’m awfully late with this as it was started about a month ago but decided „So what!“… Cards are always welcome. And I just loved the owls he created for this particular purpose as Delia loves owls! If there’s anybody out there who hasn’t found them by now, you can download them here. But now here’s the card:

Supplies:
Cardstock: Paper Source
Patterned papers: BasicGrey lemonade paper pad
Digi stamp: Dustin Pike
Coloring: Copic markers
all else: of unknown origin

Der letzte Tag

Nun ist er da, der letzte Tag… zwei intensive Wochen stehen kurz vor dem Ende – und irgendwie kann ich es nicht glauben. Aber es ist auch gut, dass es bis in vier Jahren wieder andere Prioritäten gibt… sonst würde ich womöglich noch die Kellertreppe putzen (siehe Tag 14).

Langlauf, 50km der Herren, stand heute noch auf dem Programm. Das habe ich nicht in der Erwartung geguckt, dass es da eine Medaille für Deutschland geben könnte – sondern weil es einfach so spannend ist. Und dann das!! Ein Zielsprint zwischen Axel Teichmann und Petter Northug! Zwar gewann der Norweger, aber wie cool war das denn??

Nun zum Abschluss noch das Eishockeyfinale, Kanada-USA. Da halte ich ja ganz klar für die Kanadier, sowieso schon und nun auch, weil Deutschland den zweiten Platz im Medaillenspiegel nur halten wird, wenn die USA bei Silber bleiben 😉 Das erste Drittel war dynamisch, fair und endete 1:0 für Kanada. So kann es weitergehen.

Und so ging es weiter, bald stand es 2:0. „Die Kanadier dominieren auch in diesem Mitteldrittel.“ Leider hatte es der Kommentator kaum ausgesprochen, da gab es auch schon ein Eigentor der Kanadier, das es ja eigentlich nicht gibt. Also: Eigentore gibt es nicht im Eishockey. Warum, war mir nie klar, aber egal. Fakt: es steht nur noch 2:1. Und so endet auch dieses, deutlich härter gespielte Drittel. Das wird ein superspannendes drittes Drittel.

Joi, ist das spannend. Und ich denke, für die Nachbarn noch weit schwieriger zu ertragen, als jede andere Entscheidung der letzten zwei Wochen… weil es durchgängig zu Schreien der Freude und des Entsetzens kommt, über Stunden… 55 Sekunden noch und die Amis haben den Goalie rausgenommen… Nun Auszeit für die Kanadier. Gaaaaaaaanz ruhig… SCHEISSEEEEE!!! 25 Sekunden vor Schluss machen die Amis das Tor, 2:2. Oh! Jetzt Verlängerung…

Nochmal 20 Minuten. Oder auch weniger, denn es geht nach dem sog. „sudden death“: die Verlängerung ist dann zuende, wenn das erste Tor fällt. Puh. Einatmen… ausatmen… einatmen… ausatmen… Ich halte diese Spannung glaube ich nicht aus und kann nur sagen: auf den heutigen Tatort verzichtet zu haben, hat sich gelohnt. Jetzt geht’s weiter…

Da steht man nachts wie blöd im Wohnzimmer und geht ziellos vor dem Fernseher auf und ab, kann kaum hinsehen, verbiegt sich in körperlichen Schmerzen, quietscht unkontrolliert in der Gegend rum, hat einen Puls, der auf 180 geht und dann TOR!! TOOOOOOR!! Kanada ist Olympiasieger! Der Held ist der erst 22-jährige Sidney Crosby, Multimillionär von den Pittsburgh Penguins… naja, die Bezahlung ist wohl gerechtfertigt. Der neue Gretzky oder was? Puh… Jetzt muss ich aber auch noch die Medaillenvergabe gucken, zum schlafen ist da eh noch zuviel Adrenalin unterwegs. Aber hier mache ich die Schotten dicht…

Ich glaube, ich muss mir doch Karten für die Eishockey WM im Mai kaufen… Und den Biber werde ich vermissen, auch wenn er nicht an den legendären Wolf von Sarajevo rankommt 😉

Gute Nacht!
Barbara

Tag 15

Es war eine Mischung aus blanker Wut, zweiwöchigem Bewegungsmangel und der Aussicht, ein ehrlich verdientes Vanille-Himbeer-Teilchen zu mir nehmen zu können: ich habe das Treppenhaus geputzt, das gesamte. Der Teil zwischen Erdgeschoss und erstem Stock hat zum ersten Mal in den siebeneinhalb Jahrem die ich hier wohne, Wasser gesehen. Und jetzt hatte ich die Schnauze voll. 50 Liter Wasser und drei Aufnehmer später ist alles sauber und duftet nach Orange – eine wahrhaft olympische Leistung!

In der Nacht die volle Breitseite der Kanadier, die nun den Medaillenspiegel anführen, mit 10 Goldmedaillen. Das endet übel, da kommt für die Ahornblätter noch mindestens 2x Curling und 1x Eishockey mit großer Chance auf Gold… Und der Viererbob, wobei ich immer noch hoffe, dass es nicht nur nicht an Kanada, sondern an Deutschland geht… Und dann die Amis, die im Moment den Wettbewerb anführen. Ach Gott, ist das alles spannend. Aber nach dem dritten Lauf ist Gold so gut wie nicht mehr erreichbar – jedenfalls nicht, wenn alle heil runterkommen.

Aus deutscher Sicht leider nicht so spannend ist die Entscheidung im Slalom der Herren, denn da schied Felix Neureuther schon im ersten Lauf aus. Aber ohne Risiko ist da auch einfach nichts zu machen. So ging es auch vielen anderen – ich glaube, von vier Amis ist gar keiner angekommen. Es gewann letztlich der Italiener Giuliano Razzoli, der schon nach dem ersten Durchgang führte, vor Ivica Kostelic aus Kroatien und Andre Myhrer aus Schweden. Wieder nix für Österreich…

Die 30km der Damen sind nun auch gelaufen (im wahrsten Sinne des Wortes): ein super vierter Platz von Evi Sachenbacher-Stehle. Es gewinnt die Polin Justina Kowalczyk in einem packenden Schlusssprint vor Marit Björgen aus Norwegen und Aino-Kaisa Sarinen aus Finnland.

Oh-oh… jetzt auch noch Gold für Kanada im Riesenslalom der Snowboarder… Diese Randsportarten, die keiner im Überblick hat 😉

Spannend und unglaublich hingegen war das Halbfinale Deutschland-USA im Eisschnelllauf-Teamwettbewerb der Damen. Alles sah bestens aus, bis Anni Friesinger-Postma in der letzten Kurve strauchelt, vollkommen aus dem Rythmus kommt, scheinbar unkontrolliert ins Torkeln gerät – und etwa 15 Meter vor dem Zielstrich stürzt und ins Ziel rutscht. Instinktiv schmeißt sie das rechte Bein nach vorn, denn es siegt, wessen Kufe zuerst die Linie überschreitet. Und Deutschland siegte! Wirklich bizarr. Aber schon da war Silber sicher. Im Finale dann gegen Japan. 6 Runden müssen mit jeweils drei Läuferinnen pro Team gleichzeitig gelaufen werden. 5 Runden lang liegen die Deutschen hinten, so weit, dass ich schon denke, „Komm, geh dir mal nen Tee machen.“ Der kundige Kommentator meint nur die ganze Zeit, „Die kommen noch, die kommen noch, da ist noch nichts verloren!“ Und war es auch nicht!! Gold für Deutschland mit 0:02 Sekunden Vorsprung!! Irre! Echt irre. Bronze übrigens vollkommen überraschend für Polen – die sacken heute nochmal voll ein!

Oh Herrje! Bei den Herren Kanada und die USA im Finale…so oder so nicht gut für uns und den Medaillenspiegel… Dann wohl lieber die USA?? Aber was wäre es ein Fest für die Kanadier, wenn das was würde… Noch sieht es nach den Kanadiern aus… KANADA gewinnt… und die Halle tobt! Auch schön.

So, nun ist es nach Mitternacht und der vierte Lauf im Kampf um die Medaillen im Viererbob läuft. Mal sehen, ob es bei Bronze bleibt oder ob vielleicht noch was nach vorne möglich ist… Ja! Bronze ist gesichert mit einem wirklich guten Lauf – und nun?? Nun die Kanadier… nur GAAANZ knapp vorn bei der ersten Zwischenzeit… noch knapper… und eine Hundertstel DAHINTER!! SILBER für Deutschland! Jetzt noch die Amis… die fahren Gold nach Hause.

Und ich fahr mich jetzt ins Bett. Bis morgen!
Barbara

Tag 14

TGIF sagt man in den USA und wahrscheinlich auch in anderen anglophonen Gebieten: Thank God It’s Friday. Endlich Wochenende. Die letzte Nacht hat nicht so richtig was an Schlaf gebracht: Halschmerzen haben mich wach gehalten, so dass ich an diesem vielversprechenden Olympiaabend etwas antriebslos auf der Couch hänge. Und in kurzen Pausen immer mal wieder am Bad rumputze. Es ist quasi eine Art Staffellauf. So wird es auch irgendwann sauber sein.

Da sind wir beim Thema: Biathlon Herrenstaffel. Poh. Mann, wie ärgerlich. Es fing so gut an mit dem Greenhorn Simon Schempp, aber dann kam Andi Birnbacher und musste zweimal in die Strafrunde. Es erwischte ihn im Stehendschießen die sog. Nähmaschine. Da hat man sich in der Loipe so verausgabt, dass einem am Schießstand so die Beine zittern, dass man das Gewehr nicht mehr ruhig halten kann. Und dann war es vorbei. Keine einzige Medaille für die Herren bei diesen olympischen Spielen. Ich freue mich für die Norweger vor Österreich und Russland.

Aber wie cool! Gold für Deutschland: Maria Riesch gewinnt ihre zweite Goldmedaille im Slalom – dafür hat sich das erschöpfte Aufbleiben doch absolut gelohnt! Ich musste den Ton abstellen, weil man das über-den-grünen-Klee-loben während eines Laufs einfach nervlich nicht ertragen kann. YES! Silber ging an Marlies Schild aus Österreich vor Sarka Zahrobska aus Tschechien.

Damit führt Deutschland den Medaillenspiegel wieder an – zwischenzeitlich mussten wir Platz eins mal wieder an die USA abtreten, weil es da im Snowboard bei den Damen Silber und Bronze gab… Das ist doch ein guter Moment, um in aller Ruhe ins Bett zu gehen 🙂 Ob sich Andre Lange mit seinem Viererbob im zweiten Lauf noch verbessern kann, stelle ich auch morgen noch fest.

Gute Nacht!
Barbara

Tag 12 und 13

Gestern, am 12. Tag, erwischte mich die Erschöpfung und über Nacht meldeten sich erste Zeichen einer Erkältung. Olympische Spiele fordern halt von ALLEN Teilnehmern das letzte 😉 Ich bin gegen 21:30 Uhr auf der Couch eingeschlafen…

So habe ich noch nicht berichtet vom Desaster für die niederländischen Eischnellläufer am 11. Tag… da schickte der Trainer des hoch gewetteten Favoriten Sven Kramer selbigen in die Wüste bzw. in die Disqualifikation, weil er ihn auf die falsche Bahn lenkte. „Der Depp der Niederlande,“ wie ein Kommentator titelte. Letztlich gewann der Koreaner Seung-Hun Lee vor Ivan Skobrev und Bob de Jong, der die Ehre der Niederländer zu retten versuchte.

Und es fehlt der BEricht von der Ski Cross-Entscheidung bei den Damen. Die habe ich mir aber auch nicht wirklich angesehen; ich musste feststellen, dass die halb so interessant war, wie die bei den Herren. Böse Zungen mögen jetzt behaupten, es habe weniger Stürze gegeben und meine Sensationslust wäre nicht befriedigt worden. Das ist falsch, erstens, weil mir nicht daran liegt und zweitens, weil es auch hier Stürze gab, die nicht von schlechten Eltern waren. Aber daran lag es nicht – es lag daran, dass einfach deutlich weniger Dynamik drin war, die Herrenrennen haben viel mehr Spaß gebracht.

Gestern dann stand die Langlaufstaffel der Herren an. Spannend würde es werden, soviel war klar, aber leider hatte die deutsche Mannschaft sich etwas verwachst. So gewann, mir auch nicht unrecht, Schweden vor Norwegen und der Tschechischen Republik. Und man kam in den Genuss von Monster-Schneeflocken!

Später am Abend dann, nicht mehr in meinem Beisein, gewann Stephanie Beckert ihre zweite Silbermedaille im Eischnelllauf über 5.000m. Erneut hinter Martina Sablikova aus der Tschechischen Republik und vor der Kanadierin Clara Hughes. Cool.

Zum ersten Mal seit überhaupt ging Deutschland im Zweierbob der Damen ohne Medaille nach Hause. Aber wahrscheinlich sollte man hauptsächlich froh sein, dass der gestürzten Paarung Cathleen Martini/Romy Logsch nichts wirklich schlimmes passiert ist. Die „Blechmedaille“ (heißt: vierter Platz) gab es für die zweite deutsche Truppe Sandra Kiriasis/Christin Senkel.

Heute morgen musste ich in den ersten Minuten im Büro noch live erleben, wie das schwedische Eishockeyteam im Viertelfinale an der Slowakei scheiterte… ich habe diesen Schock nur überlebt, da mir eine Kollegin vorher einen original Vancouver 2010-Schlüsselanhänger überreicht hatte. Nichts wird es also aus dem Traumfinale Kanada-Schweden… Die Kanadier indes haben ihr Soll mehr als erfüllt und das russische Team mit 7:3 vom Eis gehauen.

Und nun HEUTE. Heute stand als allererstes der zweite Durchgang im Riesenslalom der Damen an, der gestern wegen Nebels nicht mehr gefahren werden konnte. So wirklich ganz ideal lagen die Deutschen nicht, Rebensburg auf 5, Riesch auf 6, Hölzl auf 10… und was wird draus? GOLD FÜR DEUTSCHLAND!!! Viktoria Rebensburg siegt vor Tina Maze aus Slowenien und der Österreicherin Elisabeth „Lissy“ Görgl. „Das Küken hat zugeschlagen,“ wie Co-Kommentatorin Hilde Gerg gewohnt treffend formulierte.

Auch nordische Kombination stand wieder auf dem Programm. Der Einzelwettbewerb von der Großschanze. Vor Beginn des Springens hätte man so ziemlich alles für möglich gehalten, danach dann nicht mehr so sehr viel… Erst waren es irreguläre Bedingungen und man entschied sich glücklicherweise dafür, nach einer längeren Pause den Wettbewerb komplett neu zu starten. Nur waren die Bedingungen immer noch irregulär. Hat also keinem wirklich geholfen. Den Österreicher Felix Gottwald konnte man zwar im Detail nicht verstehen, aber es wurde doch deutlich, dass auch er angenervt war… Die Deutschen nahmen mit großen Rückständen das Rennen auf und nur Björn Kircheisen hatte eine minimale Chance. Aber die versuchte Aufholjagd kostete zuviel Kraft und es wurde nix draus. Das Rennen machten die Amerikaner Bill Demong, Johnny Spillane un der Österreicher Gruber unter sich aus. Doppelsieg für die Amis. Mit Blick auf den Medaillenspiegel war das einen Hauch verheerend…

Zwischendrin gab’s eine weitere spannende Entscheidung in der Loipe: die Langlauf-Staffel der Damen. Norwegen fuhr einen nie gefährdeten Sieg ein – aber dann dahinter auf dem Silberrang die deutsche Mannschaft, vor den Finninnen, die damit, wenn mich nicht alles täuscht, die erste Langlaufmedaille bei diesen Spielen für die finnischen Langläufer erreicht haben. Die Norweger (und auch die Kanadier) holen ganz schön auf im Medaillenspiegel…

Stand am 25.2. um 23:28 Uhr: Deutschland führt noch, „goldgleich“ mit den USA, aber mit einer Silbermedaille mehr – sollten irgendwann mal die Bronzemedaillen relevant werden, sind die USA mit momentan 12 klar im Vorteil (wir haben nur 7).

Und nun: gute Nacht!
Barbara

Get well soon bunny – CPS 155, part 2

While the ladies‘ cross country relay competition is going on, let me quickly post a second entry into this week’s CPS competetion. Then I have to return to keeping my fingers crossed for the German team 🙂

I just have to find a better place where to take pictures of my cards…

Supplies:
Cardstock: Paper Source
Other papers: of unkown origin
3D image: from „Kreativ mit Karten“ magazine
Brads: no-name product
Stamp: is not a stamp but a simple print-out

Spring bunny – CPS 155

I thought this was going to be soooo easy! I loved the sketch when I first saw it and had a zillion ideas what to do with it… and then nothing worked out the way I’d imagined it. This sketch has been driving me crazy this week! I can’t say it kept me up all night because that part was aready achieved by the Olympics (still recovering from the Swedish hockey team losing against Slovakia…). Anyway. I ended up producing a handful of different cards, the bunny being the preferred motif in all of of them. So here’s my first entry into this week’s competition:

Supplies:
Cardstock: Paper Source
Other papers: unknown origin
3D-image: from „Kreativ mit Karten“ magazine
Flower: no-name product

Tag 11

Eine goldene Medaille für die Amerikaner ist in der Nacht an uns vorüber gegangen: das kanadische Paar Tessa Virtue und Scott Moir gewannen den Titel im Eistanz.

Die erste Entscheidung am heutigen Abend war die Damen-Staffel im Biathlon. OHNE Magdalena Neuner. Nach all den Diskussionen über das warum und wieso und schlimmer noch: den Vorwürfen, sie sei feige (DAS ist wohl das allerletzte, was auch nur annähernd wahrscheinlich sein könnte?!), hat die deutsche Staffel auch ohne sie ein Klasse-Ergebnis geschafft: Bronze! Die Russinnen waren jenseits von gut und böse – und dass die Französinnen nach einer besch….eidenen zweiten Runde, die sie mit zwei Strafrunden segneten, noch auf Silber sprinteten, war wirklich beeindruckend. Es sah schon so aus, als hätten sie das bessere Wachs gewählt, aber es ist auch egal – es freuen sich gerade alle bei der Flower Ceremony. Und ich habe jemanden zum Anstoßen mit auf der Couch 😉

Dann ging’s zum Riesenslalom der Herren. Felix Neureuther wollte sich schonmal warmlaufen für den Slalom am Samstag – und wird gleich mal unglaublicher achter! So gut war er noch nie in dieser Disziplin. Der Norweger Kjetil Jansrud, 12. nach dem ersten Durchgang, blieb im zweiten gaaaaaaanz lange in Führung und wurde letztlich nur noch vom Schweizer Carlo Janka abgefangen. Bronze ging ebenfalls an Norwegen: wieder einmal an Aksel Lund Svindal. Diesen Ausführungen ist zu entnehmen, dass Österreich erneut leer ausging. Was für ein Desaster…

Bei den nordischen Kombinierern (also denen, die Skispringen und dann Langlauf betreiben) stand heute die Staffel auf dem Programm. Nach dem Springen sah es nicht so wirklich gut aus, nur Platz 6. Eric Frenzel als dritter Läufer war so richtig gut mit dabei und stürzte dann, wahrscheinlich, weil ihm irgendwer über die Ski fuhr. Klarheit brachte das wie so häufig vor intelligenten Fragen strotzende Kurzinterview nach seinem Einsatz: „Was war los bei dem Sturz?“ – „Tja, da bin ich hingefallen…“ Vorne prügeln sich der Amerikaner Demong und der Österreicher Stecher, Björn Kircheisen quält sich auf drei… Ich habe ein bisschen Angst vor dem an vierter Stelle liegenden Franzosen Lamy-Chappuis (Lamüü-Schappüüü)… Aber am Ende wurde es nur spannend zwischen eins und zwei: Österreich war am Ende siegreich vor den USA und Deutschland auf dem Bronzeplatz. Hm. So richtig befriedigend finde ich das jetzt nicht. Trainern und Kommentatoren geht es anders, den Sportlern selbst eher wie mir. Noch zumindest.

Es geht auf Mitternacht und jetzt kommt noch die Frauenentscheidung in „diesem Ski Cross“. Ich sollte nicht aufbleiben. Vielleicht nur für ein, zwei Achtelfinalläufe? Aber ich kann’s ja auch so verraten, denn die Übertragung jetzt wird nicht live sein: Gold an Kanada vor Norwegen und Frankreich!

Gute Nacht! 😉
Barbara