A Night in… UPPVIDINGE!

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Hier war es soweit: ich kam, sah und schwamm. Ich war auf dem Weg von Kalmar nach Uppvidinge, im Irgendwo von Småland, und zog mir den Zorn des Navis zu. „Bitte wenden,“ hielt sie sich dran, „wenn möglich, bitte wenden.“ Ich wendete jedoch nicht und fuhr stur einfach in Richtung Björkhult, weil es irgendwie gut aussah. Und dann das. Und es war noch nicht mal quietschend 10 Minuten brauchend um ins Wasser zu steigen kalt. Es ging zack, zack. Und hach, was war das schön. Und es kam schöner.

This is where it finally happened: I came, saw and swam. I was on my way from Kalmar to Uppvidinge, somewhere in Småland, when I got to feel the full wrath of my GPS. „Please turn around,“ she insisted, „if possible, please turn around.“ I did not and stubbornly kept going towards Björkhult because somehow the road looked inviting. And then this view. And there wasn’t even any of the 10-minute squealing and hesitating to get in… it was warm. It was just like that. Oh, it was beautiful. And more beauty was yet to come.

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Es war der Lupinen-Wahnsinn in Uppvidinge. Unter anderem. Ich hatte hier gezögert, dem Navi zu glauben. Dahin soll ich abbiegen? Auf diesen Waldweg? Das einzige, was mich bei der Stange hielt, war, dass hier und da eine Mülltonne, offenbar bereit zur Leerung, irgendwo im Wald rumstand. Die dazugehörigen Häuser blieben verborgen. Ich glaube, ich wiederhole mich: aber deswegen macht mir airbnb so einen Spaß. Man kommt in Gegenden, die man sonst nie in Erwägung ziehen würde und erlebt die wunderbarsten Dinge.

It was a lupine frenzy in Uppvidinge. Among others. I had hesitated to follow the GPS‘ directions in getting here. You want me to turn onto that… path? What kept me going in the end was the fact that every now and then there were garbage cans standing in the woods, apparently ready for emptying. The houses to go with them remained obscure. I think I’m being repetitive but this is part of why I’ve come to like airbnb so much: you get to see places you wouldn’t have known existed and would much less have visited – and come to experience the most amazing things.

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Die Lupinen müssen sein – wer weiß, wann ich nach diesem Urlaub noch mal in diesen Hochgenuss komme. Und dann diese ganzen Flechten da… müsste das nicht 1A-Elchfutter sein??

There will be some more lupines, please bear with me – who knows when I’ll ever get to see them again after this vacation’s over. And then all those lichen there… wouldn’t that be a delicacy for a moose??

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Ich sollte auch nicht lange allein bleiben mit den Lupinen:

I wasn’t going to be by myself with all the lupines for a long time:

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Und auch nicht zu zweit – streckt die mir da etwa allen Ernstes die Zungen raus?!

And there was more to come – is she sticking out her tongue at me?!

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Das Licht macht mich fix und fertig, hier muss es gegen 21:30 Uhr gewesen sein. Und nein, ich wurde bei diesem Spaziergang von keiner einzigen Mücke belästigt.

The light is just too much – this must have been about 9:30 pm. And no, I was not bothered by a single mosquito on this walk.

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Es stellt sich die Frage, warum ich nicht einfach im Wald bleibe and hier und da mal in einen See hüpfe… bis bald!

I wonder why I don’t just stay in these woods and go for an occasional swim… more to come!

Barbara

A Couple of Days… in KARLSKRONA and KALMAR

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Vor Blekinge gibt es auch einen Schärengarten – der südlichste in Schweden. Er umfasst ungefähr 1000 Inseln. Da wollte ich, wenn das Wetter es denn zuließe, eine kleine Fährrundfahrt machen. Das Wetter spielte mit, aber die Auswahl war, da immer noch Nebensaison, nicht groß und so bin ich nach Karlskrona gefahren, um dort um 10 Uhr loszukommen. Abgesehen vom besten Wetter überhaupt, hat es mich allerdings nicht vom Hocker gehauen. Ich glaube, ich habe mir das alles „enger“ vorgestellt. Aber bei Sonne auf dem Wasser reicht ja eigentlich schon.

The Baltic Sea bordering Blekinge province has its own archipelago of about 1,000 islands – the Southernmost and I assume least well known in Sweden. I had thought of going on a boat ride through it, weather permitting. Well, the weater permitted generously but this still being low season the choice was not large, so I went to Karlskrona to board a trip leaving at 10 am. I have to say, though, that apart from the weather I wasn’t much taken with it. I think I have imagined this to be more crowded island-wise. But being on the water when the sun is shining is usually suffient to create this „vacation feeling“.

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Karlskrona als Stadt bin ich nicht gerecht geworden. Hier spielt dann ein bisschen der Vorabreisewahnsinn rein, in dem ich nicht annähernd das habe vorbereiten können, was ich normalerweise so mache. So dachte ich, ein Stündchen durch Karlskrona streifen wird’s schon tun – Fehleinschätzung. Ich bin mehr oder weniger durch diese Barockstadt geirrt, ohne jeden Plan und bin dann unzufrieden aufgebrochen. Unzufrieden, weil ich gemerkt habe, dass das viel mehr drin gewesen wäre – aber Kalmar rief.

I didn’t do the city of Karlskrona justice. Part of it was certainly due to the utter madness that reigned before I left for vacation and which kept me from going into proper preparations. A short stroll through Karlskrona would be sufficient – or so I had thought. Major misjudgment. I was walking the streets of this baroque city without orientation and then decided to leave as planned – but not satisfied at all. I think that was because I realized how much more there would have been to discover – but it was Kalmar next.

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Kalmar hat mir sehr gefallen – da kann man gut einfach abhängen und an den verschiedensten Orten sitzen oder liegen und lesen oder wegdämmern. Machen auch genügend Leute. Die Straßen mit all den alten Gebäuden zu durchstreifen macht mindestens genauso viel Spaß… wie auch das dreistöckige second-hand-Kaufhaus, wo ich mir gleich mal einen Reisewecker für SEK 10 (etwa 1,10 Euro) zugelegt habe, da mein alter Knochen von Handy, der nur zu diesem Zweck und als Packstation-Bedienelement dient, sich irgendwo verabschiedet hatte.

I really enjoyed Kalmar – a good place to just chill, in all kinds of places where you can just sit or lie down to read or nod off. Which many people do. It’s at least as much fun to walk the streets lined with a seeminly neverending number of historically remarkable buildings. Or the three-story second hand store, where I spent SEK 10 (about 1.10 Euros) on a travel alarm clock as my ancient mobile phone, which is only ever used as an alarm clock, decided to part with me somewhere.

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Das Schloss von Kalmar ist ein Muss und darauf hatte ich mich besonders gefreut. Die ganze Hektik in Karlskrona war allerdings umsonst, denn es machte schon um 16 Uhr zu (Nebensaison, wie gesagt). Also weitere Reiseplanung überdacht, die Astrid Lindgren-Gedächtnis-Schleife, die ich für den nächsten Tag geplant hatte, aus dem Programm genommen und alles auf Kalmar.

The Kalmar Castle is a must-see and I had been very much looking forward to it. All the stress about leaving Karlskrona turned out to be unnecessary as the castle closed its doors at 4 pm already (low season – again). So I quickly had a look at my further planning and decided to scrap the Astrid Lindgren-loop I had planned for the following day in order to have more time for Kalmar and the castle in particular.

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Ein Teil war nicht zugänglich, weil eine Schule den Grünen Saal für ihre Abiturfeierlichkeiten angemietet hatte. Es hat die Besichtigung aber nur unwesentlich beeinträchtigt, denn es gab genug anderes zu bestaunen. Besonders gefallen hat mir, dass in vielen Räumen „Leben“ drin war: eine voll gedeckte Festtafel, in der Küche brodelten die Töpfe, ein Schreibtisch sah aus, als sei der Herr des Hauses nur mal schnell für kleine Jungs.

Part of the castle was not accessible as a school had rented the Green Hall for their graduation ceremony. It didn’t take too much away from the visit – there were enough other things to look at. I particularly liked the fact that some rooms were infused with „life“ somehow: a fully equipped dinner table, boiling pots in the kitchen, a desk that looked as if the king had just gotten up to use the bathroom – or whatever it would have been he used.

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Die vielen Lupinen habe ich ja bereits erwähnt: aber auch den Fliederdurft, der hier oft in den Straßen liegt? Es war mir nie aufgefallen, wieviel Flieder in Südschweden rumsteht. So auch im Stadtpark von Kalmar, der die Stadt mit dem Schloss verbindet (oder vielleicht ist sie nicht mehr Teil des Parks, die Promenade gegenüber):

I have already mentioned the many seas of lupines: but also the scent of lilac that hovers over many places? I never took note just how many lilac trees there are around in Sweden. The city’s park – or maybe it’s not the park anymore but the esplanade vis-à-vis? – features a whole alley:

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Der Park an sich wird von vielen zum Sonnenbaden benutzt – wo die Sonne scheint. In anderen Bereichen ist er wunderbar kühl… und wer hätte gedacht, dass ich das in einem Schwedenurlaub Anfang Juni positiv hervorheben würde. Noch nie vorher gesehen: der Taschentuch-Baum (Davidia involucrata):

The park is frequented by many who wish to sunbathe – where the sun shines. In other parts it’s wonderfully cool… and who would have thought that this is a feature I mention in the context of a vacation in Sweden in eraly June. Never seen before: the handkerchief tree (Davidia involucrata):

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Hier war die Unterkunft ein B&B – keine Privatunterkunft über airbnb. Ich hatte mich ein bisschen über den Namen gewundert, Kattrumpan’s B&B… was soviel heißt wie B&B des Katzenhinterns. Aber so heißt die Altstadtinsel! Das Frühstück war top und so ging’s dann ohne Mittagessen am frühen Nachmittag weiter nach Småland… dazu bald mehr!

I didn’t stay in a private home in Kalmar, but a B&B. When I booked it I wondered about its name, Kattrumpan’s B&B which means something like „B&B of the cat’s behind“. But that is what the old town is called! The breakfast was excellent and so I skipped lunch to continue into Småland in the early afternoon. More about that… soon!

Barbara

A Day… by the Sea!

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Nach einer ruhigen Nacht in Brösarp war das Ziel des Tages Karlshamn, wo ich eine weitere Freundin aus Lunder Tagen treffen und ihre Familie kennenlernen würde. Aber bis dahin sollte noch etwas Zeit vergehen. Åhus war im Reiseführer als interessant vermerkt, aber bis dahin kam ich erstmal gar nicht, denn da waren auf einmal Schilder nach Yngsjö… wo wir, ich glaube im Januar 1999 (jedenfalls war der Strand gefroren) ein Wochenende im Ferienhaus der Eltern eines befreundeten Austauschstudenten verbrachten. Ich erinnere mich an lange Strandspaziergänge und Svens Bauernfrühstück für alle. Also jedenfalls war ich wohl noch keine 15 Minuten unterwegs, da habe ich schon wieder geparkt. Und bin am frühen Morgen gleich wieder am Strand eingeschlafen. Aber wie soll man auch nicht?

After a quiet night in Brösarp this day’s destination was Karlshamn where I was to meet another friend from the Lund days and her family. But there was almost a whole day to spend before that would happen. The guide said that Åhus was worth the visit but I didn’t get there that easily as suddenly I saw signs to Yngsjö… where we spent a weekend in January 1999, I believe (the beach was frozen anyhow), in the cottage of the parents of a fellow exchange student. I remember long walks on the beach and Sven doing his „farmer’s breakfast“ for all of us. Well, I think I had been on the road for all of 15 minutes when I parked the car again already. And fell asleep on the beach again, in the morning this time. But how couldn’t I?

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Nicht erst hier, aber verstärkt hier, stelle ich mir die Frage, warum ich überhaupt noch weiter irgendwohin fahren soll. Aber wie man das dann so macht, man fährt doch weiter. Und apropos fahren: das ist eine verdammt entspannte Angelegenheit hier, von Anfang an. Kaum nennenswerter Verkehr überhaupt, selbst in Malmö nicht, und null Hektik. Und ja: Lupinen, überall Lupinen und das zuvorderst an den Hängen der „Autobahn“, wo man diese Meere an lila-weiß-rosa nicht ablichten kann. Als diese Frau auf dem gefühlt 30cm breiten Seitenstreifen gegen den Verkehr, der mit 100 Sachen an ihr vorbeirauschte, entlangspaziert kam, dachte ich zuerst, sie sei selbstmordgefährdet – nur um dann einzusehen, dass sie wahrscheinlich eben so scharf auf die Lupinen ist und sich was traut in der Sache, im Gegensatz zu mir!

It’s not for the first time that I wonder why I should continue to go anywhere. But that’s how it goes, I do go on (feel like the dude in my favorite poem by Robert Frost „but I have promises to keep and miles to go before I sleep“). Talking about it, going somewhere: traffic. What a relaxed affair that has been here, right from the start. Hardly any traffic to mention, not even in Malmö, and no stress. And yes: lupines everywhere, mainly on the slopes along the „highway“ where you can’t really stop to take it in – and take a picture of it. Then this woman walks against the oncoming traffic on the shoulder that feels like it’s max. 30 cm wide and the cars swoosh by at 100 km/h – and at first I think she must be suicidal but then I realize that she probably likes the lupines just as much and follows her dream or something!

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Und dann war ich doch im pittoresken Åhus angekommen. Verschlafen war die Altstadt, aber malerisch. Den Hafen erreicht, sollte man sich den Eindruck nicht mit einem Blick auf das moderne Åhus und den Industriehafen verderben… Bei der Durchsicht der Fotos kam hier dann Verwirrung auf – was macht das Haus aus Ystad in der Chronologie zwischen den Åhus-Fotos? Nebeneinander gestellt sieht man dann aber doch deutliche Unterschiede (Åhus oben).

I finally did make it to picturesque Åhus. It’s a sleepy but no less scenic old town. Once you reach the harbor, though, try not to turn towards the modern part with the industrial harbor looming in the distance… When I looked through the pictures I got really confused: how did the Ystad house end up among the Åhus pictures… when there’s chronological order? But when I looked at them side by side the differences are numerous (Åhus on top).

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Schon bald ertappte ich mich dabei, nach einem Grund zu suchen, den nächsten Strand aufzusuchen. Der war schnell gefunden: irgendwo muss man ja schließlich Mittagessen. Und warum nicht in aller Ruhe am Strand? Und als dann auch noch Erdbeeren ins Spiel kamen, war es um mich geschehen.

Soon, I caught myself wondering about another visit to a beach and I soon found a good reason for that: you need to have lunch somewhere, right? So why not on the beach, in peace and quiet. And when strawberries came into the picture as well, I was game.

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Am frühen Nachmittag kam ich dann in Karlshamn an und es reichte noch für einen kurzen Rundgang in der Innenstadt. Aber dann ging’s auf zu Helena und in die nächste Erinnerungs- und Kennenlernrunde über einem gemütlichen Abendessen. Wo ich schon zum zweiten Mal u.a. in den Genuss von Linas Matkasse (Linas Essenstüte) kam – ein offenbar sehr weit verbreitetes Konzept in Schweden. Ähnlich den Gemüsekisten, die man im Bioladen bestellen kann, werden hier alle Zutaten für 4 Mahlzeiten inkl. Rezepte geliefert – für kleine oder große Familien, für Paare, für Vegetarier, für Kinder, für Kinder glutenfrei… es gibt 10 verschiedene Varianten die dann noch mit einer zusätzlichen Fruchttüte oder anderem kombiniert werden können. Nach zwei Testessen bin ich jedenfalls überzeugt! Vielleicht würde ich dann auch öfter kochen – oft scheitert es daran, dass mein Hirn nicht mehr darüber nachdenken will, was ich denn noch machen soll. Was für ein Luxusproblem… aber Fakt.

I reached Karlshamn in the early afternoon and I still had time for a short stroll through the center. Then off I went to Helena’s and the next nostalgia and meet my family date over a yummy dinner. Which reminds me: it was the second time I got to try the results from Lina’s Matkasse (Lina’s Food Bag) – apparently that’s very popular in Sweden. It’s similar to the veggie boxes you can order at organic food places in Germany but here you get all ingredients (down to the spices) for 4 dinners – for small or larg(er) families, for couples, for vegetarians, for kids, for kids (gluten free)… there are 10 different ones that you can further combine with an extra fruit bag etc. I have to say that I’m convinced after these first two tries. Maybe I would cook more often, too – it so often doesn’t happen because my brain refuses to think about WHAT to cook. What an extravagant problem… but a fact.

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Der richtige Reiz am Standort Karlshamn kam dann nach dem Abendessen raus… wenn man in gut zehn Minuten zu Fuß von einem ganz normalen Wohngebiet plötzlich hier steht:

The true attractiveness of Karlshamn as a place to live became apparent after dinner… when it takes you about ten minutes on foot to get from a totally normal residential area to here:

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Es war faszinierend zu beobachten, wie die Leute da wirklich einfach mit dem Fahrrad angefahren kommen, ein paar Worte wechseln, ins Wasser gehen oder springen (einhellige Meinung war, dass es wohl so 16 Grad hatte), fünf Züge schwimmen und dann wieder rauskommen und – ruckzuck – auf dem Fahrrad sitzen und den Heimweg antreten. Ich war da noch zurückhaltend. Mal sehen, was es braucht, um mich zu überzeugen… auf bald!

It was fascinating to see people getting there by bike, do some small talk, climb or jump into the water (which all agreed must have been at about 16°C), do five strokes, get back out and sit on their bike again in no time. I was reluctant. We’ll see what it takes to convince me… talk with you soon!

Barbara

A Day in… YSTAD – and ÖSTERLEN!

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Nach einem supernetten Abend mit Heléne, deren niedliches Gartenhaus ich über airbnb gebucht hatte, wurde ich wach zu sintflutartigen Regenfällen. Hm, ausgerechnet heute, wo keine Museen als Alternativprogramm zur Verfügung gestanden hätten. Ich ließ es langsam angehen und war dann gegen 10 Uhr im Zentrum von Ystad – wo aber gerade die zweite Halbzeit Sintflut begann. Auch das kam jedoch zu einem Ende und sollte der letzte Regen für den Tag gewesen sein.

After a lovely evening spent with Heléne, whose cute garden cottage I had rented via airbnb, I woke up to torrential rains. Mmh, today of all days – when no museums could be the alternative option. I took it easy that morning and arrived at the center about 10 am – right in time for the second half of the Flood. But that was to end soon and turned out to be the last I saw of it for that day.

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Angefangen habe ich mit dem Gråbröder-Kloster, das seit 1267 besteht, allerdings im Laufe der Jahrhunderte zu so ziemlich allem verwendet wurde. Die Kirche war nicht zu besichtigen (anstehende Beerdigung), das Museum hatte wegen der Zwischensaison noch geschlossen, aber die diversen Gärten waren zu bewundern… es gab so gar einen eigens für Pfingstrosen, die größtenteils erst kurz vor der Blüte standen.

I started out with the Gråbröder Monastery which has been around since 1267 but it has been used for all kinds of things over the centuries. The church was off limits due to an upcoming funeral and the museum was still closed on grounds of it still being off-season. But the gardens were freely accessible… there was even one dedicated to peonies, most of which were only just about to bloom.

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Ystad ist ein malerisches Städtchen, in dem noch ungefähr 300 schmucke Fachwerkhäuser erhalten sind. Kommissar Wallander ist sicher vielen ein Begriff, der ermittelt hier und drumherum – man kann auch auf seinen Spuren wandern, das habe ich aber gelassen. Ich lese lieber die Bücher (oder gucke die Filme… aber die schwedischen, nicht die britischen!). Per Helsas Gård war mir neu. Aber ich sehe, dass auch erst 2007 beschlossen wurde, daraus was „zu machen“. Es ist eines der besten erhaltenen Fachwerkviertel in Skandinavien.

Ystad is a picturesque little town where you can still find about 300 timber frame houses. Most of you will know Detective Wallander who investigates here – apparently, there are tours to follow in his steps, too, but I passed on that. I’d rather read the books (or watch the movies… but the Swedish ones, not the British ones!). I had not heard of Per Helsas Gård last time I was here. But now I see that it was only in 2007 that the city council decided to „make“ something out of it. It’s one of the best preserved timber frame neighborhoods in Scandinavia.

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Meine nächste Station war Kåseberga, wo es Ales Stenar zu bewundern gibt, eine 67m lange und 19m breite Schiffssetzung, die wohl seit ungefähr 600 n.Chr. besteht. Die Lage ist atemberaubend, an einer Steilküste, wo immer ordentlich Wind geht – an diesem Tag eher Orkanstärke, so dass ich mich wirklich nicht an den Rand getraut habe. Wie ich jetzt weiß, ist es auch ein beliebter Ort für Paraglider. Trotz zweier Schulklassen, diversen Rentnern und einem Bus neu Zugewanderte kann man meinen, ich sei allein dort gewesen.

Next stop: Kåseberga, where Ales stenar is the must-see: a stone ship 67m long and 19m wide, which was probably set about 600 CE. The location is breathtaking – in more than one sense: atop a cliff where there’s always strong winds and on this day it felt like a force 9 blowing on the Beaufort scale (if I may quote Billy Joel) – so I didn’t dare go too close to the edge. I now also know that it is a favorite spot for paragliders. Despite there being about 40 students, several pensioners and a busload of newly arrived citizens you can sometimes think that I was there by myself.

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Ich denke, ich war mindestens dreimal dort, einmal auch Ende Februar/Anfang März 1999 mit meinem Support-Team für den Vasalauf (KortVasan). Für Eva habe ich extra nochmal einen der Kolosse geherzt. Man kommt aber nicht nur wegen der Schiffssetzung, sondern auch wegen des geräucherten Fischs, der im Hafen angeboten wird. Ich habe es falschrum gemacht: es hatte sich zu einem Brauch entwickelt, den Fisch einzukaufen…

I think I was there at least three times, one time was February/March 1999 with my support team for the Vasaloppet (KortVasan). For Eva in particular I hugged one of the colossal rocks. But you don’t come there for the monument only: there’s delicious smoked fish to be had at the harbor. I did it the wrong way round: traditionally, you buy the fish…

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… um es sich dann bei Ales Stenar gemütlich zu machen und die wunderbare Aussicht zu genießen:

… to then ascend to Ales Stenar and have a picknick with a view:

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Schieben wir es auf’s den Wind – und auf meine Ungeduld, nach oben zu kommen. Der Tag war noch lange nicht vorbei, es bleibt ja lange hell hier. So musste ich zwar Simrishamn kurzerhand aus dem Plan nehmen, denn der Stenshuvud Nationalpark musste sein. Der ist klein, aber sehr fein. Durch den lichten Laubwald steigt man auf zum Gipfel:

Let’s blame it on the wind – and on my impatience to get to the top. The day was long from over, it’s light out until about 11pm. I had to bypass Simrishamn, though, because there was a clear preference for Stenshuvud National Park. It’s small but precious. You ascend the peak while walking through light deciduous forest:

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… um festzustellen dass die Natur seit 1998 den Ausblick ruiniert hat (Danke für das Foto, Jo)!!! So ein Sch… 🙂 Aber es bleibt ein lauschiges Plätzchen für eine Pause, ein paar Kapitel lesen und diesen Geruch von sonnenaufgeheizten Steinen, langsam austrocknemden Gras im Sommer – weiß einer, wovon ich rede?

… to find out that nature has worked hard since 1998 to ruin the view (thanks for the pic, Jo)!!! Cra… 🙂 But it still is a cozy spot to have a break and read a few chapters, enjoying the summer smell of sunheated rocks, slowly drying up grass – does anybody know what I’m talking about?

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Und man kann dann natürlich auch runter gehen ans Meer und ggf. baden… im Mai 1999 war ich da drin, zumindest bis an die Knie, da gibt’s Beweisfotos. Der Strand erinnert mich auch an die legendäre Coverversion, die meine Schwester von Céline Dions My Heart Will Go On gegeben hat – allerdings am Strand von Ystad. Heute habe ich mich in aller Ruhe an den Strand gelegt… und bin eingeschlafen.

And then of course you can get down to the beach as well and take a dip… I did go in in May 1999, at least up to the knees – there’s photo proof of that. The beach also reminds me of my sister’s legendary rendering of Céline Dion’s My Heart Will Go On – though that was on Ystad’s beach. Anyway, this time I prefer to lie down on the beach… and actually fall asleep.

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Und dann werde ich wach und denke, huch – da waren Schranken am Parkplatz… keine Ahnung, ob und wann die zugemacht werden. Aber das ist gut gegangen und ich war noch pünktlich zum abgemachten Check-in in Brösarp. Bald mehr!

And then I wake up with a start thinking, shoot, there were these bars at the parking lot… no idea whether and when they will be closed. But it went well and I made it to Brösarp in time for the agreed check-in. More to come!

Barbara

A Day in… MALMÖ!

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Auch wenn Malmö ebenfalls ein Hansekontor war – ich bin mit der Stadt trotz hoher Temperaturen und bei schönstem Sonnenschein nicht warm geworden. Ich konnte mich schon nicht erinnern, während des Austauschsjahrs mal dort gewesen zu sein und hatte jetzt das Bedürfnis, das nachzuholen. War überflüssig, so rein aus meiner touristischen Sicht. Da hätte ich mir ganz andere Dinge ansehen können.

Even though Malmö used to be part of the Hanse, I didn’t warm to it, despite high temperatures and wonderful sunshine. I couldn’t remember visiting it during that whole exchange year and now felt it was high time I did. It wasn’t worth it, from my tourist’s perspective – I could have done much more interesting things instead.

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Nicht überflüssig hingegen war das Treffen mit einer weiteren Freundin, die für den Tag aus Kopenhagen rübergekommen war. Nicht, dass wir uns nicht gerade erst vor einem guten Monat in Kopenhagen gesehen hätten – aber man muss ja sozusagen die Fest feiern wie sie fallen.

It wasn’t a waste of time, though, as I met another friend who had come over from Copenhagen for the day. Not that we hadn’t met only a good month before in Copenhagen but you have to make use of every opportunity.

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Ich will nicht sagen, dass Malmö nichts zu bieten hat – das wäre sicher Quatsch. Aber vielleicht war das Angebot nicht das für uns passende an dem Tag. Das Malmöhus Slott (oben), wo wir uns morgens getroffen haben, beherbergt einige Museen und die aktuellen Ausstellungen schienen durchaus sehenswert. Nur: wer will sich bei dem Wetterchen in klimatisierten Räumen aufhalten?

I don’t want to claim that Malmö has nothing to offer – that would certainly be ridiculous. But maybe the offer didn’t meet the demand that very day. Malmöhus Slott (above) houses a number of museums which currently have very interesting exhibitions. But: who wants to wander about in airconditioned rooms when it’s the perfect summer day outside?

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Und es gibt reichlich moderne Architektur zu bewundern, die mich in ihrem Zusammenspiel mit alten Gebäuden an mancher Stelle an Boston erinnert hat. Der Turning Torso war mir schon bekannt. Ich finde solche einzelstehenden Wolkenkratzer nur immer etwas seltsam. Es ist zwar davon auszugehen, dass auch New York mal mit einem ersten Wolkenkratzer angefangen hat – aber sicher nicht mit einem, der alles andere gleich um soviel überragt hat. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass er so bald Gesellschaft von vielen anderen bekommt. Ist halt doch nicht New York oder Dubai.

There’s lots of modern architecture to admire which in some cases reminded me of Boston, when they were right next to quite obviously historical buildings. I had heard of the Turning Torso before. I find these single high-rises a little strange. I mean, I guess New York City started out with the first of its kind at some point, too – but surely not with one that was so much higher than everything else around it. And somehow I have difficulty imagining that this one is going to be with „friends“ any time soon. It’s not NYC or Dubai after all.

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Das Viertel Västra Hamn, wo auch der Turm steht, ist offenbar das, wo wiederbelebungsmäßig gerade der Bär steppt – ein weiteres Beispiel für „waterfront redevelopment“. Wasser ist natürlich immer gut und so sind wir nett entlangspaziert, eigentlich auf dem Weg zum Turm, dann aber hängengeblieben, wo die Menge auch hängenblieb zum Sonnenbaden und dem ersten Eintauchen in den Öresund. Wir haben es beim Eintauchen der Füße belassen. An den Turm sind wir dann nie gekommen, weil es irgendwann Zeit wurde für den Rückweg.

The Västra Hamn neighborhood is the one to be part of these days – another example of waterfront redevelopment. Being by the water is of course always desirable so we strolled along the Öresund, actually heading for the Turning Torso, but then joined the crowds of sunbathers and those who took a first dip in the Öresund. We left it at dipping our feet in it. We never reached the tower as at some point it was time to return.

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Der Zug fuhr nach Kopenhagen – und ich weiter nach Ystad. Bald mehr!

The train went back to Copenhagen – and I continued to Ystad. More to come!

Barbara

A Couple of Days in… LUND!

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Die Fährüberfahrt nach Schweden hat problemlos geklappt und nach all dem trüben Wetter bin ich in Trelleborg bei gleißendem Sonnenlicht von Bord gefahren und gleich durchgedüst nach Lund. Lund ist ein Ort am südlichsten Zipfel Schwedens, ein bisschen nördlich von Malmö. Für mich ist er bedeutend, weil ich dort vor vielen Monden mal ein Jahr studiert habe. 2002 war ich nochmal dort und seitdem nicht mehr. Deswegen wird das jetzt vor allem ein Nostalgie-Post… der am ehesten was ist für meine Freunde von damals – Kommentare willkommen!

The Baltic crossing to Trelleborg was uneventful and when I got there the dull weather of the previous days was all but forgotten: I drove off the ship in bright sunshine and floored it all the way to Lund. Well, as far as you can floor it, that is… speed limits abound. Lund is a city at the southernmost tip of Sweden, a little north of Malmö. For me it carries significance as I studied here for a year many moons ago. I had returned for a visit in 2002 but that was the last time. So this is bound to be a post reveling in nostalgia… friends from the Lund days will probably enjoy it most – comments welcome!

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Als erstes bin ich in ein neueres Wohngebiet gefahren, wo eine Freundin, die in Schweden geblieben ist, nun mit ihrer Familie lebt. Da gab es schon mal ein leckeres Barbecue – und auf dem Weg dorthin (im Norden der Stadt), die Feststellung, dass die Zahl der Firmen, die dort angesiedelt waren, sich vervielfacht haben muss. Es schien mir deutlich größer und die Gebäude deutlich höher als ehedem. Aber dann ging es auch schon ins Zentrum der Stadt und nach einem Besuch in Mormors Bageri zu Princesstårta und Kaffee trennten sich unsere Wege wieder. Vorläufig.

The first thing I did was go see a friend who stayed on in Sweden and now lives there with her family in a rather new residential area of Lund. Well… new-ish. I was treated to a yummy barbecue – and on the way there (in the north of the city) my impression was that the number of companies that have settled in that area must have multiplied. It appeared much bigger – and the new buildings taller than what I remembered. But then we went to the center of the city and after a visit at Mormors Bageri for Princesstårta and coffee our ways parted. For the time being.

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Vorher war ich noch schnell in meiner äußerst empfehlenswerten Unterkunft gewesen, wo ein Leihfahrrad inklusive war – und machte den Fehler, den Stadtplan dort zu vergessen. Irgendwann kam ich dann am Mårtenstorget an, wo es zu meiner Enttäuschung keine Pølserbude mehr gibt. Nicht, dass Pølser an sich ein Hochgenuss wären, aber so auf die guten alten Tage hätte ich schon noch einen genommen. Jetzt gibt’s eine Kebab-Bude, die wahrscheinlich besser ist, aber nicht das richtige war für den Tag. Und Leihfahrräder gibt es dort auch, für sehr erschwingliche 25 SEK für 3 Tage (ca. 3 Euro). Ich denke immer noch, dass ich das falsch verstanden habe.

Before that, I had made a quick visit to the place where I was going to stay for two nights (highly recommended) where a bike was part of the deal. And then I forgot the map there. I somehow reached Mårtenstorget a lot later than necessary and discovered that the pølser stand was gone. Not that pølser as such were a delicacy but I would have liked to have one for old time’s sake. Now it’s a kebab stand which is very likely a whole lot better but it just wasn’t the right time for kebab. And you can now easily get bike rentals there… apparently at 25 SEK (about 3 Euros) for three days but somehow I still think I must have gotten something wrong there.

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Das Universitätsgebäude habe ich problemlos finden können – aber insgesamt bin ich erstmal eine geraume Zeit total desorientiert durch die Innenstadt getorkelt und war fassungslos, dass ich es so schwer hatte, mich zurecht zu finden. Jetzt kann man sagen, okay, 14 Jahre sind auch eine lange Zeit… aber trotzdem, ich habe so Dinge eigentlich gespeichert. Und dann kam so langsam ein Kopf dran, als ich verstanden habe, dass Åhléns, quasi der Kaufhof Schwedens, umgezogen war. Offensichtlich war das auf meiner „mental map“ ein wichtiger Bezugspunkt. Dom? Viel zu einfach – dann lieber Åhléns, wo ich, zumindest in meiner Erinnerung, nicht wirklich häufig eingekauft habe. Apropos Dom. Auf der Sonnenseite sitzen immer noch Studenten und andere Sonnenanbeter (siehe oben). Diese Seite guckt nun auf ein neues Gebäude(teil), und ich habe lange davor gestanden und überlegt, ob ich es gelungen finde. Ich bin zu der Überzeugung gekommen: leider nicht.

It was easy to find the University – but in all I was stumbling through the center like a decapitated hen (as we so graphically put it in German) for a while and just couldn’t believe that I had such a hard time finding my way around. You might say, well, it’s been 14 years after all… but still, I usually remember things like that. And then suddenly I realized what at least partly caused the problem: Åhléns (a department store chain) had moved. Apparently, it was a very important landmark on my mental map. The cathedral? Way too easy – then I’d rather use Åhléns, where I didn’t even shop that much… at least if my memory is not playing games with me. Talking about the cathedral, though. There are still scores of people frequenting the built-in benches (and now also movable stools) on its sunny side (see on top). This side now faces a new building (part of a building) and I have spent a while standing there and wondering whether I find it appealing. I finally decided to give it a thumbs down.

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Und auch die Tatsache, dass es das gelbe Gebäude umschließt um dann an der Kyrkogatan eine weitere Front zu bilden, hat mich nicht gewinnen können. Also, der Grundriss vielleicht schon, aber diese „Kupfertonne“ – nein.

The fact that it sort of snakes around the yellow brick building to end up having another front on Kyrkogatan couldn’t win me over. Well, maybe the ground plan but this „copper barrel“ – no.

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Ein weiterer Punkt in der Kategorie „das kann doch gar nicht sein“ war der Botanische Garten. Ich kann mich weiterhin nicht erinnern, dort jemals gewesen zu sein. Vielleicht war ich da noch nicht zum Blumen-Fanatiker mutiert… aber dass ich nicht einmal da gewesen sein soll? Aber wie sollte ich mich nicht an diesen malerischen Teich erinnern – wo es zudem noch ein nettes Café gibt?? Rätsel über Rätsel.

Another one in the unbelievable category: the Botanical Gardens. I have no recollection whatsoever of ever having set foot in it. Maybe I hadn’t become this flower-loving maniac yet? But really – just general curiosity would make you visit at least once? Wouldn’t it? How can I not remember this picturesque pond – with a cute little café right beside it?? Another mystery.

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Unterwegs in der Sölvegatan wurde sehr klar, dass der akademische Aspekt dieses Austauschjahrs nicht im Vordergrund stand… ich habe das Geografische Institut nicht wiedergefunden. Doch ach: ich fand ein Geozentrum I und ein Geozentrum II und glaube, mich dunkel zu erinnern, dass von diesen neuen Gebäuden damals schon die Rede war. Nur: der wunderbare Altbau, in dem die Geografen damals unterkamen, wird ja wohl kaum abgerissen worden sein?! Kurz vor der Dehydrierung stehend habe ich die Suche abgebrochen und am „Gamla Kirurgen“ blitzten mir Erinnerungsfetzen durch‘s Hirn – Kristoffer war dabei und Holly. Sven vielleicht auch. Aber warum wir da waren oder ähnliches… keine Ahnung.

Cycling up and down Sölvegatan I had to face an uneasy truth: the academic aspect of this exchange year was only a backdrop to everything else. I couldn’t find the Geography Department. But I found a Geo Center I and Geo Center II and I believe I remember that these buildings were being planned way back then already. The fact remains that the wonderful old building that used to house the geographers very certainly wasn’t torn down?! I was getting dehydrated and aborted the search and while passing „Gamla kirurgen“ I had a memory flash of some event there – Kristoffer participated and so did Holly. Maybe Sven also. But why we were there? No idea.

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Keinen Neubau gab’s von Sparta, dem Studentenwohnheim, in dem ich untergekommen war. Architektonisch dem Brutalismus zuzuordnen und darauf basierend denkmalgeschützt, wurden uns Verschönerungsmaßnahmen untersagt (wir hatten überlegt, den Balkon hellgelb zu streichen). Jetzt ist der Beton mintfarben und nicht mehr grau, was seiner Hässlichkeit allerdings keinen Abbruch tut. Vier dieser Blöcke stehen hintereinander und wirken wie ein Hochsicherheitsgefängnis – es wird auch weiter als Knast bezeichnet, wie mir ein eher kürzlich graduierter Student über einem Kaffee berichtete. Die Wohnbereiche sind nur noch per Zahlencode erreichbar… ich bin mir ziemlich sicher, dass alles bis zu den Briefkästen offen zugänglich war und an der Flurtür ein stinknormaler Hausschlüssel ausreichte. Ich hätte sonst mal irgendwo geklopft und gefragt, ob ich auch drinnen mal gucken kann.

Unfortunately, Sparta – my former dorm – has not moved to new premises. The architectural style (yes, there is a „school“ behind this monster) is called brutalism and because of that it’s a listed building. That’s why we were not permitted to even paint the balcony in yellow, as we requested at the time. Now the concrete is mint colored and not gray anymore but it doesn’t take away any of its ugliness. Four of these blocks are lined up next to each other and have the appeal of a high security prison – and it’s still called the jail as a rather recently graduated student told me over a cup of coffee. You can only reach the dorms with a code now… I’m pretty sure that 17 years ago you had free access to the mailboxes and then a simple key was sufficient to enter. I would have loved to knock on some dorm’s door and ask to have a look inside, too.

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Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt in diesem Austauschjahr war das Kulturen. Es ist ein Freilicht- und anderes Museum mit einem Restaurant, wo wir immer einen Stammtisch hatten, nur Austauschstudenten, die sich aber stoisch nur auf Schwedisch unterhalten haben. Zu einem Stammtisch hat es nicht gereicht, aber hier ist mir meine Freundin wieder über den Weg gelaufen, die eigentlich an dem Wochenende schon Familienbesuch hatte, in den ich ein bisschen reingegrätscht habe – wie noch zwei weitere Male in etwas mehr als 24 Stunden. Lund ist ein Dorf…

Another center of gravity during that exchange year was Kulturen, a (not only) open air museum with a restaurant where we used to have a weekly get-together of exchange students who stoically conversed in Swedish. Or tried to. There was no get-together of the kind now but I happened to meet my friend again who was actually hosting family already on that weekend… I crashed the party, so to speak – and met her two more times in a little more than 24 hours. Lund is a village…

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Neben den aus verschiedenen Ecken zusammengetragenen Gebäuden, die man größtenteils auch von innen besichtigen kann, hatte ich einen guten Tag erwischt (mittlerweile den zweiten in Lund): es gab ca. 3 Stunden Live-Musik, traditioneller schwedischer Art. Ich habe sage und schreibe eine Stunde auf einer Bank gesessen und den Damen und Herren gelauscht, die teils abenteuerliche Instrumente spielten, und das in immer wechselnden Zusammensetzungen. Erst waren es so 5, am Ende mehr als 20. Was will man mehr: in aller Ruhe am Teich in der Sonne sitzen, der Darbietung lauschen und an Nichts denken. Hat funktioniert.

There are the houses from different parts which you can usually have a look at from the inside as well but I had chosen a good day (my second in Lund): there were about 3 hours of live music, the traditional Swedish kind – that’s probably putting it too generally: music from Skåne, the southernmost province. I actually just sat on a bench by a tiny pond for an hour just listening to the ladies and gentlemen who in some cases played really unusual instruments – and with more and more joining in. At the start there were maybe 5, at the end more than 20. There’s nothing to be desired: sitting in the sunshine by the pond, all relaxed and listening to their concert, not thinking about a thing. It worked.

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Als ich die Fähre in Trelleborg verließ, war ich kurz davor, eine Verabredung für den ersten Tag „nach Lund“ abzusagen, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, die Zeit würde nicht reichen. Ich habe es dann nicht gemacht und die Zeit hat gereicht. Es wäre sicher schön gewesen, mich noch länger mit der Freundin auszutauschen, aber das war an diesem Wochenende ja eh keine Option. Es war gut, wie es war… und es stehen ja noch viele weitere Stationen auf dem Programm, manche weiter auf der Nostalgie-Schiene, andere ganz neue. Bald mehr davon! Hej då!

When I got off the ship in Trelleborg I had the urge to cancel the meeting I had planned for the first day „after Lund“ because I felt I didn’t have enough time. I ended up sticking to the plan and it was enough time after all. Of course it would have been nice to have spent more time with my friend but unfortunately, that was not an option on that very weekend anyway. It was good the way it was… and there are quite a few more destinations on my schedule, some of the nostalgic kind, others whole new ones. Much more to come! Hej då!

Barbara

A Day in… LÜBECK!

LUB1Nach einer Nacht ganz in der Nähe von Lübeck habe ich mich früh aufgemacht, die nächste Hansestadt zu erkunden… und mit dem Teufel zu flirten, der neben der Marienkirche sitzt. Netter Kerl. Er hat dafür gesorgt, dass beim Bau der Kirche auch irdische Gelüste Berücksichtigung fanden: der Ratskeller ist gleich nebenan.

I had spent the night near Lübeck and was out and about exploring my next Hanse city rather early… and got to flirt with the devil as you can see. Nice guy. He sits next to St. Mary’s Church and played a role in its construction, making sure eartly pleasures were also allowed for: a pub was built right next door.

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Nur, damit das von vorneherein klar ist: ich habe in Lübeck, obwohl das Wetter anfangs weiter grau war, über 300 Fotos gemacht. Es ging nicht anders. Es grenzt an ein Wunder, dass ich die Stadt heil verlassen konnte, denn man vergisst alles um sich herum – ein atemberaubendes Haus am anderen und dann alle möglichen Details. Die Entscheidung, was ich hier einbauen soll, hat ein Weilchen gedauert.

Only so you know it: I have taken, despite the fact that the weather continued to be rather dull until about 3pm, more than 300 pictures that day. There was no avoiding it. It’s a miracle I could leave the city unscathed because you forget everything around you – one amazing house after the next and all kinds of interesting details. It took me a while to decide which ones I wanted to include here.

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Das Markenzeichen Lübecks schlechthin ist ja das Holstentor, Jahrgang 1478 – und das war so ziemlich das einzige, wovon ich wusste… Klassenfahrt im neunten Schuljahr hin oder her. Ich denke, zu der Zeit lagen die Prioritäten weder bei architektonischen, noch geschichtlichen Highlights. Und selbst das hat sich einer „normalen“ Besichtigung entzogen, denn es kam zu einem dramatischen Rettungseinsatz… hier hatte sich der Staub dann gesetzt:

Lübeck’s trademark building is the Holsten Gate, built in 1478 – and it was about the only thing I remembered from a school trip back in ninth grade. I guess it wasn’t a time when architectural or historical gems were high on my priority list. And even the gate couldn’t just sit there and behave for the tourists, as we got to witness a dramatic rescue operation… this is when the dust had settled:

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Das Tor wurde gemeinsam mit der Altstadt 1987 in die Liste der Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Dazu gehört auch das Rathaus, das mich sehr an das in Stralsund erinnert hat:

The gate and Lübeck’s old town have been awarded World Heritage status by the UNESCO in 1987. The town hall, which reminded me a lot of that in Stralsund, is also part of that:

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Beim Abendessen bei Freunden am Vorabend war ich noch auf die „Gänge und Höfe“ hingewiesen worden, die unbedingt eine Führung wert seien. Führungen gibt es nur an Wochenenden, aber man drückte mir einen Plan mit 103 (!) Gängen und Höfen in die Hand, anhand dessen man sie selber erkunden konnte. Auch sowas irres. Im Prinzip sind es Hinterhöfe, in denen aber ganze kleine Wohnviertel liegen. Zutritt bekommt man über leicht zu übersehende Eingänge wie diesen her ganz rechts am Haus:

Over dinner with friends the night before it was recommended I go on a tour of the „backyards and alleyways“. Tours were only on offer on weekends but I was given a map and list of 103 (!) of these structures to go on a self-guided tour. It was baffling. All they are, really, are backyards but featuring their own little neighborhoods. You access them via rather unspectacular entries, like the one on the far right of this house:

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Und dann kann alles mögliche passieren. Es kann was richtiggehend nobles dahinterliegen, was eher alternatives, was Spießbürgerhaftes mit vermuteter Kehrwoche, was, das man dann am Ende des Ganges doch nicht einsehen kann, weil die Bewohner es eher privat halten wollen… mit oder ohne Katze (der dicke Rote, Kater Bolle, ließ sich durch rein gar nichts aus der Ruhe bringen und hat seine eigene Facebook-Seite), während ich unter dem Goldregen das Gefühl hatte, direkt unter einem Bienenstock zu stehen. Ein Blick nach oben klärte dann auf, dass es sich lediglich um einen sehr stark frequentierten Ort der Honig-Rohstoff-Beschaffung handelte.

And then just about anything can happen. You can find something really classy, or something leaning more towards an alternative lifestyle, a sterile little suburbia – or a locked gate because you’ve chosen a yard whose residents would rather keep it private. With or without cat (the large red one, tomcat Bolle, almost seemed sedated and actually has his own Facebook page), while I had the eerie feeling of standing right underneath a bee hive next to this golden chain tree. When I looked up I realized it was a highly frequented place for the mining of raw material in honey production.

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Ich vermute, ich habe ungefähr 25 oder 30 Höfe besucht. Der Himmel blieb bedeckt und so habe ich beschlossen, mir auch das Europäische Hansemuseum anzusehen (ebenfalls eine Empfehlung). Wie es der Zufall wollte, feierte es seinen ersten Geburtstag und ein Stück Geburtstagstorte war inklusive. Was dann kam hat dazu beigetragen, dass ich mich nun offiziell zum Hanse-Fan erkläre und dieser Blog nun auch ein Hanse-Tag aufweist. Es war eines der besten Museen, das ich jemals aufgesucht habe. Allein die Technik und der „Zuschnitt“ auf die Bedürfnisse des einzelnen Besuchers… Die Eintrittskarte enthält eine Art Chip, den man an einem Terminal vor Betreten des Museums personalisiert: Sprache, Interesse an Sonderthemen, Herkunft aus (der Nähe) welcher anderen Hansestadt u.ä. Im Museum legt man das Ding dann an die unzähligen Lesegeräte und die Darstellungen sind (in meinem Fall) alle in Deutsch, das Sonderthema Stadt und Herkunft Köln wurde eingebaut – ich war fasziniert. Die eigentlichen Inhalte waren bestens aufbereitet. Einziges Manko war eine Reisegruppe mit Guide, der ich ständig den entscheidenden Schritt voraus zu sein versuchte. Als ich dann widerstrebend wieder rauskam, war die Sonne rausgekommen und ich konnte auch noch eine Bootstour unternehmen…

I think I must have seen about 25 or 30 of these backyards. The weather remained grayish so I decided to give the European Hanse Museum a try (another recommendation). I was lucky: I had chosen its first birthday for my visit, so a slice of birthday cake was included. This museum is responsible for the fact that I now consider myself a fan of the Hanse and that I have added a Hanse tag to this blog. It was one of the best museums I have ever visited. The equipment and the visitor-specific approach alone… The ticket comes with a built-in chip which you have to personalize at a terminal before entering the actual museum: language, special interests, which of the other Hanse cities do you live in / close to etc. Inside, you just put the ticket to the readers and all the maps and information boards switch (in my case) to German, the special interest „city life“ and origin Cologne – I was fascinated. Moreover, the actual contents were perfectly prepared. The only downside was a guided tour I was trying to remain ahead of. When I reluctantly left the museum again, the sun had returned and I decided to add a little cruise, too…

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Davon gibt’s aber nicht so großartig interessante Bilder, die habe ich mehr so auf mich wirken lassen (ja, zugegebermaßen erzwungenerweise… da war ein Balken im Weg). Nach einem Abendessen habe ich mich dann auf den Weg nach Travemünde gemacht, wo ich die Abendstimmung an der Außenallee genossen und auf die Abfahrt der Nachtfähre nach Trelleborg gewartet habe.

I didn’t take any great pictures on that, just enjoyed the ride (yes, I admit it: I was forced to refrain from photography… a beam was in the way). After dinner I continued to Travemünde from where I was to take the late night (or should I say early morning?) ferry to Trelleborg – the sunset was quite a view to behold, as were the constantly passing huge ferries, coming through this bottleneck of a harbor entrance.

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Tja… dann bald mehr aus Schweden! Viele Grüße!

More to come… from Sweden! Lots of love!

Barbara

Another Day in… BREMEN

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Ich gebe es unumwunden zu: die Empfehlung lag vor. Mehrfach. Wie es trotzdem dazu kommen konnte, dass ich mich nur in letzter Minute noch entschlossen habe, den etwas abseits gelegenen Rhododendronpark in Bremen aufzusuchen, bleibt ein Rätsel. Mangelnde Zurechnungsfähigkeit oder so. Wirklich. Und dann das. Sowas habe ich noch nie gesehen, der absolute Hammer, nie dagewesene Ausmaße. Zum Niederknien. Das Rhododendronrondell in Bonn wird nie wieder das gleiche sein. Oder eben doch?

I admit it freely: I had the recommendation. More than one. I have no clue why it still turned out to be a last minute decision to do go and see the rhododendron park in Bremen, which is a bit off the beaten track. Lack of mental capacity (temporary, I hope). Really. And then this. I’ve never seen anything like it, just awesome, a vast expanse of a rhododendron forest I’d call it. Drop on your knees beautiful. The rhododendrons in Bonn will never be the same again. Or will they?

RHOD1

Kein Wunder, dass Ilse immer wieder kommt. Ilse traf ich auf dem Rückweg an der Bushaltestelle und wir haben uns im Bus und dann anschließend auf der Straßenbahnfahrt unterhalten. Sie war mit einer Handtasche und zwei Gehstöcken bewaffnet, so um die 85 – direkt zu fragen habe ich mich dann doch nicht getraut. „47“ kam sie zum ersten Mal nach Bremen und hat dann 52 Jahre dort gewohnt.

No surprise at all that Ilse keeps returning. I met Ilse at the bus stop on the way back and we got into talking on the bus and then on the tram. She was armed with a handbag and two canes, maybe 85 years old – I didn’t want to ask. But it was in „47“ that she first came to Bremen and stayed for 52 years.

RHOD7

Jetzt wohnt sie in Hannover, hat nur eine kleine Rente und kann keine großen Sprünge mehr machen. Aber nach Bremen kommen zur Zeit der Rhododendrenblüte, dazu muss es jedes Jahr noch reichen. „Ich hab’s alles ausgegeben, Wanderurlaub im Herbst, Skiurlaub im Winter – und ich würde es wieder so machen! Die Erinnerungen, die sind noch hier drin – und mitnehmen kann ich auch nichts,“ sagt sie, und zeigt sich augenzwinkernd den Vogel.

Now she lives in Hannover, on a small pension that doesn’t allow for a lot. But every year she comes to Bremen when the rhodies are in bloom, there’s no passing on that. „I spent it all, hiking vacations in the fall, skiing in winter – and I would do it all over again! The memories are all safe here and I can’t take anything with me when I go,“ she says, indicating her head, winking.

RHOD4

Krankenschwester ist sie gewesen – und hat immer im Schwesternheim gewohnt, da blieb halt doch einiges übrig. „Nur ganz am Anfang, da gab’s gerade mal 10 Mark… das DRK hat uns schon ausgenutzt. Aber das ist dann ja besser geworden. Wir haben das Leben gelebt und so muss es sein. Machen Sie das bloß richtig!“

She used to be a nurse – and always lived in the dorm of the hospital so she saved a lot at that end. „Only in the beginning, when we didn’t get more than 10 Deutschmark… the Red Cross really did take advantage of us I guess. But that improved and we were living the good life and that’s how it’s supposed to be. You better make sure you remember that!“

RHOD8

Eine Nicht hat sie in Kanada, die wollte unbedingt, dass sie sie nochmal besucht. „Die wollte auch alles zahlen – aber das ist nicht so meins, ich will nicht ständig zu allen und allem Danke sagen müssen. Aber es ist auch egal, ich weiß heute noch wie Kingston aussieht und wenn die mich sehen wollen, dann sollen die doch geflogen kommen. Auf den langen Flug habe ich keine Lust mehr.“

She has a niece in Canada who wanted her to come and visit again. „They were going to pay for it, too, but I really don’t like that, I don’t want be in a situation where I have to be grateful all the time. But it doesn’t matter, I still know what Kingston is like and if they’d like to see me they might as well come over. I don’t like to fly that long anyway.“

RHOD2

„Wissen Sie, ich bin da mit mir im Reinen. Früher oder später muss ich ins Heim und dann ist eh alles weg, das bisschen, das da ist. Jetzt gehe ich erst noch nett ins Café und dann fahre ich wieder nach Hause. Einkaufen? Was soll ich denn einkaufen? Alles da. Aber ein gutes Stück Kuchen und eine leckere Tasse Kaffee – so kann der Tag doch enden, oder?“

„You know, I’ve long come to terms with myself. Sooner or later I have to live in a nursing home and then all is gone – the little I have now. So I go and sit in a nice café and then go home again. Shopping? What should I buy anyway? I have everything. But a good piece of cake and a delicious cup of coffee – that makes for a perfect ending of the day, doesn’t it?“

RHOD10

„Mit Freunden ist es auch nicht immer einfach. Eine gute Freundin hat mir mal gesagt… also, im Prinzip, dass sie keinen Wert mehr auf unsere Freundschaft legt. Naja, irgendwie schmerzt das schon noch, aber sowas muss man akzeptieren. Ich habe jetzt gehört, dass es ihr schlecht geht und dann überlege ich immer wieder, ob ich mich nicht doch melden soll. Aber ich mache es dann doch nicht…“

„It’s not always easy with friends, either. A very good friend once told me, well… that she didn’t care for our friendship anymore. It still hurts sometimes but you need to accept it. Somebody told me now that she was not doing well so I started wondering whether I should get in touch again. But then I didn’t…“

RHOD6

Ich werde das Gefühl nicht los, dass Ilse noch viel mehr zu erzählen gehabt hätte. Die ganzen Reisen – „nie südlicher als Südtirol, das hat mich nie gereizt. Aber nach Norden, dahin jederzeit und soweit es geht. Bloß keine Kreuzfahrt nach Norwegen – sterbenslangweilig!“ Ganz im Gegensatz zu ihr 🙂

I think that Ilse would have had much more to talk about. All her travels – „never further South than South Tyrol, it never interestd me. But to the North, anytime and as far north as possible. But no cruise to Norway, heaven forbid – deathly boring!“ Quite the opposite of her 🙂

RHOD3

„Denken Sie dran, verlieren Sie keinen Tag!“ rief sie mir noch hinterher. Das denke ich ja eigentlich sowieso – aber vielleicht habe ich eine Erinnerung gebraucht. Insgesamt 30 km Stau auf der A1 Richtung Lübeck kamen mir nur durch den unermüdlichen Einsatz von Adele nicht als verlorene Zeit vor… auf bald!

„Don’t forget: don’t lose a single day!“ she shouted in my back when I left the tram. I agree anyway – but maybe I did need a reminder. A total of 30 km of traffic jams on A1 towards Lübeck were not considered lost life time only due to Adele’s tireless performance… talk with you soon!

Barbara

P.S.: Die schönen Dinge des Lebens kann man im Cafe des Rhododendronparks bis zur allerletzten Minute auskosten und muss keine Wartezeit an Haltestellen verschwenden:

P.S.: This is how you can enjoy the beautiful things in life at the café of the rhododendron park until the very last minute and not waste any time waiting at bus stops:

RHOD9

A Day in… BREMEN!

BRE1
Irgendwann war ich mir nicht mehr sicher, ob ich diesen Urlaub noch unbeschadet würde antreten können – so einiges hat dann auch nicht mehr geklappt und die Abreise war verspätet, aber dann doch noch. Dieses Mal bin ich mit dem Auto unterwegs, ganze drei Wochen lang. Das habe ich so noch nie gemacht. Bin gespannt. Erster Stop: Hansestadt Bremen.

At some point I wasn’t sure anymore whether I would be able to actually go on this vacation – quite a few things weren’t taken care of and the departure was delayed but did happen in the end. This time I’m traveling by car, for a full three weeks. I don’t think I’ve ever done that before. I’m excited. First stop: the Hanseatic City of Bremen.

BRE7

Wie man sehen kann, war das Wetter eher trübe – aber immer trocken. Auf der kleinen Kollage ganz oben sieht man den Roland: als Neffe Karls des Großen wacht er sozusagen seit 1404 über die der Stadt 1303 verliehenen Stadtrechte. Zusammen mit dem Rathaus gehört er zum UNESCO Weltkulturerbe. Vom Rathaus habe ich kein Foto – zwischen schlechtem Licht, teilweiser Eingerüstung (?) und dem Kratzer auf meiner Linse machte es keinen Sinn. Aber ich habe mir die interessante Führung desselben gegönnt, die hauptsächlich in der Oberen Rathaushalle stattfand. Von dort sowohl das Foto vom Kronleuchter oben, als auch folgende Aufnahmen (außer den Stadtmusikanten natürlich, die stehen außen):

As you can see, it was overcast and gray – but it never rained. The little collage on top shows Roland: he was the nephew of Charlemagne and his statue here was erected in 1404, protecting the town privileges Bremen had been awarded in 1303. The statue and the town hall to its left were given UNESCO World Heritage status in 2004. There’s no picture of the town hall – bad lighting, scaffolding covering half of it and the scratch on the lens of my camera didn’t make for a favorable combination. But I went on a guided tour inside which took place mainly in the Upper Hall of it. The picture of the chandelier was taken there, as well as the ones below (expect for the one of the Town Musicians of Bremen – they are outside):

BRE8

Eine Lampe aus Walkieferknochen… muss man mögen, aber die schiere Größe ist schon beeindruckend. Direkt neben dem Rathaus steht auch der Dom, von dem es aus ähnlichen Gründen kein Foto von außen gibt. Aber mir gefällt die oft farbenfrohe Innengestaltung von Kirchen in Norddeutschland sowieso am besten:

A lamp made from the bones of a whale’s jaw… a matter of taste, I guess, but the sheer size of it is impressive. The cathedral is located right next to the town hall – and for reasons similar to those above there’s no picture of it from the outside. But then I like the often so colorful interior of the churches in Northern Germany best anyway:

BRE2

Ein weiteres Highlight in der Bremer Innenstadt ist die Böttcherstraße. Sie wurde zwischen 1922 und 1931 gestaltet. In ihr findet der Expressionismus architektonischen Niederschlag und sie beherbergt heute Restaurants und hauptsächlich kunsthandwerkliche Geschäfte.

Another sight in Bremen’s historic center is Böttcherstraße, the houses on which were built between 1922 and 1931. It’s an example of expressionist architecture and today houses mainly restaurants and arts and craft stores.

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Am besten gefallen hat mir aber sicherlich der älteste Teil Bremens, der Schnoor. Kleine Häuschen in oft noch kleineren Gässchen… Fasziniert war ich von myregalbrett, eine wohl nicht mehr wirklich neue Geschäftsidee, die ich aber noch nicht kannte: hier kann man Regalflächen mieten und was auch immer zum Verkauf anbieten.

I think I most enjoyed the Schnoor neighborhood, though. Tiny houses and often even smaller streets… I was fascinated by a store called myregalbrett (myshelf), a business idea that’s apparently not new, though to me it was: you can rent room on shelves and display whatever it is you’d like to sell.

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Im Café Sand war ich auch noch – da setzt man mit einer kleinen Fähre über und genießt was auch immer mit Blick auf die Weser und die Innenstadt. Wegen des Kuchens allerdings muss man nicht kommen 😉 Ziemlich ermattet habe ich mich dann aufgemacht, um mein erstes Quartier in Findorff zu beziehen (das ist in großen Teilen ein „airbnb-Urlaub“) – eine gute Wahl bei einer sehr netten Buchhändlerin. Davon gerne noch mehr in nächster Zeit!

I also went to Café Sand which you can reach by an about 30-second ferry ride across the Weser river. Nice and quiet (on this overcast day) with a nice view of the river and the city. But don’t come for the cake… I was quite exhausted by the end of the day and went to check out my first accommodation in Findorff – a good choice (this is a vacation mainly with airbnb accommodation). Looking forward to more like that!

Barbara

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A Day in… FREDERIKSBERG (and Copenhagen)!

FRED1
Frederiksberg ist der Ort, in dem meine Freunde wohnen – aber man merkt nicht wirklich, dass das nicht Kopenhagen ist. Angeblich ist es im Winter am einfachsten zu erkennen, denn in Frederiksberg werden die Straßen geräumt, in Kopenhagen nicht. Wie auch immer: aus der Haustür raus fällt man quasi direkt in den nächsten Park, der überraschenderweise der Frederiksberg Park ist. Ich kam nicht umhin zu bemerken, dass es schon so seine Vorteile hat, wenn offenbar jedes Mitglied eines Königshauses seinen eigenen Park angelegt bekommen hat über die Jahrhunderte…

Frederiksberg is the town where my friends live – but you don’t notice that it’s not Copenhagen anymore. Apparently, the easiest time to tell is in winter, when the snow gets plowed in Frederiksberg but not in Copenhagen. Anyhow, you get out their door and practically fall right into yet another park which not all that surprisingly is called Frederiksberg Have. I marvelled at the advantages it has when over the centuries each and every member of the royal family got their own park…

FRED5

FRED3Mit ganz kleinen Kindern kann man hier wohl einen billigen Zoobesuch vorgaukeln, denn neben den Reihern gibt es zahllose Enten und anderes Federvieh UND: man kommt direkt ans Elefantengehege des angrenzenden Zoos ran. Den Herrschaften war es an dem Morgen aber wohl zu kalt, um sich aus dem Haus zu trauen. Wer kann es ihnen verdenken – das Wetter war sich wieder nicht wirklich einig…

With the very little ones, you can easily pretend that you’re going to the zoo – what with the large heron colony and numerous ducks and other fowl AND: you can get to the elephant compound in the adjoining zoo. But that morning it was probably too cold for them to venture outside. Who can blame them – again, the weather didn’t really know which way to go…

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Wenn wir gerade schon von den ganz Kleinen sprechen: dieser Schnullerbaum steht auch im Park – wie die Zahnfee, nur anders. Hier werden alle Schnuller aufgehängt und oft mit Nachrichten versehen wie „Es war schön mit euch. Aber ich bin jetzt ein großes Mädchen und brauche euch nicht mehr. Vigga, 3 Jahre.“ Oder: „Du kannst meine Schnuller haben, wenn ich ein Rennauto bekomme. Victor.“ Oder: „Pass gut auf meine Schnuller auf. Ich werde sie vermissen.“

Talking about the little ones: this pacifier tree can also be found in the park – somewhat like the tooth fairy but different. The pacifiers are hung on the tree, often with letters attached to them: „We had a great time. But I’m a big girl now and don’t need you anymore. Vigga, 3 yrs.“ Or: „You can have my pacifiers if I can get a race car. Victor“ Or: „Take good care of my pacifiers. I will miss them.“

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Wieder ist nur eine Straße zu überqueren und schon ist man im nächsten Park, Søndermarken, den wir an seiner Hauptachse abgelaufen sind, um dann in das Gebiet der Carlsberg Brauerei zu kommen, das gerade in einem gigantischen Umgestaltungsprozess begriffen ist. Seit 2008 wird hier kein Bier mehr hergestellt und es entsteht ein vollkommen neues Wohngebiet mit ca. 3.000 Wohnungen und der entsprechenden Infrastruktur dazu (U-Bahn inklusive). Der große Carlsberg-Turm soll wohl auch der Abrissbirne zum Opfer fallen, aber viele der wunderbaren alten Backsteingebäude werden in das Gesamtkonzept eingebunden und eine Nutzungsänderung erfahren. Ein bisschen zur Geschichte der Brauerei inklusive Ausblick gibt es hier zu lesen, detailliertere Infos zum Masterplan der Firma Entasis hier. Das würde ich mir in zehn Jahren gerne nochmal ansehen.

Again it’s only a road to cross to get to the next park, Søndermarken, which we walk through along its main axis to reach the premises of the (former) Carlsberg breweries which are undergoing a major redevelopment. The activities of the brewery stopped in 2008 and now this will become a new neighborhood of Copenhagen, featuring 3,000 apartments and related infrastructure (including a subway stop). The landmark Carlsberg tower will soon fall victim to the wrecker’s bell, too, but many of the wonderful old brick buildings will become a part of the new concept and experience a change of use. If you’re interested in details of the brewery’s history as well as a glimpse at its future, have a look here. For more detailed info on the redevelopment by the architectural firm Entasis, check this out. I for myself would love to come back in, say, ten years and have a look at it again.

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FRED2„Selbst Supereltern können mal Hilfe brauchen“ heißt es in der U-Bahn – in der übrigens vergleichsweise wenig Sitzplätze sind, dafür viel Platz für Kinderwagen und Fahrräder. Nicht, dass viele Fahrräder in der U-Bahn unterwegs wären…

„Even Superparents are in need of help sometimes“ reads a sign in the subway – which by the way has decidedly fewer seats than any other I’ve been on before but thereby more room for strollers and bikes. Not that many would take their bikes to the subway, there’s no need for that here…

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… wo man eigene Fahrradstraßen hat, wo an größeren Straßen die großzügige Fahrradspur durch parkende Autos vom motorisierten Verkehr getrennt ist, wo es unfassbar viele Stellplätze für Fahrräder gibt, oft ausgestattet mit Stationen zum Aufpumpen, wo MASSEN an Spaziergängern entlang der Kopenhagener Seen (siehe unten) ganz selbstverständlich auf ihrer, einfach durch eine durchgezogene Linie abgetrennten, Seite des insgesamt vielleicht 3,50 m breiten Weges bleiben, sich umgucken, bevor sie dann doch mal wegen Stau auf die Fahrradspur ausweichen müssen, wo ich unter sicher tausenden Radfahrern nicht einen einzigen mit einer gelben „high visibility“-Weste gesehen habe – die braucht auch keiner. Ich hatte leider keine Gelegenheit, selbst Rad zu fahren (obwohl es dazu an jeder Ecke alle denkbaren Möglichkeiten gibt, Leihstationen, die per Kreditkarte funktionieren, mit Rädern, die mit eigenem Navi in A5 ausgestattet sind…) – das ist ein Muss für den nächsten Besuch.

… where there are separate bike roads, where on large thoroughfares the generous bike lane is separated from motorized traffic by a row of parked cars, where there are unfathomably many parking sites for bikes, often featuring an electric bicycle tire inflator, where CROWDS of Sunday afternoon strollers along the Lakes (see below) naturally stay on their half of a maybe 3.5 meters wide path, divided only by a white line on the ground, and should they need to venture out on the bike path turn around and look before they do so, where among the thousands of cyclists I must have seen not a single one was wearing a „high visibility vest“ – it is not needed. I didn’t have a chance to ride a bike (even though that is somehow a lame excuse: you can rent a bike on practically every corner, in shops or at unmanned stations which you work with your credit card, renting a bike with is own A5-size GPS…) – it’s a must for the next visit.

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Jetzt ist es gesagt: ich muss zurück 🙂

There, I said it: I have to return! 🙂

Barbara