Der perfekte Job / The Perfect Job


Das wird mal ein Beitrag, in dem die Fotos nichts mit dem Text zu tun haben. Sie sind zwar am gleichen Tag entstanden, aber aus einer spontanen Laune heraus, die mich nochmal zum Weihnachtsmarkt und auf den Sky Liner gebracht hat. Aber eigentlich geht es um das:

This is going to be a post where the pictures are unrelated to the text. They were made on the same day but on a spontaneous return to the Christmas market where I wanted to go up on the new Sky Liner after all. But this post is really about this:

Im Briefkasten lag ein Paketschein – abgegeben beim Nachbarn drei Häuser weiter. Da wird viel angenommen und das ist eigentlich total praktisch. Jetzt allerdings wurde ich in 48 Stunden sicher zehnmal vorstellig und traf nie jemanden an. Schon der 22. Dezember… ich werde nervös. Was, wenn die in Urlaub sind? Also nochmal hin, zum zweiten Mal allein an diesem Vormittag.

There was a notice in my mailbox: a package had been handed over to a neighbor three houses down the street. They accept a lot of packages all year round and it usually comes in very handy. This time, though, I went there about 10 times in 48 hours and no-one ever answered the door. And it’s December 22 already… I’m starting to get a little nervous. What if they already left for a Christmas vacation or something? Well, let’s try a second time this morning.

Aus dem Hoftor getreten steht das gelbe Auto eine Paketdienstes direkt vor mir, der freundliche Zusteller einen Turm Pakete balancierend. Um nicht noch einen Paketschein zu kassieren frage ich: „Ist da auch eins für mich dabei?“ und nenne meinen Namen. „Nein, heute nicht,“ sagt er ohne zu zögern, „aber vor zwei oder drei Tagen – das habe ich in der 16 abgegeben, haben Sie das geholt?“ Ich war total perplex, der hat seinen Laden echt im Griff. „Ehrlich gesagt versuche ich das seitdem erfolglos, bin auch gerade wieder auf dem Weg dahin.“

When I open the gate to the street there’s a large yellow delivery truck parked right in front of the house and the friendly delivery guy is balancing a tower of packages. To be sure not to get another notice in the mailbox I ask: „Do you have one for me, too?“ and add my name. „No, not today,“ he says without missing a beat, „but two or three days ago and I handed it over to the lady in no. 16 – have you picked that up?“ I was completely dumbfounded, he really knows what he’s doing. „Frankly, I have tried a zillion times but no one’s ever home – was going to try again just now.“

Ein entsetzter Blick: „Oh, da ist keiner mehr, die sind schon weg! Aber da können Sie in dem Restaurant an der Ecke mal fragen, oder im Sushi-Laden, die sind irgendwie verbandelt, vielleicht können die helfen.“ Die Örtlichkeiten hatten zwar beide noch geschlossen und letztlich klingelte ich die anderen Hausbewohner durch und das Paket wurde mir ausgehändigt… aber dieser Paketzusteller hat mich echt nachhaltig beeindruckt. Erstens sowieso und dann in dieser sehr stressigen Zeit. Wow. Da hat einer ganz offensichtlich einen Job, der für ihn gemacht ist und der ihm Spaß macht. Und ich sitze hier noch 2 Tage und starre ein Paket im Weihnachtsdress an und frage mich, was da wohl drin sein könnte!

He looks at me terrified: „Oh, they’re not there anymore, they’ve left! But you could check at the restaurant on the corner or the sushi place down that street… they are connected somehow, maybe they can help.“ The places both hadn’t opened for the day yet and in the end I just rang everybody’s doorbells at no. 16 and someone was in fact able to give me that package… But this delivery guy really impressed me. Quite generally, to begin with, and then in this most hectic time of year. Wow. Someone seems to be having the job they were cut out for and be enjoying it. While I will now sit here two more days and stare at that package in Christmas finery and wonder what’s inside!

Einen schönen vierten Advent!

Have a wonderful fourth of advent!

Barbara

Vorweihnachtliche Aktivitäten / Activities of the Season


Nur noch eine gute Woche und es ist schon wieder Weihnachten – wie kann das sein? Der alljährliche Backwahn mit Katja ist lange durch und war sehr erfolgreich… und aus irgendeinem Grund sind wir nicht so in Stress geraten wie sonst. Waren wir etwas besser organisiert? Schwer vorstellbar. Auch wie immer gab es den weihnachtlichen Kaffeeklatsch, der dieses Jahr den Schwarzwald als Thema hatte.

Only little more than a week and it will be Christmas again – how is that possible? Our traditional baking spree has happened long ago and was a great success… for some reason it didn’t last quite as long into the night as usual. Maybe we were better organized? Hard to imagine. Also as usual I hosted the Christmas coffeeklatsch, this year with the motto „Christmas in the Black Forest“.

Ich hatte das Rezept für einen sehr leckeren Schwarzwälder Gewürzkuchen und Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes gefunden, am Abend gab es Schwarzwälder Rouladen mit Spätzle und Rotkohl. Das Herzstück der Deko war ein kleines Waldarrangement…

I had found the recipe for a delicious Black Forest Spice Cake and Black Forest Cupcakes and for dinner there were Black Forest roulades with spaetzle and red cabbage. The centerpiece was a little forest arragement…

Nach meiner Flohmarktsucht im Sommerurlaub in Schweden kam ja gehäuft die Frage, was um alles in der Welt man da denn alles kauft. Viel zur Kartenkreation, wie hier und hier gezeigt, aber eben z.B. auch den kleinen Weihnachtsmann, der sich, wie ich finde, sehr gut macht in meinem Mini-Wald.

When I got so addicted to the flea markets in Sweden back in the summer, people often asked what on earth I bought there. A lot for crafting, as I have already shown here and here. But also this little Santa who is a perfect match for my little forest, I think.

Und heute stehe ich auf in einem verschneiten Bonn! Naja, richtig Schnee ist anders, aber es war trotzdem ein sehr erfreulicher und willkommener Anblick. So muss ein Adventssonntag aussehen!

And this morning I wake up to a snowy Bonn! Okay, real snow is different but still it was a very nice and welcome view. That’s what a Sunday in advent should look like!

Zu guter Letzt noch ein Update zum weiter laufenden Hospizbasar. Ich traue mich ja kaum das zu schreiben: wir sind gaaaaaaaanz kurz vor 2000 Euro. ZWEITAUSEND! Ihr seid der Wahnsinn! Ihr, die ihr gebastelt, gestrickt, gekocht und eingemacht habt. Ihr, die ihr gekauft und gespendet habt. Vielen Dank! Und die 2 vorne wird noch kommen, ich bin sicher! Habt einen schönen dritten Advent!

Last but not least let me give you a quick update on the hospice fundraiser. Dare I write it down: we are almost at 2000 Euros. TWO THOUSAND! You are amazing! You, who crafted, knitted, cooked and made jam. You, who bought and donated. Thanks so much! And I’m sure we will manage to reach the big 2. Enjoy your third advent!

Barbara

Es funktioniert!! / It works!!


Der Baum steht – und das wie immer schon seit dem ersten Adventswochenende! Es ist wieder ein Riesentrümmer und eine Schönheit noch dazu. Das geschulte Auge sah schon bei Anlieferung (nicht gesehen gekauft), dass er zu groß war – doch bevor ich die Worte „Ich hole mal die Säge raus“ äußern konnte, war die Spitze schon abgeschnippt. Und trotzdem sind 400 Lichterchen noch zu wenig… Aber ich habe ein neues Familienmitglied, rein technisch wohl ein Rentier, eine Rudolfine, aber sie wurde herzlich willkommen geheißen:

The tree is up – and of course as of last weekend! It’s huge again – and a beauty, too. I saw already when they brought it that it was too tall (I bought it without seeing it – it’s a place where you can do that) – but before I could utter „Let me get the saw“, they had cut off the top. And still 400 lights are not enough… Give a warm welcome to a new member of the family, technically a reindeer, a Rudolphia, but the moose did not mind one bit:

Und heute Morgen mache ich die Wohnungstür auf und meine Deko, ein großer Nikolaussocken, klonkert hart gegen das Holz. Hm? Und dann gucke ich nach – und dann sind da allen Ernstes Süßigkeiten drin!!! Und es ist noch nicht mal Nikolaus!!! Es funktioniert! 🙂

And then this morning I open the apartment door and my decoration, a large stocking, kind of hits hard against the wood. Mmh? I have a closer look – and there’s candy inside!!! And it’s not even St. Nicholas yet!!! It works! 🙂

Hoffe, eure Vorweihnachtszeit lässt sich auch gut an!

I hope your Christmas season is also off to a good start!

Barbara

Update… Basar / Fundraiser

So sah das gestern aus, als der Basar fertig aufgebaut war… und dann wurde es recht schnell zum Taubenschlag. Bis jetzt sind 1.375 Euro für das Elisabeth Hospiz in Lohmar zusammen gekommen! In weniger als 48 Stunden! Ich leide immer noch unter leichter Fassungslosigkeit. Vielen Dank schon jetzt an euch alle! Doch es gibt auch weiterhin noch wunderschöne Weihnachtsgeschenke zu sichern, ich mache es kurz… Handgestrickte Qualitätssocken zu 18 Euro:

That’s what it looked like yesterday when I finished setting up the display… and then it got out of hand rather quickly. So far we – you! – have raised 1,375 Euros for the Elisabeth Hospice in Lohmar! In less than 48 hours! I still suffer from a bout of stunnedness at it all. Many thanks to all! But there are still gorgeous Christmas presents to get… I try to keep it short… handknit quality socks at 18 Euros:

Das Babyset zu 30 Euro:

The baby set at 30 Euros:

Aus der Nähstube, eine fantastische Patchworkdecke zu 100 Euro…

From the sewing room, a fabulous patchwork blanket at 100 Euros…

… drei Seidenkissen (eins ist verkauft – 15 Euro)…

… three silk cushions (one is sold – 15 Euros)…

… und noch zwei kleine Deckchen (das linke und das rechte – das in der Mitte ist verkauft), ebenfalls à 15 Euro:

… and two doilies (the one on the left and the one on the right – the one in the middle is sold), also at 15 Euros each:

Neben gestrickter oder genähter Handarbeit weiterhin im Angebot: Kürbis-Ananas-Marmelade sowie wenige Restgläser Apfel-Zimt-Vanille Gelée (schnell zuschlagen!)!

Apart from all those handknit or sewn gems there’ll still pumpkin-pineapple jam and very few jars of apple-cinnamon-vanilla jelly (act quickly!)!

Gegen den Schoko-Jieper gibt es noch wenige Beutel Pralinen (6,50 Euro):

A few bags of chocolates to take care of your cravings (6,50 Euros):

Und abschließend: drei Sterne sind noch da (Nr. 2 Durchmesser ca. 30 cm, 10 Euro, Nr 4 und 5, Durchmesser ca. 20 cm, 8 Euro):

Finally: three stars are still to be had (no. 2, diameter ca. 30cm, 10 Euros, No. 4 and 5, diameter ca. 20 cm, 8 Euros):

Und nicht vergessen: ich verschicke auch gegen Erstattung der Portokosten… und je nachdem, worum es sich handelt, ist das auch international bezahlbar. Also – bestellt, was das Zeug hält!

And don’t forget: I also ship if you pay the postage… depending on what you order, that can be done for a decent price even internationally, airmail and all. Just get in touch, I’ll let you know. So now – let’s go!!

Barbara

Nahuel & Malen …laden ein! / …welcome you!

Dieses Jahr konnte ich Nahuel und Malen, zwei Mapuche aus Chile, gewinnen, den Basar zugunsten des Elisabeth-Hospiz in Lohmar zu unterstützen. Es ist wieder soweit! Die zwei sind noch etwas nervös (schließlich suchen sie auch eine neue Herberge), aber begeistert vom diesjährigen Angebot, für das sage und schreibe über 20 Leute in unterschiedlicher Art und Weise aktiv geworden sind. Holt euch ’nen Kaffee – das Angebot ist wirklich gigantisch und ich bin noch in Sorge, ob man irgendwo technisch an Grenzen stößt, was die Größe eines einzigen Blogbeitrags angeht…

When I met Nahuel and Malen, two Mapuche from Chile, they were ready to support the fundraiser for the Elisabeth Hospice in Lohmar, no questions asked. It’s that time of year again! The couple are still a little nervous (they are looking for a new place to stay, too, by the way) but are amazed at the range of products that are on sale this year. More than 20 people helped me put this together in different ways, can you believe it? Go get a coffee – there’s a truly gigantic range of creations this year and at this point I still wonder whether I will run into technical difficulties because maybe there’s a limit to how large one single blog post can be…

Endlich können wir so richtig einen auf hygge machen – oder traditionell auf gemütlich. Denkt euch Tee, Kerzenschimmer und leckere Plätzchen… und dazu ein Paar fetzige warme Stricksocken – ab auf die Couch und den Lieblingsweihnachtsfilm eingelegt! Es hat mir eine große Freude bereitet, mich um diese Socken zu kümmern – im Laufe des Jahres habe ich auch Dank nebenan.de ein Sockenstrickerimperium aufgebaut – neben Freunden und Kollegen fanden sich auch bis dahin unbekannte Menschen, die einfach mal so dieser Wahnsinnigen aus Poppelsdorf glaubten, dass sie Stricker für den guten Zweck sucht (verkauft werden sie für 18 Euro pro Paar). Und dann haben die gestrickt. Und gestrickt. UND GESTRICKT! Fangen wir mal an mit dem Modell Johanna – so perfekt möchte ich mit 90 Jahren auch noch IRGENDWAS machen können, wie diese Socken:

Finally you’ll get the opportunity to go all out hygge – or for some German Gemutlichkeit? Think tea, candlelight and yummy cookies… and add to that a pair of fancy warm knitted socks – hop on the couch and watch your favorite Christmas movie! It has been fun, a true pleasure really, to get this sock business going. Over the course of the year I managed to build a sock knitter empire, thanks in part to nebenan.de: in addition to friends and colleagues, there were hitherto unknown people who just believed this crazy woman from Bonn Poppelsdorf who said she was looking for knitters for a good cause (they are sold at s18 Euros per pair). And then they knitted. And knitted. AND KNITTED! Let’s start with the model Johanna – if I can still do anything as perfectly as this when I’m 90, I’ll feel truly blessed:

Was ich durch diese Aktion festgestellt habe: es gibt unglaubliche viele unterschiedliche Arten Socken zu stricken. Susann strickt auf dem Spann anders als auf der Sohle, ein ganz aparter Effekt… wenn auch auf den Fotos mangels Tageslicht nicht ganz so gut zu erkennen:

One thing I found out about with all these different knitters: there are incredibly many different ways of knitting socks. Susann has one pattern on the soles and another on the instep – to quite the effect… though unfortunately it’s a bit hard to make out on the pictures due to a lack of daylight:

Babette hat als erste auf den Aufruf im Internet reagiert und sozusagen als Test das erste Paar gestrickt – und Lust auf mehr bekommen:

Babette was the first to react to that internet post looking for knitters. She made the first pair as a test of the whole undertaking – and was then ready for more:

Und nicht nur das: sie hat auch gleich noch ihre Freundin Antje mitbegeistert, die zwei Paar gemacht hat:

But that wasn’t all: she got her friend Antje hooked who also made two pairs:

Dann gibt es die Modelle Maria – Maria H und Maria S. Die kenne ich beide nicht persönlich – Maria Hs Sohn hat sie einfach mal für den guten Zweck „rekrutiert“ und sie selbst dann die Nachbarin Maria S. Es kam in der Folge zu konspirativen Socken gegen neue Wolle-Übergaben am Poppelsdorfer Platz. Und dann… haben sie mich mit Socken zugeworfen:

Then there’s the Maria models – Maria H and Maria S. I’ve never met either one – Maria H was “recruited” by her son who’s read about it on the internet and then persuaded her neighbor Maria S as well. We then had a few conspiratorial socks for new wool hand-overs at Poppelsdorf square. And then… they drowned me in socks:

Nun zum Modell Cornelia. Das ist ein ganz besonderes, mit Zopfmuster. Und da sagten mir andere Strickerinnen: das ist viel komplizierter. Deswegen gehen die für 20 Euro an einen neuen Eigentümer. Hinweis: auf dem Foto kommt nicht wirklich rüber, dass die cremeweißen außerdem einen Goldfaden haben (Größe 38)… hochexquisite Weihnachtssocken also! Und die türkise Variante kann noch nach Wunschgröße (zwischen 38 und 41) angepasst werden:

Now look at the model Cornelia. That’s quite special, with that braided pattern. Other knitters told me: that’s a bit more complicated. That’s why these are sold at 20 Euros. Note: you can’t really see on the picture that the off-white ones also have a gold thread (size 38)… absolutely exquisite Christmas socks! And the turqouise pair can be made to order anywhere from size 38 to 41:

Trixi ist seit Jahren eine treue Kundin beim Basar und 2018 begeistert, endlich auch mal etwas dazu beisteuern zu können. Und begeistert bin auch ich!

Trixi has been a loyal customer at the fundraiser for years and was excited to be able to participate on the other side of the tiller in 2018. And so am I!

Phantom D is das nächste Modell. Ich kann euch gar nicht sagen, in welchem Tempo da hochklassige Socken rausgehauen wurden. Und noch dazu war diese Strickerin eine Spätberufene, was diesen Anlass angeht. Ich kam mit der Wolllieferung kaum hinterher…

The following model goes by Phantom D. I can’t even begin to tell you at what speed these high class socks were produced. This knitter was a latecomer into the whole affair. I almost couldn’t keep up with the wool delivery…

Auch aus der Gruppe der ehemals Unbekannten kommt das Modell Doris – die unter anderem sogar speziell für BVB-Fans aktiv war. Dazu hat sie auch einige allerliebste Babysöckchen im Angebot (das Paar für 5 Euro):

Among the former unkown knitters you can also find model Doris – who even made a pair for a fan of Borussia Dortmund. And she even added a few pairs of baby socks to amazing her display (at 5 Euros each):

Aber damit war es für Doris nicht getan. Ich präsentiere das jetzt einfach mal der Reihe nach und beginne mit diesem niedlichen Set für ein Neugeborenes, Jäckchen, Mütze und Söckchen (30 Euro):

But Doris didn’t stop there. Let me show you all her creations, starting with this a-d-o-r-a-b-l-e set for a newborn made of a cardigan, a hat and a these tiny socks (30 Euro):

Aber sie kann mehr als stricken… sieht näht auch… zum Beispiel Patchworkdecken, hier in der Größe ca. 140 x 125 cm (100 Euro):

But she’s also good at sewing… patchwork blankets, this one about 140 x 125 cm (100 Euros):

Das geht auch in klein, in der Form von Deckchen (15 Euro pro Stück):

Or would you rather buy a small doily (at 15 Euros each):

Oder sind diese Seidenkissen mehr nach eurem Geschmack (15 Euro das Stück)?

Or do you fancy one of those silk pillows (15 Euros each)?

Langsam wird es mal Zeit für was essbares, findet ihr nicht? Auch da sind wir dieses Jahr unglaublich gut ausgestattet. Fangen wir mal mit Bigggi an. Die hat ein Paprikamus (5,90 Euro) gemacht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: absolut delikat! Es gibt eine pikante Variante und eine für so empfindliche europäische Gaumen wie meinen. Es hält sich laut Rezept 5-6 Monate – ich kann mindestens 8 Monate bestätigen… so lange stand meins im Regal, bis ich endlich in den Genuss kam:

I think it’s high time that we talked about food, don’t you think? There’s a lot to choose from at that end as well. Let’s start with Bigggi. She’s made a pepper puree (5,90 Euros). And let me tell you: it’s delicious! There’s a spicy variety and one that is better for people with as sensitive a European palate as mine. As per recipe it will last 5-6 months – but I can confirm at least 8 months… that’s how long my jar was on the shelf before I finally tried it:

Auch Christa ist wieder dabei – viele von euch werden sie noch kennen. Auch in diesem Jahr hat sie ihren Vater Manfred den Garten plündern und die Beute schnibbeln lassen, die sie dann in Kürbis-Ananas-Marmelade und Apfel-Zimt-Vanille-Gelée verwandelt hat (kleine Gläser 3,80, große Gläser 4,80 Euro):

Christa joined in the fun again as well. Just as she did last year, she teamed up with her father Manfred who pillaged his garden and then chopped the booty so she could cook her Pumpkin-Apple Jam and Apple-Cinnamon-Vanilla Jelly (small jars at 3,80, large ones at 4,80 Euros):

Doch was wäre ein Hospiz-Basar ohne ihre Pralinen (6,50 Euro pro Beutel)?

This fundraiser wouldn’t be what it has become without her chocolates (6,50 Euros a bag):

Nicht in der Küche aktiv, aber treu dabei war auch Silvia. Ihre neuesten Kreationen sind diese Engel Charms (klein 3 Euro, mittel 4,50, groß 5,50 Euro):

Silvia is also a loyal contributor to the cause – though the kitchen is not her comfort zone. She made these angel charms (small at 3 Euros, medium at 4,50, large at 5,50 Euros):

Papiersterne sind ebenfalls Teil ihres Angebots. Nr. 1-3 haben einen Durchmesser von ca. 30cm (10 Euro), Nr. 4 und 5 von ca. 20 cm (8 Euro):

Paper stars are also part of her creative output. No. 1-3 have a diameter of 30cm (10 Euros), no. 4 & 5 of 20 cm (8 Euros):

Darüber hinaus hat sie Karten anzubieten (3,90 Euro):

In addition to that she made these beautiful cards (3,90 Euros):

Auch ich war dieses Jahr wieder aktiv. Zusammen mit meinem neuen Kurbler Kathrin lief am Wochenende die Spritzgebäck-Bäckerei auf vollen Touren, so dass ich den Verkaufsschlager der vergangenen Jahre, die Kekstüten, wieder im Angebot habe (7 Euro das Stück):

I also made a few things. I’ve found a new „crank girl“, my sister Kathrin, and together we made tons of piped cookies on the weekend so the top seller of the past years is back again: the cookie bags (at 7 Euros a piece).

Mit der Hilfe eines Kollegen in Madagaskar konnte ich für alle die, die im letzten Jahr aufgrund der großen Nachfrage kein Pfeffer-Set mehr bekommen konnten, für Nachschub sorgen. Die Sets beinhalten schwarzen Pfeffer, roten „Pfeffer“ und Wilden Pfeffer (poivre sauvage / Voatsiperifery) (10 Euro das Set):

With the help of a colleague in Madagascar I managed to make more of the popular pepper sets that so many of you couldn’t get last year. The sets contain black pepper, red „pepper“ and wild pepper (poivre savage / Voatsiperifery) (10 Euros per set):

Zum Abschluss möchte ich euch Daw Thein Aye aus Myanmar vorstellen. Sie ist eine Bäuerin aus einem Dorf im Ayeyarwady Delta, wo sie mit ihrer Mutter, ihrer Schwester, ihrem Bruder und einem Neffen lebt. Sie baut Reis an – in dieser Region ist nur eine Ernte im Jahr möglich, so dass sie weitere Einkünfte braucht. Über das Welthungerhilfe Delta RISE Projekt konnte sie an einer Schulung zu Recycling teilnehmen und hat u.a. gelernt, wunderschöne Taschen herzustellen… aus alten Regenschirmen. Die könnt ihr hier erwerben und drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Daw Thein Aye unter die Arme greifen, für das Hospiz spenden und Recycling unterstützen. Die Taschen (Modell Schultertasche und Modell Einkaufsbeutel) kosten 8 Euro das Stück, Modell „Schulterbeutel“ 4 Euro.

And finally let me introduce Daw Thein Aye from Myanmar. She is a farmer from the Ayeyarwady Delta where she lives with her mother, sister, brother and nephew. She grows rice which in this region only yields one harvest per year so she needs additional income to make ends meet. She participated in the Welthungerhilfe Delta RISE project, learned about waste management and recycling and received a training in sewing. She now makes beautiful bags… from old umbrellas. You can purchase these bags here and kill three birds with one stone: support Daw Thein Aye, donate to the hospice and support recycling. The bags (shoulder bags and take along shopping bags) are 8 Euros each, the simpler ones are 4 Euros a piece.

Ich weiß nicht, wer von euch bis hier unten gekommen ist – ich brauche jetzt eine Pause. Aber Bestellungen nehme ich gerne entgegen… per Mail, per Kommentar, persönlich… 🙂

I wonder who made it all the way down here – I need a break. But I’m ready to take your orders… via mail, comment or in person… 🙂

Barbara

A Day in… KÖLN!


Das könnte der schlechteste Beitragstitel überhaupt sein. Ja, es war ein Tag in Köln und ein wunderbar sonniger noch dazu. Ja, der Dom war mit von der Partie. Ja, es wurde am Rhein spaziert. Ja, es wurde im Brauhaus gegessen. Ja, es gab auch Karneval (im Ernst – im OKTOBER!). Aber darum ging es ja überhaupt nicht. So gar nicht. Es ging um ein Treffen.

This could easily be the worst choice of title for this blog post. Yes, it was a day in Köln (Cologne) and a wonderfully sunny one at that. Yes, the cathedral was at the center of it all. Yes, there was a stroll along the Rhine. Yes, there was lunch at a Brauhaus (brewery). Yes, there was also carnival (no kidding – in OCTOBER!). But all that is not what this day was about. It was about a meeting.

Es begann mit einer Postkarte, die ich am 21.12.2009 an eine mir bis dato unbekannte Frau in Kalifornien schickte. Was immer ich schrieb, es hat was ausgelöst. Die Frau wollte mehr wissen. Am 01. Januar 2010 hat sie mir den ersten Brief geschrieben – so einer auf Papier. Selbst gestaltetem Papier. In einem selbst gebastelten Umschlag. Ich dachte, mich TRIFFT der Schlag, als ich den im Briefkasten fand… solche Briefe verschicke ich selbst ja auch. Kurzum: seitdem gingen viele Briefe hin und her und nun war es an der Zeit für ein Treffen mit Marlene.

It all started with a postcard that I sent on December 21, 2009 to a hitherto unknown lady in California. Whatever I actually wrote, it struck a chord. That lady wanted to know more. She wrote her first letter January 1, 2010 – one of those on paper, you know, with handdrawn embellishments. In an envelope made from a page in a magazine. I was about to faint when I found it in my mailbox, I still remember that… that’s the kind of letter that I send myself. Long story short: there have been many letters crossing the Atlantic in both directions since then and now we finally had the chance to meet!

Sie war – und ist weiterhin – gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Schwägerin auf einer Schifffahrt den Rhein hinauf unterwegs und das Schiff legte letzten Sonntag in Köln an. Wir trafen uns vor dem Dom, wo gerade eine gebuchte Stadtführung begann, an der ich teilnehmen konnte. Wer dieser Stadtführer war und wo man ihn buchen kann, muss ich noch in Erfahrung bringen, denn der war fantastisch. Das war meine erste Stadtführung in Köln und es hat richtig Spaß gemacht. Ich wusste bspw. nicht wirklich viel über den Dom – das ist jetzt anders. Dass einer der Türme (der Vierungsturm) sich nicht an den sonst immer beachteten mittelalterlichen Bauplan hält, war mir noch nie aufgefallen. Oder anders: ich hatte ihn noch nie wahrgenommen. Ich finde, er hat was vom Chrysler Building in New York:

Marlene was – and still is – on a Rhine Cruise with her husband and sister-in-law and last Sunday the ship docked in Cologne. We met in front of the cathedral where they had just started a guided tour which I was welcome to join. I still need to find out who that guide was and where he can be booked – he was fantastic. It was my first guided tour in Cologne and it was a lot of fun. For example, I didn’t really know all that much about the cathedral but do now. I had never noticed that there’s one tower (the ridge turret) that doesn’t stick to the original medieval designs which are usually followed 100%. Or rather, I had never actually seen that tower. I think there is some resemblance, style-wise, to the Chrysler building in New York:

Bislang konnte ich mich mit dem neuen (2007) von Gerhard Richter gestalteten Fenster nicht anfreunden. Da fehlt mir die Sachkenntnis. Dieses Mal hat es mich fasziniert – es geht (für mich) nicht um das Fenster selbst, sondern um das Licht, das es verbreitet, wenn die Sonne da so richtig draufknallt. Regenbogen…

I had until last Sunday had a hard time appreciating the new (2007) window designed by Gerhard Richter. I probably lack the necessary expertise. But this time I was amazed – to me, it wasn’t about the window itself but about the light effects it produces when the sun hits it full force. Rainbow…

Geradezu erschüttert war ich, als ich auf dem Alter Markt karnevalistisches Treiben bemerkte… und nicht nur das: es waren Düsseldorfer Karnevalisten, die in Köln Party machten?! Waren die lebensmüde? Und wieso im Oktober? Reicht die Session nicht mehr aus? Später trafen wir sie vor dem Dom wieder, sie hatten ein Spalier gebildet, durch das das Prinzenpaar zum Dom schritt. Da musste ich dann doch mal Klärung herbeiführen: es ging um die Herstellung eines Videos des Motto-Songs für die kommende Session „Mir sin zesamme jeck“. Die Düsseldorfer kamen zu den Aufnahmen nach Köln und später würden die Kölner nach Düsseldorf fahren.

I was shocked to see carnival crowds on Alter Markt… and not only that: they were party folk from Düsseldorf (which is the arch enemy of Köln)?! Were they suicidal? And why in October? Is the carnival season not enough anymore? We later met them again in front of the cathedral where they were trellises for the prince and princess, walking towards the cathedral. I asked one of them what this was all about: they were filming a video of the motto song of the upcoming carnival season „mir sin zesamme jeck“ („We are silly together“… „jeck“ is hard to translate – it’s the state of mind you have to reach to enjoy carnival). The folks from Düsseldorf had come to Cologne for the shoot and later the carnival crowd from Köln would go to Düsseldorf for some more takes.

Zu Mittag gab es deftiges und Marlene traute sich sogar an ein Mettbrötchen… diverse Sorten Kölsch wurden getestet und bei Niedrigwasser im Rhein gerätselt, wie das Wasser eigentlich jemals so hoch stehen könnte, dass die Schutzwände aufgebaut werden müssen…

We had traditional German food for lunch and Marlene even tried a „Mettbrötchen“, a bun with raw pork and onions – a delicacy sometimes referred to as German sushi. A couple of different Kölsch beers were tested and with regard to the extremely low water level of the Rhine we wondered how it could ever rise so high that the protective walls need to be put into place…

Zum Abschluss standen wir sicher eine gute Stunde auf der Aussichtsplattform am Schokoladenmuseum, guckten auf den Rhein und die Deutzer Seite, und haben, nicht viel anders als in unseren Briefen, Gott und die Welt besprochen. Nur, dass Howard auch dabei war und die Unterhaltung wenn überhaupt nur noch angeregter war. Ich denke, ich muss es dann doch bald mal nach Kalifornien schaffen.

The day ended on the observation deck at the Chocolate Museum, where we easily stood for more than an hour, looking down the Rhine and at the other shore and talked about all kinds of things, not unlike the exchanges in our letters. Only that we were joined by Howard and that the conversation, if anything, was even more lively. I guess I do „have to“ go to California some time soon.

Barbara

Plastic free… SEPTEMBER, part 2!


Ist es denn zu fassen – schon wieder ein Monat rum! Und wenn ich ganz, ganz ehrlich bin, bin ich sehr froh, dass so langsam der Herbst kommt und man mal wieder mit Genuss eine heiße Tasse Tee trinken kann. Und wie gut sich geschlossene Schuhe anfühlen! An der Plastikfront hingegen gab es im vergangenen Monat keine großen Änderungen meinen Haushalt betreffend – aber ich habe viele weitere Impulse bekommen, die ich gerne mit euch teilen möchte.

I can’t believe it – another month just flew by. And if I may be brutally honest, I am more than happy that fall is headed our way and that I can have a steaming hot cup of tea and actually enjoy it. And how lovely to wear proper shoes again! When it comes to reducing plastic in my household… I wasn’t able to make any major changes this past month – but I have been collecting ideas that I would like to share.

Auf tauschticket.de zum Beispiel bot jemand gehäkelte Kosmetikpads aus Baumwolle an – die man einfach in die Waschmaschine gibt und wiederverwendet. Da bin ich nun mangels Kosmetiknutzung nicht der geeignete Kunde, aber die Idee finde ich gut. Und wer mal einen vergnüglichen Bericht über jemanden lesen möchte, der so richtig ernst macht, kann das bei „Tupperdosen-Tetris und Käsetheken-Fiaskos“ tun.

On the German platform tauschticket.de someone offered crocheted cotton pads for make-up removal – which you can wash and re-use. For lack of using make-up I won’t be getting these but I liked the idea.

Ein lieber Freund der kürzlich zu Besuch in Bonn war, hat mir das Buch „Besser leben ohne Plastik“ geschenkt. Die komplette Lektüre ist mir noch nicht gelungen, aber mir gefällt, wie Hintergründe erläutert und Vorschläge gemacht werden. So wurde ich allerdings auch informiert, dass Waschnüsse mittlerweile so weit verbreitet genutzt werden, dass die Menschen in den Herkunftsländern auf chemische Produkte umsteigen müssen. Also auch nicht ideal. Meine nächsten Versuche werden sich im Bereich Bad und Haushalt abspielen – und werde dann hoffentlich bald berichten können.

A dear friend who was in Bonn recently for a visit gave me the book „Besser leben ohne Plastik“ („A better life without plastic“… though I doubt you can find a translation). I haven’t managed to read it cover to cover but I like how it gives background information and then practical advice. By way of reading (parts of) it, I was also informed that the use of wash berries is so widespread by now that people in the countries of origin don’t have any left and need to use chemical alternatives. So that’s less than ideal. My next experiments will be from the bathroom and household chapter and I hope to be able to report on that soon.

Sign of the Kuuka Kafe in Riga, as found on their Facebook page

Abschließend gibt es noch einen Aktionstipp: am 15. September ist der World Clean Up Day und so ziemlich überall gibt es Aktionen. Für die Nordlichter unter euch: der NABU organisiert den Coastal Clean-up Day. Solltet ihr entlang des Rheins wohnen oder einen Ausflug ins Auge fassen, könnt ihr am Rhine Clean Up Day teilnehmen. Hier findet ihr die Ansprechpartner für die jeweiligen Städte.

Before I let you go, let me draw your attention to the World Clean Up Day on September 15, 2018. There are events in all kinds of places (I have checked only for those around here). One multi-country event is the Rhine Clean Up Day which is done in the Netherlands, Germany, Austria (?!) and Switzerland. The organizers still seem to be looking for focal persons in France and Liechtenstein in case you are around and interested.

Doch nun: schönen Abend noch!

But for now: enjoy your evening!

Barbara