Hiking Zähbasaltweg

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Der Zähbasaltweg zieht sich in und um Hohenfels-Essingen, wo sich wiederum alles um Basalt dreht – so ziert das Gemeindehaus der größte Mühlstein der Eifel und auch sonst ist hier einiges aus Basalt, woran man auf dem ersten Kilometer oder so durch den Ort und hoch zu den Mühlsteinhöhlen vorbeikommt. Die hier hergestellten Mühlsteine erfreuten sich reißenden Absatzes, für Papiermühlen bis Schweden und Indien. In den Quellen, die ich gefunden habe, wird oft der Vergleich zum Mayener Basalt gezogen, der in Sachen Mühlsteine insofern unterlegen war, als dass er mit der Zeit sozusagen glatt poliert wird, was in der Papierherstellung nachteilig ist (der Hohenfelser bleibt rauh).

The Basalt Trail runs in and around Hohenfels-Essingen, where all is about basalt – the Eifel’s largest millstone can be found in front of the community center and many more things in gardens and on buildings that you pass on the first kilometer or so through the village and up to the millstone caves are made from basalt. The millstones made here were popular way beyond the region, as far away as paper mills in Sweden and India. The sources I dug up compare this basalt to that from Mayen which, when it comes to millstones, was of inferior quality as with time it would become all polished which obviously is a disadvantage in paper production (the one from Hohenfels remains rough).

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Gerade wenn man denkt, mehr Teerstraße muss nun wirklich nicht sein, wird man erlöst und erreicht die Grillhütte mit Spielplatz vor beeindruckender Kulisse.

Just when you think you’ve had enough asphalt for the day, you reach the grill hut and playground with an impressive backdrop.

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Der Bereich ist ziemlich malerisch und auf den schmalen Pfaden hin zu den Höhlen lässt sich’s gut durchatmen, in den Lungen wie im Kopf. Vorab las ich, dass man die Fledermäuse in den Höhlen bis April in Ruhe lassen soll und ließ die Taschenlampe zuhause… hier sagen die Schilder dann: ganzjährig geöffnet, wenn man mit den Fledermäusen klarkommt. Aber ich habe ein Video gefunden, das euch einen kleinen Einblick geben kann: in den Höhlen wurden die Mühlsteine aus der Wand bzw. der Decke gearbeitet und sind teilweise noch zu sehen.

This part is really picturesque and you can take deep breaths of fresh air on the small paths to the caves – it’s quite a respite for a busy mind, too. I had read before that one should leave the caves‘ bats alone before April so I left the flashlight at home… once here, the signs say they’re open yearround just be prepared to meet a few bats inside. But I found a video online which can give you an idea: the millstones were broken out of the caves‘ walls and ceilings and some were left mid-job.

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In diesem Bereich gibt es auch eine 1897 fertiggestellte Grotte. Der Lehrer Julius Schulz geriet auf einem Ausflug mit seiner Klasse an die Dauner Maare in einem undichten Boot in Seenot und als Dank dafür, dass alle mit dem Leben davonkamen, initiierte er den Bau der Grotte.

Not far away from the caves you will also find a grotto, finished in 1897. The teacher Julius Schulz had taken his students on a trip to Dauner Maare where they got in distress in a leaking boat, so he took an oath to build a grotto should they all make it back to shore alive. And they did.

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ZB_HE10Der kleine Pfad im lichten Buchenwald findet leider schnell ein Ende, wird abgelöst durch einen breiten Forstweg entlang eines Steinbruchs, der nicht betreten werden darf.

The wonderful path in the bright beech tree forest comes to an end much too soon and is followed by a broad forest road passing a quarry – access denied.

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Kurz darauf wird es noch ernüchternder, denn wir sind zurück auf Asphalt – und da muss ich leider sagen: ich kann den Weg in Gänze nicht empfehlen, geschätzt 70% sind asphaltiert, was an einigen Stellen besonders lieblos und kreativfrei wirkt, da sich andere Wegführungen ganz klar anbieten. Vollkommen fasziniert allerdings war ich von der Möglichkeit, mir die Ausmaße einer modernen Windmühle mal näher anzusehen.

Very soon it gets even more disenchanting because we are back on an asphalt road – and this is where I have to say: I can’t recommend this hike as a whole, it must be 70% on tarmac, which in some places seems particularly loveless and devoid of creativity as potential alternative routings are very obvious. I was absolutely fascinated, though, by the opportunity to get a close-up look at the dimensions of a modern windmill.

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Doch nochmal zurück zum Basalt der Gegend. Nach etwas Recherche – hauptsächlich im Heimatjahrbuch Vulkaneifel – weiß ich jetzt, dass sich Zähbasalt durch besondere Langlebigkeit, sowie Witterungs- und Salzbeständigkeit auszeichnet. Eigenschaften, die ihn einerseits zum idealen Pflasterstein machen (bspw. vor dem Reichstag in Berlin) und andererseits zum guten Werkstein für Denkmäler und Ornamentsteine. Besonderer Beliebtheit schien er sich beim Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zu erfreuen, die häufig auf ihn zurückgriffen. So hat er es als Obelisk nach El Alamein /Ägypten und als von Engeln getragene Feuerschale in Tobruk / Libyen geschafft.

But let’s have a look at the basalt of this region again. I did a little research, mainly in Heimatjahrbuch Vulkaneifel (German language – do you know deepl.com? Very good translations!), and now know that this particular basalt (no idea what it translates to in English) is known for its longevity and weather and salt resistance. Features that on the one hand make it an ideal material for pavements (for example in front of the Reichstag in Berlin) and on the other hand as stone for monuments and ornamental stones. It seems that it held a special appeal for the German War Graves Commission. Among many others, it has been used for an obelisk in El Alamein / Egypt (for English text: Info board) and for a fire bowl carried by angels in Tobruk / Libya (for English text: Info board).

Versöhnlich zum Abschluss am Veilchendienstag noch dieses Schneeglöckchen-Meer – davon scheint es in diesem Jahr ungewöhnlich viele zu geben, ist das bei euch auch so?

Finally, this sea of snowdrops – there seems to be an unusually large number of them this year, have you noticed that where you are, too?

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Auf bald!

See you soon!

Barbara

Hiking Dörferblick Variations

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Für die erste Woche im März habe ich mir das erste Wanderprogramm 2022 einfallen lassen. Zwei von vier Touren haben Mitwanderer gefunden und im Nachhinein glücklicherweise die anderen nicht, so dass ich kurzfristig notwendig gewordene terminliche und Routen-Änderungen vornehmen konnte. So hat mich der Rosenmontag u.a. auf einen Teil der Dörferblickschleife im Bereich Barweiler und Pomster gebracht.

For the first week in March I had drawn up the first hiking schedule for 2022. I had found company for two out of four hikes which in hindsight was a stroke of luck because I had to rearrange dates and routes spontaneously at the start of the week. So Monday took me out on parts of Dörferblickschleife around Barweiler and Pomster and then some.

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Da war schon ganz schön viel Frühling im Spiel – wobei ich mir um die Schmetterlinge noch ein bisschen Gedanken mache… sind die immer so früh unterwegs? Hier und da lag auch eine der ganz intensiven Frühlingsduftnoten in der Luft 😉

Spring was all around – I do worry a bit about the butterflies, though… are they always that early? Here and there some of the more intense scents of spring was in the air 😉

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Das Grün auf den Wiesen und Weiden fehlt noch ein bisschen – an den Bäumen sowieso, aber bei solch fantastischem Wetter ist das eher nebensächlich. Am Teilstück Richtung Wenigbachtal habe ich mich kurz gefragt, ob auch hier die Trolle, im Einklang mit der Landschaft eher gras- denn moosbewachsen, Einzug gehalten haben.

The meadows and pastures still sport more brown than green – more so the trees, of course, but in this gorgeous weather it was a minor detail. Walking down towards Wenigbach I wondered whether there were trolls now in the Eifel as well – in going with the scenery, more grass than moss covered.

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Der Bereich am Wenigbach ist mir der liebste und auch wenn ich darauf vorbereitet war, dass auch hier die Flut vom letzten Sommer Schäden angerichtet haben könnte gab’s dann schon den einen oder anderen „Überraschungsmoment“. Dafür dass wir uns hier im Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr-Hocheifel bewegen, hätte ich mir da anderes erwartet als massiv planierte Wege, den Abraum noch als Wall daneben, wo vorher Biotop war: grüner Mittelstreifen, der vor Insekten nur so brummte. Dazu die eher erratisch hingeworfen wirkenden Felsblöcke als… Befestigung?

The area along the Wenigbach is my favorite and even if I was prepared that there may be damages from last summer’s devastating floods, I was in for a few „surprises“. Seeing as this route is part of a nature conservation project, I was not ready for massively levelled paths, the „waste“ left right there, building walls along the former path, where before there was an actual habitat for tens of thousands of insects making the air vibrate on a warm summer day. Add to that the boulders that are somewhat erratically placed to form a… reinforcement?

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Wird wohl Zeit, dass ich mir den Rest auch ansehe – die Fernblicke waren heute auf jeden Fall die Highlights…

I guess it’s high time I did the whole route again – the views were definitely highlights today…

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So darf das Wetter ein Weilchen bleiben – auf bald!

I have no objections to the weather continuing to be like that – see you soon!

Barbara

Frühling? / Spring?

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Nur für den Fall, dass ihr es noch nicht so wahrnehmt: es ist schon wieder so lange hell, dass man bei pünktlichem Feierabend im Home Office noch eine Runde bei Licht drehen kann. Und das LICHT (kein Filter)…

Just in case you haven’t noticed it: it’s light out long enough already to go on a quick hike after work – that is, when working from home and signing off on time. And the LIGHT (no filter added)…

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Und klar wie selten ist es auch:

And the air is so very clear:

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Dazu kriege ich schon richtig Hummeln im Hintern und will Beete bestücken, Gartenmöbel nach draußen zerren, Fenster und Türen stundenlang aufgerissen lassen… aber ich muss mich zurückhalten! Heute war es wunderschön sonnig – bei 3 Grad. Da darf man sich dann auch mal in die Bastelecke begeben und Frühling auf’s Papier zaubern. Und die Karte passt wunderbar für die Challenge bei The Sisterhood of Crafters, wo es heißt: Feminin und mit Blumen!

And I’m starting to get just a tad impatient: I want to get the flower beds in shape, get out the furniture for garden and terrace, leave windows and doors open for hours on end… but I do have the urge under control. It was wonderfully sunny today – at 3°C. So it’s okay to spend some time in the creative nook and get spring onto paper at least. And this card is the perfect match for the current challenge over at The Sisterhood of Crafters: Anything feminine (including flowers!)

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Genießt euer Wochenende wo und wie auch immer – der Frühling ist unterwegs, die Kraniche haben die Reise nach Norden begonnen!

Enjoy your weekend wherever you are and however you want – spring is on its way!

Barbara

Winter Wonderland 2022

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Es ist schon ein Weilchen her, als ich mich morgens noch vor dem Frühstück in dieses Winter Wonderland aufgemacht habe – aber bei dem grau-in-grau da draußen dachte ich, es kann ja nicht schaden, nochmal so en passant darauf hinzuweisen, wie fantastisch der Winter ist. Sein kann.

It’s been a while since I walked out into this winter wonderland before I even had breakfast – but looking into the rainy, stormy gray out there I thought it wouldn’t hurt to mention how gorgeous winter is. Can be.

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Ich war auf Teilen der Wirftbachschleife unterwegs, aber im Prinzip einfach erstmal Richtung Sonnenaufgang. Malerisch die Nürburg, oder?

It took me out onto parts of the Wirftbach Loop but really my first intention was to walk towards the sunrise. It can’t get much more picturesque than Nürburg, can it?

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Dieser gechillten Truppe war ich auch noch nie begegnet…

I hadn’t met this relaxed bunch before…

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Die Sonne kam mal hier, mal da zum Zug und hat einzelne Landschaftsteile in rosafarbenes Licht getaucht.

The sun came through here and there and so parts of the landscape were bathed in pink light.

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Und natürlich darf auch ein Blick auf mein Lieblingsmotiv nicht fehlen: der Aremberg.

And of course there’s no hike without a view of my favorite motif: Aremberg.

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Und so ein Gedanke, der mir gerade auch gut tut: morgen ist schon Freitag!

And another thought that helps me through the day: it’s Friday tomorrow!

Barbara

Willkommen / Welcome 2022

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Jetzt ist es da, das neue Jahr und ich bin schon ziemlich gespannt, was es bringt. Ich hoffe auf den Jahreszeiten gerechtes Wetter und viel Wandern. Zeit für Kreatives. Lesen. Mal wieder eine internationale Grenze überqueren. Fokus auf Positives so insgesamt. Und heute erstmal raus, auf der Suche nach einer neuen, mittagspausentauglichen Runde im Dunstkreis von Dörferblick- und Wirftbachschleife.

It’s finally here, the new year, and I am very much looking forward to what it brings. I hope for weather that fits the seasons and lots of hiking. Time to be creative. Read. Crossing an international border again would be fun. Focus on the positive in general. Starting out with an explorative little hike today, looking for a new lunch-break size loop.

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Mit dem Wetter war es so ein Ding… am 2. Januar im langärmeligen T-shirt und gerade mal ’nem Windbreaker drüber unterwegs und ins Schwitzen zu geraten… passt wohl nicht ganz zur Jahreszeit. Aber man freut sich ja über jeden Sonnenstrahl! Das Farbschema ist für mich irgendwie Yorkshire pur, was aber auch daran liegen könnte, dass ich gestern die erste Staffel der Neuverfilmung von „Der Doktor und das liebe Vieh“ durchgesuchtet habe – sehr gelungen und das hätte ich als Fan der alten Serie (der ich auch bleiben werde) nicht gedacht.

Today’s weather and the season… if on January 2 you walk around in a long-sleeve t-shirt and just a thin windbreaker for cover and still get all sweaty – that has got to be called unseasonably warm. But I will admit I do get excited about every little ray of sunshine these days. Nature’s color palette to me is very reminiscent of Yorkshire but maybe that is due to the fact that I binge watched the first season of the new „All Creatures Great and Small“ yesterday – fantastic! A surprising and thus possibly very convincing thing to say, for a fan of the old version…

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Oh, was ich auf gar keinen Fall vergessen möchte: dem Elisabeth-Hospiz in Lohmar wurden vergangene Woche 5.000 Euro überwiesen! Vielen Dank nochmal an euch alle! Im Prinzip läuft der Fundraiser noch immer, denn die Kalender werden weiter bei einer der örtlichen Tankstellen zum Kauf angeboten, aber ich habe einen Schlusstrich gezogen und alles, was über die 5.000 Euro hinaus reinkommt, wird dann im kommenden November schon in der Kasse sein.

Oh, there’s one thing I absolutely do not want to forget: last week I made a 5,000 Euro transfer to Elisabeth Hospice in Lohmar! Thanks a lot to all of you! The fundraiser is basically on-going because the calendars are still on sale at one of the local gas stations but I decided to make a cut and everything raised above 5,000 Euros will already be in the books come next November.

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An der Stelle, die dieses Naturkunstwerk zu bieten hat, bin ich schon Dutzende Male vorbeigelaufen und habe es noch nie wahrgenommen. Ich vermute, es lag am Licht, dass es mir heute aufgefallen ist. Oder ich war insgesamt aufmerksamer unterwegs, denn ich habe mit der Kamera rumexperimentiert und war immer auf der Suche nach Motiven für Ultra-Nahaufnahmen.

I have walked past this spot in the woods featuring this wonderful piece of nature’s art several dozens of times and I never noticed it. Maybe it was just the right moment light-wise today that it finally caught my attention. Or I was more alert in general because I was experimenting a bit with my camera and was looking for motives for these ultra close-ups.

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Das neue Jahr hat gut begonnen und ich hoffe, die kommende Arbeitswoche verpasst dem nicht gleich einen Dämpfer. Ich hoffe, ihr hattet auch schöne Tage zum Jahreswechsel und wünsche euch ein frohes und gesundes 2022, voll interessanter Begegnungen und spannender Erlebnisse.

It was a good start into the new year and I hope the upcoming work week will support that feeling. I also hope that you had a good time over the holidays as well and wish you all a happy and healthy 2022, full of interesting encounters and exciting experiences.

Barbara

Hiking „Walderlebnis Kerschenbach“

Bis Samstagabend war ich zu platt, um einen konkreten Plan zu machen für den Sonntag, der mit bestem Herbstwetter aufwarten sollte. Nicht zu anspruchsvoll, denn mein Rücken muckt rum dieser Tage. Nicht zu weit weg, dass nicht die Anfahrt am Ende länger dauert als die Wanderung. Möglichst mit viel Licht, also offene Landschaft oder Laubwald. Die Wahl fiel auf den Rundweg „Walderlebnis Kerschenbach“, 8 km mit 120m Höhenunterschied. ’n Tacken weit, aber es kam zu einer Kombi, doch dazu später mehr.

Right up until Saturday night I was too exhausted (the grouse finally knackered) to make an actual plan for Sunday which was supposed to treat us to gorgeous fall weather. Nothing too challenging as my back is acting up these days. Not too far away – we don’t want the car ride there to take longer than the actual hike. With as much light as possible, so open skies or deciduous forest. I found „Walderlebnis Kerschenbach“, 8 km with 120m of elevation. Maybe a tad far away but I was able to find another activity to combine it with – but more about that later.

Es stellte sich als exzellente Wahl heraus. Das Laub in den wunderbarsten Farben, der Himmel strahlend blau, die Wege abwechslungsreich – an Tieren habe ich allerdings quasi hinter jeder Ecke Kühe gesehen, die mich teilweise angeguckt haben, als hätte es gedonnert… bis auf zwei weitere Wanderer ist mir allerdings wieder kein Mensch begegnet, es war also vielleicht auch ein schockierender Anblick.

It turned out to be an excellent choice. The foliage breathtakingly beautiful, the skies of a deep, clear blue, the paths were varied – animals were lacking in variation, though, there were cows practically behind every corner I turned and they often looked at me as if struck by thunder… but then I only met two other souls on the whole trail so maybe I was a shocking sight.

Im Wald dieser moosig-modrige Herbstgeruch, wenn ihr wisst, was ich meine. Okay, zugegebenermaßen ist der natürlich stärker, wenn man auf dem Boden rumrobbt, um Pilze zu fotografieren…

The woods smelled like moss, this musty scent, if you know what I mean. Okay, I admit: it is of course more intense when you crawl on the ground trying to take pictures of mushrooms…

Die angegebenen 2:30 Stunden Wegzeit waren exakt ausreichend, inkl. einer Teepause und knapp 80 Fotostops… ich hätte das auch noch doppelt so lang ausdehnen können, aber dann kam mir doch der zweite Programmpunkt in den Weg – zu eng geplant das Ganze.

The trail time is listed as 2:30 hours which I made almost to the minute, including a tea break and about 80 photo stops… I could have easily extended this to last twice as long, just sitting in the sunshine, but the second item on my agenda got in my way – I didn’t factor in that I might actually not want to move on for a while.

Der zweite Programmpunkt, der der Anreise die letzte Rechtfertigung geben sollte, war mein erster Kinobesuch seit Ewigkeiten (coronabedingt): in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim, wo ich das letzte Mal wahrscheinlich vor 30 Jahren war. Es war einfach fantastisch – große Leinwand, Popcorn, Kaltgetränk, Vorfilm, teils grausige Lokalwerbung – und dann ein wunderbar unterhaltsamer Film. Ein gelungener Wiedereinstieg in cineastische Aktivitäten. Hoffentlich bald mehr.

That second item (helping to justify the longish journey) was my first visit at the movies in, like, forever (COVID-related): at Eifel-Film-Bühne in Hillesheim. I think I was last there about 30 years ago. It was fantastic – the big screen, popcorn, soda, a supporting film, amateurish commercials for local businesses – and then a wonderfully entertaining feature movie. A successful return to the cinema. Hopefully more to come!

Damit entlasse ich euch für heute und hoffe, ihr konntet das Wetter gestern ebenfalls genießen und hattet einen guten Start in die Woche!

With this I’ll let you go and hope that you also got to enjoy the gorgeous weather yesterday and had a good start into the week today!

Barbara

Hiking near Hersdorf

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Es kamen viele Dinge zusammen. Unter anderem klappte es endlich mal, ein lang geplantes Treffen mit einer Freundin zu ermöglichen und sich somit in vielen Bereichen mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Und dann dazu dieses Wahnsinnswetter – die Wanderung hatten wir im… April? schon mal auf dem Plan, sagten es aber ab wegen widrigster Bedingungen. Im Nachhinein war das noch weiser als sowieso schon.

A few things fell in place today. Among others, I finally managed to meet a friend again and catch up on all kinds of things. And then this positively gorgeous weather – this hike had originally been planned in… April? but was cancelled due to really nasty conditions. It was a good move back then, in hindsight even wise.

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Zur Abwechslung bin ich mal keinem ausgeschilderten Pfad gefolgt sondern unter Führung besagter Freundin, die sicherstellen wollte, dass ich darüber im Bilde bin, dass die Eifel auch in ihrer Gegend den Besuch wert ist (naja, das war ja schon länger klar – sogar für wunderbare Winterspaziergänge!). Das erste, was mich überzeugt hat, war die Weite. Hin und wieder kam man sich vor wie auf einer Hochebene. Da kann der Kopf noch so dicht sein: hier wird er wieder frei.

With my friend as a local guide at hand, we didn’t follow a particular trail. She just wanted to make sure I fully realize that this part of the Eifel is well worth a visit, too (well, I’ve known that for a while – even wonderfully snowy winter hikes!). The first thing I noticed: the vastness of the landscape. In some places I felt as if on a high plateau. You can be stressed out as hell: out and about around here you will find your balance.

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Auch hier hat das Hochwasser Schäden angerichtet – es sieht im Vergleich zu vielen anderen Orten nicht nach viel aus (und ist es auch nicht), aber wenn man bedenkt, dass dieser Bachlauf im Normalfall eigentlich so gut wie gar kein Wasser führt, sogar die zerstörte Brücke fast überflüssig wirkte, ist schon das nicht nachvollziehbar. Den Bäumen wird es wohl eher unangenehm sein, im Wurzelbereich so nackig dazustehen… aber immerhin ist es ein interessanter Einblick.

The area was also affected by the floods – compared to many other places it doesn’t look like (and isn’t) much but when you realize that there is usually only a tiny creek here, often not more than a trickle, that almost made the recently destroyed bridge look redundant, you have a hard time to make sense of it. I would think the trees don’t enjoy being so bare around the roots… but for me at least it’s an interesting insight.

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Aber lieber auf zu einem weiteren Highlight, das korrekterweise wohl eher den Orten Fleringen oder Rommersheim zuzuordnen ist: der Krausbuche (und ihrer beiden Kinder). Es ist eine seltene Form der Rotbuche, die man unter vielen verschiedenen Namen finden kann – Süntelbuche scheint der verbreitetste zu sein. Der leitet sich ab vom größten bekannten Süntelbuchenbestand in Europa, nördlich von Hameln – leider 1843 gerodet.

But let’s move on to another highlight, which, truth be told, is more correctly allocated to either Fleringen or Rommersheim: the twisted beech (also: dwarf beech or parasol beech). It’s a rare variety of the common beech. One of its many German names, Süntelbuche, comes from an area north of Hameln of the same name, where there was a whole forest of them – until it was cleared in 1843.

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Sie bilden ein kuppelförmiges Blätterdach, was mich sofort denken ließ: will ich haben für den Garten! Aber dass das nicht einfach ist, kann man sich ja denken, wenn das Vorkommen so sehr beschränkt ist. Und selbst wenn es klappen sollte, dass aus den Bucheckern tatsächlich eine Krausbuche wächst und keine normale Rotbuche – was man erst nach 5 bis 10 Jahren feststellen kann – wird das mit dem Daruntersitzen in diesem Ausmaß wahrscheinlich nicht mehr ganz hinkommen…

The branches form a cupola and standing underneath it my first thought was: gotta have it for the garden! But seeing as it’s so rare, it doesn’t come as a surprise that it’s not easy at all to grow a twisted beech out of its nuts… many things need to be „right“ in order for it to become just that and not a common beech. And you can notice only 5 to 10 years in whether that was successful. So to grow one to this size and lounge underneath it… I’m too late.

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Nach dem schattigen, wenn auch lichtdurchfluteten Buchenwald mal wieder tiefblauer Himmel gefällig? In den letzten Zügen dieses, sagen wir mal zweifelhaften Sommers, muss man das mitnehmen, wann und wo immer man es kriegen kann.

Leave the shady, if light-flooded beech forest for some more time under the clear blue skies? In the last stages of this, let’s call it dubitable summer, you have to enjoy it to the full, whenever and wherever possible.

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Abschließend erreichten wir die Dolomitfelsen des Walbert, Teil der sog. Schönecker Schweiz in der Prümer Kalkmulde. Entstanden vor ungefähr 400 Millionen Jahren haben wir es hier mit ehemaligen Meeresboden zu tun, wo es erdgeschichtlich interessante Funde gab. Dass der Meeresboden quasi senkrecht in die Höhe ragt ist auf die Kollision der Urkontinente Laurussia und Gondwana zurückzuführen, die die Gegend hier „gefaltet“ hat.

Towards the end we reached the dolomite rocks of the Walbert which form part of Schönecken Switzerland in the lime depression of Prüm. It was formed about 400 million years ago and is basically former ocean floor which yielded quite a few finds of geological interest. The fact that the former ocean floor is often practically perpendicular to the ground we walk on today is due to the collision of the supercontinents of Laurasia and Gondwana which „folded“ the area around here.

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Es gibt noch viel zu entdecken und weitere Ausflüge in die Schönecker Schweiz und angrenzende Gebiete zeichnen sich ab!

There’s still a lot to discover and more trips to Schönecken Switzerland and neighboring areas are on the horizon!

Barbara

Hiking Pellenzer Seepfad

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An diesem wunderbaren Tag im Frühherbst – ja, es fühlte sich eher als Herbst denn als Spätsommer an – hat es uns auf den Pellenzer Seepfad mit Startpunkt Tumulus in Nickenich geführt. Hier vielleicht die erste Anmerkung: den Parkplatz haben wir beide nur auf Nachfragen gefunden. Aus Richtung Nürburgring kommend am besten den Schildern zum Sportplatz folgen.

This gorgeous day in early fall – yes, it felt a tad more like fall than late summer – saw us hiking Pellenzer Seepfad, starting out at Tumulus in Nickenich. That warrants the first comment: we both found the parking lot only with the help of friendly locals. Coming from the direction of Nürburgring it’s best to follow the signs to the „Sportplatz“.

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Mit den Aussichten war es etwas schwierig, weil es besonders zu Beginn noch sehr diesig war. Noch dazu haben wir den Weg entgegen der Beschreibung gegen den Uhrzeigersinn begonnen, wir Revoluzzer, aber irgendwie schien das der passende Einstieg. Mit um die 600 Höhenmetern bin ich ganz gut ans Schnaufen gekommen – die Pause war viel zu lang. Vom Frustfressen ganz zu schweigen. Aber besonders die Partien im Laubwald haben uns gut gefallen.

We didn’t quite get to see all the views as it was rather hazy, especially at the start. And then we also did the trail counter-clockwise and thus against the described direction, the revolutionaries that we are, but somehow it seemed right. In all, it was an ascent of about 600 meters which I found surprisingly challenging – or maybe not surprising at all, seeing the long break and all the chocolate turned „hip gold“. But long stretches in deciduous forest made it all worth it.

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Der Anstieg zur Teufelskanzel, einem Felsvorsprung, mit Blick auf den Krufter Waldsee und das Neuwieder Becken war nicht annähernd so steil wie mancherorts beschrieben – es muss eine Alternativroute geben, wobei wir definitv der ausgeschilderten Traumpfad-Route gefolgt sind.

Reaching Teufelskanzel, a rock ledge with a view of Kruft forest lake and the Neuwied Basin wasn’t nearly as steep as described – there must be an alternative trail but it wasn’t part of this „Traumpfad“ one…

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Der Laacher See ist auch Teil der Route, wobei man die Klosterkirche nur aus der Ferne sieht. Viel interessanter an dieser Stelle waren auch die Mofetten. Das sind Stellen, an denen Kohlendioxid blubbernd an die Oberfläche tritt. Sie stehen hier im Zusammenhang mit Vulkanismus. Das Kohlendioxid kommt aus Magmakammern der Erdkurste oder des Erdmantels und ist an sich nicht giftig. Wenn durch den Anteil am Luftgemisch allerdings der Sauerstoffgehalt zu weit absinkt, kann man „friedlich einschlafen.“ So funktioniert wohl auch die manchmal im Zusammenhang mit COVID-19 vorkommende „happy hypoxia“…

Lake Laach is also part of the trail but the monastery’s church is visible only from a distance. It was rather more interesting to check out the mofettes. That are places where carbon dioxide bubbles to the surface, a volcanic phenomenon in the area. The carbon dioxide originates in magma chambers of the earth’s crust or mantle and is not toxic as such. But when the percentage of the air reaches a critical level (and lowering the oxygen share), you can „fall asleep peacefully“. I guess it’s the same process that is called „happy hypoxia“ when it comes to COVID-19…

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Einblicke in die Geologie kann man hier an verschiedenen Stellen gewinnen, wie auch durch den Tagebau am Eppelsberg oder an der „Schwarzen Wand“ unten. Die verschiedenen Schichten entstanden durch unterschiedliche Eruptionsformen sowie Ruhephasen. Auf Wasserdampfexplosionen folgten dann, in Ermangelung von mehr Wasser, Lavafontänen (Typ Stromboli), so dass sich Schlackenkegel bildeten: ein schwarzes Band mit darüber liegenden bunten Schichten, der bekannte Laacher Bims als heller Abschluss. Auch Unterschiede in der Körnung sind erkennbar, von feinen Ascheablagerungen über Lapilli (kleine Bröckchen) zu großen Lavabomben.

There are quite a few spots where you can get an idea of the geology of the place, for example at the Eppelsberg open pit mine or the „Black wall“ below. The layers you see were created by different kinds of eruptions and dormancy periods. There were steam explosions followed by lava fountains (once there was no water left to create steam) of the Stromboli type, creating volcanic cones: a massive black layer with colorful layers added one by one, the well-known Laach pumice on the very top. You can make out different grain sizes, too: very fine ash layers, „lapilli“ (smaller chunks) and large lava bombs.

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Bevor ich der Vulkanologie den Rücken kehre, hier noch ein Blick auf die Schweißschlackenbänder am Alte-Burg-Vulkan (rechts). Das Zeug wird bei der Eruption rausgehauen und flatscht so auf andere Auswurfprodukte und verschweißt sich mit denen. Vor Augen habe ich sowas, wie wenn man gut durchnässten Sand auf eine Sandburg knallt und der dann so ein bisschen abfließt, lasse mich aber gern aufklären von Menschen, die mit der Materie vertrauter sind 🙂

Before I let go of volcanology, let’s have a last look at the spatter layer of the Alte-Burg-Volcano (on the right). The stuff is shot out during an eruption and slams on the ground or material that went out first and sticks to it. Before my mind’s eye it looks like a shovel full of really wet sand thrown at a sand castle and how that oozes over the structure. But I’ll be happy to hear from people who have a more science-based view of things 🙂

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Doch noch mal zurück in den Wald, wo wir neben Trollen…

But let’s return to the forest for a bit where found trolls…

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… auch sehr viele und teilweise unfassbar große Pilze gesehen haben. Hier die bekannten Glühbirnen. Oder so – wer kann helfen?

… and lots of often incredibly large mushrooms, see the wellknown lightbulbs below. Or… who knows what they are?

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Hiermit komme ich zum Ende, ein Pflaumenkuchen ruft! Mit Sahne!

I’ll end here, there’s a plum cake waiting – with whipped cream!

Barbara

Hiking Wildnispfad Dahlem

Es sah nicht gut aus für unser Vorhaben, den gut 17km langen Wildnispfad in Dahlem zu gehen: auf dem Weg dorthin gab es sintflutartige Regenfälle, so dass ich schon in Überlegungen verfiel, was man in der Gegend an überdachten Aktivitäten wohl unternehmen könnte. Einmal angekommen und meine Mitwanderer am Bahnhof eingesammelt, hatte der Regen aufgehört und wir entschieden, zu starten. Es war die richtige Entscheidung, denn für den gesamten restlichen Tag sollten wir keinen Tropfen Regen mehr sehen.

We had planned to hike the 17 km Wilderness Path in Dahlem and it didn’t look good: on the way there I encountered torrential rains and feverishly started thinking about alternative indoor activities in the area to spend the day. Once I got there and had picked up my fellow hikers at the train station, the rain stopped and we decided to give it a go. It turned out to be the right decision because we didn’t see another drop of rain for the whole day.

Der erste kurz Stop ist an der Abtei Maria Frieden, deren Architektur mich irritiert hat – bis wir dann rausfanden, dass sie erst 1953 gebaut wurde. Es handelt sich um ein Zisterzienserinnenkloster „strengerer Observanz“ und nach der Website sieht es so aus, als seien derzeit noch 10 Nonnen vor Ort.

The Maria Frieden Abbey is the first landmark. I was quite confused by the architecture – until we found out it was built only in 1953. It’s a Cistercian monastery „of strict observance“ and going by their (German only) website it seems there are currently 10 nuns still living there.

Die Runde ist topografisch am gemütlichen Ende, es gibt eher seltenere Anblicke wie eine Arnikaheide (und wer weiß, was das Gewächs in der Mitte der folgenden Collage ist, darf mich gerne aufklären) und insgesamt ist es fast durchgängig ein Waldbad (à la shinrin yoku) – aber wir waren etwas enttäuscht. Und ich glaube nicht, dass es an der Strecke selbst lag, sondern an dem etwas irreführenden Namen. Bei „Pfad“ waren wir nicht eingestellt auf Forstwirtschaftswege, oft sehr breit und nicht selten mit langen Geraden. Alle drei hatten wir glaube ich mehr gewundene Trampelpfade im Unterholz im Kopf, kurz vor benötigtem Macheteneinsatz. Das war das hier definitiv nicht.

The trail is rather cozy topographically speaking, we have seen things we’ve never seen before like an arnica heath (and should you know the plant in the middle of the collage below, please enlighten me) and in general it felt like a long forest bath (see „shinrin yoku“) – but we were a little disappointed. And I don’t think it was the trail as such, it was the expectations we had associated with the name. „Path“ did not exactly evoke the wide forestry roads with long straight sections. All three of us had expected tiny trails in the undergrowth, just short of, like, needing to use a machete to get us through. That really is not what this is.

Aber wie ihr merkt, hat es meiner Fotografen-Tätigkeit keinen Abbruch getan und ordentlich gequatscht wurde auch, was will man also mehr?

But you may have noticed that it didn’t have an adverse effect on my photographic activity and we chatted away, so what more could you ask for?

Gleich zu Beginn wurden wir interessiert von einem Marder beäugt, während die Weinbergschnecke unser Vorbeikommen eher verschreckte.

Right at the start a marten eyed us curiously, while a Burgundy snail was rather scared by our appearance.

Definitiv liegt einer der lauschigsten Rastplätze ever an dieser Route, Tisch und Bänke etwas ab des Weges direkt am plätschernden Bachlauf, der an einem heißeren Tag sicher auch zu etwas Kneipp-Aktivität einlädt.

Without a doubt, the route offers one of the lushest rest areas ever, table and benches a little off the path, down by a little creek which on a warmer day would have seen us wading in it, I’m sure.

Damit ist der Wanderurlaub leider zuende… aber das Wandern wird wohl weitergehen 🙂

This marks the end of my hiking vacation… but I’m sure the hiking will continue 🙂

Barbara

Hiking Fürstin Margaretha Weg

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Auf den Rundwanderweg „Auf den Spuren von Fürstin Margaretha“ habe ich in diesem Wanderurlaub hingearbeitet, je nach Quelle 27,7 oder 28,3 km lang. Egal. Lang. Ganz klar eine sportliche Herausforderung und größtenteils in Gegenden ganz nah bei, wo ich aber noch nie war. Oder vor 35 Jahren das letzte Mal.

This hiking vacation was designed to build up stamina to tackle „Princess Margaretha Trail“, which, depending on the source, covers a distance of 27.7 or 28.3 km. Doesn’t matter. It’s long. So a real sports challenge and actually really close by, yet in parts where I’ve never been. Or else it’s been 35 years since I was there last.

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Wenn ihr diesen Blog häufiger besucht, dann kennt ihr diesen Berg schon ganz gut, nur aus anderer Perspektive: den Aremberg, den ich auch aus meinem Garten sehr schön inszeniert sehen kann. Und besagte Fürstin Margaretha ist aus dem Haus der Arenberger, die vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert ganz schön einflussreich waren. Margaretha (1527-1599) kam 1544 mit 17 Jahren an die Macht und hat bedeutend gewirkt in der Graftschaft Arenberg bzw. diversen Ländereien in der Eifel, den Ardennen und den Niederlanden. Das besonders in den Bereichen Bergbau, Eisenindustrie sowie Land- und Forstwirtschaft. Besonders am Herzen lag ihr auch die Erziehung der Jugend und im allgemeinen setzte sie sich dafür ein, durch eine Hebung des Bildungsniveaus das Hexenwesen zu bekämpfen. Ich würde mal sagen: ziemlich ihrer Zeit voraus.

If you come here on a regular basis, you have seen this mountain a number of times but from a different angle: Aremberg, which I can see beautifully staged from my garden. Said Princess Margaretha is of the House of Arenberg which was quite in the midst of it all from the middle ages all the way into the 19th century. Margaretha (1527-1599) came to power in 1544 at the age of 17 (!) and was impressively influential in the county of Arenberg and their many lands in the Eifel, Ardennes and the Netherlands, with a focus on mining, iron industry and agriculture and forestry. In addition, the education of the youth was particularly close to her heart and more generally she tried to fight witchcraft by improving the education of her subjects. I dare say: she was ahead of her time.

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Der Weg nun war ziemlich abwechslungsreich, lichte Laubwälder, gedämpte Nadelwälder, fast mediterran anmutende Höhenrücken, plätschernde Bachläufe – an diesem schwül-heißen Tag besonders angenehm. Und natürlich: weite Aussichten. Den Rastplatz oberhalb von Eichenbach, mit Blick auf Wershofen, kann ich mir sehr gut mit Kaffee, Kuchen und einem guten Buch für einen gesamten Nachmittag vorstellen.

But now for the trail: rather varied again, light deciduous and muted coniferous forests, almost mediterranean plateaus, rippling creeks – very pleasant on this humid day. And of course: wide views. I do see myself returning to the rest area above Eichenbach, looking towards Wershofen, with coffee, cake and a good book, enjoying a whole afternoon up there.

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Und wieviel Schönheit kann man so ertragen?

And how much beauty can you handle?

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Die Wanderung wird mit 7:30 Stunden Dauer angegeben. Es hatte dieses Mal jemand die Uhr so richtig im Auge: wir waren nach 7:55 Stunden zurück am Ausgangspunkt, inkl. mehr als 60 Minuten Pause. Irgendwo zwischen Kilometer 20 und 25 wurde es mal schwierig, vom Kopf her, aber die letzten 4 Kilometer sind dann fast verflogen. Es erreichte uns dann allerdings auch der Regen, so dass wir keinen Grund mehr hatten, uns irgendwo aufzuhalten oder gar Fotos zu machen.

The trail is listed as taking 7.5 hours to complete. Someone was keeping our time: we were back at the car after 7 hours 55 minutes, which included more than 60 minutes of rest time. Somewhere between kilometers 20 and 25 it got a bit tedious, mentally, but the last 4 kilometers went by in practically no time. I guess it helped that the rain caught up with us, so there was no reason to linger or even take pictures.

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Die Wanderung kann in zwei Etappen gesplittet werden… oder man kann auch noch früher anfangen als wir (9 Uhr) und wenn man keinen Regen in der Vorhersage hat, muss man sich ja auch nach hinten raus nicht hetzen. Bleibt ja noch bis 21:30 Uhr hell.

The circular route can be split in two legs… or you can just get going a little earlier than we did (9:00 a.m.) and if you choose a day without rain forecast, there’s no need to hurry at the end, either. It’s light out until 9:30 p.m. at the moment.

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Es wird weiter gewandert – bis bald!

There will be more hiking – see you soon!

Barbara

P.S.: Könnt ihr mit noch mehr Fingerhut umgehen?!

P.S.: Can you deal with more foxglove?!

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