A Day in… VÄXJÖ!


Auf dem Weg zur legendären „Hütte am See“ haben wir einen Tag in Växjö verbracht. Da kann ich ja aufgrund meiner jahrzehntelangen Mats Wilander-Affinität immer wieder hinfahren – aber dieses Mal hat es sich gleich mehrfach gelohnt. Doch kurz vorher haben wir noch einen Stopp in Dädesjö gemacht, um die mittelalterliche Kirche mit den wunderbaren Deckengemälden zu bewundern. Auch ein Erlebnis, wenn man im Gästebuch den Eintrag vom letzten Mal wiederfindet!

On our way to the legendary „Cottage by the lake“ we spent a day in Växjö. Seeing as I’m such a Mats Wilander fan, that’s a place I can return to often – but this time it was special. But before we got there we made a stop in Dädesjö to have a look at the medieval church with its wonderful ceiling paintings. Quite something when you find your own entry in the guest book from the last visit!


Weil wir uns verquatscht und die Ausfahrt verpasst hatten
Der erste Anlaufpunkt in bzw. bei Växjö war die Burgruine Kronoberg. Malerisch im See gelegen, Seerosen noch malerischer davor – es war ja ehrlich gesagt vollkommen egal, was es zu sehen gab bei dem Träumchen von Wetter. So haben wir dann auch noch ein Köttbullar Smörgas im Café daneben genossen bevor es weiterging.

As we had chatted away and missed the exit Our first stop in (or near) Växjö was the ruin of Kronoberg Castle. Situated in a lake it looked like a painting, water lilies pushing the picturesque almost beyond bearable – it didn’t really matter what there was to see at all in this breathtakingly gorgeous weather. So we decided to have a meatball sandwich right there and then, too.

Aber dann ging es auch noch in die Stadt, denn den Dom kann man ja keinem vorenthalten. Vertreter der schwedischen Kirche hatten so einen komischen Stand davor aufgebaut, wo gelbe T-Shirts und Wasser verkauft wurden – so richtig kriegten wir das allerdings zu dem Zeitpunkt noch nicht übereinander und haben erstmal den schönen „Glasbaum“ in Innern bewundert. Den kenne ich in diesem Jahr auch schon 20 Jahre… so lange ist das Austauschjahr schon her, wie mir per soziale Medien vermittelt wurde. Hatte ich ganz vergessen.

But then we hit the city as the cathedral is a must-see. Some people from the Church of Sweden were selling yellow t-shirts and water bottles in front of it – but we couldn’t really wrap our heads around that at the time. So we went inside instead to have a look at the wonderful „glass tree“. I’ve known that for 20 years this year… that’s how long ago the exchange year started – as I was told by friends on a social media website.

Wieder draußen wuchs die Zahl der Menschen in gelb, die hier und da mit Kühltaschen und Klappstühlen ausgerüstet am Dom entlang hasteten – und der Groschen fiel: hier war ein Public Viewing des Achtelfinales Schweden gegen die Schweiz zu erwarten. Unsere weitere Planung änderte sich kurzfristig… meine Mitreisende verlor jegliches Mitbestimmungsrecht.

Outside again there was a marked increase in the number of people in yellow, many of which carried coolers and folding chairs while rushing along the side of the cathedral. I finally made the connection: they were going to attend a Public Viewing of the last sixteen game between Sweden and Switzerland. The planning for the remainder of the day was adjusted promptly as my friend lost any right to determine her own fate.

Wie wir jetzt alle wissen, ging das seht gut aus – aber dann im Viertelfinale nicht mehr. Es könnte darauf zurückzuführen sein, dass wir einen taktischen Fehler begangen haben. Zu diesem Spiel war ich bei einer Freundin eingeladen, die diverse Test-Kuchen vorbereitet hatte. Nicht nur stellten wir übereinstimmend fest, dass der Kuchen mit der England-Fahne der leckerste war – das hätte vielleicht noch keine Folgen gehabt. Aber wir haben die englischen Kuchen nicht platt gemacht! Das konnte ja nicht gut gehen!!! So waren sie dann mittwochs noch Helden und Sonntag sprach man nicht mehr von ihnen. Oder, wie es Ingemar, der Vermieter der Hütte am See zusammenfasste: „Die Engländer waren von Anfang an besser und haben verdient gewonnen. Da danken wir für die gute Unterhaltung bis dahin und genießen nun den Rest des Turniers ohne sie.“

As we all know now, this ended very well for Sweden – though not so much in the quarter finals. Maybe that was due to the fact that we didn’t give a thought to tactics. I was invited at a friends‘ place for that game and she had prepared a few experimental cakes. We tried them all and not only did we all feel that the one decorated with the English flag was the best – we also didn’t finish it off! It just couldn’t end well after that!! And that’s how they were heroes on Wednesday and all but forgotten by Sunday. Or, as Ingemar, our landlord in the cottage put it: „The English team was better from the start and deserved to win. So we thank our team for the entertainment we had and now enjoy the rest of the tournament without them.“

Bis die Tage

See you later

Barbara

2 Kommentare zu “A Day in… VÄXJÖ!

  1. I kind of wish I could have come with you on this trip, Barbara. It sounds just wonderful, except maybe the football part. But I guess even that would have been enjoyable then and there. I have been catching up with your earlier posts, including the one about the break-in. Hopefully, there won’t be any nasty surprises when you return home from your trip.
    Marianne x

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.