Tag 3

Es kam, woie es kommen sollte in der letzten Nacht: Gold UND Silber für Deutschland im Rodeln (Einsitzer Herren)!! Das Aufbleiben hat sich definitiv gelohnt 🙂

Im 10km Freistilrennen der Damen konnte ich mich über Gold für Schweden freuen – das ist doch auch was, so lange sie keine Deutschen direkt verdrängen! Ähnlich ging es mir mit der nun nachgeholten Herrenabfahrt – da schlug mein Herz für Aksel Lund Svindal als Vertreter Skandinaviens… es reichte leider „nur“ für Silber. Es gewann der „falsche Didier“: Didier Defago für die Schweiz. Der richtige Didier wäre Didier Cuche gewesen, ebenfalls Schweizer. Ein bisschen leid tat es mir für die Kanadier, die weit hinter den Erwartungen zurückblieben.

Das Einzelrennen über 15km bei den Herren geht dem Ende entgegen – also, zumindest sind dann bald alle die, die eine Chance auf eine Medaille haben, im Ziel. Ich glaube ich habe mich verhört: es sollen über 300 Starter sein? Die ersten 40 sind gleich im Ziel, und es sind alles bekannte Namen auf Medaillenpositionen… Und Gold wohl wieder für die Schweiz… damit überholen sie uns im Medaillenspigel! Zumindest im Moment!

Und NUN gehe ich wohl doch schon ins Bett. Aber man muss den Schlaf halt dann kriegen, wenn man ihn bekommen kann 😉

Viele Grüße
Barbara

Green Wedding – CPS 154

Here’s this week’s challenge! And as the readers of my blog are just as new to this challenge as I am I’ve included the sketch. And this is how it works: the sketch is posted and gives you a basic idea of what your card should look like – which elements it should include. I’ve found this to be a rather complicated one as there are so many overlapping layers and again I think I stuck too close to the sketch but anyway.
I had a friend over for a weekend of watching the Olympics at night (due to the different time zone we get to see it all in prime time :-)) and as we were out taking a walk in the snow during the day we got into talking about how hard it is to find nice wedding cards in stores. I guess it’s a matter of taste but still: we agreed that most are just too kitschy and way overpriced. That stuck with me somehow so I decided to make a wedding card! The hearts need no explanation but there’s a lot of green… that’s because an actual wedding is called a green wedding here – don’t ask me why, I guess it’s got something to do with green being fresh and also the color of hope (for a good life together?). Here’s the result:

Supplies
Cardstock: Clairefontaine Pollen
Papers: all kinds of leftovers of unknown origin
Hearts: cut out of wrapping paper of unknown origin
Brad and greeting: no-name products

Tag 2

Der zweite Tag läuft auf Hochtouren und ich bin in freudiger Erwartung des vierten und letzten Laufs der Rodelentscheidung der Herren. Es fiel mir bislang auf, dass trotz der verkürzten Bahn Geschwindigkeiten weit über 140 km/h erreicht wurden… wie auch immer. Es sieht jedenfalls so aus, als könnte es ein deutscher Doppelsieg werden. Also drücken wir die Daumen!

Zuvor jedoch das Portrait eines kleinen Freundes, den wir nach dem Brunch noch besucht haben – als Teil eines anderthalbstündigen „Hallo wach“-Spaziergangs in einem eingeschneiten Naherholungsgebiet 15 Busminuten von meiner Haustür.

Derweil läuft dann doch noch Damen-Eishockey, USA-China, und das Spiel geht 12:1 aus – eine entsprechend spannende Angelegenheit. Da haben wir heute doch schon ganz anderes gesehen, auch wenn es recht ernüchternd begann. Beim Springen der Nordischen Kombinierer, das für die Deutschen nicht so prickelnd ausging, witzelten wir noch gönnerhaft, dass es „doch die Ösis gewinnen sollen, die gewinnen ja sonst nix“ 😉 Kombination heißt ja aber, dass es mindestens zwei Dinge gibt, in diesem Fall Skispringen und dann noch Langlauf. Und: wenn das Springen schon nicht so toll war, kommt im Fall der Deutschen beim Laufen auch nicht mehr soviel rüber. Das jedoch war am Ende egal, denn man muss sich dann nur für jemanden entscheiden, den man nach vorne schreit. In diesem Fall überkam es uns, wie die Blöden „Allez les bleus“ zu kreischen, denn sowas von einem spannenden Finish gegen einen Ami und einen Italiener hat man ja selten gesehen, mit gutem Ende für Jason Lamy Chappuis.

Viel vorher jedoch war die lang ersehnte erste Biathlon-Entscheidung der Herren wortwörtlich ins Wasser gefallen. Es war einfach kein schöner Wettbewerb und auf den ersten Blick war der einzige, der auf’s Treppchen gehörte, der Silbermedaillengewinner Emil Hegle Svendsen aus Norwegen. Sieger wurde noch ein Franzose, Vincent Jay… den Namen hatte man ja schonmal gehört, aber… ein Weltcuprennen hat er bislang gewonnen – und zwar ein Einzel in Vancouver in 2009… Hm. Und dann regte Herr Jakov Fak auf Platz drei zu verwandten unflätigen Ausrufen an – WER um alles in der Welt ist DAS?? Eigentlich ist er noch nie wirklich in Erscheinung getreten… bis auf die Bronzemedaille bei der WM in Pyeongchang. Also so ein Mann für die großen Events?! Jedenfalls entschieden wir, wenn schon nicht auf eine Medaille, dann auf den sympathischen Arnd Peiffer zu anzustoßen – heute allerdings mit irischer Kaffeecreme.

Weitere emotionale Wellen schlug die Entscheidung 3000m Eisschnelllauf der Damen – da gab’s Silber zu feiern für die junge Deutsche Stephanie Beckert. Die Fachleute redeten immer wissend vom „finish“, aber so wirklich stellt man sich darunter ja nichts vor… bis man es dann erlebt hat. WOW. Die irische Kaffeecreme stand noch bereit auf dem Tisch. Ich frage mich so nebenher, ob auf den Anzügen der deutschen Sportlerinnen nicht Schleichwerbung zu sehen war…

Die alpinen Wettbewerbe kommen wetterbedingt immer noch nicht aus’m Quark… wie soll es nur werden? Wir werden es erleben… Eine neue kreative Herausforderung ist auch online – ich werde also keine Probleme haben, den tollen Montag zu verbringen 🙂 Und jetzt wird es langsam spannend; ich muss mich auf den Eiskanal konzentrieren!

Viele Grüße
Barbara