Madagascar | On the road


Nun doch noch ein kurzer Blick zurück auf Farafanga und die Stätte der Nahrungszufuhr… Egal, wie ich es versucht habe, kein Foto kam ohne Reflektion zustande, aber ich denke, man kann die Herren, die hier gemeinsam für löslichen Kaffee werben, erkennen?

One last look back at Farafanga after all, at the place where we had lunch… No matter how hard I tried, I couldn’t take a picture without reflection but I think you can still recognize this foursome advertizing instant coffee?

Den dienstlichen Teil der Reise vorerst beendet, habe ich mich auf den Weg in den Urlaub gemacht, auf die Insel Sainte Marie, die östlich von Madagaskar im Indischen Ozean zu finden ist. Es war eine zweitägige Anreise per Minibus und Fähre. Und das mit dem Urlaubsfeeling war schwierig, denn zur Abreise des Minibus musste man bereits um 6:15 Uhr anwesend sein. Aber es lief dann wie geschmiert. Für umgerechnet gerade mal 6 Euro ging es auf die achtstündige Fahrt nach Tamatave. Wie sich das in einem relativ neuen und offenbar gut gewarteten Sprinter mit Wifi an Bord rechnet, kann ich nicht sagen. Besonders nicht, wenn man bedenkt, dass die 15-minütige Taxifahrt innerhalb Antananarivos das gleiche gekostet hat.

The business-related part of the trip had ended for the time being and I took off for a brief break on the island of Sainte Marie, in the Indian Ocean off Madagascar’s East Coast. During the two-day trip with minibus and boat I kept repeating Granma’s mantra: half the fun is getting there. It was hard to believe it was actually a vacation as the last check-in on the first day was at 6:15 a.m. already. But all went very smoothly. For about 6 Euros I was safely brought to Tamatave, 8 hours away. I have no idea how you can make any profit comes off of this, traveling in a rather new Sprinter, wifi on board and all. Especially, when I had to pay the exact same amount for the 15-minute taxi ride in Antananarivo already.

Zweifel kamen nur kurz noch mal auf, als die Dame mit dem Helm einstieg… aber das war dann wohl doch eher ein modisches Accessoire. Vorbei am Skandal Buffet (was daran so skandalös ist, muss ich ein anderes Mal herausfinden) und zu den Klängen von „Akropolis Adieu“ (ganz im Ernst…) ging es dann los Richtung Nordosten.

I doubted my decision for only a brief moment when a lady wearing a helmet boarded the bus… but it was obviously a fashion accessory rather than protective gear. We passed the Skandal Buffet (what exactly the scandalous part of that is I will have to find out another time) and listened to Mireille Matthieu’s „Akropolis Adieu“ on the roads to the Northeast.

Die Straße nach Tamatave hatte was von der A61, was den LKW-Verkehr angeht. Nur, dass es eine kurvige Landstraße in oft bergigem Terrain ist, von Schlaglöchern durchsiebt. Ein wahnsinniger Warenverkehr, Unmengen an Tanklastern und ich dachte irgendwie amüsiert, dass man ja den Eindruck bekäme, als würde ganz Madagaskar nur über Tamatave mit Sprit versorgt. Das ist allerdings tatsächlich so, wie ich später erfuhr.

The road to Tamatave is a very busy trade route, lots and lots of trucks. Only that it’s not a highway but a small winding country road in the hills, full of potholes. A crazy amount of traffice, unbelievable numbers of road tankers so that I got to thinking that fuels all over Madagascar must come via this route. Which, it turned out, really is the case.

Tamatave hat einen großen Industriehafen und wir kamen durch das entsprechende Industriegebiet in die Stadt: eine Raffinerie mit sechs oder sieben gigantischen Öltanks (ob noch in Betrieb, weiß ich allerdings nicht). Viel gesehen habe ich von der Stadt sonst leider nicht, denn es war die Weiterreise am Folgetag zu organisieren (nochmal 4 Stunden mit einem Minibus nach Soanierana-Ivongo, Abfahrt 5:30 Uhr, und von dort weiter mit der Fähre nach Sainte Marie). Aber für einen Gang zum Strand am Hotel hat es natürlich noch gereicht!

Tamatave has a large industrial port and we entered the city coming through an industrial area featuring a refinery with six or seven humongeous oil tanks (don’t know whether it’s still funtioning or not). I didn’t get to see all that much of the city, though, as I had to arrange for the second part of the trip: another 4 hours in a mini bus to Soanierana-Ivongo (starting at 5:30…) and then the boat ride to Sainte Marie from there). But of course I checked out the beach right near the hotel where I was staying.

In Soanierana-Ivongo angekommen, ging’s aus dem Minibus direkt in die nächstgelene Bretterbude, wo die Reederei ihren Check-in machte. Von dort wurde man zur Polizei geschickt, die Bretterbude direkt nebendran. Ein jovialer Offizieller nahm meine Daten in einem Schulheft auf, dessen aufgeschlagene Seite er künstlerisch wertvoll mit dem Tagesdatum versehen hatte. „Zuerst einmal: ist es denn Mademoiselle oder Madame?“ Er war so ehrgeizig, als Herkunftsland „Deutschland“ einzutragen… gab aber nach drei Versuchen auf und schlug es im Pass nach. Die Bootsfahrt machte mir wieder bewusst, dass ich seekrank werde… Die See war rauh und die Betreiber waren auf’s schlimmste vorbereitet (siehe unten). Ich kann nicht sagen, wie lange die Überfahrt dauerte, da ich mich ausschließlich auf einen festen Punkt am Horizont konzentriert und gehofft habe, nicht der erste zu sein, der hektisch nach einem Eimer greifen muss. Hat geklappt.

When we reached Soanierana-Ivongo, the check-in for the boat trip was in a shack right next to the bus. They then asked us to register with the police one shack down. A jovial official wrote down my data in an exercise book. The page in use had been artfully adorned with today’s date. „First of all: is it Mademoiselle or Madame?“ He was ambitious enough to try and write „Deutschland“ as current residence… but gave up after three tries and decided to copy it from the passport. The boat ride reminded me that I get seasick – the sea was rough and the crew was prepared for the worst (see below). I can’t tell you how long the ride was because I spent every second of it focusing on a fixed point on the horizon, hoping I wouldn’t be the first to frantically grab one of the buckets. Worked.

Dann war es noch eine 11km lange tuk-tuk-Fahrt zum Hotel und die Erholung konnte beginnen!

All that was needed after that was an 11km tuk-tuk ride to the hotel and… beach time!

Barbara

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s