Schildchen (und Socken) / Tags (and socks)


In ungefähr zweieinhalb Monaten ist es wieder soweit: mein mittlerweile traditioneller Online-Basar zugunsten des Elisabeth-Hospiz in Lohmar wird gestartet. Und so langsam beginnen sehr konkrete Vorbereitungen. Dieses Jahr werden auch handgestrickte Socken im Angebot sein und diese sollen mit Schildchen ausgestattet sein, die

1) die Attraktivität – wenn überhaupt möglich – noch erhöhen
2) die notwendige Info rüberbringen
3) in der Herstellung „nichts“ kosten und massenproduzierbar sind
… ich glaube, das ist gelungen:

In about two and a half months it will take place again: my by now traditional online bazaar for the Elisabeth Hospice in Lohmar. And slowly my preparations for it start to get very concrete. This year the offer will include handknit socks and they need tags that

1) if at all possible increase the appeal of the product
2) give all the necessary info
3) cost „nothing“ to make and can be mass produced
… I think I came up with the right design:

Die Basis ist ein Trennblatt-Rest, dazu etwas Washi Tape und die sehr günstig in Oslo erworbenen „Handmade with Love“ Aufkleber – und die eigene Handschrift. Diese sehr einfachen Tags gabe ich in den Wettbewerb bei Christas Crafts All Year Round, wo es diesen Monat heißt: alles, nur keine Karte.

The base are scraps from office supplies, a little washi tape and the „Handmade with Love“ stickers I once got really cheap in Oslo – and my own handwriting. I will enter these very simple tags over at Christmas Crafts All Year Round and their September challenge „Anything but a card.“

Schönes Wochenende!

Have a great weekend!

Barbara

Christmas Joy


Eine der beliebtesten Aktivitäten im diesjährigen Schweden-Urlaub waren die kleinen und großen Flohmärkte, über die wir gefühlt täglich gestolpert sind. „Was hast du denn da so gekauft?“ wurde ich oft gefragt… und habe meistens geantwortet: „Alles mögliche!“ Unter anderem auch alte Weihnachtskarten – also solche, die mal jemand geschrieben hat. Wie diese von einer geschätzt 8-jährigen Eva an den wahrscheinlich ähnlich alten Torsten:

One of things we really enjoyed while vacationing in Sweden this summer were the smaller and larger flea markets that we seemed to come across on a daily basis. „What did you buy?“ people have asked me… and usually I answered „All kinds of things!“ Among others, I bought old Christmas cards – cards that had been written to someone. Like this one of a maybe 8-year old Eva to Torsten, probably of the same age:

Wenn ich den Stempel richtig entziffert habe, ist diese aus 1953. Das Format ist etwa C7, so dass sie sich als Mittelpunkt einer neuen Karte ganz gut eignet. Aber ich war hin- und hergerissen – wenn ich sie verbastele, ist sie ja irgendwie weg, diese 65 Jahre alte Weihnachtskarte. Oder wiedergeboren! Naja, es ist offensichtlich, die letzte Interpretation hat gewonnen. Und plötzlich ist es wieder soweit, dass ich keine Fotos mehr Tageslicht hinbekommen – aber hier gefällt mir das Licht tatsächlich: wirkt es nicht so knackig-kalt wie es idealerweise an Weihnachten wäre?

If I read the stamp right, this one is from 1953. The size is about C7, so it makes for a nice image on a larger card. But I was wondering whether I should use it for a new card – if I do, this 65-year old Christmas card is gone. Or born again! Well, obviously I went with the latter interpretation. And all of a sudden I’ve reached that time of year again when it gets too late too soon to make pictures in daylight – nevertheless, I really like the light here: doesn’t feel crispy cold just as Christmas would ideally be?

Diese Karte gebe ich in die folgenden Wettbewerbe (wo ist die Vintage Challenge, wenn man sie braucht?!):

I’ll enter the card at the following challenges (where is the vintage challenge when you need it?!):

Winter Wonderland: Christmas Joy

The Merry Christmas Challenge: Anything Christmas

The Holly and Ivy Christmas Challenge: #35 Anything Christmas Goes

Auf bald!

Take care!

Barbara

Plastic free… SEPTEMBER, part 2!


Ist es denn zu fassen – schon wieder ein Monat rum! Und wenn ich ganz, ganz ehrlich bin, bin ich sehr froh, dass so langsam der Herbst kommt und man mal wieder mit Genuss eine heiße Tasse Tee trinken kann. Und wie gut sich geschlossene Schuhe anfühlen! An der Plastikfront hingegen gab es im vergangenen Monat keine großen Änderungen meinen Haushalt betreffend – aber ich habe viele weitere Impulse bekommen, die ich gerne mit euch teilen möchte.

I can’t believe it – another month just flew by. And if I may be brutally honest, I am more than happy that fall is headed our way and that I can have a steaming hot cup of tea and actually enjoy it. And how lovely to wear proper shoes again! When it comes to reducing plastic in my household… I wasn’t able to make any major changes this past month – but I have been collecting ideas that I would like to share.

Auf tauschticket.de zum Beispiel bot jemand gehäkelte Kosmetikpads aus Baumwolle an – die man einfach in die Waschmaschine gibt und wiederverwendet. Da bin ich nun mangels Kosmetiknutzung nicht der geeignete Kunde, aber die Idee finde ich gut. Und wer mal einen vergnüglichen Bericht über jemanden lesen möchte, der so richtig ernst macht, kann das bei „Tupperdosen-Tetris und Käsetheken-Fiaskos“ tun.

On the German platform tauschticket.de someone offered crocheted cotton pads for make-up removal – which you can wash and re-use. For lack of using make-up I won’t be getting these but I liked the idea.

Ein lieber Freund der kürzlich zu Besuch in Bonn war, hat mir das Buch „Besser leben ohne Plastik“ geschenkt. Die komplette Lektüre ist mir noch nicht gelungen, aber mir gefällt, wie Hintergründe erläutert und Vorschläge gemacht werden. So wurde ich allerdings auch informiert, dass Waschnüsse mittlerweile so weit verbreitet genutzt werden, dass die Menschen in den Herkunftsländern auf chemische Produkte umsteigen müssen. Also auch nicht ideal. Meine nächsten Versuche werden sich im Bereich Bad und Haushalt abspielen – und werde dann hoffentlich bald berichten können.

A dear friend who was in Bonn recently for a visit gave me the book „Besser leben ohne Plastik“ („A better life without plastic“… though I doubt you can find a translation). I haven’t managed to read it cover to cover but I like how it gives background information and then practical advice. By way of reading (parts of) it, I was also informed that the use of wash berries is so widespread by now that people in the countries of origin don’t have any left and need to use chemical alternatives. So that’s less than ideal. My next experiments will be from the bathroom and household chapter and I hope to be able to report on that soon.

Sign of the Kuuka Kafe in Riga, as found on their Facebook page

Abschließend gibt es noch einen Aktionstipp: am 15. September ist der World Clean Up Day und so ziemlich überall gibt es Aktionen. Für die Nordlichter unter euch: der NABU organisiert den Coastal Clean-up Day. Solltet ihr entlang des Rheins wohnen oder einen Ausflug ins Auge fassen, könnt ihr am Rhine Clean Up Day teilnehmen. Hier findet ihr die Ansprechpartner für die jeweiligen Städte.

Before I let you go, let me draw your attention to the World Clean Up Day on September 15, 2018. There are events in all kinds of places (I have checked only for those around here). One multi-country event is the Rhine Clean Up Day which is done in the Netherlands, Germany, Austria (?!) and Switzerland. The organizers still seem to be looking for focal persons in France and Liechtenstein in case you are around and interested.

Doch nun: schönen Abend noch!

But for now: enjoy your evening!

Barbara

Resteverwertung / Bits and Pieces

Noch ein kreativer Flash… ich habe Kisten über Kisten mit Papierresten und hatte mich gestern entschieden, nur mit diesen Resten Weihnachtskarten zu machen. Im Zentrum standen dabei die fertigen Stern-Elemente mit Perle, mit denen ich verschiedentlich rumgespielt habe.

Another creative day… I have boxes and boxes with little paper scraps and decided yesterday to make cards from these bits and pieces. They all centered on those ready-made star elements with a little pearl that I always used as a starting point.

Dabei sind fünf Karten rausgekommen:

I made five cards:

Ich gebe sie – und wenn ich mich entscheiden muss, die zweite von links – in folgende Wettbewerbe:

I will enter them – and if I have to decide on one, the second from the left – here:

The Merry Christmas Challenge: Anything Christmas

Christmas Crafts All Year Round: August Challenge – Hot/Warm Colors

Habt eine gute Woche!

Have a great week!

Barbara

Alles geht / Anything goes


Ehrlich gesagt habe ich selbst kaum noch daran geglaubt, aber ich habe es mal wieder in die Bastelecke geschafft. Das ehemalige Esszimmer ist nun als Katastrophengebiet erklärt und ich befürchte, daran wird sich vor Weihnachten nicht mehr viel ändern.

Honestly, I didn’t believe it myself that I would manage to get into my creative nook ever again. The former dining room has been declared a disaster area and I’m afraid things won’t go back to normal until Christmas.

2018 war bislang ein wenig kreatives Jahr und das ist nie ein gutes Zeichen. Ich hole gerade ein wenig Luft, mache eine ambulante Reha, und nun, da ich abends nicht mehr ausgepowert mit schmerzenden Oberschenkeln zusammensacke, bin ich guter Hoffnung, dass die Kreativität sich vielleicht mal ein bisschen auslebt. Inspiriert war ich schon von der letzten Challenge der Jingle Belles – aber zur Teilnahme dort hat es zeitlich letztlich dann doch nicht gereicht.

2018 has not been a good year when it comes to crafting. I have some breathing space just now, doing a rehab for my back problems, and now that I have started to come home still having some energy left I’m hopeful that I get my creative mojo flowing again, too. I was inspired by the Jingle Belles‘ last challenge already – but unfortunately I didn’t get to sit down and make that card until now.

Ein bisschen rumgesurft bin ich auch und habe zwei neue Challenges gefunden, bei denen ich die Karte in den Wettbewerb geben werde:

I’ve had a look around the web for more challenges and have found these two where I will enter the card:

The Merry Christmas Challenge: Anything Christmas

The Holly and Ivy Christmas Challenge: #34 Anything Christmas Goes

Da ich in der Produktion natürlich ewig hinterherhänge, habe ich gleich zwei davon gemacht. Damit kann ich in ein hoffentlich wunderbares Wochenende starten – wünsche euch ein erholsames selbiges… mit einer heißen Tasse Tee? Da könnte man ja jetzt glatt mal (vorübergehend) Lust drauf kriegen! Auf bald!

As I am way behind in making my cards this year, I made a second one, too. So now I can start into a hopefully wonderful weekend – have a relaxing one, you, too! Maybe with a hot cup of tea? Seeing as we hardly reach 20°C all of a sudden, it’s the first time in months that I feel like having one 🙂 Take care!

Barbara

 

Across the Miles

Across the miles… a big, heavy package was sent to me

Across the miles… a friend I’ve never met left me speechless

Across the miles… and across an ocean, a few mountain ranges, prairie and all kinds of landscapes

Across the miles… a random woman I wrote a postcard to about 8 years ago became a great friend

Across the miles… you can find soulmates you’d never thought were there

Across the miles… we share interests, attitudes and hobbies – and endless curiosity

Across the miles… we gift each other precious moments when reading each other’s letters (on paper!)

Thank you… Across the miles

Barbara

Plastic free… AUGUST, YEAR TWO!


Endlich wieder mal ein Beitrag zum Thema Plastik! Wirklich ruhiger ist es bei mir zwar weiterhin nicht, aber ich habe gesammelt über die vergangenen Monate… Material ist also vorhanden. Das Bild oben ist eine Süßwarenbar, wie sie in so ziemlich jedem schwedischen Supermarkt zu finden ist (vielleicht nicht immer in dieser Größe!). Da packt man ein, was man möchte – in Papierbeutel. Noch besser wäre es natürlich, wenn gar keine abgepackten Süßigkeiten mehr im Angebot wären…

Finally another post about plastic or rather the avoidance of it! It has not become any less stressful here, to be honest, but I have been hoarding ideas over the past months… So there are some things to post at least. The picture above shows a candy bar as you find it in every supermarket in Sweden (maybe not everywhere quite as large). You bag what you want – and the bags are paper bags. Right, it would be even better if no other candy was available…

Die Frage, die sich mir stellt ist, warum man sowas in Bonn noch suchen muss. Ich kann nicht für Deutschland als ganzes sprechen, aber irgendwie habe ich das ungute Gefühl, dass das Vorkommen insgesamt auch noch sehr gering ist. Auch im Irak (wenn auch in einem eher sehr luxuriösen Supermarkt, siehe oben), gibt es gewisse Waren zum Selbstabwiegen – ob nun in Plastik oder Papier sei mal dahingestellt. Oder die Auswahl aus einer großen Bio-Supermarktkette in den USA (unten). Das ist ja also offenbar alles und so ziemlich überall möglich.

I can’t help but wonder why you have to really, really go around and look for something like this in Bonn. I can’t speak for Germany as a whole but I have a feeling the overall incidence is not much higher. Even in Iraq (though admittedly in a high-end place, see above) there was a supermarket with a self-service section – whether the products are put into plastic or paper bags I don’t know (very likely plastic). Or the variety in an organic foods supermarket in the USA (below). Apparently, it is feasible, so why are we taking so long?

Schweden ist wegen meines kürzlich genossenen Urlaubs dort noch im Fokus bei mir. Vor einigen Monaten hatte ich einen Bericht über einen neuen Freizeittrend dort gelesen: Plogging. Da verbindet man Jogging mit Müll sammeln („plocka upp“ = aufheben). Hier gibt’s auch ein Video dazu. Beim Joggen habe ich das noch nicht getestet, aber an einem klitzekleinen, gar nicht großartig vermüllt aussehenden Strand in Schweden einfach mal wenige Minuten damit verbracht. Es wurde eine Tüte voll, von Plastiksoldaten über Einmalplastiktüten zu undefinierbaren, siebähnlichen Behältnissen mit ca. 17 Q-Tips drin.

As I was recently vacationing in Sweden, the country is still somewhat „in focus“ here. A few months ago I saw a report on an exercise trend there: Plogging. You combine jogging with trash collecting („plocka upp“ = pick up). You’ll find a little video about it here. I haven’t tried it yet but I ran a little experiment on a tiny beach in Sweden that didn’t even look all that trashed: I collected trash for less than 5 minutes and ended up with a bag full, plastic toy soldiers, single-use plastic bags and a strange, strainer-like container filled with q-tips and other stuff.

Aber eigentlich soll es ja um die Vermeidung von Plastik(müll) gehen und da hat Nicole im Mai auf eine „Replace Plastic“-App verwiesen. Damit scannt man im Supermarkt bar codes von Produkten ein, die unnötig in Plastik verpackt sind (zum Beispiel Gurken). Per Mail wird der Hersteller über den Wunsch des Kunden nach weniger Plastik informiert. Zur Handhabung kann ich als Handyverweigerer nicht viel sagen, aber schaut es euch doch mal an auf dem Blog von Sophie hier. Genug Ideen für diesen Monat?! Hier gibt’s noch was: beteiligt euch doch an dieser Petition, die 50.000 Unterschriften braucht, damit das Thema „weniger Plastik in den Supermärkten“ im Bundestag überhaupt mal diskutiert wird.

But it should be about avoiding the use of plastic in the first place. Nicole introduced the „Replace Plastic“ app. You use it in the supermarket when you come across a prodcut that is wrapped in unnecessary plastic (say a cucumber). You scan the bar code and the company will be informed via an e-mail that consumers wish to see the plastic removed. As I still refuse to use a mobile phone I can’t tell you whether it’s good or not… and can’t have you check it out yourselves as it seems to be German – I could not for the life of me find an English-language article or video about it. 😦 Enough ideas for one month, though?!

Barbara