Dackel / Dachshunds


Da ist gestern wohl der Pessimist mit mir durchgegangen, von wegen der Schnee will nicht liegen bleiben. Er hält wohl maximal noch heute, aber immerhin – ich konnte einer meiner Lieblingsbeschäftigungen frönen: Schnee schippen. Ohne jede Ironie. Aber nun wird’s wieder warm… Das freut Katze Larry, die extrem angenervt war. Da sind wir offenbar nicht auf einer Wellenlänge.

Well, I guess my usually very subdued pessimistic self surfaced yesterday when I said the snow didn’t come to stay. It seems it will be mostly gone by tonight but it was that much – I was able to shovel to my heart’s content. No irony intended. But now it’s getting warmer again. Larry the cat was not amused, by the way, so it seems that we do not share a wavelength when it comes to snow.

Im vergangenen Herbst hatte ich die auf dieser Karte verwendeten Sticker in einem wunderbaren Laden in Frankfurt gefunden, zu dem mich meine Freundin Esna gelotst hat. Und es war klar, für wen diese Karte gemacht werden „muss“, auch wenn ich zum letzten Fest nicht dazu gekommen bin. Und nun spielt mir die Challenge bei ABC Christmas Challenges „D – is for Dogs“ in die Hände.

When I was in Frankfurt last fall, my friend Esna brought me to one of her favorite places – a store I instantly fell in love with as well. And equally fast it was clear for whom this card was to be made, even if I didn’t get to it in time for last Christmas. Probably all karma as I can now enter it over at ABC Christmas Challenges for their current „D – is for Dogs“ challenge.

Heute habe ich noch viel vor, deswegen nun noch schnell die Übersicht der Challenges, in die ich diese Karte gebe:

There’s a lot on my plate today, so I’ll wrap this up letting you know which challenges I will enter with this card:

ABC Christmas Challenges: D is for Dogs

CCAYR: Hearts or Love

Winter Wonderland: Anything Christmas Goes / Tribute to Eileen

The Rudolph Day Challenge: Anything Christmas Goes

Und nun ein schönes Wochenende euch allen!

Have a great weekend everybody!

Barbara

In der Ecke / In the corner

Dieses Foto gibt nur einen ungefähren Eindruck von diesem Morgen, an dem die Schneeflocken wie wild vor meinem Fenster rumtanzen – macht Lust auf noch viel, viel mehr Weihnachtskarten! Leider bleibt der Schnee nicht liegen, sonst könnte ich morgen auch noch die Ski auspacken…

This picture can give you an idea of what it’s like here this morning, gazillions of snowflakes dancing in front of my window – which makes me want to make many more Christmas cards! Unfortunately, the snow hasn’t come to stay or else I would have to get my skis ready for tomorrow…

Bei AAA Cards heißt es im Game #159 zurzeit „Eine Ecke“, was mich zu dieser Karte gebracht hat. Ob der kleine Santa nicht die eine oder andere Schicht zuviel hat, um die Karte dem CAS-Stil (clean and simple) zuzurechnen, weiß ich nicht. Auf jeden Fall entspricht er dem „Twist“, den man auch noch hinzufügen kann: Dinge benutzen, die man schon lange auf Lager hat. Wahrscheinlich sind es fünf Jahre. Das Geschäft allein besteht schon drei oder vier Jahre nicht mehr, wo ich ihn und seine Freunde mal gekauft habe.

Over at AAA Cards they’re playing Game #159: One Corner + optional twist: Love Those Older Supplies, which inspired me to make this card. Am not quite sure whether that little Santa has too many layers to actually make this a CAS card but he does qualify for the twist. I must have had him for at least five years. The store where I bought him and his friends has been gone for at least three or four years already.

Und so geht sie in folgende Challenges:

I will link it up at the following challenges:

AAA: Game #159 – One Corner

Winter Wonderland: Anything Christmas Goes / Tribute to Eileen

The Holly and Ivy Challenge Blog: #66 Anything Christmas Goes

Macht’s gut!

Take care!

Barbara

Mehr rot / More red

EmbCandles2

Bevor der Link bei den Jingle Belles zugeht für die heute endende Challenge zur Farbe rot, kommt dann doch nur wenige Stunden später gar ein zweiter Post an einem Tag. Rot domiert hier eindeutig und an dieser Karte hat mir, wie schon so oft, große Freude gemacht, dass es ein recycletes Stickmotiv von meiner Freundin Pauline aus Yorkshire ist.

Before the linky closes over at the Jingle Belles‘ on their current challenge focusing on red, let me quickly publish a second post within a few hours. Red is definitely the dominating color here and as so often, I had a particularly good time recycling an embroidered piece my friend Pauline from Yorkshire made.

EmbCandles1

Ich hatte noch rumgefrickelt mit „mehr“ auf der Karte, aber es hat alles nur die Stickerei gestört. Also: lieber gelassen. Auch diese Karte wird also in die Challenge gegeben bei

I had been fooling around with „more“ on this card but everything just distracted from the embroidery, so I decided I’d rather not do that. This card will be entered int othe following challenges:

Jingle Belles – Rudolph the *RED* nosed reindeer

Winter Wonderland: Anything Goes / Tribute to Eileen

The Holly and Ivy Christmas Challenge: # 66 – Anything Goes

Jetzt ist aber wirklich Schluss für heute!

Okay, that’s it for today – promise!

Barbara

Wieder im Geschäft / Back in Business

Nach einjähriger Abstinenz, die viel mit umziehen, ausmisten, organisieren und renovieren zu tun hatte (und vielleicht auch mit der Ankunft von Katze Larry), bin ich in den vergangenen 24 Stunden komplett ausgeflippt und habe knapp 30 Karten gebastelt. Ich mache nur gerade eine Pause, um diese hier, die alles ausgelöst hat, zu posten. Endlich konnte ich mich mal wieder umsehen und war zu allererst bei den Jingle Belles, wo es darum geht, alles in rot zu gestalten.

After a forced creative break of about a year which had a lot to do with moving, clearing attics and basements, organizing and renovating (and possibly the arrival of Larry the cat), I have now come back with a vengeance, creating 30 cards within the past 24 hours. And I’m only taking a break to post the one that started it all. I had time to go to my favorite challenges again and first checked out the Jingle Belles, where red is of the essence this fortnight.

Es ist mir klar, dass am Ende vielleicht ein bisschen wenig rot dabei rausgekommen ist, aber ich kann meine Freude darüber, ENDLICH wieder mal was gebastelt zu haben, kaum im Zaum halten. Die Reinigung des Gartenwegs kann warten! Das Aufräumen des zweiten Kellerraums auch!

I do realize that in the end there may be too little red involved for it to qualify but I just can’t contain my excitement about being back in my creative nook. Cleaning the garden path can wait! So can cleaning the second room in the basement!

Das Thema „Draht“ zieht sich übrigens durch die neueste Kollektion. Mal sehen, wo das noch endet. Wie auch immer, es ist in den kommenden Tagen damit zu rechnen, dass es hier kreativ zur Sache geht… Diese Karte ist eingestellt bei (und ich bin SO FROH, dass ihr alle noch eure wunderbaren Challenge-Blogs betreibt!):

You will come across „wire“ as a creative element on quite a few of my cards, as you will see. Anyhow, you can count on this blog being flooded with craft posts in the upcoming days… This card participates at (and I am SO HAPPY that you all still run your fabulous challenge blogs!):

Jingle Belles – Rudolph the *RED* nosed Reindeer

CCAYR – Hearts or Love

Winter Wonderland – Anything Goes / Tribute to Eileen

Auf bald!

See you soon!

Barbara

Briefe für die Mutti / Letters to Mom (2)

Schon bald nach Beginn der Korrespondenz aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft gibt es einen Jahrestag zu begehen: am 07.12.1944 denkt Karl an seinen fünften Hochzeitstag. Auf mich wirkt das immer ziemlich abgefahren, wenn Leute in der Uniform heiraten… muss man das? Oder ist es einfach eine preiswerte Alternative zu einem Anzug, den man sonst extra würde kaufen müssen? Und manchmal frage ich mich, über welche absurden Kleinigkeiten ich mir so Gedanken machen kann…

Soon after he took up correspondence as a POW in the US, he mentions an anniversary: on December 7, 1944 Karl remembers his 5th wedding anniversary. I guess I have a somewhat different predisposition or does anyone else find it weird when people get married wearing uniforms… or is that mandatory? Or maybe it’s just an inexpensive alternative compared to buying a whole new suit in times when you need to be a penny pincher? And sometimes I wonder how seemingly little things can make me pause…

Mehr ein gemütliches Kaffeekränzchen als die große Party, aber vielleicht ist es einem danach am 07.12.1939 auch nicht. Mein Großvater war offenbar auf Heimaturlaub von der „Westfront“, wie sein Einsatzgebiet für den Zeitraum 26.08.1939 – 11.02.1940 im Wehrstammbuch gelistet ist.  Fünf Jahre später jedenfalls schreibt er:

Ich bin in alle Lande verschlagen worden und zum guten Schluss in amerikanischer Kriegsgefangenschaft gelandet. Führwahr kein rühmliches Ende […]. Du hast mir gegenüber das wesentlich schwerere durchgemacht. […] die vielen Bombenangriffe auf die Heimat.

It looks more like a coffeeklatsch than a party but maybe it wasn’t exactly the time for partying generally speaking on December 7, 1939. My grandfather must have been on home leave from what is listed as „west front“ in his army register for the period August 26, 1939 to February 11, 1940. Five years later he writes:

I have been all over the place and finally ended up as a POW in America. Certainly anything but an honorable ending […]. Compared to me you had to go through a lot more. […] all the bomb raids on our homeland.

“In alle Lande verschlagen”… ich finde Zeiten in Susterburg (?), Insterburg (heute: Chernyakhovsk), Bromberg (heute Bydgoszcz), Lingen/Ems, Minden, Südfrankreich… und ein Ort in Russland, den ich als Melerossowo lese, was aber bei einer Internetsuche in allen möglichen Schreibarten kein Ergebnis bringt. Dort jedenfalls kam es am 29.11.1941 zu einem “Kopfstreifschuss über dem rechten Auge”. Vielleicht mit ein Grund dafür, dass er nichts davon hielt, dass ich mich nach Russland aufmache. Und/oder, weil sein Bruder Leo 1942 in Frolowo gefallen ist. Das habe ich bei den Recherchen nebenbei auch noch rausfinden können. Mittlerweile ist sein Grab (von sterblichen Überresten dürfte nach fast 80 Jahren wohl keine Rede mehr sein) auf dem Friedhof Rossoschka zu finden. Ich schweife ab. In seinem Brief fährt er fort:

[Unsere Kinder] sind uns heilige Verpflichtung, ihnen gilt ja unser ganzer Kampf, den wir hoffentlich in Kürze siegreich beenden.  […] In alter Liebe und Treue zu Dir und der festen Überzeugung an den Endsieg, grüßt und küßt dich innigst Dein Karl.

“All over the place“ (and I definitely do not manage to translate his letters adequately, his style is much more old fashioned and convoluted)… I find periods in Susterburg (?), Insterburg (today’s Chernyakhovsk), Bromberg (today’s Bydgoscz), Lingen/Ems, Minden, Southern France… and a place in Russia which I read as Melerossowo, but internet searches with all kinds of variations didn’t yield any results. That was the place, though, where on November 29, 1941 he suffered from a „graze to the head above the right eye“. Maybe that’s why he didn’t want me to go to Russia. And/or the fact that his brother Leo fell in Frolowo in 1942. That was a „side find“ of my research. His grave is to be found on the Rossoschka cemetery (I guess almost 80 years later, there are no more mortal remains). I’m getting distracted. He continues:

[Our children] are our holy mandate, our fight – which will hopefully end victoriously soon – is for them. […] In old love (?) and loyalty to you and the unwavering conviction of the final victory, I greet and kiss you most intimately. Yours, Karl.

Believed to be Marie-Luise and Norbert, ca. 1945

Der Glaube an den Sieg, Ende 1944, als Kriegsgefangener weit ab des Geschehens. Was ist das? Gedacht zur Verbesserung der Moral – dies- und jenseits des Atlantiks? Schiere Verzweiflung? Muss man das vielleicht, damit man nach so vielen Jahren des selbst erlebten Elends und des anderer nicht vollkommen abdreht ob der Sinnlosigkeit? Welche Informationen haben sie in dem Lager bekommen? Vielleicht realistische und man musste das als Propaganda abtun, schließlich konnte man dem Feind ja nicht trauen?

Belief in the final victory, at the end of 1944, as POW far removed from everything. What is this? Meant to boost morale – on both sides of the Atlantic? Sheer desperation? Maybe you need to keep thinking that after so many years of misery for yourself, your loved ones and millions of others, or else you lose it completely, in face of the futility of it all? Were they kept informed about the developments back home? Maybe they were and you just had to take it as propaganda, because you can’t trust the enemy?

Karl and Finchen, Pentecost 1936

Es mangelt den Briefen wahrlich nicht an Material zum Nachdenken… doch genug für heute. Viele Grüße aus der leicht “gezuckerten” Eifel und auf bald!

There certainly is enough to make you think in these letters… but enough for now. Wintery greetings from the Eifel, with a touch of snow and see you soon!

Barbara

Briefe für die Mutti / Letters to Mom

Wie der geneigte Leser dieses Blogs im vergangenen Jahr verfolgt hat, habe ich viel Zeit und Energie unter anderem in das Ausräumen und Re-Organisieren meines Elternhauses gesteckt. Dabei stolpert man über so manches, einiges kommt in den Müll, vieles auf den nun wieder wachsenden Dauerflohmarkt – und hier und da gibt es etwas, das, zumindest emotional, in den Tresor kommt. So auch die „Briefe an die Mutti“, wobei es sich nicht um Korrespondenz mit der Kanzlerin handelt.

As a loyal follower of this blog you are aware that I have spent a lot of time and energy last year clearing and re-organizing my childhood home. Doing this, I came across all kinds of things, some go right to the bin, a lot ends up on my growing in-house yard sale (is that a contradiction in terms?) – and a few things find their way to the safe. Emotionally speaking at least. One of these are the „Letters to Mom“.

Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Briefen, die mein Großvater Karl aus der über dreijährigen Kriegsgefangenschaft geschrieben hat. Nicht, wie der Titel vermuten lassen würde, an seine Mutter, sondern ein bisschen verstörenderweise an seine Frau Josefine, meine „Oma Finchen“. Es ist ein Heft, wie sie in der Schule benutzt wurden und werden und es ist nicht mehr zu klären, ob er noch in der Gefangenschaft eine Kopie angefertigt hat, oder die Briefe nach seiner Rückkehr nochmal abgeschrieben hat. Ich vermute ersteres, denn wenn ich alle Briefe zuhause finde, kann ich die auch einfach aufbewahren? Kein Originalbrief ist vorhanden.

It’s a collection of letters which my Grandfather Karl wrote while being detained as a prisoner of war for more than three years. Not, as the title makes you think, to his mother, but a little weirdly to his wife Josefine, my „Grandma Finchen“. It’s a notebook like they were and still are being used in school and I couldn’t find out whether he actually copied all his letters while being POW already or whether he copied them when he returned home. The former seems more likely – because wouldn’t you just keep the letters if they were around? But I didn’t find a single original.

Mein Großvater hat nie wirklich über den Krieg oder die Gefangenschaft gesprochen. In meiner Erinnerung wurde es zum ersten Mal Thema, als ich 1991 in den Sommerferien mit dem VdK drei Wochen „Kriegsgräber schrubbend“ verbringen wollte. Im Prinzip war mir total egal wo, Hauptsache billig möglichst weit weg, und irgendwie hörte sich Russland spannend an. Das hat ihm gar nicht gefallen und ich habe ihn zum ersten und letzten Mal mir gegenüber laut erlebt. Letztlich habe ich mich für La Cambe in der Normandie entschieden. Als es dann 1994 als Au Pair in die USA ging, fand er das gut, und erzählte von seinem ersten Frühstück mit Cornflakes und wie fasziniert er von einem Zahnarztbesuch war (es hörte sich für mich wie Fließbandabfertigung in einem Flugzeughangar an, aber es hat ihn nachhaltig beeindruckt).

My Grandfather never really talked about the war or his detention. I first remember it when in 1991 I planned to go „scrub war graves“ for three weeks with the German organization that takes care of all war cemeteries worldwide. I didn’t really care where as long as I could get as far away as possible for as little money as possible and thought Russia sounded satisfactorily exotic. He didn’t like that idea at all and it was the first and last time that his voice ever rose while talking to me. I ended up going to La Cambe, Normandy. When I went to the US as an Au Pair in 1994, he was all excited and talked about having cornflakes for breakfast and how fascinated he was from a visit to the dentist (which to me sounded like a mass processing in some hangar but apparently it had left a lasting impression).

Quelle / Source: VdK

Der erste Brief an Finchen ist datiert am 16.11.1944. Nach Auskunft des Bundesarchivs, das ich im März 2019 kontaktiert hatte, um mehr über diese Zeit im Leben meines Großvaters herauszufinden, wurde er allerdings bereits am 15.08.1944 in St. Tropez gefangengenommen. Kurz bevor das passierte, hatte er wohl das letzte Lebenszeichen von Finchen bekommen. Er teilt ihr Mitte November also mit, er sei „bei bestem Wohlergehen“ und dass

man sich gut pflegen und gesund erhalten kann. Ich betreibe viel Sport. Diese Betätigung hat mir ja schon immer zugesagt. Und dann lese ich viel.

Ferner kann man noch viel für seine Weiterbildung tun. Ein regelrechter Schulbetrieb ist aufgebaut, die verschiedensten Sachen werden gelehrt. Letztenendes sollen wir hier ja nicht verdummen, sondern demnächst gestärkt an Herz und Seele und Verstand in die Heimat zurückkehren.

The first letter to Finchen is dated November 16, 1944. I had contacted the Bundesarchiv in March 2019 to find out more about this time in the life of my Grandfather, and according to their records, he was detained in St. Tropez / France on August 15, 1944 already. Shortly before that happened, he last heard from Finchen. Now, four months on, he lets her know that he is „doing very well“ and that

one can take good care of oneself and keep healthy here. I do a lot of sports. I have always liked that. And then I read a lot.

Furthermore, we can work on our education. It’s like a real school here, all kinds of subjects are taught. We are supposed to return home with a healthy heart and soul and mind.

Zuallererst bin ich über den Kommentar gestolpert, dass er immer schon viel Sport getrieben hat, denn ich habe ihn nur als ewig Kreuzworträtsel lösend, den Kicker lesend, Zigarren Kette schmauchend und etwas unsicher auf den Beinen erlebt. Und auch lange vor meiner Zeit aufgenommene Bilder zeigen ihn eher am Spielfeldrand als darauf.  Doch dass man es als Kriegsgefangener in der USA (davon gab es 370.000 – von insgesamt 3 Millionen, die aber zum größten Teil in amerikanischen Lagern in Europa festgehalten wurden) eigentlich ganz gut aushalten konnte, ist ein Fakt. Zu Zeiten, wo die Genfer Konvention halt noch was wert war. Beim Deutschlandfunk Nova gibt es einen interessanten Podcast dazu, Beste Feinde. In welchem der 700 Camps auf amerikanischem Boden er allerdings genau war, weiß ich nicht. Im Brief vom 30. November 1944 ist der einzige Hinweis: „Die Gegend, in der ich mich befinde, ist eine Hochlandsteppe, 1.200m hoch. Das Wort Steppe besagt ja alles.“

I paused when I read that he had always been a very active sportsman. Because I remember him forever solving crosswords, reading Kicker (a soccer magazine), smoking cigars non-stop and being slightly shaky on his legs. And pictures taken of him long before I came into being also show him on the stands rather than on the playing field. But I found out it’s a well-known fact that as POW in the US you had sort of hit the jackpot. (There were about 370,000 of them of a total of 3 million in American custody but most of them were held in camps spread across Europe). I guess that was when the Geneva Convention was still widely recognized as being a sensible “invention”. Anyhow, there’s only a vague clue as to the location of his camp (one of about 700 on American soil) in his letter of November 30, 1944: “The area where I am now is a highland steppe, 1,200 m high. The word steppe says it all.“

Quelle / Source: Wikipedia

Es gibt noch viele weitere Briefe, aber für heute soll es mal gut sein. Mal sehen, wann die Fortsetzung folgt… 2020 macht leider so weiter, wie 2019 aufgehört hat. Einen schönen Restsonntag euch und hoffentlich auf bald!

There are many more letters but I have to let you go for today. To be continued at some point… unfortunately, 2020 has started in the same fashion that 2019 ended. Have a nice Sunday and hopefully „see you“ soon!

Barbara

Tschüss / Good-bye 2019

Bevor das Jahr zuende geht, möchte ich euch noch ein lange ausstehendes Update geben – zur Gesamtsituation und zum Fundraiser für das Elisabeth Hospiz im besonderen. Auch im Dezember blieb es dabei: es war die Hölle los. Es war soviel los, dass ich noch nicht mal dazu kam, den Online-Basar mit den weiter eingehenden Kreationen zu bestücken. Die Weihnachtskarten aus Griechenland hatten es noch geschafft, nicht aber das Strickkissen aus der Eifel oder die drei Paar Socken und vier Gläser Gelee, die über eine nordkoreanische Connection aus MeckPomm ankamen (es wird eine Herausforderung für den Basar 2020, die Exotik von 2019 noch zu toppen). Einiges davon war weg, bevor ich überhaupt Fotos machen konnte, denn das Angebot war ja auch physisch verfügbar auf der Weihnachtsfeier im Büro oder während meines Open House. Da sah das dann so aus:

Before the year really is over I would like to give you a long overdue update – concerning the state of affairs in general and the fundraiser for the Elisabeth Hospice in particular. December was no different than the months before: very, very hectic. There was so much going on that I didn’t even get to post all the additions to the fundraiser that kept coming in left and right. The cards from Greece did make it, not so the knit cushion from the Eifel or the three pairs of socks and four glasses of jelly that came from far away Mecklenburg Pommerania, organized by a friend from North Korea (the 2020 fundraiser will have a hard time beating 2019 when it comes to exotic arrangements). Some of it was gone before I could even take pictures as everything was on display physically during the Christmas party at the office and my „open house“, where things looked like this:

Schon im vergangenen Jahr war die wunderbare Patchworkdecke im Angebot, die viele schön fanden, aber dann doch nicht „einfach mal so“ 100 Euro dafür ausgeben wollten. Kurzfristig habe ich dann entschieden, sie zu verlosen – nur offline. Dadurch sind stolze 226 Euro zusammengekommen! Mein dreijähriger Nachbar Aurel wurde spontan als Glücksfee auserkoren. Zuerst kam es zu terminlichen Schwierigkeiten, da seine Bettzeit mit meinem Feierabend kollidierte, aber wir haben es dann noch geschafft und unter den wachsamen Augen seiner anderthalbjährigen Schwester Nala eine Gewinnerin gefunden:

Last year already, this gorgeous patchwork plaid was on offer – many loved it but then again understandably weren’t ready to spend 100 Euros „just like that“. At short notice, I decided to raffle it off – offline only. This way, an amazing 226 Euros were raised! My 3-year old neighbor Aurel was spontaneously chosen to be the lucky fairy. At first, it was a bit of a problem because his bedtime collided with my return home but we finally managed and – under the watchful eyes of his 1.5-year old sister Nala – identified a winner:

Das erwähnte Open House, zum vierten Geburtstag des Formats an neuem Austragungsort, war erneut eine durch und durch weihnachtliche Angelegenheit, aber im Gegensatz zu den Jahren zuvor deutlich besser besucht: 30 Leute von 6 Wochen bis 91 Jahren aus der Nachbarschaft und dem Köln-Bonner-Raum. Der Glühwein floss literweise und die diversen Backwaren fanden hungrige Abnehmer.

The open house mentioned above took place for the fourth time, though obviously at a new venue. Again, it had a lovely Christmas atmosphere but was different from the previous years as concerns attendance: there were 30 people ranging from 6 weeks to 91 years old from the neighborhood and the wider Cologne-Bonn area. The mulled wine was going quickly (but there was enough, phew) and the different cakes and cookies were eaten ravenously.

Wie immer gab es auch den Kaffeeklatsch, wo ich es noch geschafft habe, Fotos zu machen:

As per tradition, there was a coffeeklatsch, too, where I still managed to take pictures:

Heiligabend war eine ruhige Angelegenheit, bevor dann am ersten Weihnachtstag die Patenkinder und ihre Eltern kamen und wir bis zum 28.12. viel Zeit miteinander verbringen konnten: vor dem Kaminfeuer, immer wieder essend, auf Spaziergängen, bei Weihnachtsfilmen, bei Brettspielen uvm. Auch Larry konnte sich mit der Truppe anfreunden, genießt nun aber scheinbar die Ruhe. Das Wetter war ja eher neblig-nass-matschig und lud zumeist nicht wirklich zu Ausflügen ein. Aber wo ein paar Sonnenstrahlen zu nutzen waren, wurden sie genutzt.

Christmas Eve was a really quiet affair before we were joined by my godchildren and their parents on Christmas Day (until December 28). We were able to spend a lot of time together by the fire, on strolls outside, watching Christmas movies, playing board games, eating, and much more. Larry got along well with them, too, but apparently enjoys the peace and quiet again now. The weather was foggy, wet, and muddy and didn’t really make you want to spend time outdoors. But whenever there were a few rays of sunshine (or even mere lack of rain), they were being welcomed.

So, die Spannung habe ich bis zum Schluss gehalten: an das Elisabeth-Hospiz in Lohmar konnten in diesem Jahr 2.500 Euro überwiesen werden! Vielen, vielen Dank für euer aller großzügige Beteiligung… im Geiste bin ich schon in die Planung für nächstes Jahr gegangen und ja: ich habe verstanden! Es wird es wieder geben, das Spritzgebäck. Versprochen. Aber nun wünsche ich euch erstmal einen schönen Jahreswechsel und alles Gute für 2020!

Okay, I managed to keep you on your toes until the very end: I have just transferred the amazing amount of 2,500 Euros to the Elisabeth Hospice in Lohmar! Many, many thanks for your generous participation… I have already started planning next year’s fundraiser and yes: I heard you! There will be piped cookies again. Promise. But for now I wish you a great start into the new year and all the best for 2020!

Barbara