Hiking Wildnispfad Dahlem

Es sah nicht gut aus für unser Vorhaben, den gut 17km langen Wildnispfad in Dahlem zu gehen: auf dem Weg dorthin gab es sintflutartige Regenfälle, so dass ich schon in Überlegungen verfiel, was man in der Gegend an überdachten Aktivitäten wohl unternehmen könnte. Einmal angekommen und meine Mitwanderer am Bahnhof eingesammelt, hatte der Regen aufgehört und wir entschieden, zu starten. Es war die richtige Entscheidung, denn für den gesamten restlichen Tag sollten wir keinen Tropfen Regen mehr sehen.

We had planned to hike the 17 km Wilderness Path in Dahlem and it didn’t look good: on the way there I encountered torrential rains and feverishly started thinking about alternative indoor activities in the area to spend the day. Once I got there and had picked up my fellow hikers at the train station, the rain stopped and we decided to give it a go. It turned out to be the right decision because we didn’t see another drop of rain for the whole day.

Der erste kurz Stop ist an der Abtei Maria Frieden, deren Architektur mich irritiert hat – bis wir dann rausfanden, dass sie erst 1953 gebaut wurde. Es handelt sich um ein Zisterzienserinnenkloster „strengerer Observanz“ und nach der Website sieht es so aus, als seien derzeit noch 10 Nonnen vor Ort.

The Maria Frieden Abbey is the first landmark. I was quite confused by the architecture – until we found out it was built only in 1953. It’s a Cistercian monastery „of strict observance“ and going by their (German only) website it seems there are currently 10 nuns still living there.

Die Runde ist topografisch am gemütlichen Ende, es gibt eher seltenere Anblicke wie eine Arnikaheide (und wer weiß, was das Gewächs in der Mitte der folgenden Collage ist, darf mich gerne aufklären) und insgesamt ist es fast durchgängig ein Waldbad (à la shinrin yoku) – aber wir waren etwas enttäuscht. Und ich glaube nicht, dass es an der Strecke selbst lag, sondern an dem etwas irreführenden Namen. Bei „Pfad“ waren wir nicht eingestellt auf Forstwirtschaftswege, oft sehr breit und nicht selten mit langen Geraden. Alle drei hatten wir glaube ich mehr gewundene Trampelpfade im Unterholz im Kopf, kurz vor benötigtem Macheteneinsatz. Das war das hier definitiv nicht.

The trail is rather cozy topographically speaking, we have seen things we’ve never seen before like an arnica heath (and should you know the plant in the middle of the collage below, please enlighten me) and in general it felt like a long forest bath (see „shinrin yoku“) – but we were a little disappointed. And I don’t think it was the trail as such, it was the expectations we had associated with the name. „Path“ did not exactly evoke the wide forestry roads with long straight sections. All three of us had expected tiny trails in the undergrowth, just short of, like, needing to use a machete to get us through. That really is not what this is.

Aber wie ihr merkt, hat es meiner Fotografen-Tätigkeit keinen Abbruch getan und ordentlich gequatscht wurde auch, was will man also mehr?

But you may have noticed that it didn’t have an adverse effect on my photographic activity and we chatted away, so what more could you ask for?

Gleich zu Beginn wurden wir interessiert von einem Marder beäugt, während die Weinbergschnecke unser Vorbeikommen eher verschreckte.

Right at the start a marten eyed us curiously, while a Burgundy snail was rather scared by our appearance.

Definitiv liegt einer der lauschigsten Rastplätze ever an dieser Route, Tisch und Bänke etwas ab des Weges direkt am plätschernden Bachlauf, der an einem heißeren Tag sicher auch zu etwas Kneipp-Aktivität einlädt.

Without a doubt, the route offers one of the lushest rest areas ever, table and benches a little off the path, down by a little creek which on a warmer day would have seen us wading in it, I’m sure.

Damit ist der Wanderurlaub leider zuende… aber das Wandern wird wohl weitergehen 🙂

This marks the end of my hiking vacation… but I’m sure the hiking will continue 🙂

Barbara

3 Kommentare zu “Hiking Wildnispfad Dahlem

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