A Sixth Day in… BANGKOK


Wenn man sich den Komplex mit und um den Königspalast ansehen möchte, sollte man sich gleich als erstes morgens aufmachen, da sich dorthin ausnahmslos jeder Tourist begibt und es entsprechend voll ist. Ich war nur ganz kurz nach Öffnung der Tore da und es war brechend voll und entsprechend anstrengend bei dazu noch schwülen 34 Grad und Smog. Doch auch wenn ich zum Ende meines fast dreistündigen Aufenthalts dachte, ich müsste der nächsten für ein besonderes Erinnerungsfoto posierenden Touristin an die Gurgel gehen, würde ich den „Grand Palace“ auf jeden Fall wieder besuchen.

If you plan to visit the Grand Palace and the other accessible areas of its compound, go there early in the morning because this is where every single tourist will go so you can imagine the crowds. Maybe. I got there only minutes after the official opening and it was absolutely crowded and really exhausting at a muggy 34°C and smog. But even though I felt, at the end of my almost 3-hour visit, that I would choke the next tourist who would pose forever for a very special picture, I would definitely visit the Grand Palace again.

Das größte Problem an diesem Beitrag war die Fotoflut. 250 Fotos in drei Stunden spiegeln einfach wieder, was das Anwesen für eine absolute Reizüberflutung ist. Die öffentlich zugänglichen Areale, besonders im Bereich des Wat Phra Kaew, des Tempels des Smaragd-Buddha, wirkten auf mich ein bisschen „zugeknallt“ mit allen möglichen Gebäuden, Statuen usw. Das hat aber nichts daran geändert, dass ich staunend von einer Ecke in die andere und wieder zurück und noch mal quer drüber usw. gegangen bin.

The biggest problem about this post was the sheer number of photos. I took about 250 in 3 hours – which goes a long way to tell you what a sensory overload it all is. The areas which are open to the public, especially around the Wat Phra Kaew, the temple of the Emerald Buddha, to me seemed to be too densely built up – temples, statues, other buildings etc. But that didn’t stop me from walking around completely awe-struck, from here to there and back again and once more.

Nur wenige Leute interessierten sich für die Galerien (Phra Rabieng), die ähnlich wie ein Kreuzgang den Tempelbezirk umgeben. Dabei wird hier in detailreichen Malereien ein riesiges hinduistisches Epos erzählt. Es geht, grob gesagt, um den Sieg des Helden Rama über das Böse und entsprechend pompös ist das einerseits. Andererseits aber gibt es viele Dinge zu entdecken… ich frage mich immer noch, wem die vollbusige Dame da wohl zulächelt… vielleicht dem schmerbäuchigen Mann im Nachbarhaus?

Only very few people were interested in the galeries (Phra Rabieng) circling the temple compound. Very detailed murals tell the story of a Hindu epic about the hero Rama and his victory over evil, so on the one hand it’s really pompous but on the other hand there are also so many little things to discover… I still wonder who this bosomy lady is smiling at… maybe the paunchy guy next door?

Sich dieses Epos anzusehen hatte den zusätzlichen Reiz, mal etwas Ruhe zu haben und in den Schatten zu kommen – nicht zu vernachlässigende Aspekte. Aber schnell zog es mich auch wieder nach draußen, z.B. in den Glitzer der Bibliothek.

Checking out this epic had the added value of getting a break from the crowds and a welcome rest in the shade. But there was so much more to have a closer look at, the glittering library for example.

Für mich sieht dieser Deko-Overload hier (und auch an anderen Tempeln) so aus, als hätten sich die Handwerker oder Künstler da richtig ausleben können – aber vielleicht täuscht das? Auch wenn die vielen Figuren unterschiedlich gestaltete Gesichtszüge usw. haben, ist vielleicht doch alles nach irgendeinem Muster? Oder diese „blütenprächtigen“ Dachkonstruktionen…

I was wondering if this decoration overload on the buildings and statues (here and in other places) means that craftsmen or artists were allowed to get really creative – or maybe the different faces on statues are still following a certain pattern? Or look at these „flowery“ roofs….

Der eigentlich Palast ist dann fast langweilig, so farblos. Könnte daran liegen, dass hier architektonisch Europäer die Hände im Spiel hatten. Selbst das thailändische Dachdesign war ursprünglich nicht vorgesehen, sondern eine dem Stil des restlichen Gebäudes eher entsprechende Kuppelkonstruktion.

In comparison, the actual Royal Palace is almost boring, lacking in color. Maybe because the architects were from Europe… Even the Thai design of the roof was not part of the original plan which foresaw a construction more in line with the style of the rest of the building (cupolas).

Einen guten Blick von oben bietet dieses Video – das auch einen Eindruck davon vermittelt, wie beliebt der 2016 verstorbene 9. Rama, König Bhumibol Adulyadej, in Thailand war. Szenen aus seinem Leben sind unterlegt mit einer von ihm gehaltenen Rede und wechseln sich ab mit Szenen einer Gedenkveranstaltung. Hoher Gänsehautfaktor.

You can get a good view of this compound from above in this video – which also serves to give you an idea of how popular the 9th Rama, King Bhumibol Adulyadej, who passed away in 2016, was in Thailand. Scenes from his life alternate with those of a commemoration event, with the recording of one of his speeches from the off. High risk for goose bumps.

Barbara

4 Kommentare zu “A Sixth Day in… BANGKOK

  1. WOW! Thanks for sharing your photos. I can’t blame you for snapping photo after photo. A great feast for the eyes! Keep having fun!!!

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