Sabotage

Nach Feierabend unterwegs am herbstlichen Rhein

Nach Feierabend unterwegs am herbstlichen Rhein

Es ist nicht immer nur der innere Schweinehund, den es zu überwinden gilt. Am vergangenen Montag holte ich nach der Arbeit das Fahrrad in der Radstation ab – und es war platt. Also keine Radtour. Als ich dann nach Ewigkeiten mit dem Bus doch noch „em Veedel“ ankam (zu Fuß wäre ich wahrscheinlich 10 Minuten früher da gewesen), fraß der Geldautomat meine Karte. Noch 5,52 Euro im Portemonnaie und ein leerer Kühlschrank – mittlerweile, nach all dem Hin und Her mit Fahrrad und Bus, hatte die Filiale direkt daneben leider auch schon geschlossen…

Entnervt die Wohnung betreten und das klingelnde Telefon abgenommen: das Geldinstitut mit der Nachricht, man habe meine Karte eingezogen (ach!), denn es existiere in Frankreich eine Dublette davon (ACH!!!!!!!). Irgendwie, irgendwo im Urlaub kopiert worden. Der Versuch an Geld zu kommen scheiterte für die Verbrecher jedoch, weil man bei der französischen Bank irgendwie gemerkt hatte, dass es sich um eine falsche Karte handelte. Glück gehabt. Neue Karte bereits in Auftrag.

Am nächsten Tag repariertes Fahrrad geholt, abends beim Badminton gewesen – am Morgen danach schon wieder platt (Fahrrad und Fahrer). Also wieder ein Tag ohne Chance auf Bewegung. Dafür über Umwege und das Unternehmen, das sich meiner allgemeinen Meinung nach, besonders wenn ich in der Mittagspause in der Schlange zum Erwerb simpler Postwertzeichen stehe und ca. sieben Menschen jenseits der Erwerbstätigkeit eingehende Beratung für anstehende Investitionen einholen müssen, auf das Geschäft der Briefzustellung konzentrieren sollte – dieses Unternehmen nun schaffte es, mir ohne Karte Zugang auf mein dortiges Sparkonto und somit Geld zu verschaffen… „Lassen Sie mich mal was fummeln.“ Einerseits habe ich mich gefreut, dass ich wieder flüssig war (eine Frage der Öffnungszeiten), andererseits kann einem das auch Angst machen, oder?!

Nun ja, so geht es weiter – das Wochenende war sehr kreativ mit Blick auf Weihnachten, was zur Folge hat, dass ich in mir ruhe (kann nicht allzu lange anhalten…) und trotz nun vorhandener Tintenpatrone eine neue Grafik auf nächste Woche verschiebe. Nur soviel: es geht weiter abwärts. Das Dutzend ist fast voll. Noch drei mehr vor der Adventszeit und ich bin beruhigt. Glaube ich.

Macht’s gut – bis bald!
Barbara

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