Letzte Rettung: lördagsgodis?

Eifel Vista bei Barweiler

Eifel Vista bei Barweiler

Eine weitere Woche ist um und der September naht… ich bin fast schon in konkrete Planung übergegangen, was ich unbedingt mitnehmen muss nach Frankreich, am 5. geht’s los.

Auch jetzt komme ich von einer Radtour, der üblichen Runden, die heute aber trotz offener Schranken und grüner Welle 5 Minuten länger war. Unerwartet war ich im Haribo-Stadtteil fast in den letzten Tag der Kirmes gerast… Ich hatte schon am Anfang schwere Beine und es wurde auch nicht mehr wirklich besser. Dabei mache ich es schon so viel besser, als Ullrich damals, mache nicht den Fehler, mit zu hoher Übersetzung zu fahren (warum hat ihm das eigentlich nie jemand gesagt? Warum halten Radsport-Kommentatoren dies für das Laien-Publikum zurück?? 😉 ).

Ich stellte fest: es lässt sich rheinaufwärts netter fahren, da überholt man die Lastschiffe, die in der gleichen Richtung unterwegs sind und fühlt sich wie eine Feder, weil man diese Kolosse im Staub (oder der Gischt) hinter sich lässt. Wie auch immer, ich glaube fürs Winterhalbjahr muss ich mir was anderes suchen… für wettermäßig ganz schlechte Tage eine andere Sportart und für „ganz nette“ Tage eine andere Strecke… Auf allen momentanen Routen sind Abschnitte dabei, die ich im Dunkeln eher nicht würde fahren wollen. Mal sehen. Heute nervten mich nach umschiffter Kirmes die deutlichen ohne Rußfilter fahrenden Vans mit polnischen Kennzeichen, die langsamer unterwegs waren als ich und ständig unvermittelt zum Stillstand kamen. Sperrmüll in der Haribo Neighborhood.

Bei uns wurde der schon heute abgeholt, so dass ich am gestrigen Sonntag zwar noch mal ausgeschlafen habe, aber als ich um 10:30 Uhr wach wurde, fast senkrecht im Bett stand und dachte: „Sperrmüll!!“ Es stand an, einen bereits zerlegten Schrank 40 Stufen nach unten und an die Straße zu befördern. In 17 Touren ging das. Dann fiel mir ein, dass im Kabuff im Treppenhaus ja auch noch einiges stand. Und dass ich da immer mal sauber machen wollte, seit mir die Blumenerde umgekippt war. Und wo wir dabei sind – die Treppe hätte es auch mal wieder nötig. Meine eigentlichen Putzziele fürs Wochenende waren noch gar nicht angetastet und ich war klatschnass geschwitzt… DAS würde ich mir auch als Aktivitätspunkte anrechnen. So insgesamt hat sich die Woche, trotz der aktivitätslosen, lass-mich-in-Ruhe-auf-der-Couch-vor-mich-hin-verdunsten-Tage, gelohnt. Zum Stand der Dinge:

Der-Stand-der-DingeIn der letzten Woche ist der Schokoladen- bzw. Süßkram-Jieper auf den Plan getreten. Und ich habe ihn noch nicht wieder weggekriegt. Die nicht allzu verwerfliche Schokocreme aus der Kühltheke schaffte etwas Abhilfe, aber so richtig… Chocolate is on my mind… Bei der Radtour eben kam mir die Idee, eine schwedische Tradition einzuführen, das „lördagsgodis“. Frei übersetzt so was wie der „Samstagssüßkram“. Früher gab’s das für Kinder eben nur samstags (ich könnte mir das gut sonntags zum Krimi im Ersten vorstellen, also eher als „söndagsgodis“…). Aber da habe ich Bedenken, dass der Jieper dann am Tag drauf noch stärker da ist…? Es käme wohl auf einen Versuch an.

So, hier kommt es jetzt auf Motivation an: spülen und noch mal in den Keller rennen und Wäsche holen steht auf dem Programm! Am besten auch noch bügeln, aber werden wir mal nicht größenwahnsinnig…

Macht’s gut!
Barbara

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