Badminton und Himbeeren

Schon wieder eine Woche um… und wieder ein Abendessen mit einem neuen Kollegen, wieder eine Hochzeit. Déjà-vu? Nicht ganz! Ich konnte mich erfolgreich gegen eine Steakpfanne wehren und stattdessen einen leckeren italienischen Salat essen 😉 Es war allerdings an besagtem Abend auch so heiß, dass ich mich wohl auch mit einer halben Wassermelone zufrieden gegeben hätte.

Die Hochzeit kam mir entgegen: zum ersten Mal kein Buffet, sondern ein 3-Gänge-Menü plus ein Dessert-Buffet mit Hochzeitstorte. Von letzterer mussten auch drei Stücke gegessen werden, denn jede Etage hatte eine andere Geschmacksrichtung – alle aber mit Marzipan überzogen. Ein Gedicht! Mousse au chocolat musste auch sein… man gönnt sich ja sonst nichts. Und – TATAAAAA – trotzdem ein weiteres Kilo abgenommen. Die Kurve ist leider etwas abgeflacht, da Excel automatisch auf 2-kg-Schritte umgeschaltet hat. Es lässt sich sicher auch irgendwo ändern, aber ich habe es nicht finden können.

STANDEs outen sich immer mehr Leute… und meine Blogstatistik finde ich auch interessant: durchgängig Besucher auf der Seite, nicht nur einen oder zwei Tage nach einem Eintrag. Es muss also Menschen geben, die auf Fortschrittsberichte warten. Eine Kollegin meinte heute, dass sie große Motivation daraus schöpft. Sie meinte außerdem, dass es ja nichts schöneres gibt, als dieses Gefühl wie fliegen, wenn es klappt. Wenn man merkt, dass die Dinge auf einmal leichter gehen. Wenn man am oberen Ende der Treppe nicht mehr keucht wie eine Lok. Wenn die Hose flattert, speziell um die Oberschenkel. Wenn die sonst 70-Minuten-Fahrradrunde auf einmal nur noch eine 60-Minuten-Runde ist. ODER aber (und das nahm ekstatische Züge an), wenn man einen Kollegen im Badminton nach drei knapp verlorenen Sätzen (19:21, 19:21, 20:22) dann mit 21:15 schlägt, danach zwar mit 21:10 vor die Hunde geht, aber doch noch kurz vor dem Zusammenbruch atemlos stammeln kann: „Gib… mir noch… ein halbes Jahr… dann hau… ich dich an die Wand… alles nur noch… eine… Frage… der Kondition… alles das…. WART AB.“ Fürs Hirn scheint’s auch zu helfen, denn ich habe außerdem seinen Schwachpunkt ausgemacht…

An der Obst- und Gemüsetheke wird man von alten Damen angesprochen:
Dame: „Haben Sie da gerade Himbeeren in den Korb gelegt?“
Ich: „Äh, ja…?“
Dame: „Da habe ich ein interessantes Buch zu gelesen… wie hieß es doch gleich?? Hm. ‚Krebszellen… Krebszellen mögen keine Himbeeren!’“

Sprach’s und verschwand ohne weitere Worte in der Konfitüren- und Kaffeeabteilung.

Jetzt müssen wir dann sehen, wie sich 5 Tage München ausmachen… Ist dann doch noch eine andere Nummer… Ich komme nicht zu den mittlerweile eingependelten dreimal Sport pro Woche…

Macht’s gut!
Barbara

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