Deine Chance! / Your chance!

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Ja, ich war beschäftigt. Es war wunderbar, abends nach Feierabend mein Hirn abzuschalten und zu basteln. Fernseher aus, spülen kann ich morgen noch – und dazu dann Radio hören. Ging ganz ohne Weihnachtsmusik, erstaunlich! Hier geht es wieder um meinen Fundraiser für das Elisabeth-Hospiz in Lohmar. Es ist nun das dritte Jahr und ich finde es Klasse, wie ihr jedes Jahr dabei seid. Das Produkt ist in diesem Jahr das gleiche wie im letzten Jahr: aufwändig aufgehübschte Plätzchenbeutel. Hier schon mal ein paar Detailansichten (die fertigen “Cover” müssen noch auf die Tüten geklebt werden):

Yes, I’ve been busy. It was wonderful to switch off my brain after work and just craft away in the evenings. TV off, dishes can wait – just listening to the radio. And it wasn’t even Christmas music, amazing! Again, this is about my fundraiser for the Elisabeth Hospice in Lohmar. It’s the third year I’m doing it and I guess it’s becoming a tradition – and I love how you participate each year. The product is the same this year as last year: elaborately decorated cookie bags. Here are the first details (these finished “covers” still need to be glued to the bags):

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In diesem Jahr biete ich folgendes an:

  • Leere Tüten für 3,80€ das Stück (mit 10% Rabatt bei einer Abnahme von 10 oder mehr)
  • Mit Gebäck gefüllte Tüten für 7,00 € das Stück (Rabatt gilt auch hier). Das Gebäck ist das fantastischste Spritzgebäck, nach altem Familienrezept. Ich sage nur: es gab im letzten Jahr schon Bestellungen für dieses Jahr…

Sollte keine persönliche Übergabe möglich sein, kommen (reine) Portokosten dazu. Zum Versand empfehle ich allerdings die leere Variante… da besteht schon eine Bruchgefahr. Schmeckt dann zwar immer noch, kann aber  mitleiderreged aussehen. Und hier noch ein paar Details…

This year I offer the following:

  • Empty bags at 3.80 € apiece (10% discount on your order of 10 or more)
  • Cookie-filled bags at 7.00 € apiece (discount applies here, too). The cookies are the world’s best piped cookies, an old family recipe. Let me put it this way: there were orders last year already for this year.

If they can’t be handed over personally, shipping costs will be added. I recommend to order only empty bags when shipping is needed, though… the cookies can break. Doesn’t affect the taste but they look a little pathetic. And now for a few more details…

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Eine Freundin hat Unterstützung beim Backen angeboten… ich hoffe, sie erinnert sich noch dran ;-) Bestellungen werden ab sofort über jedes Kommunikationsmedium (außer Handy, ha!) entgegengenommen. Gerne auch Kontaktaufnahme per Kommentar, ich melde mich dann. Sollte eine bestimmte Deko gewünscht sein, kriegt zuerst, wer zuerst bestellt. Manche sind bis zu 16-fach vorhanden, andere nur viermal. Also los, bald kommt das Weihnachtsgeld – warum nicht ein bisschen davon in einen guten Zweck anlegen? Bis bald!

A friend offered to help with the baking… I hope she still remembers ;-) Orders will be taken as of now via any medium you choose (no mobile, though, ha!). You can also use the comments below, I will contact you then. If you would like to have a particular one this works on a first come, first serve basis. I have up to 16 of each design, but of some only as little as four. So anyway, the race is on! You’ll soon receive your Christmas bonus (I hope) – why not give a little to a good cause? See you soon!

Barbara

P.S.: Im Beitrag aus dem letzten Jahr kann man auch sehen, wie die Beutel gefüllt aussehen.

P.S.: In last year’s post you can see what the bags look like when they’re filled.

Draußen / Outdoors

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Als allererstes ein ganz großes Dankeschön an Our Beautiful World für die heute morgen veröffentlichte Aufforderung, Fotos zum Thema Herbst zu veröffentlichen (oder vielmehr Ros’ Beitrag!). Es wird noch einen Regentag geben, an dem ich das Bad putzen kann…

First of all a big thank you to Our Beautiful World for publishing this week’s prompt “Autumn” this morning (or rather Ros’ entry!). There will be a rainy day when I can go about cleaning the bathroom…

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Ich wäre wieder nicht rausgegangen und was war es für ein wunderbarer Morgen! Und ja, dieser Eintrag wird fotomäßig ziemlich ausführlich werden.

Again, I wouldn’t have spent time outside and what a wonderful morning it was! And yes, this post will be picture-heavy!

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Ich hatte anfänglich noch gedacht, dass ich auch noch ein paar Fotos vom vorletzten Wochenende einfügen würde – da hatte ich Besuch von Freunden und wir haben uns wirklich alles angesehen und besonders die vielen Frösche beobachtet. Aber das hätte dann doch den Rahmen gesprengt.

I had originally planned to include a few pictures from two weeks ago when friends came to visit and we had a look at nearly everything and especially watched all the frogs. But it would have been way too much.

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Es gab auch ein paar Bewohner, die den Sonntagmorgen zum Ausschlafen nutzten:

There were a couple of inhabitants who slept in late on this Sunday morning:

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An manchen Stellen war man fast geblendet von der Intensität der Farben.

In some places you were almost blinded by the intensity of colors.

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Die Bienen und Hummeln waren schon hellwach (mehr oder weniger… die riesige dicke Hummel links oben hat sich nur gaaaanz langsam bewegt und schon gar nicht von dieser Blüte weg).

The bees and bumblebees were wideawake already (more or less… that huge bumblebee in the upper left picture moved veeeeeery slowly and not away from this flower).

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Da ist echt noch Leben drin… bis Ende Oktober kann man noch Montag-Freitag und sonntags bis 18 Uhr vorbeischauen, dann sehen mich wahrscheinlich Öffnungszeiten-bedingt erst die Rhododendren wieder. Naja, kommt wahrscheinlich auf den Winter an.

It’s full of life still… it’s still open on the summer schedule until the end of October: Monday thru Friday and Sunday until 6 pm. Due to the limited opening hours in winter the next time I’ll be there I’ll probably see the rhodies already. Well, it probably depends on the winter that’s ahead.

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Tja, und mit dem Superzoom kann ich nun auch Fotos machen, die vorher nicht möglich waren – da eröffnen sich noch ganz andere Motive. Wie die Zapfen dieser Libanonzeder.

And with my much loved super zoom I can now take pictures that weren’t possible before – there are a whole lot of new motives. Like the cones of this Lebanon cedar.

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Ich hoffe, euer Wochenende war erholsam! Bis bald!

I hope you had a relaxing weekend! See you soon!

Barbara

Schneemann und Schleifen / Snowman and ribbons

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Ich hatte meine Weihnachtskartenproduktion für dieses Jahr schon abgehakt… aber es hat mich überkommen – wahrscheinlich, weil ich gerade die ersten 25 “normalen” Karten bestellt habe. Das hat mich wohl unbewusst herausgefordert. Jedenfalls ist dabei diese Schneemannkarte herausgekommen.

I had already given up on this year’s Christmas card production… but today it finally happened – probably because I had just ordered the first 25 “normal” cards. I think that posed a challenge to my subconscious or something. Anyhow, this snowman card is the result.

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Die Fotos könnten besser sein, aber das Tageslicht ist lange weg… dafür habe ich festgestellt, dass ich die Karte gleich bei drei verschiedenen Challenges einstellen kann. Bei Holly Jolly Christmas geht es diese Woche um Schleifen oder Spitze, bei Winter Wonderland sind zwei Schleifen(bänder) gefragt und bei Sparkles Christmas Challenges heißt es: Schneemänner!

Sorry for the bad quality of the pictures but daylight is long gone… but I noticed that this card qualifies for three challenges. Over at Holly Jolly Christmas it’s all about Ribbons or Lace this week, the DT at Winter Wonderland asks to use two ribbons and over at Sparkles Christmas Challenges there’s one word only: snowmen!

Bis bald!

Take care!

Barbara

P.S.: Update: Mit Winter Wonderland hat es dann noch nicht mehr geklappt… ein paar Stündchen zu spät!

P.S.: Update: I was a couple of hours too late for Winter Wonderland after all…

Eine Taufe / A Baptism

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Und noch ein Auftrag: für die Taufe von Lia waren Einladungen zu entwerfen und zu erstellen. So offensichtlich religöse Themen stellen mich immer vor große Schwierigkeiten (ich weiß – das von jemand, der hauptsächlich Weihnachtskarten herstellt…), aber mit den Vorstellungen von Lias Mutter wurde dann was draus.

And another order: invitations for Lia’s baptism were to be designed and made. I always have trouble with religious themes (I know – that coming from someone who sort of specializes in Christmas cards…) but the ideas Lia’s Mom already had helped a lot.

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Und ein kleines Kistchen habe ich für das Set von 10 Karten auch noch gefunden.

And I also found a little box for this set of 10 cards.

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Eine schöne Restwoche wünscht

Have a good rest of the week

Barbara

Der 95. Geburtstag / The 95th birthday

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“Basteln” war immer schon wichtig, um mich in Balance zu halten. Und ich komme in diesem Jahr viel, viel, viel zu wenig dazu. Umso besser, dass ich einige Aufträge erhalten habe und mich dann auch hinsetze, und über diese Dinge nachdenke und so die Gedanken mal ab des täglichen Wahnsinns, der dabei ist, mich zu verschlucken, schweifen lasse. So auch für diese Karte, für eine 95-jährige Jubilantin, die sich darüber beschwert hat, dass Geburtstagskarten alle gleich aussehen und die Orchideen liebt.

My creative hobbies have always been important to keep me balanced. And this year has been a great challenge because I really don’t get to it only a fraction as much as I would like (or NEED) to. So I really liked to get a few orders for particular things because that makes me sit down and let my thoughts wander to things other than the daily madness that has been threatening to engulf me. One of them was this card for the 95th birthday of a lady who had complained about birthday cards all being alike and who loves orchids.

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Ich habe noch nicht gehört, ob sie ihr gefallen hat… aber ich dachte so bei mir, dass sie vielleicht nicht nur Orchideenliebhabern eine Freude machen würde. Genießt den Sonntag – ich freue mich schon auf den Tatort – nicht nur in Ermangelung der Möglichkeit, live bei der ersten Folge der fünften Staffel Downton Abbey dabei sein zu können (vor ein paar Tagen habe ich kurz überlegt, spontan ins weiterhin Vereinigte Königreich überzusiedeln)…

I haven’t heard yet whether she liked it… but I was thinking to myself that it might not only please an orchid lover. Enjoy your Sunday – I’m already very much looking forward to tonight’s episode of Tatort… and not only for want of access to Downton Abbey 5/1 (I had briefly considered a spontaneous relocation to the still United Kingdom a few days ago)…

Barbara

Eine Woche in… / A Week in… GAZIANTEP

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Vorfreude ist ein komisches Wort, wenn man sich auf den Weg nach Südostanatolien macht um eine Dienstreise im Kontext des Syrienkonflikts zu machen. Und vielleicht trifft es das auch nicht richtig. Gespannte Erwartung? Mein Ziel war Gaziantep, mit Umsteigen in Istanbul. Die zweite Flughälfte fast dauernd bei wolkenfreiem Himmel – so fantastische Sicht habe ich selten gehabt und schon beim Flug über Istanbul gedacht: Wow, wenn das das beste an dieser Reise war, dann war es das wert (so für mich persönlich als Erfahrung). Was für eine Metropole, die hörte überhaupt nicht mehr auf. Flughafen eigentlich direkt an der Stadt dran – war sicher mal außerhalb, aber die Stadt scheint alles zu verschlingen. Riesige Apartmenthäuser in allen möglichen Ecken, Moscheen, wie Köln Kirchen hat (welche Überraschung…), Containerschiffe auf dem Weg zu diversen Häfen, offenbar eine weitere Brücke im Bau und angeschlossene Autobahn – aus der Luft hatte ich schon den Eindruck, dass diese Stadt brummt. Und kann es nicht erwarten, sie in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft mal ausgiebig zu erkunden.

It was going to be my first time in Turkey and I wasn’t going to Istanbul or the beaches – I was headed for Southeastern Anatolia on a business trip in the context of the Syrian refugee crisis. The destination was Gaziantep with a transfer in Istanbul. The second half of the flight with barely any clouds – I have a hard time remembering a similarly amazing flight, with such great views. Still above Istanbul I was thinking: wow, if that was the best to come of this trip it was well worth it (in terms of my personal experience). What a metropolis, neverending. The airport was practically part of the city – I’m pretty sure it used to be outside when it was built but the city is gulping everything in its path, it seems. Huge apartment buildings all over the place, as many mosques as there are churches in Cologne (not surprising, though…), container ships on their way to different harbors, apparently another bridge and a highway under construction – just looking at it from up above I felt that it’s buzzing. And I can’t wait to explore it in detail sometime soon.

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Weiter über riesige Flächen, einsame Landstriche, schattenwerfende Berge, Täler, Flüsse, Stauseen, erloschene Vulkane (meine Nachforschungen im Netz haben ergeben, dass es sich um den Erciyes Dagi gehandelt haben muss), immer wieder beachtliche Städte, Bergrücken, die aussehen, als seien sie genäht worden und die Fäden noch nicht gezogen (beige Schotterpiste auf dunkelbraunem Grund, darauf Windräder, die wie die Fäden aussahen). Mit dem Lineal gezogene grüne Flächen in wüstenähnlichem Umfeld. Im wahrsten Sinne des Wortes staubtrocken. Dann alle möglichen Grünflächen, viele mit Bäumen / Gewächsen unterschiedlichsten Alters bestanden… es stellte sich später raus, dass ich mal wieder im Pistazienland unterwegs war.

On and on across vast expanses of land, deserted areas, mountains casting shadows, valleys, rivers, reservoirs, extinct volcanoes (my research on the net says it must have been Erciyes Dagi that I saw), large cities, mountain ridges that looked as if they had been sutured and the thread was still there (beige dirt road on a dark brown ground and wind engines on top and they looked like the sutures). Green rectangles, as if measured with a ruler, in an otherwise desert-like environment. Dust-dry in the truest sense. Then all kinds of green areas, many with all kinds of trees / plants of varying age… I learned later that I was again traveling in pistachio country.

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Und Pistazien spielten eine große Rolle – ob im besten Baklava, das ich jemals gegessen habe (ich habe erst jetzt verstanden, was daran gut sein kann) oder im Heißgetränk Salep, Milch mit Orchideenwurzelpulver (und wahrscheinlich Zucker) schäumend aufgekocht und darauf Zimt und zerstoßene Pistazien. Ansonsten gab es verdammt viel Kebap in der einen Woche. Und nochmal Kebap. Ich konnte mir Gaziantep nicht intensiv ansehen, habe aber das Gefühl, dass man durchaus nochmal mit Ruhe zurückkehren und sich diese Stadt zu Gemüte führen sollte. Vielleicht zu einem Besuch der Festung (die wird gerade auf Vordermann gebracht), des Museums oder einfach noch etwas durch die Altstadt stromernd.

And pistachios really were a big deal – in the best baklava I have ever had (I have in fact had to travel to Gaziantep to find out that it can be really good) or in the hot drink called salep, milk boiled with orchid root powder (and probably sugar) to a creamy foam, topped with cinnamon and crushed pistachios. Other than that there was a hell of a lot of kebap that week. And kebap again. I didn’t have time to really explore Gaziantep but I get the feeling it is well worth a touristy visit. Maybe checking out the fortress (currently being rehabilitated), the museum or strolling through the old town some more.

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Zu einer solchen Aussage komme ich selten mit Bezug auf Dienstreisen in die Einsatzgebiete von Kollegen. Hier gab es zwar abends um 10 noch tollende Kinder im Park und dreispurige (kaum befahrene) Autobahnen, aber wenn man dann, die Nachrichten immer im Kopf, Richtung Aleppo unterwegs ist, ist es schon ein mulmiges Gefühl… auch wenn da steht “89 km” und an der Grenze eh Schluss ist. Flirrende Hitze über dem Asphalt im Zero Point, dem Bereich zwischen den beiden Ländern, nicht mehr Türkei, noch nicht Syrien, wo die Hilfstransporte umgeladen werden, von türkischen auf syrische LKWs, weil die es dann einfacher haben.

It rarely ever happens that I can say something like this about the places I get to visit on business trips like this one. There were children in the park playing at 10 pm and later and 3-lane (deserted) highways but with the news always in the back of your head you do feel a bit queasy traveling towards Aleppo… even if the sign says “89 km” and you wouldn’t pass the border anyway. Scorching heat on the asphalt in Zero Point, the area between the two countries, not Turkey anymore and not quite Syria yet, where the trucks with food kits are being un- and reloaded, from Turkish trucks to Syrian ones as they will have an easier time traveling.

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Flüchtlingscamps reihen sich entlang der Grenze auf wie an einer Perlenkette, dazu kommen all diejenigen, die in den Städten Zuflucht gesucht haben. Manchmal mit genug Geld, um sich eine Wohnung zu mieten oder gar zu kaufen, manchmal so prekär, dass sie die ominösen weißen Tüten, die vielfach an den Zäumen vor den Häusern hängen, in Anspruch nehmen. Darin befindet sich Essen oder Essensreste und es ist für die Flüchtlinge oder sonstige Bedürftige vorgesehen. Auch das hat mich fasziniert: da steckt kein großes Geld drin, aber so manchem wird es helfen und keiner muss sich eine Blöße geben und darum betteln. Du nimmst es und gut ist’s.

You can find refugee camps all along the border and then add to that all those who came to the cities. Sometimes affluent enough to rent or even buy an apartment, sometimes so poor they have to make use of the ominous white plastic bags that I saw hanging on the fences in front of many houses. There’s food (or leftovers) inside, and they are meant for the refugees or otherwise needy people. I was fascinated by that: there’s no big money involved yet it will help quite a few through the day and nobody has to lose face begging for it. Just take it and that’s it.

Syrische Flüchtlinge in Camps in der Türkei / Syrian refugees in camps in Turkey

Syrische Flüchtlinge in Camps in der Türkei

Syrische Flücthlinge in Städten / Syrian refugees in urban locations

Syrische Flüchtlinge in Städten

Quelle / Source

In der Türkei befinden sich fast 850.000 registrierte Flüchtlinge, wahrscheinlich sind es insgesamt eher 1 Million oder so. An der Grenze waren einige Familien Richtung Syrien unterwegs. Auf meine Nachfrage war die Antwort, dass die Schule am 15.9. wieder beginne und man mal die Lage wieder beurteilen und ggf. dort bleiben wolle. Es gibt nicht nur Flüchtlinge mit ausgelatschten Plastikschuhen und zerrissenen Kleidern – aber auch Flüchtling mit Auto sein ist kein Spaß. Und dann die kilometerlange Schlange an LKWs, die auf Abfertigung warten. Gefühlt jeder zweite hatte Zementsäcke geladen. ZEMENT? Was ist das denn? Optimistischer Wiederaufbau? Material für nicht betroffene Gegenden? Oder Baumaterialspekulation? Wahrscheinlich von allem ein bisschen.

There are about 850,000 registered refugees, the real number is probably closer to 1 million or so. At the border there were also a few Syrian families traveling home. When asked why they decided to go back the answer was that school was going to start September 15 and they had decided to go back and check out the situation and then either stay or leave again. There aren’t only refugees in battered plastic shoes and torn clothes – but being a motorized refugee is no fun either. And then the queue of trucks waiting for customs clearance at the border – miles and miles. It looked like the cargo of about every other one was cement. CEMENT? What’s that about? Optimistic reconstruction? Material for areas not suffering from the conflict? Venture capital in construction materials? Probably a bit of everything.

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Baumaterialien en masse wurden jedenfalls im türkischen Grenzort Kilis benötigt. Da ist in wenigen Jahren ein ganzer Stadtteil hochgezogen worden, ein Bauboom verursacht durch den Krieg auf der anderen Seite der Grenze. Ein Kollege meinte, das ganze Areal sei noch vor 3 oder 4 Jahren ein Pistazienhain gewesen. Du stehst da, siehst das. Siehst die Essenstüten, fährst am Flüchtlingslager vorbei, triffst (wenige!) bettelnde Kinder in der Innenstadt – und trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn in Frankreich die Post abginge und 1 Million Flüchtlinge (oder tendenziell mehr, Frankreich hat ja 3x soviele Einwohner) ins Saarland, nach Baden-Württemberg und nach Rheinland-Pfalz kämen… 5.000 allein nach Saarbrücken. Unvorstellbar, oder? Da wird Hilfe gebraucht – seht euch hier oder hier mal um.

Tons of construction materials were certainly needed in the Turkish city of Kilis, at the border. There’s a whole new neighborhood – a construction boom based on the war across the border. A colleague said that the whole area used to be a pistachio grove only 3 or 4 years ago. So you stand there and look at it. You see the bags with food, pass the refugee camps, meet (only a few!) children begging downtown – and still you can’t imagine what it would be like if things went wild in France and a million refugees (actually, probably more as France has three times the inhabitants Syria used to have) come to Saarland, Baden-Württemberg and Rhineland-Palatinate… 5.000 to the city of Saarbrücken alone. You can’t bend your mind around this, can you? Help is needed – whoever you want to trust with this. Maybe one of these organizations.

Barbara

Where the Wild Things Are

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Trotz des Titels geht es in diesem Beitrag nicht um das wunderbare Buch Wo die wilden Kerle wohnen von Maurice Sendak, sondern um einen faszinierenden Besuch in “meinem” Botanischen Garten hier in Poppelsdorf.

The title is a bit misleading as this post is not about Maurice Sendak’s wonderful book Where the Wild Things Are but about a fascinating visit at “my” Botanical Gardens here in Poppelsdorf.

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Dort lief bis vergangenen Freitag eine Ausstellung des Glasstudios Borowski, die, im wahrsten Sinne des Wortes, den Garten bevölkerte. Es zeigte sich mal wieder, dass ich viel zu lange nicht dort gewesen war, denn eigentlich hatte man gut zwei Monate Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen. Aber nur zu Eröffnung und zur Schließung auch im Rahmen einer Nachtöffnung, zu der man die Exponate auch illuminiert bewundern konnte (zum großen Teil zumindest).

Friday was the last day of an exhibition by Glasstudio Borowski which quite literally populated the Garden. It was apparent that I hadn’t been there in too long a time as really there were two months during which you had the chance to have a look at it. But only for the opening and closing there was a special “night opening” of the Garden when the exhibits were illuminated (large numbers at least).

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Um 20 Uhr angekommen, hatten wir glücklicherweise noch eine kurze Zeit Gelegenheit, uns auch die nicht beleuchteten Objekte anzusehen – oder auch beleuchtete in ihren Details an nicht-beleuchteten Partien zu bestaunen, wie zum Beispiel bei dem Gürteltier oben. Doch im Urwald war es schon früh richtig dunkel:

We got there at about 8 pm and were lucky to have a few minutes of daylight left to have a closer look at the exhibits that were not illuminated – or to have a look at parts of illuminated ones that didn’t get to shine, like on the armadillo above. But in the primeval forest section it was really dark very soon:

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Da gab’s auch Igel, die für mich aber auch ein bisschen wie millionenfach vergrößerte Bakterien aussahen:

There were hedgehogs as well even though I couldn’t shed the thought that they looked like bacteria enlarged millionfold:

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Es fällt schwer zu sagen, was mir am besten gefallen hat, aber der “Schweinestall” war ganz vorn dabei.

I have a hard time saying which part I liked most but the “hog house” certainly scored high:

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Neben tierischen Skulpturen gab es aber auch pflanzliche:

There weren’t only animal sculptures, though, I also spotted some plants:

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Die Krokodile waren weit weg, auf einer Halbinsel, dafür waren die Bienen ziemlich aufdringlich.

The crocodiles were far away, on a peninsula, but the bees were kind of obtrusive.

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Was für eine schöne Ausstellung… ich hatte mir eingebildet gelesen zu haben, dass sie weiterwandert nach RHS Wilsey in England, aber ich kann online dafür nirgendwo mehr einen Hinweis finden. Habe ich mir das eingebildet?! Wie und wo auch immer: den Besuch wert! Und damit wünsche ich einen schönen Restsonntag!

Such a great event… I thought I had read somewhere that the exhibition was moving to RHS Wilsey in England from here but I can’t find a trace of that information anywhere online anymore. Was I hallucinating?! Where- and whenever: well worth a visit! And with that I hope you’re enjoying your Sunday!

Barbara